Federal Reserve wird noch mächtiger
Washington ändert Wirtschaftsordnung
Als ob die private Zentralbank der USA, die Federal Reserve, nicht schon genügend verfassungsfeindliche Macht angesammelt hätte, hier die neueste Entwicklung im Zuge der Finanzkrise:
Ein zweiter Artikel aus der New York Times beschreibt die Veränderungen so:
Wir können es uns nicht leisten, der Regierung nach dem Kollaps die Kontrolle zu überlassen. Die macht alles nur noch schlimmer. Das vermehrt in desaströsen Verhältnissen lebende Volk muss den Aufbau des nächsten Systems selbst in die Hand nehmen.
Henry Edward J.
Als ob die private Zentralbank der USA, die Federal Reserve, nicht schon genügend verfassungsfeindliche Macht angesammelt hätte, hier die neueste Entwicklung im Zuge der Finanzkrise:
“Der Plan (der Regierung) gibt der Federal Reserve eine noch größere Autorität. Damit institutionalisiert er den Prozess, der in den letzten drei Wochen bereits improvisierterweise praktiziert wurde.
Die Richtlinie würde erstmalig in der Geschichte eine Anzahl bundesweiter Regulierer erschaffen. Diese hätten über alle Mitspieler des Finanzsystems Machtbefugnisse, über Banken, Versicherungen, Hedge Fonds und Private-Equity-Fonds, die bislang kaum reguliert werden.
Dabei wird von Einigen befürchtet, dass die Fed wenig zur Besserung der aktuellen Lage beitragen kann, weil sie selbst eine Mitschuld daran trägt.”
Ein zweiter Artikel aus der New York Times beschreibt die Veränderungen so:
“Das Wirtschaftsministerium wird am Montag dem Kongress vorschlagen, der Federal Reserve neue Befugnisse bei der Überwachung der Finanzmärkte zu geben. Damit würde der Fed effektiv erlaubt werden, SWAT-Teams in jede Ecke der Branche oder in jede Institution zu schicken, die ein Risiko für das Gesamtsystem darstellen könnte.”
Wir können es uns nicht leisten, der Regierung nach dem Kollaps die Kontrolle zu überlassen. Die macht alles nur noch schlimmer. Das vermehrt in desaströsen Verhältnissen lebende Volk muss den Aufbau des nächsten Systems selbst in die Hand nehmen.
Henry Edward J.
Kommentar von Jochen Hoff am 31. März um 07:52 Uhr
Oh Henry, ein Loch ist im Eimer, oh Henry.
Das hast du aber schön gesagt.:
“Wir können es uns nicht leisten, der Regierung nach dem Kollaps die Kontrolle zu überlassen. Die macht alles nur noch schlimmer. Das vermehrt in desaströsen Verhältnissen lebende Volk muss den Aufbau des nächsten Systems selbst in die Hand nehmen.”
Da sich die Regierungen, oder besser die, die Regierungen kontrollierenden neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Kräfte , sich kaum die Kontrolle aus den Händen nehmen lassen werden, sonder eher mit Waffen auf die Bürger schießen lassen, die Hunger haben, ist dieser Satz Mumpitz.
Das Wort heißt Revolution. Meinetwegen in Verbindung mit Generalstreik. Wenn man das Wort nicht sagen will, dann soll man es doch bitte auch nicht andeuten.
Dabei ist es so einfach:
Revolution
Prima gleich noch einmal
Revolution
Das ist schön. Wir haben ein neues Wort gelernt. Nun lasst es uns anwenden.
Kommentar von ControlledMelodytion am 31. März um 10:03 Uhr
kontrolle durch die FED?
*kicher*
die leute wurden mit problemen weichgekocht und prompt servieren die größten probleme ein noch größeres problem als vermeintliche lösung. eine lösung, die grotesker unmöglich sein könnte. wieder einmal ist die wahrheit so ungeheuerlich, das die nachrichtengucker es nie-nie-niemals glauben werden! “verschwörungstheorie”
jochen, d’accord!
jedoch: dank unserer kriminellen medien sind “generalstreik” & “revolution” regelrechte unworte. gedankenkontrolle - orwell lässt grüßen. ich fürchte, es wird sehr oft geschossen werden, bevor die leute wieder was merken.
Kommentar von stfschaefer am 31. März um 11:49 Uhr
Das Witzigste (wenn man es so nennen darf) ist, dass die FED letztendlich keine staatliche Organisation ist sondern eine Privatorganisation.
Die “Führer” sind 12 Familien aus der Hochfinanz.
Das wiederum bedeutet, wie auch schon gesagt, dass die Kollapsverursacher sich selbst kontrollieren sollen.
Folge davon ist, wie ebenfalls angedeutet, dass kontrolliert wird, aber bei denen, die den Schaden aus dem Kollaps tragen müssen und damit nichts zu tun haben.
Mfg
Kommentar von sammelleidenschaft am 31. März um 12:05 Uhr
@Henry Edward J.
Du schreibst
“Das vermehrt in desaströsen Verhältnissen lebende Volk muss den Aufbau des nächsten Systems selbst in die Hand nehmen.”
Prima. Und was stellst Du Dir genau vor? Wie soll das “nächste System” denn aussehen?
Kommentar von nova am 31. März um 13:28 Uhr
wie das nächste system aussehen soll? anders natürlich!
es gibt einige ganz gute ansätze/ideen dazu, z.b. hier:
http://lnc-2010.de/
wir sehen alle gebannt auf die sich ausbreitente finanzkrise, den kollaps des systems. genau genommen handelt es sich um ein kontrolliertes abstürzen lassen.
die folgen werden für “den kleinen mann” verheerend sein.
man sollte sich JETZT darauf vorbereiten und nicht erst abwarten bis der knall knallt.
dann nämlich wenn alle panisch rumrennen, hungeraufstände losgehen, das chaos ausbricht, wird es schwer was zu starten….
btw: ich sehe der sache gelassen entgegen. ich sehe darin die chance, nach dem zusammenbruch, etwas neues zu errichten.
okay die fed:
was soll man dazu sagen? sie ziehen ihre agenda durch, tun was IHNEN nützt.
man kann die finanzkrise nicht herauslösen aus den globalen zusammenhängen. es ist ein teil eines viel gößeren bildes.
ich mache was ich immer mach: malen nach zahlen.
Kommentar von Thomas am 31. März um 15:57 Uhr
Sorry Henry, aber die Regierung hat schon lange keine Kontrolle mehr. Die wurde bereits vor langer Zeit in die Hände derer gegeben denen sie jetz offiziell noch mehr Macht in die Hände geben.
Daran wird auch eine Revolution nichts mehr ändern.
Ich persönlich denke die einzige Möglichkeit der Geldlobby jetzt noch irgendwie das Ruder aus der Hand zu nehmen ist ihnen das zu verweigern was sie am dringendsten zum Überleben brauchen. Nämlich unser Geld in Form von Steuern jeglicher Art.
Natürlich ist das illegal, aber sind Revolutionen das nicht auch?
Kommentar von FetteDame am 31. März um 19:08 Uhr
Ich habe da mal eine ganz praktische Frage:
Was tun, bei einer Inflation bzw. dem “Wirtschaftscrash”?
Einfach zusehen, wie die Ersparnisse sich in Luft auflösen?
Auf das “Neue System” warten und von vorn beginnen?
Irgendwelche Ratschläge, wo der Goldpreis doch bereits in Rekordhöhen steht… trotzdem kaufen?
Kommentar von Eckart Mietz am 31. März um 22:16 Uhr
@ fette dame
Wer sich nach den Tipps von Finanzexperten richten will, kann auch seinen Friseur fragen, ob er einem einen neuen Haarschnitt empfiehlt. Aber die Frage war … , und die Antwort lautet: Das Geheimnis des Börsengeschäfts liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, dass der Durchschnittsbürger tut.
An der Börse kann man nur 100% verlieren, aber auch 1000% gewinnen aber das Ergebnis ändert den Menschen nicht, es entlarvt ihn nur. Deshalb….
Nicht nervös werden, denn in ein fallendes Messer sollte man nicht greifen.
Kommentar von Gangarth am 31. März um 23:21 Uhr
Also mit Gold wirst du nichts anfangen können, denn Gold kann man nicht essen oder sonst wie in Kriesenzeiten gebrauchen. Es handelt sich dabei um eine reine Kriegswährung.
Wie ein System nach dem jetzigen aussehen kann weiß ich selber noch nicht so recht. Einige ganz vernünftige Ansätze lassen sich aber im Internet finden. Man sollte halt nur darauf achten, dass man nicht versucht wieder etwas einzuführen, was schon einmal gescheitert ist.
Kommentar von Henry Edward J. am 1. April um 08:12 Uhr
@Fette Dame:
Wie Mike Rivero zu sagen pflegt:
Also möglichst viel vom Papiergeld in (besonders während einer echten Krise mit Tumult etc.) Nutzbares umwandeln: Lebensmittel, (sofern legal und mit dem eigenen Charakter vereinbar) Waffen, eventuell Treibstoff…
Und noch wichtiger: Das soziale Netz. Wird zwar den wenigsten möglich sein, aber am Besten wäre der Aufbau eines Netzwerks mit den Leuten denen man vertraut. Diese Gemeinschaft sollte sich wenns hart auf hart kommt möglichst selbst versorgen können, wenn die Banken, Tankstellen etc. zumachen.
Kommentar von lilu am 1. April um 13:21 Uhr
@Henry… ich habe ein etwas ungutes Gefühl bei der Geschichte mit canned foods und shotguns….wenn man in diesen Dimensionen denkt, unterstützt man genau das bestehende System. Es wird Zeit, daß sich die Gattung Mensch wirklich weiterentwickelt und kollektive Intelligenz in einer dem Planeten zuträglichen Form anstrebt.
Ich würde eher dafür plädieren, Steuergelder nicht mehr an den Staat abzuführen, sondern eigene Fonds zu gründen und selbst zu entscheiden, wohin das Geld fließt. Dazu ist Aufklärung nötig. Viel Aufklärung. Aber ich glaube, das wäre das machbarste von allem.
Wie man dahin kommt, solche Fonds zu schaffen und zu legalisieren, ohne sie legalisieren zu müssen(= Revolution!!! ), wäre eine Überlegung wert.
Man könnte auch Konzernen erst mal das Wasser abgraben, indem man sie ignoriert und ihre Erzeugnisse boykottiert. Dazu sollte man veröffentlichen, wer wo welchen Dreck am Stecken hat, und seine Finger in welchen Netzwerken, um sich da fernzuhalten. Vielleicht ernährt man sich erstmal lokal. Geht ja jetzt gut im Frühling und Sommer. Auch aufs Auto läßt sich leicht verzichten die nächsten Monate… Sowas sollte man organisieren.
Möglich ist viel….
Kommentar von Henry Edward J. am 1. April um 14:19 Uhr
@lilu:
Gleich dazu. Erstmal, deine Idee mit den eigenen Fonds etc. geht ja schonmal in die Richtung der (lokalen?) Netzwerke, die über ihre Versorgung selbt bestimmen und möglichst autark auskommen. Das finde ich eine gute Idee.
Du schlägst das Vorenthalten der Steuern vor. Die holt sich der Staat aber notfalls mit der gesamten Brutalität seiner Vollstreckungskräfte aus der Exekutive. Was macht man dann? Wie verteidigt man sich?
Ich würde sagen es besteht immer die Chance, dass sich die Diebe (also die Regierung) zurückziehen, wenn eine Mehrzahl der Menschen Steuern zurückhält. Aber es besteht auch die Chance dass die Regierung nicht kampflos ihr Enteignungs-/Einkommenssystem aufgibt, und darum kämpft. Was dann?