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Ohne transparenten Wahlvorgang keine Demokratie

Nicht nur New Hampshire braucht einen 100% transparenten Wahlvorgang, inklusive öffentlicher Auszählung der Stimmen

Nancy Tobi, DemocracyForNewHampshire, 01.11.2008 (Auszug)
“Wir brauchen die Abschaffung geheimer Stimmenauszählung, keine Nachzählung

Die Vorwahlen in New Hampshire brachten einen ‘überraschenden’ Sieg für Senatorin Hillary Clinton, der neben allen vor den Vorwahlen durchgeführten Umfragen sogar den Fakten vor Ort widersprach. Denn da zeichnete sich für Senator Obama ein deutlicher Sieg ab, und bei jedem Auftritt in New Hampshire gab es enthusiastische Menschenmengen.

Die bezahlten Redner in den Nachrichtenkanälen der großen Konzerne stellten genauso wie die Bürgerjournalisten in der Blogosphäre alle die selbe Frage: Was war geschehen?

Es ist ziemlich einfach, dahinter zu kommen was geschehen ist: Wir hatten eine Wahl, in der 81% der Stimmen im Verborgenen von einer privaten Firma ausgezählt wurden, und das resultierte in einem fragwürdigen Ergebnis.

Das war geschehen.

Keine Nachzählung der Stimmen wird dies ändern können. Das einzige was dies ändern wird, ist die Abschaffung des Geheimen, von Konzernen kontrollierten Auszählverfahrens in all unseren Wahlen.

New Hampshire hält in 45% unserer Bezirke beispielhafte Wahlen ab. Wahlen, bei denen unsere Stimmzettel aus Papier von Hand und von Leuten aus der Nachbarschaft unter uneingeschränktem Einblick der Öffentlichkeit ausgezählt werden. So wird gewährleistet, dass der Bürger die hundertprozentige Kontrolle über den Prozess ist, und es ‘checks and balances’ gibt. Diese Wahlen mit Handauszählung, für die New Hampshire wirklich ein Experte ist, bieten die einzige heute bekannte Methode, die offene und ehrliche Wahlen garantiert. Es sind Wahlen, bei denen jeder Stimmzettel und jede Markierung des Wählers auf dem Stimmzettel unter hundertprozentiger öffentlicher Aufsicht beobachtet und gezählt wird. Dutzende Augen schauen zu und überprüfen jede einzelne Stimme.

New Hampshire weiß also bereits, wie man dieses Problem mit den Wahlen lösen kann. In den vergangenen vier Jahren haben die Bürger New Hampshires ihren Bundesstaat dazu aufgefordert, das Problem zu lösen. Aber der Bundesstaat hat sich bislang geweigert. Wir brauchen jetzt keine Nachzählung. Was wir jetzt brauchen das ist ein Staat, der es sich anders überlegt und prozedurale sowie legislative Lösungen implementiert, die offene und ehrliche Wahlen garantiert.

Eine Nachzählung wird nichts zum Ziel freier, fairer und offener Wahlen beisteuern. Der einzige Weg zur Vermeidung weiterer fragwürdiger Wahlergebnisse im ‘Granite State’ ist die Rückkehr zur totalen bürgerlichen Kontrolle bei allen Wahlen in New Hampshire.

Das Problem, mit dem wir uns konfrontiert sehen, ist ganz einfach Folgendes: Wir haben das allerkostbarste Stück unserer Demokratie outgesourced: Die Auszählung unserer Stimmen.”

Nicht nur New Hampshire braucht einen 100% transparenten Wahlvorgang, inklusive öffentlicher Auszählung der Stimmen. Auch Deutschland ist ohne diesen Vorgang keine wirkliche Demokratie. In Deutschland werden die Stimmen in der Regel von Wahlhelfern ausgezählt. Soweit bekannt, ist Beisein von anderen Bürgern nicht gestattet. Leider rekrutieren sich nun die Wahlhelfer oft aus Beamten, die vom Staat bezahlt werden und damit von den Regierungsparteien in gewissen Maße abhängig, kurz, potenziell parteiisch sind. Oder es sind, da Wahlauszählung meist im kommunalen Kreis vorgenommen wird, mehr oder weniger mit der lokalen politischen Elite verbundene Menschen, die anfällig für Klüngelei und andere Manipulationen sind.

So oder so, es reicht nicht, dass die Stimmen in Deutschland von Wahlhelfern ausgezählt werden. Erst wenn sie in offener Versammlung ausgezählt werden, wo ein jeder Bürger das Recht auf Kontrolle hat, wird Deutschland (zumindest was den Wahlvorgang betrifft) eine wirkliche Demokratie durch das Volk und für das Volk sein.

Die Redaktion
Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 15. Januar 2008 von Redaktion geschrieben und in die Kategorie Wahlen, Parteien, Ämter eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Redaktion am 15. Januar um 11:44 Uhr

Allgemein zur Frage wie Amtsträger bestimmt werden auch aktuell interessantes im Parteibuch:

“Ausgewählt wurde Horst Dreier von einer informellen SPD-Runde”

http://www.mein-parteibuch.com.....spd-runde/

Kommentar von kadejott am 15. Januar um 12:02 Uhr

Ich werde das Gefühl nicht los, daß Politblog immer mehr zu einer Plattform für amerikanische Probleme wird. Haben wir eigentlich keine Eigenen?
Es ist mir völlig wurscht, wer der nächste Präsident der USA wird und wie das zustande kommt. An der Politik wird sich im Großen und Ganzen eh nichts ändern.
Mich interessiert viel mehr, wie wir die Probleme in Deutschland und Europa lösen können.
Was hier so abgeht, zeigt doch der Kommentar von redaktion mit dem Link zur “Wahl” des neuen obersten Richters unserer Bananenrepublik in deutlichster Weise. Kümmern wir uns doch bitte darum und nicht um Probleme in Übersee.
Wenn das hier an dieser Stelle nicht mehr geht, dann müssen wir uns eben eine neue Spielwiese suchen.

Kommentar von Redaktion am 15. Januar um 12:20 Uhr

@kadejott:

“Kümmern wir uns doch bitte darum und nicht um Probleme in Übersee”

Wir für unseren Teil sehen uns durchaus in der Lage, uns sowohl um Probleme hier, als auch um Probleme in Übersee zu kümmern. Keine Sorge, bald gibt es hier auch wieder “deutsche” Themen.

Scheinbar hast du aber den Sinn des Artikels nicht verstanden. Dass Wahlen nicht in aller Öffentlichkeit ausgezählt werden, IST evidenterweise AUCH ein deutsches Problem!

Amerika ist das abschreckende Beispiel, an dem wir erkennen können wie unsere Demokratie untergraben wird. Auch bei uns wird es einen größeren Push für Wahlmaschinen geben, und dann sollten wir in der Lage sein, deren Einführung zu verhindern.

Wenn du der Meinung bist, dass das hier angesprochene Problem Deutschland nicht betrifft, dann teil doch bitte den anderen Lesern und uns mit, in welchem Wahlbezirk Deutschlands jeder Bürger die Auszählung kontrollieren darf (auch ohne von irgendjemand zum “Wahlleiter” ernannt zu sein).

Kommentar von hooonk am 15. Januar um 12:58 Uhr

@Redaktion:
1. Was ist den das für ein Ton hier? “Scheinbar hast du aber den Sinn des Artikels nicht verstanden” - hab mich bei Euch schon mal wohler gefühlt!

2. Um in Eurem Tonfall zu antworten: Schon mal was vom § 2(2) Wahlprüfungsgesetz gehört? Nein? Sowas… lesen bildet!

Kommentar von Redaktion am 15. Januar um 13:17 Uhr

Bitte um Verzeihung Herr/Frau Hoonk, korrekterweise müsste es heissen “du hast eventuell die hinter dem Artikel steckende Intention missverstanden”. Und danke für die mögliche Weiterbildung. Welche Formulierung in diesem Gesetz erlaubt es jedem beliebigen Bürger, der Stimmauszählung beizuwohnen und sie zu kontrollieren?

Kommentar von VanHalsig am 15. Januar um 13:30 Uhr

Hallo Kadejott,
ich denke die Berichterstattung über die Vorwahlen und die dort eingesetzen Wahlcomputer ist sinnvoll und richtig. Dieses Problem wird uns ansonsten in einigen Jahren auch noch beschäftigen.
Hier in Deutschalnd kommt es auch zu einem immer weiter verbreiteten Einsatz von Wahlcomputern, so u. a. in Hessen bei der Landtagswahl. Die Dinger sollen hier eingesetzt werden obwohl diesen Geräte (Hessen besitzt baugleiche Geräte) in Holland die Zulassung entzogen wurde. Es sind zwar nur einige Kommunen die die Dinger einsetzten, aber dies ist nur der Anfang.
In Niedernhausen gab es bereits bei der letzten Kommunalwahl Probleme und Unregelmäßigkeiten mit dem System. Der CCC hat ein Gutachten über die Computer erstellt und die leichte Manipulierbarkeit nachgewiesen - trotzdem sollen sie verwendet werden. Es bleibt für die Wahlen in Hessen nur die Hoffnung, daß der hessische Staatsgerichtshof die Verwendung per einstweiliger Anordnung stoppt.
Mir wird einfach nur übel wenn ich mir das CCC-Gutachten durchlese und den “blauäugigen” Einsatz der Wahlcomputer und die Begündungenb dafür durchlese.

Kommentar von bitter_twisted am 15. Januar um 15:46 Uhr

“Wir haben das allerkostbarste Stück unserer Demokratie outgesourced: Die Auszählung unserer Stimmen.”

Es ist weniger ein Problem “wer” die Stimmen zählt, sondern wie sie gezählt werden. Das altmodische zählen der Stimmzettel hat ein großes Vorteil, man kann nachzählen. Elektronische Wahlmethoden, es sei denn man zählt Stimmzettel elektronisch, haben diesen Vorteil nicht.

Schon 1979 hatte Adam Osborn in sein Buch “Running Wild” die Hoffnung ausgesprochen das die Führung der Freien Welt nie auf diese Stimmzettel verzicten wird, denn jeder Computer lässt sich manipulieren und bei einer Wahl sind die “Stakes” sehr hoch.

Heute sind Computer schneller, billiger, userfreundlicher, aber prizipiell hat sich seit 1979 nichts geändert, ausser das Bürger bereit sind eine korrupte Regierung zu tolerieren.

Kommentar von Matt am 15. Januar um 16:08 Uhr

Da im Allgemeinen politische Maßnahmen der US-Regierung mit Zeitverzögerung auch hierzulande Regierungsprogramm werden, muß die dortige Entwicklung aufmerksam beobachtet werden.

Ich finde den Ton hier “normal”, aber ich wohne ja auch in Berlin ;)

Kommentar von balu am 15. Januar um 19:54 Uhr

Zumindest in Hessen sieht das Landtagswahlgesetz (noch) eine öffentliche Zählung vor:

“Nach der Beendigung der Wahl wird das Wahlergebnis in den einzelnen Wahlbezirken durch Zählen der Stimmen öffentlich ermittelt. ” Quelle: § 35 LWG

Ich werde das am Wahlabend auf jeden Fall mal testen…

Wie sich das dann allerdings mit dem Einsatz von “Wahlgeräten” in Einklang bringen läßt, ist mir nicht ganz klar.

Kommentar von Gedankenverbrecher am 15. Januar um 21:46 Uhr

Der Ton hier ist genau der richtige meiner Ansicht nach.
Auch wäre ich enttäuscht gewesen wenn das Thema NICHT hier aufgegriffen worden wäre.
Demokratie - zumindest das was WIR auch in Deutschland darunter verstehen - ist schließlich auch eng an das Geschehen in der Welt gekoppelt. Und die Manipulierbarkeit der Wahlcomputer sollte schon jetzt bei uns alle Alarmglocken erklingen lassen.

Kommentar von Querdenker am 16. Januar um 11:02 Uhr

Also das dies in Amerika von einer privatisierten Firma übernommen wird ist doch typisch. Das betrifft Deutschland genauso. Schaut euch mal auf der Seite vom Chaos Computer Club um. Da findet ihr jede Menge Berichte zu den Wahlcomputern. “http://www.ccc.de/”

Der letzte Stand den ich mitbekommen habe ist, dass juristische Schritte eingeleitet werden gegen die Wahlcomputer in Hessen.

“http://www.ccc.de/updates/2008/wahlcomputer-hessen?language=de”

Zum Ton sage ich folgendes. Der ist absolut richtig so den vieles was in Amerika passiert passiert früher oder später auch bei uns oder bei euch. Wems nicht passt soll nicht lesen das ist ganz einfach.

Kommentar von lastdingo am 16. Januar um 22:14 Uhr

Es handelt sich um parteiinterne Wahlen, nicht staatliche Wahlen.
Der Ruf nach dem Staat ist da totaler Humbug.

Kommentar von Henry Edward J. am 16. Januar um 22:27 Uhr

@lastdingo:

“Der Ruf nach dem Staat”

Was genau meinst du denn damit?

Kommentar von StephanB am 17. Januar um 11:23 Uhr

Hallo,
also kurz zu Wahlhelfern: Mein Onkel hat schon einmal geholfen, aber ich glaube nur bei der Stimmabgabe (?). Er arbeitet bei einer regionalen Tageszeitung in der Buchhaltung. Meine Eltern (beide Beamte) waren nie Wahlhelfer. Ich war allerdings in meinen ersten Lebensjahren auch nicht allzu aufmerksam. ;-)
Bei der letzten Bundestagswahl wurden ca. 2 Mio. Stimmen mit Hilfe von Wahlcomputern ausgezählt.
Der Krieg in Afghanistan und im Irak geht auch uns an, also ist das Thema genau richtig.

Zur Unterstützung von Ron Paul würde ich mir gerne einen Aufkleber hinten aufs Auto bäppen. Wo bekommt man denn so etwas in Deutschland (kaufen, bestellen) ohne Überweisung in die USA?
Wenn das alle Sympathisanten machen würden, müsste das doch sicher auch irgendwann ein Medienecho hervorrufen.

Noch ein Zitat (
http://annakuehne.twoday.net/stories/4569022/
) vom Blog von Anna Kühne, das ich ganz toll finde :
“Welche Kampfmethode ist effektiver? Die direkte (”Gegen”) oder die indirekte (”Für”)? Und habe ich die freie Wahl? Kann ich falsch wählen?
. Lösung: Die richtige Option ist jene, die am ehesten mit den eigenen Bedürfnissen konform geht.

Und vielen Dank für Eure Arbeit!

Kommentar von Wahltransparenz am Beispiel New Hampshires | NIGHTLINE am 17. Januar um 14:58 Uhr

[...] Das Politblog hat sich die Mühe gemacht, Teile eines englischen Texts zu übersetzen, der sich mit dem überraschenden Wahlergebnis bei den Vorwahlen in New Hampshire befasst. Die Umfragen gingen davon aus, dass Obama gewinnt, gewonnen hat aber Clinton. Und das ist Stoff für Fragen, die sehr leicht beantwortet werden könnten, wenn es eine öffentliche Auszählung der Stimmen geben würde. Es ist ziemlich einfach, dahinter zu kommen was geschehen ist: Wir hatten eine Wahl, in der 81% der Stimmen im Verborgenen von einer privaten Firma ausgezählt wurden, und das resultierte in einem fragwürdigen Ergebnis. [Link] [...]

Kommentar von rebellenherz am 17. Januar um 16:45 Uhr

Zitat:

In Deutschland werden die Stimmen in der Regel von Wahlhelfern ausgezählt. Soweit bekannt, ist Beisein von anderen Bürgern nicht gestattet. Leider rekrutieren sich nun die Wahlhelfer oft aus Beamten, die vom Staat bezahlt werden und damit von den Regierungsparteien in gewissen Maße abhängig, kurz, potenziell parteiisch sind.

In Deutschland kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger freiwillig als Wahlhelfer bei der Kommune melden. Er bekommt auch eine geringe Aufwandsentschädigug.
Punkt 18:00 Uhr wird das Wahllokal geschlossen. Die letzten verbliebenen Wähler dürfen abstimmen den Raum nicht verlassen. Danach wird das Wahllokal wieder geöffnet. Ist kei Wähler gegen 18 Uhr anwesend, ist die Tür trotzdem zu schließen und gleich wieder zu öffnen. Die öffentliche Auszählung beginnt nun mit dem Öffnen der Wahlurnen.
Alle Bürgerinnen und Bürger dürfen dabei sein. Es muss bis zum Schluss ausgezählt werden.
Verwaltungsbeamte und Angestellte werden in der Regel von der Kommune “freiwillig verpflichtet” als Wahlhelfer zu arbeiten. Es kann sich jeder freiwillig melden der meint irgendwas läuft falsch!

Was in diesem Text steht, ist definitiv falsch bzw. schlecht recherchiert!!!

Kommentar von Redaktion am 17. Januar um 18:41 Uhr

Liebes Rebellenherz, nicht 100%-korrekte Recherche lassen wir uns natürlich gern vorwerfen, wo angebracht. Dass wir unsere Aussage nicht als nonplusultra gesehen haben, erkennst du leicht an der Formulierung “soweit bekannt”. Übrigens sind die Verfasser in diesem Fall Amerikaner, und ich denke mal dass du über das amerikanische Wahlsystem auch nicht 100% Bescheid weisst (uns selbst ist da auch nicht alles klar). Glücklicherweise jedenfalls haben wir Leser wie dich, die uns auf solche Fehler aufmerksam machen.

Glücklicherweise haben wir aber auch Bloggerkollegen wie diesen hier, der das ganze mit Nachweis richtig stellt:

“Exemplarisch zitiere ich §54 Der Bundeswahlordnung:

Während der Wahlhandlung sowie der Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses hat jedermann zum Wahlraum Zutritt, soweit das ohne Störung des Wahlgeschäfts möglich ist.”

http://blogs.hr-online.de/nigh.....ampshires/

Hier sei angemerkt, dass natürlich von Bürgerseite darauf zu achten sei, dass kein bürgerlicher Beobachter aus fadenscheinigen Gründen wegen “Störung des Wahlgeschäfts” entfernt wird.

Die Konsequenz bleibt die gleiche: Augen auf bei der Wahl!

Kommentar von malte84 am 27. Januar um 18:16 Uhr

rebellenherz hab völlig richtig und sachlich kritisiert! Nur die drei Fragezeichen am Ende seines Kommentars sind überflüssig.

Ich würde mir wünschen, dass die Redaktion auf so eine gerechtfertige Kritik selbst auch so sachlich reagiert und nicht mit irgendwelchen überflüssigen Rechtfertigungen daher kommt.
“Übrigens sind die Verfasser in diesem Fall Amerikaner, und ich denke mal dass du über das amerikanische Wahlsystem auch nicht 100% Bescheid weisst (uns selbst ist da auch nicht alles klar).”

Ich hätte mir eher so eine Antwort von euch gewünscht:
“Stimmt, danke für die Richtigstellung und Entschuldigung für die Fehlinformation.”

Das trägt auch zur Glaubhaftigkeit bei….

Das hört sich jetzt an, als ob eure Reaktion total daneben war - das war sie natürlich nicht. Aber doch schon etwas weiter weg von ‘perfekt’.

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