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Neue Paul-Berater: Giraldi, Bandow, Peña

Bereits am vergangenen Freitag hat die Kampagne des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul bekannt gegeben, dass folgende Personen von nun an zu Pauls Beratern zählen: Philip Giraldi, Doug Bandow und Charles Peña. Bandow wird allgemeiner Politikberater, Giraldi und Peña speziell für Außenpolitik.

Im Zusammenhang mit Ron Paul kam oft die Frage auf, mit welchen Menschen er sich denn umgeben würde, wie denn eine Paul-Administration aussehen könnte. Vielleicht liefern diese Namen zumindest eine Teilantwort.

Hierbei dürfte Giraldi die interessanteste Persönlichkeit sein. Der ehemalige CIA-Mann berichtete im Herbst 2005, Vizepräsident Cheney habe die US-Streitkräfte angewiesen, einen Angriffsplan mit Atomwaffen auf den Iran zu entwickeln. Außerdem äußerte sich Giraldi auch zu den Vorgängen um Sibel Edmonds und die Unterwanderung der amerikanischen Sicherheitsbehörden. Giraldi benannte mit Marc Grossman eine der Personen, die laut Edmonds israelischen und türkischen Agenten US-Geheimnisse verkauft hatten.

Sowohl Bandow als auch Peña sind unter Anderem Mitglieder der Coalition for a Realistic Foreign Policy (wie auch die Autoren des bahnbrechenden Buches “Die Israellobby”, John Mearsheimer und Stephen Walt).

Allem Anschein nach scheint sich mit diesen Nominierungen zu bestätigen, dass Ron Paul gemeinsam mit den Demokraten Mike Gravel und Dennis Kucinich einer der wenigen Präsidentschaftskandidaten ist, der den Kurs der wahnsinnigen US-Außenpolitik ändern würde.

Man vergleiche dies beispielsweise mit einem Rudy Giuliani, der außenpolitisch von Norman “World War IV” Podhoretz beraten wird.

Henry Edward J.
Dieser Eintrag wurde am Montag, den 4. Februar 2008 von Henry Edward J. geschrieben und in die Kategorie Wahlen, Parteien, Ämter eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Henry Edward J. am 4. Februar um 04:00 Uhr

Anmerkung: Laut seiner Wikipedia-Seite hat Bandow vom berüchtigten Lobbyisten Jack Abramoff Geld dafür genommen, dass Bandow Artikel über Abramoffs Klienten schreibt. Fein ist das nicht, was das über Paul sagt muss jeder selbst wissen.

Anmerkung 2: Bereits Ende Januar hat die Paul-Kampagne zwei Berater für Wirtschaft und Finanzen benannt: Don Luskin und Peter Schiff. Schiff ist Vertreter der These, dass die von allen Löhnen gewöhnlicher Arbeiter abgezogene Einkommenssteuer verfassungswidrig ist. Siehe auch America: From Freedom To Fascism.

Kommentar von Rheinbogen am 4. Februar um 19:32 Uhr

Allem Anschein nach scheint sich mit diesen Nominierungen zu bestätigen, dass Ron Paul gemeinsam mit den Demokraten Mike Gravel und Dennis Kucinich einer der wenigen Präsidentschaftskandidaten ist, der den Kurs der wahnsinnigen US-Außenpolitik ändern würde.

“Allem Anschein nach” - mag sschon sein…. “Würde” - tja, wenn er denn könnte…..

Ich fände es ja besser, sich mit der Realität zu beschäftigen. Was z.B. blüht uns mit H. Clinton oder Obama oder McCain? Na ja, ich nehme an, am Mittwoch werden nur noch wenige Kandidaten übrig bleiben. Was für ein unsinniges (Vor-)Wahlsystem! Erst ein paar Zwergstaaten (aber natürlich gaaaanz wichtig!), dann wird mal einer ausgelassen (weil “eigenmächtig” den Termin vorverlegt), dann spitzt es sich am “Super Tuesday” zu, aber auch danach geht’s ja eigentlich noch weiter…. So ein Blödsinn, aber echt. Und natürlich geht das Geldeinsammeln unterdessen munter weiter. Und ganz am Ende wird irgenjemand Präsident(in), der/die “Amerika wieder nach vorne bringt”, was ich schonmal als Drohung gegen den Rest der Welt auffasse.

Kommentar von Henry Edward J. am 5. Februar um 12:02 Uhr

2 kleine Updates für alle, die sich für die Wahl interessieren:

In Maine ist Ron Paul nach ersten Auszählungen beim Kampf um Delegierte für den Parteitag mit 35% zweiter hinter Romney und klar vor McCain.

http://feeds.feedburner.com/~r.....beats.html

Und Huckabee schleimt in der Jerusalem Post sich bei den Handlern in Washington und Tel Aviv ein, indem er der bessere Giuliani sein will:

“We must defeat Islamofascism by Mike Huckabee”

http://www.jpost.com/servlet/S.....2FShowFull

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