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Taser, Taschenlampe, - L-RAD

Die Familie der “nicht-tödlichen Waffen” bekommt lauten Zuwachs

soundweapon.jpg

NBC berichtet:



“Die Polizei hat ein neues Spielzeug für die Verbrechensbekämpfung. In Zukunft verwendet Sie das L-RAD (Long Range Sonic Acoustic Device) genannte Gerät, das aussieht wie eine Satellitenschüssel.

Die Polizei sagt, sie wird das Gerät hauptsächlich zur Erhöhung der Lautstärke bei Polizeidurchsagen verwenden. Es kann aber auch als eine weitere nicht-tödliche Waffe dar.

Das ohrenbetäubende Gerät erfreut sich rund um den Globus wachsender Beliebtheit und wurde schon in Afghanistan dazu benutzt, mutmaßliche Terroristen aus ihren Höhlen zu treiben.”



Und wieder ein neues Folterwerkzeug mehr, das über kurz oder lang auch gegen Demonstranten und andere Abweichler eingesetzt werden wird. Als ob Taser und bald auch die Übelkeits-Taschenlampe nicht genug Ärger bereitet und Menschen auf dem Gewissen hätten.

Henry Edward J.
Dieser Eintrag wurde am Donnerstag, den 28. Februar 2008 von Henry Edward J. geschrieben und in die Kategorie Rechtsstaat eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von schere am 28. Februar um 22:55 Uhr

Bei allem Respekt vor deiner arbeit, lieber Henry, vielleicht sollte man doch mal wieder brennende Themen aus Deutschland aufgreifen.
Wenn das hier so weiter geht können wir den Politblog wohl vergessen.

Kommentar von jacomo am 29. Februar um 03:52 Uhr

Hier eine “nicht- toedliche Waffe” gegen Obdachlose in Frankreich.

http://jakester-express.blogsp.....uropa.html

Europa wird auch immer uebel-’riechender.

Kommentar von kaneda am 29. Februar um 06:38 Uhr

Find ich nciht ganz korrekt Schere, ich denk er macht nen tollen Job- so wie´s aussieht ist er auch der einzige Schreiber hier im Moment, DaRockwilda und Pony sind wohl nicht verfügbar gerade.
Wenn man sich aber Themen wünschen könnte, so wäre es für mich eindeutig die Entwicklungen rund um “Project for a new American century”, nach erfolgreichen gastauftritten inAfghanistan, Irak und dem Kosovo wollt ich gern wissen, ob die geplante Tournee nun doch noch im Iran gastieren wird, oder ob wir uns noch auf die neue Besetzung der Band gedulden müssen, vielleicht bringen neue Leadsinger (Obama, Mc Cain) ja wieder etwas Schwung
*Zynismus Off*

Machst nen guten Job und alle haben Verständnis für den personellen Engpass (Auch wenn mir die Gründe und wer da alles im Moment net da ist unklar sind)

*Thumbs up*

Kommentar von Henry Edward J. am 29. Februar um 12:03 Uhr

@jacomo:

Pervers.

@schere und kaneda:

Nochmal was die anderen Autoren angeht. Wie bereits bei der ersten Ankündigung Ponys zum Umzug mitgeteilt, ist DaRockwilda komplett aus dem Projekt draußen, um sich mehr seinem Studium zu widmen. Bloggen ist sehr zeitaufwendig, das merk ich gerade :-)

Pony ist seit kurz nach dem Umzug leider gesundheitlich verhindert. In eurer Sorge um Sie seid ihr nicht allein. Aber wenn alles klappt, und darauf habe ich keinen Einfluss, wird sie sich nach erfolgreicher Auskurierung wieder an die Politblog-Arbeit machen.

Was die Themen angeht: Bis Ende April werden wir hier ein integriertes Forum haben, in dem dann jeder Leser diskutieren kann über was er will, ohne dass erst ein Autor einen entsprechenden Artikel schreiben muss. Ich hoffe das bietet euch einen Mehrwert. Bis dahin werde ich versuchen, trotz meiner eher woanders liegenden Kenntnisse auch deutsche Themen aufzugreifen.

Gruß,
HEJ

Kommentar von kaneda am 29. Februar um 17:06 Uhr

Vielen dank für das Feedback! Und ein Forum klingt spitze :D
Danke für deine Mühen hier und bitte höhr nicht auf ^^
Liebe grüsse,
Kaneda

Kommentar von schere am 29. Februar um 17:49 Uhr

Ich weiß die arbeit von Henry schon zu würdigen, deshalb schrieb ich ja auch ” Bei allem Respekt…. “
Ist schon klar daß ein Mensch alleine den Politblog nicht machen kann. Vielleicht kann der eine oder andere ja auch mal einen Artikel verfassen und Henry anbieten um ihn zu entlasten . Die Themen sind ja schon ok, aber wir brauchen natürlich auch wieder eine Diskussion um die Situation in Deutschland/ Europa so wie wir daß früher hier auch hatten ” seufz ” ;O)

Kommentar von grimoire am 29. Februar um 23:29 Uhr

Ich habe mich im letzten Jahr öfter gefragt, woher das Politblog Team die bewundernswerte Kraft und Zeit genmommen hat so aktuell, umfangreich und interessant zu informieren . . .

Henry will ich nun wirklich keinen Vorwurf machen!
Ich finde Deine Arbeit gut.

Ich denke nicht, daß Politblog eine „Eintagsfliege“ war oder ist und es liegt auch an uns, dieses übergreifende Projekt weiterleben zu lassen und zu unterstützen.
Gute, arbeitsteilige Ansätze hierfür sehe ich momentan z.B. bei ostate.org, und in mir wächst das Interesse, nach längerer Auszeit meinerseits, hier aktiver mitzuarbeiten.
Und vielleicht nicht nur virtuell.

Wir alle wissen, daß die Beschäftigung mit den Hintergründen zum Tagesgeschehen zeitaufwendig ist und wir sollten eine annähernde Vorstellung davon haben, wie sehr sich Politblog hierfür, bis an die Grenzen des Möglichen, engagiert hat.

Persönlich halte ich die Entwicklung für wichtig und menschlich nachvollziebar.

Wir werden lernen mit unseren Kräften zu haushalten, und sollten uns auch die Zeit für neue Orientierungen und ebensolche Formen der Zusammenarbeit nehmen.
Dem Ziel einer menschlicheren Gesellschaft kann das nur dienlich sein.

Zum Thema „Massen - Disziplinierungswaffen“:
Mich besorgt das Thema, Chemie-, Hitze-, Strom- und Schallwaffen, die offensichtlich zur „Besänftigung aufgebrachter Menschenmengen“ dienen sehr, und die häufige Vorstellung immer neuer Technologien hierzu macht mich fast sprachlos.
Vermutlich bin ich nicht der einzige, der so denkt und eine Demonstration für die Ächtung und Abschaffung solcher Waffen für sinnvoll hält.
Und sei es mit einem Info Stand vor der nächsten Polizeidienststelle.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ (Erich Kästner)

Wir werden immer mehr!

Gruß

grimoire

Kommentar von Nasirea am 1. März um 10:35 Uhr

@schere

Es tut mir leid, aber ich glaube nicht, dass die amerikanischen Entwicklungen von den deutschen trennbar sind. Nehm’ doch einfach mal den Beitrag über die Wahlautomaten, die es in naher Zukunft auch bei uns geben wird.

Oder auch der Einsatz in Afghanistan. Es ist für die deutsche Argumentation wichtig zu wissen, dass auch der Rückhalt in der amerikanischen Bevölkerung bröckelt. So erscheint ein ‘Marschbefehl’ eines amerikanischen Kriegstreibers in einem ganz anderen Licht. Für mich macht das sehr wohl einen Unterschied, ob ein paar Wasserköpfe aus der Nato unsere Teilnahme erwarten, oder ob es das amerikanische Volk ist dass auf unsere Unterstützung zählt.

Es gibt kaum noch nationale Probleme, weil alles miteinander verwoben ist. Globalisierung findet nicht nur in der Wirtschaft statt, sondern auch in den sozialen Problemen auf der Welt. Daher ist es auch wichtig die Vogelperspektive zu haben. Sonst kann man keine Zusammenhänge erkennen.

Es wäre viel besser ein das Netzwerk zwischen der amerikanischen Bevölkerung (die lange nicht so zufrieden mit ihrer Regierung sind, wie man uns glauben machen will) und der deutschen Bevölkerung weiter auszubauen. Im Endeffekt geht es uns alle um die gleiche Sache.

Wer das auf nationaler Ebene betrachtet ist da eher ein wenig kurzsichtig.

@Henry Edward J.

Ich lasse mir keinen Beitrag von Dir entgehen. Sie sind gut recherchiert und gut ausformuliert. Weiter so!

Kommentar von chris am 2. März um 03:10 Uhr

Ich lasse mir keinen Beitrag von Dir entgehen. Sie sind gut recherchiert und gut ausformuliert. Weiter so!
Ich lass mir auch keinen entgehen und Hut ab vor soviel Engagement, und gerne würde ich auch einen kleinen Teil dazu beitragen, doch sind meine “Kapazitäten” dazu wohl nicht ausreichend. Das Einzige was ich anbieten könnte wäre meine doch sehr perfekte Beherrschung der spanischen Sprache und die damit verbundene facilidad der Interpretation der nicht zu unterschätzenden politischen Sichtweise dieses Kollektivs.
Die Welt dreht sich nicht nur um den Norden :-) denn selbst im Süden, oder sogar dort um so mehr, ist dieser “nordische” Schatten allgegenwärtig.
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich wollte nur ganz schüchtern daran erinnern dass es auch in Zentral- und Südamerika gravierende - nennen wir es mal Probleme mit dem “imperio” - gibt

Kommentar von Henry Edward J. am 2. März um 11:26 Uhr

@chris:

Stimmt, Südamerika wird bis auf Chavez und Kuba im Politblog nicht wirklich behandelt. Ich muss zugeben, das meine Neigungen da anders liegen.

Ich würde mich freuen, wenn du hierzu was schreiben könntest. Schreib mir einfach mal ne Mail an henry punkt edward punkt j at politblog punkt net.

Kommentar von jacomo am 3. März um 20:45 Uhr

@chris

Zu dem Thema Sued/Central Amerika habe ich vor einiger Zeit einen Kommentar von Morales/Bolivia gelesen.

Es ging darum, seinem als auch den anderen Menschen der Voelker Sued & Central Amerikas nach 500 Jahren Elend und Unterdrueckung ihre Wuerde ‘zurueckzuerlernen’ und sei es nur klaren Blickes den Kopf zu heben.

Diese ‘Befreiung, vor allem auf wirtschaftlich/sozialer Basis freut mich sehr, vor allem da sie gleich zu Anfang so vielen Menschen zugute kommt.
Aller Anfang ist schwer und der groesste Feind dieser positiven Entwicklungen ist die immer brutaler werdende neo-liberalkonservative ‘Westmaschine’ zu deren Feind jeder gemacht wird der sich ihrem Feldzug aus Drohungen, Ausbeutung, Unterstellungen, Sanktionen und Kriegen nicht beugt.

Ich hoffe du bleibst am Ball und wirfst Licht auf den imperialistischen, “nordischen” Schatten.

And don’t be shy :-)

gruss
J.

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