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Das geheime Guantanamo-Handbuch

Politblog gegen Gedächtnislöcher - das Handbuch zum Download

Das Handbuch mit den Vorschriften für die Abläufe im US-Gefängnis Guantanamo ist im Internet aufgetaucht und kurz darauf wieder verschwunden, berichtete gestern die Tagesschau auf ihrer Webseite.

handbuch.jpg

“Kein unbegleiteter Schritt, kein ungeprüfter Programmpunkt, kein Gespräch mit den Häftlingen - tausende Journalisten haben Guantanamo in den vergangenen fünfeinhalb Jahren besucht. Aber ihr Einblick in das Innenleben war sehr begrenzt. Den gibt jetzt erstmals ein im Internet veröffentlichtes 238-Seiten-Dokument, dessen Echtheit Commander Rick Haupt - Sprecher des Gefangenenlagers - per Satellitentelefon aus Kuba bestätigt: “Ja, am 14. November entdeckten wir, dass im Internet offenbar das Handbuch ‘Camp Delta Standard Operating Procedures’ auftauchte - und ich möchte hinzufügen, dass dieses Dokument zwar nicht klassifiziert war, aber auch nicht zur Veröffentlichung bestimmt”, schreibt die Tagesschau.

Das Handbuch war nur für kurze Zeit im Netz, dann verschwand er auf “unerklärliche Weise”. Politblog kennt das Dokument, es ist weiterhin im Netz vorhanden und steht selbstverständlich den Lesern zum Download oder direkt als pdf bereit.

Es enthüllt unter anderem einen bislang vom US-Verteidigungsministerium dementierten Fakt: Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, weltweit für die Einhaltung der Genfer Konvention zuständig, durfte nicht alle Terrorverdächtigen besuchen. Laut Tagesschau versicherte der Guantanamo-Sprecher Haupt, dass das Handbuch in den vergangenen Jahren immer wieder überarbeitet wurde. “Diese Beschränkungen sind nicht Inhalt des aktuellen Handbuchs. Wir gewähren dem Roten Kreuz freien Zugang und die Rot-Kreuz-Vertreter sind sehr oft, fast ständig hier auf Guantanamo präsent.”
Weil das Dokument nur für den Dienstgebrauch vorgesehen war, darf es offiziell nicht veröffentlicht werden - die Menschenrechtsorganisation ACLU kämpfe vier Jahre lang vergeblich darum. (…) Es sind sämtliche Kopien des Guantanamo-Handbuchs aus dem Internet verschwunden. Haupt stellt aber klar, dass niemand hier in Guantanamo irgendwas zu tun habe mit der Veröffentlichung oder mit dem Verschwinden dieses Dokuments.

“Gedächtnisloch - wie in 1984 beschrieben”

Dass die US-Regierung das Handbuch löschen ließ, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, sagt Mark Rothenberg, Chef der Datenschutzorganisation epic (electronic privacy infomation center) in Washington. Aber er warnt: “Diese Geschichte zeigt uns erneut deutlich, dass das Internet eine wunderbare Informationsquelle für die Öffentlichkeit darstellt. Aber konkrete Informationen können auch jederzeit wieder entfernt werden - und wichtige Teile unserer Geschichte verschwinden. In ein regelrechtes Gedächtnisloch, wie es schon George Orwell in seinem Buch 1984 beschrieben hat.” (Quelle)

Zum Glück sind eine Reihe unabhängiger Medien angetreten, diese Gedächtnislöcher zu stopfen und das Wissen um die Machenschaften der Politik ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Pony

Camp Delta Standard Operating Procedures


pdf oder Download (mit Anwesenheitsgarantie) 

Dieser Eintrag wurde am Samstag, den 17. November 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Krieg, Militär, Terrorismus eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Turbo am 17. November um 11:43 Uhr

Auch ich hatte mir gestern im Internet mit einer Hochleistungsfähigen Suchmaschine über den Suchmaschinen, die andere “Billigheimer” wie yahoo, google usw. usf. miteinbezieht!, das ist die http://metager.de des Landesrechnungszentrums Niedersachsen an der Leipnitz-Universität Hannover, mit Super-Rechner, dieses Handbook ansehen wollen. Pleite.

Nur verbales Geschwurbel auch auf den englischsprachigen Seiten, Original war
verschwindibust”. Komisch, ich dachte, das Internet wäre frei. War wohl ein bezeichnender IRRTUM. Was aber an einem interessanten Beispiel wohl mal deutlich zu zeigen war.

Irgendwie hat der Moloch “Großer Bruder” wohl doch rund um die Uhr Zugriff und Verhinderungsmöglichkeiten, so wie er sie braucht.

Insofern - war meine investierte Recherchezeit mit den mir möglichen “Tools” (Werkzeugen) doch nicht umsonst, sondern

AUFSCHLUSSREICH.

Kommentar von pony_huetchen am 17. November um 12:11 Uhr

Achtung: Das PDF hat über 4,3 MB. Also öffnet es im Browser mitunter langsam. Sicher ist auch der Zugriff darauf weltweit enorm.

Nutzt eventuell den Link zum Download - er ist nicht so stark frequentiert, er wurde für Politblog speziell von Freunden aus den USA eingerichtet.

Und keine Angst - jeder bekommt sein Handbuch ab! Es sind genügend davon vorhanden. :-)

Kommentar von Rufus am 17. November um 12:22 Uhr

Kann man das Handbuch auch beim Dr. Seltsam bestellen? :-)

Kommentar von Drahtzieher am 17. November um 12:28 Uhr

Na, da hat mein Drucker ja mal wieder was zu tun!

Kommentar von Michael am 17. November um 12:46 Uhr

“Haupt stellt aber klar, dass niemand hier in Guantanamo irgendwas zu tun habe mit der Veröffentlichung oder mit dem Verschwinden dieses Dokuments.”

Dann werden das wohl sicher die sieben Zwerge gewesen sein, die das eingesetzt haben…
Wie sagte schon früher mein Sicherheitsoffizier so treffend:” Wenn die gegenseitige Spionage klappt und genügend undichte Stellen in den Reihen existieren, brauchen wir uns nicht wirklich Sorgen machen.
Sollten keine Informationen mehr kommen, wird es ernst.”

Kommentar von Theo am 17. November um 13:35 Uhr

Schade: Wer hat schon Zeit, das zu Lesen und was sind die Konsequenzen des Wissesn? Nach den bisher veröffentlichten Fotos steht zumindest fest, daß hier Methoden angewendet werden, die im Rahmen der CIA-Gehrinwäscheprojekte durchgeführt wurden. Die Personen müssen in einer Zwangshaltung verharren, die Augen und Ohren sind abgeschirmt, es ist keine Flucht und keine Privatsphäre möglich, sie sind srändig bedroht. Ein Teil dieser Faktoren sind Depriationsmethoden. Darüber konnte man in der Mainstreampresse bisher NICHTS erfahren. Absurd!!!

Qualifizierte weiterführende Informationen darüber findet man in einem Vortrag und Interview eines kanadischen Psychiaters, der in den USA eine Klink für Psychotraumen leitet. Seine Erkenntnisse hat er nicht aus seiner ärztlichen Tätigkeit, sondern aus dem Studium amtlicher (!) Dokumente (CIA) gewonnen.

http://www.mindcontrolforums.com/radio/ckln01.htm
http://www.mindcontrolforums.com/radio/ckln02.htm

Kommentar von Chaolan am 17. November um 13:51 Uhr

Moin Moin @Polit..lieblings..blog,
passt zwar nicht hierher,doch ich wollte die Info dennoch hier mal einstellen!!!!!

Tod am Flughafen löst Debatte um Elektroschocker aus!!!

Kann mir mal einer erklären wie ich den Link kleiner machen kann?? :-(

______________________________

:-) Ist schon klein , Pony

Kommentar von Abdul am 17. November um 13:59 Uhr

Kommentar von kadejott am 17. November um 14:06 Uhr

@chaolan

Kann mir mal einer erklären wie ich den Link kleiner machen kann??

Du suchst Dir in Deinem Text ein oder mehrere Worte aus z.B.:
Tod am Flughafen
Das/die markierst Du, dann gehst Du auf “Link” und fügst dort die URL ein, am besten per Copy and paste.
Und dann sieht das so aus, wie es jetzt aussieht. Einfach, gelle.
Ich bin aber auch erst so schlau, seit pony mich instruiert hat ;-))

Kommentar von Theo am 17. November um 14:57 Uhr

Sie oben erwähnten Deprivations- (Isolierungs-) techniken desorientieren und desintegrieren das Individuum und rufen Halluzinationen hervor. Sie ermöglichen dem “Befrager/Folterer” einen Zugriff auf die tiefsten Seelenschichten. Auf diese Weise können z. B. auch Selbstmordattentäter erzeugt werden.

Ein kurzer Blick in das Manual bestätigt meine Vermutung, daß in Guantanamo Mind Control-Techniken angewandt werden:

4-20. Behavior Managment PlanThe purpose of the Behavior Managment Plan is to enhance and exploit the disorientation and disorganization felt by a newly arrived detainee in the interrogation process. It concentrates on isolating the detainee and fostering dependence of the detainee on his interrogator.” (S. 25)

Unter solchen Voraussetzungen kann es nicht überraschen, daß Gefangene nach einigen Monaten Aufenthalt freundlich kooperierend der Presse vorgestellt wurden.

Guantanamo ist der Beweis, daß Gehirnwäscheprogramme von der US-Regierung entgegen ihren offiziellen Erklärungen nicht in Ende der Siebzigerjahre eingestellt wurden, sondern weiterhin ausgeführt werden.

Daß dies quasi unter den Augen der Öffentlichkeit geschieht ist allerdings eine bisher unbekannt Dimension. Offensichtlich sollen die Menschen daran gewöhnt, schlechter als Tiere behandelt zu werden. Ein anderer Aspekt scheint mir, daß das Mitgefühl und der Widerstandwille dadurch allmählich abgestumpft wird.

Kommentar von StephanB am 17. November um 15:01 Uhr

Hmmm, wann wird man wohl das erste Protokoll/Mitschrieb einer Bilderberger-Konferenz im Internet lesen können?

Übrigens: Vor ein paar Monaten konnte man den Film 911-Fahrenheit (über die “Ungereimtheiten der US-Wahl 2000) von Michael Moore bei ProSieben um 20:15 (?) sehen (es war glaube ich ein Freitag). Da war ich absolut baff. In einem MSM (Mainstreammedium) ein solcher Film um diese Uhrzeit?

Neulich wurde Terminator 3 - auch wieder ein Freitag - gezeigt (die Maschinen gewinnen den Kampf gegen die Menschen, weil der oberste Militärchef die Befehlsgewalt über alle militärischen Anlagen an ein “Virenbekämpfungsprogramm” abgegeben hatte, und lösen den 3. Weltkrieg und damit den nuklearen Holocaus aus), das war irgendwie passend zum aktuellen politischen Geschehen, weil gerade die Vorratsdatenspeicherung vom Bundestag abgesegnet wurde.

Hmmm, ist das übertrieben, wenn mich ein Gefühl eines leichten Widerstandes in den Medien gegen die Volksverdummung beschleicht oder dient das nur zur Beruhigung weil dies verdeutlichen soll: Seht her wir sind ja gar nicht so schlimm weil wir ja auch Kritik zeigen?

Am Sonntag wird übrigens ein Showdown der Bahnstreik-Verantwortlichen bei Anne Will veranstaltet. Der Stuhl von Herrn Tiefensee soll ja wackeln und Herr Mehdorn ist inzwischen etwas kleinlauter geworden.

Kommentar von Theo am 17. November um 15:09 Uhr

PS: Ich habe den Eindruck, was die SA früher physisch machte - die eigene Bevölkerung durch aggressive Auftritte einzuschüchtern -, das macht die US-Regierung jetzt (s. Guantanamo) auf psychologischem Wege.

Kommentar von Ponjardin am 17. November um 15:27 Uhr

Übrigens: Vor ein paar Monaten konnte man den Film 911-Fahrenheit (über die “Ungereimtheiten der US-Wahl 2000) von Michael Moore bei ProSieben um 20:15 (?) sehen (es war glaube ich ein Freitag). Da war ich absolut baff. In einem MSM (Mainstreammedium) ein solcher Film um diese Uhrzeit?

Bush-Bashing” ist eben gerade “in

Die Medien sind und bleiben die Huren des Mainstreams - und gehen den Weg des geringsten Widerstands.

Ihrer eigentlichen Funktion - nämlich ein Gegengewicht zur Politik herzustellen - sind sie (bis auf wenige Ausnahmen - siehe Politblog, Infokrieg, Freace et al.) nie nachgekommen…

Kommentar von StephanB am 17. November um 15:44 Uhr

Und noch eines von wegen Gedächtnisloch: Das Thierse-Zitat ist von den derzeit aufgeschreckten Hühnern im Medien- und Polit-Zirkus wohl so aufgefasst worden wie er es vermutlich auch gemeint hat. Mit “im Dunkeln lassen” ist im Deutschen ja eigentlich nicht unbedingt gleich die Assoziation mit dem Zurücklassen eines Partners in einer Wohnung auf von dessen Sonnenallergie verbunden. Da denkt man doch eher an das Vorenthalten von Informationen. Und bei der Person Helmut Kohl könnte man diese Informationsvorenthaltung (vor allem gegenüber seiner Frau) in Zusammenhang mit seinem ach so wichtigen “Ehrenwort” sehen.
Merkel, Pofalla, etc. wollten wohl die Deutungshoheit über den Begriff “im Dunkeln lassen” auf jeden Fall behalten - in diesem Fall wohl ein sehr gefährliches Thema (bei der die Leuna-Affäre wohl eher zu den Peanuts in Sachen gefährliche Informationen gerechnet werden kann, das Thema Kreditübernahmen von DDR-Banken und vor allem deren Bewertung im Rahmen des Zwei-plus-Vier-Vertrages (bzw. des inoffiziellen Teils) infolge der “Wende” sind da wahrscheinlich geeignetere Kandidaten. Damit hatte wohl auch z.B. Herr Detlef Carsten Rohwedder (plötzlich verstorben) zu tun. Das konnte man glaube ich z.B. auf einer Büso-Seite oder beim saar-echo.de mal in einem Artikel lesen. Wobei der Herausgeber dieser Online-Zeitung leider vor ca. einem Jahr einem Krebsleiden erlag). Deswegen auch das heutige (17.11.) vernehmbare (in den Medien) “Nachkarten” in Richtung Thierse.

Ich vermute in Bezug auf das Ehrenwort eher die Angst um seine Familie - vor allem seine Kinder - als den stärksten Antrieb für Helmut Kohl all seine politischen Erfolge und sein Ansehen dafür zu opfern.

Kommentar von leslie am 17. November um 16:09 Uhr

Hab das Handbuch mal im Esel geshared…. ;-)

Für alle unwissenden..
E Mule…Filesharingprogramm….. ;-)

Einfach nach Guantanamo Handbuch suchen.

Mlg

Kommentar von Turbo am 17. November um 16:34 Uhr

@ StephanB

Du meintest:

Hmmm, ist das übertrieben, wenn mich ein Gefühl eines leichten Widerstandes in den Medien gegen die Volksverdummung beschleicht oder dient das nur zur Beruhigung weil dies verdeutlichen soll: Seht her, wir sind ja gar nicht so schlimm, weil wir ja auch Kritik zeigen?

Verlaß Dich felsenfest darauf, Widerstand gibt es gar nicht, gab es nicht, lies diesen kurzen Take hier (danach stellste Dein Lebtag solche Fragen nicht mehr!), und wird es auf Erden in diesem System nicht geben. Es war die Dampf-Herausnahme-Pille zur Beruhigung denkwilliger und somit potentieller Unruhestifter, also Leute - wie Du und ich. Sonst gar nix. (Wenn sie nur und ausschließlich eine Seite zu Wort kommen lassen, dann merken es auch die Dümmsten. Das aber - muß, egal wie!!!, verhindert werden.)

zu

Bilderberg „and his friends”

:

Ich merke schon, Du hast - noch - wenig Ahnung, was die Bilderberger-Versammlung ist. Abseits offizieller Themen wird hauptsächlich untereinander diskutiert, in kleinen Gruppen, zu freien Themen, somit kann es keinerlei Protokolle des Ganzen geben. Es ist ein informeller Krieg gegen das „zu betreuende Nutzvieh”, also uns!, bei dem nur die Ziele und Zwischenziele als „Milestones” vorgegeben werden; das operative Hinwirken dorthin, bleibt freier Spitzbubengeist (bei der Bundeswehr-Hierarchie nennt man es AUFTRAKS-TAKTIK). Wer sich bei „seinem” ihm zugewiesenen Aufgabenabschnitt als „gut” im Sinne der Versammlung erweist, der wird „befördert” bzw. den findest Du als neue Spitzenkraft in den Medien später wieder. Achte mal drauf.

Ganz so einfach, wie man sich das erhofft, läuft Bilderberg nicht ab.

Kommentar von Turbo am 17. November um 16:52 Uhr

Nachtrag:

Link von mir ist putt, hier ist der richtige für StephanB.

@ Theo

Du schreibst:

Ich habe den Eindruck, was die SA früher physisch machte - die eigene Bevölkerung durch aggressive Auftritte einzuschüchtern -, das macht die US-Regierung jetzt (s. Guantanamo) auf psychologischem Wege.

Nicht ganz richtig. Die SA und spätere „Dienste”, egal jetzt welche, bis heute einschließlich (auch CIA, Staatsschutz und Stasi-Ost usw.) haben immer auf „psychologischem Wege” gearbeitet. Der massive Auftritt mit klackenden, blechbesetzten Kampfstiefeln, macht akustisch und optisch „was her”. Und das allein war der eigentliche bestechende! Sinn, damals.

Heute genügt und ist das Hauptkampfmittel:

Die Angst, Panik vor der breiten Palette grauenerweckender Foltermittel, die gegen mich eingesetzt werden könn(t)en.
Das Grauen erzeugen NICHT die, das erzeugst Du in Deinem eigenen Kopf Dir selber. Das ist das Furchtbare, Grauenhafte.

Dies anzudeuten, vorzuzeigen - ist bereits die FOLTER 1. GRADES.

Bei der Kripo kann man das erste Verhör als so etwas nennen, wenn der Verhör-Kommissar andeutet, was dem armen Teufel bevorsteht, wenn er sich nicht „kooperativ” zeigen sollte. In einem hohen Prozentsatz kriegt er seine Unterschrift unter jedes vorgelegte, meist vorformulierte Geständnispapier (habe diesen „Prozess” auch schon hinter mir, habe aber bewußt „Fallen” eingebaut, die bei der zu terminierenden Hauptversammlung dem Kommissar nachträglich die Hosen öffentlich runterzogen!). Daher also die Geständnisfluten, die sich kaum wer erklären kann.

2. Grad, das Anfoltern, real, hatte auch SA, vor allem Gestapo, damals fast nie!!! nötig. Sie „sangen” alle vorher schon - aus gräßlicher Panik vor dem Kommenden. Vor dem man sie, wie heute immer noch genauso, im Unklaren läßt.

Immerhin, das echte Foltern, über das Wasser-Eintunken bis zur Bewußtlosigkeit hinaus, hat CIA and friends, Gruß nach Pullach, eh, sind ja nach Berlin dabei umzuziehen, nicht mehr selber nötig. Das ist „outgesourced” nach Asien, Türkei, und so. Genaue Länder wechseln in letzter Zeit zu oft.

Kommentar von Rufus am 17. November um 18:03 Uhr

Guantanamo ist der Beweis, daß Gehirnwäscheprogramme von der US-Regierung entgegen ihren offiziellen Erklärungen nicht in Ende der Siebzigerjahre eingestellt wurden, sondern weiterhin ausgeführt werden.

Egal was die USA auch für Programme und Aktionen machen - NICHTS davon wird jemals eingestellt, außer vielleicht, wenn es veraltet ist oder sich nicht mehr lohnt.

Bill Clinton hat vor ein paar Jahren übrigens die Existenz der MK Ultra Programme vor laufenden Kameras hoch offiziell eingestanden und sich bei den Opfern “entschuldigt”.
“Heute machen wir sowas natürlich nicht mehr. Ganz bestimmt nicht!”

Zu Michael Moore und seinen Filmen:
Moore ist der Hofnarr des Establishments. Seine Filme sind zwar “kritisch”, gehen aber nicht wirklich den ganz brisanten Fragen nach. Kontrollierte Opposition eben.

Gerne würde ich folgende Filme mal im Abendprogramm der MSM sehen:

- Loose Change Final Cut
- Terrorstorm
- Martial Law: 9/11 Rise of the Police State
- Endgame - Blueprint for Global Enslavement

Mal sehen was die BILD über diese Filme sagen würde…

Kommentar von Theo am 17. November um 18:36 Uhr

Körperliche (physisch nachweisbare) Mißhandlungen sind dagegen offensichtlich verpönt: “Abuse, or any form of corporal punishment is prohibited.” (Quelle)

Kommentar von TeZen am 17. November um 18:51 Uhr

Amerikanische Konzentrationslager … fehlt nur noch, daß die Unterdrückten wie in den FemaCamps Zwangsarbeit vollbringen müssen. Die wahren Terroristen schmücken sich mit positiven Wörtern wie “Demokratie” …
Offtopic: Bin wieder in Deutschland und es ist hier menschlich gesehen einfach nur zum ko#$€§. Im Fraport (Airport Frankfurt) bin ich nach ~30 Stunden Flug ausgerastet, weil mein Gepäck (wie erwartet) verschwunden war. Die Polizei kam an und als ich nach dem Satz “die Polizei tut nur ihr bestes” den Spruch “Ja, beide Augen immer schön zudrücken” brachte, verschwanden die ganz plötzlich. Keine Polizei, keine Zollkontrolle, nix - einfach Ruhe. Auf den Satz zu wildfremden Personen “In Deutschland muß man sich immer nur anpassen - als Deutscher rechtsradikal werden und als Ausländer auch…” war noch mehr Ruhe. Das tat gut …

Kommentar von Theo am 17. November um 20:08 Uhr

@ Turbo, Rufus

Vielen Danke für eure Kommentare zu Guantanamo, die ich zutreffend & sehr kompetent finde. Gibt es eigentlich ein Handbuch für das Verhalten bei Verhaftung & Verhör im Internet? Ist vielleicht für alle interessant. Denn das, was man leider keinesfalls in der Schule lernt, ist die Kenntnis und Wahrnehmung der eigenen Rechte als Bürger. Was sich ja im Zivilleben ja schon daran zeigt, daß fast alle ihren Anstellungsvertrag unterschreiben (unabhängig davon, was drinnen steht) und die meisten Bürger die GEZ-Agenten in ihre Wohung lassen.

Kommentar von Rufus am 17. November um 22:06 Uhr

@Theo

Wenn Du zu Unrecht verhaftet wirst (oder eben WEIL Du deine Rechte wahrgenommen hast = Diktatur) gibt es eigentlich nur EIN EINZIGES Prozedere:

“Na, Herr X dann erzählen Sie doch mal…”
“Ich verweigere Die Aussage!”
“Ich bitte Sie, hier können wir doch ungestört reden.”
“Ich verweigere die Aussage!”
“Hören Sie, so kommen wir nicht weiter, also nochmal…”
“Ich verweigere die Aussage!”
“Sind Sie sicher, daß Sie nichts sagen möchten?”
“Ich verweigere die Aussage!”
“Wer waren Ihre Eltern doch nochmal?”
“Ich verweigere die Aussage!” usw…

Nur Name, Geburtsdatum, Nationalität und Meldeadresse muss man sagen. Sonst nix.
——–
Also, wer einen GEZ-Schnüffler in die Wohnung lässt ist wohl selbst schuld!!! :-)

Kommentar von Rufus am 17. November um 22:06 Uhr

Gibt es eigentlich ein Handbuch für das Verhalten bei Verhaftung & Verhör im Internet?

http://www.google.de? ;-)

Kommentar von Ghostwriter am 18. November um 10:43 Uhr

Alles was möglich ist auf dieser Welt wird auch umgesetzt!
Alles was umgestzt werden kann wird auch ausprobiert!
Alles was Vorteile verschafft wird auch weiterbetrieben!

Mk Ultra wurde eingestellt?
Mindcontroll nicht weiterbetrieben?
Das Wissen nicht genutzt?

Was machen die mit den Leuten in den neuen KZ´s

Diskusionsrunden?
Schach spielen?
Vor sich selbst beschützen?

Es soll auch Leute geben die an den Weihnachtsmann glauben!

Kommentar von Theo am 18. November um 11:25 Uhr

@ Vorige Kommentatoren

Ich denke viele von uns sind mit Recht davon überzeugt, daß die bekannten Schweinereien nur die Spitze des Eisberges darstellen und - auch wenn sie zugegeben und angeblich eingestellt wurden - irgendwo weiterlaufen. Aber es macht doch einen bedeutenden Unterschied, wenn man das - wie im Falle von Guantanamo - auch nachweisen kann!

Im übrigen halte das öffentliche Reuebekenntis von Clinton zu den CIA-Folterprogrammen für zweischneidig, da er die Täter gleichzeitig weisswusch. Hat eigentlich jemand ein Transskriot dieser Rede und genauere Daten (Ort, Datum). Ich kenne nur den qualitativ miserablen Clip.

Kommentar von Rufus am 18. November um 13:39 Uhr

DAS HIER kann man wohl kreativen Prostest nennen!!! :-)

Kommentar von TeZen am 18. November um 15:57 Uhr

@ Ghostwriter :
Ja, ich glaube an den Weihnachtsmann … und schätze, daß der dieses mal viele Ruten im Sack hat ;) ! Hoffentlich ist der “demokratisch” gewählt… :)
Wünsch Euch noch einen schönen Sonntag !

Kommentar von hgz am 18. November um 19:27 Uhr

Wenn Du zu Unrecht verhaftet wirst (oder eben WEIL Du deine Rechte wahrgenommen hast = Diktatur) gibt es eigentlich nur EIN EINZIGES Prozedere:

“Na, Herr X dann erzählen Sie doch mal…”
“Ich verweigere Die Aussage!”
“Ich bitte Sie, hier können wir doch ungestört reden.”
“Ich verweigere die Aussage!”
“Hören Sie, so kommen wir nicht weiter, also nochmal…”
“Ich verweigere die Aussage!”
“Sind Sie sicher, daß Sie nichts sagen möchten?”
“Ich verweigere die Aussage!”
“Wer waren Ihre Eltern doch nochmal?”
“Ich verweigere die Aussage!” usw…

Dieses “Prozedere” lieber Rufus, ist aber ein Luxus, den du dir nur im Westen leisten kannst. Im Iran, China, und anderen so sympathischen Ländern, hättest du schon nach dem ersten “Ich verweigere die Aussage” einen Schlagstock zwischen den Zähnen.

Kommentar von winfried aus chemnitz am 18. November um 20:18 Uhr

Ich weis das es Schnöde ist - aber - eine Übersetzung - auch Zitatweise - ist notwendig - mein Englisch reicht nicht für diese Komplexität aus!

Kommentar von Rufus am 18. November um 20:44 Uhr

Dieses “Prozedere” lieber Rufus, ist aber ein Luxus, den du dir nur im Westen leisten kannst. Im Iran, China, und anderen so sympathischen Ländern, hättest du schon nach dem ersten “Ich verweigere die Aussage” einen Schlagstock zwischen den Zähnen.

Ach was, das wusste ich jetzt aber noch gar nicht!!! :-) Vielen vielen Dank für den Hinweis! btw HIER kann Dir sowas übrigens auch in der Art passieren, wenn Du Pech hast. Wenn Du gefoltert wirst sagst Du früher oder später sowieso das was die Folterknechte hören wollen.

Im Noch-Rechtsstaat BRD ist es aber nicht ratsam den Mund aufzumachen ohne sich vorher mit einem Anwalt des Vertrauens beraten zu haben, egal ob man schuldig oder unschuldig ist.
Denn: “Alles was Sie während und nach Ihrer Verhaftung sagen kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden.”

Kommentar von hacken am 19. November um 08:43 Uhr

Dokument ist leider schon gelöscht worden.

Kommentar von pony_huetchen am 19. November um 10:53 Uhr

Hallo hacken

Nö - das Dokument ist noch da. Steht doch: Mit Anwesenheitsgarantie ;-)

Kommentar von Rufus am 19. November um 14:27 Uhr

HIER gibt es jede Menge “Official Government Documents” zum downloaden.

Kommentar von Rufus am 19. November um 15:12 Uhr

Oh Leute, ihr müsst euch mal dieses Schmierenstück des arrivierten, neoliberalen Presse-Apparatschiks Gabor Steingart durchlesen:
http://www.spiegel.de/politik/.....13,00.html

Wie kann man nur so einen Stuss schreiben und dabei auch noch ernst bleiben? Wie kann man jemandem (H. Schmidt) dabei auch noch so dermaßen in den Allerwertesten kriechen (siehe Ende). Etwa weil man morgen einen “prestigeträchtigen” Preis von ihm erhalten wird?

Unfassbar! Der Text ist ja fast schon so schlimm wie Pravda und Völkischer Beobachter zusammen! Eine derart demütige US-Hofberichterstattung ist ja schon peinlich.

Ob man mit Herrn Steingart wohl über 9/11 truth, 1 Mio. tote Iraker, Northwoods´ Enkel und Depleted Uranium reden kann? :-)

Kommentar von anonymouscoward am 20. November um 09:09 Uhr

Ehrm: wieso statt Link nicht einfach einen Torrent?

AC

Kommentar von leon am 20. November um 15:26 Uhr

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