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Christliche Fundamentalisten aus den USA sind zufrieden, sehen Nahostkrieg als Beginn des Armageddon

In einem meiner früheren Artikel über den Nahostkrieg schrieb ich bereits über den US-amerikanischen Pastor John Hagee und dessen Lobbygruppe “Christians United for Israel”. Die Gruppe drängen amerikanische Spitzenpolitiker dazu, israelische Militäraktionen zu unterstützen, weil sie in den Augen dieser Christen wahrwerdende Prophezeiungen aus der Bibel sind.
Pastor Hagee schreibt in seinem neuesten Buch “Jerusalem Countdown: A Warning to the World”, wie arabische und russische Armeen in Israel einmarschieren und dann von Gott vernichtet werden.

Im Miami Herald erschien gestern ein Artikel von Alexandra Alter, der sich weitergehend mit amerikanischen Christen beschäftigt, die Israel aus religiösen Gründen unterstützt.

Neben Pastor Hagee sehen noch andere selbsternannte Sprecher der christlichen Gemeinde Amerikas die politische Krise als Teil der religiösen Prophezeiungen. TV-Priester Pat Robertson warnte jüngst davor, “Gott höchstselbst” werde für Israel kämpfen. Ein anderer einflussreicher Fernsehprediger, Jerry Falwell, “prophezeite dass der aktuelle Konflikt im Nahen Osten als der Beginn der zukünftigen Schlacht von Armageddon fungiere, und die glorreiche Rückkehr Jesus Christus bevorstünde”.

Jack Heintz, Präsident der christlichen Gruppe “Peace For Israel”, sieht das ähnlich: “Wir glauben zu 100%, was die heilige Schrift über (diesen Konflikt) sagt. Es wird eine totale Schlacht geben, die Schlacht von Armageddon, und ich glaube dass dies ziemlich bald geschehen wird.”

Laut Alter “senden christliche Gruppen Millionen von Dollars an israelische Gemeinden, organisieren pro-israelische Treffen und drängen amerikanische Politiker, israelische Militäraktionen zu unterstützen.”
Die evangelische Kirche “First Assembly of God” in Melbourne (in Florida, nicht Australien) “ist eine von mehreren Kirchen in Florida, die monatlich Spenden für israelische Siedlungen in der Westbank sammeln.”

Die Kirche hat in den letzten 10 Jahren über 100.000 $ für jüdische Siedlungen in den besetzten Gebieten gesammelt. Für den Samstag planen sie ein neues Spendensammlungsevent “Bless Israel” mit 2000 Gästen. Laut Alter werden die Siedlungen unterstützt und finanziert, “(weil) Israel die palästinensischen Gebiete kontrollieren muss um biblische Prophezeiungen zu erfüllen”.

Gary Cristofaro, der Pastor der Kirche “First Assembly of God”, glaubt selber an die Bedeutung der aktuellen politischen Ereignisse: “Die heilige Schrift bezeugt dass diese Geschehnisse Teil der apokalyptischen Prophezeiung sind. Gott hält Israel für (sehr) wichtig.”

Die Apokalyptiker in Amerika haben auch einen eigenen Barometer, der ihnen zeigt wie nahe die Welt ihrem Ende ist: Den “Rapture Index“.
Dieser Index fasst die einzelnen Krisenfaktoren auf der Welt wie Naturkatastrophen, Wirtschaftsprobleme und Krieg zusammen, um daraus einen bestimmten Wert zu ermitteln. Liegt dieser Wert unter 85, gibt es nur “wenig prophetische Aktivität”. Liegt er über 145, “sollte man sich anschnallen” für den Jüngsten Tag. Für den Betreiber der Seite ist der Index “eine Art Tachometer” für die Erde, die dem Jüngsten Tag entgegenrast.

Der Wert liegt gerade bei 158, angehoben durch den Konflikt.

Der Rapture Index informiert auch den englischsprachigen Leser über Armageddon und Co, hier zum Beispiel gibt es eine Erklärung der diversen prophetischen Begriffe und hier eine Auflistung der möglichen Kandidaten für den Antichrist. Unter ihnen Bush, Blair, Putin, Prinz Charles, der spanische König Juan Carlos und natürlich Bill Gates.

Jüdische Gruppen in Amerika sehen dieser neuerlichen ekstatischen Israelunterstützung und dem freudigen Erwarten des Jüngsten Tages gespalten gegenüber.

Zwar freut sich Avi Mizrachi, der Exekutivdirektor der Holocaustgedenkstätte in Miami Beach über das Treffen von John Hagees Gruppe Christians United for Israel in Washington:

“Ich sah dort mehr israelische Flaggen als am israelischen Unabhängigkeitstag. In der Vergangenheit gab es Bedenken, (die Christen) wollten und konvertieren. Aber dieses Thema kommt nicht mehr auf.”

Andere sind sich da nicht so sicher, wie zum Beispiel Rabbi Solomon Schiff, der Vizeexekutivpräsident der “Rabbinical Association of Greater Miami”:

“Ist (der Grund für die Bemühungen), Israel zu unterstützen, oder das jüdische Volk zu konvertieren und den Letzten aller Tage herbeizuführen ?”

Denn die Juden sind, sollten die Prophezeiungen war werden, nur Marionetten der Christenheit. Sie sollen ihren Staat aufbauen damit Jesus wieder erscheint, dann allerdings müssen sie sich dem Christentum verschreiben oder wie alle anderen Ungläubigen zur Hölle fahren. Mit dieser Missionierung von Juden sind die Christen ja bekanntlich schon heutzutage in Israel beschäftigt.

Anhand dieses christlichen Zionismus sieht man hervorragend, warum religiöser Glauben und die zugehörigen Wahnvorstellungen nicht in die Politik gehören. Es zeigt auch sehr gut, wie leicht Israel bei vielen Menschen um Unterstützung bitten kann - durch seine religiöse Bedeutung.
Wenn dieser Konflikt durch die religiöse Brille und nicht mehr durch die Maxime des Friedens gesehen wird, wenn Krieg und Zerstörung herbeigesehnt werden statt verurteilt, dann ist kein Friede möglich.
Und wer sich fragt, wie die radikalen jüdischen Siedler auf dem geraubten Land überhaupt überleben können, jetzt wissen wir wer sie finanziert.

DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, den 9. August 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Religion & Ethik eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von jimmy am 9. August um 20:16 Uhr

Ich verstehe das nicht. Israelische Truppen scheren sich einen Dreck um die Christen im Libanon und Christen in Übersee helfen Täter als “Brüder & Schwestern”

Ich wette, die sogenannten selbsternannten Prediger nutzen die Situation, um Geld von den Menschen zu lockern. Wer weiß wieviel von dem gesammelten überhaupt ankommt.

Kommentar von Edda am 10. August um 00:25 Uhr

link führt in den hohen Norden:

http://www.boomantribune.com/?.....22335/1324

der Artikel des Verfassers von “Sofies Welt” Jostein Gaarder erschien in einer norwegischen Zeitung und schlägt hohe Wellen. link: englische Übersetzung.

Kommentar von DaRockwilda am 10. August um 13:11 Uhr

@Jimmy:

Klar für die Fundis sind auch die gefährdeten Christen da unten nur ein notwendiges Opfer, Hauptsache Israel wird aufgebaut und Jesus kommt wieder.

“Wer weiß wieviel von dem gesammelten überhaupt ankommt”

Das ist natürlich auch klar, so läuft das ja schon immer.

@Edda:

Verdammt guter Text von dem Norweger. Gibt es schon erste Schreihe mit der Antisemit-Keule ?

@Alle:

Lest das unbedingt was Edda gelinkt hat. Hier ein Auszug:

“There are limits to our patience, and there are limits to our tolerance. We do not believe in divine promises as justification for occupation and apartheid. We have left the Middle Ages behind. We laugh uneasily at those who still believe that the God of flora, fauna, and galaxies has selected one people in particular as his favorite and given it funny stone tablets, burning bushes, and a license to kill.

We call child murderers ‘child murderers’ and will never accept that such have a divine or historic mandate excusing their outrages. We say but this: Shame on all apartheid, shame on ethnic cleansing, shame on every terrorist strike against civilians, be it carried out by Hamas, Hizballah, or the state of Israel!”

Kommentar von holymoses am 10. August um 14:54 Uhr

..doch, die keule is schon am klopfen..:

“Anti-Israel-Essay sorgt für Aufruhr
Ein in seiner Kritik an Israel extrem scharfer Aufsatz des Schriftstellers Jostein Gaarder (”Sofies Welt”) sorgt für Kontroversen in Norwegen. Der Bestseller-Autor, der sich mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert sieht, fühlt sich falsch verstanden.”

http://www.spiegel.de/kultur/g.....77,00.html

Kommentar von DaRockwilda am 10. August um 15:02 Uhr

Irgendwie ist langsam so eine Diskussion nach einer Veröffentlichung sehr vorhersehbar. Wenigstens gibt es laut dem Artikel auch Kollegen die seinen Artikel “klug” nennen.

Bezeichnend ist auch, wie schnell der Außenminister das Wort inakzeptabel herausprustet. Ich wüsste gern ob sich irgendeiner Traut die Aussagen des Artikels faktisch zu widerlegen.

Kommentar von Egon am 11. August um 20:10 Uhr

Anfrage;ist dieder Text auch in Deutsch irgend wo zu finden??????????????????

Kommentar von Edda am 12. August um 01:10 Uhr

an Egon

Leider hab ichs noch nirgends auf deutsch entdeckt. Ist schon bezeichnend, dass zwar viele Kritiken veröffentlicht werden, aber der Originaltext nicht.

Vielleicht macht sich ja jemand, der das englische gut übersetzen kann, die Mühe.

Ein Freund, der sehr gut Norwegisch kann, meint, die englische Übersetzung sei sehr gelungen. Und er berichtet, dass das Simon Wiesental-Institut dem norwegischen Staat empfahl, Gaarder in die Verbannung zu schicken…

Kommentar von Egon am 12. August um 09:47 Uhr

Soll GOTT in Form einer Atombombe das Problem lösen??
Israel fordert die UN-Resulotion 1543 ein,aber mißachtet die Vorhergehenden.
Und wie heute früh gemeldet wird,haben sie eine Großoffensive gestartet,trotz neuer UN-Resulotion mit Billigung der USA.Deutschland hat übrigens die Resulotion abgelehnt.Auch der UN-Sicherheitsrat hat Israel verurteilt,da brauch man sich nicht mehr zu fragen,wer der Übeltäter und Unruhestifter im Nahen-Osten ist.
Ein schönes Wochenende noch!!

Kommentar von DaRockwilda am 12. August um 15:46 Uhr

@Edda:

Ich würde das gern ins deutsche übersetzen, das Problem ist das Copyright…

Kommentar von edda am 12. August um 16:36 Uhr

Servus Rockwilda

http://kulturtechnik.twoday.net/stories/2507599/

hat schon jemand gemacht, hier der link dazu. Schönes Wochenende wünscht Dir

Edda

P.S.
Wenn man sich diese Antsemitismus-Knebel in Bezug auf das verbrecherische Verhalten Israels näher betrachtet, das erinnert mich irgendwie an die finstersten Zeiten der Inquisition. Nur werden die Vorwürfe nun so inflationär gebraucht, dass sie ihren Schrecken längst verloren haben.

Kommentar von Edda am 13. August um 14:01 Uhr

Lieber Rockwilda,

noch was zum lesen, falls Du es noch nicht kennst - eine wirklich brilliante Abhandlung des Problems, mit dem wir uns hier alle beschäftigen, von JEAN BRICMONT.

Die Entzionisierung des amerikanischen Geistes

(Geist richtige Übersetzung für “mind”?)

Er lehrt Physik in Belgien und ist ein Mitglied des belgischen Tribunals.

http://www.counterpunch.org/

jetzt in der Wochenend-Ausgabe. Später findet man es unter dem heutigen Datum in der Artikelsammlung , die links aufgereiht ist.

Gruss
Edda

Kommentar von bernhard holub am 13. August um 19:50 Uhr

hallo alle zsamm,
gehört hier nicht her aber ne frage an alle:

wann wurde der us-dollar eingeführt bzw. wann galt er als zahlungsmittel?
kann das wer eruieren bitte?
wenn wer nen informativen link dazu hat bitte posten.

@darockwilda

über 500 besucher an einem tag auf dieser site :)
gratu, hast du auch verdient, gute infos, gute recherche
gute diskussionen hier alles auf guten niveau

friede sei mit euch

bernhard

Kommentar von DaRockwilda am 13. August um 20:18 Uhr

@Edda:

Wie immer, danke für die informativen Links !

@Bernhard:

Vielen Dank, es sind ja mittlerweile schon bis zu 900 pro Tag gewesen :-)

Zum Dollar:

Auf der deutschen Wikiseite steht nichts dazu, aber auf der englischen:

“Adopted by the Congress of the Confederation of the United States on July 6, 1785 [1] , the U.S. dollar today is the most-used currency in the world”

http://en.wikipedia.org/wiki/United_States_dollar

Kommentar von Ben Kalenol am 9. Juli um 19:16 Uhr

//Und wer sich fragt, wie die radikalen jüdischen Siedler auf dem geraubten Land überhaupt überleben können, jetzt wissen wir wer sie finanziert.//

Auf welchem geraubten Land überleben Siedler?

Kommentar von DaRockwilda am 9. Juli um 21:22 Uhr

“Auf welchem geraubten Land überleben Siedler?”

Hmm…. auf Land das vorher von Palästinensern bewohnt und dann beschlagnahmt wurde?

Kommentar von Ben Kalenol am 26. Juli um 09:10 Uhr

Ah, sie meinen Israelische Gebiete die von den Palistinenzern besetzt wurden und im Krieg, den die Araber anfingen, von Israel befreit wurden?

Kommentar von Lara am 26. Juli um 10:52 Uhr

*lach* Selten so viele Fehler in einem so kurzen Text gesehen.

Zuerst einmal wurde der Krieg nicht von “den Arabern” angefangen:

40 Jahre Sechstagekrieg – 40 Jahre Besatzung
“Nach Aussagen israelischer
Politiker und Militärs bestand für Israel damals keine akute Kriegsgefahr. Der damalige Stabschef
Israels, Yitzhak Rabin, „glaubte nicht, dass Nasser Krieg wollte“. „Die zwei Divisionen, die er in den
Sinai schickte, reichten für eine Offensive nicht aus. Dies wussten er und wir.“ Auch Menachem Begin,
der damals der Regierung der Nationalen Einheit angehörte, äußerte sich ähnlich. „Wir müssen zu uns
selbst ehrlich sein. Wir entschieden, ihn anzugreifen.“ Und der ehemalige Außenminister Abba Eban
fügte hinzu: „Nasser wollte keinen Krieg, er wollte den Sieg ohne Krieg.“ In seinen Memoiren gab Eban
zu, dass Israel keiner tödlichen Gefahr ausgesetzt war, sondern sich die Lage mit jedem Tag besserte.
Auch der General Matti Peled gestand 1972 ein, dass die angeblich tödliche Gefahr für Israel ein „Bluff“
war. Israel habe sich seit 1949 niemals in einer „tödlichen Lage“ befunden, so der Ex-General. Er
bestätigt damit indirekt David Ben-Gurions Einschätzung vom 1948er-Krieg, dass Israel nur bis zum
Waffenstillstand im Juni 1948 existentiell bedroht gewesen sei. In „Le Monde“ vom 3. Juni 1972 erklärte
er: „All jene Geschichten über die große Gefahr, der wir wegen unseres kleinen Gebietes ausgesetzt
waren, kamen erst auf, als der Krieg zu Ende war, sie spielten in unseren Überlegungen vor Ausbruch
der Feindseligkeiten keine Rolle. Vorzutäuschen, dass die ägyptische Armee, die an unserer Grenze
stand, in der Lage gewesen wäre, die Existenz Israels zu gefährden, ist nicht nur eine Beleidigung für
jeden, der die Lage analysiert, sondern ist primär eine Beleidigung der israelischen Armee.“ Und Ezer
Weizman, ehemaliger Präsident Israels, behauptete in „Haaretz“ vom 29. März 1972, „dass niemals die
Gefahr einer Vernichtung bestand. Diese Möglichkeit wurde niemals in den Treffen in Betracht
gezogen.“ Oder General Haim Barlev am 4. April 1972 in „Maariv“: „Am Vorabend des
Sechstagekrieges bestand niemals die Möglichkeit eines Genozids, und wir dachten niemals über eine
solche Möglichkeit nach.“ Der ehemalige Wohnungsbauminister Mordechai Bentov sagte dazu am 14.
April 1971 in „Al-Hamishmar“: „Die ganze Geschichte der Gefahr einer Zerstörung wurde in jedem Detail
im nach hinein erfunden und übertrieben, um die Annexion arabischen Landes zu rechtfertigen.“ Yigal
Allon gab zu, dass er und Begin „Jerusalem wollten“. Begin schrieb in der „New York Times“ vom 21.
August 1982: „Im Juni 1967 hatten wir wieder eine Gelegenheit. Die Truppenkonzentrationen der
ägyptischen Armee im Sinai waren kein Beweis dafür, dass Nasser bereit war, uns anzugreifen. Wir
müssen uns gegenüber ehrlich sein. Wir entschieden, ihn anzugreifen.“ Und Luftwaffengeneral
Mordechai Hod: „Sechzehn Jahre Planung gingen in diese entscheidenden achtzig Minuten ein. Wir
lebten mit dem Plan, wir überschliefen den Plan, wir verzehrten den Plan. Ständig haben wir ihn
perfektioniert.“ Tatsächlich kam es Ende 1966 zu einem Treffen zwischen dem Außenministerium, dem
Militärgeheimdienst und dem Mossad, um Szenarien über die Zukunft der Westbank zu besprechen.
Warum entschieden sich die Israelis für einen Präventivkrieg, obgleich keine „tödliche Gefahr“
bestand? Die Generalität des Landes setzte sich damals massiv für einen Krieg ein. Es bot sich die
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Möglichkeit „Jerusalem und die Westbank zu befreien“. Die CIA war Ende Mai 1967 davon überzeugt,
dass Israel einen Krieg innerhalb weniger Tage beenden könne. Für den damaligen US-
Verteidigungsminister Robert McNamara stellte sich nur die Frage, ob es fünf oder zehn Tage dauern
würde, deshalb erhielt die israelische Regierung Anfang Juni von den USA grünes Licht für einen
Angriff. Es gab intensive Konsultationen zwischen der amerikanischen und der israelischen Regierung.
Israels Befürchtung, es könne wie 1956 die Früchte des Sieges nicht ernten, wurden vom Weißen Haus
zerstreut. Damit spielte man auf die Entscheidung Präsident Dwight D. Eisenhowers an, der Israel
ultimativ aufforderte, sich nach der Eroberung des Sinai 1956 aus diesem wieder zurückzuziehen.
Am Morgen des 5. Juni griff Israel Ägypten an und zerstörte in wenigen Stunden die gesamte
Luftwaffe. Am 8. Juni 1967 schlossen Ägypten und Israel einen Waffenstillstand. Bis zu diesem
Zeitpunkt war es an der syrisch-israelischen Grenze ruhig. Selbst als die jordanischen Stellungen von
Israel überrannt wurden, griff Syrien nicht ein. Am 9. Juni starteten israelische Truppen den Angriff auf
die Golan-Höhen. Innerhalb von acht Stunden hatte Israel das Gebiet eingenommen. “
http://66.102.9.104/search?q=c.....ekrieg.pdf

Und befreit wurden die Gebiete natürlich auch nicht: In der Realität, die außerhalb der israelisch-neokonservativen Bizarro-Welt existiert, nennt man das Besetzung, Landraub oder auch Kolonisation.

Ich empfehle Ihnen, Ben, erst mal aufzuhören, die israelische Propaganda kritiklos in mich aufzunehmen und mal den Verstand zu benutzen, statt sich hier lächerlich zu machen mit diesem Unsinn.

Kommentar von Lara am 26. Juli um 10:54 Uhr

- mich +sich

Kommentar von DaRockwilda am 26. Juli um 11:42 Uhr

Danke Lara fürs mühsame Abarbeiten an dieser Provokation.

Israel tilgt Palästina von der Landkarte, nicht andersrum.

Kommentar von Lara am 26. Juli um 21:43 Uhr

Kein Ding, Rock. Das ist nur Copy+Paste. Okay, weil ich meine zweite Partition zerschossen habe, musste ich googeln, aber ist trotzdem keine Arbeit. Das angenehme an diesen Leuten ist ja, dass sie immer, immer, immer die gleiche Leier anstimmen. Die Antworten können also ebenfalls immer gleich ausfallen. Auch die Masche, dass die israelischen Megaphone den eigenen Dreck vor der Haustüre immer den anderen ankreiden, ist sehr hilfreich, wenn man’s erst mal geblickt hat. Das ist so bei den Schulbüchern (Israel ist mal wieder empört. Nur, weil in einem ihrer Lehrbücher einmal das Wort Nakba steht - ist ja auch infam, diese Palästinenser als Menschen mit einer eigenen Sicht der Dinge darzustellen - wo die doch entmenschlicht gehören! Ts Ts Ts.), bei der Landkarte von der EKD, über die sich der sogenannte Journalist Sahm vom sogenannten Nachrichtensender n-tv so peinlich aufgeregt hat, bei der Leugnung des Existenzrechts und der angeblichen Bedrohung Israels durch die Palästinenser. Die Liste ist nicht abschließend.

Bei Israel trifft der Spruch: Wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte bedenken, dass drei Finger auf ihn selbst zurückzeigen.

Und angesichts der Emigration sogar nach Deutschland ist anzunehmen, dass diejenigen, die Israel immer weiter verteidigen, trotz der Entwicklung in Israel selbst, dem Land keinen Gefallen tun. Ich wette, wenn man Israel weiter gewähren lässt, wird es in weniger als einem halben Jahrhundert Geschichte sein. Und zwar nicht, weil es eine iranische Bombe vernichtet hat, sondern weil die Leute keinen Bock mehr haben, in so einem Land zu leben. Eine moralische Implosion also statt atomarer Explosion.

Kommentar von Ben Kalenol am 27. Juli um 15:57 Uhr

Ich empfehle Ihnen, Ben, erst mal aufzuhören, die israelische Propaganda kritiklos in mich aufzunehmen und mal den Verstand zu benutzen, statt sich hier lächerlich zu machen mit diesem Unsinn.

Ich erliege keiner solchen Propaganda. Aber ich kanns auch konkreter bringen. Bethlehem ist von den Palästinensern besetzt. Bethlehem gehört eindeutig Israel:

Mt 2,6 “Und du, Bethlehem, Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein
Führer hervorkommen, der mein Volk Israel weiden wird”.

Kommentar von DaRockwilda am 31. Juli um 13:09 Uhr

@Ben:

Ich darf dich darauf hinweisen, dass von nun an jeder Kommentar von dir gelöscht wird, der noch auf deine Homepage verlinkt.

Was deinen Kommentar selbst angeht, warum sollte jemand die Bibel als Rechtsanspruch auf irgendein Gebiet gelten lassen?

Kommentar von Ben Kalenol am 2. August um 11:03 Uhr

Ich darf dich darauf hinweisen, dass von nun an jeder Kommentar von dir gelöscht wird, der noch auf deine Homepage verlinkt.

Was haben sie denn gegen meine Heimseite?

Was deinen Kommentar selbst angeht, warum sollte jemand die Bibel als Rechtsanspruch auf irgendein Gebiet gelten lassen?

Ganz einfach, weil Gott das fordert. Israel wurde aus seinem, von Gott gegebenen Land vor nahezu 2000 Jahren, wegen fataler Sünden ausgerissen und unter die Nationen verteilt. Nun bringt Gott sie, wie er es verheissen hat, in ihr Land zurück.

Kommentar von Anna am 2. August um 11:57 Uhr

Es gibt keinen Gott. Und nun?

Kommentar von DaRockwilda am 2. August um 12:01 Uhr

@Ben:

“Was haben sie denn gegen meine Heimseite?”

Zu religiös.

“Israel wurde aus seinem, von Gott gegebenen Land vor nahezu 2000 Jahren, wegen fataler Sünden ausgerissen und unter die Nationen verteilt.”

Naja das würde bedeuten dass “Israel” jetzt keine “fatalen Sünden” mehr begeht, was augenscheinlich nicht stimmt.

Kommentar von Ben Kalenol am 2. August um 13:04 Uhr

@Anna Ps 53,1 Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott! Sie haben verderbt gehandelt und haben abscheulich das Unrecht geübt; da ist keiner, der Gutes tue.

@DaRockwilda Meine Heimseite ist nicht religiös. Verwechseln sie da was?

Nein dieser Umkehrschluss mit der Sünde Israels stimmt nicht. Sie halten immer noch an ihrer Sünde fest. Aber das wird sich ändern. Jetzt ist die Vorbereitungsphase.

Gott segne Jissrael!

Kommentar von Mike am 2. August um 13:12 Uhr

@Ben: Du weißt aber schon, dass die Bibel als ein Verhaltenskodex zu sehen ist, wo das Leben der Leute miteinander geregelt wird, und es ist bestimmt nicht als Urkunde über Landbesitz zu sehen. Das auch “aktuelle” Dinge einfluß gefunden haben war zu dieser Zeit halt üblich. Wenn heute ein Schriftsteller schreibt die Frazosen werden das “Auserwählte Volk” sein und die Erde beherrschen wirst du das auch als litararischen Unsinn abtun, und PS die Bibel wurde auch nur von Menschen geschrieben.

Kommentar von DaRockwilda am 2. August um 13:12 Uhr

“Sie halten immer noch an ihrer Sünde fest”

Ja warum sollte Gott dem Volk Israel dann bereits seit 50 Jahren die Wiederkehr erlauben, wenn es noch sündigt? Und überhaupt, als ob man jedes Mitglied eines Volks oder einer Religionsgemeinschaft wegen ihrendeiner Sünde eines anderen Mitglied des Volks verbannen etc. sollte. Sehr ungerecht von dem Gott.

Im Übrigen kann ich Kommentare leider nicht mehr freischalten in Zukunft, die irgendwelche religiösen Zitate nicht als Anschauungsmaterial sondern als “Argument” verwenden, wie du es gegenüber Anna getan hast.

Kommentar von Mike am 2. August um 13:13 Uhr

Nachtrag: was nicht gegen die Franzosen sein soll :-)

Kommentar von Mike am 2. August um 13:15 Uhr

Außerdem ist in der Bibel ja auch verankert, dass alle Menschen gleich sind (Brüder und Schwestern), also warum sollte ein Volk auserwählt sein, dass dann ja wohl was besseres sein muß?

Kommentar von Ben Kalenol am 2. August um 13:19 Uhr

Gelöscht. Keine Bibelverse zur Belehrung anderer Kommmentatoren.

Kommentar von Ben Kalenol am 2. August um 13:20 Uhr

@Mike

Außerdem ist in der Bibel ja auch verankert, dass alle Menschen gleich sind (Brüder und Schwestern), also warum sollte ein Volk auserwählt sein, dass dann ja wohl was besseres sein muß?

Wo steht das?

Kommentar von Mike am 2. August um 13:23 Uhr

und die bibel ist nicht religiös? du bist eine lachnummer, abgesehen davon weißt du aber schon, dass in mitteleuropa nicht die bibel sondern römisches recht zur rechtsprechung herangezogen wird?

außerdem wäre es gut, wenn du nicht psalme und verse zur argumentation heranziehst, weil die aus dem kontext gerissen 0 (auch als belehrung zu sehen) haben. und wenn alle schrift von gott gegeben wurde, wäre nicht auch mein schriftsteller beispiel im recht, weil auch er kann sich auf gottes eingebung berufen?

Kommentar von Mike am 2. August um 13:24 Uhr

späterstens bei der schöpfung von adam und eva wirst du die zusammenhänge erkennen :-) adam und eva als “ureltern”, also alle brüder und schwestern

Kommentar von Lara am 2. August um 13:25 Uhr

*lach*

Gott sagt, dass das Volk Israel von einem Palästinenser auf die Weide geschickt wird? Was hat Gott denn geraucht, bevor er das dem Matti gesagt hat?

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