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IWF verkauft Goldreserven

Jeder weiß dass es ein Zeichen der Verzweiflung und des sicheren Bankrotts ist, wenn zur Finanzierung der alltäglichen Bedürfnisse das Silberbesteck verkauft werden muss. Der internationale Währungsfonds wird genau das tun:


“Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, hat in Washington angekündigt, es werde der Verkauf von 400 Tonnen Gold im Wert von rund sieben Milliarden Euro geplant.

(…) Die Reform sieht vor, dass der IWF den Erlös aus dem Gold in einen Fonds einzahlt, mit dessen Erträgen er dann seine laufenden Kosten bestreitet.”



Und in Deutschland brachte ein Regierungsvertreter den Verkauf von Bundesbank-Gold ins Gespräch:


“Nach Angaben des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ soll Haushaltsstaatssekretär Werner Gatzer einen Verkauf der Goldreserven der Bundesbank ins Gespräch gebracht haben. Vertreter der Koalition bestätigten dies auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.”



Und wenn der Erlös aufgezehrt ist, was verkaufen IWF und Bundesbank dann? Und wer kann sich überhaupt momentan auf der anderen Seite Goldkäufe in dieser Größenordnung leisten?

Henry Edward J.
Dieser Eintrag wurde am Montag, den 7. April 2008 von Henry Edward J. geschrieben und in die Kategorie Wirtschaft eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von OKnittel am 8. April um 04:24 Uhr

Hab es gerade auch in Bayern3 Radio gehört. Sehr lustig! Zitat: “Um beruhigend auf den hochen Goldpreis einzuwirken, und um die laufenden kosten des IWF zu decken.”

Wenn der Moderator gesagt hätte morgen ist Weihnachten, und meine Mutter ist die Mahatma Ghandi wäre es auf das gleiche rausgekommen.

Wer das Gold aufkauft würde mich auch interressieren, so auswanderungstechnisch. Was das Bundesbankgold angeht, stellt sich eh die frage wieviel noch da ist, wird ja “treuhänderisch” in den USA gelagert um den Goldhandel auch zu vereinfachen, und ist bei uns in den Büchern als “Gold und Goldforderungen” . Selbe Floskel ist auch bei den wöchentlichen Konsoliditerten ausweisen der EZB vorzufinden.
Apropos EZB, die haben auch in den letzten Wochen Gold verkauft, und seit einem MONAT eine Länderzentralbank, die keine aktuelle Wochenbilanz vorlegen kann.

Morgen ist Quartalsbericht der EZB, bin mal gespannt ob sie damit Rausrücken welche Bank das ist, oder ob das mal Erwähnung findet, das da eine Bank keine Bilanz abliefert,
in den “etablierten freien, unzensierten” Medien.

Kommentar von Eckart Mietz am 8. April um 10:34 Uhr

Wer sich das leisten kann, ist doch klar. Das sind die Kriegsgewinnler mit ihren Unmengen an wertlosen Dollar in der Schatulle. Bedrucktes Papier gegen sexy glänzendes Metall tauschen. Dieser Vorgang befriedigte schon seit jeher die abgrundtiefsten Triebe menschlicher Niedertracht.
Tröstlich bleibt für Otto, dass man das Zeug nicht essen kann.

Kommentar von stfschaefer am 8. April um 13:24 Uhr

@Knittel:

“.. in den Büchern als Gold und Goldforderungen”

Wieviel wert die “Goldforderungen” sind hat die USA den Franzosen bereits 1971 gezeigt, als die Franzosen ihre Dollarreserven zurückgeben wollten und ihr Gold dafür haben wollten.

Der damalige Präsident hat flugs ein Gesetz in Umlauf gebracht, das die Goldbindung des Dollar vollkommen aufhebt.
Folge war euin zusätzlicher Sturz des Dollars, der deswegen wieder aufgefangen wur4de, weil die USA einen Deal mit Saudi-Arabien gemacht haben, die sie “gezwungen” haben ihr schwarzes Gold ausschliesslich in Dollar zu verkaufen.
Die beiden Golfkriege gegen Saddam hatten übrigens auch den Grund, weil Saddam keine Dollars mehr für sein Öl wollte.

Mfg

Kommentar von cb am 8. April um 15:11 Uhr

Ist das nicht eine weiter Ausbeutung des deutschen Bürgers? Denn gehe ich richtig mit der Annahme, dass dies Gold Staatseigentum ist, also gehört es ja indirekt uns - dem Volk. Es ist also Gold, an welches man zur Zeit nicht ran kommt, schließlich gehört es uns. Also wird das ganze Verkauft, was im Endeffekt nichts anderes heißt als privatisiert. Klar wird sich das gut verkaufen. Vielleicht möchte der ein oder ander Politiker ja auch ne Tonne Gold im Garten stehen haben.

Kommentar von Anton am 8. April um 15:37 Uhr

Hallo Zusammen!

!!!Wichtige Infos zum Zusammenbruch des Finanzsystems!!!

Der Goldpreis war schon mal auf 1000€ als die fünft größte Investmentbank der USA, Bear Stearns, pleite ging und gerettet werden musste.
Warum?
Weil damals viele Insider dachten, der Zusammenbruch von Bear Stearns bringt uns jetzt den Kollaps und der Dollar ist bald nichts mehr Wert. Darum auch die schnelle Rettungsaktion durch die FED (über 50% der FED gehören übrigens dem Rotschild Clan) übers Wochenende. Nach der “Rettung” wurde sehr viel Gold von den Zentralbanken verkauft um den Goldpreis runterzudrücken. Man hat das jeden Tag nachvollziehen können. Zweimal Täglich zur relativ gleichen Zeit ging der Goldpreis um ca. den Betrag runter, den er vorher im Tagesverlauf raufgeklettert ist. Jetzt geht denen aber das Gold schön langsam aus. Darum werden jetzt die letzten Goldreserven locker gemacht (IWF, Bundesbank,…) um den Preis noch unten halten zu können. Die werden das auch machen und gewinnen dadurch noch ein paar Wochen bis Monate bis das letzte verfügbare Gold auf dem Markt verkauft wurde. Dann beginnt der Preis zu steigen! - weil die Leute die sehen, dass die Inflation ihr Geld auffrisst es in Hartgeld haben wollen, dass ja bekanntlich inflationssicher ist.
In Deutschland hat es 2007 eine reale Inflation von 8,5% gegeben (siehe http://www.hartgeld.com und Links). Dieses Jahr werden es über 10% sein wenn der Koller nicht vorher eintritt. In den USA ist es schlimmer: reale Inflation in den letzten Jahren immer über 5, 6, 7%, Arbeitslosigkeit 13%, Binnennachfrage bricht zusammen weil die Leute kein Geld mehr haben (das hatten sie vorher auch nicht mehr, dafür bekamen sie aber bis Sommer letzten Jahres noch jeden Kredit den sie wollten). China hat zur Zeit eine Inflation von über 10%. Kurzum: die Kacke ist Weltweit am dampfen! Darum kauft jeder Privatmann der das weis und noch Geld hat (zB.: wertlose Dollar) Gold und Silber. Bitte macht ihr das auch, ich hab’s schon getan, wandelt eure Euros die am Konto versauern in Gold und Silber so lange ihr noch könnt. Erste Versorgungsengpässe bei Banken gibt es auch schon in Deutschland, in USA seit Wochen schon.
Was bringt ein 4% Tagesgeltkonto oder ein Fonds der in Jahr 7% macht, wenn Steuern und Inflation das Geld schneller auffressen als es „wächst“? – Nichts! Gold und Silber bringts! -Immer schon.

Für alle Systemkritiker die schon länger auf den Koller warten: Er ist da!!! Nicht durch irgendeinen Feind, einen Terroristen oder eine fremde bitterböse Armee („Die Russen“ oder sonnst wer) kommt der Zusammenbruch, sondern durch die maßlose Gier derer die Macht für ihre niederen Ziele gebrauchen (Finanz… und deren Helfershelfer, im Prinzip jeder der glaubt durch Zinsen reich werden zu können). Zinseszins erzeugt Geld aus dem nichts! - Bis soviel Geld auf dem Papier vorhanden ist, dass man sich darum nichts mehr kaufen kann weil schon Alles (Gold) verkauft ist. Wenn ich 1 Billion Euro habe und nur mehr eine Unze Gold da ist die ich darum kaufen kann, weil die anderen Ünzchen schon von schlaueren als mir gekauft wurden, wie viel kostet dann die letzte Unze?

Lasst euch das durch den Kopf gehen, schaut mal zu eurer Hausbank am Münzschalter vorbei und fragt mal wie die Nachfrage sich in letzter Zeit so entwickelt hat, schaut auf http://www.hartgeld.com rein, redet mit Freunden darüber oder schreibt mir eine ePost: anton.neulinger@gmx.at.
Wer noch ältere Familienangehörige hat, fragt sie wie die Situation vor der letzten Währungsreform war und vergleicht mal mit jetzt. Die Omas sind bei den jüngsten Butterpreiserhöhungen zu den Bankschaltern gelaufen, die wissen warum, denen sitzt es noch in den Knochen.

Der Dollar ist nichts mehr Wert, der Euro geht mit dem Dollar. Ich freu mich wieder auf die Mark bzw. den Schilling (natürlich mit eins zu eins Golddeckung).

Kommentar von Eckart Mietz am 8. April um 17:21 Uhr

@ Anton , du regtest an mal die Großeltern zu befragen. Die würden Dir nur zum Teil Recht geben. Die Zusammenhänge sind doch sehr komplex und die alleinige Korrelation darf man nicht zur Ursache erklären.
Solange Krieg geführt wird, wird es keine Währungsreform geben. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar sehr groß, dass ein drittes „Terrornest“ von den Amis angegriffen wird. Da können diese Leute kein weiteren Vertrauensschwund in die Papiergeldwelt gebrauchen.
Die Amis, Deutschland, der IWF und Frankreich herrschen über etwa 58% der Weltreserven in eingelagerten Goldbarren. (nebenbei, bedenklich ist: das deutsche Gold ist in den USA eingelagert …. kommen da Fragen auf?!)
Der dümmste Grund eine Aktie oder Gold zu kaufen, ist, weil der Preis steigt. André Kostolany meinte: “Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.” – Will heißen, gehe in die Sachwerte, bevor du der Lage nicht mehr traust.
Ich würde z.B. einen Teil meines Geldes in billigsten Korn anlegen, denn wenn die Zeiten wirklich grottenschlecht werden sollten - zum sich Besaufen brauchen die Leute in solchen Perioden der Geschichte gerade etwas „Trost“…. so etwa hätte Opa gesagt.

Kommentar von Goldverkauf wegen Finanzkrise am 8. April um 19:44 Uhr

[...] Artikel finden sich u.a. bei Politblog.net, bei der SF Tagesschau oder bei der AFP (Agence France-Presse). .–> Relevante Beiträge [...]

Kommentar von Archivar am 9. April um 00:07 Uhr

@Eckart Mietz

Genau so ist es - letztendlich haben die heute Superreichen (Schmarotzer der Menschheit) nur die Kohle das Gold zu kaufen. Und genau deshalb wird dieser Finanzcrash auch inszeniert, um die wirklichen “Werte” denen zu sichern.

Welches Gold sollte denn die Bundesbank verkaufen wollen? Da lagert rein gar nichts in den Kellern. Und was dort nicht mehr ist das wird jetzt dem Volk schmackhaft gemacht zu verkaufen, wertlose Banknoten gegen Gold. Ich kann jeden nur raten seine Edelmetalle über die durchaus düstere Zukunft zu retten, sie könnten demnächst das einzige Tauschmittel außer Naturalien sein.

Kommentar von wumer am 15. April um 12:46 Uhr

Erst verkauft der IWF Goldreserven, was eine Kaufkraftminderung des Geldes verursacht, heute führt er die Verteuerung des Getreides auf den Anbau von Bio-Kraftstoffen zurück … Wenn das mal keine Verschleierung von Tatsachen ist….

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