"Man muss sie ja nicht töten"
Ein gewisser Guy Bechor zeigt in einem Artikel der israelischen YNet-News, wie menschenverachtend er ist:
Man nennt es Kollektivbestrafung, es ist völkerrechtswidrig, und Israels Führung ist regelmäßig begeistert davon.
Was Bechor und so viele andere nicht verstehen: Solange Israel sich nicht auf die Grenzen von 1967 zurückzieht und Jerusalem zur Hälfte Palästina überlässt, ist es Besatzer und wird damit immer Ziel von Angriffen sein.
Henry Edward J.
“Man muss sie ja nicht töten
In Gaza könnten nicht-tödliche Maßnahmen die Lösung sein
(…) Hier also eine Idee, die zusätzlich zu den aktuellen Aktionen der israelischen Armee umgesetzt werden könnte: Jedes Mal wenn eine Rakete (auf Israel) abgefeuert wird, wird Israel sich gegen die Zivilbevölkerung (in Gaza) wenden - mit nicht-tödlichen Mitteln.
Tränengaskanonen würden den ganzen Gazastreifen beschießen, mit steigender Häufigkeit. Gigantische Lautsprecher würden schreckliche Geräusche machen - Sirenen, Kratzgeräusche, und laute Explosionen. Zuerst würden diese Geräusche nur 10 Minuten andauern, dann 15 Minuten, irgendwann Stunden. Man könnte auch israelische Musik verwenden, oder Sprechchöre ‘Hamas tut euch das an’, wie bei einer Gehirnwäsche, immer wieder, und alles in einer so hohen Lautstärke, dass normales Leben nicht mehr möglich ist.
Während großen palästinensischen Versammlungen würden israelische Flugzeuge tausende von Hamasanhängern mit roter Farbe besprühen. Die Welt würde fragen ‘warum rote Farbe?’ und das würde das Raketenwarnsystem und die Qualen von Sderot und Ashkelon (die israelischen Orte, die von Raketen getroffen werden - HEJ) in den Mittelpunkt rücken.
Dies sollte natürlich von einem vollständigen Rückzug aus Gaza begleitet werden - mindestens sollten wir die Treibstoffzufuhr in den Gazastreifen unterbrechen, der von einer privaten israelischen Firma bewerkstelligt wird. Genauso die Lieferung von Steuergeldern, die wir jeden Monat mit Lastwägen vornehmen (diese Steuergelder gehören rechtmäßig dem palästinensischen Staat - HEJ).
Ich schätze, wenn wir das 10 Tage lang machen, und die Bürger von Gaza schlaflos sind, ihre Augen vom Tränengas brennen, ihre Ohren dröhnen, sie rot angemalt sind, werden sie jeden aufhalten, der Raketen auf Israel schießen will.
(…)Und wenn sich die Welt beklagt - nun, diese israelischen Aktionen töten nicht. Es sind bekannte Methoden zur Auflösung von Menschenmengen.(…)”
Man nennt es Kollektivbestrafung, es ist völkerrechtswidrig, und Israels Führung ist regelmäßig begeistert davon.
Was Bechor und so viele andere nicht verstehen: Solange Israel sich nicht auf die Grenzen von 1967 zurückzieht und Jerusalem zur Hälfte Palästina überlässt, ist es Besatzer und wird damit immer Ziel von Angriffen sein.
Henry Edward J.
Kommentar von Eckart Mietz am 13. März um 12:53 Uhr
Es gibt Menschen, die wollen immer recht behalten. Da kommt es dann vom Haar- zum Schädelspalten. Auch wenn die propagierten Methoden menschenrechtlich unwürdig sind, so sind sie von der Idee her mal nicht ganz so blutrünstig als die bislang angewendeten Mittel. Vom Regen in die Traufe kommen, oder wäre es hier umgekehrt?
Man kann leicht meinen, dass den Leuten da die Sonne zu sehr auf den Schädel einbrennt und, sie deshalb immer so hitzig aufeinander losgehen. Wer aber einen gewissen Einblick hat, wird schnell für sich feststellen, dass man auch keine brauchbare Lösung parat hat.
Wir Deutschen sind doch auch nicht ganz helle im Kopf, auch wenn die Sonne uns nicht so heiß aufs Hirn brennt. Unsere Freiheit müssen wir angeblich am Hindukusch verteitigen.(?!) Da könnten wir doch auch vergleichsweise damit anfangen die Polen erstmal mit kleinen Silvesterraketen zu beschießen. Schließlich sitzen die noch immer in unseren Ostgebieten, oder so zum Spaß mal.
Allein die Idee mit unserer Marine dort vor der Levante-Küste. Angeblich zur Verhinderung des Waffenschmuggels. Das ist reine Riesenschnapsidee. Auf See lassen sich die Ladungen auf Schiffen gar nicht wirkungsvoll untersuchen. Das kann man nur im Hafen machen, oder wie stellen die Stammsteher sich das vor unter der Ladung von Schüttgut ein paar Kisten mit Konterbande zu finden.
Wasser hat keine Balken; aber wenn ich mir beide Seiten ansehe, kann ich sehen wie sie sich biegen.
Kommentar von Spocht am 19. März um 12:46 Uhr
Israel hat kein Problem mit der Intelligenz. Sie ist mehr als ausreichend genug vorhanden.
Israel hat nur ein Problem mit dem Herz. Herz und Verstand zusammen, das wäre es. Aber - die Lage zeigt, Einseitigkeit überwiegt. Das ist das Problem. Und der Verstand - erkennt es bis heute noch nicht. Wie sagte doch Antoine de Saint-Exupéry in seinem Buch “Der kleine Prinz”: MAN SIEHT NUR MIT DEM HERZEN GUT.
Religiös ausgedrückt und ohne Vordenkertum dabei würde es einfach nur heißen: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selber.