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Burg: AIPAC nutzt US-Juden aus

(via Philip Weiss)

In meinem Grundlagen-Artikel über die Ursachen für die Macht der Israellobby schreibe ich, dass die israelischen Regierungen und die in anderen Ländern für Israel tätigen Lobbyorganisationen bewusst die Loyalitätskonflikte jüdischer Menschen schüren und ausnutzen. Hier beschreibt Avraham Burg, ehemaliger Vorsitzender des israelischen Parlaments, seine Sicht auf die Dinge:


“(Der israelische Spion Jonathan Pollard) und seine Kontaktmänner (in der israelischen Botschaft) lebten und arbeiteten in der zwielichtigen Zone der komplexen Loyalität der in den USA lebenden Juden.

Sie gingen und gehen immer noch von folgendem Grundsatz aus: Juden überall auf der Welt haben eine doppelte Loyalität. Die Loyalität eines US-amerikanischen Bürgers gegenüber seiner Heimat, und die viel tiefer reichende, national-spirituelle Loyalität gegenüber den Juden und dem Staate Israel.

Jahrelang hat Israel diese komplizierte Loyalität offiziell gefördert. Israel verwickelte und ließ sich verwickeln, verschwörte und spionierte. AIPAC (das American Israel Public Affairs Committee), die jüdische Lobby in Washington, ist die unverblümteste Institutionalisierung dessen, was an Verrat grenzt und sich zu einem riesigen politischen Oktopus entwickelt, der unzählige Opfer fordert.

Pollard und seine Kontaktmänner beim Geheimdienst weiteten die Grenzen dieser Lobby über alle Maße aus und alle seine fundamentalistischen Unterstützer verwandelten den Verrat in eine Ideologie.”



Natürlich werden Burgs Worte nur in der israelischen Zeitung Haaretz abgedruckt. Deutsche Leser dürfen mit solchen sensiblen Fragen nicht konfrontiert werden, weil sie sonst gleich wieder die Konzentrationslager aufbauen. Das fürchten zumindest die hiesigen nicht-jüdischen und jüdischen Eliten. Diese halten das Verhältnis zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Menschen für so fragil, dass kontroverse Ansichten wie die von Burg lieber nicht veröffentlicht werden. Obwohl sie für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem fremden Staat Israel dringend notwendig wären.

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Henry Edward J.
Dieser Eintrag wurde am Sonntag, den 11. Mai 2008 von Henry Edward J. geschrieben und in die Kategorie Gesellschaft eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Burg: AIPAC nutzt US-Juden aus « Ansar News am 11. Mai um 16:17 Uhr

[...] Natürlich werden Burgs Worte nur in der israelischen Zeitung Haaretz abgedruckt. Deutsche Leser dürfen mit solchen sensiblen Fragen nicht konfrontiert werden, weil sie sonst gleich wieder die Konzentrationslager aufbauen. Das fürchten zumindest die hiesigen nicht-jüdischen und jüdischen Eliten. Diese halten das Verhältnis zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Menschen für so fragil, dass kontroverse Ansichten wie die von Burg lieber nicht veröffentlicht werden. Obwohl sie für eine sachliche Auseinandersetzung mit dem fremden Staat Israel dringend notwendig wären. Quelle: Politblog.net [...]

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