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	<title>Kommentare zu: &#34;Das Schweigen der Quandts&#34;</title>
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	<description>Ein Politisches Weblog</description>
	<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 23:24:17 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Fortuna</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-56813</link>
		<dc:creator>Fortuna</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 22:25:03 +0000</pubDate>
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		<description>wie kann man noch mit ruhigem Gewissen schlafen, während andere im Wüstensand verdursten verhungern und ersticken. Sollten mal mindestens 3/4 abgeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wie kann man noch mit ruhigem Gewissen schlafen, während andere im Wüstensand verdursten verhungern und ersticken. Sollten mal mindestens 3/4 abgeben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Turbo</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-55769</link>
		<dc:creator>Turbo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 23:43:31 +0000</pubDate>
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		<description>Leute, Ihr habt es alle NICHT begriffen - nämlich was da wirklich abgeht! Schaut Euch mal die Diskussionsseite zu Wikipedia und der Quandt-Familie näher an, lest sie. Lest sie bitte, zwischen und durch die dortigen Zeilen verstehend, diese Diskussionsseite. Mehr kann ich nicht hier schreiben, weil - ich habe kein so schnelles Pferd, das mich aus der furchtbaren Gefahrenzone danach wegtragen könnte. Und - wüßte auch gar nicht, wohin ich mich auf dieser Welt vor der Gefahr überhaupt wegflüchten könnte, es gibt da einfach gar kein Versteck...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, Ihr habt es alle NICHT begriffen - nämlich was da wirklich abgeht! Schaut Euch mal die Diskussionsseite zu Wikipedia und der Quandt-Familie näher an, lest sie. Lest sie bitte, zwischen und durch die dortigen Zeilen verstehend, diese Diskussionsseite. Mehr kann ich nicht hier schreiben, weil - ich habe kein so schnelles Pferd, das mich aus der furchtbaren Gefahrenzone danach wegtragen könnte. Und - wüßte auch gar nicht, wohin ich mich auf dieser Welt vor der Gefahr überhaupt wegflüchten könnte, es gibt da einfach gar kein Versteck&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51634</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 08:14:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51634</guid>
		<description>Noch einmal - es ist eine Illusion, 'raffendes' und 'schaffendes' Kapital trennen zu können. Spekulation steht schon am Anfang jeder Produktion, jeder Kredit, jede Investition ist bereits Spekulation auf Gewinne aus der Produktion. Und ohne Kredit und Investition ist kapitalistische Produktion undenkbar. Es ist nicht möglich, da eine wirkliche Trennung vorzunehmen. Die Erwartung eines Profits aus der Produktion, der Rendite, ist die Quelle des Zinses, beide sind nur die zwei Seiten &lt;em&gt;einer&lt;/em&gt; Medaille. 

Dass die Spekulation sich in gewisser Weise zu verselbständigen scheint, liegt dabei in der Natur der Sache. Und dass diese Spekulation mittlerweile zu 'heuschreckenartigen' Vorgehensweisen Zuflucht nimmt, ist auch nur die Bestätigung der These, dass die 'wahre Schranke des Kapitals das Kapital selbst ist'. In 'gesättigten' Märkten müsste das Wachstum, und damit das Kapitalwachstum, auf Raten nahe oder sogar unter Null fallen können, das aber würde das Ende der Kapitalverwertung und damit auch das Ende der (kapitalgetriebenen) Produktion bedeuten. 

Gleichzeitig kann es nicht nur die 'reine' Spekulation ohne eine produktive Basis geben - dass dies den Zusammenbruch der Gesellschaft und damit auch der Spekulation zur Folge hätte, sollte unmittelbar einleuchten (wobei sich die Produktion aber auch immer mehr spaltet in eine billige 'Notversorgung' einerseits und Luxusproduktion andererseits). Also nimmt das Kapital über diese (letztlich auch selbstzerstörerische) Heuschrecken-Spekulation eine Art 'Quersubvention' an sich selbst vor; die Schranken, die dafür gefallen sind und die ua das Wesen der 'Globalisierung' ausmachen (neben der Expansion auf neue Märkte und dem Zugriff auf billigere Arbeitskräfte), &lt;em&gt;mussten&lt;/em&gt; fallen, um die weitere Verwertung überhaupt noch möglich zu machen. Man kann sicherlich einige 'Auswüchse', die dabei entstehen, auch wieder gesetzlich beschneiden, aber die allgemeine Tendenz bleibt dabei ungebrochen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal - es ist eine Illusion, &#8216;raffendes&#8217; und &#8217;schaffendes&#8217; Kapital trennen zu können. Spekulation steht schon am Anfang jeder Produktion, jeder Kredit, jede Investition ist bereits Spekulation auf Gewinne aus der Produktion. Und ohne Kredit und Investition ist kapitalistische Produktion undenkbar. Es ist nicht möglich, da eine wirkliche Trennung vorzunehmen. Die Erwartung eines Profits aus der Produktion, der Rendite, ist die Quelle des Zinses, beide sind nur die zwei Seiten <em>einer</em> Medaille. </p>
<p>Dass die Spekulation sich in gewisser Weise zu verselbständigen scheint, liegt dabei in der Natur der Sache. Und dass diese Spekulation mittlerweile zu &#8216;heuschreckenartigen&#8217; Vorgehensweisen Zuflucht nimmt, ist auch nur die Bestätigung der These, dass die &#8216;wahre Schranke des Kapitals das Kapital selbst ist&#8217;. In &#8216;gesättigten&#8217; Märkten müsste das Wachstum, und damit das Kapitalwachstum, auf Raten nahe oder sogar unter Null fallen können, das aber würde das Ende der Kapitalverwertung und damit auch das Ende der (kapitalgetriebenen) Produktion bedeuten. </p>
<p>Gleichzeitig kann es nicht nur die &#8216;reine&#8217; Spekulation ohne eine produktive Basis geben - dass dies den Zusammenbruch der Gesellschaft und damit auch der Spekulation zur Folge hätte, sollte unmittelbar einleuchten (wobei sich die Produktion aber auch immer mehr spaltet in eine billige &#8216;Notversorgung&#8217; einerseits und Luxusproduktion andererseits). Also nimmt das Kapital über diese (letztlich auch selbstzerstörerische) Heuschrecken-Spekulation eine Art &#8216;Quersubvention&#8217; an sich selbst vor; die Schranken, die dafür gefallen sind und die ua das Wesen der &#8216;Globalisierung&#8217; ausmachen (neben der Expansion auf neue Märkte und dem Zugriff auf billigere Arbeitskräfte), <em>mussten</em> fallen, um die weitere Verwertung überhaupt noch möglich zu machen. Man kann sicherlich einige &#8216;Auswüchse&#8217;, die dabei entstehen, auch wieder gesetzlich beschneiden, aber die allgemeine Tendenz bleibt dabei ungebrochen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A.Berger</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51629</link>
		<dc:creator>A.Berger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 06:23:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51629</guid>
		<description>Es ist unfair, die Einkommen aus Produktion als ungerechte Gewinne anzusehen.
Die TATSÄCHLICH unverantwortlich hohen Gewinne werden nicht mit Güterproduktion verdient, sondern mit Spekulationsgeschäften, bei denen gesunde Unternehmen ZERSCHLAGEN werden. Dort wird die große Knete  gemacht, und zwar zerstörerisch auch noch.

Keine Frage, die Vermögenssteuer  muss wiedereingeführt werden und die Quandtschen Zins- und Spekulationseinkünfte müssen ebenfalls radikal zurechtgestutzt werden. Nicht jedoch die seriösen Gewinne aus Produktion. 

Es stört mich zutiefst, wenn hier die Quandts dauernd als DIE PROBLEMREICHEN dargestellt werden. Das sind sie NICHT. Die wirklich zerstörerisch Reichen tauchen in den Medien  gar nicht auf und wie arg  sie ihr Geld verdienen, taucht auch nicht auf, weil sie in diesen abstrakten 5000  Hedgefonds, wo sich Abermillarden Dollar täglich weltweit bewegen, investiert sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unfair, die Einkommen aus Produktion als ungerechte Gewinne anzusehen.<br />
Die TATSÄCHLICH unverantwortlich hohen Gewinne werden nicht mit Güterproduktion verdient, sondern mit Spekulationsgeschäften, bei denen gesunde Unternehmen ZERSCHLAGEN werden. Dort wird die große Knete  gemacht, und zwar zerstörerisch auch noch.</p>
<p>Keine Frage, die Vermögenssteuer  muss wiedereingeführt werden und die Quandtschen Zins- und Spekulationseinkünfte müssen ebenfalls radikal zurechtgestutzt werden. Nicht jedoch die seriösen Gewinne aus Produktion. </p>
<p>Es stört mich zutiefst, wenn hier die Quandts dauernd als DIE PROBLEMREICHEN dargestellt werden. Das sind sie NICHT. Die wirklich zerstörerisch Reichen tauchen in den Medien  gar nicht auf und wie arg  sie ihr Geld verdienen, taucht auch nicht auf, weil sie in diesen abstrakten 5000  Hedgefonds, wo sich Abermillarden Dollar täglich weltweit bewegen, investiert sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: unbelievable</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51578</link>
		<dc:creator>unbelievable</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 19:24:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51578</guid>
		<description>Leute, bin ich blöd oder ist da ein &lt;strong&gt;eklatanter Fehler&lt;/strong&gt; in der Rechnung?

Zitat:
&lt;em&gt;Doch da diese Zahlung von 650.000 Mark kein einmaliger Vorgang ist sondern ein sich täglich wiederholender, müssen in Wirklichkeit an jedem Tag rund 14.000 Normalverdiener ihr gesamtes Monatsgehalt, bzw. 42.000 Normalverdiener ein Drittel davon Tag für Tag an Fräulein Quandt abtreten, um auf die von ihr erwartete Summe zu kommen!&lt;/em&gt;

&lt;strong&gt;Also&lt;/strong&gt;:
650.000 DM / 14.000 Arbeiter = 46,43DM /Tag
46,43DM * 20 Arbeitstage = 928,60 DM/Monat
Ich weiss ja nicht wer das bekommt. Aber für eine 40Std Woche wäre das ein ganz schöner Hungerlohn.

Man könnte höchstens so rechnen:
46,43 DM/ Tag * 3 = 139,29DM / Tag
139,29DM/Tag * 20 Arbeitstage = 2785,80DM /Monat
Das wäre ein halbwegs realistischer Arbeitslohn und würde bedeuten, dass 14.000 Arbeitnehmer täglich 1/3 Ihres Lohnes an Frau Quandt abdrücken müßten.
Oder aber, das 4666,66 Arbeitnehmer ihren Gesamten Lohn an Frau Quandt abdrücken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, bin ich blöd oder ist da ein <strong>eklatanter Fehler</strong> in der Rechnung?</p>
<p>Zitat:<br />
<em>Doch da diese Zahlung von 650.000 Mark kein einmaliger Vorgang ist sondern ein sich täglich wiederholender, müssen in Wirklichkeit an jedem Tag rund 14.000 Normalverdiener ihr gesamtes Monatsgehalt, bzw. 42.000 Normalverdiener ein Drittel davon Tag für Tag an Fräulein Quandt abtreten, um auf die von ihr erwartete Summe zu kommen!</em></p>
<p><strong>Also</strong>:<br />
650.000 DM / 14.000 Arbeiter = 46,43DM /Tag<br />
46,43DM * 20 Arbeitstage = 928,60 DM/Monat<br />
Ich weiss ja nicht wer das bekommt. Aber für eine 40Std Woche wäre das ein ganz schöner Hungerlohn.</p>
<p>Man könnte höchstens so rechnen:<br />
46,43 DM/ Tag * 3 = 139,29DM / Tag<br />
139,29DM/Tag * 20 Arbeitstage = 2785,80DM /Monat<br />
Das wäre ein halbwegs realistischer Arbeitslohn und würde bedeuten, dass 14.000 Arbeitnehmer täglich 1/3 Ihres Lohnes an Frau Quandt abdrücken müßten.<br />
Oder aber, das 4666,66 Arbeitnehmer ihren Gesamten Lohn an Frau Quandt abdrücken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: A.Berger</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51480</link>
		<dc:creator>A.Berger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 10:10:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51480</guid>
		<description>Was dabei herauskommt? Wie immer. Es wird hohe Entschädigungszahlungen geben. 

Ob die Empfänger  dieser Gelder  bereits verstorbene  Zwangsarbeiter sind oder nicht, enzieht sich meiner Kenntnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was dabei herauskommt? Wie immer. Es wird hohe Entschädigungszahlungen geben. </p>
<p>Ob die Empfänger  dieser Gelder  bereits verstorbene  Zwangsarbeiter sind oder nicht, enzieht sich meiner Kenntnis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: balu</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51458</link>
		<dc:creator>balu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 07:33:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51458</guid>
		<description>In der NZZ ist heute zu lesen:

"Die Familie sei [...] durch die Sendung bewegt worden und habe erkannt, dass die Jahre 1933 bis 1945 in der Geschichte der Unternehmerfamilie noch nicht ausreichend aufgearbeitet worden seien. Sie werde deshalb einem Zeithistoriker Akten und Dokumente aus ihren Archiven für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zur Verfügung stellen und alle Ergebnisse veröffentlichen."

So wie ich das lese erhält also ein Historiker ausgewählte Akten, da ja nicht von einem Zugang zu den Archiven die Rede ist - was dabei wohl herauskommt?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der NZZ ist heute zu lesen:</p>
<p>&#8220;Die Familie sei [...] durch die Sendung bewegt worden und habe erkannt, dass die Jahre 1933 bis 1945 in der Geschichte der Unternehmerfamilie noch nicht ausreichend aufgearbeitet worden seien. Sie werde deshalb einem Zeithistoriker Akten und Dokumente aus ihren Archiven für ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zur Verfügung stellen und alle Ergebnisse veröffentlichen.&#8221;</p>
<p>So wie ich das lese erhält also ein Historiker ausgewählte Akten, da ja nicht von einem Zugang zu den Archiven die Rede ist - was dabei wohl herauskommt?!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: guadalupe</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51176</link>
		<dc:creator>guadalupe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 11:16:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Gen.K.Ozz
"peinhard wird wie jeder andere sein gehalt oder sein hartz iv in virtuellen euros auf das konto überwiesen bekommen.
und er hat nicht das recht irgendetwas anderes zu verlangen als fiat-geld.
dieses kann man natürlich gegen andere zettel tauschen, aber dadurch verschwindet es nicht, sondern kommt auch bloß wieder in den umlauf…"

Du sprichst jetzt nur von abhängig Beschäftigten und staatlichen Transferzahlungsempfängern. Es gibt aber auch Freiberufler und Unternehmer.
Zumindest die abhängig Beschäftigten können durchaus anderes verlangen als das Geld der Herrschenden. (Vertragsfreiheit)
Die empfangenen Zettel gegen ein besser konstruiertes Geld zu tauschen halte ich auch nicht für eine Lösung. Das stimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gen.K.Ozz<br />
&#8220;peinhard wird wie jeder andere sein gehalt oder sein hartz iv in virtuellen euros auf das konto überwiesen bekommen.<br />
und er hat nicht das recht irgendetwas anderes zu verlangen als fiat-geld.<br />
dieses kann man natürlich gegen andere zettel tauschen, aber dadurch verschwindet es nicht, sondern kommt auch bloß wieder in den umlauf…&#8221;</p>
<p>Du sprichst jetzt nur von abhängig Beschäftigten und staatlichen Transferzahlungsempfängern. Es gibt aber auch Freiberufler und Unternehmer.<br />
Zumindest die abhängig Beschäftigten können durchaus anderes verlangen als das Geld der Herrschenden. (Vertragsfreiheit)<br />
Die empfangenen Zettel gegen ein besser konstruiertes Geld zu tauschen halte ich auch nicht für eine Lösung. Das stimmt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51163</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 09:35:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51163</guid>
		<description>@A.Berger:

Was du da versuchst ist die Unterscheidung von 'raffendem' und 'schaffendem' Kapital. Abgesehen davon, dass wir das 'schon mal hatten' - das eine ist die notwendige Basis des anderen. Kredit und damit Spekulation sind auch nicht nur 'Auswüchse' dieses Systems, sondern gehören genuin und von Anfang an dazu. Ihr Umfang nimmt notwendig im selben Maße zu, in dem auch das Kapital wächst. Deine Kritik ist daher - sorry - auch nur von der Sorte 'wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass'.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@A.Berger:</p>
<p>Was du da versuchst ist die Unterscheidung von &#8216;raffendem&#8217; und &#8217;schaffendem&#8217; Kapital. Abgesehen davon, dass wir das &#8217;schon mal hatten&#8217; - das eine ist die notwendige Basis des anderen. Kredit und damit Spekulation sind auch nicht nur &#8216;Auswüchse&#8217; dieses Systems, sondern gehören genuin und von Anfang an dazu. Ihr Umfang nimmt notwendig im selben Maße zu, in dem auch das Kapital wächst. Deine Kritik ist daher - sorry - auch nur von der Sorte &#8216;wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass&#8217;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peinhart</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/10/04/1616-das-schweigen-der-quandts/#comment-51159</link>
		<dc:creator>Peinhart</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 09:10:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/geschichte/das-schweigen-der-quandts.htm#comment-51159</guid>
		<description>@ guadalupe

&lt;blockquote&gt;Richtig. Das können sie aber nur, weil Du ihrem Kapital Wert gibst, indem Du es verwendest. Sonst sind es nur Zettel.&lt;/blockquote&gt;

Pony hat es schon angesprochen, ich komm nochmal von der anderen Seite: der Arbeiter bei BMW hat keine andere Chance als anzuerkennen, dass die Karosseriepresse, an der er da steht und arbeitet Frau Klatten gehört, und dass ihr qua Gesetz damit auch das Arbeitsergebnis, das Produkt, gehört. Die einzige Wahl die er hat ist die, ob er das für Frau Klatten bei BMW oder für Herrn Piech bei VW macht. Und genau dieses 'erpresserische Eigentum' ist auch die Quelle des Zinses. Das nicht anzuerkennen erfordert eine gründliche Hinterfragung des Eigentumsbegriffes. Mit dem Zins hast du erstmal nur ein Symptom am Wickel, noch nicht die Krankheit selbst. 

@Jockel

Genau das ist der Unterschied zwischen viel haben und viel haben. Einmal 'Kruscht' (wie der Schwabe sagt) und einmal Produktionsmittel. Wenn Frau Klatten statt Karosseriepressen auch nur jede Menge Ferraris, Hochseeyachten und Villen besäße, könnte sie daraus auch keine Rendite - keinen 'Zins' - herauspressen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ guadalupe</p>
<blockquote><p>Richtig. Das können sie aber nur, weil Du ihrem Kapital Wert gibst, indem Du es verwendest. Sonst sind es nur Zettel.</p></blockquote>
<p>Pony hat es schon angesprochen, ich komm nochmal von der anderen Seite: der Arbeiter bei BMW hat keine andere Chance als anzuerkennen, dass die Karosseriepresse, an der er da steht und arbeitet Frau Klatten gehört, und dass ihr qua Gesetz damit auch das Arbeitsergebnis, das Produkt, gehört. Die einzige Wahl die er hat ist die, ob er das für Frau Klatten bei BMW oder für Herrn Piech bei VW macht. Und genau dieses &#8216;erpresserische Eigentum&#8217; ist auch die Quelle des Zinses. Das nicht anzuerkennen erfordert eine gründliche Hinterfragung des Eigentumsbegriffes. Mit dem Zins hast du erstmal nur ein Symptom am Wickel, noch nicht die Krankheit selbst. </p>
<p>@Jockel</p>
<p>Genau das ist der Unterschied zwischen viel haben und viel haben. Einmal &#8216;Kruscht&#8217; (wie der Schwabe sagt) und einmal Produktionsmittel. Wenn Frau Klatten statt Karosseriepressen auch nur jede Menge Ferraris, Hochseeyachten und Villen besäße, könnte sie daraus auch keine Rendite - keinen &#8216;Zins&#8217; - herauspressen.</p>
]]></content:encoded>
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