Sibel Edmonds - Die USA sind infiltriert
Ab und an lautet die Antwort eines anderen Menschen, wenn man ihm soeben von einem Verbrechen der Mächtigen erzählt hat, so: “Wenn das stimmen würde, dann wäre es doch hier überall auf den Titelseiten”.
Ja, das wäre die Theorie. Doch in der Realität finden die Macher der Titelseiten zum Einen allerlei Unsinn, den sie stattdessen drucken können, und zum Anderen allerlei Gründe, warum sie die Wahrheit und das was Zählt nicht drucken können.
Zwar gibt es hin und wieder eine unbequeme Wahrheit, die doch ans Tageslicht kommt. Aber dies ist eher die Ausnahme. In jedem Fall aber wird dazu jemand benötigt, der sich traut, den Mund aufzumachen. Im Englischen nennt man diese Person den “whistle-blower”.
Ein solcher whistle-blower war Daniel Ellsberg. Er brachte 1971 Auszüge der so genannten Pentagon-Papiere an die Öffentlichkeit. Diese bezeugten diverse Machenschaften der damaligen US-Führung im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg. Unterstützung erhielt Ellsberg vom damaligen Senator Mike Gravel, der sich dieses Jahr um die demokratische Präsidentschaftskandidatur bewirbt.
Damals hatte die Presse, wenn auch teilweise zögernd, Ellsbergs brisante Informationen veröffentlicht. Und Gravel sorgte mit einem geschickten Schachzug dafür, dass die Informationen auch im Kongress nicht verheimlicht werden konnten. Er nahm die 4100 Seiten Informationen kurzerhand in die Protokolle seines Senatskommittees “für öffentliche Gebäude und Grundstücke” auf, von wo aus sie niemand mehr den Augen der Öffentlichkeit vorenthalten konnte.
Traurig, wie schlecht die Welt doch geworden ist.
Denn auch heute gibt es whistle-blower. Eine davon ist die ehemalige FBI-Mitarbeiterin Sibel Edmonds, die bei der Bundesbehörde seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 Übersetzerin für Türkisch war. Edmonds hat in dieser Funktion laut eigenen Angaben von Aktivitäten innerhalb amerikanischer Behörden gehört, die - sofern korrekt - Landesverrat und mehr darstellen würden.
Und Edmonds war bereit, in die Fußstapfen von Ellsberg und all der anderen whistle-blower zu steigen. Sie wollte nicht schweigen, um sich, ihren Arbeitsplatz und ihre Familie - oder auch nur das Ansehen “ihrer” Behörde - zu schützen. Sie war bereit, auszusagen. Namen zu nennen. Dokumente vorzuzeigen, die ihre Anschuldigungen bestätigen.
Doch dieses Mal gab es keine New York Times, die sich der Sache annahm. Kein Kongressabgeordneter oder Senator, der sich entschieden genug für Edmonds einsetzte. Und so kam bislang praktisch nichts auf irgendeine Titelseite.
Bis dann ausgerechnet die Sunday Times aus London, die mit Rupert Murdoch einem Menschen gehört, dem nachweislich nicht viel an Qualitätsjournalismus liegt, am 6. Januar einen ersten Artikel zu Edmonds veröffentlichte, geschrieben von Chris Gourlay, Jonathan Calvert und Joe Lauria: “For sale: West’s deadly nuclear secrets“. Auszüge folgen:
Mittlerweile, am 20. Januar, veröffentlichten die drei Reporter von der Sunday Times einen zweiten Artikel, der Edmonds Aussagen weiter untermauert. Die Zeitung kann nun nämlich bestätigen, dass das FBI eine Akte über die Aktivitäten der ausländischen Agenten im Zusammenhang mit der Akquirierung atomarer Geheimnisse und anderer Spionage besitzt. Zuvor hatte das FBI gegenüber der Zeitung gelogen, es besitze eine solche Akte nicht.
Daniel Ellsberg übrigens hält große Stücke auf Sibel Edmonds. Er bezeichnet sie als “eine meiner persönlichen Heldinnen”, und ist der Ansicht, dass ihre Informationen “weitaus brisanter” sind als jene, die er selbst damals an die Öffentlichkeit brachte. Ellsberg schrieb kürzlich auch dieses Editorial für BradBlog, in dem er den US-Medien bezüglich Edmonds Informationen Versagen und Verschweigen vorwirft.
Das hier gezeichnete Bild passt im Übrigen auch gut zu der Affäre Valerie Plame. Dort hatten hochrangige US-Offizielle die absichtlich die Tarnung der CIA-Agentin Plame auffliegen lassen, woraufhin diese ihre Arbeit einstellen musste. Interessanterweise nun war ihre Tarnfirma Brewster, Jennings & Associates eben mit der Verfolgung internationaler Atomschmuggler wie Abdul Khan beauftragt. Sollten Edmonds Informationen stimmen, haben hier also Mitglieder der US-Regierung die Beobachter der Schmuggelnetzwerke außer Gefecht gesetzt, weil sie selbst Teil des Schmuggelnetzwerks waren.
Wenn man nun raten sollte, welche “hochrangigen Pentagon-Beamten” Teil des Spionagerings sind, dann fällt die Antwort nicht schwer: Paul Wolfowitz und Douglas Feith sind immer an Bord, wenn man Israel etwas Gutes tun kann. Zudem war Feith als Leiter des Office for Special Plans im Pentagon der direkte Vorgesetzte des oben bereits erwähnten Spions Larry Franklin.
Ohne Zweifel wird es interessant sein, diese Sache weiter zu beobachten. Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben, bieten der Blog Let Sibel Edmonds Speak sowie Edmonds Website Just A Citizen. Empfehlenswert ist vor Allem Edmonds ausführlicher Artikel “The Highjacking of a Nation” (Teil 1 hier, Teil 2 hier).
Henry Edward J.
Ja, das wäre die Theorie. Doch in der Realität finden die Macher der Titelseiten zum Einen allerlei Unsinn, den sie stattdessen drucken können, und zum Anderen allerlei Gründe, warum sie die Wahrheit und das was Zählt nicht drucken können.
Zwar gibt es hin und wieder eine unbequeme Wahrheit, die doch ans Tageslicht kommt. Aber dies ist eher die Ausnahme. In jedem Fall aber wird dazu jemand benötigt, der sich traut, den Mund aufzumachen. Im Englischen nennt man diese Person den “whistle-blower”.
Ein solcher whistle-blower war Daniel Ellsberg. Er brachte 1971 Auszüge der so genannten Pentagon-Papiere an die Öffentlichkeit. Diese bezeugten diverse Machenschaften der damaligen US-Führung im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg. Unterstützung erhielt Ellsberg vom damaligen Senator Mike Gravel, der sich dieses Jahr um die demokratische Präsidentschaftskandidatur bewirbt.
Damals hatte die Presse, wenn auch teilweise zögernd, Ellsbergs brisante Informationen veröffentlicht. Und Gravel sorgte mit einem geschickten Schachzug dafür, dass die Informationen auch im Kongress nicht verheimlicht werden konnten. Er nahm die 4100 Seiten Informationen kurzerhand in die Protokolle seines Senatskommittees “für öffentliche Gebäude und Grundstücke” auf, von wo aus sie niemand mehr den Augen der Öffentlichkeit vorenthalten konnte.
Traurig, wie schlecht die Welt doch geworden ist.
Denn auch heute gibt es whistle-blower. Eine davon ist die ehemalige FBI-Mitarbeiterin Sibel Edmonds, die bei der Bundesbehörde seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 Übersetzerin für Türkisch war. Edmonds hat in dieser Funktion laut eigenen Angaben von Aktivitäten innerhalb amerikanischer Behörden gehört, die - sofern korrekt - Landesverrat und mehr darstellen würden.
Und Edmonds war bereit, in die Fußstapfen von Ellsberg und all der anderen whistle-blower zu steigen. Sie wollte nicht schweigen, um sich, ihren Arbeitsplatz und ihre Familie - oder auch nur das Ansehen “ihrer” Behörde - zu schützen. Sie war bereit, auszusagen. Namen zu nennen. Dokumente vorzuzeigen, die ihre Anschuldigungen bestätigen.
Doch dieses Mal gab es keine New York Times, die sich der Sache annahm. Kein Kongressabgeordneter oder Senator, der sich entschieden genug für Edmonds einsetzte. Und so kam bislang praktisch nichts auf irgendeine Titelseite.
Bis dann ausgerechnet die Sunday Times aus London, die mit Rupert Murdoch einem Menschen gehört, dem nachweislich nicht viel an Qualitätsjournalismus liegt, am 6. Januar einen ersten Artikel zu Edmonds veröffentlichte, geschrieben von Chris Gourlay, Jonathan Calvert und Joe Lauria: “For sale: West’s deadly nuclear secrets“. Auszüge folgen:
“Sibel Edmonds, eine 37jährige ehemalige Türkisch-Übersetzerin für das FBI, hörte sich während ihrer Arbeit im Washingtoner Büro der Behörde mehrere hundert abgefangener Gespräche mit heiklem Inhalt an.
Sie kontaktierte letzten Monat die Sunday Times, nachdem sie einen Artikel über einen Al-Quaeda-Terroristen gelesen hatte, der davon gesprochen hatte, in der Türkei einige der 9/11-Entführer ausgebildet zu haben.
Edmonds beschrieb, wie Agenten ausländischer Geheimdienste US-Politiker und -Beamten anwarben, um ein Netzwerk von Maulwürfen in wichtigen militärischen und nuklearen Einrichtungen aufzubauen.
Zwischen den zahlreichen Stunden an aufgezeichneten Gesprächen hat Edmonds angeblich Beweise dafür gefunden, dass ein bekannter und hochrangiger Beamter im Außenministerium von türkischen Agenten in Washington bezahlt wurde. Diese verkauften dann geheime Informationen an Käufer auf dem Schwarzmarkt, darunter Pakistan.
Der Name des Beamten - der eine ganze Reihe hochrangiger Regierungsposten inne hatte - ist der Sunday Times bekannt. Er streitet die Behauptungen jedoch ab.
Nichtsdestotrotz sagt Edmonds: ‘Entgegen amerikanischer Interessen half er ausländischen Agenten, indem er ihnen im Austausch für Geld, Posten und politischen Zugeständnissen hochgradig geheime Informationen zukommen ließ. Diese Informationen stammten nicht nur aus dem Außenministerium, sondern auch aus dem Pentagon.
Edmonds behauptet, dass das FBI auch gegen hochrangige Beamte im Pentagon ermittelte - darunter bekannte Namen -, die ausländischen Agenten halfen.
‘Wenn man all die Informationen veröffentlichen würde, die das FBI in seinen Ermittlungen angesammelt hat, dann würden einige sehr sehr hochrangige Personen vor Gericht erscheinen müssen’ meint Edmonds.
Das weit reichende Netzwerk wurde schon seit einigen Jahren von anglo-amerikanischen Geheimdiensten beobachtet. Aber anstatt es auffliegen zu lassen, wurden Ermittlungen von Behörden wie dem FBI und der Großbritannischen Revenue & Customs-Behörde abgebrochen, um keine diplomatischen Beziehungen zu gefährden.
Eine der Hauptaufgaben für Edmonds beim FBI war die Übersetzung von tausende von Stunden langem Material über Gespräche zwischen türkischen diplomatischen und politischen Personen, die im Geheimen von der Behörde aufgezeichnet worden waren.
Hier hatten sich unübersetzte Gespräche angesammelt, die bis ins Jahr 1997 zurückreichten. Sie wurden für eine Ermittlung des FBI bezüglich Verbindungen zwischen den Türken und pakistanischen, israelischen und amerikanischen Zielpersonen gebraucht. Bevor Edmonds das FBI 2002 verließ, hörte sie im Zuge der Übersetzung dieser Dokumente Beweise, die auf Geldwäsche, Drogenschmuggel und den Diebstahl von konventioneller und atomarer Waffentechnik schließen lassen.
‘Was ich fand war erschreckend. Während das FBI ermittelte, schützten einige Regierungsarme die Vorgänge’.
Die Türken und Israelis hatten in militärischen und akademischen Einrichtungen der USA ‘Maulwürfe’ platziert. Laut Edmonds gab es pro Monat mehrere Transaktionen mit nuklearem Material. Unter den möglichen Käufern befand sich auch Pakistan. ‘Das Nezwerk scheint von jeder Einrichtung der USA, die mit unserem Atomprogramm zu tun hat, Informationen beschafft zu haben’.
Der hochrangige Beamte im Außenministerium, so Edmonds, hat einigen der Maulwürfe - vor Allem Physikstudenten - Zugangsberechtigungen beschafft, mit denen sie in den heiklen nuklearen Forschungseinrichtungen arbeiten durften. Unter diesen Einrichtungen befand sich auch das Los Alamos-Forschungszentrum in New Mexico, das für die Sicherheit des amerikanischen Atomarsenals verantwortlich ist.
Geheimdienstanalytiker sind der Ansicht, dass Mitglieder des pakistanischen ISI vor und nach 9/11 in enger Verbindung zu Al-Quaeda standen. In der Tat steht (der damalige ISI-Chef) Ahmad im Verdacht, unmittelbar vor den Anschlägen 100.000 US-$ an Mohammed Atta überwiesen zu haben.
Die Ergebnisse der Spionage durch die ausländischen Kräfte wurden mit beinahe vollkommener Gewissheit an Abdul Wadeer Khan, den berüchtigten pakistanischen Atomwissenschaftler, weitergegeben. (…) Khan benutzte ein Netzwerk von Firmen in Amerika und Großbritannien, um Bauteile für ein Atomprogramm zu beschaffen.
Nach 9/11 wurden einige der ausländischen Agenten vom FBI vernommen. Es bestand der Verdacht, dass diese im Vorraus von den Anschlägen wussten oder gar daran beteiligt waren.
Laut Edmonds erwies sich auch hier der Beamte aus dem Außenministerium als nützlich. ‘Eines der Ziele (der FBI-Ermittlungen) rief den Beamten an und gab ihm eine Liste mit Namen und sagte, ‘wir müssen diese Leute aus den USA schaffen, weil wir es uns nicht leisten können, dass sie etwas verraten”. ‘Der Beamte sagte dann, er würde sich ‘darum kümmern’.
Die vier Verdächtigen auf der Liste wurden dann vom FBI Laufen gelassen und verließen das Land.
Edmonds bezeugt außerdem, dass auch eine Anzahl an hochrangigen Pentagon-Beamten den israelischen und türkischen Agenten geholfen haben. Eine der Personen aus dem Pentagon, gegen die ermittelt wurde, war Larry Franklin. Er ist der ehemalige Pentagon-Analyst, der 2006 wegen der Weitergabe von Militärgeheimnissen an Lobbyisten und einen israelischen Diplomaten ins Gefängnis kam.
Edmonds Beschäftigung beim FBI dauerte nur sechs Monate. Denn im März 2002 wurde sie vom Dienst suspendiert, nachdem sie eine Arbeitskollegin beschuldigt hatte, illegitime Aktivitäten im Dunstkreis der türkischen Agenten zu verschleiern.
Von Anfang an jedoch hat war Edmonds davon überzeugt, dass sie wegen ihrer Ehrlichkeit gefeuert wurde. Ihre Behauptungen wurden drei Jahre später von einer offiziellen Untersuchung des Inspector General bestätigt. Demnach waren tatsächlich einer der Gründe für ihren Rausschmiss ihre legitimen Beschwerden.
Der Justizminister der USA hat Edmonds verboten, weitere Details über die Arbeitsweise und aktuelle Untersuchungen des FBI zu veröffentlichen.
Edmonds hat sowohl geheimen Untersuchungen im Kongress, als auch der 9/11-Kommission Beweise für diese Machenschaften vorgelegt. Aber viele entscheidende Stellen ihrer Aussagen werden bis heute unter Verschluss gehalten. Deshalb hat sie sich nun dafür entschieden, einige dieser Indormationen selbst zu veröffentlichen, nachdem sie von der Unfähigkeit der US-Behörden, etwas zu unternehmen, desilussioniert worden ist.
Während den Recherchen zu diesem Artikel hat die Sunday Times mit zwei FBI-Agenten gesprochen (einer noch im Dienst, einer im Ruhestand). Außerdem mit zwei ehemaligen CIA-Agenten, die im Bereich der nuklearen Proliferation gearbeitet hatten. Zwar gaben alle an, von den spezifischen Anschuldigungen gegen die von Edmonds benannten Personen nichts zu wissen, aber gleichzeitig bestätigten sie allesamt die grundsätzlichen Aussagen Edmonds.”
Mittlerweile, am 20. Januar, veröffentlichten die drei Reporter von der Sunday Times einen zweiten Artikel, der Edmonds Aussagen weiter untermauert. Die Zeitung kann nun nämlich bestätigen, dass das FBI eine Akte über die Aktivitäten der ausländischen Agenten im Zusammenhang mit der Akquirierung atomarer Geheimnisse und anderer Spionage besitzt. Zuvor hatte das FBI gegenüber der Zeitung gelogen, es besitze eine solche Akte nicht.
Daniel Ellsberg übrigens hält große Stücke auf Sibel Edmonds. Er bezeichnet sie als “eine meiner persönlichen Heldinnen”, und ist der Ansicht, dass ihre Informationen “weitaus brisanter” sind als jene, die er selbst damals an die Öffentlichkeit brachte. Ellsberg schrieb kürzlich auch dieses Editorial für BradBlog, in dem er den US-Medien bezüglich Edmonds Informationen Versagen und Verschweigen vorwirft.
Das hier gezeichnete Bild passt im Übrigen auch gut zu der Affäre Valerie Plame. Dort hatten hochrangige US-Offizielle die absichtlich die Tarnung der CIA-Agentin Plame auffliegen lassen, woraufhin diese ihre Arbeit einstellen musste. Interessanterweise nun war ihre Tarnfirma Brewster, Jennings & Associates eben mit der Verfolgung internationaler Atomschmuggler wie Abdul Khan beauftragt. Sollten Edmonds Informationen stimmen, haben hier also Mitglieder der US-Regierung die Beobachter der Schmuggelnetzwerke außer Gefecht gesetzt, weil sie selbst Teil des Schmuggelnetzwerks waren.
Wenn man nun raten sollte, welche “hochrangigen Pentagon-Beamten” Teil des Spionagerings sind, dann fällt die Antwort nicht schwer: Paul Wolfowitz und Douglas Feith sind immer an Bord, wenn man Israel etwas Gutes tun kann. Zudem war Feith als Leiter des Office for Special Plans im Pentagon der direkte Vorgesetzte des oben bereits erwähnten Spions Larry Franklin.
Ohne Zweifel wird es interessant sein, diese Sache weiter zu beobachten. Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben, bieten der Blog Let Sibel Edmonds Speak sowie Edmonds Website Just A Citizen. Empfehlenswert ist vor Allem Edmonds ausführlicher Artikel “The Highjacking of a Nation” (Teil 1 hier, Teil 2 hier).
Henry Edward J.
Kommentar von jo.schmidt am 25. Januar um 14:56 Uhr
Hey Henry
Ich finde es echt lobenswert wie gut du deine Artikel immer recherchierst manchmal sind sie aber trotzdem zu lang ^^
Dennoch wirklich Respekt dein Schreibstil gefällt mir auch sehr
Kommentar von kadejott am 25. Januar um 22:15 Uhr
Hat schon mal jemand drüber nachgedacht, daß die ganze Story um Sibel Edmonds auch ein roter Hering sein könnte, um die vielen Ungläubigen davon zu überzeugen, daß doch Osama, Atta und Co. hinter den Anschlägen vom 11.9. stecken?
Bezahlt von bösen fremdländischen Schlapphüten?
Die Junta hat natürlich nichts damit zu tun, wär ja noch schöner!
Kommentar von Hendrik am 26. Januar um 11:27 Uhr
Falls es jemanden interessiert, auf sourcewatch.org gibt es einen ausführlichen Artikel über Sibel Edmonds, leider in Englisch. Im Allgemeinen ist Sourcewatch aber eine feine Seite, mit vielen Infos über die amerikanische Wirtschaft, Politik und Iran-/Iraq-/Afghanistan Affären.
Könnt EUch ja mal Eure Meinung bilden:
Sourcewatch.org Sibel Edmonds
Kommentar von Henry Edward J. am 26. Januar um 14:29 Uhr
@jo.schmidt:
Vielen Dank für die Reaktion. Ich muss zugeben, der Artikel ist nicht der Kürzeste. Leider hatte bislang Politblog nicht über Edmonds berichtet, sonst wären die Hintergründe ja schon bekannt gewesen und hätten hier gestrichen werden können.
Da es ja eben so wenige Artikel in den Mainstreammedien über sie gibt, erschien es mir auch wichtig, hier relativ weite Abschnitte aus der Times zu übersetzen und festzuhalten.
Vielleicht kann man längere Artikel ja einfach auf mehrere Male verteilt lesen
@kadejott:
Wie bei jeder Quelle besteht natürlich auch bei Edmonds theoretisch die Gefahr, dass sie ganz oder teilweise Desinformation streut.
Allerdings deutest du wie ich finde ihre Aussage nicht richtig. Wenn ich sie richtig verstehe, dann ist ihre Aussage eben dass die “fremdländischen Schlapphüte” wie du sie nennst (aus Pakistan etc.) Komplizen in der US-Führung haben.
Das ist ja dann ganz genau ein (teilweiser) inside-job bezüglich 9/11. Ihre Aussagen belasten ja US-Kreise anstatt diese komplett auszusparen. Sie deckt nur auf, mit welchen ausländischen Subjekten diese US-Kreise genau zusammen gearbeitet haben.
Kommentar von jacomo am 26. Januar um 18:04 Uhr
und wolfowitz, einer der architekten des irak-kriegs ist wieder dabei.
http://www.presstv.ir/Detail.a.....id=3510203
und wie stehts in deutschland/europa mit den plaenen fuer praeventive nucleare angriffe?
http://www.radio-utopie.de/200.....tomschlag/
willkuerlicher einsatz von atomwaffen.
Legalisiert!
Kommentar von Sitting-Bull am 27. Januar um 13:07 Uhr
Der Witz ist: Wir hier haben schon sehr viel länger alle Dots zusammengetragen.
Dieser Typ war niemals anderes als Luai Sakra, der in den US-Medien schlicht nie erwähnt wurde, dessen Geschichte aber schon seit Juli 2005 bekannt war.
http://www.cooperativeresearch.....akraarrest
Eintrag 30.Juli.2005. Selbst SpOn hatte zwei Artikel zu Luai Sakra. Bröckers einen auf telepolis. Das wars.
Außer ein paar wenigen hat das kaum jemand ernst genommen, ich habe zumindest versucht, die Sache in die USA zu tragen.
http://z15.invisionfree.com/Lo.....07&hl=
Der Name Luai Sakra tauchte danach nie wieder auf, bis auf eine einzige Erwähnung bei CNN unter einer aufgefrischten Terroristen-Liste El-Kaidas unter total entfremdeten Übersetzung seines Namens, bis eben zum Sunday Times-Artikel im Dezember 2007.
Kommentar von » KILL THE MESSENGER - FBI Agentin packt über den 11. September aus - VideoGold - Gold Videostreams online ansehen am 28. Januar um 12:31 Uhr
[...] - Landesverrat und mehr darstellen würden??? Die Bildzeitung hätte es ganz oben haben müssen http://politblog.net/nachricht.....filtriert/ http://antiwar.com/radio/2008/01/21/luke-ryland-2/ Dieses Video wurde vom Benutzer Redaktion auf [...]
Kommentar von Distracted. am 28. Januar um 13:44 Uhr
Ich muss kadejott recht geben.
Die ganze Geschichte wirkt zum Einen etwas konstruiert. Diese whistle-blower(in) könnte wirklich eine Desinformations-Agentin des FBI sein, um die Spur wieder auf die Bin-Laden-Gang zu lenken.
Ich habe mal mit einem pakistanischen Studenten gesprochen, dessen Vater ein hoher Beamter im pakistanischen Sicherheits-Apparat ist. Es gab und gibt eine äußerst strenge Verbindung zwischen CIA und ISI. Das ist historisch belegt. Die These, Teile des ISI könnten sich verselbständigt haben - um 9/11 zu planen, kann ich so nicht hinnehmen. Wenn Personen des ISI solch einen Wahnsinns-Plan konstruiert hätten. Dann hätte auch die CIA davon Wind bekommen.
Kommentar von Redaktion am 28. Januar um 14:36 Uhr
@all:
Bitte entschuldigt, dass die Kommentare übers Wochenende nicht frei geschaltet wurden. Jetzt sollte es wieder mehrmals am Tag möglich sein.
PonyHütchen übrigens ist leider noch nicht wieder bei voller Gesundheit, ihre Rückkehr wird sich daher nochmals verschieben. Pony will euch aber wissen lassen, dass sie auf jeden Fall so bald wie möglich wieder aktiv werden will.
Kommentar von grimoire am 29. Januar um 10:02 Uhr
Als ich den Artikel und die Kommentare las fiel mir ein Buch von Horst-Eberhard Richter aus dem Jahr 1981 ein: “Alle redeten vom Frieden”.
Beim Stöbern traf ich dann auf einen eine Einführung zu einem Vortrag aus 2004, in dem er kurz auf dieses Buch Bezug nimmt: “Der Umgang mit dem Bösen”
Nehmt Euch zum Lesen etwas Zeit.
Und meine besten Wünsche an pony_huetchen
Kommentar von blogsurdum :: flatulenzen im digitalen grundrauschen am 30. Januar um 16:53 Uhr
[...] →sibel edmonds [...]
Kommentar von free-medium am 30. Januar um 18:52 Uhr
Danke an den Tippgeber der Videoseite http://www.Videogold.de !
Die Seite ist zwar noch im Beta-Statium aber bereits jetzt schon die wahrscheinlich umfassende (mehr als 100 Dokus) Videoseite wo ich fast ausschließlich interessante Dokumentationen, Berichte, Clips, etz. gefunden habe.
Der Film “KILL THE MESSENGER” über SIBEL EDMONDS Geschichte ist echt der Wahnsinn und dort zu finden, dazu 1 Videointerview und 1 Audiointerview sowie 2 weitere Videoclips 7zu Sibel. Echt super zusamengestellt!
PS: Sehe gerade das der Artikel hier von Politblog.net auch verlinkt wurde. So schließt sich wieder mal der Kreis der Guten
MFG
Free-Medium
Kommentar von schere am 31. Januar um 19:09 Uhr
Alles gute an Pony, und schön das der blog wieder ins rollen kommt.
Kommentar von Rheinbogen am 31. Januar um 22:03 Uhr
Es ist für mich keine Frage, dass in den Geheimdiensten alles Mögliche und Unmögliche abläuft und das die üblichen Verdächtigen davon profitieren. Was mich an der Sibel-Edmonds-Story bzw. deren Aufmachung stört, ist dieser Patriotismus-Quark. Man lese nur einmal die ersten Sätze von “The Highjacking of a Nation”:
Usw. blabla. Also die übliche Legende vom guten Amerika und dem bösen Rest der Welt. kein Gedanke daran, dass die USA vielleicht auch Einfluss in anderen Ländern haben könnte…. Natürlich nur einen gaaaanz klitzekleinen, versteht sich ja von selbst. Das Problem der Amis ist immer wieder das selbe: Sie glauben dass ihre Nation im Prinzip über allen anderen steht. Wenn Bush & Co weg sind, wird alles gut. Fataler Irrtum!