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	<title>Kommentare zu: Kosovos Unabhängigkeit - Ein Grund zum Feiern?</title>
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	<description>Ein Politisches Weblog</description>
	<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 00:54:40 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Don Quijote</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61736</link>
		<dc:creator>Don Quijote</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 14:04:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/?p=1966#comment-61736</guid>
		<description>@ Henry Edward J.

Die NATO anerkennt als Organisation keine Staaten und die Mitglieder scheinen in der Kosovofrage eher gespalten zu sein (und nicht nur zu diesem Thema). Man sollte daher aufpassen dies nicht zu sehr auf strategisches Verhalten zurückzuführen. 

Ansonsten sind wir uns wohl weitgehend einig und ich stimme oberer Aussagen voll und ganz zu. Ich würde jedoch unterscheiden zwischen den USA und den anderen NATO Staaten. Ich vermute die USA sind nicht unglücklich darüber, dass man den 'Russkies' in der guten alten Kalte-Krieg-Logik ein Wenig auf den Zehen rumtreten kann. Die anderen Staaten die Kosovo anerkennen möchten (oder schon haben) wollen wohl einerseits nicht wahrhaben wie Russland sich vor den Kopf gestosssen fühlt und anderseits vermute ich, sehen sie keine Alternative wie sie aus dem  'Final-Status' Schlammassel wieder rauskommen könnten (wie ich auch schon in meinem Blogeintrag, den ich im ersten Kommentar verlinkt habe, argumentierte).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Henry Edward J.</p>
<p>Die NATO anerkennt als Organisation keine Staaten und die Mitglieder scheinen in der Kosovofrage eher gespalten zu sein (und nicht nur zu diesem Thema). Man sollte daher aufpassen dies nicht zu sehr auf strategisches Verhalten zurückzuführen. </p>
<p>Ansonsten sind wir uns wohl weitgehend einig und ich stimme oberer Aussagen voll und ganz zu. Ich würde jedoch unterscheiden zwischen den USA und den anderen NATO Staaten. Ich vermute die USA sind nicht unglücklich darüber, dass man den &#8216;Russkies&#8217; in der guten alten Kalte-Krieg-Logik ein Wenig auf den Zehen rumtreten kann. Die anderen Staaten die Kosovo anerkennen möchten (oder schon haben) wollen wohl einerseits nicht wahrhaben wie Russland sich vor den Kopf gestosssen fühlt und anderseits vermute ich, sehen sie keine Alternative wie sie aus dem  &#8216;Final-Status&#8217; Schlammassel wieder rauskommen könnten (wie ich auch schon in meinem Blogeintrag, den ich im ersten Kommentar verlinkt habe, argumentierte).</p>
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	<item>
		<title>Von: Henry Edward J.</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61734</link>
		<dc:creator>Henry Edward J.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 12:57:21 +0000</pubDate>
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		<description>@DonQuijote:

Als Krieg hätte ich es auch nicht unbedingt tituliert. Interessant ist die Frage, ob die Logik der NATO (die durch das Zitat angedeutet wird) umgekehrt verstanden werden kann, nämlich dass die Unabhängigkeit des Kosovo ein Mittel ist, die Konfrontation mit Russland zu verschärfen.

Denn es sollte ja wohl klar sein, dass die NATO das Kosovo nicht aus Freiheitsliebe anerkennt. Und dass das Kosovo scheinbar für die NATO einen Wert hat, den zB das Baskenland usw. nicht hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@DonQuijote:</p>
<p>Als Krieg hätte ich es auch nicht unbedingt tituliert. Interessant ist die Frage, ob die Logik der NATO (die durch das Zitat angedeutet wird) umgekehrt verstanden werden kann, nämlich dass die Unabhängigkeit des Kosovo ein Mittel ist, die Konfrontation mit Russland zu verschärfen.</p>
<p>Denn es sollte ja wohl klar sein, dass die NATO das Kosovo nicht aus Freiheitsliebe anerkennt. Und dass das Kosovo scheinbar für die NATO einen Wert hat, den zB das Baskenland usw. nicht hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Don Quijote</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61733</link>
		<dc:creator>Don Quijote</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 12:11:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/?p=1966#comment-61733</guid>
		<description>Entschuldigt die späte Replik aber ich war unterwegs und hatte keine Zeit zu antworten. Hier also meine Kommentare, falls hier noch jemand liest.

@Rheinbogen

Das PNAC ist ein neo-konservativer Think Tank und nicht die amerikanische Regierung. Einige dieser Leute hatten zugegebenermassen zuviel Einfluss in den letzten Jahren. Das heisst aber nicht, dass sie erstens die Politik alleine gemacht hätten. Zweitens gibt es einen Unterschied zwischen Politik zu betreiben und Thesenpapiere (die ja auch etwas Lärm machen sollten) zu veröffentlichen. Drittens hat die neokonservative Bewegung stark an Einfluss eingebüsst nach dem Irak-Disaster. Dass die PNAC furchteinflössende Thesen verbreitet bestreite ich jedoch nicht. Sie gleichzusetzen mit der amerikanischen Aussenpolitik ist wahrscheinlich ihnen doch zu viel Ehre zu verschaffen.
 
@Rusty_James

Bush hat kaum damit gedroht den dritten Weltkrieg anzuzetteln (aber das behaupte ich einfach mal so, vielleicht kannst du ja noch das genaue Zitat mitliefern). Ich kann mir vorstellen, dass er mit dem dritten Weltkrieg &lt;em&gt;gedroht&lt;/em&gt; hat. Angst gehörte schliesslich zum politischen Repertoire.

@ Henry Edward J.

'Confrontation' würde ich nicht gleich als 'Krieg' verstehen. Es gibt da noch einige schwächere Stufen auf der Skala . Mein Eindruck ist, dass im &lt;em&gt;Telegraph&lt;/em&gt; zugunsten des reisserischen Leads, eine gewisse Zweideutigkeit gewollt war, dass aber 'Konfrontation' nicht im Sinne von 'bewaffnete Auseinandersetzung' gemeint ist. Aber bei nicht namentlich gennanten Quellen sind solche Einschätzungen und auch eine Einordnung des Zitates eher schwierig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Entschuldigt die späte Replik aber ich war unterwegs und hatte keine Zeit zu antworten. Hier also meine Kommentare, falls hier noch jemand liest.</p>
<p>@Rheinbogen</p>
<p>Das PNAC ist ein neo-konservativer Think Tank und nicht die amerikanische Regierung. Einige dieser Leute hatten zugegebenermassen zuviel Einfluss in den letzten Jahren. Das heisst aber nicht, dass sie erstens die Politik alleine gemacht hätten. Zweitens gibt es einen Unterschied zwischen Politik zu betreiben und Thesenpapiere (die ja auch etwas Lärm machen sollten) zu veröffentlichen. Drittens hat die neokonservative Bewegung stark an Einfluss eingebüsst nach dem Irak-Disaster. Dass die PNAC furchteinflössende Thesen verbreitet bestreite ich jedoch nicht. Sie gleichzusetzen mit der amerikanischen Aussenpolitik ist wahrscheinlich ihnen doch zu viel Ehre zu verschaffen.</p>
<p>@Rusty_James</p>
<p>Bush hat kaum damit gedroht den dritten Weltkrieg anzuzetteln (aber das behaupte ich einfach mal so, vielleicht kannst du ja noch das genaue Zitat mitliefern). Ich kann mir vorstellen, dass er mit dem dritten Weltkrieg <em>gedroht</em> hat. Angst gehörte schliesslich zum politischen Repertoire.</p>
<p>@ Henry Edward J.</p>
<p>&#8216;Confrontation&#8217; würde ich nicht gleich als &#8216;Krieg&#8217; verstehen. Es gibt da noch einige schwächere Stufen auf der Skala . Mein Eindruck ist, dass im <em>Telegraph</em> zugunsten des reisserischen Leads, eine gewisse Zweideutigkeit gewollt war, dass aber &#8216;Konfrontation&#8217; nicht im Sinne von &#8216;bewaffnete Auseinandersetzung&#8217; gemeint ist. Aber bei nicht namentlich gennanten Quellen sind solche Einschätzungen und auch eine Einordnung des Zitates eher schwierig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Henry Edward J.</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61669</link>
		<dc:creator>Henry Edward J.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 22:50:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;"Confrontation with Russia is a price worth paying for Kosovo's independence, a senior Western official said yesterday."&lt;/blockquote&gt;

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2008/02/20/wkosovo120.xml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Confrontation with Russia is a price worth paying for Kosovo&#8217;s independence, a senior Western official said yesterday.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2008/02/20/wkosovo120.xml" rel="nofollow">http://www.telegraph.co.uk/new.....ovo120.xml</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rusty_James</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61668</link>
		<dc:creator>Rusty_James</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 18:53:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe zu früh auf Enter gedrückt, es geht noch weiter:

Also jedenfalls, wenn man das glaubt mit den Besitzverhältnissen, dann bekommt die Frage nach den Risiken eine andere Bedeutung.

Alles Gute</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zu früh auf Enter gedrückt, es geht noch weiter:</p>
<p>Also jedenfalls, wenn man das glaubt mit den Besitzverhältnissen, dann bekommt die Frage nach den Risiken eine andere Bedeutung.</p>
<p>Alles Gute</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rusty_James</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61667</link>
		<dc:creator>Rusty_James</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 18:27:36 +0000</pubDate>
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		<description>Dabbelju hat immerhin mit wwIII gedroht.
Und geh mal davon aus daß die Waffenfabriken und Kreditinstitute auf der russischen und auf der NATO Seite den gleichen Personen gehören.
 
&lt;blockquote&gt;Ich kann mir nicht vorstellen, was die extrem hohen Risiken rechtfertigen würde.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dabbelju hat immerhin mit wwIII gedroht.<br />
Und geh mal davon aus daß die Waffenfabriken und Kreditinstitute auf der russischen und auf der NATO Seite den gleichen Personen gehören.</p>
<blockquote><p>Ich kann mir nicht vorstellen, was die extrem hohen Risiken rechtfertigen würde.</p></blockquote>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Rheinbogen</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61666</link>
		<dc:creator>Rheinbogen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 18:27:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich sehe kein plausibles Motiv der NATO Staaten an einem Krieg gegen Russland.&lt;/blockquote&gt;

Ok, das kann ich unterschreiben. Das mit der NATO stammte ja nicht von mir, aber ich habe es mir zueigen gemacht. Richtig ist, dass gewisse Kräfte in den USA (und andernorts, aber vor allem dort) ein Interesse daran haben, Russland als "Global Player" auszuschalten, gemäß der PNAC-Doktrin, dass in Zukunft kein anderes Land in der Lage sein darf, die USA herauszufordern. Russland kann aber nur mit Massenvernichtungswaffen und einem vernichtenden Erstschlag besiegt werden. Die Vorbereitungen hierzu laufen jedenfalls, und natürlich wäre es den entsprechenden Leuten sehr recht, wenn Russland sich so verhielte, dass man in die Geschichtsbücher schreiben kann, es habe den Krieg begonnen. Deshalb die Provokationen. Übrigens wäre nach diesem ganzen Szenario logischerweise irgendwann China dran. Man erwägt ja die Waffe, &lt;a href="http://www.medienanalyse-international.de/pnac.html" rel="nofollow"&gt;die auf spezifische Genotypen zielt&lt;/a&gt; - vielleicht soll die nicht die Schwarzen oder Araber vernichten, wie manch einer dachte, sondern die Asiaten....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich sehe kein plausibles Motiv der NATO Staaten an einem Krieg gegen Russland.</p></blockquote>
<p>Ok, das kann ich unterschreiben. Das mit der NATO stammte ja nicht von mir, aber ich habe es mir zueigen gemacht. Richtig ist, dass gewisse Kräfte in den USA (und andernorts, aber vor allem dort) ein Interesse daran haben, Russland als &#8220;Global Player&#8221; auszuschalten, gemäß der PNAC-Doktrin, dass in Zukunft kein anderes Land in der Lage sein darf, die USA herauszufordern. Russland kann aber nur mit Massenvernichtungswaffen und einem vernichtenden Erstschlag besiegt werden. Die Vorbereitungen hierzu laufen jedenfalls, und natürlich wäre es den entsprechenden Leuten sehr recht, wenn Russland sich so verhielte, dass man in die Geschichtsbücher schreiben kann, es habe den Krieg begonnen. Deshalb die Provokationen. Übrigens wäre nach diesem ganzen Szenario logischerweise irgendwann China dran. Man erwägt ja die Waffe, <a href="http://www.medienanalyse-international.de/pnac.html" rel="nofollow">die auf spezifische Genotypen zielt</a> - vielleicht soll die nicht die Schwarzen oder Araber vernichten, wie manch einer dachte, sondern die Asiaten&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Don Quijote</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61664</link>
		<dc:creator>Don Quijote</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2008 14:20:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/?p=1966#comment-61664</guid>
		<description>@Rheinbogen

Ich denke es besteht ein Unterschied zwischen einem &lt;em&gt;Szenario&lt;/em&gt; eines Krieges mit Russland (für welches die NATO zweifellos plant, aber das gilt für viele andere Länder und Regionen auch) und einem effektiven &lt;em&gt;Interesse&lt;/em&gt; an einem Krieg.  Ich sehe kein plausibles Motiv der NATO Staaten an einem Krieg gegen Russland. Selbst wenn ein solches existieren würde, kann ich mir nicht vorstellen, was die extrem hohen Risiken rechtfertigen würde.
Vergleicht man die Beziehungen Russlands mit den NATO Staaten mit denen der Sowjetunion mit dem Westen, müssen diese (trotz aller Kalt-Kriegs-Rethorik der letzten Monate) immer noch als recht gut eingeschätzt werden.
Ich stelle nicht in Abrede, dass sich Russland eingeengt und zu einem gewissen Masse bedroht fühlt. Die ganze Situation scheint in meinen Augen ein klassisches Sicherheitsdilemma zu sein: Massnahmen der einen Seite die als Defensiv gedacht sind, erhöhen das Gefühl der Verletzlichkeit auf der anderen Seite. So unter Druck wird versucht den Verlust an relativer Macht/Kraft zu kompensieren, was wiederum als offensives Aufrüsten wahrgenommen wird. So entstehen Rüstungsspiralen, aber nicht zwangsläufig Kriege.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rheinbogen</p>
<p>Ich denke es besteht ein Unterschied zwischen einem <em>Szenario</em> eines Krieges mit Russland (für welches die NATO zweifellos plant, aber das gilt für viele andere Länder und Regionen auch) und einem effektiven <em>Interesse</em> an einem Krieg.  Ich sehe kein plausibles Motiv der NATO Staaten an einem Krieg gegen Russland. Selbst wenn ein solches existieren würde, kann ich mir nicht vorstellen, was die extrem hohen Risiken rechtfertigen würde.<br />
Vergleicht man die Beziehungen Russlands mit den NATO Staaten mit denen der Sowjetunion mit dem Westen, müssen diese (trotz aller Kalt-Kriegs-Rethorik der letzten Monate) immer noch als recht gut eingeschätzt werden.<br />
Ich stelle nicht in Abrede, dass sich Russland eingeengt und zu einem gewissen Masse bedroht fühlt. Die ganze Situation scheint in meinen Augen ein klassisches Sicherheitsdilemma zu sein: Massnahmen der einen Seite die als Defensiv gedacht sind, erhöhen das Gefühl der Verletzlichkeit auf der anderen Seite. So unter Druck wird versucht den Verlust an relativer Macht/Kraft zu kompensieren, was wiederum als offensives Aufrüsten wahrgenommen wird. So entstehen Rüstungsspiralen, aber nicht zwangsläufig Kriege.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: treuni</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61662</link>
		<dc:creator>treuni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 19:54:51 +0000</pubDate>
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		<description>Auch Karl Weiss hat es sehr weise zusammengefasst, wie so oft...
http://karlweiss.twoday.net/stories/4715451/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Karl Weiss hat es sehr weise zusammengefasst, wie so oft&#8230;<br />
<a href="http://karlweiss.twoday.net/stories/4715451/" rel="nofollow">http://karlweiss.twoday.net/stories/4715451/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rheinbogen</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2008/02/17/1966-kosovos-unabhangigkeit-ein-grund-zum-feiern/#comment-61661</link>
		<dc:creator>Rheinbogen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 19:11:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/?p=1966#comment-61661</guid>
		<description>@ Don Quijote:

&lt;blockquote&gt;Warum bitte soll die NATO an einem Krieg mit dem Land interessiert sein, dass das zweitgrösste Atomarsenal weltweit besitzt? Auf diese Verschwörungstheorie bin ich aber mal gespannt.&lt;/blockquote&gt;

Wieso "Verschwörungstheorie"? Rusty hatte geschrieben:

&lt;blockquote&gt;Mir drängt sich der Eindruck auf, die NATO sei an einem Krieg mit Russland interessiert. &lt;/blockquote&gt;

Den Eindruck muss man doch gewinnen. Und der geplante Raketenschild der Amerikaner in Osteuropa dient vermutlich nur einem Zweck (und welchem auch sonst?): Er soll nach einem atomaren Erstschlag, der die Russen deutlich schwächt, das abfangen, was sie dann noch abfeuern können. Er ist also Teil einer Kriegsstrategie und -vorbereitung gegen Russland.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Don Quijote:</p>
<blockquote><p>Warum bitte soll die NATO an einem Krieg mit dem Land interessiert sein, dass das zweitgrösste Atomarsenal weltweit besitzt? Auf diese Verschwörungstheorie bin ich aber mal gespannt.</p></blockquote>
<p>Wieso &#8220;Verschwörungstheorie&#8221;? Rusty hatte geschrieben:</p>
<blockquote><p>Mir drängt sich der Eindruck auf, die NATO sei an einem Krieg mit Russland interessiert. </p></blockquote>
<p>Den Eindruck muss man doch gewinnen. Und der geplante Raketenschild der Amerikaner in Osteuropa dient vermutlich nur einem Zweck (und welchem auch sonst?): Er soll nach einem atomaren Erstschlag, der die Russen deutlich schwächt, das abfangen, was sie dann noch abfeuern können. Er ist also Teil einer Kriegsstrategie und -vorbereitung gegen Russland.</p>
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	</item>
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