Schweizer Bank soll Terroropfer entschädigen
Während den 90er Jahren wurden Schweizer Banken Zielscheibe der in Norman Finkelsteins gleichnamigem Buch beschriebenen Holocaust-Industrie. Dabei pressten korrupte Organisationen wie der World Jewish Congress, die vorgaben, die Opfer des Nationalsozialismus zu vertreten, den Schweizer Banken Unsummen ab. Die Vorgehensweise war simpel: Noch bevor Untersuchungen darüber abgeschlossen waren, ob die betroffenen Banken sich tatsächlich etwas hatten zu schulden kommen lassen, packten die Kläger unter Mithilfe des damaligen US-Präsidenten Clinton den moralischen Zeigefinger aus: Unmenschliches hätten die Schweizer Banken getan, so unmenschlich, dass sie am Besten dafür bezahlen sollen, bevor die Anschuldigungen wirklich überprüft worden sind.
Irgendwie erinnert folgende neue Klage an das Vorgehen der Holocaust-Industrie:
Man beachte, dass zumindest aus dieser Meldung der AFP nicht hervorgeht, ob die Kläger überhaupt eine konkrete Verbindung zwischen dem Schweizer Geld und den Anschlägen behaupten, denen sie angeblich zum Opfer gefallen sind.
Abgesehen davon ist überhaupt fraglich, inwieweit eine direkte iranische Finanzierung irgendwelcher Anschläge nachgewiesen wird.
Am Besten verklagen sie auch gleich noch den inzwischen toten Saddam Hussein, dem irgendwelche US-Berichte von 2002 schließlich auch die verrücktesten Sachen anhängen wollten.
Realistisch gesehen sollten die Kläger auch gleich Israel verklagen, das macht schließlich auch Geschäfte mit dem Iran.
Die Bank will sich laut AFP vor Gericht gegen die Anschuldigungen zur Wehr setzen. Das wollten die Banken damals bei den Holocaust-Klagen aber auch. Die UBS unterschätzt wohl den wenn nötig aufgebauten öffentlichen Druck. Da werden die Schweizer ganz schnell ähnlich diffamiert wie die Franzosen vor wenigen Jahren, man denke an die “Freedom Fries”, und dann wird halt gezahlt, um nicht als Terroristenunterstützer gebrandmarkt zu werden und das gute Image zu verlieren.
Der Anwalt der Kläger verkündete außerdem gegenüber der AFP, dass diese Verhandlung einen Präzedenzfall schaffen würde. “Es öffnet die Tür (für Klagen) gegen andere Banken, die den Iran finanziert haben”. Und schon ist ein neuer Geschäftszweig erfunden, auf den findige Anwälte aufspringen können.
Henry Edward J.
Irgendwie erinnert folgende neue Klage an das Vorgehen der Holocaust-Industrie:
“Die US-amerikanischen Opfer von in Israel stattgefundenen Anschlägen sowie ihre Familien verklagen die Schweizer Bank UBS auf 500 Millionen US-$. Dies erklärte ihr Anwalt am Dienstag. Die Anklage behauptet, die Bank habe durch Geschäfte mit dem Iran Terroranschläge finanziert.
Die Kläger zitierten in ihrer Klage einen Bericht des US-Außenministeriums von 1996, der dem Iran vorwirft, ‘den internationalen Terrorismus’ zu unterstützen.”
Man beachte, dass zumindest aus dieser Meldung der AFP nicht hervorgeht, ob die Kläger überhaupt eine konkrete Verbindung zwischen dem Schweizer Geld und den Anschlägen behaupten, denen sie angeblich zum Opfer gefallen sind.
Abgesehen davon ist überhaupt fraglich, inwieweit eine direkte iranische Finanzierung irgendwelcher Anschläge nachgewiesen wird.
Am Besten verklagen sie auch gleich noch den inzwischen toten Saddam Hussein, dem irgendwelche US-Berichte von 2002 schließlich auch die verrücktesten Sachen anhängen wollten.
Realistisch gesehen sollten die Kläger auch gleich Israel verklagen, das macht schließlich auch Geschäfte mit dem Iran.
Die Bank will sich laut AFP vor Gericht gegen die Anschuldigungen zur Wehr setzen. Das wollten die Banken damals bei den Holocaust-Klagen aber auch. Die UBS unterschätzt wohl den wenn nötig aufgebauten öffentlichen Druck. Da werden die Schweizer ganz schnell ähnlich diffamiert wie die Franzosen vor wenigen Jahren, man denke an die “Freedom Fries”, und dann wird halt gezahlt, um nicht als Terroristenunterstützer gebrandmarkt zu werden und das gute Image zu verlieren.
Der Anwalt der Kläger verkündete außerdem gegenüber der AFP, dass diese Verhandlung einen Präzedenzfall schaffen würde. “Es öffnet die Tür (für Klagen) gegen andere Banken, die den Iran finanziert haben”. Und schon ist ein neuer Geschäftszweig erfunden, auf den findige Anwälte aufspringen können.
Henry Edward J.