Politblog.net
 

Bundestrojaner kommt per e-Mail

Schäubles Überraschung im Postfach

Nun ist es raus. Der Angriff auf den heimischen PC erfolgt ganz einfach per e-Mail. Wolfgang Schäuble und seine Sicherheitsexperten vom BKA haben eine ultimative Strategie entwickelt, die das Ausspähen ermöglichen soll. Terroristen, potentielle Gefährder, Kriminelle und wer sonst noch in Frage kommt erhält ein amtliches Schreiben auf elektronischem Wege. Der Absender soll eine Bundesbehörde sein. Versteckt in der e-Mail: Der Bundestrojaner!

Da es sich bei den Adressaten offensichtlich nach Ansicht des Bundesinnenministers um Obrigkeitshörige handelt, werden sie in Ehrfurcht vor dem namentlich genannten Absender diese Mail bereitwillig öffnen und lesen. Für besonders hartgesottene Skeptiker erwägt das Bundesinnenministerium, e-Mails mit gefälschten Absendern - etwa unter dem Namen einer anderen Behörde - zu versenden.

Ein Scherz? Dem Weblog netzpolitik.org wurde ein internes Schreiben zugespielt, in dem Fragen des Innenministeriums zur Online-Durchsuchung vom Justizministerium beantwortet werden. In dem Schreiben heißt es, dass Computer „in begründeten Ausnahmefällen“ durch E-Mails angesteuert werden sollten. Auf diese Weise könnten Trojaner auf dem angepeilten Rechner installiert werden. Sie müssten so gestaltet sein, dass eine Durchsuchung ohne Aktivierung von Abwehrprogrammen möglich sei.

Auf Nachfrage zu der Authentizität der Dokumente kam nicht etwa ein Dementi. Vielmehr erklärte der Sprecher des Innenministeriums, Stefan Kaller, es handele sich um Arbeitsunterlagen, die an einen bestimmten “hochrangigen Personenkreis” versendet worden seien.

Wie kenntnisreich dieser Personenkreis in Sachen PC-Sicherheit ist, bewies die monatelange “Made in China”-Überwachung einiger Ministerien und des Kanzleramtes. Noch immer hat die Bundesregierung keine Ahnung, ob und in welchem Umfang eigene Daten ausgespäht, abgezogen bzw. verändert wurden. Das muss sie selbst eingestehen.

Doch um eine mögliche Abwehr kümmern sich BKA und BND wenig, schlimmer noch. Vor gut zwei Wochen, am 11. August, trat das sogenannte “Hacker-Gesetz” in Kraft. Wie man der Presseerklärung des Chaos Computer Club (CCC) entnehmen kann, werden dadurch elektronischer Schutz und Abwehr in Zukunft regelrecht verhindert:
Besonders beachtenswert ist, dass der “Chinesische Trojaner” im Kanzleramt und weiteren Ministerien bereits vor mehreren Monaten entdeckt wurde. Unterdessen hat die Bundesregierung die Entwicklung der notwendigen Werkzeuge zur Entdeckung und Abwehr von Spionageprogrammen mit der Änderung des § 202c StGB verboten. Die Kriminalisierung der Benutzung von Computersicherheitswerkzeugen durch das Inkrafttreten des § 202c StGB erschwert auch die Forschung und Weiterbildung zur Abwehr von Trojanern in Deutschland. Die Bereitschaft kundiger Experten, einer Regierung, die einerseits Sicherheitsforschung erschwert und andererseits selbst zum Trojaner-Verbreiter werden will, aus der Patsche zu helfen, ist kaum mehr vorhanden.

Immerhin weiß der Vizechef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach: „Eine Online-Durchsuchung kann man nicht mit Hammer, Zange und Schweißbrenner machen. Für die Online-Durchsuchung brauchen wir den Einsatz forensischer Software.“

Und da ist die Bundesregieruung in guter Gesellschaft. Trojanische Pferde, beschönigend “Remote Forensic Software (RFS) ” genannt, werden normalerweise von osteuropäischen Verbrecherbanden im Kontext von Bankbetrug und von anderen Tätergruppen zur Spionage eingesetzt, denen es um die Verschleierung ihrer Vorgehensweise geht.

Der einzige, der zumindest schon einmal davon gehört hat, dass ein versierter PC-Nutzer nicht alle Trash-Mails öffnet, ist der SPD-Mann Sebastian Edathy. Als Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses kommentiert er Schäubles technisch raffinierten Plan: “Ich kann mir im Übrigen nicht vorstellen, dass Terrorverdächtige so blöde sind, eine solche E-Mail zu öffnen.“ Doch man muss kein Terrorverdächtiger sein, um nicht so blöd zu sein. Oder wird der Spieß nun umgedreht? Wer den Trojaner-Befall abwehrt ist terrorverdächtig? Das wäre dann die neue Variante!

© Politblog - Lizenzrichtlinien

Politblog ist Mitinitiator der Aktion



logo2.png


Dieser Eintrag wurde am Donnerstag, den 30. August 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Rechtsstaat eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
Tags:

Kommentar von chaolan am 30. August um 09:40 Uhr

Moin,hier sieht man mal wieder wie dämlich unsere Führung ist.
Hier mal ein Auszug aus einem Beitrag:
“2.) Heimliche Onlinedurchsuchung:
Ein probates Mittel, um naive Schwarzarbeiter und Raubkopierer zu entlarven, zur Terrorismusbekämpfung aber völlig ungeeignet und nutzlos. Denn:

2a.) Niemand ist daran gehindert, mehr als nur einen Computer zu besitzen und nicht jeder Computer muß an das Internet angeschlossen werden.

2b.) Die auf solchen Rechnern gespeicherten- und bearbeiteten Daten kann man problemlos so sicher verschlüsseln, daß es selbst mit der weltweit verfügbaren Rechnerkapazität nicht möglich wäre, sie innerhalb der Lebensspanne eines Menschen zu entschlüsseln. (Nein, auch nicht von der NSA und schon gar nicht vom BKA oder dem BND).

2c.) Unauffällig lagern und transportieren lassen sich diese Daten auch auf einem so genannten USB-Stick. Das ist ein Datenspeicher, kleiner als ein Einwegfeuerzeug und der läßt sich mit einem Handgriff an jeden halbwegs modernen PC anschließen. Inzwischen passen auf diese Dinger 16 Gb Daten und man bekommt sie für ein paar EUR in jedem Elektronikmarkt nachgeschmissen. Übrigens: 16 Gb, das ist eine Datenmenge, die mehr als dem 3000 fachen des gesamten Bibeltextes entspricht. Genug also, für massig Anschlags- und Bombenbaupläne.

2d.) Möglichkeiten, diese verschlüsselten Daten nun anonym über das Internet zu versenden, gibt es mehrere. Z.B. über öffentliche Hotspots, “offene” W-Lans, Internetcafes oder via VPN über nicht in der EU ansässige Provider. Der zur Internetkommunikation verwendete Rechner muß auch nicht zwingend über eine Festplatte verfügen. Man kann den auch von einer CD/DVD booten und von dort die benötigten Daten laden. Auch die über das Internet empfangenen Daten müssen nicht auf einer Festplatte gespeichert werden. Man kann sie über ein virtuelles Laufwerk im Speicher direkt auf eine CD/DVD brennen. Somit keine Chance für einen Bundestrojaner. Aber den brauchen Sie ja ohnehin nicht zu fürchten, denn Sie sind ja, wie Sie behaupten, anständig. Ich glaube, nicht nur Brigitte Baumeister sieht das anders…..”
Quelle:

Kommentar von chaolan am 30. August um 09:42 Uhr

Kommentar von mannomann am 30. August um 09:54 Uhr

Vielleicht sollten die den Usern zusätzlich noch auf dem Postweg eine Schreiben zukommen lassen-”Wir haben ihnen eine Mail geschickt,bitte öffnen sie sie,ansonsten müssen wir sie als potientiellen Terroristen einstufen”

Ich frag mich echt mit was für Leuchten wir es hier zu tun haben,kann mal einer eine große Glocke leuten,damit ich wach werde aus diesem Traum?

Naja die Lacher haben sie auf ihrer Seite,darüber werden sich sogar Erstklässler amüsieren.

Kommentar von TheIfrit am 30. August um 10:20 Uhr

Das kommt davon, wenn Leute über Dinge reden und entscheiden, von denen sie keine Ahnung haben.

Aber vielleicht liegts ja grade daran… blos weil die Pfeifen jede idiotische Mail öffnen und sich Mist aufhalsen, glauben sie, dass jeder so blöd ist.

Kommentar von Gen. K. Ozz am 30. August um 10:40 Uhr

der umkehrschluss ist nicht so abwegig für vater staat.
andrej h. wird auch konspiratives vorgehen und terrorismus vorgewurfen, u.a. weil er sich am handy verabredet hat, ohne zu sagen wo und wozu und weil er sein handy nicht mit zu einem treffen nahm.
am besten lässt man sich gleich vollständig überwachen, denn: was sie dir nicht beweisen können, musst du ja getan haben.

Kommentar von nanu am 30. August um 11:01 Uhr

Danke für obige Tips.

was ich noch anmerken wollte (offene Türen einrenn- aber es lesen ja viele nur mit):

In vielen Foren liest man tricks” zur Umgeheung der Aushölung der Bürgerrechte - nach dem Motto” Haha, solln sie nur , dann mache ich eben … “
Ich halte es für am Wichtigsten, dass hauptsächlich die Aushölung der Bürgerrechte nicht durchkommt, bzw rückgängig gemacht wird, anstatt sich auf Ausweichmanöver zu konzentrieren.

Für mich ist die technik zum Beispiel ein böhmisches dorf- ich bin froh, wenn mein pc überhaupt läuft und traue mich deshalb kaum irgendwas am status quo zu ändern (installieren, deinstallieren etc.) Nun kann man ja argumentieren, dann krieg den hintern hoch und lerne- allerdings halte ich dies für realitätsfern. man vergisst sowas evtl sofort wieder, da man die materie nicht abkann (ich), es kostet, und die bücher sind unverständlich.etc.)

auch müsste man eigentlich jura studieren um sämtliche verträge , die man so abschließen muss zu verstehen (Haftpflicht), Unwissenheit schützt vor strafe nicht etc. Das arbeitsamt hat z.b. die meisten bescheide fehlerhaft ausgestellt. Nach auskunft des arbeitslosenhilfevereins sogar beim letztenmit absicht, weil es sich um eine einfache eindeutige sachlage handelte ( wobei ich erstmal noch davon ausging, dass es davon ausgegangen bin, dass es ein versehen war) uswusf.

es ist also der (Un) geist der Mächtigen zu bekämpfen, der die bürgerrechte dieses landes schleift, dass es schon faschistoide außmaße annimmt.

Eigentlich wäre ein generalstreik fällig-schon wegen der kriegsbeteiligungen von D.

Kommentar von Raoul.Duke am 30. August um 12:25 Uhr

Die Leute gehen nur auf die Straße, wenn das Bier teurer wird.

Ohne Prohibition kein Generalstreik :)

Kommentar von Abdullah Stephan Schaefer am 30. August um 12:52 Uhr

@Gen. K. Ozz

“am besten lässt man sich gleich vollständig überwachen, denn: was sie dir nicht beweisen können, musst du ja getan haben.”

Irgendwie erinnert mich dieser Satz an das Verhältinis der USA mit dem Iran/Irak.

Mfg

Kommentar von Steve.Wilcox am 30. August um 13:12 Uhr

@Raoul
traurig aber wahr.
Und die paar tausend die auf die Straße gehen werden von der Polizei als Terrorverdächtige in Gewahrsam genommen.
Ich weiß nicht genau von wem der Spruch kam:
“Mit den Deutschen kann man keine Revolution machen. Wenn man denen sagt, sie sollen einen Bahnhof stürmen, kaufen sie erstmal eine Fahrkarte.”
Das hat Deutschland von seiner Kleinstaaterei schon seit dem Mittelalter. Hinzu kommt noch der heutige Egoismus und die Ignoranz der Wahrheit.

Kommentar von mad am 30. August um 15:10 Uhr

Jo, und wenn die ganzen “Partykids”, Feierabend- und Wochenendtrinker kein Stoff mehr haben dann wirds ganz übel…

Also keine Angst, für Alk wird immer gut gesorgt sein… ;)
in der “new world”…

Aber die Frage steht… sind DIE so “unschlau” und wissen Sie nicht was Sie tun, oder machen Sie es mit ABSICHT und wollen eigentlich nur den normalen PC-Nutzer beschatten, der keine Zeit hat für solche Umgehungstricks, und machen die Umgeher sich dann nicht schon generell verdächtig.

Ich hab ein Kumpel der bei alle Korruption und “Unschlauheiten” immer noch für ersteres plediert und obwohl Herr Schäuble “nicht alles weiß, was wir wissen”, bin ich mitlerweile bei der zweiten Ansicht angelangt.
Sie können es ja auch auch einfach gut sein lassen, mit ihren “Unschlauheiten”… aber von allein tun die das nicht, und über die Hälfte der Republik scheint es auch gar nicht zu merken oder sehn nur erstaunt zu…. Aber erfindet für eure Kinder und Enkel nicht wieder die Ausrede, ihr hättet nichts gewußt.

Kommentar von aloa5 am 30. August um 17:30 Uhr

Ich denke die machen das absichtlich. Man sieht anhand der Vorratsdatenspeicherung (VDS) und auch bei den Maut-Daten und bei Kontenabfragen wie so etwas gemacht wird.

Die VDS wurde auf EU-Ebene angesichts des 9/11 wegen oder gegen den Terrorismus beschlossen. Verbindungsdaten, wann wer wem Mails geschickt hat, Funkzellen-Abfrage (wo befand sich wann wer) usw. - all das im Sinne der Terror-Bekämpfung. Nun kommt sie - und abfragen kann man wg. jedem normalen Delikt.

Kontenabfragen waren einst zur Terrorbekämpfung, dann wegen Steuerhinterziehung - und nun kann das jeder Angestellte bei der ARGE ebenso.

Ganz langsam still und heimlich…
ALOA

Kommentar von Rima am 30. August um 17:50 Uhr

” Ich weiß nicht genau von wem der Spruch kam:
“Mit den Deutschen kann man keine Revolution machen. Wenn man denen sagt, sie sollen einen Bahnhof stürmen, kaufen sie erstmal eine Fahrkarte.” “

Der gute olle Lenin war’s.

Kommentar von rhemus am 30. August um 18:57 Uhr

“Niemand hat vor eine Mauer zu bauen”.

Und als die Mauer doch gebaut wurde, geschah es nur, um die Einwohner vor der bösen Außenwelt zu schützen. Wie man sieht, der Deutsche lernt nichts aus der eigenen Geschichte…

Kommentar von Holger Thölking am 30. August um 19:21 Uhr

Der gute olle Lenin war’s.

<kleinlich>Dem guten ollen Lenin wird’s zugeschrieben. Von wem’s tatsächlich stammt – wer weiß das schon?</kleinlich>

Kommentar von jacomo am 30. August um 20:11 Uhr

nicht unbedingt unusual, aber zum thema “mail” doch passend.

ich krieg jetzt meine waffensysteme und die dazugehoerende munition viel billiger geschickt von DSL und Schenker und ich bin sicher, das UPS und andere sich anschliessen werden.
nennt sich dann alles in allem UBS…united bomb service.

adolf waere stolz:
‘ i send my bombs all around the world with UBS…and i don’t even have to change colours. the motherfuckers are allready brown.’

Ain’t that something.

http://www.netzeitung.de/deutschland/724590.html

ps. das bild dazu mit dem kommentar: “soldat begutachtet Wehrmachts-Bomben” funny…isn’t it?

Kommentar von LuckyLuke am 30. August um 22:40 Uhr

Hallo Leute, wer einen Internetvertrag bei AOL hat sollte sich das hier mal durchlesen.

“Welt der Wunder” Magazin Ausgabe 10/06

….Dulles ist eine Art Vorort von Langley, benannt nach Allen Dulles, der von 1953-1961 CIA-Chef war - ein kalter Krieger der ersten Stunde. Hier sitzt in unmittelbarer Nachbarschaft der CIA ein Weltunternehmen mit 30 Millionen Kunden, das in der Internet-Branche eine herrausragende Rolle spielt. Die Rede ist von dem früheren “america-online”. AOL residiert nicht nur zufällig in der nähe von der CIA-Zentrale. Ex-CIA-Präsident George Tenet war sogar von 1997-2004 Vorstandsmitglied bei AOL.
Offiziel gibt es keine Verbindungen zur CIA. Doch es gibt Beweise dafür, dass AOL zumindest intern das macht was Geheimdienste auch tun: AOL sammelt geheime Daten über seine Kunden, legt sogar Profile darüber an, wer welche Seiten angeklickt hat.
Herausgekommen ist das im August 2006 - und wie einem Geheimdienst auch - durch eine Panne. Ein Mitarbeiter hatte aus Versehen 650.000 solcher geheimer Kundenprofile online gestellt. Ein globaler Internet Provider wie AOL wäre für die CIA der perfekte Partner um das Internet weltweit auszuspionieren. Experten halten es für wahrscheinlich, dass die CIA zumindest das Canivore-Programm bei AOL und wohl auch bei anderen Providern installieren durften.

Das beweist mal wieder die Tatsache, dass Unterdrückungsapparate auch nur von Menschen geführt werden. Und wenn einer der dort arbeitet und das was dort passiert mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, dann stellt er “aus Versehen” einige sensible Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung und tritt so eine Lawine los.
Die Geheimdienste und Regierungen sind auch nur solange stark, wie wir das zulassen. Uns wird nur Angst gemacht, Angst macht dumm und deshalb machen die mit uns was sie wollen.Stellt euch doch mal vor: Anfang1989 gab es noch die DDR und die Stasi, und die galt im Volksbewusstsein als unüberwindlich. Ende 1989 gab es die DDR und die Stasi auch, aber keiner ging hin. Der Rest ist Geschichte.

Schöne Grüsse

Kommentar von LuckyLuke am 30. August um 22:47 Uhr

Entschuldigung, die CIA- Software heisst Carnivore.

Kommentar von Jared am 30. August um 22:59 Uhr

Ihr scheint die “zugespielten” Dokumente (Anfrage des Innen- an das Justizressort) für authentisch zu halten. Mag sein, dass ich unter Paranoia leide… aber: Könnte es sein, dass es sich um “Spielmaterial” handelt; dass also der Weg, den der “Bundestrojaner” zur Besiedelung der Festplatten nichts ahnender User einschlägt, ein anderer als die Behörden-Mail ist?

Wie oft habt Ihr schon E-Mail von Behörden bekommen? - Würde nicht allein der Erhalt einer Mail vom Finanzamt die/den EmpfängerIn stutzig machen?

Ich denke, mit dem “G-10-Gesetz” sind schon längst die rechtlichen Grundlagen dafür geschaffen, den Provider zur Kooperation zu verpflichten:
http://www.datenschutz-berlin......tm#%A7%202

Warum sollten die Behörden auf diesen Königsweg verzichten? - Schnell ist der “Bundestrojaner” beim Abruf x-beliebiger websites huckepack mit dabei.

Kommentar von Vistalova am 31. August um 01:19 Uhr

Da bin ich doch echt froh dass ich nur Software unserers Weltmarktführers verwende, denn Software die 90% aller User dieser Welt einsetzen kann gar nicht schlecht sein. Auch glaube ich nicht dass diese Firma durch irgendwelche Hintertüren Staaten Tür und Tor öffnet um meine Dateien zu durchsuchen. An alle Frickler die hier mal wieder am Werk waren sei nur gesagt dass mit alternativen Betriebssystemen dem Bundestrojaner gefunden Fressen gegebn wird. Würden nur alle so Klug [sic] sein wie wir hätten die Nationalen Aussp*** äh “Geheimdiensten” keine Chance mehr.
da Vistalova

Kommentar von chaolan am 31. August um 09:05 Uhr

@Vistalova: Wenn Du wüßtest in welchen Gruppierungen und Organisationen sowie mit welchen Leuten der Chef des von Dir genannten Weltmarktführers so verkehrt,würdest Du Deinen PC aus dem Fenster schmeißen und einen Brechanfall kriegen!
Allein die Tatsache,dass alle Programme immer gerne nach Hause telefonieren möchten,sollte Dir zu denken geben! Ich hoffe,sowas ist Dir schon mal aufgefallen *shock* !

Kommentar von rhemus am 31. August um 09:05 Uhr

Eine einfache Möglichkeit, den Bundestrojaner ohne viel Aufwand auf die Rechner zu bekommen ist das Programm ELSTER (Elektronische Steuererklärung). Da die Daten auch online zum Finanzamt übermittelt werden, wäre auch das Problem mit der Firewall behoben. Jedes Unternehmen muss mittlerweile seine Umsatzsteuervoranmeldung über dieses Programm an das Finanzamt übermitteln. Und ich denke aus Gründen der Bequemlichkeit werden auch viele Steuerzahler dieses Programm nutzen. Potentielle Terroristen wird man damit wohl kaum ausfindig machen, aber das war auch z.B. nie der Sinn der eingeführten Kontenabfrage. Ich denke Terrorismus dient nur noch als Pseudoargument, um den Überwachungsstaat Stück für Stück zu etablieren.

Kommentar von Raoul.Duke am 31. August um 09:48 Uhr

Irre ich mich, oder ist ELSTER nicht jetzt auch Pflicht für alle privaten, sprich nicht gewerblichen Steuererklärungen? Ich meine da mal was gelesen zu haben.

Mit der neuen Steueridentifikationsnummer wäre das doch perfekt.

So könnte man nicht nur den Trojaner einschleusen sondern ihn auch noch zweifelsfrei zuordnen. Ganz großes Tennis.

Nach dem Studium bin ich weg aus Deutschland, ist der einzige Weg, den ich sehe :(

Kommentar von pony_huetchen am 31. August um 11:03 Uhr

@Jared

Ihr scheint die “zugespielten” Dokumente (Anfrage des Innen- an das Justizressort) für authentisch zu halten. Mag sein, dass ich unter Paranoia leide… aber: Könnte es sein, dass es sich um “Spielmaterial” handelt; dass also der Weg, den der “Bundestrojaner” zur Besiedelung der Festplatten nichts ahnender User einschlägt, ein anderer als die Behörden-Mail ist?

Klar! Der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Aber eigentlich mehr angesichts der Tatsache, dass keiner so blöd wäre, diese Mails zu öffnen.

Was ich gehört habe: Die “Ermittler” wenden sich an den Provider, suchen im Zusammenhang mit einem bestimmten Account nach einem Sender von e-Mails, die in der Regel angenommen werden. Also z.B. Telekom-Rechnung per e-Mail inklusive pdf-Anhang.

An diese pdf’s sollen sie dann angeblich ihren Trojaner heften. So könnte das gehen. Jeder hat irgendeinen Absender, dessen Mails inklusive Anhang er annimmt. :-(

Kommentar von chaolan am 31. August um 11:41 Uhr

@ pony_huetchen: mal ehrlich,wenn es danach geht,investiere ich in einem 0815 Rechner und gehe mit diesen online,um solche Sachen abzurufen. Ansonsten siehe meinen Beitrag ganz oben.;-)

Kommentar von Frieder am 31. August um 12:18 Uhr

@chaolan, ich denke die Aussagen von Vistalova enthalten ein wenig Ironie ;) Das meint er bestimmt nicht ernst.
ELSTER muss man übrigens soweit ich weiß nicht installieren, sondern kann das ganze auch nur über eine Webseite ausfüllen. So würde es schwer werden irgendwelche Trojaner zu installieren.

Kommentar von Franz-Josef Hanke am 31. August um 13:26 Uhr

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die heutige Nachricht, wonach der Gesetzentwurf auch Online-Durchsuchungen ohne richterlichen Beschluss vorsehen soll. Damit kennen sich die Herrschaften in Berlin gut aus, ist doch selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel Opfer von Trojanern aus China geworden.
Dass die Behörden-Mails möglicherweise nur Antäuschen sollen, dass das BKA nach rechts blinkt, um dann links abzubiegen, halte ich für sehr wahrscheinlich. Aber dieser “Trick” ist doch zu doof!
Ich nehme übrigens keine PDF-Attachements an, weil mein Programm die ohnehin nicht lesen kann.
Nun ja, es wurde hier schon richtig beschrieben: Erst sind es angebliche Terroristen, dann politisch aufmüpfige Aktivisten, dann “linke” Spinner und dann intellektuell kompetente Wissenschaftler und schließlich alle, die nicht brav zur angeordneten Schafschur gehen.
“Der Sozialismus passt auf Deutschland wie ein Sattel auf eine Kuh”, schrieb Bakunin einst über die Bereitschaft der deutschen, sich für Veränderungen einzusetzen.
Sperrt aber bloß mal für eine Stunde ihre heißgeliebte Autobahn, dann könnt Ihr was erleben!
fjh

Kommentar von Franz-Josef Hanke am 31. August um 14:04 Uhr

Heute kursierten Nachrichten, wonach die Online-Durchsuchung ohne richterlichen Beschluss durchgeführt werden darf, wenn es nach dem Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble geht. Ist das die Rache der Regierung dafür, dass sie selbst Opfer von Trojanern geworden ist, wenngleich auch nur solchen aus China?
fjh

Kommentar von Der Bundestrojaner in den Massenmedien | MellowBox am 31. August um 14:05 Uhr

[…] Politblog - Bundestrojaner kommt per E-Mail var tabPane1 = new WebFXTabPane( document.getElementById( “tab-pane-1″ ) ); […]

Kommentar von Andre am 31. August um 14:11 Uhr

“ELSTER muss man übrigens soweit ich weiß nicht installieren, sondern kann das ganze auch nur über eine Webseite ausfüllen. So würde es schwer werden irgendwelche Trojaner zu installieren.”

Ich nutze ELSTER gewerblich. ELSTER muss installiert werden. Lediglich das Installationsprogramm kann man sich von der Website des Finanzamtes herunterladen (oder alternativ kann man auch beim örtl. Finanzamt eine CD mit Programm kostenlos abholen), was man dann jedes Jahr aktualisieren muss.

Privatpersonen kann man nicht verpflichten ELSTER zu nutzen. Nicht jeder kann mit einem PC umgehen. Also wer als Privatperson seine Steuererklärung lieber schriftlich machen möchte, sollte dies auch tun, obwohl das Programm schon ganz hilfreich sein kann (aber sehr unübersichtlich).

Kommentar von Peter Wieprechtler am 31. August um 14:24 Uhr

Online-Petition an Schäuble:

http://www.petitionfans.com/showPrtition?id=57

Kommentar von kanzlerschroeder.de am 31. August um 14:36 Uhr

Die Bundesregierung, weisst sie noch das es eine Charta der Grundrechten in Europa gibt ?

Kommentar von chaolan am 31. August um 15:09 Uhr

@Frieder+Vistalova: bitte nächstes mal dabei schreiben,”Achtung Ironie” *g*

Ich frage mich allerdings ernsthaft,ob es die ahnungslosen Politiker wirklich wagen,sich mit den privaten Usern und Survern anzulegen???? Sich vor allem mit den Hackern anzulegen? Liebe Politiker und Geheimdienstler,dass sind die,die im Gegensatz zu Euch wirklich Ahnung von ihrem Geschäft haben. Ich denke es wird eine Menge davon geben,die sich nicht für Eure Onlinedurchsuchungen begeitern lassen,und auf der anderen Seite stehen werden. Es wird genauso ablaufen wie mit allem,neuer Kopierschutz=neues Tool,neuer Bundestrojaner=neues Abwehrtool :-)
Vielleicht lassen sich ja ein paar Hacker auch für VOLKSTROJANER begeistern????? Würde gerne mal so hinter die Fassade des Politiker-Klüngel schauen!!!

Kommentar von drisch am 31. August um 16:42 Uhr

oje, diese Eile mit der aufeinmal dieses Gesetz durchgebracht werden soll ist wirklich merkwürdig.
Es könnte sogar ein Trojaner hinter dem Trojaner stecken. Er heißt: verdachtsunabhängige Festnahme.
Damit ist Schäubli ja öffentlich gescheitert. aber mit der online-durchsuchung, tadaaa, kann jedem einfach ein “verdacht” untergeschoben oder zukonstruiert werden und im Internet ist ja fast jeder Mal..

Kommentar von rhemus am 1. September um 11:30 Uhr

Genau darin liegt das Problem. Mit einem Trojaner kann ich auch Beweismaterial auf dem PC fälschen bzw. anlegen. Damit kann die Bundesregierung auch gegen ungeliebte Parteien oder Jurnalisten vorgehen, die ihr nicht passen.

Die DDR war dagegen ein reines Sandkastenspiel, gegenüber dem was Deutschland hier vorhat. Ich glaube aber nicht, dass der überwiegende Teil der Deutschen jemals aufwachen wird. Ich frage mich, wie Frau Merkel ruhigen Gewissens nach China fahren kann und dort die Regierung für die Einhaltung der Menschrechte ermahnt, während ihre Partei in Deutschland führend vorangeht, diese hier in einem Tempo abzuschaffen, das mehr als beängstigend ist.

Kommentar von rhemus am 1. September um 11:37 Uhr

P.S.

Deshalb kann ich nur jedem Jurnalisten und jeder kleineren Partei raten, für mehr Sicherheit in der IT-Landschaft zu sorgen. Der PC sollte durch einen eigenen Stempel versiegelt werden, damit man sehen kann, ob dieser ausgetauscht oder geöffnet wurde (ein eigenes Siegel lässt sich einfach mit Kerzenwachs herstellen).

Kommentar von DOSBOX am 1. September um 14:53 Uhr

Tja-so wie es aussieht, wird der “Bundestrojaner” dann automatisch zusammen mit den üblichen, zweifelhaften Mails entsorgt werden. Wie man jemanden daraus einen Vorwurf machen will und ihn als “Terrorverdächtigen” zu diffamieren, ist mir absolut unverständlich.

Kommentar von guadalupe am 1. September um 15:02 Uhr

@LuckyLuke
Du schreibst:
“Die Rede ist von dem früheren “america-online”. AOL residiert nicht nur zufällig in der nähe von der CIA-Zentrale. Ex-CIA-Präsident George Tenet war sogar von 1997-2004 Vorstandsmitglied bei AOL.”

Das AOL-Logo erzählt es ja schon.
ist google ähnlich. Mitarbeiter kann man dort nur werden, wenn man das höchste Clearing durch den CIA erhalten hat. Die google-toolbar soll das Surfverhalten 32 Jahre speichern. Leider keine Quelle dazu zur Hand.

Kommentar von Fuchs68 am 1. September um 15:18 Uhr

Vorsicht das mit dem “Bundestrojaner” könnte auch ein “Roter Hering” sein. Um einen Trojaner zu installieren gibt es einige bessere und effektivere Möglichkeiten als ihn mit einer E-Mail zu versenden.
Da ich beruflich mit dem Kram zu tun habe kenne ich noch einige andere Wege.

Fuchs68

Kommentar von pony_huetchen am 1. September um 16:10 Uhr

@Fuchs68

… andere Wege.

Erzähl :-) Ich hatte ja oben schon meine Vermutungen geäußert.

Kommentar von pony_huetchen am 1. September um 16:13 Uhr

@guadalupe

Auf Druck von EU-Datenschützern hat Google Mitte Juli neue Datenschutz-Regeln bekanntgegeben. Demnach speichert die Suchmaschine Cookie-Daten fortan “nur noch” zwei Jahre lang. Zuvor war sie so eingestellt, dass Cookies erst im Jahr 2038 gelöscht worden wären.

Quelle: Politblog

Kommentar von Fuchs68 am 1. September um 18:27 Uhr

@Pony

Das versenden von Trojanern per Mail kann in der Regel nur zur Streuung genutzt werden. Ein gezielter Angriff wäre damit nicht möglich. Dafür gibt es mehrere Gründe:

1) Es kann nicht Sichergestellt werden, dass die Mail jemals gelesen bzw. geöffnet wird. (Freemailer wie Web.de, Yahoo etc.) löschen in bestimmten Zeitabständen auch ungelesene Mails.

2) Verschieden Firewall Lösungen machen einen Trojaner eventuell wirkungslos.

3) Eine E-Mail beschränkt sich nicht auf einen PC. Man kann auch via Webmail seine Mails von einem Fremden PC lesen etc. z.B.: im Internetcafe oder mit nem Taschen-PC usw..

Ich möchte hier keine Tipps fürs Hacken verbreiten. Man sollte ja schliesslich Herrn S. nicht auch noch die Technik liefern :-).
Aber hier ein Tipp wie es noch gehen könnte.
Es gibt ein Fernwartungstool “Netviewer” eigentlich ganz praktisch für administrative Zwecke und für den Support.
Aber ganz grob was zur Technik. Normalerweise müssen Firewalls/Router so eingerichtet sein, dass sie bestimmte aus und abgehenden Ports zulassen, z.B. um eine Fernwartung mittels VNC etc. zu ermöglichen.
Netviewer kann solche Firewalls mittels einer ganz speziellen Technik einfach umgehen. Der User muss hierbei nur ein kleines Programm starten und dann eine vom Admin vergebene ID eingeben. Und schon sieht der Admin den Desktop des Users und kann da schon ziemlich viel mit machen.
Was ich sagen möchte ist, dass diese Technik wie sie Netviewer benutzt durchaus auch für Überwachungs- und Spionagezwecke benutzt werden kann.
Aber wie bekommt man so ein Programm unbemerkt auf einen PC?
Da wirds schon etwas komplizierter. Die einfachste Möglichkeit ist der Angreifer installiert es direkt Vorort auf den zu überwachenden Rechner. Oder man packt es in den Quellcode einer bekannten Software. Das könnte makabererweise auch eine Antivirensoftware sein. Ich stelle mir schon seit Monaten die Frage welches der beste Weg hierfür wäre. Und ich werde das Gefühl nicht los, dass der Wirt durchaus eine Standartsoftware sein könnte die sich auf jedem PC befindet. Ich meine damit nicht das Betriebssystem. Jedenfalls werde ich alles mir mögliche versuchen um es herauszufinden.

Gruß
Fuchs68

Kommentar von pony_huetchen am 1. September um 21:13 Uhr

:-) Du bist ein ganz schlauer Fuchs!

Und lass es mich wissen, wenn Du noch mehr herausgefunden hast. per PGP an pony.

dass der Wirt durchaus eine Standartsoftware sein könnnte

:-( denke ich auch oft und hab schon gedacht, FF-Updates oder add-ons könnten sie huckepack haben. Aber ich habe ja nicht so viel Ahnung wie Du und will mich nicht verrückt machen. Auf jeden Fall habe ich mich Firewall- und Proxy-mäßig verbarrikadiert.

Kommentar von Fuchs68 am 1. September um 22:10 Uhr

Ich will ja nicht so viel Hoffnung machen, wenn die es Clever gemacht haben, ist das wie die Stecknadel im Heuhaufen.

Jedenfalls das mit den Mails wäre nicht Clever.

Aber wenn wir was gefunden haben steigt erst mal ne große Party
:-)

Kommentar von mad am 2. September um 19:00 Uhr

Das beste ist wahrscheinlich wirklich Offline-Linux-Pc mit Verschlüsselung… und kleinen Rechner fürs Internet OHNE FESTPLATTE!, mit booten von CD und anständig Arbeitsspeicher. Dann können die EUCH nichts unterschieben, weil das scheint ja doch die größte Gefahr zu sein.

Aber dafür, wäre ich z.b. gleichmal 3-4 Wochen nicht online, um alles zusammen zustellen, umzubauen und dann einzurichten. (Computererfahren, aber kein “Freak”)
Aber sollte das Gesetz durchkommen wird es das erst sein um was ich mich kümmere :(

“Wo liegt eigentlich ihr Problem??”
“Ich kann nicht klagen!”

(alter Witz, aber wieder aktuell wie früher) :( :(

Kommentar von sebastian am 11. September um 23:08 Uhr

Erstens: Wie kommt der Bundestrojaner auf den Zielrechner?
Eine generelle Aussage zur genauen Einbringungsmethode ist nicht möglich, da sie jeweils vom Einzelfall und vom Nutzungsverhalten der Zielperson sowie der vorliegenden technischen Bedingungen abhängig ist…..

steht hier alles gut beschrieben: http://blog.chip.de/0-security.....-20070829/

außerdem benutzt eh fast jeder windows, und da die behörden eh alle unter einer decke stecken und einer von denen hat auch beziehungen zu microsoft…

und noch was: der onlinetraffic kann ja seit jahren genauso wie handy abgehört werden, was auch bei sehr vielen gemacht wird, dagegen sagt keiner was, aber wenn sie die rechner anschaun dann springen alle in die luft…

mfg

Eigenen Kommentar verfassen:

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar schreiben zu können.