Politblog.net
 

Ron Paul: "Irgendwo muss das Geld herkommen"

Ein US-Präsidentschaftskandidat erklärt Ben Bernanke die Wirtschaft

Der Dollar ist weiterhin im langsamen, aber kontinuierlichen Sturzflug. Auch kleine Auf- und Abschwünge können das Gesamtbild nicht mehr beeinflussen - der US-Dollar bleibt seit Wochen deutlich unter der Achtzig-Punkte-Marke. Den Preis für die Geldentwertung bezahlt schon jetzt die Bevölkerung. Eine Spirale aus Preissteigerungen und Arbeitslosigkeit setzt sich in Gang.




Die Achtzig-Punkte Marke wurde von Analysten immer als der Punkt gesehen, an dem sich die Zukunft der amerikanischen Währung entscheiden würde.

Seit Wochen aber werden die US-Konjunkturdaten schlechter, gestern sackte der US-Dollar Index auf 78,60 Punkte, Gold stieg auf 731 Dollar pro Feinunze. Eine Woche ist es gerade her, da senkte US-Notenbankchef Ben Bernanke den Leitzins um 50 Punkte. Als “Konjunkturanreiz” war die Maßnahme gedacht - gebracht hat sie nichts. “Alle diese Nachrichten deuten auf die Notwendigkeit einer weiteren Zinssenkung durch die Fed hin”, sagte Paul Ashworth von Capital Economics. Das aber - so Kritiker - heize die Inflation weiter an.


bernanke-sad.jpg

Am vergangenen Dienstag stellte Ben Bernanke dem US-Kongress sein “Interventionskonzept” vor. Von vielen Anwesenden kam zustimmendes Nicken. Klare Worte fand als einziger der Präsidentschaftskandidat Ron Paul, er erklärte dem Notenbankchef das tatsächliche Desaster der Krise:
“Ich möchte mit der Diskussion über das subjektive Risiko (”Moral Hazard” ) fortfahren.

Ich denke, wir haben eine sehr eng gefasste Vorstellung von dem Begriff “subjektives Risiko”. Ich bin der Meinung, es setzt ein, sobald wir künstlich günstige Zinssätze erzeugen - was wir permanent tun.

Und dann machen die Menschen Fehler. Das liegt nicht an der menschlichen Natur, dass diese Fehler gemacht werden, sondern es ist eine normale Reaktion. Wenn die Zinssätze günstig sind kommt es zu Überinvestitionen, Fehlinvestitionen, exzessiven Schulden und den daraus resultierenden Konsequenzen.

Mir geht es hier darum, wie es denn moralisch zu rechtfertigen ist, wenn wir absichtlich den Wert unserer Währung mindern. Denn genau das tun wir ständig. Wir befinden uns mitten in einer Krise und alle Bemühungen gegen immer nur dahin, die Finanzmärkte und die Wallstreet zu unterstützen.




Die Krise wird erkannt, wir geraten in Panik, wir stecken zig-Milliarden in die Reserven und der Markt beruhigt sich wieder. An der Wallstreet fühlt man sich ein bisschen besser, aber noch nicht gut genug. Dann verringern wir die Zinssätze, kümmern uns aber nicht um die Ursache des Problems. Wir verringern also die Zinssätze und die Wallstreet freut sich.

Aber freuen sich auch die armen Leute? Wie reagieren sie darauf? Hilft ihnen das, ein Haus zu bauen? Manche können sich trotzdem kein Haus leisten, denn selbst mit den verfügbaren geringen Zinssätzen gehen die Preise hoch und höher, weil der Wert des Dollars abnimmt!

Und was haben wir diese Woche gemacht? Die Federal Reserve senkt die Zinssätze um 50 Punkte! Und sagen jetzt die armen Leute und die Mittelklasse: “Mensch, das ist ja wunderbar! Meine Lebenskosten werden sich verringern und ich bekomme einen Job …”?

Nein! Die Wallsteet geht 350 Punkte nach oben! Alles ist darauf ausgerichtet, Banken und Unternehmen aus der finanziellen Misere zu helfen. Ob es nun Absicht ist oder nicht, die amerikanische Bevölkerung fasst das so auf. Die Armen verlieren ihre Häuser, sie versuchen ernsthaft, das zu verhindern. Es ist aber klar, dass das nicht funktionieren wird, weil so viel falsche Informationen über das Geldsystem verbreitet werden. Wir reden hier von Marktdisziplin. Sie als Vorsitzender haben angedeutet, dass wir nicht genug Marktdisziplin haben. Aber es gibt keine Möglichkeit, Marktdisziplin zu erreichen, wenn falsch informiert wird.

Während ich hier stehe und spreche, wird dieses Konzept verfolgt - mit dem Ergebnis, dass der Ölpreis auf über 82 Dollar pro Barrel emporschnellt, die Preise für Getreide und Gold ebenfalls rapide steigen, letzteres auf 730 bis 740 Dollar die Unze. Die Leute da draußen machen sich große Sorgen. Das alles zeigt nur, dass der Dollar immer weniger wert ist. Und wenn wir uns nicht genau damit beschäftigen, können wir das Problem nicht lösen.

Wenn wir uns das mal anschauen und sagen: “Okay, die Probleme sind entstanden aufgrund dieser Fehlinvestitionen, aufgrund der Kredite für das System und der ganzen Korrekturen, die dann vorgenommen werden müssen”. Wir bilden uns ein, die Inflation mit Inflation bekämpfen zu können!”

Die Grundfrage des Ganzen ist: Welches moralische Recht haben wir, den Dollar - das Geld, das die Menschen sich zusammensparen, absichtlich zu entwerten? Das treibt doch auch die Lebenskosten derer in die Höhe, die nicht mal das Glück haben, ein Haus kaufen zu können.

Es gibt also eine moralische Konsequenz des heutigen Systems. Ich sehe keine Möglichkeit, diese moralische Verpflichtung zu umgehen.

Der Kongress sollte verantwortlich dafür sein, den Wert des Dollars zu sichern, statt vorsätzlich die Leute zu besteuern, indem man neues Geld druckt und die daraus folgenden hohen Lebenshaltungskosten jenen Leuten in Rechnung stellt, die es sich am wenigsten leisten können.

Die Wallsteet leidet nie darunter und das wissen wir genauso gut wie die Federal Reserve. Wir wissen aber nicht, was die Arbeitsgruppen am Finanzmarkt tun, um die Märkte zu unterstützen. Ich bin mir sicher, die sind sehr beschäftigt und waren es auch in den vergangenen Monaten.

Worin besteht die moralische Rechtfertigung, die Währung vorsätzlich zu entwerten?”

Bernankes Anwort klang wenig überzeugend:
Vielen Dank, Herr Kongressabgeordneter. Der Wert der Währung wird oft daran gemessen, was sie an einheimischen Waren kaufen kann. Es gibt also eine Inlands-Inflationsrate. Es ist Teil des Auftrags der Federal Reserve, die Preisstabilität zu sichern und darin besteht für mich der Wert des Dollars. Wir beobachten die Inflationsrate aufmerksam beobachten und werden das auch weiterhin tun. Aber im Verlauf des letzten Jahres betrug sie etwas über zwei Prozent. ähm … Wir werden auch weiterhin die Inflationsrate sehr genau beobachten. Es ist ein wichtiger Teil unseres Auftrages. Ich stimme Ihnen zu, dass die Wirtschaft nicht auf eine gesunde, stabile Weise wachsen kann, wenn die Inflation außer Kontrolle gerät, und wir werden sicherlich dafür sorgen, dass das nicht passiert.

…wenn die Inflation außer Kontrolle gerät, und wir werden sicherlich dafür sorgen, dass das nicht passiert. Wie wenig Chancen dafür noch bestehen, weiß einer sicher selbst am besten: Ben Bernanke.

Autoren: pony_huetchen und Garbot

Leseempfehlung:

Politblog 5. Oktober: Der nächste US-amerikanische Präsident?

“The Money has to come from somewhere” - Ron Paul am 24.09.2007 in “Hawaii Reporter”

© Politblog - Lizenzrichtlinien

Politblog ist Mitinitiator der Aktion



logo2.png


Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, den 26. September 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Wirtschaft eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
Tags:

Kommentar von treuni am 26. September um 13:32 Uhr

interessantes zu ron paul und unserer “freien presse”

http://www.andre-strauss.de/20.....-ron-paul/

http://www.ef-online.de/2007/0.....stenrunde/

Kommentar von Gedankenverbrecher am 26. September um 13:52 Uhr

Wer sich tatsächlich intensiver mit Ron Paul befasst hat, wird feststellen, dass er in sehr vielen Themengebieten wesentlich demokratischer ist als alle demokratischen Anwärter für die Präsidentschaft. Ich würde ihn wählen. Definitiv. Und zwar weil er in den wirklich wichtigen Punkten klar eine Stellung bezieht, die nicht nur allen anderen republikanischen Bush-anhängenden Republikanern widerspricht, sondern auch wie im Falle des patriot acts sogar den Demokraten entgegensetzt, so dass man ihm nicht vorwerfen kann, den Demokraten nach dem Mund zu reden um so mehr Sympathiepunkte zu machen. Er macht einen “ehrlichen” Eindruck, wenn man das bei Politikern überhaupt noch sagen kann.
Ich hoffe dass er das Rennen machen wird.

Kommentar von Anna am 26. September um 14:09 Uhr

Hoffen kann man es, aber es ist sehr unwahrscheinlich. Dafür sorgen im Notfall die Wahlcomputer. :-(

Kommentar von chaolan am 26. September um 16:21 Uhr

Das Problem ist die FED selber,wenn der Schwindel,dass es eigentlich eine Privatbank ist,auffliegt,dann noch der Betrug der Einkommenssteuer und letztlich das Gold ,was der Bevölkerung gehört,welches nicht mehr da sein wird(oder ist),können die sich eh alle einbuddeln lassen!

Kommentar von GlobalWarning am 26. September um 17:59 Uhr

Die Chinesen scheinen jedenfalls schon mal kräftig am Ast der FED zu sägen.
http://www.ft.com/cms/s/0/70f2.....e2340.html

Und - ZACK! - schon kommt die Financial Times und schreit “Verschwörungstheorie!”. Das sollte mal wirklich zum Unwort des Jahres gewählt werden.

Ist schön zu sehen, wie immer mehr von diesen “Geschichten” durch die Welt geistern. Mal angenommen, 80% aller Leute würden Loose Change Final Cut und Endgame sehen, am besten noch im Kino. That´s it! Packt Euern Krempel und fahrt nach Hause, Jungs!

http://www.endgamethemovie.com

Lasst schon mal die Brenner warmlaufen… :-)

Kommentar von Ron Paul: "Irgendwo muss das Geld herkommen" - Pax Aeterna am 26. September um 18:10 Uhr

[...] · tar, den 26.09.07 in Probleme, Verschwörung, Amerika, Politik, Börse, Krise, Soziales, Liberalismus, Wirtschaft Quelle: politblog.net [...]

Kommentar von Gustav am 26. September um 18:57 Uhr

Deprimierend ist, dass die nächste und womöglich übernächste Währung wieder das Zinssystem beinhaltet und die Mehrheit der Menschen das nichtmal in Frage stellt.

Kommentar von MAD am 26. September um 19:11 Uhr

Was mich interessieren würde….

Wann und WIE wird endgültig entschieden wer der Kanidat der Republikaner sein wird?

Kommentar von GlobalWarning am 26. September um 19:28 Uhr

@Gustav:
Wake ´em up!!!

Kommentar von Kriechbaum am 26. September um 21:33 Uhr

Ein Faktum ist definitiv: stürzt der Dollar ab, stürzen wir alle ab - und dann gute Nacht.

Meine Oma habe ich immer belächelt, aber mittlerweile muss ich ihr zustimmen: leg Dein Geld zu Hause in den Schrank - dort ist es am sichersten.

Kommentar von treuni am 26. September um 22:16 Uhr

@ MAD
ist eigentlich egal denn die wahl findet sicher nicht planm. statt.
leider wird es dazu nicht mehr kommen, falls das militär nicht putscht und adolf bush entfernt wird der sich selber als gott-könig(da war doch was…) erklären. die act´s hat er sich ja erlogen und in der kriese stehen amy´s bekanntlich eng zusammen…

Kommentar von Wolle am 26. September um 23:33 Uhr

ich glaube ,die brauchen kein Anschlag um das Kriegsrecht auszurufen,wenn die Währung zusammenkracht dann werden eine menge Meschen durchticken und dann hat Bush und Konsorten den Grund für das Kriegsrecht!!

Kommentar von Peinhart am 27. September um 00:00 Uhr

Deprimierend ist, dass die nächste und womöglich übernächste Währung wieder das Zinssystem beinhaltet und die Mehrheit der Menschen das nichtmal in Frage stellt.

Noch deprimierender, dass sie sich nicht die Mühe macht, die Quelle des Zinses herauszufinden.

Kommentar von Gedankenverbrecher am 27. September um 13:20 Uhr

Naja bei uns sieht es ja auch nicht viel besser aus, wenn die Jahreseinnahmen Deutschlands noch nicht einmal mehr reichen um die Schulden der Zinsen zu bezahlen. Aber man hat dieses Problem zwar schon früher erkannt, aber anscheinend wurde es auch damals schon nicht von jedem ernst genommen wie man HIER sieht.

Kommentar von Grom am 27. September um 14:21 Uhr

Es gewinnt der, der die Medienmacht im Rücken hat, die US-Grossfinanz, die Öl- und Waffenindustrie und vor allem die Zionisten von AIPAC uv.a. und dies wird ziemlich sicher nicht Ron Paul sein, leider, denn er würde dafür sorgen das es schnell aus ist mit den Neocon-Zion-Weltmachtsträumen und Raubkriegabenteuern und sowohl Israel wie auch die Israelloby und die FED hätten auf einen Schlag ihre größte, mächtigste und stärkste Marionette und Beschützer verloren.

Kommentar von guadalupe am 27. September um 14:53 Uhr

“Es gewinnt der, der die Medienmacht im Rücken hat,”

Mitnichten. Wir haben das Internet und Wissen schützt. Die Medienmacht ist doch nur für diejenigen, die nicht selber denken.

Der Kernsatz des Financial Times Artikels ist doch klasse:

Zitat:
“In a new Chinese best-seller, Currency Wars , these disparate events spanning two centuries have a single root cause: the control of money issuance through history …”

Auf Deutsch: Die einzige Grundursache ist die Kontrolle der Herausgabe des Geldes seit Jahrhunderten.

Leider hält sich deren Erkenntnis mit der These auf, daß das Geld durch eine private Clique herausgegeben wird. Wie es herausgegeben wird (und wie absurd das “wie” ist, haben die allerdings offensichtlich auch noch nicht herausgefunden.

Dabei ist es doch so einfach.

Kommentar von bio am 27. September um 15:24 Uhr

Ich persönlich glaube nicht, dass es nächstes Jahr zu Neuwahlen in den USA kommen wird. Bush hat nicht umsonst jene Präsidiale Direktive verabschiedet, die dem Präsidenten im Katastrophenfall die absolute Macht vorbei an Kongress und Repräsentantenhaus zuschreibt, wenn der Präsident den Notstand ausruft.

So ein Notstand lässt sich sicherlich arrangieren und da außer der Bush-Clique niemand weiß, was in den geheimen Anhängen zur Direktive steht und noch nicht einmal DeFazio, Mitglied des Repräsentantenhauses und Mitglied des Homeland Security Committee, durfte diese klassifizierten Anhänge einsehen. Sein Antrag auf Einsicht wurde vom Weißen Haus der nationalen Sicherheit wegen abgelehnt.

Apropos Notstand. Im Mai 2007 brachte der San Francisco Chronicle einen Artikel über eine Gruppe hoher Bundesbeamte und Militärs, die an einem Projekt namens “The Day after” arbeiten. Dabei geht es um das Herstellung der Ordnung nach einem Atombomben-Anschlag auf eine Großstadt in den USA.

Man sollte meinen, dass es solche Krisenpläse bereits gibt, denn schließlich gibt es Atombomben schon seit dem 2. Weltkrieg und die Gefahr eines Atomkrieges war vor 30-40 Jahren ja schließlich ein aktuelles Thema (Kalter Krieg, Kuba-Krise usw.). Desweiteren gibt es in den USA die FEMA (US-Katastrophenschutzbehörde), die ja dafür da ist, sich mit Katastrophen zu beschäftigen.

Und trotzdem setzen sich da jetzt hohe Militärs hin und machen sich einen eigenen Plan. Also ich finde das schon recht bemerkenswert.

Kommentar von A.Berger am 27. September um 16:09 Uhr

Ron Paul ist ein ehrenwerter Mann. Mit ihm als Präsident hätte es das einfache US Volk gut und er würde sie vor Inflation und diesem Spekulationswahn schützen. Leider erkennen sie das nicht wegen der gehirnerweichenden Propaganda und Lügen ihrer Machthaber.

Heute funktioniert das US BIP nämlich so: Sie haben nix mehr zu exportieren, sie haben nur Schulden. Und da kommen sie auf folgende geniale Idee: Warum verkaufen wir nicht unsere Schulden? Wie? Ganz einfach. Indem man ein Blattt Papier hernimmt und draufschreibt: Dies ist ein geiles Zertifikat und wenn du es kaufst, verdienst du damit super Geld. Und diese beschrifteten Zettel werden dann von den Multinationalen Investmentbanken für enorme Vermittlungsgebühren den europäischen und asiatischen Sparern als Anlagepapiere verkauft.

Daraus besteht heute der eine Teil des US Wirtschaftswachstums. Die anderen “Produkte”, die sie noch besitzen, werden durch Töten und Verletzen unschuldiger Menschen “verbraucht.”

Kommentar von GlobalWarning am 27. September um 16:32 Uhr

Das Fiat-Money-Zinssystem mit seinem Geld, das Schulden bei seiner Erschaffung gleich mitgebärt ist überhaupt nicht darauf ausgelegt, daß diese Schulden jemals beglichen werden könnten. Es geht nicht ums Geld an sich sondern um die Kontrolle, die man damit ausüben kann.

@guadalupe:
Ja, die Kernaussage des Artikels ist so simpel, daß der Autor den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht bzw. nicht sehen will bzw. (das ist das Wahrscheinlichste) nicht sehen DARF! Deswegen holt er ja auch gleich wieder die VT-Keule raus.

“A lie only has to be big enough to be believed!”

Kommentar von nova am 27. September um 17:43 Uhr

es gibt eine art “permanenter regierung”, die im hintergrund agiert und der “gewählten/wechselnden regierung” sagt was sie zu tun hat.
wie david rockefeller mal sagte: solange ich die kontrolle über das geld/resourcen habe, ist es mir egal, wer die gesetze schreibt….

yoah, das geldsystem ist so ziemlich das irrste was die menschheit je produziert hat…
aber es erfüllt seinen zweck der kontrolle…bisher jedenfalls.
es scheint keine rolle zu spielen wie weit sich das geld von dem zu repräsentierenten werten entfernt, solange jeder den bluff aufrecht erhält und die spielregeln einhält.
jetzt aber haben die usa den bogen überspannt und der rest der welt scheint keine lust mehr zu haben deren wahnsinn zu finanzieren.
würde china z.b. die angehäuften dollar auf dem marktt werfen, wären die usa innerhalb sekunden bankrott.
aber in china stünden dann die räder still. fabriken, arbeiter, wären überflüssig bzw. hätten nix mehr zu tun, da der größte teil ihrer wirtschaft ja auf dem produzieren für die usa basiert.
im moment schielt jeder auf dem ausgang und der als letzter flüchtet, hat den schwarzen peter.
es ist wie in dem spiel “reise nach jerusalem”.

es kann aber auch alles ganz anders sein:
das finanzsystem bricht zusammen. schwere krise weltweit. hunger, elend, große not. hungeraufstände, bürgerkrieg.
rettung: ein neues geldsystem. global, bargeldlos.
die einführung des implantierten mikrochips, inflationsfrei.
naja, in 5 jahren werden wirs ja wissen….

Kommentar von JohnD am 27. September um 18:37 Uhr

Neues aus der Propagandamaschine: http://www.spiegel.de/wirtscha.....66,00.html

Sorry für die Verlinkung, aber ich frage mich: wie kann man den Leuten die Wahrheit beibringen, wenn ständig solche Artikel in “vertrauenswürdigen Medien” erscheinen. Natürlich immer dann, wenn das Thema Fed in den Blogs hochkocht.

Kommentar von GlobalWarning am 27. September um 19:44 Uhr

@John D.:
Yo, das ist die deutsche Version vom FT-Artikel. Damit auch der letzte Michel, der des Englischen vielleicht nicht mächtig ist “auf Linie” gebracht wird.

@nova:

solange ich die kontrolle über das geld/resourcen habe, ist es mir egal, wer die gesetze schreibt….

Der Spruch stammt nicht von Rockefeller sondern von Mayer Amschel Rothschild (1744 - 1812):
“Give me control of a nation’s money
and I care not who makes the laws.”

Kann aber gut sein, daß der alte Teufel, der auf Fotos so gerne seine Zähne fletscht, das auch mal gesagt hat. Schließlich ist er einer der Mitbesitzer der FED.
Legendär sind jedenfalls folgende, amtliche Sprüche von ihm:

1)

“For more than a century, ideological extremists at either end of the political spectrum have seized upon well-publicized incidents to attack the Rockefeller family for the inordinate influence they claim we wield over American political and economic institutions. Some even believe we are part of a secret cabal working against the best interests of the United States, characterizing my family and me as ‘internationalists’ and of conspiring with others around the world to build a more integrated global political and economic structure - one world, if you will.

If that’s the charge, I stand guilty, and I am proud of it.”

“Über ein Jahrhundert lang haben ideologische Extremisten von beiden Seiten des politischen Spektrums gut publizierte Ereignisse wahrgenommen, die Rockefeller-Familie für den übermäßigen Einfluss, den wir laut ihnen auf amerikanische politische und wirtschaftliche Institutionen ausüben, anzugreifen. Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen der besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als “Internationalisten” und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen — Eine Welt, wenn sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.”

–David Rockefeller’s Autobiographie, “Memoiren”, 2006

2)

“We are grateful to the Washington Post, the New York Times, Time magazine and other great publications whose directors have attended our meetings and respected the promises of discretion for almost forty years. It would have been impossible for us to develop our plan for the world if we had been subject to the bright lights of publicity during those years. But, the world is now more sophisticated and prepared to march towards a world-government. The supranational sovereignty of an intellectual elite and world bankers is surely preferable to the National auto-determination practiced in past centuries”.

“Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, Time Magazine und anderen, großen Publikationen, deren Vorsitzende unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Diskretion für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Rampenlicht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Doch die Welt ist nun fortgeschrittener und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der in früheren Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung.”

–David Rockefeller, Bilderberger-Ko

nferenz 1991, Baden-Baden

Quelle: http://infowars.wordpress.com/.....ine-plane/

Noch Fragen? Zweifel?

Kommentar von Skeptic am 28. September um 08:19 Uhr

ich könnt’ mich schon wieder über’n SpOn aufregen:

“Die Niederlage von Waterloo, Hitlers Aufstieg oder die Asienkrise: Für all das ist die Bankendynastie Rothschild verantwortlich, so eine Verschwörungstheorie aus China.

Selbst die US-Notenbank Fed sei heute, so Songs These, in der Hand von Privatbanken, die wiederum von Rothschild kontrolliert würden, schreibt die “Financial Times” in einem Bericht über den Verkaufserfolg aus China.

An sich wären solche wilden Verschwörungstheorien nicht weiter erwähnenswert …”

Kommentar von treuni am 28. September um 08:52 Uhr

@ Skeptic

über das EhNaMa rege ich mich schon lange nicht mehr auf was sollen die denn auch anderes schreiben, gerade jetzt…
die herde muss auf linie gebracht werden…

Spiegel= Bildzeitung für Intellektuelle

Kommentar von Fabio am 28. September um 15:23 Uhr

Hallo,

ich habe eine herzliche Bitte an die Kommentatoren, die es betrifft:
Bitte betet nicht immer diese potentiell selbsterfüllende Prophezeiung nach, wonach er “keine Chance” habe. Es mangelt in nur an einem: an Menschen, die an seine Chance glauben.
Wer für ihn ist, sollte lieber versuchen, ihn ins Rampenlicht zu bringen und die Leute nicht entmutigen. “Er hat keine Chance” bekommt er von seinen Gegner schon genug um die Ohren gehauen.
Ich verfolge die Bemühungen der US-”Paulianer” mit großem Interesse und Hochachtung vor derem unermüdlichem Enthusiasmus. Das machen die nur, weil die WOLLEN, daß er eine Chance hat.
Darum geht es doch.

Viele Grüße

Fabio Bossi
europe4ronpaul.blogspot.com

Kommentar von pony_huetchen am 28. September um 15:39 Uhr

@ Fabio

Danke Fabio! Genau so ist es.

WIR haben unsere Zukunft noch immer in der Hand, nur müssen genug Menschen aufstehen und ihr Schicksal beim Schopfe packen. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen aufzuklären und wachzurütteln.

Klar - alle wünschen sich einen friedlichen Wandel. Nichts wünscht man sich mehr.

Aber selbst im allerschlimmsten Falle eines Krieges muss man sich immer klar machen:
Es ist keine Armee der Welt so stark wie eine entschlossene Befreiungsarmee!

Es gibt überhaupt keinen Grund, die Hoffnung jemals aufzugeben. Auf wie tönernen Füßen das “Imperium” steht, zeigt sich zur Zeit mehr denn je.

Und mit viel Glück jagen wir sie ganz ohne Gewalt von ihrem Thron, weil ihr selbstgebautes “Wirtschaftssystem” ihnen vor den Füßen zusammenbricht.

Kommentar von pony_huetchen am 2. Oktober um 14:04 Uhr

WAS

ist mit dem Dollar los? Analysten sind hier gefragt - aber aus “unseren” Reihen - nicht von der Wall Street. Wer kann mir das erklären - wo ist Sit, unser Börsenmann?

Eigenen Kommentar verfassen:

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar schreiben zu können.