Update: Politblog intern - Demokratie lebt von Kritik
Liebe Politblog.net LeserInnen,
nachdem Ponys letzter Artikel unsere Kommentarmoderation wieder überquellen hat lassen und wir dafür auch viel Kritik einstecken mussten hier noch ein paar Bemerkungen aus meiner Sicht der Dinge und ein paar Zahlen.
Als erstes sollte gesagt werden, dass Politblog.net eine Community Webseite ist, das bedeutet wir wollen Rückmeldungen und aktive User die sich beteiligen. Es ist nicht geplant Politblog.net zu einer Webseite werden zu lassen, auf der es keine Möglichkeit mehr gibt seine Meinung zu sagen.
Doch im Moment gibt es folgende Probleme:
Wir haben (erfreulicherweise) inzwischen sehr, sehr viele Besucher auf unseren Webseiten. Im Durchschnitt sind 6000-8000 Besucher pro Tag bei uns (ca. 750.000 Besucher seit dem Start vor ca. 1 1/2 jahren), und es schreiben doch einige Leser Kommentare zu unseren Artikel (was uns ja durchaus auch erfreut). Allerdings gibt es viele Menschen die auch nach mehrfacher Ermahnung sich nicht an unsere Kommentarpolitik halten und so viele Menschen versuchen diesen Blog zu sabotieren. Wir leben in Deutschland und deshalb kann jeder uns dafür haftbar machen was manche Idioten in den Kommentaren schreiben.
Bis jetzt haben wir ein kompliziertes Filtersystem mit Black-/Whitelists und Moderationslisten benutzt. Allerdings kostet es viel Zeit die Kommentare zu modieren, und teilweise ist das ein Job der mehrere Stunden am Tag in Anspruch nimmt! Wenn wir z.B. nicht innerhalb weniger Minuten oder Stunden einige Kommentare freischalten, schreit gleich jeder Zensur, das Gleiche gilt wenn wir, für uns rechtlich bedenkliche Teile aus Kommentaren entfernen. Wenn ihr zum Mord, Gewalt oder sonstigen Illegalen Aktivitäten aufrufen wollt, dann mach das auf eurem eigenen Blog, wir wollen damit nichts zu tun haben! Es kostet Pony die hauptsächlich die Kommentare moderiert immer sehr viel Zeit und Kraft die Kommentare zeitnah und trotzdem sorgfältig freizuschalten. Das war so nicht geplant und reduziert die Zeit die wir für Artikel und andere wichtigere Dinge verwenden können. Aus diesem Grund wird die Kommentarfunktion eingeschränkt werden.
Die jetzige Lösung ist meiner Meinung nach keine endgültige Lösung! Ich persönlich bin der Meinung, dass wir nicht zu viele Kommentatoren ausschließen sollten und ein Lebenslauf mit Schreibprobe vielleicht etwas zu viel gefordert ist. Anonymes Kommentieren wird es aber auf jedenfall nicht mehr geben. Noch diskutieren wir Autoren über verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
So weit von meiner Seite, ich hoffe Politblog.net wird weiterhin so gut besucht.
Update: Zu diesem Artikel werden Kommentare zugelassen, allerdings müssen alle Kommentare erst freigeschaltet werden! Außerdem können nur registrierte und eingeloggte Benutzer Kommentare schreiben.
nachdem Ponys letzter Artikel unsere Kommentarmoderation wieder überquellen hat lassen und wir dafür auch viel Kritik einstecken mussten hier noch ein paar Bemerkungen aus meiner Sicht der Dinge und ein paar Zahlen.
Als erstes sollte gesagt werden, dass Politblog.net eine Community Webseite ist, das bedeutet wir wollen Rückmeldungen und aktive User die sich beteiligen. Es ist nicht geplant Politblog.net zu einer Webseite werden zu lassen, auf der es keine Möglichkeit mehr gibt seine Meinung zu sagen.
Doch im Moment gibt es folgende Probleme:
Wir haben (erfreulicherweise) inzwischen sehr, sehr viele Besucher auf unseren Webseiten. Im Durchschnitt sind 6000-8000 Besucher pro Tag bei uns (ca. 750.000 Besucher seit dem Start vor ca. 1 1/2 jahren), und es schreiben doch einige Leser Kommentare zu unseren Artikel (was uns ja durchaus auch erfreut). Allerdings gibt es viele Menschen die auch nach mehrfacher Ermahnung sich nicht an unsere Kommentarpolitik halten und so viele Menschen versuchen diesen Blog zu sabotieren. Wir leben in Deutschland und deshalb kann jeder uns dafür haftbar machen was manche Idioten in den Kommentaren schreiben.
Bis jetzt haben wir ein kompliziertes Filtersystem mit Black-/Whitelists und Moderationslisten benutzt. Allerdings kostet es viel Zeit die Kommentare zu modieren, und teilweise ist das ein Job der mehrere Stunden am Tag in Anspruch nimmt! Wenn wir z.B. nicht innerhalb weniger Minuten oder Stunden einige Kommentare freischalten, schreit gleich jeder Zensur, das Gleiche gilt wenn wir, für uns rechtlich bedenkliche Teile aus Kommentaren entfernen. Wenn ihr zum Mord, Gewalt oder sonstigen Illegalen Aktivitäten aufrufen wollt, dann mach das auf eurem eigenen Blog, wir wollen damit nichts zu tun haben! Es kostet Pony die hauptsächlich die Kommentare moderiert immer sehr viel Zeit und Kraft die Kommentare zeitnah und trotzdem sorgfältig freizuschalten. Das war so nicht geplant und reduziert die Zeit die wir für Artikel und andere wichtigere Dinge verwenden können. Aus diesem Grund wird die Kommentarfunktion eingeschränkt werden.
Die jetzige Lösung ist meiner Meinung nach keine endgültige Lösung! Ich persönlich bin der Meinung, dass wir nicht zu viele Kommentatoren ausschließen sollten und ein Lebenslauf mit Schreibprobe vielleicht etwas zu viel gefordert ist. Anonymes Kommentieren wird es aber auf jedenfall nicht mehr geben. Noch diskutieren wir Autoren über verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
So weit von meiner Seite, ich hoffe Politblog.net wird weiterhin so gut besucht.
Update: Zu diesem Artikel werden Kommentare zugelassen, allerdings müssen alle Kommentare erst freigeschaltet werden! Außerdem können nur registrierte und eingeloggte Benutzer Kommentare schreiben.
Kommentar von DaRockwilda am 11. Dezember um 12:45 Uhr
@all:
Bitte respektiert es, wenn wir fürs Erste äußerst selektiv in der Kommentarfreischaltung sein werden. Gäbe es nicht so viele, die offene Kommentarfunktionen missbrauchen wollen, wäre das nicht nötig.
Vor Allem ist es uns wichtig, dass auch weiterhin die Leser neue Informationen und Entwicklungen zu den in den Artikeln besprochenen Themen anbringen können. Dies ist fürs Erste wieder möglich.
Kommentar von cheplar am 11. Dezember um 12:53 Uhr
Also ich kann das durchaus verstehen, bin ja seit ein paar monaten nun leser hier und hab dementsprechend auch so einiges “dummes” lesen müssen ^^
PS: mit dumm mein ich die kranken-sinnlosen-flame posts einiger herrschaften ^^
Kommentar von Turbo am 11. Dezember um 13:30 Uhr
Okay,
lass es uns nochmal, diesmal ernsthaft! bemüht und ohne falschen Schnickschnack oder Nebensächlichkeiten, streng Themenbezogen, versuchen.
Wir sind ja lernwillig und - hoffentlich - auch lernfähig.
In diesem Geist, mit etwas mehr Reife diesmal, ein frohes, konzertiertes und gemeinsames Ringen um Wahrheit und Vertiefung zu den vom Politblog vorgegebenen, eh, vorgestellten Themen. Eine erste Anregung, erlaubt bitte eine Themen-Vorschlagsliste, die zukünftig von den Moderatoren oder eventuell auch interessierten Lesern abgearbeitet bzw. noch ergänzt werden kann. Aktuelle Ereignisse gehen natürlich jeweils unbestreitbar vor. In diesem Sinne, uns allen ein fröhliches Gelingen.
Euer Turbo.
Kommentar von jo.schmidt am 11. Dezember um 13:52 Uhr
Wenn man angemeldet sein muss dann find ich es ganz ok
Die Leute, die sich nicht einmal die Mühe machen wollen sich hier anzumelden
von denen will ich auch gar nicht die Kommentare lesen !
Ich habe 27 Sekunden gebraucht für die Anmeldung und wenn ich jetzt für immer posten kann , ja dann bin ich doch zufrieden
Und Mist schreibe ich nicht , denn den Account will ich nicht verlieren.
Hoffe es wird einen Kompromiss geben denn das Rechtssystem ist wirklich problematisch und das haben teilweise zu wenig im Hinterkopf.
Erst war ich auch extrem enttäuscht aber ich danke dir -Frieder- dass du Ponys crassen Beitrag entschärft hast und wir keinen Lebenslauf !!!! schreiben müssen !!!
Kommentar von Thomas am 11. Dezember um 13:54 Uhr
Ja, Demokratie lebt auch von Kritik, darüber gibt es keinen Zweifel, oder sollte es zumindest nicht geben. Vor allem sollte diese Krititk eben auch dem Thema zuträglich sein und dieses nicht vernichten!
Ich selbst habe in meinen wenigen Artikeln für den Politblog immer wieder erleben müssen wie tage- teils wochenlange Recherchen und stundenlanges Schreiben mit einigen, wenigen Kommentaren von Trollen, Besserwissern und, oder Wichtigtuern zunichte gemacht wurden, die rein gar nichts mit dem jeweiligen Thema zu tun hatten. Das ist auch einer der, wenn nicht der ausschlaggebendste Grund für mich gewesen warum ich mir diese Arbeit nicht mehr mache. Es scheint leider immer noch und immer mehr Menschen zu geben die, wenn ihrem “Geseiere” schon niemand zuhört, es wenigstens schriftlich festgehalten sehen wollen, auch wenn es niemanden interessiert, oder es nicht zum Thema paßt. Sie provozieren, “labern” dummes, oft aggressives Zeug und zerstören so oftmals jegliche Diskussionsgrundlage.
Was Politblog hier kommentarpolitisch macht, bzw. machen will finde ich also völlig richtig und verständlich. Lange genug haben die Betreiber es ja nun versucht und darauf gehöfft das die Leser und Schreiber hier eine Basis zur gemeinsamen Aufbereitung von Weltgeschehen, Geschichte, aktueller Politik usw. finden würden. Die Basis ist zweifellos immer noch da und besser denn je.
Aber offensichtlich muß sie doch geschützt werden, damit sie nicht völlig untergraben wird.
Kommentar von grimoire am 11. Dezember um 13:54 Uhr
Liebe Redaktion,
Ihr habt aus verständlichen Gründen eure Komentarpolitik geändert.
Manche Komentare von hellen Köpfen, deren Gedanken mich beindruckt haben, werden mir fehlen, andere nicht.
Ich bin sicher, daß diese Entscheidung der Absicht von Politblog.net und Eurer wichtigen Arbeit dienlich ist und finde diese Lösung angemessen.
Viel Erfolg und alles Gute
grimoire
Politblog bewegt!
Kommentar von DaRockwilda am 11. Dezember um 13:59 Uhr
@all bzgl. des Lebenslaufs:
Bitte unterscheidet zwischen a) “herkömmlichen” Kommentaren und b) Gastkommentatoren, die längere Beiträge schreiben können und wollen und hier veröffentlicht werden können.
Wer ab und an ein paar zusätzliche Infos und seine sachlichen Meinungen posten will braucht keinen Lebenslauf
Allen bislang danke für das Feedback!
Kommentar von Gedankenverbrecher am 11. Dezember um 14:15 Uhr
Also ich finde es auch in Ordnung.
Ich hätte es auch schade gefunden wenn gar keine Kommentare mehr zugelassen werden. Ich war immer um die zusätzlichen Infos dankbar. Natürlich müssen sich die Autoren dann auch ein Stück weit darauf verlassen können, dass die gesetzten links auch “sauber” sind.
So haben die Autoren ja wenigstens die Möglichkeit, entsprechende Kommentarschreiber auszuschliessen.
Und auch wenn ich grundsätzlich gegen Zensur bin… in so einem Fall - wenn Politblog den Kopf herhalten muss für Inhalte die jemand anderes in die Kommentare bringt - dann ist es auch absolut gerechtfertigt, solche Leute auszuschliessen. Das hat ja nichts mit Zensur zu tun sondern mit virtuellem Hausrecht.
Nun ich hoffe, dass auch weiterhin sachlich diskutiert - aber nicht unsachlich gestritten - wird über Themen die uns alle angehen.
Und dass somit auch näher am Thema geblieben wird.
Kommentar von Joerg am 11. Dezember um 14:27 Uhr
Wer zufällig im Netz auf einen Blog-Beitrag stößt und diesen kommentieren möchte, wird sich von der Notwendigkeit, sich zuerst zu registrieren, sicher abgewiesen fühlen. Das kann natürlich schade sein. Andererseits hätte ich im Moment auch keine bessere Idee, zumal ihr ja bereits eine Menge ausprobiert habt und das ganze auch ziemlich aufwändig werden kann.
Man sollte es als Experiment betrachten und schauen, was dabei herauskommt. Im Moment ist es sicher besser, einen guten Kommentar weniger zu lesen, als sich durch zig unsinnige durchzuwühlen.
Kommentar von Dargo am 11. Dezember um 14:27 Uhr
Es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis dieser Entschluß gefasst wird die Kommentar funktion zu drosseln angesichts so mancher Kommentare, allerdings läßt mich das Gefühl nicht los das manche genau dies vielleicht beabsichtigt hatten.
Nie zuvor hatte ich mich in Politischen Foren und Seiten gewagt mich zu äußern aus vielen vielen persönlichen Gründen, aber dieser Blog hier gab mir den Mut und die Freude dazu mich äußern zu wollen. Es giebt einem das Gefühl der Hoffnung. Das Problem ist nur das man sich zu schnell in der Euphorie verliert und die Sachlichkeit damit aufs Spiel setzt. Ich denke auch bei mir kam das manchesmal vor. Leider bin ich auch kein guter Autor und politische Dinge professionell zu beschreiben fällt schwerer als man so denkt.
Für mich ist dieser Blog eine der Informationsquellen Nr.1 neben des Thema`s weitere viele Links von sehr intressantem Inhalt zu finden sind wo man sonst alleine so nur mühsam findet findet.
Allerdings war das gefühl des zu spammens dieses Blogs im Anmarsch und lässt dieLleute die wirklich wichtigen und sachlichen Kommentare nur mühsam finden, was mich dazu ebenso bewegte die Kommentare einfach zu Überfliegen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen , welche Mühe dahinter stecken muß und bin ein wenig traurig darüber, dennoch vollkommen nachvollziehbar.
Ich halte die Entscheidung richtig, nicht nur zum Selbstschutz der Moderatoren und gesamten Team, sondern auch um die Qualität dieser Seite zu wahren.
Ich glaube nun das man wieder auch die Möglichkeit wieder hat schnell und qualitativ hochwertige Informationen hier finden zu können. Vielen Leuten gab dieser Blog auch Hoffnung und durch diese Maßnahme denke ich das dies bewahrt wird.
Ein großes Dankeschön an das Politblog Team
Kommentar von Große Blogs und kleine Kommentare | Jörg Friedrich am 11. Dezember um 15:03 Uhr
[...] 11.12.2007 15:00 – Das Politblog lässt inzwischen wieder Kommentare zu, allerdings nur von angemeldeten [...]
Kommentar von aristo am 11. Dezember um 15:04 Uhr
Ich finde auch, daß dies eine richtige Entscheidung ist.
Es ist wohl allemal wichtiger, Artikel zu schreiben als unsinnig oder gar
gefährliche Kommentare zu filtern.
Kommentar von Andreas am 11. Dezember um 15:06 Uhr
völlig ok!!! vor deppen muß man sich schützen.
solange kritische und inhaltlich korrekte stimmen weiter veröffentlicht werden, sehe ich kein problem.
in den mainstreammedien, wie der spiegel, wird zensiert ohne ende. da flieg ich regelmäßig selbst bei sachlicher kritik raus.
aber die befürchtung habe ich hier nicht.
Kommentar von wmc am 11. Dezember um 15:09 Uhr
Ist in meiner Sicht völlig inordung.
Weiter so
Kommentar von Tequila am 11. Dezember um 15:12 Uhr
ehrlich gesagt, es hat mich sowieso gewundert, das man hier einfach nur “so”, ohne registrierung schreiben kann.
diese maßnahme war schon mehr als aktuell.
witerhin viel erfolg!
Kommentar von Haris am 11. Dezember um 15:19 Uhr
Halte das auch für die richtige Einstellung für das Politblog. Solange weiterhin die für die Artikel hier typischen Diskussionen in den Kommentaren möglich sind, stört so eine kleine Registrationshürde nicht.
Kommentar von JimTonic am 11. Dezember um 15:28 Uhr
Muss sagen, ich war schon sehr verwundert über diese ‘Lebenslauf’ Geschichte. Und bins irgendwie immer noch.
Aber ich bin auch froh zu sehen dass es scheinbar nicht soo ratze-putz radikal gemeint war, und es noch ein wenig Platz für ‘ab-und-zu kurz-poster’ hat, welche den Blog-Betreibern nicht gleich ihre ganze Lebensgeschichte offenlegen wollen.
In Anbetracht der hier besprochenen Themen scheint mir dies auch schon sehr , hm, Merkwürdig. Herr Schäuble hätte ja seine helle Freude an dieser Massnahme:(
Oh, und ps: bekommen wir Leser denn auch noch EUREN Lebenslauf zu sehen?
Kommentar von schere am 11. Dezember um 15:29 Uhr
Richtige Entscheidung, völlig in Ordnung.
Von mir auch noch mal ein Danke an pony und das Team für die gute Arbeit hier.
Kommentar von Franz am 11. Dezember um 15:30 Uhr
Ich lese den Politblog schon seit längerer Zeit und habe auch schon einige Kommentare geschrieben. Aber in letzter Zeit hatte ich nicht mehr die Zeit dazu, die Kommentare überhaupt durchzulesen.
Von was für Leuten kamen denn die Müllkommentare? Von Israelfetischisten, Zionisten, Antideutschen, Nazis, Kapitalismusfetischisten, Islamhassern oder war es nicht ersichtlich, wo diese Leute politisch stehen???
Kommentar von ihr_warenkorb_ist_leer am 11. Dezember um 15:58 Uhr
Freut mich, dass Ihr es jetzt mit einer Passwort-Lösung versuchen werdet. Und rigoroses Aussortieren - na, unbedingt! Die bräunlichen Rinnsale, die hier durch einige der jüngsten Threads gesickert sind, haben, für Leser wie mich zumindest, die Lesefreude doch arg gemildert. Ich weiß aus eigenem Erleben, wie wenig manche Leute für Argumente zugänglich sind; und es ist ein dummer Irrtum (dem man nur allzu leicht erliegt), sich immer und immer wieder auf die selben, fruchtlosen Diskussionen mit ihnen einzulassen. Sie nehmen natürlich jedes Diskussionsangebot gerne wahr, erst recht, wenn sie dabei anonym bleiben können, um ihre krude Weltsicht in aller Ausführlichkeit darzustellen. Der Politblog darf kein Forum für diesen “braunen Sumpf” sein, ebensowenig wie für alle anderen, “messianisch an fragwürdigen Zöpfen Strickenden” (beide Zitate Pony).
Wünsche für die Zukunft viel Erfolg,
freu mich schon auf den “neuen” Politblog!!!
Kommentar von Evol am 11. Dezember um 16:12 Uhr
Gute Entscheidung,
darum auch meine erste Post zu diesem Zeitpunkt, mit der Hoffnung auf weiterhin Toprecherche, Info und gehaltvolle Statements.
… darum weiter hart am Wind und keine Giftsprüherei
Grüsse
Kommentar von bernini am 11. Dezember um 16:50 Uhr
Jetzt habe ich mich auch angemeldet, ging schnell und problemlos.
politblog.net ist bei mir tägliche Pflichtlektüre, sehr gute Artikel werden von Kommentaren ergänzt, von denen ich viele auch sehr gut finde. Ich finde es gut wenn man sich registrieren muss.
Wer nur provozieren möchte, wer Müllkommentare lesen und schreiben will kann es dort tun.
Kommentar von jens am 11. Dezember um 16:51 Uhr
Ich finde es auch völlig Okay und wichtig wenn man gewisse Kommentare raus filtert. Ansonsten würdet Ihr ja riskieren, dass das Blog aus rechtlichen Gründen irgendwann geschlossen werden müsste und das wäre wirklich sehr schade.
Eventuell ist es ja sinnvoll einigen “ausgewählten” Usern eine Moderatorfunktion zu geben um die Redaktion von Politblog mit dieser Arbeit zu entlasten. Habe so was schon in einigen Foren gesehen und es funktioniert augenscheinlich
.
Der Vorteil wäre, dass die Kommentare schneller freigeschaltet würden und sich die Redaktion mehr auf die eigentliche journalistische Arbeit konzentrieren könnte.
Wie auch immer, Ihr werdet schon das Richtige tun !
Kommentar von ihr_warenkorb_ist_leer am 11. Dezember um 17:25 Uhr
ach, und btw, lest Euch doch Eure Einlogg-Aufforderung noch mal durch, sollte da nicht eigentlich stehen:
“Du musst eingeloggt sein um einEN Kommentar schreiben zu können.”
Na dann…
Kommentar von Rheinbogen am 11. Dezember um 18:12 Uhr
Eigentlich ist (fast) alles gesagt - auch ich wunderte mich über die bisherige Offenheit und auch ich finde es verständlich, dass künftig restriktiver vorgegangen wird. Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass es ohne Restriktionen nicht geht, so sehr wir uns das auch wünschen Und leider müssen wir immer wieder feststellen, dass einige wenige, ob böswillig oder nur unbedacht, das gute Werk vieler diskreditieren können. Womit ihr jetzt allerdings rechnen müsst, ist der vermehrte Vorwurf der Zensur Hier geht es nicht ohne Vertrauensvorschuss, und den habe ich. Abgesehen davon, dass es auch ein Hausrecht gibt, das sollte selbstverständlich sein.
Also bitte weiter mit den tollen Artikeln - und hoffentlich auch mit den überwiegend nützlichen Kommentaren. Ihr werdet bestimmt einen guten Kompromiss finden!
Kommentar von Raffael di-Lenardo am 11. Dezember um 18:18 Uhr
@pony
Das war eine gute Idee!!!
Kommentar von ControlledMelodytion am 11. Dezember um 18:31 Uhr
ich hab soeben ein kleines leuchtfeuer produziert. da schreibe ich von grundsätzen, vom gesellschaftlichen querschnitt und stelle fragen wie: wo geht die reise hin?
…
bevor ich poste, lese ich zum glück noch einmal gründlich durch (außer, ick bin sauer). fazit: klingt nicht mal schlecht, muss aber nicht sein.
Kommentar von treuni am 11. Dezember um 20:27 Uhr
…da ich ja als ehemaliger DDR-Bürger, grundsätzlich, kein Freund von Zensur bin möchte ich meine Bedenken anmelden. Natürlich ist mir das rechtliche Unterfangen, in unserer Scheindemokratie, durchaus bekannt, jedoch lebt ein BLOG erst durch freie, weitestgehend unveränderte, Kommentare !
Eine Anmeldung schreckt m.M.n zu viele Menschen ab, verhindert somit gute Gedanken in einer interessanten Debatte.
Am Ende wird alles zur Farce und gegenseitiger Schulterklopferei !
Ich finde es wirklich nicht gut, lese & liebe politblog.net seit fast einem Jahr täglich und kann nur hoffen, dass hier nicht ein Eigentor gefallen ist…
Kommentar von jane am 11. Dezember um 20:30 Uhr
Eine mehr als gute und verständliche Entscheidung von euch - gerade wenn weiterhin die Möglichkeit besteht lesenswerte Kommentare zu posten oder auch lesen zu dürfen …
Kommentar von Beergelu am 11. Dezember um 21:12 Uhr
Da sieht man mal wieder das Dilemma einer “Freien Gesellschaft”. Wegen der Einfältigkeit weniger (man könnte auch Egoismus sagen, da es solchen Kommentatoren nur um sich und ihr Weltbild geht, dass sie um jeden Preis [meist die Freiheit anderer] verbreiten wollen) , müssen viel in ihren Rechten und somit eben jenen Freiheiten zurücktreten, damit das Gesamtkonzept funktioniert, bzw. funktionsfähig bleibt.
Ich lese Politblog jetzt schon seit einigen Monaten, habe jedoch noch nicht die Zeit und die Muse gefunden, selber einen Kommentar zu verfassen. Was z.T. bestimmt auch daran lag, dass ich mich durch die zum Großteil sehr guten Kommentare eingeschüchtert gefühlt habe und mir nicht sicher war, ob meine sprachliche Leistung und mein Hintergrundwissen in dieses, doch schon gehobenes Niveau passt. Ich habe gerne auch weiterführende Links angeschaut, aber dann kamen leider jene, die diesen Raum der Freiheit anonym zu kommentiern nicht zu schätzen wussten und ihn für ihre Selbstdarstellung nutzten.
Deswegen befürworte ich diesen Schritt, den Politblog in Bezug auf die Kommentare gewählt hat und habe mich auch sogleich angemeldet, was hier überraschend schnell und unkompliziert ist.
Kommentar von qwerty am 11. Dezember um 21:14 Uhr
warum wurden meine kommentare nicht freigeschaltet?
danke
Admins: Wie gesagt, wir haben auch noch anderes zu tun, als immer hier zu sitzen und auf Kommentare zu warten.
Es hilft auch nichts, den gleichen Kommentar 5x abzuschicken oder noch zu fragen warum er nicht freigeschaltet wurde. Einfach 24h warten und wenn er dann noch nicht freigeschaltet ist, sollte man sich fragen ob der Kommentar wirklich Sinn macht und vor allem ob er unseren Regeln entspricht. Sollte der Kommentar gelöscht worden sein, verstößt er gegen unsere Richtlinien. Sollte dem ganz sicher nicht so sein, dann bitte melden, weil dann hat ihn unser Antispamplugin vermutlich gelöscht.
Kommentar von naughty am 11. Dezember um 22:09 Uhr
Nabend,
können wir dann wieder zur Politig übergehen?
Es gibt wieder wichtige neuigkeiten im Iran Konflikt die ich sehr brisant und interessant finde:
1. http://de.rian.ru/world/20071211/91885820.html
2. http://www.solms-braunfelser.d.....211APD9909
Kommentar von Feuerbach am 11. Dezember um 22:25 Uhr
Ich verstehe Eure Maßnahme. Jederder hier einen Kommentar schreibt sollte bedenken, welche großartige Möglichkeit er hat, an einer öffentlichen Diskussion teilzunehmen. Es sollte daher in aller Interesse sein, ein gewisses Niveau sowohl vom Inhalt als auch vom Stil her einzuhalten. Auch, daß letztlich die Leute aus dem Impressum hierfür rechtlich gerade stehen müssen. Unsinn ist es, in diesem Zusammenhang von Zensur zu sprechen. Niemand muß irgendwas auf seinem Blog veröffentlichen.
Allerdings halte ich es auch für übertrieben, selbst von einem Gastkommentator grundsätzlich eine Kurzbiographie und Arbeitsproben zu verlangen. Wenn die Arbeit gut ist, kann Sie auch für sich stehen. Das schließt ja nicht aus, daß die Redaktion im Einzelfall vor Veröffentlichung mal per Email nachfragt. Allerdings halte ich es für in Ordnung, Euch dann auch Klarnamen und Anschrift mitzuteilen. Bei den Kommentaren hoffe ich, daß Ihr es beim registrieren belaßt. Denn gerade hier können ja auch sehr lebendige Diskussionen stattfinden. Vorschlag: Wenn ihr seht, daß die Beiträge sich nur noch mit sich selbst beschäftigen oder weitab vom Thema liegen, schließt die Diskussion, vielleicht auch mit Vorwarnung. Ich finde es selbst nervig, mich zu einem interessanten Thema durch irgendwelchen Mist zu quälen. Ich kann Pony schon verstehen, wenn Ihr der Kragen geplatzt ist.
Go on with the good work!
Kommentar von Sitting-Bull am 11. Dezember um 22:28 Uhr
Endlich hat pony wieder Zeit für den Blog!
Kommentar von Levante am 11. Dezember um 22:48 Uhr
Ich finde die Entscheidung von Politbolg auch in Ordnung!.
Ein Themen vorschlagt hätte ich auch noch „Das Außenpolitische Desaster der Merkel Regierung” (Iran).
Kommentar von Christopher am 11. Dezember um 22:56 Uhr
Die Ankündigung die Kommentar-Rubrik zukünftig nur noch den “Profi-Kommentatoren” zugänglich zu machen hat mich schon etwas traurig gestimmt.
Ich hoffe daher ganz arg, dass sich die Übergangslösung (Registrierung) bewährt.
Schließlich ist gerade die Kommentar-Funktion die Besonderheit an Politblog.net welche ihr ein besonderes i-Tüpfelchen verleiht und sie von anderen investigativen Politikseiten abhebt.
Wenn diese Möglichkeit irgendwann eingestellt wird, wird auch ein “seelischer” Teil von Politblog verloren gehen.
Gerade das Posten von Kurz-Kommentaren halte ich für besonders wichtig: Knappe Statements oder Links zu ergänzenden Filmen oder Beiträgen.
Also Material, das unmöglich allein von den Artikelschreibern zusammengetragen werden kann.
Diese kleinen Bausteine machen Politblog.net erst lebendig und erzeugen ein Gefühl von Community-Projekt das den Leser neugierig macht, zum mitzumachen einlädt und aus seiner Passivität herausholt.
Schließlich haben wir wohl alle das selbe Ziel: Eine vernünftige und gerechte Politik.
Um aber weiterhin die Kommentar-Rubrik überschaubar zu halten könnten ich mir alternativ auch eine Beschränkung auf eine bestimmte Zeichenzahl vorstellen. Das würde dann auch die Lesearbeit der Moderatoren reduzieren.
Kommentar von Saklibahce am 11. Dezember um 23:03 Uhr
find ik in Ordnung. Die Kommentare waren/sind wie Salz in der Suppe. Ohne die zusätzlichen Infos, Meinungen und Links wär’ ich nie so schlau geworden:)
Kommentar von Abha am 11. Dezember um 23:11 Uhr
ist doch prima so! warum nicht gleich? Wer die freie Meinungsäußerung schätzt, sollte doch auch frei genug sein, zu seiner freien Meinung zu stehen. Und wer Verantwortung für seine freie Meinung übernimmt, achtet sicher auch die Würde und Freiheit des Anderen.
Cheers
und heiter weiter, ernsthaft, wahrhaft, aufrichtig und frei…
Kommentar von MichaelOL am 11. Dezember um 23:32 Uhr
Jeder von uns möchte etwas sagen und muß sich doch auch nicht verstecken, denn irgendwann wollen wir mal etwas unternehmen und können uns nicht mehr hinter einem Pseudonym verstecken.
In anderen Blogs muß man sich meist auch freischalten lassen und ist absolut okay.
Kommentar von egal am 11. Dezember um 23:45 Uhr
IMHO ist es wichtig, die Meinung aller zuzulassen. Wer sich nicht eingestehen kann, dass es Menschen unterschiedlicher Herkunft, Bildung oder Glaubensrichtungen gibt und diese Menschen selbstverständlich auch das Recht auf die Äußerung einer eigenen Meinung haben müssen - und sei sie noch so abwegig von der Eigenen - hat einfach nicht Begriffen was Leben ist, was die Ursachen eben jener Meinungen sind oder was des Rätsels Lösung ist.
Man muss sich das einmal vorstellen, wer in unserem Land eine Meinung äußert, die nicht mit der deutscher Rechtssprechung zu vereinbaren ist, wird mit dem Unrecht bestraft, diese Meinung nicht vertreten zu dürfen. Selbst wenn eine Person noch so dumm in seinen Ansichten wirkt - eine ehrliche Meinung zu kritischen Themen muss erlaubt sein - und sie ist mir allemal lieber als die Heucheleien der Systemgläubigen.
egal
Kommentar von johny am 12. Dezember um 00:33 Uhr
Viele der Kommentare und Ergänzungen empfand ich als Bereicherung und es wäre schade, wenn diese Möglichkeit nicht mehr besteht. Erst durch Diskussionen und kritische Auseinandersetzungen vieler Menschen mit einem Thema, kann man sich ein Bild von dem Sachverhalt machen. Somit ist die Möglichkeit des Gedankenaustausches ein Alleinstellungsmerkmal, das einen Blog wie diesen von einer Publikation aus dem Printbereich unterscheidet. Dadurch das viele Gedanken von den unterschiedlichsten Personen einfließen und auch weitere Quellen zusammengetragen werden, ist gewährleistet, dass nicht in erster Linie die Meinung eines Einzelnen, einer Interessengruppe oder auch eines Konzerns verbreitet wird, sondern eine möglichst korrekte Information. Die Verbreitung von Artikeln ohne jegliche Reflexion, die lediglich die Meinung des Autors oder dessen Auftraggebers wiedergeben, ist leider in den heutigen Massenmedien (wie Zeitschriften, Fernsehen oder Radio) Gang und Gäbe, liegt allerdings - das muss man fairer weise sagen - auch in der Natur dieser Medien.
Ich denke es ist ein guter Schritt, das Kommentieren nur nach vorheriger Anmeldung zu erlauben. Dies hilft, die hohe Qualität dieses Blogs zu wahren ohne Diskussionen gänzlich zu unterbinden.
Kommentar von woody am 12. Dezember um 00:54 Uhr
Ja kann ich gut verstehen. Is ja wirklich auch viel schwachsinn gepostet worden in letzter zeit.
und ich glaube den groesten muell haben wir noch nichtmal zu sehen bekommen.
ausserdem die hauptsache fuer mich sind immer noch die artikel und die information.
peaz
Kommentar von orgonray am 12. Dezember um 01:10 Uhr
Eine kleine Bewerbung schreiben?! Da kann man mal sehen auf welch hohem Niveau bei politblog nachgedacht wird. Als bisweilen stiller Mitleser möchte ich erstmal ein dickes Lob an die Autoren und natürlich auch an die genauso konstruktiven Kommentatoren aussprechen.
Hmm…tja…bei politblog-niveau sollten die Leude doch eigentlich wissen, dass gewisse Posts –gerade in Schäuble&Co Zeiten- die Arbeit der Betreiber unter Umständen zunichte machen könnten.
Wiegesagt bisher stiller Mitleser (noch lange nicht alle eurer Beiträge gelesen), aber liebe admins mal im Ernst: Bewerbungen gehören doch nach wie vor in den Autoren Bereich.
Wahrscheinlich lese ich hier nicht oft genug, da mir Bewerbungssanktionen als sehr drastisch erscheinen. (was war da der Auslöser?) Ein Patentrezept hab ich auch nicht parat. Aber „politblog“ sollte sich meines Erachtens nach doch nicht wegen „kleinlichen“ Beiträgen solche Aktionen ausdenken.
Ich würd das sportlich sehen: gelbe Karte, (ggf. gelb-rot) und dann Rot wie Rausschmiss!!
Ihr könnt doch, in Anbetracht Eueres Engagements, sowieso nicht verhindern, dass sich Möchtegerns und bessawissa einschleichen.
Wenn´se wollen hohlen die sich ´n neues Password bzw. account und fertisch is der Lack!
Kommentar von pony_huetchen am 12. Dezember um 02:44 Uhr
Achtung - siehe unten:
Übernahme gescheitert”
Teamspeak-Konferenz! “Zensur” oder “Politblog - feindliche
___________________________________________
An die Leser und Kommentatoren von Politblog,
all denen, die mit ihren wichtigen, konstruktiven Kommentaren die Arbeit von Politblog unterstützt haben, hatte ich in meinem Artikel gestern meine Anerkennung und auch meinen Dank ausgesprochen. Es gibt darüber hinaus viele Leser, die mir immer wieder Mails schicken und hier nicht kommentieren.
Alle, Kommentatoren und Briefeschreiber, sind mir ein wichtiger Spiegel der Arbeit, die ich hier leiste. Und sie sind wichtig und geben mir die Kraft und den Mut, unbeirrt weiter zu schreiben.
Ja, ich schreibe gerne! Und ich schreibe nicht für mich, sondern für die Leser von Politblog. Man muss sein Publikum lieben, das ist nicht nur das Geheimnis vieler guter Schauspieler, es gilt genauso für einen Autor/Journalisten.
Manche Autoren haben eine klare politische Botschaft. Sie schreiben dann in der Regel in parteipolitisch oder religiös orientierten Medien. Oder auf Seiten, die sich um eine Person bzw. Bewegung ranken. Alle diese Plattformen haben ihre Berechtigung.
Hinter Politblog steht keine Partei, kein Verein und schon gar keine charismatische Person, die Mitläufer sucht. Politblog versteht sich als Plattform freien unabhängigen Denkens. Eines aber verbindet die Autoren und eine Vielzahl der Leser: Wir treten ein für eine sozial gerechte, friedliche und freie Welt! Wir betrachten Menschenrechte und Menschenwürde als ein unverzichtbares Gut.
Konsequenterweise hat Politblog keinen Stempel im Logo: “Hier geht’s lang”, der eine politische Richtung vorgibt. Jeden Tag positionieren wir uns mit unseren Meinungen in den Artikeln neu, beziehen klar Stellung im politischen Alltag. Dass offensichtlich viele Menschen unsere Meinung sowie die gehaltvollen Kommentare interessieren, bestätigt die ständig wachsende Zahl der Leser.
Meine Sicht auf die Welt ist dabei getragen von einer großen Liebe für die Menschen, die Natur und das Wunder der Spiritualität, die alles umgibt. Auch wenn ich das nicht zum Thema in meinen Artikeln mache, ist es doch der Motor meiner Arbeit - auch für Politblog, auch für die Art und Weise, wie ich versuche mit Menschen umzugehen und wie ich den Umgang mit mir zulasse.
Einige Kommentatoren fordern gerne die “absolute Freiheit aller politischen Meinungsäußerung” und bezeichnen alles andere als Zensur. Diese Freiheit sei ihnen zugestanden. Aber nicht unter meinen Artikeln und nicht in Politblog. Politblog kann sich nur durch die Qualität seiner Artikel aus der Fülle des medialen Angebotes abheben. Daran arbeite ich mit viel Mühe und großem Engagement. Diese Arbeit lasse ich mir nicht zerstören, schon gar nicht von braunem Gedankengut.
Ja - da sind meine Grenzen vielleicht enger gezogen, als manchem lieb ist. Sie sind aber da und sie bleiben unumstößlich da, wo die wahre Freiheit und die Würde des Menschen in Gefahr gerät. Jedes Schönreden deutscher Vergangenheit ist mir daher genauso zuwider wie die Geringschätzung realer menschlicher Probleme zugunsten permanenter Verschwörungsszenarien.
Einige Kommentatoren wollten die Intentionen des Politblog in sein Gegenteil verkehren. Das nahm unerträgliche Ausmaße an, obwohl sogar ein Großteil dieser Kommentare gelöscht werden konnte, in aller Regel bevor sie veröffentlicht waren. Kommentatoren, die davon betroffen waren, haben im Hintergrund ein wahres Feuer der Beschimpfungen und Verunglimpfungen entfacht.
Gerne stehe ich gegen die politischen Zustände auf. Gerne bin ich bereit, unerfreuliche, schmutzige Themen anzupacken.
Ich bin aber nicht bereit, mich von Menschen besudeln zu lassen, von denen ich gar nicht gelesen werden möchte, von Menschen, die missionarisch eine politische Botschaft haben, von Menschen, die ich nicht meine und die ich nicht anspreche.
Was also tun?
Nach einer gewissen Pause, in der ich völlig unbehelligt meine Lust am Schreiben wieder gewinnen möchte, wird es eine neue Regelung des Kommentierens in Politblog geben. Bis dahin können wir - ohne Kommentare - gemeinsam unser Mütchen kühlen, ich meines gegen die unliebsamen User, die verärgerten Leser ihres gegen mich und das temporäre Kommentarverbot.
Ich möchte wieder mit Lust und Freude für “meine Leser” schreiben, die ich wirklich sehr schätze und mag - und die meine Arbeit schätzen und kritisch begleiten.
Die Regeln werden sich ändern: Die Kommentare dürfen nur noch eine vorgegebene Länge haben und werden nach Ermessen des Politblogteams moderiert.
Für Kommentatoren, die Ambitionen zu längeren Beiträgen haben, steht die von mir im ersten Beitrag erwähnte Möglichkeit des “Gastkommentators” als Mitglied des Redaktionsteams frei.
Kommentare, die Links oder Äußerungen enthalten, die den dann neu formulierten Richtlinien nicht entsprechen, werden gelöscht und die Kommentatoren entweder gemahnt oder sofort gesperrt. Unfreundlichkeiten, aber auch “Ermahnungen” an die Moderatoren, wann und wie schnell ein Kommentar freizuschalten ist, führen zum Löschen des Accounts. Wir möchten für unsere unentgeltliche Arbeit zumindest mit der nötigen Achtung behandelt werden. Und wir möchten den respektvollen Umgang untereinander auf diese Weise einfordern.
Durch den Missbrauch der Kommentarfunktion wird es auch in Zukunft eine “feindliche Übernahme” des Projektes Politblog, das so vielen Menschen sehr wichtig geworden ist, nicht geben.
Die angeregte Diskussion soll und muss stattfinden - qualifizierter und gerne vehementer in der Sache als bisher. Das ist eine Einladung und eine Aufforderung zugleich.
Es geht also weder um die Zensur “unliebsamer Positionen” noch um den Wunsch, nur Claqueure unter den Artikeln zu Wort kommen zu lassen. Das Gegenteil ist der Fall.
Es geht um Menschenwürde, Freiheit und wahre Demokratie.
Pony - mit einem lieben Gruß an die “treuen” Leser
PS: Ich möchte mich heute Abend (Mittwoch) dazu gerne einer Debatte in Teamspeak stellen. Von 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr - Thema: “Zensur” oder: “Politblog - feindliche Übernahme gescheitert”
Zugang zu Teamspeak für unsere Community-Mitglieder der Aktion PLZ
Kommentar von lonovis am 12. Dezember um 03:35 Uhr
Mal so gesehen war es zu erwarten, dass auch hier nicht alles geht. Weil der Rechts-Staat (’-’ nur um nicht ss schreiben zu müssen;-) nun mal nicht recht weiß was er will. Außeinandersetzen mit Andersdenkenden ist Demokrtie, solange sie noch mit uns sprechen. Sonst spricht bald nur noch einer und das wird keiner von uns sein.
Freiheit ist immer die Freiheit des andesdenkenden. Aber so lang sich unsere Politik nicht in der Lage sieht demokratisch zu agieren und nur mit gesetzlichen Verboten zu reagieren, wird sich leider nichts zum Besseren ändern.
Trotzdem weiter so, wer wenn nicht wir. Wann wenn nicht jetzt. Mit oder ohne Komentar.
Kommentar von Rheinbogen am 12. Dezember um 07:05 Uhr
Das kann ich mir leider nur zu gut vorstellen….
Das ist deutlich zu spüren! Aber gerade die Menschenliebe ist ja so eine Sache - da könnte man manchmal schon verzweifeln. Nicht nur, weil man über Menschen schreiben muss, die allenfalls sich selbst lieben, sondern auch, weil man für das Geschriebene von manchen gehasst wird. Umso bewundernswerter, wer sich diese Menschenliebe erhält!
Kommentar von koppino am 12. Dezember um 10:17 Uhr
OffTopic
Kommentar zu “Mona Lisa ist das Lächeln vergangen”
Egal ob “Germania”, Blackwater oder wie diese Firmen sonst noch heißen. Mir scheint, sie schießen wie Pilze aus dem Boden. Nicht nur in den USA, sondern auch bei uns (in Europa und Deutschland).
Mit dieser “Aufgabe” auf dem Schulgelände übernehmen sie den Job der Polizei. Ich denke, dass muss man sich bewußt machen. Zuvor übernahmen sie militärische “Söldner”-Rollen. Dann wurden sie nach und nach auch als Polizei im Irak und anderswo eingesetzt. Nun als Wachschutz an Schulen. Wie gesagt, es ist eigentlich die Polizei, die diese Aufgabe zu erledigen hätte, wenn es Unruhen an Schulen usw. gibt.
Müssen wir uns an sowas gewöhnen, das die Staatsgewalt in Zukunft von privaten Sicherheitsfirmen übernommen wird?
Ich hoffe nicht.
Dennoch belibt ein bitterer Nachgeschmack, wenn ich mich der Situation bewußt mache.
Die Ganze geschichte von Privatisierung, Sozialabbau, und jetzt private Juntas (meine die Sicherheitsfirmen), dazu die Vorratsdatenspeicherung, das erinnert mich an Chile und Argentinien in den 70ern und 80ern. Dort lief es ähnlich.
Neben den NGOs und sozialen Einrichtungen bleibt noch eine neue Alternative. Die PLZaktion im Exilblog. Wir können sicher nicht alles verhindern - aber sicherlich abmildern.
Packen wirs an!
Kommentar von Turbo am 12. Dezember um 12:49 Uhr
Tag allerseits!
Eben, beim Durchlesen oben stehender Kommentar - wird mir erst
wirklich bewußt, wie wichtig und Einige FURCHTBAR STÖREND!!!
dieser NOCH freie Politblog eigentlich ist.
Nicht alles bejubele ich hier. Muß ja auch nicht. ABER!!!
Subversive Kräfte waren sicher,vielleicht sogar mit Mehrfach-Nick,
oder konzertiert, wie sie es als sogen. “Admins.” bei Wikipedia sehr
“erfolgreich” seit Jahren bei politischen und sonstigen!!! brisanten
Themenkreisen betreiben, am Werk. Sie sind auch mit den jetzigen
Methodiken hier in Politblog nicht vollständig herauszuhalten.
Das einzige Gegenmittel ist und bleibt - wache Aufsicht.
Erbarmungsloses vom Hausrecht hier Gebrauch machen,
gegen Agents Provocateurs, gegen die übrigens auch keine
“zugelassene” (von wem eigentlich!!!) Partei gefeit ist.
Bei denen kann jederzeit vor Wahlen der ins Aus führende
Fangschuß eines Insiders dort gesetzt werden, und sowas versucht
man mit Sicherheit auch bei politisch nicht genehmen Politblogs.
Dies nur mal so am Rande. Echte Demokratie ist kostbar.
Sie braucht volle Aufmerksamkeit des Souveräns,
nämlich von uns, dem Bürger.
Turbo
Kommentar von koppino am 12. Dezember um 13:49 Uhr
neuer Kommentar zu “Mona Lisa ist das Lächeln vergangen”
Ich wurde eben darauf hingewiesen, das die Polizei nicht dazu da ist schulen zu überwachen. das ist richtig. es geht darum, das wenn große unruhen sind, die nicht vom lehrkörper eingedämmt werden können die polizei gerufen werden sollte und nicht die private firma.
zwar wehren wir uns immer gegen die polizei - aber zum schutz einiger schüler ist sie nötig.
Kommentar von Chris_2008 am 12. Dezember um 16:10 Uhr
Hallo pony_huetchen,
ich habe dir die komplette Christoph Ransmayr Dankesrede zur Verleihung des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln per Mail zugesandt (e-paper-Ausgabe).
MfG
Chris
EDIT: Ganz toll - ich bin begeistert und gucke in die Mails
Danke Dir vielmals.
@All - Ich habe beim Verlag soeben schriftlich angefragt, ob ich sie veröffentlichen darf. Da sie nur als käufliches E-Paper im Netz steht, ist das die selbstverständliche Voraussetzung. Hoffen wir auf ein Okay, dann stelle ich sie für Politblog-Leser online.
PONY
Kommentar von ravi am 12. Dezember um 23:40 Uhr
Liebes Politblogteam,
liebe Pony, Rock, Frieder und alle anderen,
wie ihr wisst, lese ich den Politblog von Anfang an. Ich bin also einer der ältesten Leser (auch im wörtlichen Sinne
Die Entscheidung, die Politblog getroffen hat, hätte schon lange getroffen werden müssen. Ich weiß ja ganz genau, was für eine Qualität in Kommentaren manche Leser geliefert haben. Einfach ganz gemeine Beschimpfungen, Verleumdungen (bis zum geht-nicht-mehr) Es waren von Anfang an ein paar Namen schon bekannt, ich brauche sie nicht extra erwähnen. Ihr habt ein sehr schönes Ziel, daran arbeitet ihr auch ganz prima und dieses Ziel sollt ihr auch weiter im Auge behalten. Es ist schade um die Zeit und Kraft, die ihr für unsachliche Kommentare aufwenden müsst. Demjenigen, der ernsthaft Politblog ließt, ist eigentlich unwichtig, ob seine Kommentare sofort freigeschaltet werden oder nicht. ich persönlich lese Politblog und schreibe wenig Kommentare, weil an erster Stelle steht für mich, mich durch Politblog zu informieren. Und wenn meine Kommentare nicht sofort erscheinen oder gelöscht werden, ist für mich persönlich unwichtig. Ich schätze eure Arbei sehr und ich wünsche euch, dass ihr weiterhin in Zukunft diese Qualität beibehaltet.
Ich liebe euch sehr Politblogfamilie!
Politblog Zindabaad
d.h.: lang lebe Politblog
MlG Ravi
Kommentar von ihr_warenkorb_ist_leer am 13. Dezember um 16:59 Uhr
Nein, nein, es war schon schön, zu wissen, dass man im Zweifelsfall kommentieren kann. Ganz anderes Leseerlebnis! So ist das nix, so geht das nicht: Zum Schweigen verdammtes Publikum bin ich auch sonst überall…
EDIT: Lieber Warenkorb. Ihr “dürft” ja wieder kommentieren. Lasst uns mal ein paar Tage etwas Luft. Ich habe gestern Abend in der kleinen ad hoc einberufenen Teamspeak-Konferenz sehr verständlich gemacht, warum es diese kleine Pause gibt. Bald werdet ihr wieder schreiben können - und dann hoffentlich schöner denn je. Ihr könnt ja nun euer ganzes Potential aufheben.
Ich freue mich schon wieder auf Euch - aber noch ein bisschen Pause ist eben.
Alles Liebe - bis bald. Pony
Kommentar von ihr_warenkorb_ist_leer am 14. Dezember um 15:54 Uhr
@Liebe Pony,
weißt Du etwa nicht, was geschieht, wenn man sein Potential zu lange aufhebt? Weltschmerznägelkauenpanikattackenhaarausfall-
bettnässenzähneklappern …
Und Rückenmarkschwund - wobei, wie war das noch gleich, könnt’ auch sein, den kriegt man, wenn man sein Potential allzu sorglos verplempert …
Pest und Cholera! Und FREIE RADIKALE!!!
Das Schlimmste aber sind die abartigen Albträume! Vergangene Nacht hab ich geträumt, Bush und Merkel würden neben mir einziehen. Die haben ihr ganzes Zeug in zwei Meter langen schwarzen Plastiksäcken herbeigeschleppt und später haben sie nebenan derart wahnsinnig rumgehämmert, dass beinah das ganze Haus eingestürzt wäre …
DAS MUSS EIN ENDE HABEN!
Kommentar von pony_huetchen am 15. Dezember um 12:58 Uhr
Nachtrag zu Artikel “Bush, 9/11 und eine Liebeserklärung”
Achtung - an alle Ransmayr-Fans! Der Verlag hat es mir erlaubt, die gesamte Rede von Christoph Ransmayr für die Politblog-Leser zu veröffentlichen.
Sie ist im Anschluss an den Artikel oben verlinkt - das ist ein schönes Sonntag-Morgen-Lesevergnügen.
Mit Dank an den Kölner Stadtanzeiger
und Grüße an Euch alle
Pony
Kommentar von mein-parteibuch.com » Politblog kommt nun aus den USA am 15. Dezember um 17:38 Uhr
[...] populäre deutschsprachige Weblog Politblog.net hat nun offenbar auch entsprechende Konsequenzen gezogen und ist in die USA emigriert. Der bisherige Administrator DaRockwilda ist aus dem Projekt [...]
Kommentar von Tequila am 15. Dezember um 18:50 Uhr
comment off bedeutet für mich: kein pfeffer und kein salz zum braten.:(
Kommentar von Gedankenverbrecher am 15. Dezember um 19:11 Uhr
Klasse Rede. Richtig schön Gänsehaut. Zwar ein wenig melancholisch gegen Ende, aber es stimmt nachdenklich und ist sehr bewegend… meiner Ansicht nach.