Dichloracetat - Krebsbekämpfung ohne Konzerne
Eine Kleinstadt in den USA geht bei der Krebsbekämpfung einen eigenwilligen aber beispielhaften Weg
Bereits im Januar dieses Jahres berichtete Politblog über Dichloracetat, ein mögliches Mittel gegen Krebs:


Da die finanzielle Komponente auf dem Pharmamarkt bekannt ist, waren von Beginn an Bedenken berechtigt:
Nun ist in der Zwischenzeit klar geworden, dass kein Konzern das Projekt unterstützen will. Doch die kanadischen CBC News berichteten am 4. Oktober von einem positiven Stand der Dinge:
Dies ist eine wahrhaft ermutigende Geschichte, und jedem einzelnen Spender und Aktivisten gebührt großer Respekt. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass auch viele kleine Helfer zusammen eine große Tat vollbringen können. Das sollte auch auf anderen Gebieten als Vorbild gewertet werden. Es ist jedenfalls eine gute Nachricht, dass wir bei gesundheitlichen Problemen noch nicht vollends Aktiengesellschaften und Kreditgebern ausgeliefert sind.
Natürlich ist die Aufgabe noch nicht geschafft. Es fehlen immer noch weitere Gelder, um die Testreihen zu Ende zu bringen. Und nicht nur kollektive Gelder müssten gesammelt werden, auch eine kollektive öffentliche Aufmerksamkeit und daraus resultierender Druck, um möglichst - wie auch immer geartete - schädliche Einflüsse auf das Projekt zu verhindern.
DaRockwilda
Bereits im Januar dieses Jahres berichtete Politblog über Dichloracetat, ein mögliches Mittel gegen Krebs:
“Der New Scientist berichtet von Forschungen an der Universtiät Alberta in Kanada unter der Führung von Evangelos Michelakis, die ein wirksames Mittel gegen Krebs gefunden haben wollen. Der Fund deutet darauf hin, dass Krebs nicht vornehmlich durch Genmutationen, sondern durch Fehler im Stoffwechsel von Zellen ausgelöst wird.

Die Theorie ist Folgende: Normalerweise wird Energie in einer Körperzelle in den so genannten Mitochondrien hergestellt. Für die Energiegewinnung braucht die Zelle Sauerstoff. Wenn die nötige Sauerstoffversorgung abbricht, kann die Zelle allerdings zur Energiegewinnung auf die so genannte Glykolyse umsteigen. Hierbei wird ebenfalls Energie gewonnen. Die Zelle kann also weiter Energie produzieren, nur die Mitochondrien werden durch den Sauerstoffmangel funktionslos.
Genau dies aber sorgt dafür, dass solche Zellen in einen Krebstumor ausarten können. Denn die Mitochondrien sind normalerweise auch für den so genannten programmierten Zelltod verantwortlich. Hierbei tötet sich die Zelle selbstständig ab, beispielsweise wenn sie durch unkontrollierbares Wachstum den Körper bedroht. Da dieser programmierte Zelltod also in einer Zelle ohne funktionierende Mitochondrien nicht mehr möglich ist, geht das unkontrollierte Wachstum weiter und entwickelt sich zu einem Tumor.
Die Forscher aus Kanada haben solche Tumorzellen nun mit einem Stoff namens Dichloracetat (DCA) behandelt. Auf die Behandlung hin wurden im Versuch verschiedenste Tumorzellen abgetötet, darunter Zellen von Lungen-, Brust- und Gehirntumoren. Gesunde Zellen dagegen wurden nicht abgetötet.

Als die Forscher die Zellen untersuchten, fanden sie die Erklärung hierfür: Das Dichloracetat hatte die durch den Sauerstoffmangel geschädigten Mitochondrien wieder aktiviert. Diese führten daraufhin den programmierten Zelltod durch und töteten den Tumor damit ab.
Früher war bereits bekannt, dass die Mitochondrien in Tumorzellen nicht mehr funktionieren, jedoch hatte man dies eben auf schädigende Genmutationen in den Mitochondrien zurückgeführt (Mitochondrien haben ein eigenes Genom, da sie vermutlich früher eigenständige Lebewesen waren). Dies allerdings scheint jetzt widerlegt, denn bei einer Genschädigung hätte der Stoff die Mitochondrien nicht mehr aktivieren können.”
Da die finanzielle Komponente auf dem Pharmamarkt bekannt ist, waren von Beginn an Bedenken berechtigt:
“Das beste aber an dem Stoff ist, dass es kein Patent dafür gibt. Er könnte also äußerst billig hergestellt werden. Andererseits bedeutet dies, dass keine Firma die weiteren Forschungen bezahlt, sondern staatliche Mittel und/oder Universitäten einspringen müssen.
Es bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt nicht mangels Gewinnchancen wieder von der Bildfläche verschwindet, sondern weiter untersucht wird.”
Nun ist in der Zwischenzeit klar geworden, dass kein Konzern das Projekt unterstützen will. Doch die kanadischen CBC News berichteten am 4. Oktober von einem positiven Stand der Dinge:
“Weil das Medikament so billig ist (eine Dosis kostet 2 Dollar), wollte kein Pharmakonzern die kostspieligen Studien an Menschen unterstützen, und das Patent auf das Mittel lief aus.
Deshalb begannen die Einwohner der im Bundesstaat Alberta gelegenen Stadt Peace River mit einer Spendenkampagne.
‘Es war für uns eine ziemlich einfache Entscheidung’ meint einer der Hauptaktiven, der Besitzer eines Radiosenders, Terry Babiy:
‘Wir haben darüber gesprochen und es einfach gemacht’.
Bis heute hat Peace River 250.000 US-$ gesammelt. Dies entspricht einem großen Anteil an den 800.000 US-$, die bislang weltweit an Spenden für die Versuchsreihen mit Dichloracetat generiert wurden.
Die ganze Stadt trug auf vielfältige Weise ihren Teil bei. Ein Autohaus veranstaltete eine Autoshow mit Spendenmöglichkeiten, der örtliche McDonald’s verkaufte DCA-McFlurries, und ein Supermarkt steuerte 50.000 US-$ aus seinem Bonuskartenprogramm bei.
Außerdem organisierten Schüler und Studenten Spendenveranstaltungen, und die Einwohner spendeten bei Golfturnieren und Grillparties.
‘Das ist die Gemeinschaft, jeder ist irgendwie von Krebs betroffen’ sagt der Anwohner Don Jennings.
Auch die Bürger der nahegelegenen Stadt Grimshaw spendeten über 100.000 Us-$ für die DCA-Forschung.
Als dann die Universität von Alberta am 26. September ankündigte, die Testreihen an Mesnchen durchzuführen, lobten die Forscher die Bemühungen der Bürger von Peace River und anderen Gemeinden.
‘Es sollte andere Gemeinden dazu inspirieren, Generika-Arzneien ohne die Unterstützung der Großindustrie zu entwickeln’ sagte der Forschungsleiter Dr. Evangelos Michelakis bei einer Pressekonferenz.”
Dies ist eine wahrhaft ermutigende Geschichte, und jedem einzelnen Spender und Aktivisten gebührt großer Respekt. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass auch viele kleine Helfer zusammen eine große Tat vollbringen können. Das sollte auch auf anderen Gebieten als Vorbild gewertet werden. Es ist jedenfalls eine gute Nachricht, dass wir bei gesundheitlichen Problemen noch nicht vollends Aktiengesellschaften und Kreditgebern ausgeliefert sind.
Natürlich ist die Aufgabe noch nicht geschafft. Es fehlen immer noch weitere Gelder, um die Testreihen zu Ende zu bringen. Und nicht nur kollektive Gelder müssten gesammelt werden, auch eine kollektive öffentliche Aufmerksamkeit und daraus resultierender Druck, um möglichst - wie auch immer geartete - schädliche Einflüsse auf das Projekt zu verhindern.
DaRockwilda
Kommentar von rhemus am 6. Oktober um 10:09 Uhr
Schöner Artikel. Macht Mut, in einer trostlosen Welt trotzdem nicht aufzugeben. An dem Artikel kann man auch gut ersehen, dass gemeinsame Ideale Menschen anspornen können zusammen zu halten (leider auch in negativer Hinsicht).
Ein schönes Wochenende an das Politblog-Team und seine Leser
Kommentar von Bernd am 6. Oktober um 11:00 Uhr
Ich mag den “jeder macht mit” Gedanken an dieser Idee, aber ich glaube nicht, dass das Problem Krebs so einfach gelöst werden kann. Ich selbst habe meine Doktorarbeit im Bereich der Krebsforschung gemacht. Es genügt eben nicht zu zeigen, dass ein Stoff Krebszellen töten kann. Er muss insbesondere auch verträglich sein und darf nicht gesunde Zellen verändern. Das Argument der fehlenden Patentierbarkeit und der daher fehlenden klinischen Forschung zieht IMHO auch nicht richtig, da es genügend Ärzte gibt, die ohne Bezahlung an einer organisierten Studie teilnehmen würden, wenn man sie von einer möglichen Wirksamkeit überzeugen würde (Ja, ich glaube an das Gute in den Ärzten :).
Kommentar von Steve.Wilcox am 6. Oktober um 11:38 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt - die Leidtragenden um so früher.
In Gedenken an meinem Neffen Kevin-Mauris, welcher Anfang 2006 im Alter von nur 3 Jahren an einem Hirntumor verstarb.
Bei einem solchen Artikel geht mir richtig das Herz auf. Es zeigt, dass es noch Menschen auf der Erde gibt.
by Steve.Wilcox
Kommentar von Jockel am 6. Oktober um 11:58 Uhr
Ein wirklich guter Artikel …
Ich kann allen die sich mit Alternativer Krebsbehandlung beschäftigen noch das Buch Eine Welt ohne Krebs von G. E. Griffin empfehlen.
zum Buch –> http://tinyurl.com/382xmu
Jockel
Kommentar von hgz am 6. Oktober um 12:05 Uhr
Richtig, aber Pharmafirmen haben kein sehr großes Interesse an sowas. Das kann man sehr schön an dem Mittel “Melatonin” sehen. Das ist ein körpereigener Stoff, daher nicht patentierbar, und ist eigentlich überall frei verkäuflich nur kurioserweise in Deutschland nicht auf dem Markt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die dt. Pharmaindustrie die Einführung verhindert, weil man das wenige Geld, das man daran verdienen könnte auch noch mit der weltweiten Konkurenz teilen müßte, bzw. alles anderen Firmen überlassen müßte.
Tina
Kommentar von chaolan am 6. Oktober um 12:33 Uhr
@Bernd: das genügend Leute an der Sache arbeiten,ehrt sie ja.Doch es geht bei der Gesundheit leider auch nur,wie oben beschrieben, UMS GELD.
Daher finde ich die Aktion(im Artikel) sehr gut. Menschenleben zählen heute leider nichts mehr,was man ja auch überall sehen kann. Dieses raffgierige Netzwerk im Gesundheitssystem sollte man genauso wie viele andere zerschlagen. Man braucht sich doch nur mal bspw Bush seine letzte Entscheidung ansehen,wo er den nicht versicherten Kindern die medizinische Versorgung, mit der Begründung zu teuer, verweigert. 35 Mrd Dollar sind ihm zu teuer.Was geben die Amis noch mal jährlich für den Krieg aus?
So sieht es auch mit Unterstützungsgelder in der Forschung aus. Ich will einfach nicht glauben,dass wir mit unserer heutigen Technologie,und unserem Wissen,Krankheiten wie Krebs nicht ausmertzen können.
Kommentar von guadalupe am 6. Oktober um 13:55 Uhr
@chaolan
“Doch es geht bei der Gesundheit leider auch nur,wie oben beschrieben, UMS GELD.
Dieses raffgierige Netzwerk im Gesundheitssystem sollte man genauso wie viele andere zerschlagen.”
Glaubst Du denn wirklich, daß alle Ärzte ihren Beruf erlernt haben, um ein raffgieriges Netzwerk zu bilden?
Glaubst Du allen Ernstes, das, wenn Du dieses System zerschlägst, die Probleme gelöst sind?
Du bist ja schon auf der richtigen Spur und schreibst, dass es ums Geld ginge. Richtig. Das Gesundheitssystem ist dem Geldsystem untergeordnet. Macht ein Krankenhaus für den besitzenden Hedgefonds nicht genug Rendite, wird es geschlossen.
Warum muß ein Krankenhaus in erster Linie Rendite machen anstatt in erster Linie zu heilen? Weil es dem Geldsystem abgeleitet ist.
Zerschlagen nutzt nix. An die Ursache des Übels gehen schon.
Kommentar von ti am 6. Oktober um 15:20 Uhr
Die zugrunde liegende Theorie ist nicht neu sondern stammt aus dem Jahre 1924 und heißt Warburg-Hypothese (http://de.wikipedia.org/wiki/Warburg-Hypothese). Ihr Urheber Otto Warburg (http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Heinrich_Warburg) hat 1931 den Nobelpreis für Medizin bekommen. An der Uni Jena wird darüber geforscht. (http://www.uni-jena.de/content_page_91607.html#for_5)
Kommentar von pony_huetchen am 6. Oktober um 16:37 Uhr
Ich möchte darauf hinweisen, dass hier keine Kommentare mit Lehren und Botschaften zu “absolut sicheren” und sonstwie “Heil bringenden” Therapien als Kommentar veröffentlicht werden können.
Wir stellen hier einen Forschungsansatz aus Kanada vor, dessen Wirksamkeit und Risiken nun im Weiteren erprobt werden sollen.
Verständlicherweise geben weder wir Krebs-Therapie Hinweise, noch darf das durch Kommentatoren erfolgen.
Bitte haltet Euch / halten Sie sich daran. Vielen Dank
Pony
PS: Kommentare mit derartigem Inhalt werden gelöscht
Kommentar von rmz203 am 6. Oktober um 17:20 Uhr
ein blick in die englische wikipedia-page von dichloracetat hätte nicht geschadet. ein patent für dichloracetat als krebsmedizin ist unter der nummer WO2006108276 eingereicht. geld für die studien kommt vielleicht nicht von den pharmafirmen, die öffentliche hand (NIH, FDA, usw.) hat aber schon studien zu DCA finanziert. manche ärzte behandeln ihre krebspatienten schon unter der hand (illegal) mit DCA, die patienten “are showing varied positive responses to DCA including tumour shrinkage, reduction in tumour markers, symptom control, and improvement in lab tests.”
Kommentar von Gen. K. Ozz am 6. Oktober um 19:18 Uhr
ich vor nem jahr ein powi-seminar über marken&marketing gehabt.
der dozent war der festen überzeugung, daß konzerne die besten produkte hervorbringen, weil sie für markenprodukte viel forschen würden…
zum glück hat er die studis kaum überzeugt…
kennt jemand die 1W-Standby-Schaltung, die ein dresdner student schon vor jahren erfunden hat?
die könnte uns allein jede menge geld und mühe sparen, wenn sie irgendein konzern einbauen würde!
so ähnlich wie der geräuschlose staubsauger, aber den hat keine(r) gewollt…
Kommentar von pony_huetchen am 6. Oktober um 19:34 Uhr
@rmz203
(Quelle wie folgendes Zitat)
Es wurde “legal” bei Stoffwechselkrankheiten eingesetzt, nie bei Krebs !!
Nächste Quelle:
Nächste Quelle:
Ja - es gibt eine Patentanfrage “A Method of Treating Cancer Using Dichloroacetate” beim Europäischen Patentamt. “Dr. Michelakis and Dr. Archer have applied for a patent on the use of DCA in the treatment of cancer”
Nächste Quelle:
The research team at the University of Alberta has been working on this project for more than 2 years now. Early on, two of the investigators (Drs Michelakis and Archer) filed for a “use” patent. Although no patent could be filed for DCA itself, a patent could be claimed for its specific use in cancer.
Hast Du das jetzt verstanden?
Denn das genau schreibt auch die von Dir zu Rate gezogene englischsprachige
Wiki:
“DCA is non-patentable as a compound, though a patent has been filed for its use in cancer treatment”
Die Substanz als solche ist nicht patentierbar. Allenfalls die Behandlungsmethode. Aber das ist fraglich, dafür ein Patent zu bekommen, sage ich.
Das Mittel wird gegen Stoffwechselkrankheiten schon länger genutzt (s.o.) und war / ist als solches auf dem US-amerikanischen Markt zugelassen. Dass Ärzte damit nun auch Krebs-Patienten behandeln, können sie ja machen. Das ist - zumindest in Europa - nicht legal.
Und das ändert auch in Amerika nichts an der Tatsache, dass sie damit ihre Patienten zu Versuchskaninchen machen, da die Wirkung am Menschen eben noch nicht erwiesen ist, Nebenwirkungen nicht untersucht sind.
Also: Wir haben nichts übersehen, was in der Wiki steht. Du ?
Kommentar von Bendecho am 6. Oktober um 19:45 Uhr
Ich würde auch sagen, die finanziellen Interessen bestimmen, ob ein Konzern sich die Mühe macht ein Medikament oder Therapie zu entwickeln.
Weicht man bei Krebs von der Schulmedizin ab, so gibt es durchaus interessante Alternativen. Seit über 50 Jahren ist z. B. die Vitamin B17 (wird als Pseudovitamin behandelt und läuft auch unter der Bez. Laetrile oder Glykosid Amygdalin) Methode bekannt. Oft werden jedoch diese Methoden speziell von der Pharmaindustrie unterdrückt. Das ist mit deren Denkansatz mehr als verständlich, denn kein Konzern hat Lust wegen einer unpatentierbaren Methode Gewinneinbrüche hinzunehmen. Der Gesundheitssektor ist genauso ein Wirtschaftszweig, wie jeder andere auch. An diesen Punkt sind wir aber auch gelangt, weil wir keine Varantwortung für uns selbst übernehmen, sondern unser Schicksal gerne in die Hände anderer legen. Welcher Krebspatient behält schon bei einer Krebs-Diagnose die Fassung und fängt erstmal an zu recherchieren bevor er sich der Schulmedizin ausliefert?? Aber genau dieses würde möglicherweise eine überlegtere Vorgehensweise an den Tag legen und vielleicht zu vernünftigeren Entscheidungen führen.
PN: Hi Pony, sorry wegen der versuchten Meinungsmache…
Kommentar von pony_huetchen am 6. Oktober um 19:55 Uhr
@Bendecho
Ich muss nun trotzdem folgende Ergänzung zu Deinem Beitrag machen.
Vitamin B17 ( Laetrile oder Glykosid Amygdalin) ist riskant.
Und damit nun niemand denkt, hier im Politblog wird der Pharmaindustrie zugearbeitet:
Quelle: Selbsthilfe-Forum für Schilddrüsenkrebs
So - und noch etwas von mir und meinen Erfahrungen mit Amygdalin = Blausäure.
Vorweg: Ich bin kerngesund, trinke außer hin und wieder Bier
keinen Alkohol. Einmal bot mir jemand an der Bar eines Berliner Clubs einen Amaretto an. Ich habe das süß-klebrige Zeug getrunken. Kurz darauf fiel ich vom Barhocker und lag da, als sei ich sternhagelvoll. Das Schlimme aber war, ich bekam kaum mehr Luft.
Ungefähr ein halbes Jahr später war ich mit einer Freundin beim Italiener und sie wollte unbedingt, dass ich mit ihr zum Espresso einen Amaretto trinke. Wieder bekam ich keine Luft und hatte Angst zu ersticken. Zum Glück saß ich dieses mal auf einem schicken Ledersofa.
Mein Dr.med.-Mann kam zum Glück vor meinem “dritten Totalabsturz” dahinter, was beide Male los war: Amygdalin = Blausäure aus der Bittermandel im Amaretto!!
Ja - ich vergaß: Ich bin zwar kerngesund, aber offensichtlich ein wandelnder Bioanalysator. Auf Gift reagiere ich prompt.
Wer trotzdem zu Blausäure greifen möchte - die Dosis macht’s, wie wir seit Paracelsus wissen. “All Ding’ sind Gift und nichts ohn’ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.” - Vielleicht hätte ich die ganze Flasche trinken müssen.
Kommentar von Pali Dhar am 6. Oktober um 19:57 Uhr
Vielen lieben Dank für den Artikel, das gibt mir Hoffnung für meinen Sohn, der leider sehr viele Tumore hat. Ich werde mich auf jeden Fall mit Alberta in Verbindung setzen um mehr herauszufinden. Cool, dass solche Themen hier Eingang finden!
Kommentar von chaolan am 6. Oktober um 21:03 Uhr
@ guadalupe: Ich habe in meinem Post die Ärzte auch gar nicht gemeint. Steht auch nix davon drin. Das ganze System ist aber durch geldgierige Machenschaften durchzogen. Dazu steht an erster Stelle die Pharmaindustrie,wenn ich mich mal auf den Artikel beziehe !!! Was glaubst Du denn wer die wahren Entscheidungen trifft? Sicherlich die Geldgeber oder? Mehr wollte ich damit gar nicht ausdrücken.
Kommentar von Bendecho am 6. Oktober um 21:09 Uhr
@Pony
Quelle hin oder her, allerdings erscheint mir der Umsatz mit bitteren Aprikosenkernen, bzw. deren Extrakt, wo das Kilo 9,- Euro kostet und in den USA dazu noch strengstens verboten ist (Leute riskieren bei Anwendung Gefängnisstrafe) etwas hochgegriffen mit 2 Mrd. $.
Ebenso kann ich kaum glauben, dass bei einer Chemotherapie, die pro Patient mehrere tausend $ kostet und zigtausende von Krebspatienten jährlich in den “Genuss” kommen, lediglich ein Umsatz von 200.000.000 $ erzielt wird.Könnte es sein, dass die Wahrheitsfindung in diesem Bereich sich ähnlich verhält, wie bei 9/11 ?Soll heissen, dass von offizieller Seite aus bestimmten Interessen gedient werden sollte und dass ein nicht patentierbares natürliches Mittel am besten niemals an die Öffentlichkeit dringen sollte?Bei solchen pikanten Themen ist immer wieder die Frage sehr hilfreich: Wem nützt es?
Kommentar von pony_huetchen am 6. Oktober um 21:29 Uhr
@Bendecho
Mach mit der Zahl was immer Du willst. Ich weiß nicht, wer sich die ganzen Aprikosenkern-Extrakte verabreicht hat. Es geht um den Umsatz mit Laetrile, das kann auch Export sein. Keine Ahnung. Tatsache ist und bleibt: Es ist ein den Körper absolut schädigendes Gift.
Wer sich entscheidet, das zu nehmen, soll das tun. Manche fixen oder koksen. Ich halte beides, abgesehen davon, dass es süchtig macht, rein biochemisch für weniger gefährlich.
Mozart ist vermutlich nicht an der Syphilis gestorben, sondern an seiner Selbstmedikation mit Arsen und Quecksilber. Beides waren damals “Mittel der Wahl”.
So hat jede Zeit ihre Abstrusitäten, wenn es um Gesundheit und Krankheit geht. Heute glauben einige an die Gifte der Chemotherapie, vor allen die, die damit verdienen verbreiten diesen Glauben. Andere greifen zu Blausäure.
Die Naturheilkunde bietet andere, möglicherweise weniger spektakuläre Methoden. Im Falle von schwerer Krankheit muss jeder selbst die Entscheidung treffen.
Kommentar von Freidenker am 6. Oktober um 22:15 Uhr
@ pony_huetchen
Also da ich mich mit diesem Thema seit längerm nun selbst beschfätige.
Und ebenfalls erfahrung mit Amygdalin bzw. Vitamin B17 habe kann ich sagen das es absolut nicht stimmt das es sich um Blausäure (Hydrogencyanid ein geruchs und geschmacksloses Gas)
handelt. Es ist ein inaktives cyanogenes-Glukosid, welches nicht giftig ist.
Ich(präventiv) und mein an Krebs erkranktes Familienmittglied konsumieren es seid längerem nun in Mengen, die nach diesen Behauptungen absolut und rasch tödlich sein müssten.
Weder dies ist noch sind sonstige nebenwirkungen der Fall.
Was man von zugelassenen Substanzen wie “Gardasil” nicht behauptet werden kann.
Wenn dies so ober überhaupt giftig wäre müstt ich schon längst unter der Erde liegen alle anderen Die dazu greifen auch.
Fakt ist, dass in Kulturen in denen Aprikosenkerne oder Bittermandeln zum täglich Brot gehören, Krebs fast gänzlich unbekannt ist.
Man behauptet auch das destiliertes Wasser tödlich sei, was ebenfalls quatsch ist.
Ich selbst trank über einen langen Zeitraum min 3 Liter destiliertes Wasser am Tag bevor ich mir eine Umkehrosmoseanlage zugelegt hatte.
Und ich fühlte mich wunderbar. Was in dieser grausamen Welt leider ebenfalls Fakt ist, das Dinge die Helfen und gut sind meistens kaputt propandiert werden. Weil was soll man mit Medikamenten oder Rohstoffen die Überall wie unkraut Wachsen machen auf Die keine ein Patent erheben kann um damit richtig schön schotter zu machen. Sie wollen uns doch lieber dieses wertlose von privaten Institutionen bedruckte Pappier anderehn, sich dafür unsere reellen Werte sichern und Sie uns nach und nach aus der Tasche ziehen egal wie.
Was zu dem obigen Artikel zu bemerken ist, dass die Ansicht über die Entstehung von Krebs mit der von Dr. Thomas Talberg aus Helsinki über die Bedeutung von Aminosäuren im zusammenhang Krebsenstehung und Therapie, übereinstimmt.
An alle anderen Freidenker ……
Lasst euch nie unterkriegen sammelt weiter Wissen und
Verwendet es
Kommentar von mäxchen am 6. Oktober um 22:44 Uhr
Ich muß mich mal einlinken
Die Dosis machts - in Aprikernen ist halt Blausäure,
in Hanf - THC,
in der Tollkirsche - Hyoscyamin,
im Fliegenpilz - Ibotensäure….. ……. …….. ……. ………
…… ….. ……. …. …
Jahrtausende wars gut genug! Oder??
Ich bin in diesen Blog gelandet weil mich Lügen, Desinformation, Betrug, Ignoranz, Arroganz, Profitstreben, Dummheit auf die Suche gezwungen haben. Ich komm nicht von 9/11 - ich bin in dort gelandet. Warum?
Profitgier ist überall
Das Gesundheitswesen ist genauso verwurschtelt wie Presse, Funk und Fernsehen. Gutes und Böses liegen ganz nah bei einander
und manchmal denk ich überwiegt das Gute nicht. Denkt ja nicht Ihr könnt dieses Thema auch nur annähernd hier erhellen.
sachlich: Krebs ist oft eine Stoffwechselkrankeit
Ursache suchen z.b. im Stoffwechsel (und wenn die Ursache eine andere ist macht man auch keinen Fehler)
dann: Ernährung / Vergiftung /Dehydratation in Ordnung bringen
z.B. sauren Körper ins basische bringen, entgiften, viel trinken (sauberes Wasser - in D ist schon ein Problem)
Immunsystem aufbauen bzw. Harmonisieren
und dann nach weiteren Möglichkeiten suchen wie z. B. in Kanada
Aber ich verspreche Euch, daß Ihr bei jeden der o.g. Schritte in D
auf Probleme, Widerstände, Desinformationen und Lügen stoßen werdet.
Aber es gibt halt auch Chancen.
Kommentar von pony_huetchen am 7. Oktober um 00:50 Uhr
@Freidenker
FALSCH!
Amygdalin (griechisch amygdalis, Mandelkern) ist ein cyanogenes Glykosid, das in Gegenwart von Wasser Blausäure (HCN) abspaltet.
Das ist so, ich habe mir das nicht ausgedacht. In dem Moment, wo es mit Körperflüssigkeit in Kontakt kommt, findet der Prozess statt. Und Du wirst das Amygdalin schlecht in Deinen Körper applizieren, ohne es mit Wasser in Berührung kommen zu lassen.
Kommentar von Bendecho am 7. Oktober um 09:47 Uhr
Warum falle ich dann bei einer Tagesdosis von 20 bitteren Aprikosenkernen nicht sofort tot um? Oder habe zumindest leichte bis schwere Vergiftungserscheinungen?
Die vom BfR empfohlene Höchstmenge liegt bei 1-2 Kernen. 10 Kerne könnten laut BfR schon tödlich sein. Und was ist mit diesem Wirkungsmechanismus von B17? Und dem Volke der Hunza, die seit Jahrtausenden ihren Körper regelrecht mit B17 überfluten und tatsächlich keinen Krebs kennen? Soll sich das einer etwa alles ausgedacht haben, um verzweifelte Krebspatienten in die irre zu führen? In den USA wurde in den 70er Jahren ein regelrechter “Krieg” zwischen Wissenschaftlern über B17 geführt, worauf man B17 kurzerhand für illegal erklärte.Das sieht mir alles sehr nach Profitgier der Pharmakonzerne aus…
Kommentar von pony_huetchen am 7. Oktober um 10:17 Uhr
@Bendecho
Du kannst erzählen, was Du möchtest und Deinem Körper zufügen, was Du willst. Weiter oben habe ich meine eigenen Erfahrungen mit Amygdalin beschrieben, ohne dass ich damals wusste, um welchen Stoff es sich handelt.
Blausäure - die sich ja nun mal unstrittig aus Amygdalin bildet - wird in einigen Staaten der USA zur Vollstreckung der Todesstrafe eingesetzt (sicher in anderen Dosen als ein paar Aprikosenkernen).
Du selbst kannst nehmen was Du willst, Bendecho, die Freiheit soll jeder haben. Aber damit “Reklame” zu laufen halte ich für unverantwortlich. Offensichtlich haben nicht wenige Menschen mit der Verarbeitung des Stoffes ein lebensbedrohliches Problem, verstoffwechseln das anders (siehe mein Beispiel).
“Eine akute Toxizität tritt auf, wenn die resorbierte Cyanid-Menge so hoch ist, dass das metabolische Entgiftungsvermögen des Körpers überschritten wird [3,4]. Symptome der akuten Vergiftung sind z. B. Krämpfe, Erbrechen, Atemnot bis zur – tödlichen – Atemlähmung.”
Das sollte man respektieren. Und vermutlich sind es diese Aspekte, die das Mittel in der Gefahrenklasse als Gift einordnen.
Kritik an der Pharmaindustrie verdient meine volle Unterstützung, das Verbreiten von “Heilslehren” meine entschlossene Ablehnung.
Kommentar von Bendecho am 7. Oktober um 10:54 Uhr
@ PonyVielleicht ist hier Schwarz-Weiss-Denken fehl am Platz. Deine persönliche Erfahrung gerechtfertigt sicherlich Dein gesundes Misstrauen.Tatsächlich gibt es immer Leute, die bestimmte Stoffe nicht vertragen, z. B. bei Allergien. Das muss man dann durch langsames Herantasten für sich selber herausfinden. Bei Dir hat ja wohl schon ein Amaretto gereicht, aber der Bund (BfR) wird deswegen nicht gleich Bittermandelextrakt oder Amaretto verbieten.Die Frage ist, ob ein Verbot gerechtfertigt ist, wenn z. B. 0,1% der Bevölkerung eine Unverträglichkeit aufweist? (Von Todesfällen durch Amygdaline ist mir bisher nichts bekannt.)Und ist es auf der anderen Seite nicht wesentlich verwerflicher einen in der Natur vorkommenden Stoff rigoros zu verbieten (vielleicht hilft dieser ja doch, viele haben in dieser Situation nichts mehr zu verlieren) und statt dessen mit der Brutalo-Chemokeule Leute zu behandeln, um sie hinterher trotzdem im Sarg hinauszuschieben?
Kommentar von Jockel am 7. Oktober um 10:57 Uhr
Ist schon “lustig” was die dort schreiben, das gleiche wie auf den Zigarettenschachteln
Zitat BfR: in hohen Dosen sogar zum Tod führen kann.
Die Betonung liegt ganz klar auf KANN.
http://www.bfr.bund.de/cms5w/s.....l.php/9424
Achja, früher hat man Pharma Chemie zu den Pillenherstellern gesagt mit der Betonung auf CHEMIE und wie nennen die sich heute ? Pharmazeutische Industrie.
Man redet den Kunden (!!! früher war man noch ein Patient !!!) ein, mit Chemie die Natur heilen zu können und die Kunden Glauben dies auch noch, ja ein Großteil von denen verlangen sogar ausdrücklich nur die Überteuerten Markenprodukte ohne sich einmal Gedanken darüber zu machen was sie sich da zufügen.
Nebenwirkungen der Pillen und sonstigen Pharmazeugs interessieren da überhaupt nicht hauptsache die Pillen sind ein Markenprodukt.
Und sollte irgendwann einmal von der Pharmachemie doch tatsächlich ein “Medikament” auf den Markt kommen was auch wirklich hilft, dann wird dieses mit hilfe unserer ach so tollen Ärzteschaft so oft verschrieben bis das “Medikament” keine oder kaum noch eine Wirkung erzielt. Das beste Beispiel hierfür ist das Penezylin welches heutzutage für JEDEN verquer liegenden Furz verschrieben wird.
Studien welche schon mehr als 10 Jahre zurückliegen haben damals schon ergeben, daß die Wirksamkeit von Penezylin deutlich nachgelassen hat … nun Fragt euch einmal warum.
Jockel
Kommentar von pony_huetchen am 7. Oktober um 11:27 Uhr
Genau. Was ich aber vermitteln möchte und als verantwortungsbewusster Mensch gerade in Sachen Gesundheit immer deutlich sein muss: Was bei dem einen hilft, kann bei einem anderen schaden.
Ein Blick in die Homöopathie macht das mehr als deutlich.
Deshalb DARF in einem Blog wie diesem keine Methode zur Selbstmedikation beworben werden.
Ich denke mal, Bendecho, dieses Verantwortungsbewusstsein hast Du ganz genauso. Deshalb bitte ich im Folgenden darum, alternative “Heilmethoden” als ein Mittel der möglichen Wahl, nicht als allgemein gültig darzustellen oder zu bewerben.
Menschen, die sehr krank sind, suchen zu recht nach jedem Strohhalm. Dabei sollen sie sich aber in die Hände verantwortungsvoller Vertreter der heilenden Berufe begeben, nicht in Foren und Blogs subjektive Erfahrungen als Lösung ihres Problems werbewirksam vermittelt bekommen.
Das ist alles. Denkt mit jedem Wort, das ihr im Zusammenhang mit einem so wichtigen Gut wie menschlicher Gesundheit schreibt immer daran, dass für andere davon sehr viel abhängen kann.
Deshalb ist es unverantwortlich, Ratschläge zu erteilen. Auf Forschungen und die Erfahrungen der “Naturmedizin” neutral hinzuweisen ist eben eine andere Sache.
Kommentar von DaRockwilda am 7. Oktober um 11:32 Uhr
@all:
Hab jetzt keine Lust mich über Aprikosen und Blausäure zu unterhalten. Finde es aber sehr ermutigend, dass der Artikel augenscheinlich so vielen Menschen gefallen - und auch sie ermutigt - hat.
@Bernd:
Nebenwirkungen sind bekannt:
Und negative Auswirkungen auf gesunde Zellen hat der Stoff darüber hinaus keine.
Kommentar von FTFS am 7. Oktober um 12:05 Uhr
Absolute Blamage für Chemotherapie
Eine Auswertung der Daten von über 100.000 Krebspatienten in den USA und Australien ergab ein katastrophales Ergebnis für die Chemotherapie: Die Erfolgschanchen liegen gerade mal bei 2-3%. Zu ähnlichen Ergebnissen kam bereits vor einigen Jahren Prof. Abel vom Krebsforschungszentrum Heidelberg.
Eine Auswertung der Daten von 72.946 Krebspatienten in Australien und 154.971 Krebspatienten in den Vereinigten Staaten kam zu dem niederschmetternden Ergebnis, das Chemotherapie nur bei 2,3 (Australien) bzw. 2,1% (USA) aller Krebs-Patienten einen Erfolg brachte (Erfolg = 5 Jahre Überlebenszeit). Die Autoren fragen sich zu Recht: “Ist diese Form der Therapie noch zeitgemäß? Und was ist mit den Unsummen an Forschungs- und Spendengelder passiert? Nach 20 Jahren intensiver Krebsforschung könnte man eigentlich ein anderes Ergebnis erwarten”.
Der Artikel erschien unter dem Titel “The Contribution of Cytotoxic Chemotherapie to 5-year Survival in Adult Malignancies” in der Zeitschrift “Clinical Oncology”. Zu ähnlichen Ergebnissen kam bereits Prof. Abel vom Krebsforschungszentrum Heidelberg. Er vertrat sogar die Meinung, dass Patienten ohne Chemo bessere Überlebenschancen hätten.
Kommentar:
Fragen Sie als Patient bitte Ihren Arzt nach Unterlagen, aus denen hervorgeht, wie hoch die Überlebenschanchen mit bzw. ohne Chemotherapie sind. Machen Sie ihn notfalls auf diese Studie aufmerksam. Übrigens, die meisten Ärzte, angesprochen auf dieses Thema, würden bei sich selbst niemals eine Chemotherapie machen lassen. Warum wohl?
Wer jetzt jedoch meint, das sei das Ende der Chemotherapie, wird eines Besseren belehrt werden. Die mächtigen Pharma-Multis werden sich das Geschäft mit dem langsamen, qualvollen Dahinsiechen nicht so schnell vermiesen lassen. Schließlich geht es um Umsätze in zweistelliger Milliardenhöhe.
Quelle: Optionen, Zeitschrift des Vereins “Menschen gegen Krebs”
Kommentar von bitter_twisted am 7. Oktober um 12:25 Uhr
Erwähnen sollten wir nun das es uninteresant ist wieviel Studien belegen das das Mittel gegen Krebs hilft, es wird trotzdem in allen westlichen Ländern verboten sein bis deren Kontrolbehörde das Mittel abgesegnet hat.
Im USA müsste es von der Food and Drug Administration FDA, akzeptiet werden. Das passiert nicht unter 10 Millionen Dollar.
Ohne Patente und und die Möglichkeit die Kosten zurück zu gewinnen, ist das nicht möglich.
Bei uns wäre es ähnlich.
Kommentar von Bendecho am 7. Oktober um 13:24 Uhr
Als Skorbut noch unter diesem Namen und mit der Klassifizierung Mangelerscheinung nicht bekannt war, versuchten Ärzte alle möglichen Medikamente und Therapien, um dieser schrecklichen “Seuche” - besonders bei Seefahrern - Herr zu werden. Irgendwann war es dann klar, dass es sich lediglich um ein krasses Symptom des Vitamin-C Mangels handelte.Es war nicht nötig Vitamin-C als Medikament genehmigen zu lassen, da es in der Natur vorkommt und somit nicht patentierbar ist.Die Pharmaindustrie und die zuständigen Ämter betonen immer wieder, dass sobald ein Mittel gegen Krebs auftauchen sollte, das Hilft, ist es automatisch ein Medikamente und muss zugelassen werden, bevor es angewandt werden darf.Diese Herangehensweise halte ich aber grundsätzlich für falsch, denn damit verschliesse ich mich dem Weg, eine Krankheit als Mangelfolgeerscheinung einzustufen. Und das ist bei unserer heutigen Ernährung und der Überstrapazierung der Äcker in der Landwirtschaft ein seit fast 100 Jahren andauerndes Problem.”Es liegt an uns, für unsere Gesundheit zu sorgen und - im Krankheitsfall- einzustehen. Die „Halbgötter in Weiß“ sind fehlbar und oft schuldlos indoktriniert von einem System, das nicht an der Gesundung, sondern an der Krankerhaltung der Bevölkerung interessiert ist - denn nur kranke Menschen garantieren gesunde Profite.” Quelle
Kommentar von xonatas am 7. Oktober um 17:38 Uhr
@Pony
für mich sieht das eher wie Werbung aus:
vom Therapieverfahren selbst habe ich nicht die geringste Ahnung, weshalb ich mir dazu auch keine sachlich begründbae Meinung habe. Schau ich mir aber die zwei “stillgelegten” Websites der Hersteller an, seh ich wenig Anreiz, das Verfahren in Presseartikeln oder hier im Politblog zu bewerben, als vielmehr ausreichenden Anlass zu Warnungen. Das fängt bei den - fast schon pauschalen - Heilsversprechen an, geht über diverse wenig bis nichts aussagende Hinweise auf Studien, mit denen die Laien/Kunden (an die sich die Hersteller ja direkt wenden!) eh nichts anfangen können) und gipfelt da, wo die annähernd beste Verträglichkeit suggeriert wird. Das ist dann auch schon nahe an den miesesten bis kriminellen Praktiken der Pharmaindustrie, mit denen die etlich ihrer Blockbuster vermarktet (womit ich nur Psychodrogen meine, weil ich bei anderen Substanzen nicht mitreden kann)
also ich hätte ich ohne deinen “Hinweis” nicht angenommen …
ich denke, Link und Zitat würden sich doch eher eignen zu unterstreichen, dass hier im Politblog der Pharmaindustrie zugearbeitet wird
Der gemeinnützige Verein will zwar ab jetzt auf Sponsoring durch Pharmafirmen verzichten (ob das auch für das Sponsoring durch die Medizintechnikindustrie gilt?) , aber schon die Namensliste des Sachverständigenbeirats bürgt dafür, dass die Interessen der Pharma- und Medizintechnik-Industrie gewahrt bleiben. (mich würde überhaupt nicht wundern, wenn der eine oder andere der Professoren nebenbei für industriefreundliche Vorträge satte Bezüge einfährt). Die vehemente wie unsachliche Verteufelung alternativer Ansätze tut ein übriges. Wenn ich dazu noch lese, dass der gemeinnützige Verein den wesentlichen Teil der Gesamteinnahmen für die Unterhaltung der Internetpräsenz/PersonalKosten/Honorare investiert, stellen sich bei mir dann die Nackenhaare besonders schnell auf …
Ich versteh ja, dass nicht jeder alles bei allen Themen kritisch hinterfragen kann und muss, aber im Politblog hätte ich doch manchmal ein wenig mehr kritische “Vernunftshaltung” von Autoren und Kommentatoren erwartet
Kommentar von pony_huetchen am 7. Oktober um 17:55 Uhr
@Xonatas
Danke für Deine Kritik. Du triffst damit bei mir ins Schwarze, denn ich bin sehr wohl der Meinung, dass in Politblog die “Werbung” für einzelne Produkte und Verfahren nichts zu suchen hat.
Allein das Erwähnen des einen Verfahrens ohne anderes dazu ins Verhältnis zu setzen, ist immer schon Parteinahme. Beides aber kann nicht Aufgabe von Politblog sein.
Das ist nicht richtig, ich selbst habe mich für Naturheilverfahren ausgesprochen (wenn Du Dir mal die Mühe machst, meine Kommentare genau zu lesen).
Was aber eben nicht geschehen darf, ist Ratschläge für einzelne Präparate zu geben. Das Maß der Verantwortung, das daraus resultiert, solltest Du selbst ermessen können.
Ich habe geschrieben, man soll sich immer in die Hand eines verantwortungsbewussten Menschen aus Heilberufen begeben. Du wirst doch nicht abstreiten können, dass das der einzig richtige Rat im Zusammenhang mit lebensbedrohlichen Erkrankungen ist. Man kann nicht vor einer anonymen Öffentlichkeit der Selbstmedikation das Wort reden.
Pony
Kommentar von varini am 7. Oktober um 20:18 Uhr
Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Selbst Schimpansen betreiben Selbstmedikation.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwähren, dass den Menschen hier unterstellt wird, sie seien dümmer als ihre Vorfahren.
Obwohl, jetzt wo ich es schreibe. Eine tiefgreifende Überlegung wäre der Gedanke schon wert.
Kommentar von xonatas am 7. Oktober um 21:08 Uhr
@ Pony,
- SelbsthilfeVerein und bezog sich auch ausschließlich auf diesen Verein, bzw. die sehr robusten “alternativfeindlichen” Statements vom Vorstand H. R.
ähm, … meine Wertung im betreffenden Absatz ist umrahmt von Kritik am - allerdings von dir verlinkten
Gibt es denn diese
überhaupt (noch), irgendwo? Ich glaube es nicht wirklich, dafür bin ich aber überzeugt, dass verantwortungsvolle Therapie in der Praxis immer nur sehr eingeschränkt möglich ist. Fakt ist außerdem, dass professionelle Kompetenz in manchem Fachbereich in Wahrheit großteils Inkompetenz ist und schon deshalb systembedingt fast zwangsläufig, zumindest partiell, Verantwortungslosigkeit bedingt.
Der eigentlich vernünftige Rat, kompetente Fachleute zu konsultieren, kann deshalb - genauso wie der Rat zur Selbstmedikation oder zu bestimmten Therapiemassnahmen schnell zum denkbar schlechtesten Rat werden, mitunter sogar zum erst tödlichen Rat. Vor anonymem (Internet-)Publikum haben medizinische TherapieEmpfehlungen m.E. grundsätzlich nichts verloren.
Kommentar von pony_huetchen am 7. Oktober um 21:39 Uhr
Ja - wie Nadeln im Heuhaufen, aber es gibt sie. Und man findet sie am wenigsten da, wo man sie landläufig suchen würde.
Oft gibt es sogar sehr Verantwortungswolle in der klassischen Schulmedizin. Aber da sie in ihrem System gefangen sind, können sie i.d.R. nicht wirklich helfen. (In Hinblick auf Krebs.)
Und das ist genau der Grund, weshalb ich solche Themen in Blogs nicht mag
Anders ist es bei Hinweisen auf nachweislich schädigende Substanzen, in Lebensmitteln oder ähnlichem. Da kann man eine wichtige “Botschaft” vermitteln.
Kommentar von Soulkeeper am 7. Oktober um 23:21 Uhr
Ich hab mich seit ca. einem Jahr total in der alternativen Krebsforschung verloren. Wobei die Schulmedizin in der Krebsforschung laut BVG auch nur Experimente durchführt.
Ich bin kurz davor, dass ich von der Theorie der Mangelerkrankung absolut überzeugt bin. Ich habe mit Ärzten und Heilpraktikern Kontakt um das Thema aufzuarbeiten und werde demnächst (kann noch dauern) nen Blog dazu erstellen.
Hin und wieder stelle ich schon mal einige Dinge hier im Forum ein. Wenn jemand Infos hat, dann kann er die mir ja gerne zukommen lassen. Es sind nicht alles in Infos was ich habe, aber nen Einblick bekommt man schon.
Gruß Soul
Kommentar von varini am 8. Oktober um 10:13 Uhr
@Soulkeeper
“Ich bin kurz davor, dass ich von der Theorie der Mangelerkrankung absolut überzeugt bin”
Dann solltest Du Dir dringend den Mineralien- Vortrag von Dr. Jackson Stockwell anhören. Wenn Du Schwierigkeiten hast ihn zu besorgen, kann ich ihn dir auch zukommen lassen.
Danke für Deinen Beitrag im Forum. Endlich mal was sinnvolles.
Kommentar von woody am 8. Oktober um 10:52 Uhr
in der ueberschrift heisst es
‘eine kleinstadt in den usa’
aber soweit ich weis ist alberta immer noch ein kanadischer bundesstaat un damit auch diese stadt in kanada.
noch gibt es keine offizielle NAU.
ansonsten sehr interessanter artikel
gruesse woody
Kommentar von Soulkeeper am 8. Oktober um 21:18 Uhr
@varini
Danke, das hört man gerne :-)) Den Vortrag kenne ich net. Ich hab nen Vortrag als mp3 und als pdf gefunden. Gibts auch ein Video? Werd ihn mir demnächst mal anhören. Danke für den Tip, klingt spannend der Vortrag. Wenn du noch Infos zu dem Thema hast, dann lass sie mir doch bitte zukommen. Mann kann nicht genug lesen, bevor man so ein Thema angeht.
Gruß Soul
Kommentar von Schwiertz am 11. Oktober um 14:59 Uhr
Ihr muss das neuester Buch von Naomi Klein “Die Schock Strategie”
von Fischer Verlag lesen!
Eine Offenbarung!
Kommentar von Bernd am 13. Oktober um 17:45 Uhr
Also, wenn ich Krebs hätte, würde ich genau das machen, was die aktuelle Studienlage hergibt, bzw. ich würde es zumindest ausprobieren. Alternativen Heilmethoden stehe ich zwar nicht total ablehnend gegenüber, aber die Gefahr, dass man dabei unseriösen Gestalten in die Hände fällt ist meiner Meinung nach viel größer, als in der Schulmedizin. Es wichtig einen Arzt zu finden, dem man vertraut und der einen den ganzen Weg begleitet.
Und die Ärzte in Deutschland sind nicht schlecht … sofern man noch einen Arzte aus Deutschland hier findet ….
Kommentar von Franzi am 15. Oktober um 09:53 Uhr
Anfrage:
Ich möchte diesen Artikel einem Freund senden, gibt es ihn auch in englisch, Original?
franzi
Kommentar von Tobi am 17. November um 01:13 Uhr
Jährlich 17.000 Tote in Deutschland durch vermeidbare Behandlungsfehler
Das macht Mut
Back to the topic …
Ich finde den obigen Artikel trotzdem interessant.
Kommentar von Thomas am 17. November um 11:24 Uhr
@Pony
Ich kann ja gut verstehen das Du solche Beiträge in diesem und anderen Blogs nicht so gerne siehst
Natürlich gibt es die Gefahr das verzweifelte Menschen solche Beiträge wie ein Strohhalm sehen und sich in ernste Gefahr begeben.
Vergiß aber nicht das gerade diese Menschen in ihrer Verzweiflung Hilfe brauchen die sie von der Schulmedizin schon lange nicht mehr erhalten, sich oftmals schon im Angesicht des nahen Todes befinden.
Von der Schulmedizin aufgegeben, den Pharmakonzernen mit Chemie vollgestopft, dienen sie nur noch dazu möglichst viel Profit aus ihnen heraus zu holen.
Ohne alternative Forschung und deren Bekanntmachung sind die Menschen hilflos der Massenmedikation der Pharmaindustrie und der höchst gefährlichen und meist sinnlosen Bestrahlung ausgeliefert.
Wenn nicht hier, wo sollen die Menschen sonst erfahren das Hilfe ihnen immer dann versagt bleibt wenn sie nichts einbringt?
Die von Dir benannten “verantwortungsbewussten Menschen aus Heilberufen” gibt es ganz sicher noch. Aber wie soll ein kranker Mensch, der sein Leben lang der Schulmedizin ausgeliefert war solche Menschen, oder Alternativen finden, bzw. jemals von ihnen erfahren, wenn nicht hier?
Du hast Recht wenn Du sagst das niemand hier mit irgendwelchen “Wundermitteln” werben und sie zum Maß aller Dinge machen soll.
Aber Du hast Unrecht wenn Du sagst das diese hier nicht mal zur Sprache kommen dürfen.
Medizin, Pharmaindustrie und (auch staatlicher) Terrorismus liegen gar nicht so weit auseinander.
al Kaida und westliche Politiker ebenso wenig.
Blindes Vertrauen kann in der heutigen Zeit nur tödlich sein, sowohl auf der medizinischen Seite, als auch auf der politischen.
Sieh es also ruhig als Aufgabe über alle Seiten des Terrors zu berichten
Kommentar von pony_huetchen am 17. November um 11:45 Uhr
@
Ganz kurz - warum ich medizinische “Ratschläge” in Politblog ablehne.
Ich weiß aus eigener beruflicher Erfahrung, welch starken Einfluss die Medien auf Entscheidungen und Hoffnungen kranker Menschen haben. Sicher, ich spreche hier vom Ersten Programm der ARD*, also von ganz anderen “Zuschauer”-Zahlen als Politblog Leser hat.
Ich spreche von Zeiten, in denen kritische Berichterstattung über die Pharma-Industrie, die Kritik an der Schulmedizin uneingeschränkt erlaubt war - solange sie auf überprüfbaren Fakten beruhte.
Ich selbst war Mitinitiatorin des ersten alternativen “Gesundheitstages” an der FU Berlin - das sollte meine Haltung deutlich werden lassen. Auch die Auseinandersetzung mit alternativer Medizin fand früher in einschlägigen TV-Sendungen auf sehr fundierter Basis statt.
Ich weiß aber auch, dass sich eine Menge Scharlatane überall tummeln, die auf unverantwortliche Weise eine schnelle Mark machen oder nichts als ihr eigenes Ego pflegen wollen. Hier die Spreu vom Weizen zu trennen bedarf einer fachlich geschulten Redaktion, will man solche Themen aufgreifen.
Sollten sich ernstzunehmende Fachleute bei Politblog melden, die ein solches Ressort begleiten und betreuen würden, wäre ich die Erste, die dafür einen Platz in unserem Blog freiräumen würde.
*Anm. zum Einfluss der Medien auf potentielle “Patienten”:
Nicht nur die Fülle der Zuschauerresonanz - in Form von Briefen, Nachfragen und der Bitte um praktische Ratschläge machte den Einfluss auf die Zuschauer von Redaktionsseite deutlich.
Fakt ist, dass seit einigen Jahren die Sender und großen Zeitschriften ihre geplanten Themen mit exaktem Inhalt (bezüglich Präparaten etc.) und dem Veröffentlichungsdatum melden (an den Zentralverband der Apotheken). Der informiert die Apotheker und bittet sie, an den entsprechenden Tagen das eine oder andere “empfohlene” freiverkäufliche Präparat in ausreichender Menge bereit zu halten.
Das macht die öffentliche Reaktion auf “Empfehlungen” in den Medien mehr als deutlich und sollte für jeden ein Hinweis darauf sein, wie stark im Bereich medizinischer Ratschläge die Öffentlichkeit reagiert. Noch ist Politblog ein Medium mit geringer “Reichweite”, trotzdem sollte man Prinzipien einhalten, die uns nicht der berechtigten Kritik aussetzen.
Kommentar von diefans am 4. Januar um 19:02 Uhr
Es gibt eine Mann der heißt Jim Humble - laut Artikel im nexus-magazin
ist er zufällig auf den “stabilisierten Sauerstoff” als Heil- bzw. Immunisierungsmittel gestossen. Er benutzt dieses Mittel in Afrika um dort alle möglichen Infektionen zu behandeln - mit viel Erfolg, wie er sagt.
Ich denke es handelt sich hier um das gleiche Mittel bzw. die gleiche Wirkung, wie es von den Forschern beschrieben wird.