Preiserhöhungen, Niedriglöhne und Generalstreik
Das Sozialgefüge knirscht - nicht nur in Deutschland
Die aktuellen Meldungen in den Medien drehen sich im Kern um zwei Bereiche. Das stetige Wachsen der Terrorgefahr und ihre Abwehr auf der einen Seite, Preissteigerungen und sinkendes Einkommensniveau auf der anderen. Ein Zusammenhang zwischen beidem wird nicht hergestellt. Warum auch? Von Terrorangst abgelenkt vergisst so mancher darüber nachzudenken, warum das Portemonnaie am Monatsende immer weniger hergibt.

Essen muss jeder
Nach gewaltigen Preissteigerungen bei Lebensmitteln - Kaffee, Milch und Brot zogen allein in den letzen Monaten um teilweise mehr als zehn Prozent an - werden nun weitere drastische Teuerungen angekündigt. Bis zu 30 Prozent mehr soll nach Meinung von “Experten” allein das Schweinefleisch im nächsten Jahr kosten, bei Geflügel und Rindfleisch sei ebenso mit deutlichen Steigerungsraten zu rechnen. Verschwiegen in den Ankündigungen der EU-Agrarmarkt-Experten wird, dass außerhalb der medial bekannt gegebenen Teuerungen eine schleichende Preiserhöhung stattfindet.
Preise für Obst und Gemüse, deren genaue Entwicklung sich schon immer hinter dem Mäntelchen des “saisonalen Angebots” verbrämen ließ, erreichen in der Regel kaum mehr das Niedrigniveau der Haupterntezeit. Die hohen Preise eines Winters werden in die folgende Sommer- und Herbst-Erntesaison “gerettet”, um im darauffolgenden Winter die typisch saisonalen Preiserhöhungen aufzuschlagen.
Als Argument hält stets der angeblich gestiegene Produktionsaufwand her: Getreide-, Futtermittel-, Transport und Energiekosten. Bei fast sämtlichen Preissteigerungen sehen die landwirtschaftlichen Erzeuger nichts oder nur wenig von den erzielten Mehreinnahmen, der Hauptanteil “versickert” auf dem Weg der Lebensmittelverarbeitung und Kontribution.
Alternativen aus diesem Preisdiktat, wie zum Beispiel der Direktkauf beim Hersteller, sind nur begrenzt möglich. Berufstätige Städter werden kaum nach Arbeitsschluss den weiten Weg zu einem Direktvermarkter auf dem Land antreten wollen.
Entgegen der offiziell aus Brüssel angekündigten Preissteigerungen hat sich bei den Konsumenten die tatsächlich “gefühlte Teuerung” auf mindestens 10-20 Prozent innerhalb eines Jahres erhöht.
Die Nettolöhne stagnieren nicht - sie sind gesunken
Gestern titelte Deutschlands Boulevardblatt Nummer Eins, der Nettolohn sei niedrig wie auf dem Niveau von vor zwanzig Jahren. Die BILD-Statistik wurde bereits am gleichen Tag widerlegt, der Vergleich war tatsächlich nichts als schreiend und dumm, als vergliche man Äpfel mit Birnen.
Die heutige Realität dagegen ist schlimmer. Während vor allem die deutsche Exportwirtschaft Rekordgewinne einfährt und den Aufschwung feiert, klagen Arbeitnehmer über einen realen Kaufkraftverlust. Kein Wunder! Die deutsche Wirtschaft hat es nämlich geschafft, in Tausenden von betrieblichen Bündnissen mit mehr Klein- und Billigjobs ihre Lohnkosten in den vergangenen Jahren um mehr als ein Zehntel zu senken. Das ist vermutlich der wahre Weltrekord.
Es sind schon lange nicht mehr nur Arbeitslosengeld- und Hartz IV-Empfänger, die kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Auch Arbeitnehmer kommen in immer größere finanzielle Schieflagen. Arbeitskämpfe sind immer noch die Ausnahme, selbst Telekom- und Bahnmitarbeiter konnten nicht wirklich “geschlossen” für mehr Lohn streiten, da Subunternehmen, ausgegliederte “Scheinfirmen” und unterschiedliche Arbeitsverträge einen geschlossenen Arbeitskampf unmöglich machen. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes lähmt die Betroffenen und verhindert massive Proteste.
General Motors - Generalstreik
Wesentlich schlimmer als in Deutschland ist die soziale Situation in den USA. Die auf “kleine Turbulenzen” propagandistisch reduzierte Wirtschafts- und Finanzmarktkrise zeigt offensichtlich ihre ersten Auswirkungen.
Erstmals seit 30 Jahren wehren sich Mitarbeiter eines US-amerikanischen Konzerns mit einem landesweiten Streik. 80.000 Beschäftige von General Motors folgten gestern dem Aufruf ihrer Gewerkschaft “United Auto Workers” (UAW) und traten in einen unbefristeten landesweiten Ausstand. Der Grund sind Arbeitsrahmenverträge, mit denen das Unternehmen die Löhne de facto senken will.
Das Resultat dieses Arbeitskampfs entscheide über die Zukunft der US-Autoindustrie, glauben einige Wirtschaftsanalysten. “Gewerkschaftschef Ron Gettelfinger will mit Marktführer GM einen Vertrag über einen grundlegenden Umbau der Krankenversicherung aushandeln, der als Muster für Neuregelungen mit Ford und Chrysler dienen soll. Die drei großen US-Autohersteller hoffen auf niedrigere Arbeitskosten. Das vergleichsweise hohe Lohnniveau gilt als wesentliche Ursache für ihren Niedergang.”
Was ist das für ein Wirtschaftssystem, dessen Unternehmen “um zu überleben” bei steigenden Teuerungsraten ständig die Löhne senken wollen? Wird nicht vielmehr immer deutlicher, dass die obsessive Gewinnmaximierung ihren Zenit überschritten hat?
“Experten” warnen lauthals in der amerikanischen Presse, “die Gewerkschaft müsse damit rechnen, dass GM im Fall eines andauernden Streiks Arbeitsplätze definitiv ins Ausland verlagere und kurzfristig hohe Verluste einfahre.”
Wer sich nicht dem Diktat des Sozialabbaus und Lohndumpings beugt, verliert seinen Arbeitsplatz. So einfach ist das. General Motors wird vermutlich nur die Spitze des Eisberges sein. Die sozialen Spannungen in den USA zeichnen sich schon jetzt immer deutlicher ab - und sie betreffen breite Bevölkerungsschichten.
Eine Branche macht jedoch derzeit immer noch kräftige Gewinne - die Rüstungsindustrie. Dafür zu sorgen, dass das nicht so bleibt, sollte die Aufgabe aller sein.
© Politblog - Lizenzrichtlinien
Die aktuellen Meldungen in den Medien drehen sich im Kern um zwei Bereiche. Das stetige Wachsen der Terrorgefahr und ihre Abwehr auf der einen Seite, Preissteigerungen und sinkendes Einkommensniveau auf der anderen. Ein Zusammenhang zwischen beidem wird nicht hergestellt. Warum auch? Von Terrorangst abgelenkt vergisst so mancher darüber nachzudenken, warum das Portemonnaie am Monatsende immer weniger hergibt.

Essen muss jeder
Nach gewaltigen Preissteigerungen bei Lebensmitteln - Kaffee, Milch und Brot zogen allein in den letzen Monaten um teilweise mehr als zehn Prozent an - werden nun weitere drastische Teuerungen angekündigt. Bis zu 30 Prozent mehr soll nach Meinung von “Experten” allein das Schweinefleisch im nächsten Jahr kosten, bei Geflügel und Rindfleisch sei ebenso mit deutlichen Steigerungsraten zu rechnen. Verschwiegen in den Ankündigungen der EU-Agrarmarkt-Experten wird, dass außerhalb der medial bekannt gegebenen Teuerungen eine schleichende Preiserhöhung stattfindet.
Preise für Obst und Gemüse, deren genaue Entwicklung sich schon immer hinter dem Mäntelchen des “saisonalen Angebots” verbrämen ließ, erreichen in der Regel kaum mehr das Niedrigniveau der Haupterntezeit. Die hohen Preise eines Winters werden in die folgende Sommer- und Herbst-Erntesaison “gerettet”, um im darauffolgenden Winter die typisch saisonalen Preiserhöhungen aufzuschlagen.
Als Argument hält stets der angeblich gestiegene Produktionsaufwand her: Getreide-, Futtermittel-, Transport und Energiekosten. Bei fast sämtlichen Preissteigerungen sehen die landwirtschaftlichen Erzeuger nichts oder nur wenig von den erzielten Mehreinnahmen, der Hauptanteil “versickert” auf dem Weg der Lebensmittelverarbeitung und Kontribution.
Alternativen aus diesem Preisdiktat, wie zum Beispiel der Direktkauf beim Hersteller, sind nur begrenzt möglich. Berufstätige Städter werden kaum nach Arbeitsschluss den weiten Weg zu einem Direktvermarkter auf dem Land antreten wollen.
Entgegen der offiziell aus Brüssel angekündigten Preissteigerungen hat sich bei den Konsumenten die tatsächlich “gefühlte Teuerung” auf mindestens 10-20 Prozent innerhalb eines Jahres erhöht.
Die Nettolöhne stagnieren nicht - sie sind gesunken
Gestern titelte Deutschlands Boulevardblatt Nummer Eins, der Nettolohn sei niedrig wie auf dem Niveau von vor zwanzig Jahren. Die BILD-Statistik wurde bereits am gleichen Tag widerlegt, der Vergleich war tatsächlich nichts als schreiend und dumm, als vergliche man Äpfel mit Birnen.
Die heutige Realität dagegen ist schlimmer. Während vor allem die deutsche Exportwirtschaft Rekordgewinne einfährt und den Aufschwung feiert, klagen Arbeitnehmer über einen realen Kaufkraftverlust. Kein Wunder! Die deutsche Wirtschaft hat es nämlich geschafft, in Tausenden von betrieblichen Bündnissen mit mehr Klein- und Billigjobs ihre Lohnkosten in den vergangenen Jahren um mehr als ein Zehntel zu senken. Das ist vermutlich der wahre Weltrekord.
Es sind schon lange nicht mehr nur Arbeitslosengeld- und Hartz IV-Empfänger, die kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Auch Arbeitnehmer kommen in immer größere finanzielle Schieflagen. Arbeitskämpfe sind immer noch die Ausnahme, selbst Telekom- und Bahnmitarbeiter konnten nicht wirklich “geschlossen” für mehr Lohn streiten, da Subunternehmen, ausgegliederte “Scheinfirmen” und unterschiedliche Arbeitsverträge einen geschlossenen Arbeitskampf unmöglich machen. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes lähmt die Betroffenen und verhindert massive Proteste.
General Motors - Generalstreik
Wesentlich schlimmer als in Deutschland ist die soziale Situation in den USA. Die auf “kleine Turbulenzen” propagandistisch reduzierte Wirtschafts- und Finanzmarktkrise zeigt offensichtlich ihre ersten Auswirkungen.
Erstmals seit 30 Jahren wehren sich Mitarbeiter eines US-amerikanischen Konzerns mit einem landesweiten Streik. 80.000 Beschäftige von General Motors folgten gestern dem Aufruf ihrer Gewerkschaft “United Auto Workers” (UAW) und traten in einen unbefristeten landesweiten Ausstand. Der Grund sind Arbeitsrahmenverträge, mit denen das Unternehmen die Löhne de facto senken will.
Das Resultat dieses Arbeitskampfs entscheide über die Zukunft der US-Autoindustrie, glauben einige Wirtschaftsanalysten. “Gewerkschaftschef Ron Gettelfinger will mit Marktführer GM einen Vertrag über einen grundlegenden Umbau der Krankenversicherung aushandeln, der als Muster für Neuregelungen mit Ford und Chrysler dienen soll. Die drei großen US-Autohersteller hoffen auf niedrigere Arbeitskosten. Das vergleichsweise hohe Lohnniveau gilt als wesentliche Ursache für ihren Niedergang.”
Was ist das für ein Wirtschaftssystem, dessen Unternehmen “um zu überleben” bei steigenden Teuerungsraten ständig die Löhne senken wollen? Wird nicht vielmehr immer deutlicher, dass die obsessive Gewinnmaximierung ihren Zenit überschritten hat?
“Experten” warnen lauthals in der amerikanischen Presse, “die Gewerkschaft müsse damit rechnen, dass GM im Fall eines andauernden Streiks Arbeitsplätze definitiv ins Ausland verlagere und kurzfristig hohe Verluste einfahre.”
Wer sich nicht dem Diktat des Sozialabbaus und Lohndumpings beugt, verliert seinen Arbeitsplatz. So einfach ist das. General Motors wird vermutlich nur die Spitze des Eisberges sein. Die sozialen Spannungen in den USA zeichnen sich schon jetzt immer deutlicher ab - und sie betreffen breite Bevölkerungsschichten.
Eine Branche macht jedoch derzeit immer noch kräftige Gewinne - die Rüstungsindustrie. Dafür zu sorgen, dass das nicht so bleibt, sollte die Aufgabe aller sein.
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Politblog ist Mitinitiator der Aktion

Kommentar von Klaus-JürgenWussow am 25. September um 10:24 Uhr
…habt Ihr eigentlich auch mal positive Nachrichten von der Welt zu berichten?
Bohlen? Musikantenstadl?…
Kommentar von beseeltes Wesen am 25. September um 10:32 Uhr
Nur zum Vergleich:
Das Unternehmen für das ich arbeiten “darf” hat vor 3 Jahren einen neuen Vorstand bekommen. Sein Vertrag ist jetzt ausgelaufen, er wird sich wie man so schön sagt neuen Herausforderungen (LOL) widmen.
In diesen 3 Jahren hat er durch Aktien ca. 47 Mio € Gewinn eingefahren. Dazu kommen noch 9 Mio € Gehalt.
Jeder darf sich jetzt gerne ausrechnen wieviele 1000 Jahre er/sie dafür arbeiten müsste.
Übrigends: Toller Blog, Pony (und alle die da mitwirken)
Kommentar von Raoul.Duke am 25. September um 10:41 Uhr
Logisch weitergedacht bedeutet das, dass sich die Arbeitnehmer und das “Fußvolk” sich bald keine Produkte der betreffenden Firmen mehr leisten kann - das interessiert aber die aktuellen Vorstände & Geschäftsführer nicht, das ist dann Aufgabe der Nachfolger - Hauptsache die Rendite nochmal erhöhen und ein paar Millionen abgreifen - nach Ihnen die Sintflut.
Ich weiß nur nicht, wie das für das niedere Fußvolk wie Du & Ich weitergehen soll. Wie ich bereits schon einmal erwähnt hatte - ich arbeite Vollzeit bei einem EVU und meine Freundin teilzeit bei einem Einzelhändler. Das Geld reicht GERADE SO um eine 50qm-Wohnung + Gebrauchtwagen zu finanzieren. Wehe es kommt dann die Jahrsabrechnung von Strom u. Gas….
Einkaufen “müssen” wir bei Lidl & Co, von frischem Fleisch vom Metzger, Biogemüse usw. brauchen wir erst garnicht zu sprechen. Soziale & Kulturelle akitivitäten, am besten noch verbunden mit einer längeren Fahrt?? Vielleicht ein paarmal im Jahr. Urlaub ohne Zelt? Da muss ich doch lachen.
Und wie gesagt, das alles unter dem Gesichtspunkt zusammen 1,5 Stellen zu haben, selbst davon können Andere noch träumen.
Und weil der befürchtete Aufstand der Armen irgendwann kommen wird, weil die Medien es einfach nicht mehr schaffen, die Aufmerksamkeit auf anderen Dinge zu lenken, wird der Aufstand der Armen kommen. Dieser wird dann aber schon im Vorfeld blutig, am Rande der Rechstaatlichkeit und mit GESTAPO-Methoden” niedergeschlagen. ich warte nur drauf…
Kommentar von Raoul.Duke am 25. September um 10:41 Uhr
Wer Grammatikfehler findet, darf sie behalten
Kommentar von chaolan am 25. September um 10:56 Uhr
Moin,
den Zusammenhang zwischen Terrorabwehr und Preissteigerung sollte man aber schon herstellen,zumindest was die dafür geplanten Gesetze betrifft.Mal abgesehen von den ungeheuerlichen Vorstoß Flugzeuge abschießen zu wollen,haben die anderen geplanten Gesetze eine sehr hohe Relevanz. Denn wenn das Volk nichts mehr zu fressen hat,wird es hier sehr schnell ungemütlich,da kommt die Onlinedurchsuchung und der BW-Einsatz im Inneren doch wie gerufen. Man könnte dann bspw die über das Internet geplanten Demos als terroristische Vereinigung deklarieren,und schon hätten manche ein Problem. Sicher,es würde wohl kaum eine Demo im Flieger stattfinden,bzw niemand in ein Hochhaus fliegen wollen,nur weil er nix zu futtern hat,doch die anderen Gesetze sind sehr wohl dafür da,um aufmüpfiges Volk mundtot zu machen. Das sollte man nicht vergessen.
Alles hat seinen Sinn und Hintergrund,denn man kann alles über unsere Politiker sagen,nur nicht dass sie dumm seien.
Kommentar von Jockel am 25. September um 11:25 Uhr
Dann lies einmal das hier,
Weimarer Hyperinflation: ein Tagebuch
http://www.hartgeld.com/filesa.....publik.pdf
So oder so ähnlich wird unsere “Zukunft” aussehen.
Jockel
Kommentar von tar am 25. September um 11:59 Uhr
zunächst wird man aber mittels deflation enteignet (läuft derzeit, da weniger kaufkraft) - dann erst werden die schulden mittels hyperinflation bereinigt.
Kommentar von Raoul.Duke am 25. September um 12:01 Uhr
Ich hoffe bis dahin hab ich meinen Bauernhof in Paraquay.
Sozialromantik, ich weiss, aber was ich von meinem Witz-Gehalt zurücklegen kann, lege ich genau dafür zurück-
Kommentar von Mitleser am 25. September um 12:13 Uhr
mhhhh … also fleissig verschulden und in gold & immobilien stecken?
Kommentar von Jockel am 25. September um 12:24 Uhr
lol … Darüber gibt es bei Eichelburg auch einen Artikel
Kredit nicht rückzahlbar vor der Krise, was nun?
http://www.hartgeld.com/filesa.....redite.pdf
Jockel
Kommentar von tar am 25. September um 12:34 Uhr
@ mitleser
das würde ich jedem raten, der einen suizid in betracht sieht
splitten heißt die devise. und zwar in genussmittel, bargeld und gold zur vermögensrettung über die krise hinaus.
die (hyper-)inflation wird derzeit immer und immer wieder von goldbugs gepredigt, wozu auch eichelburg gehört. nur wird zuerst die deflation stark zuschlagen und da wirst du die schulden nicht mehr bedienen können.
wie hannich immer sagt: es gibt keine geschenke! nachdem die deflation also den menschen alles genommen hat, kommt es zur hyperinflation, in der gold auch nur zur vermögensrettung über die krise hinaus dienlich ist oder möchtest du raten, wieviel unzen gold der bauer für ein hühnerei veranschlagen wird?
die ware währung in der krise werden zigaretten, alkohol und kaffee sein.
Kommentar von salvo am 25. September um 12:43 Uhr
obszön, wenn man bedenkt wozu Produktivkräfte verschwendet, Arbeit entfremdet und die Umwelt zerstört wird: Zur Herstellung einer im Warencharakter begründeten Pseudo-Individualität:
http://ww2.autoscout24.de/maga.....icle=11180
Kommentar von Grom am 25. September um 12:45 Uhr
So gesehen ja, richtig, sich bis zum Anschlag verschulden, das Geld aber nicht verkonsumieren sondern in reale Werte wie Immobilie, Grundstücke, Gold usw. investieren, die Hyprinflation erzeugt immer mehr wertloses bzw. nicht wirtschaftlich gedecktes Geld und wenn dann Geld nur das wird was es eigentlich ist, nämlich nur wenige cent wertes Papier mit einem aufegdruckten “Wert”, dann steht nur der mit tatsächlichen Werten noch halbwegs gut dar.
Dies sollte sich mal jeder überlegen, wenn er nach der Suche nach krisensicheren Anlagen ist.
Apropos Volksaufstand, der kommt wenn es so bleibt, nur eine Frage der zeit, darum sollte man sich dafür wappnen, Goldreserven bilden, bei jeder Bank zu kaufen grammweise, Vorräte für einige Monate an haltbaren Lebensmitteln und vor allem, sich legal bewaffnen, Schützenvereine u.ä., denn wenn es soweit ist, wird man kaum noch an Waffen und Munition herankommen, ausser man überfällt bewaffnete “Personen”, Polizeistationen oder Militärdepots, wofür man wiederum Waffen und einige Gleichgesinnte benötigt.
Kommentar von bio am 25. September um 12:47 Uhr
Wenn du wissen willst, wie die Zukunft aussehen wird, Raoul.Duke, dann lies dir die Geschichte des antiken Römischen Reichs durch, ersetze die Begriffe “die gesamte damals bekannte Welt” mit “Erde” und “Sklaven” mit “Arbeiter und Angestellte” und “Aureus, Denar, Sesterze, Dupondien, Asse, Semis und Quadranten” mit “Weltwährung” und “römischer Adel” mit “Banker und Industrielle”.
Das war´s.
Als Insignien der faschistischen Weltordnung wurden damals und werden heute Liktorenbündel, auch Fasces genannt bereits verwendet. Das System “Republik” mit Repräsentanten, Senatoren, Präsidenten, Generälen usw. hat man von damals einfach übernommen. Never change a winning team…
Sollte also mit ein bischen Phantasie recht leichte Lektüre sein.
Kommentar von tar am 25. September um 13:04 Uhr
sich verschulden, um eine immobilie zu finanzieren? geht es noch dümmer? wer denkst du, wird diese dann kommen und pfänden, wenn deine finanzierung ausbleibt? das geht ratz fatz. immobilien sollte man sich nur dann zulegen, wenn man sie erstens selbst komplett finanzieren kann (sie einem also wirklich gehört) und zweitens man sich dadurch eine gewisse unabhängigkeit (sprich autarkie) schaffen kann, was wiederum noch mehr anschaffungen und eine gute nachbarschaft (am besten bauerngüter) bedeutet.
Kommentar von dauerloop am 25. September um 13:05 Uhr
google “gustav hartz”
Die Verhökerung der Bahn … da gibt es auch etwas.
find gerade die adresse nicht (pdf) 1924 glaub ich..
Kommentar von Nanuk am 25. September um 13:08 Uhr
Auf die Frage ob es sowas wie Fortschritt gibt. Gibt dieser Text von Kurt Tucholsky die Antwort er ist von 1931…
http://www.textlog.de/tucholsk.....chaft.html
Kommentar von treuni am 25. September um 13:33 Uhr
also meine sicht der kommennden ereignisse ist ja hier ganz gut beschrieben, auch vom zeitablauf sind meine vorstellungen fast deckungsgleich…
“gnade uns gott”
Edit: Link gelöscht, da im weiteren auf “braune” Seiten verlinkt wird. Der Text selbst ist neutral und entspricht den Zusammenstellungen, die an anderer Stelle - von politisch nicht dem rechten Lager Zugehörenden - ebenso gemacht wurden. Ich stelle den Text ohne Links hier als pdf bereit. pony
Kommentar von Mitleser am 25. September um 13:46 Uhr
aber tar … ich dachte die hyperinflation entwertet automatisch meine schulden?
Kommentar von tar am 25. September um 14:15 Uhr
zuvor wird aber die deflation greifen. und infolge dieser wirst du deiner finanzierten immobilie, deren raten du ja nicht mehr bezahlen kannst, beraubt.
eine hyperinflation kann erst einsetzen, wenn die ganzen geldforderungen auch in bargeld umgesetzt, also gedruckt, werden - was aber nicht ohne weiteres der fall sein wird.
wieso sollte man die menschen beschenken?
wie mache ich das am besten begreiflich? wenn die löhne immer weiter gesenkt werden (das geht auch durch arbeitszeitverlängerung ohne lohnausgleich), fehlt es der masse immer mehr an kaufkraft. dadurch wird es den unternehmen immer schwerer, ihre produkte abzusetzen, die dadurch die preise senken. dadurch wird weniger umsatz / gewinn gemacht und die löhne weiter gesenkt, was wiederum zu weniger kaufkraft führt usw. usf.
das beispiel GENERAL MOTORS greift hier sehr gut. arbeitsplätze ins ausland und die menschen alle arbeitslos? prima für die derzeitigen quartalszahlen, aber wer wird in zukunft die autos eigentlich kaufen, wenn er kein geld mehr hat? dieselbe deflation ist hier in deutschland schleichend zu beobachten, allerdings parallel mit einer preisteuerung bei monopolprodukten.
bis das ganze richtig ins rollen kommt und alle nicht schlecht staunen werden.
bei bankenpleiten werden auch geldforderungen vernichtet - was das bargeld noch mehr hochwertet. d.h. ohne bargeld sind die leute aufgeschmissen.
und die, die welches haben, werden es dennoch weitestgehend zurückhalten, da sie wissen, dass sie am nächsten tag für dasselbe geld noch mehr kaufen können. das ist dann die reale deflation.
irgendwann wird man sich nicht weiter zu helfen wissen und immens anfangen geld zu verteilen, oder die noch vorhandenen geldforderungen in bargeld wandeln, also drucken, was in einer hyperinflation zu buche schlägt. denn erst dann kann dieses massenhafte bargeld als lohn bei den massen ankommen und erst dann werden die preise wieder steigen und das geld massiv entwertet werden und damit auch deine schulden - du aber entweder schon alles verloren hast oder im knast oder in der insolvenz sitzen wirst.
darauf wird wohl eine währungsreform folgen und ich hoffe, dass man sich dem beispiel der regionalwährungen (rheingold) annehmen wird, bei denen sich deflation und inflation durch zinsangleich (auch negativzinsen sind möglich) ausgleichen werden und das system nicht kollabieren muss (durch geldkreiierung mittels schuld wie derzeit). hauptsache keine irrsinnige goldwährung (warum kannst du hier nachlesen). eine bodenreform sollte dann darauf folgen.
nochwas für pony, der dem sehr kritisch gegenübersteht:
sich da reinzulesen ist am anfang schwierig und hier und da mögen einige unklarheiten auftauchen, die sich aber bei einfacher nachfrage in luft auflösen. dies ist auch keine marketingstrategie irgendwelcher spinner oder esoteriker - ganz im gegenteil ist dies ein praktisch erprobter beweis für die ausschaltung des systemfehlers. die beispiele der geschichte sprechen für sich.
eine wunderbare und relativ kurze (!) übersicht findest du hier: http://www.subhash.at/freigeld/geldregiert.html
viel spaß beim lesen.
Kommentar von Jockel am 25. September um 15:06 Uhr
Ich habe da was für dich,
Die blinden Flecken der Freiwirtschaftslehre
http://www.systemfehler.de/debatte/index.htm
Ja may, mein sauerverdientes und erarbeitetes Häusle willst mir auch noch wegnehmen, daß kannst vergessen wenn Du das versuchen oder ihre Freiwirtschaftler es versuchen wollt dann werdet ihr euch bei dem Versuch mir mein Häusle wegzunehmen die Radieschen von unten anschauen müssen auch wenn ich dabei Gefahr lauf mir die Dinger dann selbst von unten anschauen zu müssen aber mit EXTREMER Gegenwehr/Notwehr müßt ihr rechnen … bist wohl Obdachlos ?
Jockel
Kommentar von Herr Horst am 25. September um 15:23 Uhr
@Jockel: Eine Umverteilung des Beseitzes nimmt dir nichts weg sondern gibt dir etwas zurück zur Zeit besitzen nur wenige Produktionsmittel wenn diese an die Allgemeinheit zurückgegeben werden profitieren allso alle Besitzlosen ( Aus meiner Sicht geht es bei einer solchen Reform nicht, um die Grundstücke der einzelnen Menschen sondern um die Produktionsmittel)
Kommentar von pony_huetchen am 25. September um 15:25 Uhr
@Tar
Ich habe doch nicht grundsätzlich etwas gegen Regionalwährungen
Bei Rheingold stört mich nur, dass dahinter kein Verein steht, der demokratisch kontrolliert werden kann. So ist das eine Ein-Mann-Schau und da Rheingold nicht als “Euro-Äquivalent” gilt (wie z.T: andere Regionalwährungen) entzieht sich die “Zentralbank” guadalupe jeglicher Kontrolle.
Das ist DAS PROBLEM. Und das ist gewaltig! Ich werde niemals eine Veranstaltung hier propagieren, die abseits der öffentlichen Kontrolle vonstatten geht und gleichzeitig mit einem Tausch- bzw. Zahlungsmittel zu tun hat.
Wer das tut ist blauäugig und fällt auf Rattenfängerei herein!
Sobald der Laden einer Kontrolle unterläge, “Bilanzen” veröffentlichen würde und den Verbleib der einbehaltenen und jährlich rückfliessenden “Gelder” glaubwürdig dokumentieren würde, sähe die Sache anders aus.
Mir geht es einzig um das Prinzip, das ist UNLAUTER.
Ansonsten halte ich die Regiogelder für ein Mittel innerhalb einer Alternativ-Struktur oder als einen Schritt in einer Übergangsgesellschaft.
Die Idee selbst löst NIE die gesellschaftspolitischen und wirtschaftspolitischen Fragen. Da stehen - wie ich schon so oft betont habe - Fragen nach Eigentum an Produktionsmitteln und Boden im Vordergrund. Ein Arbeitgeber kann seine Leute auch mit Regiogeld versklaven.
Kommentar von pony_huetchen am 25. September um 15:26 Uhr
@Jockel
Keiner bekommt bei einer “Bodenreform” sein Haus weggenommen - wer hat denn so etwas erzählt?
Kommentar von guadalupe am 25. September um 15:30 Uhr
@Jockel
Erkenntnisse der Betriebswirtschaft können bei der Volkswirtschaft nicht immer angewendet werden. Im Gegenteil führen sie oft zu Fehlentscheidungen:
Beispiel:
Betriebswirtschaftlich entscheidet ein Auto-Manager vielleicht richtig, wenn er seine Produktion ins Ausland verlagert (billigere Produktionskosten, sichert das Unternehmen),
volkswirtschaftlich aber falsch (viele verlagern ins Ausland und er bleibt auf seinen teuren Autos sitzen, weil die Kaufkraft für seine Autos im Inland fehlt)
Bei “Die blinden Flecken” wird betriebswirtschaftlich argumentiert, weil der Autor volkswirtschaftliche Zusammenhänge nicht erkennt.
Deswegen ist seine Argumentation schon im Ansatz falsch und der gesamte Artikel leider wertlos.
Beispiel aus dem ersten Kapitel:
Zitat:
“Es müssen immer Kreditnehmer bereit sein, sich zu verschulden und das geschieht auf freiwilliger Basis. Jeder Unternehmer, jeder Kosument kann frei entscheiden, ob er oder sie sich auf die Verschuldung einläßt.”
Betriebswirtschaftlich ist das richtig, volkswirtschaftlich völliger Unsinn.
Da alles alte Geld nur als Schuld in die Welt kommt, muß -mit der Betonung auf muß- sich verschuldet werden, um zu wirtschaften. Wirtschaftet jemand aus “Vermögen” muß sich zuvörderst ein anderer verschuldet haben, sonst gäbe es das Vermögen nicht.
Dein Häuschen möchte Dir in der klassischen Freiwirtschaft niemand wegnehmen, da hast Du die Bodenreform nicht verstanden.
Kommentar von guadalupe am 25. September um 16:03 Uhr
@pony_huetchen
Du schreibst:
“Ein Arbeitgeber kann seine Leute auch mit Regiogeld versklaven.”
Es ist nicht der “Arbeitgeber”, der versklavt, sondern der Geldgeber. In vielen Fällen ist der Arbeitgeber selbst versklavt, da er die Arbeits-Erträge “seiner” Sklaven wie die eigenen dem Kapitalbesitzer (Shareholder entweder direkt oder vermittelt über Banken) abzutreten hat.
(Der Bäckermeister z.B., der mit zwei Lehrlingen und einer Aushilfe gegen Miet- und Schuldzins nicht mehr anarbeiten kann)
Erkennen wir, daß nicht der Arbeitgeber, sondern das Geld versklavt, erkennen wir schnell, daß das nur mit einem Geld geht, das so beschaffen ist, daß es genau dies ermöglicht.
Kommentar von rhemus am 25. September um 16:06 Uhr
“Bei “Die blinden Flecken” wird betriebswirtschaftlich argumentiert, weil der Autor volkswirtschaftliche Zusammenhänge nicht erkennt.
Deswegen ist seine Argumentation schon im Ansatz falsch und der gesamte Artikel leider wertlos.”
Mein Vater sagt immer, wenn alle Menschen in einem Raum sitzen und einer besser sehen möchte, als alle anderen, steht er auf. Seiner Idee werden bald andere folgen, bis auch sie stehen. Der Vorteil des einen ist dadurch wieder verloren gegangen. Als nächstes stellt er sich auf den Stuhl und ihm werden bald wieder andere folgen, bis alle auf dem Stuhl stehen. Das ist das Dilemma der Betriebswirtschaft.
Kommentar von rhemus am 25. September um 16:13 Uhr
“die ware währung in der krise werden zigaretten, alkohol und kaffee sein.”
@tar: sehe ich genauso. Gold kann nur dazu dienen, nach der Krise wieder einen Vermögensstock aufzubauen. Aber dazu muss man auch erst einmal die Krise überleben. Gold lohnt sich nur für vermögende Menschen, die über genug Geld verfügen, dies zu splitten.
Kommentar von Jockel am 25. September um 16:36 Uhr
Ich Zitiere mal Wikipedia (ja ich weiß ist net so doll mit Wiki … also BITTE nicht Hauen)
So und wie ist das nun mit meinen 2800 m² Grundstück am Haus ?
welches von mir auch noch zum Großteil Bewirtschaftet wird.
Da die Freiwirtschaftler ja etwas gegen Gold und Silber haben da es Sachwerte darstellen und diese als Geld ablehnen, stellen eigene Immobilie Haus/Eigentumswohnung oder auch Grundstücke ja für den einzelnen Besitzer vor der Einführung einer Freiwirtschaft ebenfalls Sachwerte dar, die und das ist meine Vermutung (nicht Behauptung) mit in die Bodenreform einbezogen werden.
Sollte ich damit falsch liegen, berichtigt mich bitte.
Jockel
Kommentar von guadalupe am 25. September um 16:47 Uhr
@Jockel
Ich bin kein Freiwirtschaftler, jedoch das weiß ich:
Freiwirtschaftler haben nichts gegen Sachwerte, aber sie haben etwas gegen die Monetarisierung von Sachwerten: Stichwort Metallwährung (Silber, Gold, Bimetall).
Im Gegenteil, in einer Freiwirtschaft lohnen sich Investitionen in nachhaltige, ewig haltende Sachwerte erst. Stichwort: Gotische Kathedralen.
Mit Gütern, die nicht vermehrbar sind, wie Grund, sollte nicht spekuliert werden können. Deswegen dürfen sie nicht privatisiert werden (lat. privare=rauben). Gegen eine Nutzung oder Bewirtschaftung ist nichts einzuwenden. Im Gegenteil, sie ist erwünscht.
Kommentar von unbelievable am 25. September um 16:53 Uhr
Was bei der ganzen Diskussion immer vergessen wird sind die Mieten!
Dabei machen diese ca. 30% (oder mehr, je nach Einkommen)
der monatlichen Ausgaben aus.
Im Rhein-Main-Gebiet (nicht FFM-City!) ist es mittlerweile schwierig eine vernünftige Wohnung zu einem guten Preis zu bekommen.
)
850€ Warmmiete und mehr für 80-85qm sind üblich.
(je nach Wohnlage, in der Einflugschneisse des Flughafens oder den “schlechteren” Wohnvierteln ist es natürlich günstiger
Ich frage mich dabei immer, wie ein zum Mittelstand gehörender Familienvater das überhaupt noch bezahlen kann!
Private Altersvorsorge? Ja womit denn?
Die Schuld gebe ich überwiegend der Politik!
Es gab da mal sowas wie den “sozialen Wohnungsbau”.
Wohnraum wird aus Staatsinteresse geschaffen ohne das dabei ein Profit erwirtschaftet werden muss. Die Mieten sind entsprechend günstiger. Eine prima Sache, von der alle profitieren.
Mit einer neoliberalen Privatisierungspolitik ist das natürlich nicht vereinbar. So kommt es, dass heute nur noch die sozial Ärmsten in solchen Wohnungen leben. Von Asozialen redet ich bewußt nicht, weil asozial in meinen Augen etwas ganz anderes ist als “arm”!
Die entsprechenden Viertel rutschen logischer Weise im Ansehen herab, so dass niemand der es sich leisten kann dort noch leben will.
Es wäre mal interessant die heutige Mietbelastung der von ´82 entgegenzustellen.
Kommentar von Jockel am 25. September um 17:09 Uhr
Das ist auch Interessant
Is schon doll, 1,9% Gesamtindex von August 06 zu August 07
und Nahrungsmittel und Getränke zusammen 2,4%.
Um wieviel sind Milch, Fleisch … im August gestiegen ?
Jockel
Kommentar von amadeus am 25. September um 17:11 Uhr
@jockel
“Freiwirtschaft setzt sich aus den drei Konzepten Freiland, Freigeld und Freihandel zusammen.”
“die Überführung des Bodens in Gemeinschaftseigentum mit zugleich privater Nutzung gegen Entrichtung ständiger Nutzungsabgaben an die Gemeinschaft, bezeichnet als Freiland,”
beide zitate aus wikipedia !!
Oftmal wird die freiwirtschaft gefordert und zitiert im zusammenhang der Probleme der heutigen “Wohlstandsschere” ! Die im o.g. Probleme preiserhöhungen und niedriglöhne sind m.E. die Symptome der Ansammlung von Kapital in wenigen Händen. Dieses konzentrierte Kapital ist auf der ständigen Suche nach Rendite. Die Rendite kann aber kaum noch jemand erarbeiten, es sei denn er überschuldet sich, das kann eine Gesellschaft, eine Volkswirtschaft, ein Unternehmen, ein Staat oder ein Arbeitnehmer sein. Man geht mittlerweile davon aus, daß in sämtlichen Preisen,Kosten und Abgaben ein Zinsanteil von ca. 40 Prozent inkludiert ist. Das konzentr. Kapital ist durch korrupte Notenbanken so stark vermehrt worden, daß schon 10 mal mehr Kapital gibt als Produkte und Güter. Das ist pervers und saugt dem zehntel der produkte inkl. Arbeitnehmern den letzten cent aus den taschen.
Daraus resultiert Verarmung durch begleitende Inflation und exponentiell steigende Zins - und Zinseszins-Kosten. Der einzige kurzfristige Ausweg ist die Rüstungsproduktion, die der Steuerzahler finanziert und dem Kapital eine gesicherte hohe Rendite garantiert. Sicherheitstechnologie ist im selben Atemzug zu nennen.
Wir stehen an einem Punkt der massiven Aufrüstung, der Allianzenbildung, dem massiven Abbau von Grundrechten und dazugehörigem Aufbau von “Sicherheitstechnik” sowie der Verarmung der Bevölkerung, weil das konzentrierte Kapital um jeden Preis Rendite machen will. Die Symptome des letztgenannten zeigen sich gerade in der “Hypothekenkrise”, dem Dollarabsturz, der Bankenkrise, den Heuschrecken.
Die Heuschrecken sind dabei der Indikator der Perversion des Kapitalismus sowie dessen Ende. “Der Hedgefonds”zeigt, daß der Kapitalismus sogar am eigenen Tod verdient, der schlachtet Unternehmen aus und schadet der “Realwirtschaft” extrem obwohl die seine eigene Basis sind.
Amadeus
Kommentar von Jockel am 25. September um 17:32 Uhr
@ amadeus
Danke für deine GUTE Beschreibung der/unserer Lage Sie ist wirklich
Be……..
Ein Großteil davon war/ist mir schon Bekannt aber deshalb NICHT verkehrt es immer wieder vor den Augen geführt zu bekommen.
Ich habe dazu heute Vormittag einen Artikel gelesen wo ein gewisser Herr … (ich weiß den Namen nicht mehr und find auch den Artikel nicht mehr (wenn man sich nicht immer alles gleich abspeichert)) gefordert hat die Banken untergehen zu lassen und dafür alles zu TUN die Hedgefonds zu retten.
Das ist Kapitalismus in perfekter Perversion.
Jockel
Kommentar von pony_huetchen am 25. September um 17:37 Uhr
@Jockel
Was meinen Gedanken zu “Bedenreform” betrifft: Ich bin keine Freigeldanhängerin
.
Und wenn ich sage, ich halte eine Bodenreform und die Frage des Eigentums an Produktionsmitteln für eine wichtige, meine ich das in Bezug auf Riesenkonzerne, in Bezug auf die Spekulanten und all diese preisdiktierenden und preistreibenden Strategen.
Die Sachen gehören abgeschafft und in soziale Kontrolle überführt.
Niemandem soll sein Haus weggenommen werden und auch kein privates Land.
Das muss und kann in den Händen derer bleiben, die es bewohnen / bearbeiten.
Aber wenn einer Latifundien hat, auf denen er tausend Leute schuften lässt zu Hungerlöhnen - dann ist da der Wurm drin.
Kommentar von amadeus am 25. September um 17:42 Uhr
@Jockel
Danke für die Blumen, ich wollte damit deutlich machen, daß Grundrechte,Waffengänge,Überwachung und Verarmung der Bürger weltweit ein und denselben Auslöser haben. In vielen Blog´s wird jedes Thema separat behandelt und diskutiert, dabei nehmen wir uns aber die Möglichkeit gemeinsam das Problem anzugehen, weil wir eben häufig nur die Symptome diskutieren.
lg
Amadeus
Kommentar von amadeus am 25. September um 17:50 Uhr
@pony_huetchen
bezüglich des Eigentums an Produktionsmitteln bin ganz Deiner Meinung, der Mangel an gesellschaftlichen Produktionsmitteln hat erst die Tür zur Verlagerung von Fabriken geöffnet, darauf folgte die Erpressung gegenüber dem Arbeitnehmer; mehr Arbeit, weniger Lohn oder Jobverlagerung und damit die Vergesellschaftung von volkswirtschaftlichen Verlusten durch Arbeitslosigkeit.
Bei der sog. Bodenreform reicht es m.E. wenn dem Leitmotiv “Eigentum verpflichtet” entsprochen wird. Dabei ist mir klar, daß dies mit unseren “Volksvertretern” nicht machbar ist.
lg
Amadeus
Kommentar von Jockel am 25. September um 18:17 Uhr
Hab’s gefunden
IWF-Bänker: “Laßt die Banken untergehen und zwingt die Zentralbanken, die Hedgefonds zu retten!”
http://www.bueso.de/news/iwf-b.....-zu-retten
Jockel
Kommentar von pony_huetchen am 25. September um 18:23 Uhr
@Amadeus
Also - was ich zum Beispiel meine. Zur Zeit ist es - zumindest bei uns so - dass die Gemeinde immer Vorkaufsrecht hat. Die kann aber die geforderten Preise nicht bezahlen. Das kann zu folgenden Problemen führen:
Im Falle einer Ostfriesichen Insel habe ich zum Beispiel gehört, dass ein fremder Spekulant nach und nach die Sahnestücken kauft und die ganze Insel ein Flickenteppich ist, auf dem ihm weite Teile gehören. Er baut Hotels und touristische Einrichtungen. Das Gesetz hat da eben immer noch Freiräume, solange er sich an die Bauvorschriften hält. Die Einheimischen fürchte nun aber - meines Erachtens zu recht, dass er damit
1. Den Charakter der Insel und ihres (Öko-) Billig-Tourismus und die typische Struktur der Besucher (einfaches Landleben!) verändert und
2. über kurz oder lang der Tourismus, Restaurants und andere Freizeiteinrichtungen monopolisiert und ihnen, die sowieso knapp kalkulieren und von den Einnahmen eines Sommers ein ganzes Jahr leben müssen, die Existenzgrundlage entzieht.
Das sind zum Beispiel Sachen, die gehen meiner Meinung nach nicht.
Da muss es Regeln geben, dass auch wenn die Gemeinde das Geld nicht aufbringen kann, der Verkäufer nicht immer an den Meistbietenden verkaufen darf. Ist zwar hart für den Verkäufer, aber so etwas müsste doch möglich sein. Ebenso werden weniger Leute auf Teufel komm raus verkaufen, wenn eben NUR normale Preise zu erzielen sind.
Kommentar von amadeus am 25. September um 18:27 Uhr
@pony
ganz meine Meinung
amadeus
Kommentar von pony_huetchen am 25. September um 18:44 Uhr
Hallo Jockel - Vorsicht mit Büso
Erstens schreiben sie sich zusammen, was ihnen gerade passt, um vor allem zu ihrem Vorturner (Fascho-)LaRouche verlinken zu können.
Ich habe in letzter Zeit einiges von Kenneth Rogoff gelesen, solch einen Quatsch hat er nicht gesagt.
Hier sind ein paar Links. Der unterste Link ist auf eine Seite, da kannst Du seine Texte auch in Deutsch anklicken - sehr komfortable Adresse, Project Syndicate. Da steht auch J. Fischer in der Liste. Aber egal - wichtig ist es uns ja immer, möglichst die Originalquellen aufzustöbern.
Wie unseriös Büso ist, siehst du schon daran, dass kein Link auf den angeblichen FT-Artikel ist, auf den sie sich beziehen.
http://www.faz.net/d/invest/me.....d=59171706
Und hier das Ganze Interview
http://www.zeit.de/2007/39/Int.....f?page=all
Und hier seine aktuellen Artikel gesammelt
http://www.project-syndicate.o.....escription
___________________________________________________
Nachtrag:
Auch noch gefunden - FT - Bericht aus Cernobbio, um den es geht:
“Mr Rogoff even suggested that a further twist in the financial crisis could help clarify issues. “Having a medium-sized bank go under would almost be a blessing at this point because it would give them [central banks] confidence to do something more dramatic.”
So - und aus dem Kontext ergibt sich ganz klar, dass es nicht darum geht die Banken zugunsten der Hedge-Fonds über den Jordan zu schicken, sondern dass den Zentralbanken dann die Augen aufgehen und sie stärker intervenieren.
Hier der Link zu dem FT-Bericht aus Cernobbio:
http://www.ft.com/cms/s/0/f731.....fd2ac.html
Kommentar von Jockel am 25. September um 19:13 Uhr
@ pony
Danke, habe wieder dazugelernt …
allerdings Arbeitstechnisch gesehen nicht soviel Zeit solche Artikel wie dem von Büso noch auf den Grund zu gehen, dafür hab ich ja euch hier alle.
politblog.net … da werdet Ihr geholfen/informiert
nochmals DANKE an alle hier
Jockel
Kommentar von amadeus am 25. September um 19:22 Uhr
@ pony
in der Tat ist “Bueso” sehr eigen ! Wenn man die Spitzen und Kanten wegläßt, vertreten sie doch eine Wirtschaftspolitik, die die Welt um einiges besser machen würde. Sie (LaRouche) haben bereits vor Monaten bestätigt, daß das heutige Weltwirtschaftssystem absaufen wird. Deren Meinung deckte sich meist mit denen v. leap2020.eu, die vor einem Jahr grob vorhersagten, was in den letzten 2 Monaten eingetreten ist. Seine Meinung, daß man die Banken schützen und Hedgefonds auflaufen lassen sollte, ist m.E. nicht verkehrt.
Schließlich haben Hedgefonds durch Kredite von Banken die Risiken besch. Subprime Kredite wieder zu den banken gebracht. faktisch benötigt jede Wirtschaft ein bankensystem, welches heute nicht zu retten ist, wenn man die Risiken nicht bei den Hedgefonds beläßt und diese dann schließt, ansonsten wären beide tot und die Realwirtschaft hätte keine Überlebenschance. Somit ergibt die Forderung von Bueso durchaus einen Sinn. LaRouche´s Konzept Schutzmauern um den Schuldner, die Unternehmen und um die Banken zu errichten, damit die Nationen dem Finanzsturm widerstehen können, ist m.E. die einzige Möglichkeit mit 2 blauen Augen davon zu kommen. Rogoff hat in seinen Texten, jeweils unterschlagen ,daß das heutige Wirtschaftssystem nur auf Schulden basiert, die meisten Exportgüter der USA verbriefte Schulden sind, und die amerkanischen Haushalte sich niemals ! (auch der Staatshaushalt) durch seriöses wirtschaften entschulden können. Dies ist nicht vorgesehen und Rogoff ist intelligent genug, das zu wissen ! Er verheimlicht diesen Nebel um die US-Wirtschaft !
amadeus
Kommentar von pony_huetchen am 25. September um 20:01 Uhr
@ Amadeus
Also - Rogoff ist ja nun auch nicht der Aufklärer. Das sagt keiner, und wenn ich ihn gelesen habe, dann um in etwa auch die Marschrichtung der FED und des IWF einschätzen zu können.
Ich versuche ja auch nur, zu Einschätzungen zu kommen. Zu wissen, was zum Beispiel ehemalige IWF’ler sagen, kann oft einen Trend der offiziellen Lenkungsmassnahmen voraussehen helfen. Man muss sich ja auf dem Laufenden halten
und den “Feind” belauschen.
Aus dem, was Rogoff gesagt hat, abzuleiten:
“Laßt die Banken untergehen und zwingt die Zentralbanken, die Hedgefonds zu retten!” (Büso-Titel) ist trotzdem nicht korrekt.
Na ja - und irgendwie stört mich das Schreierische bei denen und dass sie eine (wohl auch etwas fragwürdige) “Partei” sind. Da läuten bei mir schon die Alarmglocken.
Der exakte Verlauf der jetzigen Krise wurde von Vielen erstaunlich genau prognostiziert. Nicht nur von LaRouche. Wer da letztendlich von wem abgeschrieben hat oder ob das unabhängig voneinander analysiert wurde, lässt sich heute nicht mehr sagen.
Auch wurden und werden die gleichen oder ähnliche Rezepte von anderen vorgeschlagen.
Ich habe ja eine Zeit im Goldseiten-Forum geschrieben und vor allem viel viel gelesen. Als ich erstmals mit dem Thema “Geld” konfrontiert wurde, habe ich da wirklich kundige Fachleute gefunden.
Und das Verblüffendste, Viele konnten genau beschreiben, was auf uns wirtschaftlich zukommt und haben damals schon die Krise Schritt für Schritt theoretisch ablaufen lassen. Und nun muss ich sehen, dass sämtliche Analysen, mit denen man damals “außerhalb dieser Kreise” nur Hohn und Spott erntete, stimmten.
Kommentar von amadeus am 26. September um 08:17 Uhr
@pony
das kenn ich aus meinem Bekanntenkreis, ich wurde auch belächelt und für pessimistisch erklärt. Bezüglich Deiner Ansicht den Feind zu belauschen um damit “voraussagen” zu können was “er” als nächstes tut, klingt gut; Aber
das setzt voraus, daß er handlungsfähig ist und diese Krise steuert.
Diesen Punkt bezweifle ich, viele Aktionen des Establishment waren halbherzig und eher ein Reaktion, den Aktion. Unsere geistigen Eliten wurden mehrheitlich auf dem falschen Fuß erwischt, für diese “kam” die Krise aus heiterem Himmel !
Nur wer denken kann, konnte in etwa abschätzen was auf uns zurollt, diese Fertigkeit sprech ich mittlerweile unseren “Eliten” mehrheitlich ab, sie gerieren sich als tolle Generalisten, dabei haben sie nur Spezialwissen in der Rubrik : Karriere und polit. Feinde auszustechen.
Ich gehe sogar nochweiter und meine, daß die Propaganda seitens IWF,OECD,FED,EZB,Regierung etc. mich vom Denken abhält.
amadeus
Kommentar von dommemoto am 27. September um 00:43 Uhr
@treuni:
interessanter Text den M*** W*** da verfasst hat. Interessant ist auch welcher politischen Richtung er zuzuordnen ist. Und weiterhin interessant wie er z.B. linken Protest bei G8 oder ASEM
sieht. Die Strategie der neuen Rechten ist gefährlich, sie bedienen
sich bei allem was ihnen opportun scheint um neue Anhänger zu
gewinnen, so auch bei guten und berechtigten Ideen der Linken.
Es wird immer schwieriger die immanente Menschenverachtung
der intelligenten Vertreter dieser Weltanschauung glasklar und für
jedermann nachvollziehbar zu enttarnen. Beware!
Edit: Danke, dommemoto! Mir war der bewusste Link ganz entgangen. Ich habe den Link entfernt, den Text selbst ohne weitere Links und Bezüge zu dem Urheber als pdf verlinkt. Pony
Kommentar von guadalupe am 27. September um 09:31 Uhr
Der Renditeanspruch siegt immer, da er nicht hinterfragt wird.
Zitat:
“Beide Seiten hatten sich nach einem Verhandlungsmarathon am frühen Mittwochmorgen geeinigt. Zuvor hatte es - wenn auch kurz - den ersten landesweiten Streik bei GM seit knapp 40 Jahren gegeben.”
Und was hat der große Streik gebracht?
Zitat:
“Neue Angestellte, die keine Schlüsselfunktionen innehaben, bekommen nur noch die Hälfte des durchschnittlichen Stundenlohns von 28 US-Dollar, wie es in den Medienberichten weiter hieß. “
Lohnsenkung um 50%. Das ist ja schon mal ein erster Schritt. Denn der von den Arbeitenden erarbeitete Mehrwert kann nur einmal verteilt werden. Steigen die Renditeansprüche (Zins aufs Kapital), bleibt halt weniger für die Arbeitenden, Streiks und Demos hin- oder her.
Warum ist das so?
Kommentar von treuni am 27. September um 10:01 Uhr
@dommemoto
M.W. -seine politisch richtung war mir durchaus bekannt, daher verlinkte ich auch nur zu dem text. da politblog leser erfreulicherweise auch über autoren bescheid wissen ist´s wohl blauäugig von mir gewesen. allerdings wäre es unfair nur den text abzuschreiben.
die grosse masse hier sollte jedoch selbst entscheiden können was lesenswert oder besser noch, diskusionserweiternd ist, denn m.M.n. sind wurstblätter wie das EhNaMa, fokotz, stirn u.s.w, keinen deut besser, und werden hier ja auch verlinkt. ich gehe sogar soweit liebet texte eines M.W. erwähnenswert zu benennen als die krankhaft verspiegelten schreibergebnisse der “anerkannten” schmuddelhefte zu bemühen. lässt sich klarer einordnen…
@ pony
danke für´s pdf´n
Kommentar von Jockel am 27. September um 11:06 Uhr
Was in Deutschland teurer wird
Nicht nur die niedrigen Nettolöhne schränken den finanziellen Spielraum vieler Bundesbürger ein. Die Ausgaben des täglichen Lebens steigen derzeit deutlich. Das gilt nicht nur fürs Einkaufen und Bahnfahren.
http://www.ftd.de/politik/deut.....57867.html
Jockel
Kommentar von dommemoto am 27. September um 14:14 Uhr
@treuni
Ich gebe Dir recht, ich denke auch das so ziemlich alle der Leser
von Politblog rechte Propaganda als solche erkennen können.
Wollte es auch nur mal erwähnen, zumal ich frappierend fand wie
geschickt man sich als Brauner als Anwalt des Bürgers geriert ,Ideen der Linken bzw. nicht-rechten Bürgerrechtler kopiert und für sich allein beansprucht. Insofern bin
ich Dir dankbar, dafür Anschauungsmaterial bekommen zu haben.
Kommentar von treuni am 28. September um 11:03 Uhr
vielleicht passt das ja hier rein…
die “Aktuelle-Kamera” hat neue zahlen…
http://www.tagesschau.de/wirts.....keit4.html
DANKE ANGELA !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wer die gute alte “Aktuelle-Kamera” nicht kennen sollte kann ja gerne hier schauen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aktuelle_Kamera