Es riecht nach Wahlbetrug in Italien
Allein es fehlen die Beweise. Aber wenn ein Volk einen Politiker mehr oder weniger hasst, dieser Politiker als Selbstinszenierer, Medienbaron/-manipulator und Mafiosi/Justizflüchtling bekannt ist, dann ist etwas faul im Staate Dänemark, wenn dieser Politiker angeblich wieder zum Tyrann über das Volk gemacht wird.
Und man beachte die kreativen Erklärungen in manchen Presseberichten:
Fehlt nur noch, dass die Italiener alle von Berlusconis Zaubertrank getrunken haben.
Sollte nicht noch etwas unvorhergesehenes passieren (zum Beispiel das italienische Volk geht nach Rom und wirft Berlusconi selbst in den Kerker), dann ist die transatlantische Kriegstreiberachse Washington-London-Paris-Berlin-Rom jetzt jedenfalls wieder vollzählig, nachdem der etwas moderatere Romano Prodi ein Loch in diese Formation gerissen hatte.
Am schnellsten ließe sich Berlusconis angebliche momentane Beliebtheit vermutlich senken, indem ihn eine Moderatorin wie früher zu seiner Freundschaft mit Foltermeister Bush befragt und Berlusconi dann wieder ausrastet.
Henry Edward J.
Und man beachte die kreativen Erklärungen in manchen Presseberichten:
“Viele Italiener haben eine Schwäche für Patriarchen und Komödianten. Silvio Berlusconi ist beides. Auch deshalb haben ihn die Bürger nun zum dritten Mal zum Regierungschef gewählt. Etliche Menschen taten das wohl fast schon aus Trotz - gegen das eigene Unbehagen und das Unverständnis des Auslands.
Manche sind dabei dem speziellen Charme des Cavaliere erlegen. Sie folgen Berlusconi mit der gleichen Lust am Selbstbetrug, mit der Zirkuszuschauer einem Zauberer in der Manege glauben.”
Fehlt nur noch, dass die Italiener alle von Berlusconis Zaubertrank getrunken haben.
Sollte nicht noch etwas unvorhergesehenes passieren (zum Beispiel das italienische Volk geht nach Rom und wirft Berlusconi selbst in den Kerker), dann ist die transatlantische Kriegstreiberachse Washington-London-Paris-Berlin-Rom jetzt jedenfalls wieder vollzählig, nachdem der etwas moderatere Romano Prodi ein Loch in diese Formation gerissen hatte.
Am schnellsten ließe sich Berlusconis angebliche momentane Beliebtheit vermutlich senken, indem ihn eine Moderatorin wie früher zu seiner Freundschaft mit Foltermeister Bush befragt und Berlusconi dann wieder ausrastet.
Henry Edward J.
Kommentar von ali am 15. April um 09:33 Uhr
Ein Gefühl, dass dem so sei, reicht nicht aus, um Wahlbetrug zu belegen. Vielleicht gibt es keine Beweise, weil es keinen systematischen Betrug gab (einzelne Unregelmässigkeiten gab es bestimmt)? Wäre doch auch plausibel.
Nur weil man Berlusconi nicht mag, heisst das nicht, das er nicht gewinnen kann.
Kommentar von Eckart Mietz am 15. April um 10:27 Uhr
Willst du einen Poliker verstehen, muß du ins Land des Polikers gehen. Viele Italiener haben vermutlich einen kräftigen Schluck vom besagten Zaubertrank genommen. Mal sehen wann die Benommenheit der Beklommenheit weicht.
Wahlbetrug bedurfte es hier wohl nicht, denn die alte Regierung war doch auch Merde.
Kommentar von Markus am 15. April um 10:32 Uhr
Ich hab mich auch immer gefragt, warum ein Mann wie Berlusconi immer wieder gewählt wird. In der Presse (österr. Tageszeitung) habe ich vor der Wahl eine Erklärung gefunden, die aus meiner Sicht schon Sinn macht. Berlusconi verspricht den Leuten mehr Geld, v.a. in Form von Steuererleichterungen. Den meisten Menschen ist das wichtiger als rechtsstaatliche Grundsätze.
Nachdem die linke Koalition den Menschen nichts gebracht hat, hofft man nun bei Berlusconi auf die Einhaltung von Wahlversprechen - und nimmt für diese Hoffnung auch in Kauf, dass sich Berlusconi auch schon mal seine eigenen Gesetze macht.
Kommentar von Athe222 am 15. April um 11:54 Uhr
Das Problem bei Berlusconi ist, dass er nach seinen vorherigen Wahlsiegen, die meisten seiner Versprechen bzgl. des “kleinen Mannes auf der Strasse” nicht gehalten hat und dies auch heuer nicht tun wird.
Warum die Masse der Wähler, die es also besser wissen müssten, ihn dennoch wählen ? — na ja in Deutschland haben 2005 ja auch über 45% die CDU/CSU und FDP gewählt obwohl für 4/5 von ihnen klar sein musste, daß diese Parteien ihre Lage nur verschlechtern werden.
Die Hauptprobleme dieser Wähler wider besseren Wissens sind:
- mangelnde Alternativen (Veltroni, PD bzw. Schröder,SPD sind doch nur schale Aufgüsse ihrer Konkurrenz)
- eine Orwell-artige Presse die einen klaren Blick auf die ökonomischen und gesellschaftspolitischen Zusammenhänge verstellt bzw. vernebelt und ihrer Funktion als “vierte Macht” nicht mehr nachkommt
- das Fehlen eines Gegenkonzeptes zur umfassenden Herrschaft der neoliberalen Eliten in quasi-feudalen Verhältnissen; die zur Zeit eigentlich machen können was sie wollen und für ihr Tun nicht zur Rechenschaft gezogen werden.(Oder kenne sie einen Banker, Wirtschaftslenker oder Chefredakteur, der für seine Taten wirschaftlich/finanziell gerade stehen musste?)
Der “Otto-Normalverbraucher” steht dem Treiben ohnmächtig gegenüber und schließt sich entweder der größen Partei nämlich den Nichtwähler an oder lässt sich wieder einmal zu einer alternativlosen Wahl verführen, wobei derjenige seine Stimme bekommt der am Besten rüberkommt.
Wahl als ISDS bzw. DSDS (Italien/Deutschland sucht den Superstar).
Darauf sind wir doch im Fernsehen jahrelang konditioniert worden
Kommentar von OhDaeSu am 15. April um 12:11 Uhr
jedes Volk hat die Politiker die es verdient.
Natürlich kann man nicht ausschließen, dass man in Westeuropa Wahlen fälscht oder manipuliert. Natürlich ist Demoskopie nicht immer zuverlässig. Aber zunächst gilt doch mal die Unschuldsvermutung bis das Gegenteil bewiesen ist.
Es gibt bestimmt viele Möglichkeiten zu erklären, warum Berlusconi, der aus unserer Sicht nicht wählbar ist, erneut die Wahlen gewonnen hat. (Medienmonopol, zertrittene Linke,….)
Kommentar von JoCa am 15. April um 15:07 Uhr
Mmmh, also meiner Meinung nach, riecht es gewaltig nach Wahlbetrug.
Aber vermutlich trällert Berlusconi dann ein Liedchen: ” Ein bißchen Schmu muss sein…. Dann ist die Welt voll Sonnenschein..”
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50 000 Stimmzettel fehlen – Staatsanwalt in Rom ermittelt
Von Dirk Breyvogel
WOLFSBURG. Die Wahlen zum Senat und Abgeordnetenhaus in Italien sind noch nicht abgeschlossen, da gibt es erste Anzeichen für einen Wahlbetrug. Die Staatsanwaltschaft in Rom ermittelt gegen einen Abgeordneten, der mit der Mafia Kontakt aufgenommen haben soll, um rund 50 000 Stimmzettel von Auslands-Italienern manipulieren zu lassen.
Dabei soll es sich um einen Vertrauten des Spitzenkandidaten und früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi handeln.
“Ich kenne die Situation in Südamerika nicht, aber es ist schon auffällig, dass vor jeder Wahl in Italien das Thema Mafia und Manipulationen aufkommt”, sagt Franco Matteucci, Italiener aus Wolfsburg und Mitglied des “Comites” der Stadt.
In der Region Wolfsburg, Helmstedt und Gifhorn leben rund 6600 wahlberechtigte Italiener, in Niedersachsen etwa 21 000.
http://www.newsclick.de/index......id/8293778
Kommentar von JoCa am 15. April um 16:34 Uhr
Und vergessen wir nicht: immerhin war Italien neben Deutschland sehr unmittelbar vom Faschismus infiziert.
Kommentar von hadezi am 15. April um 18:50 Uhr
Ob Wahlbetrug dahinter steckt oder nicht … auf jeden Fall bin ich einer Meinung mit dem Autor des Beitrags, dass die alte Allianz “rechtzeitig” vor der anstehenden Ratifizierung des EU-Reformvertrags” (Verfassungs-Mogelpackung) wiederhergestellt wurde … sehr zum Wohle der Strippenzieher, die jenseits der politischen und wirtschaftlichen Marionetten stehen.
Doch die Neuordnung der EU geht der Vollendung der Neuordnung der Weltherrschaft doch nur ein kurzes Stück voraus, oder?
Wie dem auch sei, da ich durch dieses italienische Affentheater noch mehr in meiner Ansicht bestärkt werde, dass endlich eine Gemeinschaft entstehen muss, die diesem Filz mit demokratischen und weitgehend friedlichen Mitteln zuleibe rückt, habe ich mich jetzt auch angemeldet und würde gerne meinen Teil dazu beitragen, das Deutschland - als Herz von Europa - auf diesem steinigen Weg zum Vorreiter werden und Leute wie das Merkel, die Bundesregierung, die nur mitheulende Opposition und meinetwegen auch alle “Berlusconis der Welt” zum Teufel zu jagen.
Kommentar von lordxeen am 16. April um 21:01 Uhr
Soweit ich weiß ist Berlusconi in Italien tatsächlich gar nicht so unbeliebt wie hierzulande immer dargestellt wird! Liegt sicherlich auch an seinen Medien, die ihn rund um die Uhr hypen..!
Kommentar von JoCa am 17. April um 12:57 Uhr
Auch die deutsche Regierung hat kein Problem mit dem P2
-Logen Mitglied Berlusconi. Die Verbindungen zur Mafia sind Merkel auch völlig egal. Lediglich die “Zoten”, die Berlusconi bei Auftritten in der Vergangenheit hingelegt hat, möchte sie sich verbitten.
Wichtig für die deutsche Regierung unter Merkel ist denn auch eher die Nähe Berlusconi zu den transatlantischen Massenmördern.
http://www.bornpower.de/mafia/berlusconi.htm
http://www.ftd.de/politik/euro.....=cd-rss220