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	<title>Kommentare zu: Die Freiheit der Wahl</title>
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	<description>Ein Politisches Weblog</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:46:12 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: tier "rasse mensch"</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-56666</link>
		<dc:creator>tier "rasse mensch"</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 13:14:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-56666</guid>
		<description>guten tag..

super film... 

wieso kann sieht der mensch die schönheit des universums nicht, dass er sich im paradies befindet und sich stattessen ein eigenes system im system des universums verschafft und sich von herschenden system ausklammert um sich sicher zu fühlen, da er vermeitlich denkt, er kann das eigene system kontrollieren..

haben oder sein.. ein sehr gutes buch.. 

ja wir sind die einzigen "tiere" die sich selbst bewusst sind, was ein riesen geschenk und zugleich laster ist...

mit andacht mienen und frommen wesen überzuckern wir den teufel selbst!

erich fromm haben oder sein
http://www.haha-online.de/Referate/erichfromm.htm

wenn wir es nicht schaffen eine zivilisation im sein modus aufzubauen, dann werden wir weiterhin alle möglichkeiten im habenmodus durchforschen, das NIE zu wahrem frieden und glücklichsein und harmonie mit dem vorhanenden system erde kommt... 

da könnten wir noch viel von den ureinwohnern und naturverbundenen einfachen menschen lehren, aber ebe man kann ein mensch nicht mit worten oder mit zwang zu was bekehren,  man kann ihm nur helfen es in sich selbst zu finden.. und das geht am besten mit eigenen erfahrungen...

war früher auch viel am trampen und hab mich in den verschiedensten kreisen von menschen und status bewegt, dass bringt einem viel.. hier noch ein zitat von eben solch einem naturverbundenen menschen(indianer)

„ICH BIN EIN MEDIZINMANN – ein wicasa wakan. Medizinmann das ist ein Wort, das die Weißen erfunden haben. Ich wünschte, es gäbe ein besseres Wort, um auszudrücken, was „Medizinmann" für uns bedeutet, aber ich finde keines und du auch nicht, und so müssen wir uns wohl damit zufrieden geben. Ein wicasa wakan muss viel und oft mit sich allein sein. Er will weg von der Menge, weg von den kleinen, alltäglichen Dingen. Er liebt es zu meditieren, sich an einen Baum oder an einen Felsen zu lehnen und zu fühlen, wie sich die Erde unter ihm bewegt, und wie über ihm das Gewicht des weiten flammenden Himmels lastet. Auf diese Weise lernt er zu verstehen. Er schließt die Augen und beginnt klarer zu sehen. Was du mit geschlossenen Augen siehst, das zählt. Der wicasa wakan liebt die Stille, er hüllt sich in sie ein, wie in eine Decke – eine Stille, die nicht schweigt, die ihn mit ihrer donnergleichen Stimme vieles lehrt. Solch ein Mann liebt es, an einem Ort zu sein, wo er nur das Summen der Insekten hört. Er sitzt, das Gesicht gegen Westen, und bittet um Beistand. Er redet mit den Pflanzen, und sie antworten ihm. Er lauscht den Stimmen der wama kaskan – der Tiere. Er wird einer von ihnen. Von allen Lebewesen fließt etwas in ihn ein, und auch von ihm strömt etwas aus. Ich weiß nicht, was und wie, aber es ist so. Ich habe es erlebt. Ein Medizinmann muss der Erde angehören, muss die Natur lesen können wie ein weißer Mann ein Buch. 


ALLES, WAS IHR ESST, wird in eine Plastikhülle gepackt, ist sauber zerteilt und vorbereitet für die Pfanne, hat keinen Geschmack und erweckt in euch keine Schuldgefühle. Wenn ihr eure Pelz- oder Ledermäntel tragt, wollt ihr nicht daran erinnert werden, wie viel Blut und Schmerz sie gekostet haben. Wenn wir einen Büffel töteten, dann wussten wir, was wir taten. Wir baten seinen Geist um Vergebung und sagten ihm, warum wir es tun mussten. Wir ehrten mit einem Gebet die Gebeine derer, die uns ihr Fleisch als Nahrung gaben, wir beteten, dass sie wiederkommen sollten, wir beteten für das Leben unserer Brüder, des Büffelvolkes, genauso wie für unser eigenes Volk. Für uns ist alles Leben heilig. Der Staat Dakota hat eigene Beamte für die Schädlingsbekämpfung. Sie setzen sich in ein Flugzeug und erschießen die Kojoten von der Luft aus. Sie führen Buch darüber, jeder tote Kojote wird in ihr Notizheft eingetragen. Die Vieh- und Schafzüchter bezahlen sie dafür. Kojoten ernähren sich von Nagetieren, von Feldmäusen und anderem kleinem Getier. Gelegentlich fressen sie ein Schaf, das sich verlaufen hat. Sie sind die natürlichen Abfallverwerter, sie säubern das Land von allem, was faulig ist und stinkt. Wer sich die Mühe macht und sie zähmt, für den sind sie gute Spielgefährten. Doch wenn sie am Leben bleiben, haben einige Leute Angst, ein paar Cent zu verlieren – und deshalb tötet man sie vom Flugzeug aus. Die Kojoten waren in diesem Land, bevor die Schafe hierher kamen, aber sie sind euch im Weg, denn ihr könnt aus ihnen keinen Profit schlagen. Mehr und mehr Tiere sterben aus. Die Tiere, die der Große Geist in dieses Land gesetzt hat, müssen fort. Nur die Haustiere, nur die vom Menschen gezüchteten Tiere dürfen leben – zumindest so lange, bis man sie in den Schlachthof treibt. Dieser entsetzliche Hochmut des weißen Menschen, der sich anmaßt, mehr als Gott zu sein, mehr als die Natur! Der Weiße sagt: „Ich lasse dieses Tier leben, denn es bringt mir Geld“; und er sagt: „Jenes Tier muss sterben, ich kann an ihm nichts verdienen, den Platz, den es braucht, kann ich besser verwenden. Nur ein toter Kojote ist ein guter Kojote“. Die Weißen behandeln die Kojoten fast so schlimm wie sie einst uns Indianer behandelt haben. 


ICH HABE DEN EINDRUCK, die weißen Menschen fürchten sich so sehr vor der Welt, die sie selbst geschaffen haben, dass sie diese nicht mehr sehen, fühlen, riechen oder hören wollen. Regen und Schnee auf dem Gesicht zu spüren, von einem eisigen Wind wie erstarrt zu sein, und an einem rauchenden Feuer wieder aufzutauen, aus einer heißen Schwitzhütte zu kommen, und in einen kalten Fluss zu tauchen – diese Erfahrungen zeigen dir, dass du lebst. Aber ihr wollt das gar nicht mehr empfinden. Ihr wohnt in Kästen, die Sommerhitze und Winterkälte aussperren, ihr lebt in einem Körper, der seinen Geruch verloren hat, ihr hört den Lärm aus der Hi-Fi-Anlage anstatt den Klängen der Natur zu lauschen, ihr seht den Schauspielern im Fernsehen zu, die euch Erlebnisse vorgaukeln, euch, die ihr längst verlernt habt, irgendetwas selbst zu erleben. Ihr esst Speisen, die nach nichts schmecken. Das ist euer Weg. Er ist nicht gut. 


BEVOR UNSERE WEISSEN BRÜDER KAMEN, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind. 


AUCH DER MENSCH BESTEHT AUS VIELERLEI. Woraus immer die Luft ist, die Erde, die Kräuter, die Steine, all das ist auch Teil unserer Körper. Wir müssen wieder lernen, wir selber zu sein und die Vielfalt in uns zu fühlen und zu entdecken. Wakan Tanka, das Große Geheimnis, lehrt Tiere und Pflanzen, was sie tun sollen. In der Natur gleicht nichts dem anderen. Wie verschiedenartig sind die Vögel! Einige bauen Nester, andere nicht. Manche Tiere leben in Erdlöchern, andere in Höhlen, andere in Büschen. Wieder andere kommen überhaupt ohne Behausung aus. Sogar Tiere derselben Art – zwei Hirsche, zwei Eulen – verhalten sich unterschiedlich. Ich habe viele Pflanzen aufmerksam betrachtet. Von den Blättern einer Pflanze, die alle auf demselben Stängel wachsen, ist keines ganz wie das andere. Auf der ganzen Erde gibt es keine zwei Blätter, die einander völlig gleichen. Der Große Geist hat es so gewollt. Für alle Geschöpfe auf der Erde hat er den Lebenspfad bloß im Großen vorgezeichnet; er zeigt ihnen die Richtung und das Ziel, lässt sie aber ihren eigenen Weg dorthin finden. Er will, dass sie selbständig handeln, ihrem Wesen gemäß und ihren inneren Kräften gehorchend. Wenn nun Wakan Tanka will, dass Pflanzen, Tiere, sogar die kleinen Mäuse und Käfer, auf diese Weise leben – um wie viel mehr werden ihm Menschen, die alle dasselbe tun, ein Gräuel sein: Menschen, die zur selben Zeit aufstehen, die gleichen im Kaufhaus erstandenen Kleider anziehen und dieselbe U-Bahn benützen, die im selben Büro sitzen, die gleiche Arbeit verrichten, auf ein und dieselbe Uhr starren und – was am schlimmsten ist – deren Gedanken einander zum Verwechseln ähnlich sind. Alle Geschöpfe leben auf ein Ziel hin. Selbst eine Ameise kennt dieses Ziel – nicht mit dem Verstand, aber irgendwie kennt sie es. Nur die Menschen sind so weit gekommen, dass sie nicht mehr wissen, warum sie leben.Sie benützen ihren Verstand nicht mehr und sie haben längst vergessen, welche geheime Botschaft ihr Körper hat, was ihnen ihre Sinne und ihre Träume sagen. Sie gebrauchen das Wissen nicht, das der Große Geist jedem von uns geschenkt hat, sie sind sich dessen nicht einmal mehr bewusst, und so stolpern sie blindlings auf der Straße dahin, die nach Nirgendwo führt – auf einer gut gepflasterten Autobahn, die sie selber ausbauen, schnurgerade und eben, damit sie umso schneller zu dem großen leeren Loch kommen, das sie am Ende erwartet, um sie zu verschlingen.“ 

gruss aus der schweiz...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>guten tag..</p>
<p>super film&#8230; </p>
<p>wieso kann sieht der mensch die schönheit des universums nicht, dass er sich im paradies befindet und sich stattessen ein eigenes system im system des universums verschafft und sich von herschenden system ausklammert um sich sicher zu fühlen, da er vermeitlich denkt, er kann das eigene system kontrollieren..</p>
<p>haben oder sein.. ein sehr gutes buch.. </p>
<p>ja wir sind die einzigen &#8220;tiere&#8221; die sich selbst bewusst sind, was ein riesen geschenk und zugleich laster ist&#8230;</p>
<p>mit andacht mienen und frommen wesen überzuckern wir den teufel selbst!</p>
<p>erich fromm haben oder sein<br />
<a href="http://www.haha-online.de/Referate/erichfromm.htm" rel="nofollow">http://www.haha-online.de/Referate/erichfromm.htm</a></p>
<p>wenn wir es nicht schaffen eine zivilisation im sein modus aufzubauen, dann werden wir weiterhin alle möglichkeiten im habenmodus durchforschen, das NIE zu wahrem frieden und glücklichsein und harmonie mit dem vorhanenden system erde kommt&#8230; </p>
<p>da könnten wir noch viel von den ureinwohnern und naturverbundenen einfachen menschen lehren, aber ebe man kann ein mensch nicht mit worten oder mit zwang zu was bekehren,  man kann ihm nur helfen es in sich selbst zu finden.. und das geht am besten mit eigenen erfahrungen&#8230;</p>
<p>war früher auch viel am trampen und hab mich in den verschiedensten kreisen von menschen und status bewegt, dass bringt einem viel.. hier noch ein zitat von eben solch einem naturverbundenen menschen(indianer)</p>
<p>„ICH BIN EIN MEDIZINMANN – ein wicasa wakan. Medizinmann das ist ein Wort, das die Weißen erfunden haben. Ich wünschte, es gäbe ein besseres Wort, um auszudrücken, was „Medizinmann&#8221; für uns bedeutet, aber ich finde keines und du auch nicht, und so müssen wir uns wohl damit zufrieden geben. Ein wicasa wakan muss viel und oft mit sich allein sein. Er will weg von der Menge, weg von den kleinen, alltäglichen Dingen. Er liebt es zu meditieren, sich an einen Baum oder an einen Felsen zu lehnen und zu fühlen, wie sich die Erde unter ihm bewegt, und wie über ihm das Gewicht des weiten flammenden Himmels lastet. Auf diese Weise lernt er zu verstehen. Er schließt die Augen und beginnt klarer zu sehen. Was du mit geschlossenen Augen siehst, das zählt. Der wicasa wakan liebt die Stille, er hüllt sich in sie ein, wie in eine Decke – eine Stille, die nicht schweigt, die ihn mit ihrer donnergleichen Stimme vieles lehrt. Solch ein Mann liebt es, an einem Ort zu sein, wo er nur das Summen der Insekten hört. Er sitzt, das Gesicht gegen Westen, und bittet um Beistand. Er redet mit den Pflanzen, und sie antworten ihm. Er lauscht den Stimmen der wama kaskan – der Tiere. Er wird einer von ihnen. Von allen Lebewesen fließt etwas in ihn ein, und auch von ihm strömt etwas aus. Ich weiß nicht, was und wie, aber es ist so. Ich habe es erlebt. Ein Medizinmann muss der Erde angehören, muss die Natur lesen können wie ein weißer Mann ein Buch. </p>
<p>ALLES, WAS IHR ESST, wird in eine Plastikhülle gepackt, ist sauber zerteilt und vorbereitet für die Pfanne, hat keinen Geschmack und erweckt in euch keine Schuldgefühle. Wenn ihr eure Pelz- oder Ledermäntel tragt, wollt ihr nicht daran erinnert werden, wie viel Blut und Schmerz sie gekostet haben. Wenn wir einen Büffel töteten, dann wussten wir, was wir taten. Wir baten seinen Geist um Vergebung und sagten ihm, warum wir es tun mussten. Wir ehrten mit einem Gebet die Gebeine derer, die uns ihr Fleisch als Nahrung gaben, wir beteten, dass sie wiederkommen sollten, wir beteten für das Leben unserer Brüder, des Büffelvolkes, genauso wie für unser eigenes Volk. Für uns ist alles Leben heilig. Der Staat Dakota hat eigene Beamte für die Schädlingsbekämpfung. Sie setzen sich in ein Flugzeug und erschießen die Kojoten von der Luft aus. Sie führen Buch darüber, jeder tote Kojote wird in ihr Notizheft eingetragen. Die Vieh- und Schafzüchter bezahlen sie dafür. Kojoten ernähren sich von Nagetieren, von Feldmäusen und anderem kleinem Getier. Gelegentlich fressen sie ein Schaf, das sich verlaufen hat. Sie sind die natürlichen Abfallverwerter, sie säubern das Land von allem, was faulig ist und stinkt. Wer sich die Mühe macht und sie zähmt, für den sind sie gute Spielgefährten. Doch wenn sie am Leben bleiben, haben einige Leute Angst, ein paar Cent zu verlieren – und deshalb tötet man sie vom Flugzeug aus. Die Kojoten waren in diesem Land, bevor die Schafe hierher kamen, aber sie sind euch im Weg, denn ihr könnt aus ihnen keinen Profit schlagen. Mehr und mehr Tiere sterben aus. Die Tiere, die der Große Geist in dieses Land gesetzt hat, müssen fort. Nur die Haustiere, nur die vom Menschen gezüchteten Tiere dürfen leben – zumindest so lange, bis man sie in den Schlachthof treibt. Dieser entsetzliche Hochmut des weißen Menschen, der sich anmaßt, mehr als Gott zu sein, mehr als die Natur! Der Weiße sagt: „Ich lasse dieses Tier leben, denn es bringt mir Geld“; und er sagt: „Jenes Tier muss sterben, ich kann an ihm nichts verdienen, den Platz, den es braucht, kann ich besser verwenden. Nur ein toter Kojote ist ein guter Kojote“. Die Weißen behandeln die Kojoten fast so schlimm wie sie einst uns Indianer behandelt haben. </p>
<p>ICH HABE DEN EINDRUCK, die weißen Menschen fürchten sich so sehr vor der Welt, die sie selbst geschaffen haben, dass sie diese nicht mehr sehen, fühlen, riechen oder hören wollen. Regen und Schnee auf dem Gesicht zu spüren, von einem eisigen Wind wie erstarrt zu sein, und an einem rauchenden Feuer wieder aufzutauen, aus einer heißen Schwitzhütte zu kommen, und in einen kalten Fluss zu tauchen – diese Erfahrungen zeigen dir, dass du lebst. Aber ihr wollt das gar nicht mehr empfinden. Ihr wohnt in Kästen, die Sommerhitze und Winterkälte aussperren, ihr lebt in einem Körper, der seinen Geruch verloren hat, ihr hört den Lärm aus der Hi-Fi-Anlage anstatt den Klängen der Natur zu lauschen, ihr seht den Schauspielern im Fernsehen zu, die euch Erlebnisse vorgaukeln, euch, die ihr längst verlernt habt, irgendetwas selbst zu erleben. Ihr esst Speisen, die nach nichts schmecken. Das ist euer Weg. Er ist nicht gut. </p>
<p>BEVOR UNSERE WEISSEN BRÜDER KAMEN, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind. </p>
<p>AUCH DER MENSCH BESTEHT AUS VIELERLEI. Woraus immer die Luft ist, die Erde, die Kräuter, die Steine, all das ist auch Teil unserer Körper. Wir müssen wieder lernen, wir selber zu sein und die Vielfalt in uns zu fühlen und zu entdecken. Wakan Tanka, das Große Geheimnis, lehrt Tiere und Pflanzen, was sie tun sollen. In der Natur gleicht nichts dem anderen. Wie verschiedenartig sind die Vögel! Einige bauen Nester, andere nicht. Manche Tiere leben in Erdlöchern, andere in Höhlen, andere in Büschen. Wieder andere kommen überhaupt ohne Behausung aus. Sogar Tiere derselben Art – zwei Hirsche, zwei Eulen – verhalten sich unterschiedlich. Ich habe viele Pflanzen aufmerksam betrachtet. Von den Blättern einer Pflanze, die alle auf demselben Stängel wachsen, ist keines ganz wie das andere. Auf der ganzen Erde gibt es keine zwei Blätter, die einander völlig gleichen. Der Große Geist hat es so gewollt. Für alle Geschöpfe auf der Erde hat er den Lebenspfad bloß im Großen vorgezeichnet; er zeigt ihnen die Richtung und das Ziel, lässt sie aber ihren eigenen Weg dorthin finden. Er will, dass sie selbständig handeln, ihrem Wesen gemäß und ihren inneren Kräften gehorchend. Wenn nun Wakan Tanka will, dass Pflanzen, Tiere, sogar die kleinen Mäuse und Käfer, auf diese Weise leben – um wie viel mehr werden ihm Menschen, die alle dasselbe tun, ein Gräuel sein: Menschen, die zur selben Zeit aufstehen, die gleichen im Kaufhaus erstandenen Kleider anziehen und dieselbe U-Bahn benützen, die im selben Büro sitzen, die gleiche Arbeit verrichten, auf ein und dieselbe Uhr starren und – was am schlimmsten ist – deren Gedanken einander zum Verwechseln ähnlich sind. Alle Geschöpfe leben auf ein Ziel hin. Selbst eine Ameise kennt dieses Ziel – nicht mit dem Verstand, aber irgendwie kennt sie es. Nur die Menschen sind so weit gekommen, dass sie nicht mehr wissen, warum sie leben.Sie benützen ihren Verstand nicht mehr und sie haben längst vergessen, welche geheime Botschaft ihr Körper hat, was ihnen ihre Sinne und ihre Träume sagen. Sie gebrauchen das Wissen nicht, das der Große Geist jedem von uns geschenkt hat, sie sind sich dessen nicht einmal mehr bewusst, und so stolpern sie blindlings auf der Straße dahin, die nach Nirgendwo führt – auf einer gut gepflasterten Autobahn, die sie selber ausbauen, schnurgerade und eben, damit sie umso schneller zu dem großen leeren Loch kommen, das sie am Ende erwartet, um sie zu verschlingen.“ </p>
<p>gruss aus der schweiz&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: BlauerBueffel</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-55454</link>
		<dc:creator>BlauerBueffel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 17:47:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-55454</guid>
		<description>Ich habe mir den Film angesehen, mit Zettel und Stift daneben:
"Perfekt abgestimmtes Ökosystem", "Jede Art vollkommen" --&#62; Wieso ist die Biosphere gerade jetzt vollkommen, warum war sie es nicht vor 100 Millionen Jahren. Wieso sollen Menschen Bilder niedlich umeinander schwimmender Heringe brauchen, um sich zu einem anderen Handeln aufzuraffen.
"Schönheit &#38; Fülle &#38; Paradies" --&#62; dazu Bilder intensiver Landwirtschaft, die die "blöde" bäuerliche Idylle verklären, obwohl doch gerade der Übergang zur Ackerwirtschaft die Verteibung aus dem Paradies bedeutet.
Na gut wenigstens das ganze Elend der ursprünglichen Akkumulation durch Raub und Mord wurde nicht vergessen.
"Kriege im Interesse der Hochfinanz" --&#62; und ewig droht der strukturelle Antisemitismus.
Laufend dieses "wir". Was soll das? "unsere Profitgier", "unsere Strategie der Macht".
Dann noch fundamentale Kritik an Schule. Kann man machen. Ist aber gefährlich für das Seelenheil, wenn mensch selbst in dem Laden arbeitet.
Dann steht auf meinem Zettel noch was von "Machtelite vs. naive Mehrheit". Die Analyse, wie Macht funktioniert, ist ja wohl seit Adorno oder Focault auch schon etwas weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir den Film angesehen, mit Zettel und Stift daneben:<br />
&#8220;Perfekt abgestimmtes Ökosystem&#8221;, &#8220;Jede Art vollkommen&#8221; &#8211;&gt; Wieso ist die Biosphere gerade jetzt vollkommen, warum war sie es nicht vor 100 Millionen Jahren. Wieso sollen Menschen Bilder niedlich umeinander schwimmender Heringe brauchen, um sich zu einem anderen Handeln aufzuraffen.<br />
&#8220;Schönheit &amp; Fülle &amp; Paradies&#8221; &#8211;&gt; dazu Bilder intensiver Landwirtschaft, die die &#8220;blöde&#8221; bäuerliche Idylle verklären, obwohl doch gerade der Übergang zur Ackerwirtschaft die Verteibung aus dem Paradies bedeutet.<br />
Na gut wenigstens das ganze Elend der ursprünglichen Akkumulation durch Raub und Mord wurde nicht vergessen.<br />
&#8220;Kriege im Interesse der Hochfinanz&#8221; &#8211;&gt; und ewig droht der strukturelle Antisemitismus.<br />
Laufend dieses &#8220;wir&#8221;. Was soll das? &#8220;unsere Profitgier&#8221;, &#8220;unsere Strategie der Macht&#8221;.<br />
Dann noch fundamentale Kritik an Schule. Kann man machen. Ist aber gefährlich für das Seelenheil, wenn mensch selbst in dem Laden arbeitet.<br />
Dann steht auf meinem Zettel noch was von &#8220;Machtelite vs. naive Mehrheit&#8221;. Die Analyse, wie Macht funktioniert, ist ja wohl seit Adorno oder Focault auch schon etwas weiter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rene</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-51242</link>
		<dc:creator>Rene</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 18:52:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-51242</guid>
		<description>Der Film ist - ohne Frage - gut gemacht und rüttelt auf.
Man sollte aber im Hintergedanken behalten, dass die DVD zum Flm von der Kent-Depesche vertrieben wird. Die Kent-Depesche ist berühmt berüchtigt dafür, Scientology Propaganda zu betreiben.
Also versteht mich nicht falsch, der Film gefällt mir auch gut und objektiv betrachtet spricht er auch wichtige Themen auf ein gut gemachte Art und Weise an.
Nichtsdestotrotz sollte man aber die Initiative für die Entstehung und Verbreitung des Films im Hinterkopf behalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Film ist - ohne Frage - gut gemacht und rüttelt auf.<br />
Man sollte aber im Hintergedanken behalten, dass die DVD zum Flm von der Kent-Depesche vertrieben wird. Die Kent-Depesche ist berühmt berüchtigt dafür, Scientology Propaganda zu betreiben.<br />
Also versteht mich nicht falsch, der Film gefällt mir auch gut und objektiv betrachtet spricht er auch wichtige Themen auf ein gut gemachte Art und Weise an.<br />
Nichtsdestotrotz sollte man aber die Initiative für die Entstehung und Verbreitung des Films im Hinterkopf behalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: varini</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-51211</link>
		<dc:creator>varini</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 15:56:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-51211</guid>
		<description>Bin gerade auf diesen Blog gestossen. Finde die Meinungen hoch interessant und es macht mir Mut. Lese viel von Demut. Demut ist ein sehr grosses und edles Gefuehl. Freue mich das dieser Begriff ueberhaupt noch im Wortschatz der Menschen existent ist. Es gibt aber noch andere Gefuhle die uns abhanden gekommen sind. Z. B. das Gefuehl von Scham. Wer ist noch in der Lage sich fuer etwas zu schaemen? Damit meine ich nicht Politiker für ihre gegebenen Ehrenwoerter. 
Lese von Gott und Religionen und was jeder Einzelne tun kann. Da kann ich nur enpfehlen: Lest Krishnamurti. Wenn wir ihn verstehen, können wir die Dinge vielleicht wirklich so sehen wie sie sind. Ohne sie zu erlaeutern und zu bewerten.
Da hier von zoologischen Species die Rede war. Etwas was jeder beobachten kann. Zwar nur eine Banalitaet, aber da faengt es für mich an.  
Beobachtung 1: 
Kein Lebewesen dieser Erde hat derartige Probleme mit seinen Zaehnen wie der Mensch.
Beobachtung 2: 
Kein Lebewesen dieser Erde betreibt einen derartigen Aufwand für die Pflege seiner Zaehne wie der Mensch.
Es hat eben alles etwas mit Manipulation und Konditionierung von Kindheit an zu tun.
Ich warte schon seit Jahren auf den Werbeslogan: `Mit den Dritten beisst man besser.´
Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss.
Ich hoffe wir sind nicht ein Teil vom Ganzen wie oben erwähnt.
So viel Irrtum traue ich Mutter Natur dann doch nicht zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin gerade auf diesen Blog gestossen. Finde die Meinungen hoch interessant und es macht mir Mut. Lese viel von Demut. Demut ist ein sehr grosses und edles Gefuehl. Freue mich das dieser Begriff ueberhaupt noch im Wortschatz der Menschen existent ist. Es gibt aber noch andere Gefuhle die uns abhanden gekommen sind. Z. B. das Gefuehl von Scham. Wer ist noch in der Lage sich fuer etwas zu schaemen? Damit meine ich nicht Politiker für ihre gegebenen Ehrenwoerter.<br />
Lese von Gott und Religionen und was jeder Einzelne tun kann. Da kann ich nur enpfehlen: Lest Krishnamurti. Wenn wir ihn verstehen, können wir die Dinge vielleicht wirklich so sehen wie sie sind. Ohne sie zu erlaeutern und zu bewerten.<br />
Da hier von zoologischen Species die Rede war. Etwas was jeder beobachten kann. Zwar nur eine Banalitaet, aber da faengt es für mich an.<br />
Beobachtung 1:<br />
Kein Lebewesen dieser Erde hat derartige Probleme mit seinen Zaehnen wie der Mensch.<br />
Beobachtung 2:<br />
Kein Lebewesen dieser Erde betreibt einen derartigen Aufwand für die Pflege seiner Zaehne wie der Mensch.<br />
Es hat eben alles etwas mit Manipulation und Konditionierung von Kindheit an zu tun.<br />
Ich warte schon seit Jahren auf den Werbeslogan: `Mit den Dritten beisst man besser.´<br />
Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss.<br />
Ich hoffe wir sind nicht ein Teil vom Ganzen wie oben erwähnt.<br />
So viel Irrtum traue ich Mutter Natur dann doch nicht zu.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ponjardin</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-51117</link>
		<dc:creator>Ponjardin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 17:51:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-51117</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Das Sonderbare ist - wie immer man sich dieses Rätsel zu erschließen versucht, ob naturwissenschaftlich, spirituell oder religiös - man kommt immer an den Punkt tiefer Demut.

Wir sind wirklich Teil eines wunderbaren Ganzen, dass uns so reich beschenkt - und das sage ich als “naturwissenschaftliche” Betrachterin. Das darüber hinaus Erstaunliche - das dieser Zauber offensichtlich mit sich bringt - ist: Fast sämtliche Physiker (Kernphysik, Astrophysik und theor. Physik), die ich kenne - und das sind nicht wenige - kamen irgendwann während ihres Studiums oder spätestens bei ihrer Arbeit an den zentralen Fragen der Philosophie nicht vorbei&lt;/blockquote&gt;

Ganz genau. Z. B:

&lt;em&gt;Werner Heisenberg&lt;/em&gt;, der seine anerkannten Einsichten auf eine mystische Erfahrung zurückführt, hat das so auf den Punkt gebracht: 

"&lt;em&gt;Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott&lt;/em&gt;."

Pony, vielen, vielen Dank für Deine - wie immer - wunderbaren Zeilen.

Ich denke, die &lt;em&gt;Demut&lt;/em&gt; ist - zusammen mit der &lt;em&gt;Ehrfurcht&lt;/em&gt; - ein Begriff von ganz zentraler Bedeutung. Auch wenn er etwas "angestaubt" klingen mag, so ist er heute angesichts vielfälitger menschlicher Anmaßung aktueller denn je: Demut vor der Schöpfung, vor dem Leben, dem Mitmenschen. Und ohne hier allzu klerikal werden zu wollen, so muss ich doch feststellen, dass Demut, Ehrfurcht, Nächstenliebe und Barmherzigkeit einander bedingen. 

&lt;blockquote&gt;Jeder sich bewußt erlebende Mensch sollte gerade in einem Augenblick besonderer geistiger Klarheit zu dem Entschluß gekommen sein, daß wir Menschen doch nur sehr kleine Rädchen in dem unendlich wunderbaren Räderwerk der Schöpfung bzw. Natur sind.&lt;/blockquote&gt;
(http://www.aufrichtig.de/dankbarkeit.html)

Wer Demut, Ehrfurcht und Nächstenliebe verinnerlicht hat, der "tasert", betrügt, beraubt oder verletzt im Normalfall seine Mitmenschen nicht - jedenfalls nicht bewußt.

Die "Größten" dieser Erde waren/sind alle demütig und die Diener anderer. Wenn Demut und Ehrfurcht auf dieser Erde den ihr zukommenden Stellenwert innehätten, gäbe es weder Hungersnöte noch Kriege...

Je mehr wir die eigene Endlichkeit realisieren, desto besser für unsere Umwelt...

Wir alle haben die Freiheit zu wählen zwischen Demut oder Anmaßung, Krieg oder Frieden, Haß oder Liebe, Gewalt oder Sanftheit. Das Problem liegt jedoch drin, dass wir uns jeden Tag und in jeder Situation aufs Neue entscheiden müssen.

Und um diese Wahl richtig treffen zu können, brauchen wir Reflektion und Stille anstatt von Lärm und Zerstreuung. Auch in der kleinsten Wohnung können sich nämlich Himmel und Erde berühren...

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Sonderbare ist - wie immer man sich dieses Rätsel zu erschließen versucht, ob naturwissenschaftlich, spirituell oder religiös - man kommt immer an den Punkt tiefer Demut.</p>
<p>Wir sind wirklich Teil eines wunderbaren Ganzen, dass uns so reich beschenkt - und das sage ich als “naturwissenschaftliche” Betrachterin. Das darüber hinaus Erstaunliche - das dieser Zauber offensichtlich mit sich bringt - ist: Fast sämtliche Physiker (Kernphysik, Astrophysik und theor. Physik), die ich kenne - und das sind nicht wenige - kamen irgendwann während ihres Studiums oder spätestens bei ihrer Arbeit an den zentralen Fragen der Philosophie nicht vorbei</p></blockquote>
<p>Ganz genau. Z. B:</p>
<p><em>Werner Heisenberg</em>, der seine anerkannten Einsichten auf eine mystische Erfahrung zurückführt, hat das so auf den Punkt gebracht: </p>
<p>&#8220;<em>Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott</em>.&#8221;</p>
<p>Pony, vielen, vielen Dank für Deine - wie immer - wunderbaren Zeilen.</p>
<p>Ich denke, die <em>Demut</em> ist - zusammen mit der <em>Ehrfurcht</em> - ein Begriff von ganz zentraler Bedeutung. Auch wenn er etwas &#8220;angestaubt&#8221; klingen mag, so ist er heute angesichts vielfälitger menschlicher Anmaßung aktueller denn je: Demut vor der Schöpfung, vor dem Leben, dem Mitmenschen. Und ohne hier allzu klerikal werden zu wollen, so muss ich doch feststellen, dass Demut, Ehrfurcht, Nächstenliebe und Barmherzigkeit einander bedingen. </p>
<blockquote><p>Jeder sich bewußt erlebende Mensch sollte gerade in einem Augenblick besonderer geistiger Klarheit zu dem Entschluß gekommen sein, daß wir Menschen doch nur sehr kleine Rädchen in dem unendlich wunderbaren Räderwerk der Schöpfung bzw. Natur sind.</p></blockquote>
<p>(http://www.aufrichtig.de/dankbarkeit.html)</p>
<p>Wer Demut, Ehrfurcht und Nächstenliebe verinnerlicht hat, der &#8220;tasert&#8221;, betrügt, beraubt oder verletzt im Normalfall seine Mitmenschen nicht - jedenfalls nicht bewußt.</p>
<p>Die &#8220;Größten&#8221; dieser Erde waren/sind alle demütig und die Diener anderer. Wenn Demut und Ehrfurcht auf dieser Erde den ihr zukommenden Stellenwert innehätten, gäbe es weder Hungersnöte noch Kriege&#8230;</p>
<p>Je mehr wir die eigene Endlichkeit realisieren, desto besser für unsere Umwelt&#8230;</p>
<p>Wir alle haben die Freiheit zu wählen zwischen Demut oder Anmaßung, Krieg oder Frieden, Haß oder Liebe, Gewalt oder Sanftheit. Das Problem liegt jedoch drin, dass wir uns jeden Tag und in jeder Situation aufs Neue entscheiden müssen.</p>
<p>Und um diese Wahl richtig treffen zu können, brauchen wir Reflektion und Stille anstatt von Lärm und Zerstreuung. Auch in der kleinsten Wohnung können sich nämlich Himmel und Erde berühren&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: matala</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-50488</link>
		<dc:creator>matala</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 10:56:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-50488</guid>
		<description>@schere

vor allem ist er als ehemahliger präsident des iwf für diese ausbeutung mitverantwortlich. ich finde es beschämend wie er hier als moralapostel auftritt. zumindest weiß er wovon er redet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@schere</p>
<p>vor allem ist er als ehemahliger präsident des iwf für diese ausbeutung mitverantwortlich. ich finde es beschämend wie er hier als moralapostel auftritt. zumindest weiß er wovon er redet&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gast</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-50476</link>
		<dc:creator>gast</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 09:23:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-50476</guid>
		<description>@guan und alle anderen - Danke, hat funktioniert. 
Das Problem ist das Javascript, Flash, usw. auf meinem Rechner generell verboten sind und ich selten Ausnahmen erlaube. Ich lege sehr viel wert auf den Schutz meiner Daten und meiner Anonymität. Ich stelle nichts böses an, nur weil ich anonym-surfe, sondern ich möchte nicht noch eine Nummer in einer der vielen Datenbanken bekommen die später alle einmal zentralisiert werden und trainiere schon mal gegen den kommenden Überwachungs-Staat, bzw. die totalitär überwachte EU. Aber für diesen Film ist es mir (heute) eine Ausnahme mit javascript wert, dies soll aber nicht zur Gewohnheit werden nur weil es bequemer ist. Solange ich nicht (wie bei den öffentlich rechtlichen) zum online-gucken mit Flashplayern verzwangsanlagt werde.
Danke nochmal (ohne Javascript ist die google-seite nämlich total leer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@guan und alle anderen - Danke, hat funktioniert.<br />
Das Problem ist das Javascript, Flash, usw. auf meinem Rechner generell verboten sind und ich selten Ausnahmen erlaube. Ich lege sehr viel wert auf den Schutz meiner Daten und meiner Anonymität. Ich stelle nichts böses an, nur weil ich anonym-surfe, sondern ich möchte nicht noch eine Nummer in einer der vielen Datenbanken bekommen die später alle einmal zentralisiert werden und trainiere schon mal gegen den kommenden Überwachungs-Staat, bzw. die totalitär überwachte EU. Aber für diesen Film ist es mir (heute) eine Ausnahme mit javascript wert, dies soll aber nicht zur Gewohnheit werden nur weil es bequemer ist. Solange ich nicht (wie bei den öffentlich rechtlichen) zum online-gucken mit Flashplayern verzwangsanlagt werde.<br />
Danke nochmal (ohne Javascript ist die google-seite nämlich total leer.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schere</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-50470</link>
		<dc:creator>schere</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 08:42:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-50470</guid>
		<description>@ matala

bingo, der köhler horst wars. 
ziemlich klare worte, aber er ist ja nur der präsident.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ matala</p>
<p>bingo, der köhler horst wars.<br />
ziemlich klare worte, aber er ist ja nur der präsident.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Reinhard</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-50449</link>
		<dc:creator>Reinhard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 04:57:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-50449</guid>
		<description>Das einzige Problem der Menschen ist: Egoismus!

Wenn wir frisch in dieser Welt eingetrudelt sind, machen wir eine herrliche Erfahrung: wir erhalten alles, was wir brauchen, umsonst - einfach so...  Egoismus ist, wenn man auf dieser Stufe stehen bleibt und den nächsten Schritt nicht vollführt: Das herrliche Empfangen all dessen, was wir brauchen, ist nur deshalb möglich, weil andere es gratis geben! DAS ist das Beispiel, das es zu erlernen und zu imitieren gilt! Doch ist das Beispiel unvollkommen: wir müssen feststellen, dass nur innerhalb der eigenen Familie diese Großzügigkeit besteht und dass das gute Beispiel lediglich innerhalb eines bestehenden familiären, kollektiven Egoismus praktiziert wird - und damit alle Wirkung verfehlt! Die vielgepriesene Familie als Kern der Gesellschaft ist der Gesellschaft abträglich! Sie ist der ideale Nährboden für Egoismus! Interessant ist nun, dass Egoisten besonders leicht zu manipulieren sind, nicht wahr? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das einzige Problem der Menschen ist: Egoismus!</p>
<p>Wenn wir frisch in dieser Welt eingetrudelt sind, machen wir eine herrliche Erfahrung: wir erhalten alles, was wir brauchen, umsonst - einfach so&#8230;  Egoismus ist, wenn man auf dieser Stufe stehen bleibt und den nächsten Schritt nicht vollführt: Das herrliche Empfangen all dessen, was wir brauchen, ist nur deshalb möglich, weil andere es gratis geben! DAS ist das Beispiel, das es zu erlernen und zu imitieren gilt! Doch ist das Beispiel unvollkommen: wir müssen feststellen, dass nur innerhalb der eigenen Familie diese Großzügigkeit besteht und dass das gute Beispiel lediglich innerhalb eines bestehenden familiären, kollektiven Egoismus praktiziert wird - und damit alle Wirkung verfehlt! Die vielgepriesene Familie als Kern der Gesellschaft ist der Gesellschaft abträglich! Sie ist der ideale Nährboden für Egoismus! Interessant ist nun, dass Egoisten besonders leicht zu manipulieren sind, nicht wahr? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt <img src='http://politblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
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		<title>Von: matala</title>
		<link>http://politblog.net/nachrichten/2007/09/30/1604-die-freiheit-der-wahl/#comment-50436</link>
		<dc:creator>matala</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 20:52:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://politblog.net/gesellschaft/die-freiheit-der-wahl.htm#comment-50436</guid>
		<description>@schere

das war doch unser iwf horst</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@schere</p>
<p>das war doch unser iwf horst</p>
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