Aspartam - ein hochgiftiger Süßstoff, den wir Donald Rumsfeld zu verdanken haben
Im Original am 25. Juli 2005 auf meinem alten Blog veröffentlicht. DaRockwilda
Seit “Super Size Me” wissen wir dass wir alle dick werden. Seit Kate Moss wissen wir aber auch, dass es schöner ist, dünn zu sein. Der daraus resultierende Fitness- und Abnehmwahn macht vor nichts mehr halt. Jede Kalorie wird gezählt, Fettiges und Süßes gelten als Sünde.
Diese Angst, dick zu werden, machen sich die Hersteller von Nahrungsmitteln zu nutze, indem sie ihre Produkte besonders kalorienarm entwickeln. Anscheinend enthält normaler Zucker besonders viele Kalorien, und deshalb haben Nahrungsmittelhersteller die rettende Alternative entwickelt: Süßungsmittel, die als Zuckerersatzstoffe dienen. So kann der Konsument beruhigt zur Cola oder zum Bonbon greifen, weil ja kein böser Dickmachzucker sondern dank den fürsorglichen Herstellern chemische Süßungsmittel darin enthalten sind.
Laut Wikipedia sind innerhalb der Europäischen Union und damit bei uns sieben verschiedene Süßungsmittel zugelassen. Darunter die bekannten Stoffe Saccharin, Cyclamat und Acesulfam. Kein hier zugelassener Süßstoff ist aber interessanter als das so genannte Aspartam.
Chemisch gesehen besitzt Aspartam folgende Eigenschaften: Es hat praktisch keine Kalorien und ist damit ein super Argument für die “Ihr müsst so aussehen wie die Models-Fraktion”. Andererseits ist es aber nur 200-mal süßer als natürlicher Zucker, was im Vergleich mit anderen Süßstoffen nicht wirklich viel ist (Thaumatin: 2000 bis 3000-mal süßer als Zucker). Es kann nicht zum Backen verwendet werden, weil es nicht hitzebeständig ist.
Saccharin hat eine höhere Süßkraft und auch praktisch keine Kalorien. Acesulfam ist bei gleicher Süßkraft wenistens hitzebeständig.
Wenn es also bessere Süßsstoffe gibt, warum wird Aspartam überhaupt verwendet ? Wenn man dem Hersteller glaubt, wird es in mehr als 5.000 Produkten verwendet und dürfte damit der meistverwendetste Süßstoff sein. Warum wurde es nicht schon lang vom Markt verdrängt ? Die einzige logische Schlussfolgerung müsste es sein, dass der Stoff eben extrem billig herzustellen ist, und somit qualitativ überlegenen Stoffen auf dem Markt das Wasser reichen kann.
Aber zunächst einmal schauen wir, wie es überhaupt dazu gekommen ist dass Aspartam verwendet wird.
Laut der Homepage des Herstellers von Aspartam, der NutraSweet Company, wurde Aspartam schon 1965 entdeckt, bei der Firma ‘G.D Searle and Company’. Eher zufällig, und zwar bei der Suche nach einem Mittel gegen Geschwüre. Komisches Anwendungsgebiet für einen Süßstoff, und man kann davon ausgehen dass Aspartam in irgendeiner Form erheblichen Einfluss auf den Körper haben kann. Sonst wäre es wohl kaum bei einer Testreihe gegen Geschwüre eingesetzt worden.
Wie ging es weiter mit Aspartam ?
Es wurde 16 Jahre lang nicht zugelassen. Erst 1981 gab die amerikanische Food and Drug Administration (FDA, verantwortlich für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen in Amerika) den Süßstoff frei. Warum hat das so lange gedauert ?
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Aspartam nicht ohne Gesundheitsrisiken ist. Schon die FDA selber schreibt auf ihrer Homepage, dass einer der Bausteine von Aspartam, die Aminosäure Phenyalanin, unser Gehirn schädigen kann. Die FDA behauptet dann weiter, dass es keine wissenschaftlichen Studien gäbe, die Aspartam ein Gesundheitsrisiko nachweisen könnten.
Das ist so nicht richtig.
Es dauert nicht lange, bis man auf brisante Studien stößt. Erst am 18. Juli diesen Jahres wurde vom italienischen “Krebsforschungszentrum der Europäischen Stiftung für Onkologie und Umweltwissenschaften” in Bolognia eine solche Studie veröffentlicht.
Während dieser über drei Jahre dauernden Langzeitstudie wurde weibliche Ratten Aspartam behandelt. Ergebnis der Studie ist, dass Aspartam nachweislich Leukämie und Lymphknotenerkrankungen (so genannte Lymphome) verursacht. Aspartam ist also krebserregend. Als Grund dafür nennt die Studie den Abbauprozess. Aspartam wird im Magen-Darm Trakt zu Phenylalanin, Asparaginsäure sowie Methanol abgebaut. Phenylalanin ist shconmal nicht ganz gesund, macht aber nur Menschen mit der sogennanten Phenylketonurie ernsthafte Probleme (deshalb auch der Hinweis auf Lebensmittelpackungen: “Enthält eine Phenylalaninquelle”). Methanol dagegen ist hochgiftig. Es ist giftig weil es in der Leber erst zu Formaldehyd und dann zur Ameisensäure abgebaut wird. Ameisensäure führt zu einer drastischen Absenkung des pH-Werts im Blut und macht damit den Sauerstofftransport unmöglich. Formaldehyd schädigt das Zentrale Nervensystem, die Nieren, die Leber und das Herz.
Doch damit nicht genug, laut der “International Agency for Research on Cancer” (IARC) wird Formaldehyd “erheblich” mit Leukämie in Verbindung gebracht. Dies war auch einer der Motivationsgründe für die italienischen Wissenschaftler, diese Studie durchzuführen. Auch sie vermuten das Formaldehyd als Hauptgrund für die carcinogene Wirkung von Aspartam. Laut den Wissenschaftlern zeigten die Ratten ganz ähnliche Symptome wie Ratten, die mit purem Formaldehyd behandelt wurden. So zum Beispiel eine Gelbfärbung der Haut.
Dass Aspartam krebserregend ist, ist natürlich eine Erklärung dafür, warum es 16 Jahre lang nicht zugelassen wurde.
Interessant ist, dass nach der Zulassung von Aspartam sowohl die Getränkeindustrie als auch die FDA selber immernoch Bedenken dagegen hatten.
Wenn man nämlich die Archive des US-Kongresses durchstöbert, dann stößt man im Jahre 1985 auf mehrere interessante Dinge.
In den Protokollen wird nämlich festgehalten, dass “Experten immernoch Bedenken haben bezüglich Aspartam“, und dass “laut Forschern Studien an Mäusen Probleme mit Aspartam zeigen“. Des Weiteren zeigen die Protokolle, dass “laut einer Memo von 1981, die FDA Bedenken hatte wegen der Sicherheit von Aspartam“.
Die Forscher waren also schon damals so schlau wie heute, und die FDA zerstritten ob man den Stoff überhaupt zulassen soll. Doch nicht nur die Bürokraten, sogar die potentiellen Nutznießer des Süßstoffs wussten genau wie gefährlich dieser ist:
Das Archiv des Kongresses legt nämlich auch offen, dass die Getränkeindustrie (in Form der ‘National Soft Drink Association’) schon damals “eine Zulassung von Aspartam abgelehnt” hat.
Die gleichen Firmen, die heute Aspartam in ihren Light-Getränken verwenden (darunter natürlich Coca-Cola), haben den Stoff damals wegen seiner Gesundheitsrisiken abgelehnt.
Wenn die Wissenschaftler dagegen sind, die potentiellen Käufer dagegen sind, die dafür zuständige Regulierungsbehörde sich auch nicht sicher ist, wer hat denn dann überhaupt noch ein Interesse an der Zulassung von Aspartam ? Natürlich, der Hersteller.
Schauen wir also mal nach, was in diesen 16 Jahren beim Hersteller von Aspartam geschehen ist. Irgendetwas muss dort ja schließlich geschehen sein, wenn plötzlich erreicht wird, was in 16 Jahren nicht zu erreichen war.
Seit 1977 hatte die Firma ‘G.D Searle and Company’ einen neuen Chef. Dieser Chef war davor Stabschef im Weißen Haus und zwei Jahre lang (von 1975 bis 1977) Verteidigungsminister Amerikas. Dieser Mann hatte also mit seinen 45 Jahren damals schon einiges an Verbindungen und politischem Einfluss erlangt.
Dieser Mann ist Donald Rumsfeld.
Rumsfeld war schon damals ein einflussreicher Mann und in Regierungskreisen hoch angesehen. 1977 bekam er die höchste Auszeichnung seines Landes für einen Zivilisten, die ‘Presidential Medal of Freedom’.
Fakt ist auch, dass Donald Rumsfeld ein Freund von Präsident Ronald Reagan war. Rumsfeld war Reagans Sonderbotschafter für den Irak, und fädelte damit die Waffenverkäufe an den Irak ein, was in dem schönen Video gipfelt, in dem Rumsfeld Saddam Hussein die Hand schüttelt (zu sehen unter anderem in ‘Fahrenheit 911′).
Wenn man jetzt bedenkt, dass Reagan 1981 Präsident wurde, per ‘Presidential Order’ einen neuen Chef der FDA ernannte, und Aspartam dann noch im gleichen Jahr zugelassen wurde, dann drängt sich ein Gedanke auf: Dass der chemische Süßstoff Aspartam, von dem man damals schon wusste dass er nicht ungefährlich ist, nur zugelassen wurde weil Rumsfeld seine politischen Muskeln spielen ließ.
Dass dieser Coup und damit die Sanierung von Searle außergewöhnlich waren, zeigt auch die Auszeichnung, die Rumsfeld 1981 von der Zeitschrift ‘Financial World’ verliehen bekam: ‘Outstanding Chief Executive Officer in the Pharmaceutical Industry’.
Nachdem also die FDA davon überzeugt wurde, ihre Bedenken zurückzuziehen, musste Aspartam nur noch attraktiv werden für die Hersteller, und da kam der Fitnesswahn gerade recht. Seit der Etikettenaufdruck “nur 1 Kalorie pro 100 ml” als Verkaufsargument gilt, ist Aspartam für Hersteller attraktiv. Und so wird Aspartam in Cola light, Pepsi light, Sprite light usw. verwendet.
Wer sich immer noch gegen den chemischen Süßstoff wehrt, sind die Wissenschaftler. Die oben zitierte Studie ist nur das aktuellste Beispiel, es gibt immer wieder Wissenschaftler die eindringlich vor Aspartam warnen. Solange Konsumenten aber lieber wegen der bunten Werbung kaufen und sich nicht um wissenschaftliche Befunde scheren, wird das den Getränkeherstellern und ihrem wirtschaftlichen Erfolg keinen Abbruch tun.
Durch die vielen Warungen seitens der Wissenschaftler und die offensichtlichen Machtspielchen bei der Freigabe von Aspartam hat sich aber langsam wenigstens ein bemerkbarer öffentlicher Widerstand gegen den Stoff gebildet. Es gibt einige Verbände von Ärzten, die gegen den Stoff Front machen.
Sichtbarster Widerstand gegen Aspartam ist ein Dokumentarfilm, ‘Sweet Misery: A Poisoned World’, in dem ein Aspartamopfer Interviews mit dutzenden von Ärzten, Anwälten und anderen Opfern führt. Dabei ist auch Jim Turner. Ein Anwalt, der Donald Rumsfeld damals beraten hat, als es um die Zukunft von Aspartam ging. Einen Ausschnitt von dem Interview mit Turner kann man sich hier runterladen.
Es sieht also ganz so aus als wäre Aspartam ein Vorzeigebeispiel dafür, dass die Menschen auf der Welt und ihre Gesundheit wenig zählen, wenn es um Geld und Macht geht. Schon lange ist klar, dass Donald Rumsfeld keinen Respekt vor dem menschlichen Leben hat, und Moral ihm ein Fremdwort ist. Es sollte niemand verwundern, dass er wissentlich dafür gesorgt hat, das eine giftige Chemikalie in unsere Lebensmittel geraten darf, nur um seiner Firma Profit zu sichern. Genauso sollte klar sein, dass Coca-Cola und Co sich genausowenig um die Gesundheit ihrer Klientel scheren, solange diese weiterhin Lightprodukte zu sich nehmen, weil sie Angst davor haben dick zu werden.
Man darf gespannt sein, wie die mächtigen Getränkehersteller und die Regulierungsbehörden diese neuste Langzeitstudie runterspielen werden. Aber egal ob Aspartam eines Tages verboten wird oder nicht, jeder von uns kann sich selbst schon heute davor schützen: Indem er auf Aspartamhaltige Lebensmittel verzichtet. Wer seinen Körper doch lieber mit Zucker als mit Formaldehyd behandeln will, sollte ab jetzt die Finger von Aspartam lassen.
Keiner weiß wirklich, ob es unserer Figur wirklich hilft, auf Zucker zu verzichten. Aber langsam sollte klar sein, dass die chemischen Zuckeraustauschstoffe nicht gesund sind. Spätestens seit Aspartam hat sich dieses “ungesund” zu einem “hochgradig krebserregend” gemausert, und der Schlachtruf muss langsam lauten: “Lieber dick als tot!”
have fun,
DaRockwilda
Quellen:
Chemische Eigenschaften von Aspartam, Methanol und Formaldehyd: www.wikipedia.org
Geschichte von Aspartam/Nutrasweet: www.nutrasweet.com
Biographie Donald Rumsfeld, auf der Homepage des Weißen Hauses: http://www.whitehouse.gov/government/rumsfeld-bio.html
Archiv des US-Kongresses: http://www.gpoaccess.gov/cri/index.html
Studie ‘Aspartam verursacht Lymphome und Leukämie in Ratten’: http://dorway.com/aspartame_study_14july2005.pdf
Ausschnitt aus ‘Sweet Misery: A Poisoned World’: http://soundandfury.tv/pages/Rumsfeld2.html
Seit “Super Size Me” wissen wir dass wir alle dick werden. Seit Kate Moss wissen wir aber auch, dass es schöner ist, dünn zu sein. Der daraus resultierende Fitness- und Abnehmwahn macht vor nichts mehr halt. Jede Kalorie wird gezählt, Fettiges und Süßes gelten als Sünde.
Diese Angst, dick zu werden, machen sich die Hersteller von Nahrungsmitteln zu nutze, indem sie ihre Produkte besonders kalorienarm entwickeln. Anscheinend enthält normaler Zucker besonders viele Kalorien, und deshalb haben Nahrungsmittelhersteller die rettende Alternative entwickelt: Süßungsmittel, die als Zuckerersatzstoffe dienen. So kann der Konsument beruhigt zur Cola oder zum Bonbon greifen, weil ja kein böser Dickmachzucker sondern dank den fürsorglichen Herstellern chemische Süßungsmittel darin enthalten sind.
Laut Wikipedia sind innerhalb der Europäischen Union und damit bei uns sieben verschiedene Süßungsmittel zugelassen. Darunter die bekannten Stoffe Saccharin, Cyclamat und Acesulfam. Kein hier zugelassener Süßstoff ist aber interessanter als das so genannte Aspartam.
Chemisch gesehen besitzt Aspartam folgende Eigenschaften: Es hat praktisch keine Kalorien und ist damit ein super Argument für die “Ihr müsst so aussehen wie die Models-Fraktion”. Andererseits ist es aber nur 200-mal süßer als natürlicher Zucker, was im Vergleich mit anderen Süßstoffen nicht wirklich viel ist (Thaumatin: 2000 bis 3000-mal süßer als Zucker). Es kann nicht zum Backen verwendet werden, weil es nicht hitzebeständig ist.
Saccharin hat eine höhere Süßkraft und auch praktisch keine Kalorien. Acesulfam ist bei gleicher Süßkraft wenistens hitzebeständig.
Wenn es also bessere Süßsstoffe gibt, warum wird Aspartam überhaupt verwendet ? Wenn man dem Hersteller glaubt, wird es in mehr als 5.000 Produkten verwendet und dürfte damit der meistverwendetste Süßstoff sein. Warum wurde es nicht schon lang vom Markt verdrängt ? Die einzige logische Schlussfolgerung müsste es sein, dass der Stoff eben extrem billig herzustellen ist, und somit qualitativ überlegenen Stoffen auf dem Markt das Wasser reichen kann.
Aber zunächst einmal schauen wir, wie es überhaupt dazu gekommen ist dass Aspartam verwendet wird.
Laut der Homepage des Herstellers von Aspartam, der NutraSweet Company, wurde Aspartam schon 1965 entdeckt, bei der Firma ‘G.D Searle and Company’. Eher zufällig, und zwar bei der Suche nach einem Mittel gegen Geschwüre. Komisches Anwendungsgebiet für einen Süßstoff, und man kann davon ausgehen dass Aspartam in irgendeiner Form erheblichen Einfluss auf den Körper haben kann. Sonst wäre es wohl kaum bei einer Testreihe gegen Geschwüre eingesetzt worden.
Wie ging es weiter mit Aspartam ?
Es wurde 16 Jahre lang nicht zugelassen. Erst 1981 gab die amerikanische Food and Drug Administration (FDA, verantwortlich für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen in Amerika) den Süßstoff frei. Warum hat das so lange gedauert ?
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Aspartam nicht ohne Gesundheitsrisiken ist. Schon die FDA selber schreibt auf ihrer Homepage, dass einer der Bausteine von Aspartam, die Aminosäure Phenyalanin, unser Gehirn schädigen kann. Die FDA behauptet dann weiter, dass es keine wissenschaftlichen Studien gäbe, die Aspartam ein Gesundheitsrisiko nachweisen könnten.
Das ist so nicht richtig.
Es dauert nicht lange, bis man auf brisante Studien stößt. Erst am 18. Juli diesen Jahres wurde vom italienischen “Krebsforschungszentrum der Europäischen Stiftung für Onkologie und Umweltwissenschaften” in Bolognia eine solche Studie veröffentlicht.
Während dieser über drei Jahre dauernden Langzeitstudie wurde weibliche Ratten Aspartam behandelt. Ergebnis der Studie ist, dass Aspartam nachweislich Leukämie und Lymphknotenerkrankungen (so genannte Lymphome) verursacht. Aspartam ist also krebserregend. Als Grund dafür nennt die Studie den Abbauprozess. Aspartam wird im Magen-Darm Trakt zu Phenylalanin, Asparaginsäure sowie Methanol abgebaut. Phenylalanin ist shconmal nicht ganz gesund, macht aber nur Menschen mit der sogennanten Phenylketonurie ernsthafte Probleme (deshalb auch der Hinweis auf Lebensmittelpackungen: “Enthält eine Phenylalaninquelle”). Methanol dagegen ist hochgiftig. Es ist giftig weil es in der Leber erst zu Formaldehyd und dann zur Ameisensäure abgebaut wird. Ameisensäure führt zu einer drastischen Absenkung des pH-Werts im Blut und macht damit den Sauerstofftransport unmöglich. Formaldehyd schädigt das Zentrale Nervensystem, die Nieren, die Leber und das Herz.
Doch damit nicht genug, laut der “International Agency for Research on Cancer” (IARC) wird Formaldehyd “erheblich” mit Leukämie in Verbindung gebracht. Dies war auch einer der Motivationsgründe für die italienischen Wissenschaftler, diese Studie durchzuführen. Auch sie vermuten das Formaldehyd als Hauptgrund für die carcinogene Wirkung von Aspartam. Laut den Wissenschaftlern zeigten die Ratten ganz ähnliche Symptome wie Ratten, die mit purem Formaldehyd behandelt wurden. So zum Beispiel eine Gelbfärbung der Haut.
Dass Aspartam krebserregend ist, ist natürlich eine Erklärung dafür, warum es 16 Jahre lang nicht zugelassen wurde.
Interessant ist, dass nach der Zulassung von Aspartam sowohl die Getränkeindustrie als auch die FDA selber immernoch Bedenken dagegen hatten.
Wenn man nämlich die Archive des US-Kongresses durchstöbert, dann stößt man im Jahre 1985 auf mehrere interessante Dinge.
In den Protokollen wird nämlich festgehalten, dass “Experten immernoch Bedenken haben bezüglich Aspartam“, und dass “laut Forschern Studien an Mäusen Probleme mit Aspartam zeigen“. Des Weiteren zeigen die Protokolle, dass “laut einer Memo von 1981, die FDA Bedenken hatte wegen der Sicherheit von Aspartam“.
Die Forscher waren also schon damals so schlau wie heute, und die FDA zerstritten ob man den Stoff überhaupt zulassen soll. Doch nicht nur die Bürokraten, sogar die potentiellen Nutznießer des Süßstoffs wussten genau wie gefährlich dieser ist:
Das Archiv des Kongresses legt nämlich auch offen, dass die Getränkeindustrie (in Form der ‘National Soft Drink Association’) schon damals “eine Zulassung von Aspartam abgelehnt” hat.
Die gleichen Firmen, die heute Aspartam in ihren Light-Getränken verwenden (darunter natürlich Coca-Cola), haben den Stoff damals wegen seiner Gesundheitsrisiken abgelehnt.
Wenn die Wissenschaftler dagegen sind, die potentiellen Käufer dagegen sind, die dafür zuständige Regulierungsbehörde sich auch nicht sicher ist, wer hat denn dann überhaupt noch ein Interesse an der Zulassung von Aspartam ? Natürlich, der Hersteller.
Schauen wir also mal nach, was in diesen 16 Jahren beim Hersteller von Aspartam geschehen ist. Irgendetwas muss dort ja schließlich geschehen sein, wenn plötzlich erreicht wird, was in 16 Jahren nicht zu erreichen war.
Seit 1977 hatte die Firma ‘G.D Searle and Company’ einen neuen Chef. Dieser Chef war davor Stabschef im Weißen Haus und zwei Jahre lang (von 1975 bis 1977) Verteidigungsminister Amerikas. Dieser Mann hatte also mit seinen 45 Jahren damals schon einiges an Verbindungen und politischem Einfluss erlangt.
Dieser Mann ist Donald Rumsfeld.
Rumsfeld war schon damals ein einflussreicher Mann und in Regierungskreisen hoch angesehen. 1977 bekam er die höchste Auszeichnung seines Landes für einen Zivilisten, die ‘Presidential Medal of Freedom’.
Fakt ist auch, dass Donald Rumsfeld ein Freund von Präsident Ronald Reagan war. Rumsfeld war Reagans Sonderbotschafter für den Irak, und fädelte damit die Waffenverkäufe an den Irak ein, was in dem schönen Video gipfelt, in dem Rumsfeld Saddam Hussein die Hand schüttelt (zu sehen unter anderem in ‘Fahrenheit 911′).
Wenn man jetzt bedenkt, dass Reagan 1981 Präsident wurde, per ‘Presidential Order’ einen neuen Chef der FDA ernannte, und Aspartam dann noch im gleichen Jahr zugelassen wurde, dann drängt sich ein Gedanke auf: Dass der chemische Süßstoff Aspartam, von dem man damals schon wusste dass er nicht ungefährlich ist, nur zugelassen wurde weil Rumsfeld seine politischen Muskeln spielen ließ.
Dass dieser Coup und damit die Sanierung von Searle außergewöhnlich waren, zeigt auch die Auszeichnung, die Rumsfeld 1981 von der Zeitschrift ‘Financial World’ verliehen bekam: ‘Outstanding Chief Executive Officer in the Pharmaceutical Industry’.
Nachdem also die FDA davon überzeugt wurde, ihre Bedenken zurückzuziehen, musste Aspartam nur noch attraktiv werden für die Hersteller, und da kam der Fitnesswahn gerade recht. Seit der Etikettenaufdruck “nur 1 Kalorie pro 100 ml” als Verkaufsargument gilt, ist Aspartam für Hersteller attraktiv. Und so wird Aspartam in Cola light, Pepsi light, Sprite light usw. verwendet.
Wer sich immer noch gegen den chemischen Süßstoff wehrt, sind die Wissenschaftler. Die oben zitierte Studie ist nur das aktuellste Beispiel, es gibt immer wieder Wissenschaftler die eindringlich vor Aspartam warnen. Solange Konsumenten aber lieber wegen der bunten Werbung kaufen und sich nicht um wissenschaftliche Befunde scheren, wird das den Getränkeherstellern und ihrem wirtschaftlichen Erfolg keinen Abbruch tun.
Durch die vielen Warungen seitens der Wissenschaftler und die offensichtlichen Machtspielchen bei der Freigabe von Aspartam hat sich aber langsam wenigstens ein bemerkbarer öffentlicher Widerstand gegen den Stoff gebildet. Es gibt einige Verbände von Ärzten, die gegen den Stoff Front machen.
Sichtbarster Widerstand gegen Aspartam ist ein Dokumentarfilm, ‘Sweet Misery: A Poisoned World’, in dem ein Aspartamopfer Interviews mit dutzenden von Ärzten, Anwälten und anderen Opfern führt. Dabei ist auch Jim Turner. Ein Anwalt, der Donald Rumsfeld damals beraten hat, als es um die Zukunft von Aspartam ging. Einen Ausschnitt von dem Interview mit Turner kann man sich hier runterladen.
Es sieht also ganz so aus als wäre Aspartam ein Vorzeigebeispiel dafür, dass die Menschen auf der Welt und ihre Gesundheit wenig zählen, wenn es um Geld und Macht geht. Schon lange ist klar, dass Donald Rumsfeld keinen Respekt vor dem menschlichen Leben hat, und Moral ihm ein Fremdwort ist. Es sollte niemand verwundern, dass er wissentlich dafür gesorgt hat, das eine giftige Chemikalie in unsere Lebensmittel geraten darf, nur um seiner Firma Profit zu sichern. Genauso sollte klar sein, dass Coca-Cola und Co sich genausowenig um die Gesundheit ihrer Klientel scheren, solange diese weiterhin Lightprodukte zu sich nehmen, weil sie Angst davor haben dick zu werden.
Man darf gespannt sein, wie die mächtigen Getränkehersteller und die Regulierungsbehörden diese neuste Langzeitstudie runterspielen werden. Aber egal ob Aspartam eines Tages verboten wird oder nicht, jeder von uns kann sich selbst schon heute davor schützen: Indem er auf Aspartamhaltige Lebensmittel verzichtet. Wer seinen Körper doch lieber mit Zucker als mit Formaldehyd behandeln will, sollte ab jetzt die Finger von Aspartam lassen.
Keiner weiß wirklich, ob es unserer Figur wirklich hilft, auf Zucker zu verzichten. Aber langsam sollte klar sein, dass die chemischen Zuckeraustauschstoffe nicht gesund sind. Spätestens seit Aspartam hat sich dieses “ungesund” zu einem “hochgradig krebserregend” gemausert, und der Schlachtruf muss langsam lauten: “Lieber dick als tot!”
have fun,
DaRockwilda
Quellen:
Chemische Eigenschaften von Aspartam, Methanol und Formaldehyd: www.wikipedia.org
Geschichte von Aspartam/Nutrasweet: www.nutrasweet.com
Biographie Donald Rumsfeld, auf der Homepage des Weißen Hauses: http://www.whitehouse.gov/government/rumsfeld-bio.html
Archiv des US-Kongresses: http://www.gpoaccess.gov/cri/index.html
Studie ‘Aspartam verursacht Lymphome und Leukämie in Ratten’: http://dorway.com/aspartame_study_14july2005.pdf
Ausschnitt aus ‘Sweet Misery: A Poisoned World’: http://soundandfury.tv/pages/Rumsfeld2.html
Kommentar von peermanent am 25. Juni um 20:07 Uhr
Zum Thema: Aspartam
Aspartam (PDF)
http://net-news-global.de/pdf/ASPARTAM.pdf
Kommentar von DaRockwilda am 25. Juni um 23:02 Uhr
Das PDF ist gut, aber warum habt ihr Rumsfeld rausgelassen
?
Kommentar von Steve am 26. Juni um 12:02 Uhr
Hi,
toller Artikel, wusste auch noch nicht zu Aspartam Bescheid.
Andererseits ist es aber nur 200-mal süßer als natürlicher Zucker, was im Vergleich mit anderen Süßstoffen nicht wirklich viel ist (Thaumatin: 2000 bis 3000-mal süßer als Zucker).
Das kann auch ein Vorteil sein, da vertut man sich schnell. 2000-mal süßer als Zucker heißt, dass ich für einen Kuchen, der sonst 100g Zucker braucht, nur noch 0.05g Zucker nehmen darf. Da sind wir bei Kristallen bei Korngröße. Damit will man eigentlich nicht umgehen, weil solche Mengen kaum noch sinnvoll zu messen sind, wenn man nicht hektoliterweise Cola produziert. Sprich, für einen normalen Cocktailmixer wäre 200-fach sinnvoller.
Schönen Gruß, Steve
Kommentar von DaRockwilda am 27. Juni um 13:27 Uhr
Danke, dank den wie immer schlafenden MSM bist du da auch in massiger Gesellschaft
(bzw. warst)
Und stimmt, in so kleinen Mengen könnte das wieder problematisch werden. Da müsste man jetzt schauen wo wirklich wie viel Zeugs verwendet wird, und ich würde mal behaupten das ist jetzt müßig…
Kommentar von Fooligan • Die Journalistenfalle am 6. Juli um 12:54 Uhr
[...] Kennt Ihr das auch? Ihr lest irgendetwas im Netz, Euer Hirn wirft Blasen, weil das Gelesene so schlecht bekömmlich ist, so mittelfaschistisch, langweilig oder was auch immer. Ihr packt das Rasiermesser aus, um über den Schreiber herzufallen und merkt dann, dass Euer Opfer der beste Freund von Blogger XY ist, mit dem Ihr Euch bei Diskussionen auf Großblog Z immer so schön einig seid. Oder, hypothetisch gesprochen: Ein Konzern, der für mehr Fälle von Diabetes verantwortlich ist als Zucker selbst (und das ist das Positivste, was sich über ihn sagen lässt), lädt in eine Wohngemeinschaft ein. Diese verfasst im Verbund während der WM so herzzerreißend schlechte Texte in einer dem Englischen verwandten Sprache, dass Ihr es nicht schafft, auch nur einen einzigen Text zu lesen. Aber Euer Lieblingsblogger, nennen wir ihn DJ, macht da auch mit. Der wird sich doch was dabei gedacht haben. Also lässt man die Sache ruhen. Das ist die Journalistenfalle. Oder Sympathiefalle, Gefälligkeitsfalle, Bundespresseballmiteinanderabgestürztseinfalle. Das ist der Grund, warum die SZ alle Kommentatoren der WM gut findet. Warum Politiker immer erst nach ihrer Karriere mit ihren Skandalen behelligt werden. Warum wir die Mainstreammedien so verabscheuen. Und noch ehe der Scheck vom Spreeblick-Verlag Gelegenheit hatte zu platzen, sitzen wir mittendrin. . [...]
Kommentar von whistleblog.net » ich bin’s light am 6. Juli um 17:49 Uhr
[...] Aus Anlass der killer-coke – Diskussionen mal was zum Thema light Danke an Malte für die Linkhinweise in seinem wie immer lesenswerten aktuellen Beitrag im Fooligan. Für mich waren die Konsumenten von Cola-Light immer schon Wesen wie aus “Body Snatchers”. Es wurden immer mehr. Kein Hinweis auf irreführende Werbung (nur 1 Kalorie pro 100ml etc), die wissenschaftlich nicht haltbare Aussage, Aspartam sei ungefährlich und die hundertmal dezidiert von mir dargestellten Brainwash-Techniken der Werbung hielt sie davon ab, nur noch light zu bestellen. Die kleinen Pillen in den Café gatan, und schon outet sich mir mein Gegenüber als vollends verblödetes Schaf. Ich konnte mit der Gewissheit, “Verblödung works !” zur Arbeit in die Werbeagentur gehen – bis mir das Heulen mit den Außerirdischen Wölfen zu viel wurde. [...]
Kommentar von Ice am 13. Juli um 09:04 Uhr
Ach ja, falls noch jemand wissen will wo Aspartam noch dirn ist, auf vielen Verpackungen steht nur das Kürzel, das ist für Aspartam: E 951
Kommentar von DaRockwilda am 13. Juli um 14:27 Uhr
Ah danke das wusste ich bislang noch nicht.
Kommentar von daniela am 19. Juli um 14:42 Uhr
Moin!
Bin gerade auf der Suche nach verlässlichen Informationen zu Aspartam und Coke light an sich - und das am liebsten auch noch objektiv. Recherchiere schon seit 2 Tagen, aber vor allem letzteres bleibt überall auf der Strecke, die Aussagen sind widersprüchlich.
Hier steht, dass die Ratten an Aspartam gestorben sind, in einem anderen Text bei wer-weiß-was steht, dass a) die Menge, die den Ratten zugeführt wurde, bei einem Menschen unter normalen Umständen nicht möglich ist und dass b) eh nachgewiesen wurde, dass die Ratten an mangelnder Hygiene der Käfige starben.
Was darf man nun glauben?
Werde einfach mal weitersuchen, danke auf jeden Fall für diesen Text, der doch eher den Eindruck macht, den Konsumenten schützen zu wollen, als - wie es andernorts unangenehm auffällt - in erster Linie den global players auf die Füße zu treten.
Nun, ich hoffe mal, dass ich mit meiner Apfelschorle auf der sicheren Seite bin, und die eine oder andere 0,5 l Flasche coke light zur Abkühlung beim Supermarktbesuch mich nicht umbringt. In meinem Alter hat man ja auch noch quietschgrüne und knallrote Gummibärchen von Haribo gegessen.
Kommentar von DaRockwilda am 19. Juli um 23:11 Uhr
@Daniela:
Hi,
“Hier steht, dass die Ratten an Aspartam gestorben sind”
Also in meinem Text steht nur, dass die Ratten an Leukämie erkrankt sind, nicht dass sie gestorben sind.
“bei wer-weiß-was steht, dass a) die Menge, die den Ratten zugeführt wurde, bei einem Menschen unter normalen Umständen nicht möglich ist”
Das mit der Menge kann sein. Aber selbst wenn es nur geringfügig krebserregend ist, gibt es keinen Grund das Zeug zu konsumieren. Lieber überhaupt weniger Cola trinken und Kaugummi kauen !
“eh nachgewiesen wurde, dass die Ratten an mangelnder Hygiene der Käfige starben”
Das musst du schon belegen.
“Nun, ich hoffe mal, dass ich mit meiner Apfelschorle auf der sicheren Seite bin, und die eine oder andere 0,5 l Flasche coke light zur Abkühlung beim Supermarktbesuch mich nicht umbringt. In meinem Alter hat man ja auch noch quietschgrüne und knallrote Gummibärchen von Haribo gegessen”
Apfelschorle ist eh besser
Du siehst das schon richtig und ich betone das nochmal: Aspartam ist nur eines von vielen Chemieerzeugnissen, das potentiell schädlich ist. Man kann auf viele Arten weniger Chemiestoffe aufnehmen, Aspartam ist nur eine Möglichkeit.
Es ist auch nur ein Beispiel dafür, dass der Konsument eigentlich durch die Politik besser geschützt werden sollte. Ob man es verbieten soll oder nicht ist mir gar nicht so wichtig, sondern jeder sollte erstmal wissen was das Zeugs im Kaugummi ist.
Kommentar von daniela am 19. Juli um 23:41 Uhr
Tut mir leid, das mit dem “erkranken” hab ich überlesen / mich falsch erinnert. War nicht böse gemeint!
Und wie gesagt - ich war auf der Suche nach verlässlichen Informationen und traf die meiste Zeit nur auf irgendwelche Behauptungen, wie eben auf wer-weiß-was.de auf diese Gegendarstellung über die Ratten. Bemängele ja selbst, dass es keinen Beleg für diese Aussage gibt, habe aber beim Schreiber schon nachgehakt, mal gucken ob was kommt
Kaugummis hab ich auch noch nie wirklich gemocht, hatte da ne kurze Phase in der Mittelstufe, bin dann aber “zum abgewöhnen” auf Tictacs umgestiegen und nach nem halben Jahr stand mir der Sinn gar nicht mehr nach stumpfsinniger oraler Beschäftigung.
Ich höre einfach mal auf meinen Körper, der verlangte einfach ein paar Tage nach Diet Coke, aber das war nach 2 x 1,5l schon wieder abgeebbt. Nun nasche ich Wassermelone, mal gucken, wie lange das anhält *g*
Kommentar von DaRockwilda am 19. Juli um 23:58 Uhr
@Daniela:
Kein Problem
Ja Themen wie diese verleite dazu, allerhand ohne Belege zu behaupten und sich wichtig zu tun. Deshalb gebe ich auch so oft es geht Links zu den Quellen an. Was mich ein wenig stört ist, dass die Leute ja schließlich bei Artikeln in Massenmedien auch nicht nach Belegen verlangen. Da wird das geschriebene Wort für bare Münze genommen.
In Tic Tac ist glücklicherweise auch kein Aspartam drin. Was du andeutest ist ja auch ein Problem. So in der frühen Jugend ist es ja einfach “cool”, Kaugummi zu kauen und Cola zu trinken. Komm da mal mit Apfelschorle, da bist du ein Niemand. Und da könnte vielleicht eine bessere Aufklärung der Bevölkerung helfen, dass die Eltern mehr Einfluss auf das Konsumverhalten ihrer Kinder nehmen.
Ich wünsch dir jedenfalls, dass die Melonenphase so lange wie möglich anhält *g*
Kommentar von United Mutations Motzblog » Blog Archiv » Keine Zeit für Cola-Light - Mit Aspartam in den Tod am 18. August um 21:14 Uhr
[...] Kommentar: Ratet mal wer mit der Erfinderfirma von Aspartam geschäftlich sehr stark verbunden ist? Könnt ihr euch noch an Vogelgrippe und Tamiflu erinnern? Genau, der alte Antichrist und Weltenverpester Donald Rumsfeld verdient sich auch hier mit dem schleichenden Tod seine Pfründe! ( siehe politblog.net )Geht uns nun langsam mal ein Licht auf? Ich denke nein… [...]
Kommentar von ottobinlidl am 2. September um 10:57 Uhr
hallo
eines steht fest… die gesamte (lebensmittel)-industrie will und setzt milliarden dollar/euro um … dies ist ihr einziges interesse… um dieses ziel zuerreichen sind ihr gleichsam alle mittel recht… also muss dem konsumenten stetig wiederholend suggeriert werden das bestimmte artikel gekauft werden… also wird gesagt du musst schlank sein also ess dies und/oder das…auch muss der konsument staendig verunsichert werden… bin ich nun schon schlank genug oder noch zu dick… auch musst du dies und/oder haben um angesagt zu sein … alles wird nett verpackt… also bleide du selbst sei kritisch und ueberpruefe dich selbst… denn du selber entscheidest was fuer dich gut ist und nicht die anderen!! denke daran die da oben haben kein interesse an dir sie sind nicht an deiner gesundheit interessiert…. rauchen ist auch nicht schaedlich weil dr. malboro das sagt…
in diesem sinne
noch was zur wissenserweiterung… http://www.humanwirtschaft.de
http://www.humonde.de
http://www.das-gibts-doch-nicht.info
Kommentar von bert-von-und-zu-blubber am 6. November um 12:12 Uhr
kleiner tip: ich nehme zum süssen von speisen und tee STEVIA. das zeug wird seit hunderten von jahren in asien verwendet und ist rein pflanzlich.
in der EU ist es leider nicht zugelassen, obwohl es keinerlei nebenwirkungen gibt (allerdings nennt eine gesponserte studie einige nebenwirkungen)….WARUM NUR??
bei wikipedia gibt´s einen aufschlussreichen artikel dazu.
Kommentar von DaRockwilda am 6. November um 15:19 Uhr
Hier ist der Link zu dem Wikiartikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia_rebaudiana
Nur steht da auch nicht, wie man an das Zeug rankommt…
Kommentar von bert-von-und-zu-blubber am 7. November um 01:04 Uhr
in der schweiz kann man offiziell als “süßungsmittel” kaufen.
du bekommst es aber auch bei ebay.de, sogar wesentlich günstiger. der trick der verkäufer ist, dass sie (in der regel) einen hinweis einfügen, dass stevia nur zur äusseren behändlung ist.
Kommentar von blackdog110 am 17. November um 16:17 Uhr
als ich den hintergründen zu rumsfeld spitznamen nachging, hat der artikel selbst in mir keine erdrutschartige kenntnis ausgelöst.
richtig geknallt hats in meinem hirn erst als ich einen für mich bedrohlichen zusammenhang zwischen-süßstoff-lebensmittelindustrie-antrainiertem handlungsmustern–kaugummie auf-meinem-schreibtisch:orbit-ohne-zucker… ASPARTAM..KREBS ergab.
Denn als ich auf der rückseite meiner lieblingskaugummipackung, die ich seit 15 jahren täglich futtere rumsfelds spitznamen entdeckte sind bei mir alle birnen rausgeballert.
auf einmal war die verknüfung zwischen ihm und mir mehr als direkt. das ist eine von den situationen die einem unmissverständlich vergegenwährtigen, dass die egoisitschen interessen eines amerikanischen lobbysiten das eigene krebstrisiko erhöhen und damit lebenszeit verkürzen und ich auch wenn ich mich für widerständig halte freiwillig an diesem zikus beteilige.
schande.. harte lektionen lernt man eben auf diese weise.
ich hab dann folgende argumentationskette gleich bei ebenfalls orbitfressenden kollegen ausprobiert:
wusstet ihr das rumsfeld gefeuert wurde?
ja der lobbist USA - verteidigungsminister..na.. machts klick..?
ja nach den kongresswahlen..
er heißt donald “aspartam” rumsfeld.
ratet mal warum der mit spitznamen aspartan heißt.
na weil aspartam ein gifiger und krebserregender, in der EU nicht zugelassener süssstoff ist.
ja krebsterregend.. und wisst ihr warum der in den USA zugelassen ist?
richtig, weil rumsfeld damit was zutun hat, der ist nämlich damals in der firma gewesen, die den scheiß herstellt..
habt ihr nen kaugummi für mich..
orbit? SUPER!
die schmecken am besten.. sind meine lieblingskaugummies, eben OHNE ZUCKER..
…(kunstpause sacken lassen)..
dreht mal eure packung um und seht euch die 4. zeile von oben, ganz links außen an
…..
das ist so geil, man kann richtig sehen wie den leuten die schuppen von den augen fallen
Kommentar von DaRockwilda am 17. November um 16:32 Uhr
Ja ich konnte damit auch schon manche bekehren, manche auch nicht. Einer hat daraufhin erstmal ne Kiste Cola light gekauft
Ach ja es stimmt aber nicht dass der Stoff in der EU nicht zugelassen ist, nicht dass das irgendwas zu bedeutetn hätte. Ob EU oder USA oder sonstwo, es werden täglich unzählige Giftstoffe neu zugelassen. Wer denkt “wird schon ungefährlich sein, ist ja schließlich zugelassen” der ist mächtig auf dem Holzweg.
Kommentar von Seenotjens am 12. Dezember um 02:44 Uhr
Moin,
danke für diese gute Webseite!
Hier etwas zum Nachdenken:
“Die Chemiekonzerne, die Atomlobby und die Agrarlobby leben von der großen Lüge, daß ihre Produkte preiswert sind. Wenn aber realistisch und marktwirtschaftlich gerechnet wird, das heißt, wenn die möglichen Folgekosten nach dem Verursacherprinzip mitbedacht werden, wird schnell klar, daß sich Chemielandwirtschaft so wenig rechnet wie Genmanipulation oder Atomenergie. Diese alles beherrschende Lüge, das Lebensfeindliche sei preiswert und das Lebensfreundliche sei teuer, gilt es zu entlarven.”
Gefunden in ALT, F. (2001: 51 f): Agrarwende jetzt. - Wilhelm Goldmann Verlag, München, 187 S.
Kommentar von DaRockwilda am 12. Dezember um 03:16 Uhr
@all:
Kann dieses Video auf der Website des obigen Kommentators nur empfehlen:
http://www.themeatrix.com/intl/germany/dub/
Kommentar von www_inside-job_de am 12. Dezember um 07:17 Uhr
Nett gemachte Doku, gefällt mir gut. Ich sollte auch mal mehr über meine Essen nachdenken. Aber wenn ich alles auf dem Demeter-Hof hole, ist am 10. mein Geld alle.
Trotzdem, es ist richtig. Wann denkt man schon über sein Essen nach. Ich (seit längerem) fast nie…
Kommentar von Seenotjens am 12. Dezember um 20:53 Uhr
Moin nochmal,
ja der Meatrix-Film ist wirklich sehr gut. Auch dieser Film hier ist sehr sehenswert:
http://www.storewars.org/flash
Schaut auch mal auf meiner Seite über Grüne Gentechnik vorbei und erfahrt, was alles dahinter steckt.
@ http://www.inside-job.de:
Ganz klares “Nein” zu dem “Preis-Argument” aus mehreren Gründen:
1. Bio-Lebensmittel machen besser satt. “Industrie-Produkte” sind im wahrsten Sinne des Wortes keine “LEBENSmittel” mehr, sondern etwas, das den Magen ausfüllt. Dieses Junkfood läßt Dich nach kurzer Zeit wieder etwas essen. Unterm Strich ist das vielleicht sogar noch teurer als Bio-Essen.
2. Nur einmal die Woche Fleisch essen ist gesünder, schont die Umwelt und gleicht ebenfalls die monetäre Bilanz aus. Wenn Du ständig Fleisch ißt, könnte dies ebenfalls teurer kommen, als wenn Du überwiegend Bio und vegetarisch ißt und nur 1x die Woche Fleisch. Außerdem: Es gibt echt köstliche vegetarische Speisen und man freut sich dann auch mal wieder richtig auf eine Fleischmahlzeit.
3. Ich finde, daß es eine Sache der Prioritätensetzung ist. Und dies ist der allerwichtigste Gedanke! Ich kaufe zwischen 90 und 100 Prozent im Bioladen ein. Zur Zeit bin ich aber auch einer derjenigen, die mit 345 Euro im Monat auskommen müssen. Ich überlege mir jedoch, was mir wirklich wichtig ist. Und wenn ich am Wochenende anstatt 3,4 nur 1,2 Bier trinke oder auf teure Cocktails verzichte, dann kann ich dafür etwas anderes kaufen. Und mal ganz ehrlich: Neue Schuhe, MP3-Player, Kino, Zigaretten, etc. … für was haben wir nicht alles Geld! Wenn wir wirklich ehrlich zu uns selbst sind, können wir uns sehr wohl überwiegend ökologisch ernähren. Manche mögen dies als Verzicht sehen, doch das ist eine Frage der Sichtweise. Bei mir ist das nicht so, mir gibt es sehr viel, mich hochwertig zu ernähren und zu wissen, daß der Landwirt anständig gewirtschaftet hat. Außerdem finde ich es wahnsinnig entspannend, wenn ich Obst und Gemüse futtern kann und weiß, daß dort kein Giftcocktail drauf ist. Gift gehört schlicht und einfach mal nicht auf Lebensmittel! Oder wenn ich an “Fair Trade” denke: Ich finde es sehr befriedigend, wenn ich u.a. mitverantwortlich dafür bin, daß ein Südamerikanischer Kleinbauer seine Kinder auf die Schule schicken kann, weil er Preise über Weltmarktniveau bekommt. Ich bin der Auffassung, wir werden in Zukunft ohnehin in der Masse der Bevölkerung den Nachhaltigkeitsgedanken verankern müssen (”Grenzen des Wachstums”). Dazu gehört ganz wesentlich eine veränderte Denkweise. Nicht “Askese” ist angesagt, sondern Lustgewinn durch den Konsum hochwertiger sowie ökologisch und sozial verträglich hergestellter Waren.
Viele Grüße,
Jens.
Kommentar von anaximander am 3. Januar um 00:28 Uhr
Man müsste es allerdings täglich kiloweise essen, um die angedrohten Nebenwirkungen heraufzubeschwören.
Rumsfeld & co. sind auch an Tamiflu, rsp. dessen Vertrieb und Gewinn in den USA beteiligt
Kommentar von DaRockwilda am 16. Februar um 23:58 Uhr
Guter Artikel zum Thema Rumsfeld und Aspartam:
http://www.truthout.org/docs_2006/021607F.shtml
Kommentar von Paddington am 25. April um 07:54 Uhr
Was geht im Körper ab, wenn künstliche Süssstoffe verwendet werden? Die Geschmacksnerven nehmen etwas süsses wahr und geben die Info ans Hirn weiter. Hirn telefoniert an den Magen und sagt: Macht euch mal bereit, es kommt Zucker (muss ja schliesslich aufgespaltet werden, sonst geht nix in die Blutbahn). Ja da warten die dann so eine Stunde und es kommt kein Zucker, den man aufbereiten könnte. Darauf Telefon ans Hirn, man möge doch keine Verarschung betreiben und endlich Zucker schicken. Hirn sendet solange die Lust nach Süssem, bis der Mensch etwas so richtig süsses zu sich nimmt. Lecker Schockolade oder so. Damit wäre dann der Diäteffekt endgültig am A….
Kommentar von Michael am 17. August um 13:31 Uhr
Und nun schaut doch einfach mal auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und was sie zu den Süßstoffen zu sagen haben.
Hier der Link: http://www.dge.de/modules.php?.....mp;sid=740
Man könnte platzen…!
Kommentar von Rainer am 17. August um 14:48 Uhr
Ein Würfel normalen Haushaltzuckers hat etwa 10 kcal. Solange man nicht in jede Tasse Kaffee 5 Stück davon reintut ist das doch völlig unerheblich. Bewegungsmangel und zu viel tierische Fette sind die Ursachen für Übergewicht, nicht der Teelöffel Zucker im Tee oder Kaffee.
Man muss echt aufpassen. Das Aspartam ist auch in vielen Joghurts, Puddings oder Fertiggrützen drin. Pfui!
MfG
Kommentar von Andy am 24. August um 11:58 Uhr
hallo, um mal Gschwend was loszuwerden. Ich arbeite im Krankenhaus und wir nehmen Formaldehyd ( im KH unterm Namen Formalin) zur Desinfektion benutzer Instrumente! Das Herausnehmen der Instrumente aus dem Behälter mit Formaldehyd ist nur mit Handschuhen erlaubt! Weil wenn man eszu oft ohne macht das Risiko ein Karzinom zu bekommen relativ hoch ist! Und unsere Lösungen sind 200ml Formalin auf 10l wasser….
Kommentar von Michael am 30. August um 23:35 Uhr
Ist doch klar: Aspartam ist ein langsames Gift. Wer es nicht glaubt schadet nur sich selbst. Mehr Infos hier (auf Englisch): http://www.mercola.com/article/aspartame/index.htm
Tierische Fette sind nicht die Ursache für Übergewicht (es sei denn es wird damit übertrieben). Ich esse relativ viele tierische Fette (Butter, Fleisch, Käse), habe nur mäßige Bewegung und habe Idealgewicht. Das Problem ist die Verbrennung des falschen Treibstoffs (Zucker) in unserem Körper. Wir müssen aber Fett verbrennen. Siehe: http://www.mercola.com/2005/jun/9/fatburn.htm
Außerdem ist es auch die Menge des Essens, die Dick macht.
PS: Keine Fetteinnahme = kein Hormon ‘Leptin’ = kein Völlegefühl = wir essen mehr = wir nehmen zu
Kommentar von Aight am 24. September um 18:46 Uhr
Lol, der ist gut. Es wurde ein Gastrin-Blocker gesucht. Gastrin ist ein 17meriges Polypeptid und verantwortlich für die Magensaft-Ausschüttung. Bei zuviel Magensaft wird die Magenwand angegriffen und es kann zu Geschwüren kommen. Für die Funktion des Gastrins sind nur 4 Aminosäuren verantwortlich, resp. docken an den Rezeptor an (schlüssel-schloss-prinzip). Ein Dimer (H-Asp-Phe-OCH3 aka Aspartam) wurde synthetisiert als Gastrin-Blocker, wobei dem Chemiker James M. Schlatter der Kolben zu Bruch ging und das Dipeptid (Aspartam) auf den Arm gespritzt ist. Er hat es irgendwie in den Mund bekommen (abgeschleckt?) und den süssen Geschmack festgestellt. So ist die Geschichte richtig. Man spricht von “Serendipity in Science”. Es wurden auch andere Arzneimittel auf diese Weise gefunden (Aspirin, Viagra usw.) , also nichts aussergewöhnliches. Also zuerst besser informieren, bevor polemisch darüber geschrieben wird.
Kommentar von DaRockwilda am 25. September um 10:44 Uhr
Bedeutet das, dass Aspartam auch die Magensaft-Ausschüttung hemmt? Oder war es für den Originalzweck unnütz?
Denn wenn es das täte würde es den Magensäurenhaushalt von Menschen durcheinanderbringen, bei denen in dieser Hinsicht alles in Ordnung ist.
Kommentar von Marion Ohm am 15. Oktober um 16:41 Uhr
Ich bin Asthmatiker und habe ein Lungenemphysem. Da muß man natürlich was für seine Gesundheit tun. Und das tat ich auch, indem ich seit einiger Zeit im Fitness-Studiontrainiere. Das bringt mir so einiges. Seit ich mein Fitness-Studion gewechselt habe, trinke ich entsprechend auch einen anderen Eiweißdrink, was für mich nicht ohne Folgen blieb.
Meine Gesundheit verschlechterte sich von Tag zu Tag und ich litt unter Kopfschmerzen und Schwindel und irgendwie Gedächtnisstörungen… mein Athma wurde schlimmer…
Bis mich jemand aufmerksam machte auf Aspartam in den Protein-Pulvern. Daraufhin schrieb ich dem Hersteller meine Probleme.
Oh je, da hatte ich gleich was losgetreten. Sofort wurde mir mit Verklagen gedroht und mir wurde der Mund verboten.
Ich hoffe jeder liest auf der Verpackung bevor er sich für viel Geld krank oder kranker machen lässt.
In dem Sinne, Hände weg von Aspartam.
Kommentar von light plus « re:cyle am 13. Februar um 17:44 Uhr
[...] es solche Studien gibt berichtet der Politblog und geht etwas tiefer in die Geschicht um die Zulassung von Aspartam; Die gleichen Firmen, die [...]
Kommentar von Whey - Aspartam - Gift? am 6. Mai um 15:25 Uhr
[...] Krebs! Was soll ich tun? Mir ein neues Whey kaufen? Ist in eurem Whey auch Aspartam enthalten? Politblog.net Aspartam - ein hochgiftiger SüŸstoff, den wir Donald Rumsfeld zu verdanken ha… __________________ ?????? ####lOl### [...]
Kommentar von Aspartam: Stoff in Coca Cola light hochgradig krebserregend!! | MessAges am 31. Mai um 19:38 Uhr
[...] ich eben auf dem Politblog gelesen hab, haut mir fast die Augen raus. Der Stoff Aspartam, welcher in so gut wie allen [...]