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Anschlag auf Putin: Cui bono?

Nebelkerzen im Blätterwald

Wladimir Putin ist am Sonntag in Wiesbaden zum “Petersburger Dialog” eingetroffen. Von dort will er nach Abschluss der Konferenz am Montagabend in den Iran weiterreisen. Doch in Teheran soll ein Attentat auf den russischen Präsidenten geplant worden sein.



Entsprechende Geheimdienst-Berichte nahm Putin gelassen auf. Er wolle in jedem Fall fliegen, erklärte er.

Sollten sich die Recherchen der Dienste bewahrheiten, so ergäbe sich daraus eine interessante politische Gemengelage: Ein Attentat auf Putin würde für den US-Präsidenten George W. Bush nämlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Könnte Bush oder der US-amerikanische Geheimdienst CIA so etwas etwa geplant haben?

Natürlich bleibt die Antwort auf diese Frage ein Geheimnis, das wahrscheinlich nie gelüftet werden dürfte. Dennoch mag man darüber spekulieren, wem ein Attentat auf Putin im Iran wohl nützen könnte.

Stieße dem russischen Präsidenten im Iran etwas zu, so wäre damit der wichtigste und stärkste Widersacher des immer schwächer werdenden US-Präsidenten aus dem Weg geräumt. Zugleich könnte die US-Regierung darauf hoffen, dass ein Attentat auf den russischen Präsidenten innerhalb iranischen Territoriums die bisher guten Beziehungen zwischen Russland und dem Iran belasten könnte. Bush hätte damit einen weiteren “Beweis” für seine Unterstellung, bei der iranischen Regierung handele es sich um ein mörderisches Regime, das nur durch einen Angriff von seinen Kriegsplänen abgehalten werden könnte.

Doch da Putin nicht dumm ist, wird er wohl schon seine Maßnahmen ergriffen haben. Und so wird es zu dem angekündigten Attentat wahrscheinlich gar nicht mehr kommen. Und niemand wird später sicher sein können, ob es die kolportierten Attentatspläne überhaupt je gegeben hat.

Die iranische Regierung zumindest bezeichnete die Nachricht als ‘völlig haltlos’. “Diese Berichte entbehren jeder Grundlage und sind Teil des Psychokrieges der Feinde zwecks Beeinträchtigung der russisch-iranischen Beziehungen”, zitierte die iranische Nachrichtenagentur IRNA Außenamtssprecher Seyyed Mohammad Ali Hosseini. “Sie können aber die Besuchsplanung nicht stören.”
Dieser Eintrag wurde am Montag, den 15. Oktober 2007 von Franz-Josef Hanke geschrieben und in die Kategorie Krieg, Militär, Terrorismus eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Lonovis am 15. Oktober um 14:05 Uhr

Wem nützt es, wenn ein geplanter Anschlag vorher bekannt wird? Mein Gefühl sagt mir, dass es lediglich um eine Luftnummer handelt. Wenn ein Geheimdienst oder eine andere Terrororganisation tatsächlich einen Anschlag verüben will, dann tut er das wie der Name schon sagt geheim und so dass keine Spur zu den Hintermännern führt und schon garnicht so, dass man vorher davon erfährt. Im Fall Iran könnte die CIA es schlecht BinLaden in die Schuhe schieben, da er ja, wie sie sagen vom Iran unterstützt wird.

Damit man wenigstens das Treffen, das der Bush Administration sicher ein Dorn im Auge ist, etwas stört, kommt halt ein wenig Propaganda.

Kommentar von bitter_twisted am 15. Oktober um 15:12 Uhr

Putin weiß das die Berichte aus der gleichen Stelle stammen wie die Berichte über vereitelte Terroranschläge bei uns.

Kommentar von KK am 15. Oktober um 16:28 Uhr

Glaub ich nicht-bestünde doch die gefahr, dass vielleicht radikale antiamerikanische kräfte an die macht kämen.

Kommentar von Grom am 15. Oktober um 17:13 Uhr

Beschämend und skandalös auch wie unsere Angie Merkel ins gleicher Horn bläst wie AIPAC und die Neocons was den Iran angeht, faselt sie von einer Bedrohung Israels, der Region und der ganzen Welt durch den Iran.
Bisher dachte ich, in einer Demokratie und Rechtsstaat (was wir zumindest nach Aussen hin vorgeben zu sein) gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Sollte Angie mal bei Gelegenheit das GG lesen?.
Wie kommt dann unsere US-Arschkriecherin und ZDJ Kuscherin (Merkel) No.1 darauf, das der Iran für irgendwen und/oder irgendwas eine Gefahr/Bedrohung darstellt???, ohne JEGLICHEN Beweis für ein NICHT ziviles Atomprogramm des Irans sowie den BEWEIS der Proppagandalüge von der angeblichen Israeltilgungsrede Achmadinedschads.
Das so jemand wie Merkel auch noch jüngsten Umfragen nach von einer deutlichen mehrheit der Budnesbürer positiv bewertet wird kann ich somit entweder auf völlige Verblödung oder Gehirnwäsche der Mainstreammedien zurückführen, armes Deutschland, offensichtlich nicht weniger Gehirn. und Körperverfettet als die Amis.

Kommentar von Gedankenverbrecher am 15. Oktober um 19:01 Uhr

Immer und immer wieder, bei jeder Umfrage von der ich höre stelle ich mir die gleiche Frage: Wer wurde befragt? Ihr? Ich? Nö, ich nicht und ich kenne auch niemanden, der da schon befragt wurde, wie die Meinung in Bezug auf Merkel ist. Aber so ziemlich jeder, den ich kenne, hält “nicht gerade viel” von ihr, um es mal euphemistisch auszudrücken. Also: Solche Umfragen sind Propaganda, die die Meinung überhaupt erst ERZEUGEN sollen. Sie sind auf keinen Fall repräsentativ, schließlich fliessen Gelder in die Institute, die solche Umfragen machen und somit kann man nicht von “unabhängigen” Umfragen reden.

Kommentar von gmurlch am 15. Oktober um 19:30 Uhr

Immer und immer wieder, bei jeder Umfrage von der ich höre stelle ich mir die gleiche Frage: Wer wurde befragt? Ihr? Ich? Nö, ich nicht und ich kenne auch niemanden, der da schon befragt wurde, wie die Meinung in Bezug auf Merkel ist.

hahaha… genauso sieht die sache aus. das ist die gleiche verarsche wie “experten sagen”, “wie aus gut unterrichteten quellen zu erfahren war”, “man ist der ansicht, daß…”, “es wird vermutet, dass al kaida blablabla bla, schwurbel…”

leider wirkt so eine propaganda. die sind da sehr gut drin, die profis der gehirnwäsche. besser als die spezies in der ddr damals. man muss höllisch aufpassen, dass man da nicht selber drauf reinfällt. die lügen nicht nur in der politik. ;-)

tschüssikowski

Kommentar von hgz am 15. Oktober um 21:14 Uhr

Immer und immer wieder, bei jeder Umfrage von der ich höre stelle ich mir die gleiche Frage: Wer wurde befragt? Ihr? Ich? Nö, ich nicht und ich kenne auch niemanden, der da schon befragt wurde, wie die Meinung in Bezug auf Merkel ist.

Für eine bundesweite Repräsentativität werden etwa 2000 Leute befragt. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass du oder einer deiner Kumpels gefragt wird nicht gerade hoch.

Kommentar von Sinan am 15. Oktober um 21:15 Uhr

Immer und immer wieder, bei jeder Umfrage von der ich höre stelle ich mir die gleiche Frage: Wer wurde befragt? Ihr? Ich? Nö, ich nicht und ich kenne auch niemanden, der da schon befragt wurde, wie die Meinung in Bezug auf Merkel ist.

Naja, ich kenne auch niemanden, der mal sechs Richtige im Lotto hatte und ich kenne auch niemanden aus Bielefeld.

Hast du mal daran gedacht, dass bei “repräsentativen” Umfrage ca. 1000 Leute befragt werden, und das somit die Wahrscheinlichkeit, das die dich fragen bei 1:80000 liegt?

Du solltest auch nicht vergessen, dass die Alte vor der Wahl auch kein Schwein gemocht hat und sie dennoch gewählt wurde. Das sind zu einem großen Teil mit Sicherheit die ganzen dummen Frauen, die sich denken die Frau mit der Krone ist besser als gar keine und ansonsten überhaupt nicht wissen, was für ein Film um sie abläuft. Frauen-Power!

Also: Solche Umfragen sind Propaganda, die die Meinung überhaupt erst ERZEUGEN sollen. Sie sind auf keinen Fall repräsentativ, schließlich fliessen Gelder in die Institute, die solche Umfragen machen und somit kann man nicht von “unabhängigen” Umfragen reden.

Da gebe ich dir recht. Allerdings glaube ich schon, dass die Umfragen tatsächlich durchgeführt werden. Ich wurde schon von einem solchen Institut angerufen und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Fragen besonders objektiv formuliert sind. Und nein, die haben mich nicht gefragt, was ich vom Merkel halte :)

Kommentar von dirty bomber am 15. Oktober um 22:02 Uhr

Zugleich mit den Drohungen gegen Putin begannen heute die größten Terrorübungen aller Zeiten in den USA. Szenario “schmutzige A-Bombe”. Will man sich a) den intelligentesten potentiell feindlichen Staatschef der Gegenwart vom Hals schaffen und fast gleichzeitig b) dem Iran einen selbst inszenierten Anschlag in die Schuhe schieben, wenn - wie an 9/11 und 7/7 - auf wundersame Weise wieder einmal das offiziell Eingeübte schwuppdiwupp Realität wird, um c) den langersehnten Nuklearangriff gegen den Iran starten zu können (und dabei noch dreist versuchen, die russ. Bevölkerung einzuseifen, schließlich hätten iran. Islamisten auch ihren Wladimir ermordet)?

http://www.linkezeitung.de/cms.....Itemid=214

Bedenkt man, dass bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA und bei den Anschlägen in London 2005 zeitgleich auch inhaltsgleiche Terrorübungen abgehalten wurden, könnte einen bei der folgenden Nachricht das Grauen packen: Associated Press berichtet, das die USA zwischen dem 15. und dem 19.10.2007 mit TOPOFF 4 / Vigilant Shield 2008 die größte Terrorübung, die es je gegeben hat planen. Simuliert werden soll bei dieser Übung der Angriff durch drei „dreckige” Atombomben in den USA und einer weiteren auf Guam, einer Pazifikinsel vor China. (3)
Mit Portland, Oregon und Phoenix sind zwei Ziele der Bomben genannt. Geübt wird allerdings nicht die Abwehr der Anschläge sondern der Umgang mit der Bevölkerung danach. Bei dieser Grossübung sind alle militärisch wichtigen Teile der Gesellschaft eingebunden: Militär, Heimatschutz, Krankenhäuser und Polizei.
Vor dem Hintergrund der Kriegsdrohungen aus Washington gegen den Iran sind diese Manöver und Übungen unverantwortlich … oder sind sie Teil der militärischen Mobilmachung … oder werden gar Anschläge fingiert, um einen Kriegsgrund zu haben? Nach den Lügen, Tricks und rücksichtslosen Brutalitäten der USA bei den Kriegen gegen Afghanistan und Irak mag man keine Ungeheuerlichkeit ausschließen.
Besonders im Angesicht der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die besonders in den USA für ökonomische Untergangsstimmung sorgt, käme ein Krieg gegen einen Sündenbock sehr gelegen. Doch auch China steht im Visier der USA. Im Konkurrenzkampf mit China verliert die USA zunehmend an Boden und werden bald wirtschaftlich von China überholt. So ist das gleichzeitig mit TOPOFF 4 stattfindende Manöver Taiwans, einem der wichtigsten Verbündeten des Westens in Fernost, eine ganz offene Drohung an China. (4)
Gleichzeitug findet in Fernost ein weiteres großes Manöver statt. Organisiert von Japan findet das Pacific Shield 2008 Manöver statt an dem Australien, Neuseeland, Frankreich, Singapur, Grossbritannien und die USA teilnehmen. Es wäre ein idealer Moment einen Krieg zu beginnen, da sowieso ein Großteil des Militärs in Alarmbereitschaft stehen.
Im Falle eines Angriffs auf den Iran droht ein Weltkrieg. Die Angreifer würden nicht nur regionale Länder wie Syrien, Israel und Libanon in den Krieg mit hineinziehen. Ganz sicher würden die Kriege in Irak und Afghanistan verstärkt werden und alle dort am Kriege beteiligte Länder würden noch weiter in den Kriegstaumel gerissen werden. Deutschland würde mit den Kriegsschiffen im östlichen Mittelmeer versuchen, Syrien und die Hisbollah im Libanon in Schach zu halten und vor dem Horn von Afrika versuchen, den Seeweg zum Suezkanal freizuhalten.
Doch letztlich stehen China und Russland als Konkurrenzmächte des Westens im Fadenkreuz der Kriegstreiber.

Kommentar von dirty bomber am 15. Oktober um 23:11 Uhr

Ab morgen große russ. Gegenmanöver mit strategischen Bombern auf die gigantischen US-”Terrorübungen”!
Oder: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, denn bei CheneyBushBrownSarkozyMerkelOlmert muss man schon schauen, wo man bleibt, wenn man morgen noch aufwachen will!

http://de.rian.ru/safety/20071015/84013936.html

Russische Fernfliegerkräfte üben Bombenabwurf
18:08 | 15/ 10/ 2007

MOSKAU, 15. Oktober (RIA Novosti). Die Übungen der russischen Fernfliegerkräfte mit Bombenabwürfen auf nördliche und südliche Versuchsgelände sowie mit Flügen in entlegenen Regionen finden vom 16. bis zum 30. Oktober statt.

Das teilte der Luftwaffensprecher, Oberst Alexander Drobyschewski, RIA Novosti am Montag mit.

Die Flugzeuge Tu-160, Tu-95 MS und Tu-22 werden Flüge über dem Arktischen, dem Atlantischen und dem Stillen Ozean sowie dem Schwarzen Meer absolvieren, Bombenabwürfe und Starts von Marschflugkörpern auf nördlichen und südlichen Versuchsgeländen der Russischen Föderation vornehmen“, sagte er.

Ihm zufolge werden die Flüge tags und nachts mit Betankung in der Luft erfolgen.
Drobyschewski teilte auch mit, dass in Verbänden, Truppenteilen und Einheiten der Fernfliegerkräfte die planmäßigen Kommandostabs- und flugtaktischen Übungen vom 16. bis zum 30. Oktober unter der Leitung des Luftwaffenschefs, Generaloberst Alexander Selin, stattfinden.

„Während der Übungen werden die Flugzeugbesatzungen der Fernfliegerkräfte die Gefechts- und Mobilmachungsbereitschaft trainieren“, sagte der Luftwaffensprecher.

Kommentar von Jockel am 15. Oktober um 23:44 Uhr

von gmurlch am 15. Oktober um 19:30 Uhr

leider wirkt so eine propaganda. die sind da sehr gut drin, die profis der gehirnwäsche. besser als die spezies in der ddr damals.

Das ist so nicht richtig. Du vergißt, daß etwa 70 - 80 % der DDR Bürger Westfernsehen und Westradio sehen/hören konnten.
Da konnte die Propaganda halt nicht so gut funktionieren ;-)
Und was haben wir heute für Ausweichmöglichkeit außer das Internet ???

Jockel

Kommentar von schere am 16. Oktober um 21:10 Uhr

@David Röder
Wie hast Du uns erkannt Erdling ?

Kommentar von schere am 16. Oktober um 21:28 Uhr

Ich denke mal das Putin den Amis mal wieder in die Suppe gespuckt hat. Nach der Konferenz der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres sagte Putin unter anderem:
“Russland und der Iran sind Nachbarn und befreundete Länder, deren Völker Träger alter Kulturen sind… Wir haben eine langjährige Tradition bei der Förderung der gutnachbarlichen Beziehungen. Das Zusammenwirken des Iran und Russlands hat in der Region und in der Welt als Ganzes eine große Bedeutung.”
geschickt wie Putin nun eimal ist, schmiedet er eine Allianz unter natürlichen Kokurenten (Kasachstan und Turkmenistan) und verhindert damit eine einseitige Unterstüzung der USA durch eines dieser Länder. Bush würgt an diesem Brocken bestimmt noch einige Zeit. Das wird es nicht einfacher machen den Iran mal eben zu bombardieren.

Kommentar von Sven am 17. Oktober um 06:16 Uhr

Wann ist eigentlich der letzte Tag für einen möglichen Anschlag durch die Bush Administration, der Bush die komplette diktatorische Machtübername ermöglicht ?

Ist das der 3. November 2007, ein Tag vor der Präsidentschaftswahl ?

Jedenfalls hat dieses Datum zahlenmäßig leider wieder ne magische Bedeutung!

Kommentar von vendetta am 24. Oktober um 00:33 Uhr

Lieber Sven,
auch ich gehe mit der Idee eines erneuten Anschlages konform.
Mein prognstizierten Daten:
01.11.2007
04.11.2007
11.11.1007 oder
13.11.2007

Genau kann ich es nicht sagen!

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