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Von der Feuerwehrleiter zum Oberfeldwebel

Wehrdienst zukünftig beim Katastrophenschutz?

Die CSU hat ein Konzept zur “Reform” der Wehrpflicht vorgelegt, dessen Kern sie kurz gefasst als “sicherheitspolitisch begründete Dienstpflicht” deklariert. Ginge es nach dem Willen der Verfasser, soll der Vorschlag auf dem CSU-Parteitag am kommenden Wochenende in München Bestandteil des neuen Grundsatzprogramms werden.



Danach soll in Zukunft der Wehrdienst wieder Pflicht für jeden sein. Momentan kann die Bundeswehr nur einen Teil der Wehrpflichtigen einberufen, der Rest wird ausgemustert. Von 430.000 Wehrpflichtigen eines Jahrganges treten zur Zeit nur ca. 65.000 tatsächlich ihren Dienst an. Das sei ungerecht und deshalb müsse die Wehrpflicht abgeschafft werden, argumentieren einige.

Die Realität einer modernen Streitkraft sei es, für hochtechnisiertes Kriegsgerät hochqualifizierte Spezialisten zu benötigen. Die Wehrpflicht diene allenfalls dazu, Reservisten für den Umgang mit einfachen Waffen zu schulen. Das entspräche nicht dem heutigen Berufsalltag eines Soldaten. So in etwa lautet das Argument derer, die die Zukunft der Bundeswehr in einer Berufsarmee sehen.

Die Frage eines verpflichtenden sozialen Jahres anstelle des Wehrdienstes wird gestellt, genauso wie die Option, auf sämtliche staatliche “Dienstverpflichtung” zu verzichten.

Während noch die Debatte pro und kontra Wehrpflicht kontrovers geführt wird, zaubern Teile der CSU ein völlig neues Konzept aus dem Hut. Den Stein der Weisen haben sie jedoch nicht gefunden.

“Wehrdienst” bei Polizei, Feuerwehr und THW

Mitautor des Konzepts ist der Bundestagsabgeordnete Thomas Silberhorn aus Bamberg. Er stellt sich eine zukünftige “Dienstpflicht” nicht nur in der Bundeswehr vor, die Mehrzahl der jungen Männer könne genauso gut bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten “arbeiten”. Dazu sollen sie einheitlich drei Monate Grundausbildung sowie sechs Monate „Praxiszeit“ leisten. Die könne aufgeteilt werden auf Übungen und Wochenenddienste.

Das Konzept ist so neu nicht. Schon seit den 60er Jahren - und das wissen die wenigsten - gab und gibt es die Möglichkeit, eine Freistellung vom “Dienst an der Waffe” durch Mitarbeit beim THW (Technischen Hilfswerk) zu erhalten.

Anders aber sieht es mit dem CSU-Vorschlag aus. Der Einsatz bei Polizei und (Berufs-)Feuerwehr ist ein Dienst, der eine “Arbeit”, keine ehrenamtliche Leistung darstellt. Also stellt sich die Frage: Ist das CSU-Konzept ein Freibrief für staatliche Zwangsarbeit? Volker Beck von den Grünen glaubt, Silberhorns Vorschlag verstoße gegen das Völkerrecht und die Verfassung, die Zwangsarbeit verböten.

In der öffentlichen Debatte hat der CSU-Vorstoß die unterschiedlichsten Reaktionen ausgelöst. Einige sehen darin eine Chance, in den Reihen der Sicherheits- und Rettungsdienste für ein breites gesellschaftliches Spektrum an politischen Positionen zu sorgen, quasi eine Demokratisierung der Polizei. Andere lehnen Zwangsverpflichtungen grundsätzlich ab. Wieder andere fordern, auch Frauen müssten zu einem Pflichtdienst für den Staat herangezogen werden.

Einigen jedoch drängt sich bei genauerer Betrachtung des CSU-Konzeptes der Eindruck einer Neuauflage des “Reicharbeitsdienstes” auf. Ein entsprechendes Gesetz der großen Koalition könnte danach folgendermaßen aussehen:
“Die sicherheitspolitisch begründete Dienstpflicht (kurz “Sicherheitsdienst”) ist ein Ehrendienst an der deutschen Bevölkerung. Alle jungen Männer sind verpflichtet, ihrem Staat im Sicherheitsdienst zu dienen. Der Sicherheitsdienst soll die deutsche Jugend im Geiste des deutschen Anti-Terrorkampfes und zur wahren anti-terroristischen Haltung ertüchtigen, vor allem zur gebührenden Ablehnung eines gewaltbereiten Islam erziehen. Der Sicherheitsdienst ist zur Durchführung gemeinnütziger Arbeiten bestimmt.” (In Anlehnung an das Gesetz für den Reichsarbeitsdienst §1, 1935)

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Dieser Eintrag wurde am Montag, den 24. September 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Rechtsstaat eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Markus am 24. September um 13:58 Uhr

Eine “Demokratisierung der Polizei” sehe ich in dieser “sicherheitspolitisch begründete Dienstpflicht” nicht. Wie der Name schon sagt wird sie durch die momentan so oft durchs Dorf getriebene Sau des Terrorismus begründet. Außerdem werden die wohl vermutlich nicht in der Antikorruptionsabteilung oder im Morddezernat eingesetzt sondern vermutlich durch die Straßen streifen und Falschparker anschwärzen oder besser noch “terrorverdächtig aussehende Menschen (erkennt man an langem Bart und Kopftuch…) prophylaktisch in ihrer Zentrale melden müssen.
Wenn dann auch noch alle jungen Menschen eine 3 Monatige “Grundausbildung” erhalten, ist zu befürchten das diese dazu benutzt wird junge Menschen zu indoktrinieren und sie auf Linie zu bringen. “Du hilfst jetzt mit, unseren Staat vor den Terroristen zu schützen”, oder sowas ähnliches wird man denen wohl erzählen.
Das hat auf jeden Fall er etwas von Reichsarbeitsdienst als von irgendwelchen Ansätzen von Demokratisierung.

Kommentar von Raoul.Duke am 24. September um 14:12 Uhr

Ich musste ja doch mal herzlich & laut lachen, als ich das Bild gesehen habe & musste irgendwie ans Kasperle-Theater denken. In der Mitte das ist der Kaschperl, links und rechts die Dorfpolizisten (nach erfolgreichem erledigen des Terror-Krokodils)

Kommentar von bruce1337 am 24. September um 14:13 Uhr

Der Einsatz bei Polizei und (Berufs-)Feuerwehr ist ein Dienst, der eine “Arbeit”, keine ehrenamtliche Leistung darstellt. Also stellt sich die Frage: Ist das CSU-Konzept ein Freibrief für staatliche Zwangsarbeit? Volker Beck von den Grünen glaubt, Silberhorns Vorschlag verstoße gegen das Völkerrecht und die Verfassung, die Zwangsarbeit verböten.

Nach diesem Kriterium stellt leider bereits jetzt ein nicht unwesentlicher Teil der Zivildienststellen verfassungswidrige Zwangsarbeit dar. Insbesondere Hilfsdienste wären ohne Zivis am Ende…

Kommentar von Jörg Friedrich am 24. September um 14:35 Uhr

Ich glaube, dass das eine gute Idee ist, auch wenn sie aus Bayern kommt, wo das ja eher nicht zu erwarten gewesen wäre.Das Argument der Zwangsarbeit müsste zwar geprüft werden, aber das was bruce hier schreibt, sehe ich auch so. Zivildienst scheint auch nicht gegen das Völkerrecht zu verstoßen.

Allerdings ist die Frage, warum Frauen von diesem Dienst dann nicht betroffen sein sollten.

Kommentar von Raoul.Duke am 24. September um 14:40 Uhr

Weil Frauen gefälligst Gebärmaschinen sein sollen! Jawoll!

Frau Hermann wäre stolz auf Herrn Beckstein!

Kommentar von n.i.r.b.i.d. am 24. September um 15:18 Uhr

und was wird dann mit den jungen Polizisten nach 3Monaten Grundausbildung gemacht? Wird er in eine Hundertschaft gesteckt um auf Demos zu pöbeln? Oder bekommt er einen Taser in die Hand und sichert Universitäten?
Also ich möchte nicht noch mehr schlecht ausgebildete Hilfssherrifs mit zu großen Egos als wir eh schon haben, siehe Ordnungsamt.

Kommentar von hgz am 24. September um 16:20 Uhr

Die Wehrpflicht diene allenfalls dazu, Reservisten für den Umgang mit einfachen Waffen zu schulen.

Die Wehrpflicht dient dazu, eben diese besser qualifizierten Leute zu finden.
Die Bundeswehr hat genug unterqualifizierte Bewerber, aber einen chronischen Mangel an Abiturienten, die eine Offizierslaufbahn einschlagen wollen. Durch die Wehrpflicht bleibt aber immer mal einer hängen, der eigentlich was anderes gemacht hätte, dem es dann doch ganz gut gefällt und er sich verpflichtet. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen anderer Länder, die auf Berufsarmee umgestiegen sind. Die haben alle dramatischen Personalmangel.

Dennoch sage ich: Weg mit der Wehrpflicht!

Kommentar von rhemus am 24. September um 16:34 Uhr

“Nach diesem Kriterium stellt leider bereits jetzt ein nicht unwesentlicher Teil der Zivildienststellen verfassungswidrige Zwangsarbeit dar.”

Ist das denn eigentlich überhaupt mal überprüft worden, inwieweit Zivildienst Zwangsarbeit darstellt?

“Insbesondere Hilfsdienste wären ohne Zivis am Ende…”

Das Argument kann man nicht gelten lassen. Vielleicht sieht es eines Tages in den Bereichen, in denen 1 Euro Jobber eingesetzt und reguläre Arbeitskräfte verdrängt werden, ebenfalls so aus. Dann wird man obiges Argument ebenfalls benutzen: “Ohne 1 Euro Jobber wären insbesondere Pflegedienste und Stadtparkreinigung am Ende…”.

Hilfsdienste können auch ohne Zivis funktionieren, wenn entsprechendes Personal gegen entsprechende Bezahlung eingestellt wird. Nur dazu fehlt das Geld.

Kommentar von hgz am 24. September um 16:44 Uhr

Ist das denn eigentlich überhaupt mal überprüft worden, inwieweit Zivildienst Zwangsarbeit darstellt?

Das BVG hat zig mal festgestellt, dass das zum Wohle des Staates bla bla in Ordnung ist. Die können das von mir aus auch in Stein meißeln.
Ich mußte 10 Monate gegen meinen freien Willen arbeiten. Punkt!

Und welche Auswirkungen das auf die Hilfsdienste hat, die im übrigen ganz normale gewinnorientierte Unternehmen sind, ist mir sowas von egal.
Ich habe gehört, der Backwarenindustrie so es auch ziemlich schlecht. Ist das ein Grund, da vielleicht mal per Zwangsarbeit auszuhelfen?

Kommentar von Jörg Friedrich am 24. September um 16:51 Uhr

Ebensowenig wie Grundwehrdienstleistende nach Afghanistan geschickt werden, müssten die, die ihren Dienst bei der Polizei machen, gleich auf Demos geschickt werden. Es gäbe eine Menge anderer Dinge zu machen. Für mich wäre das wichtigste ohnehin die Grundausbildung. Ich denke, es wäre gut für die Gesellschaft, wenn jeder junge Mensch innerhalb eines solchen Dienstes mal Erfahrungen damit machen würde, in eine klare Struktur eingeordnet eine Aufgabe zu erfüllen. Das würde sich in Notsituationen wie kleinen und großen Unfällen, Naturkatastrophen u.ä. auszahlen, bei denen unsere individualiserte Gesellschaft immer gelähmt und unfähig zur Selbsthilfe auf Spezialisten wartet.

Kommentar von Bernd am 24. September um 18:28 Uhr

Vielleicht kann man dann einfacher die Bundeswehr im Inneren einsetzen? Es muss die strikte Trennung zwischen Polizei und Militär erhalten bleiben! Es geht ganz schnell, dann schiessen die auf die Leute, die sie beschützen sollen.

Kommentar von lakerz am 24. September um 18:42 Uhr

Warum muss ich in einem Artikel über den zukünftigen deutschen Wehrdienst eigentlich schon wieder etwas über den Islam lesen? .. nun ja ..

Schlecht finde ich den Gedanken, den Dienst beim THW oder der Polizei zu machen ja nicht.. aber passender wäre es dann den Zivildienst dort zu machen, nicht dass man dadurch noch die Möglichkeit bekommt mit dem Wehrdienst Unfug zu treiben (Einsatz im Inneren etc.).

Kommentar von Peinhart am 24. September um 19:16 Uhr

Das Argument ‘Zwangsarbeit’ greift mE nicht:

Artikel 12 GG

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

Von ‘Ehrenamtlichkeit’ steht dort nichts, die ist im übrigen auch bei der Wehrpflicht nicht gegeben. Die Bedingungen ‘allgemein’, ‘für alle gleich’ und ‘öffentlich’ wären mE erfüllbar. Trotzdem kann ich mich nicht dazu aufraffen, diesen Vorstoss zu befürworten…

Kommentar von Megahoschi am 24. September um 19:43 Uhr

Ich will ja jetzt keinen verärgern, aber wo das Thema auf Zivildienst kommt, möchte ich meine Meinung dazu loßwerden.
Ich würde ein Soziales Pflichtjahr für alle Schulabgänger einführen. Jeder junge Mensch sollte Zivi gemacht haben, es erhöht meiner Meinung nach einfach die soziale Kompetenz der Leute und es würde der Gesellschaft zu Gute kommen.
Natürlich wäre ich im Gegenzug für eine Berufsarmee. Es muß nicht jeder ballern können, aber pflegen werden wir wohl alle irgentwann müssen, weil wir alle Eltern haben.

Kommentar von Jockel am 24. September um 19:46 Uhr

off-topic

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Was hat das zu bedeuten ??

Jockel

Kommentar von Nemo am 24. September um 19:50 Uhr

Ich denke, es wäre gut für die Gesellschaft, wenn jeder junge Mensch innerhalb eines solchen Dienstes mal Erfahrungen damit machen würde, in eine klare Struktur eingeordnet eine Aufgabe zu erfüllen. Das würde sich in Notsituationen wie kleinen und großen Unfällen, Naturkatastrophen u.ä. auszahlen

Das ist der entscheidende Punkt. Ein befristeter Dienst am Gemeinwohl hat auch eine wichtige erzieherische Aufgabe. Natürlich kann der Missbrauch, wie in der Vergangenheit geschehen, bis hin zum Kadavergehorsam führen und die Persönlichkeit deformieren.

Aber in vernünftigen Maßen kann ein solcher Dienst positive Erfahrungen von Kameradschaft, Verantwortungsgefühl und Sinn für das Gemeinwesen vermitteln. Bestandene Herausforderungen und ertragene Entbehrungen machen stark und helfen dann in Zeiten, in denen uns das Leben tatsächlich schwere Prüfungen auferlegt.

Und vor allem lernen junge Menschen, dass es auch Werte jenseits des individuellen Strebens nach maximalem Wohlstand und bedingungsloser Selbstverwirklichung gibt. Vielleicht erlangen manche sogar die Erfahrung, dass mitunter “Geben seliger denn Nehmen” ist.

Leider sind wir heute nahezu an einem Punkt angelangt, der kaum minder deformierte Charaktere als den willenlosen Untertan hervorbringt, nur mit umgekehrtem Vorzeichen: Hedonismus, Anspruchsdenken, die Weigerung, Regeln oder Autoritäten anzuerkennen, die Vorstellung, Rechte zu genießen ohne Pflichten erfüllen zu müssen, das Ablehnen jeglicher Opferbereitschaft führen tendenziell zu einer egoistischen, unsolidarischen, einander entfremdeten und letztlich auch hilflos-dekadenten Gesellschaft.

Übrigens ganz so, wie der überdrehte, neoliberale Turbo-Kapitalismus sie sich wünscht.

Kommentar von Ulrich Brosa am 24. September um 20:04 Uhr

Zur Polizei und zur Justiz zieht es seit Jahrtausenden Leute bestimmter Art, und zwar Leute, die für diese Jobs maximal ungeeignet sind: Gewalttäter möchten Polizisten, Betrüger möchten Richter werden. Menschen mit überdurchschnittlicher Intelligenz oder mit künstlerischen Fähigkeiten wollen nichts von dem, obwohl zumindest einige von ihnen dringend benötigt werden.

Ich sehe keine andere Möglichkeit, als dass absolut jeder und jede
sagen wir ein Jahr des Lebens für soziale Dienste opfert, dann aber ein Zufallszahlengenerator auswürfelt, was der oder die Einzelne tut: Außendienst bei der Polizei, Innendienst als Schöffe, Kranke füttern usw. Wenn die Auswahl nach “Neigung” geht, haben wir wieder nur Schlägertypen bei der Polizei.

http://www.althand.de/danke.html

Kommentar von hgz am 24. September um 20:11 Uhr

Und vor allem lernen junge Menschen, dass es auch Werte jenseits des individuellen Strebens nach maximalem Wohlstand und bedingungsloser Selbstverwirklichung gibt. Vielleicht erlangen manche sogar die Erfahrung, dass mitunter “Geben seliger denn Nehmen” ist.

In der Regel sind es doch gerade die jungen Menschen, die noch idealistisch sind, im Gegensatz zu den älteren Menschen, bei denen sich früher oder später Pragmatismus ausprägt. Vielleicht sollte man lieber mal die Alten rannehmen zur Zwangsarbeit, anstatt in so selbstgerechter Weise und von oben herab “die Jungen” erziehen zu wollen.

Kommentar von Aar Gee am 24. September um 20:21 Uhr

Ich hab auch die selbe frage wie Jockel …………….

Kommentar von lakerz am 24. September um 20:24 Uhr

Wunderbarer Kommentar @Nemo, dem kann ich nur voll und ganz zustimmen!

Kommentar von GlobalWarning am 24. September um 20:32 Uhr

@Nemo:
Was erwartest Du von einer Gesellschaft in der nicht einmal die “Eliten” mit gutem Beispiel vorangehen? :-)

Kommentar von drisch am 24. September um 20:56 Uhr

Ich halte alle staatlich auferlegten Zwänge für gemein und doof, der Staat ist dazudagewesen unverantwortliches Handel in Zaun zu halten und ist darüber hinaus längst zu einer sich permanent selbstlegitimierenden Institution geworden.
Viele Leute sind viel verantwortungsbewusster als einige Kommentatoren und der Staat wahrhaben wollen.
Wer es nötig hat sich an sich an Staatskonstrukten festzuklammern, wie ein Erwachsener der sich nicht von seinen Eltern lösen kann, nun bitte.
Egal welche Zwänge noch kommen werden oder nicht abgeschafft werde, alle die sich weigern werden zu gehorchen haben Recht und Würde auf ihrer Seite, diesen Schritt zu tun.
“niemand hat das Recht zu gehorchen “Z.: Hannah Arendt , glaub ich.

Kommentar von Neutrino am 24. September um 21:14 Uhr

Danach soll in Zukunft der Wehrdienst wieder Pflicht für jeden sein.

Wenn es so wäre, würde ich mich ja freuen. Das wird aber sicher mal entgegen Artikel 3 Absatz 2 sich nur auf Männer beziehen und daher ist es Verfassungswidrig wie seit eh und je. Ich wäre ja für einen Pflichtdienst für alle, dann aber auch für alle Frauen. Mich selbst hat die Wehrpflicht mit allem drum herum 3 Jahre Zeit und Geld verdienen gekostet. Als ich dann gerade anfing Geld zu verdienen meinte noch so eine gestörte, sie müsse mich nun, und ich war noch keine 30, zum Vater machen. Abtreiben dürfen ja auch nur Frauen. Was für eine Geschlechtergerechtigkeit …

Ich mag ja die Gleichberechtigung. Schade, daß sie nur für Frauen gilt.

Kommentar von macten am 24. September um 21:41 Uhr

Die Zwangsrekrutierung für den Zivil- oder Wehrdienst ist in heutigen Tagen totaler Schrott und schießt vollkommen am eigentlichen Ziel vorbei ( zumindest dem propagierten ). Was soll es bringen, wenn unterqualifizierte ( Ausbildung von 3 Monaten, alles klar … ) und frustierte bzw. angeödete “Zwangsarbeiter” die Vollzeitjobs von wirklich an dem jeweiligen Berufsfeld interessierten Menschen übernehmen? Ist doch klar, geringere Qualität und somit auch weniger Ausgaben für Papa Staat. Oder will mir jemand wirklich weißmachen, dass ein Zivi im Altersheim die Pflege hilfsbedürftiger alter Menschen im nicht nur gesetzlich, sondern auch moralisch vorgesehenem Rahmen absolvieren kann?

Ist doch lächerlich, die CSU sollte lieber die Füße stillhalten und lieber weiter daran arbeiten, den Schein einer parlamentarischen Demokratie in Bayern aufrechtzuerhalten - denn das scheinen sie ja wenigstens zu beherrschen. IMHO Der Beweis dafür, dass Ede nicht der einzige da unten ist, der Probleme damit hat, seine konfusen Gedankengänge auf ein Mindestmaß der Erträglichkeit zu reduzieren.

Kommentar von lakerz am 24. September um 21:57 Uhr

@Neutrino: oO Also das was du schreibst macht mir ja schon Angst… dich machen also Frauen zum Vater? Ach was sag ich, nicht Frauen, sondern Gestörte! … Interessant… und bestimmen ob ein Kind im Körper einer Frau abgetrieben wird oder nicht willst du auch? Tschuldigung, aber dass ist krank oder ich habe dich nicht verstanden ;)

Kommentar von Bertz am 24. September um 22:01 Uhr

Ich habe auch dieselbe Frage wie jockel….

Kommentar von Jockel am 24. September um 22:12 Uhr

Bertz
Ich habe auch dieselbe Frage wie jockel….

pony_huetchen hat dazu einen kleinen Artikel verfaßt.

http://politblog.net/allgemein.....-alert.htm

Jockel

Kommentar von Plechi am 25. September um 01:44 Uhr

Hallo Pony, hallo alle Leser,

der Vorschlag wurde nun ja schon ein paar mal eingebracht, aber auch ich halte ein verpflichtendes Jahr für alle unter bestimmten Voraussetzungen für sinnvoll.
Dazu würde ich jedenfalls die Vorschläge der CSU nicht zählen, allso in keinem Fall in Polizei oder BW; diese kann man zur Berufsarmee machen, wenn man überhaupt eine Armee haben will.
Aber im sozialen, oder umwelt Bereich kann ich mir solch eine Aufgabe vorstellen. Sie sollte auch einigermaßen bezahlt werden, weil viele direkt nach der Schule somit ihr erstes eigenes Geld verdienen. Und ich arbeite an einer Schule und kann getrost sagen, dass es einigen oder mehr bestimmt nicht schaden würde, wenn sie mal die Realität von ältern Menschen kennenlernen. Und wenn sie nur einkaufen oder spazierengehen müssten.
Und noch etwas anderes dazu. Ich habe das 15 Monate gemacht, und auch nicht freiwillig, aber es hat meinter Entwicklung im nachhinein betrachtet mit Sicherheit nicht geschadet.

Gruß Plech, macht weiter so mit dem Blog

om mani padme hum

Kommentar von Chris am 25. September um 04:18 Uhr

In allen Natostaaten, bis auf Deutschland, wurden die Zwangsdienste (Wehrpflicht / Zivildienst) abgeschafft. Die menschenverachtende einseitige Männer-Wehrpflicht gehört abgeschafft und zwar sofort! Wusstet Ihr eigentlich, dass viele gesetzliche Diskriminierungen und Benachteiligungen nur gegen Männer im Gesetz verankert sind, wie z.B. die Wehrpflicht, kostenlose Krebsvorsogeuntersuchungen die Frauen im Alter ab 20 und Männer erst ab 45 bekommen, obwohl mehr Männer mit 30 an Hautkrebs sterben usw.? Die gesetzlichen Diskriminierungen und Benachteiligungen gegen Männer wurde unter dem Stichwort “Diskriminierungsliste” festgehalten und ist im Internet zu finden, z.B. beim Männerrechtler-Verein Manndat. Die Wehrpflicht verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz und Gleichberechtigung.
Artikel 3 GrundGesetz:
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Frauen haben sämtliche Rechte und werden absolut zu nichts gezwungen (Pflichtenfrei), aber Männer werden in menschenverachtender weise wie Freiwild behandelt und die Pflichten auferlegt, da sei auch hier die Unterhaltssklaverei zu nennen, so als könne man über Männer verfügen wie man es gerade braucht. Ich selbst habe den Zwangsdienst “Wehrpflicht” abgeleistet und empfand diésen Zwangsdienst als abscheulich menschenverachtend, man ist um seine Persönlichkeitsrechte beraubt worden! Frauen haben ein Selbstbestimmungsrecht, das aber Männer aufgrund wegen ihres Geschlecht verwehrt wird. Abschliessend gesagt, kann man das Ganze als Geschlechterrassismus bezeichnen!

Kommentar von Gedankenverbrecher am 25. September um 10:44 Uhr

@Chris:
genau darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht und ich kann dem nur zustimmen: Ich bin absolut für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, es soll niemand benachteiligt werden, aber dann bitte auch mit den entsprechenden Pflichten für alle und nicht nur mit den Rechten. Zwar wurde es ja verankert dass Frauen auch den Dienst an der Waffe leisten dürfen, aber die Umsetzung des Ganzen sieht in der Realität dann doch wieder etwas anders aus. Natürlich gibt es da für das “schwache Geschlecht” andere Leistungskriterien als für die Männer… sie werden dort also bewusst kleiner gehalten als die Männer. Ich denke das hat zur Folge dass auch immer weniger Frauen auf die Idee kommen zur Bundeswehr zu gehen und stattdessen schön brav zu Hause bleiben und nach dem großen Krieg den Fortbestand der Elite sichern.

Kommentar von salvo am 25. September um 11:01 Uhr

in einer Gesellschaft, die jedes Lebewesen schon früh dem Terror der Ökonomie in allen seinen Formen (zB Profit und Wettbewerb), unterwirft und uniformiert, so dass von einer authentischen selbstbestimmten Individualität keine Rede sein kann, soll ein staatlich durchgesetztes ’soziales’ Dienstjahr Menschen schaffen, die jenseits des ökonomistischen Einheitsprinzips denken und handeln?

Kommentar von bio am 25. September um 12:17 Uhr

Man wird durch Zwang niemals etwas gutes für einen Menschen oder positives für eine Gesellschaft erreichen können. Und es ist ab dem Moment Zwang, ab dem es gesetzlich vorgeschrieben ist und man unter Androhung von Strafe dazu gebracht wird - auch wenn man es dann euphemistisch “Pflicht” nennt oder gar “Pflicht dem Vaterland gegenüber” oder dergleichen Blödsinn.

Pflicht ist das Unwort schlechthin, weil es immer Zwang meint ohne dazu auch Zwang zu sagen.

All jene, die sich für “pflicht”bewusst halten oder proklamieren, dass eine Bürger”pflicht” etwas gutes sei, die wurden längst umprogrammiert ohne es zu merken. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Programmierung durch eine gesetzliche Vorschrift oder durch gesellschaftlichen Druck oder Erziehung erreicht wurde. Das negative Gefühl, das das Wort Zwang auslöst, wurde durch das gute Gefühl “ich habe meine Pflicht erfüllt” ersetzt.

Das ist auch notwendig, denn der Mensch ist von Natur aus frei und unabhängig. Er würde freiwillig - also aus freiem Willen - niemals dienen oder sich “unter—werfen” wollen. Daher gehört Dienst und Zwang immer zusammen, genau wie Zucht und Ordnung. Man will ja schließlich gehorsame - also brav hörende - Soldaten heranzüchten, die ordentlich Befehle befolgen und als Diener der Macht beim Militär ihren Dienst verrichten sollen .

Es wird daher geradezu beschworen, dass “dem Vaterland zu dienen” etwas Tolles, Richtiges, Gutes sei. Diesen künstlich erzeugten Zusammenhalt - genannt Vaterland, Volk, Rasse, soziale Gemeinschaft usw. - gibt und gab es in Wirklichkeit überhaupt nie. In Wirklichkeit dient man immer nur den jeweiligen Politikerfürsten, die ebenso gehorsam ihre Befehle von den Geldkönigen erhalten.

Solange die Menschen das nicht kapieren, werden sie immer unfrei sein und sich gegenseitig die Köpfe für Vaterland, Volk, Rasse und Religion einschlagen - und alles gehorsam, die Pflicht erfüllend und im Dienste derjenigen, die das alles steuern, um davon zu profitieren.

Im Übrigen ist das soziale Jahr oder wie das genau heißt, das junge Frauen leisten können, ja auch freiwillig - sozial und Zwang gehen offensichtlich nicht gut zusammen.

Kommentar von el_critiquero am 25. September um 12:24 Uhr

bei allen vernünftigen argumenten für die totaleabschaffung der bundeswehr und eine demokratische umstrukturierung der bullerei, schon mal drüber nachgedacht, dass sich eine wehrpflichtigenarmee (ALLGEMEINE wehrpflicht) wesentlich schwieriger gegen die eigene bevölkerung einsetzen lässt als eine freiwilligenarmee bestehend aus “profis” mit landsknechts- uns söldnermentalität? und ihr könnt mir glauben, es ist nur noch eine frage der zeit bis jung und schäuble ihr betthupferl bekommen und auch nach innen richtig schiessen dürfen. und dann ist es, gerade in anbetracht der ökonomischen entwicklung und den daraus resultierenden krisenprozessen und widerständen, nur noch eine frage der zeit, bis sie es (oder ihre nachfolger) auch tun werden.

Kommentar von och am 25. September um 13:05 Uhr

natürlich wäre es “gerecht”, wenn alle gleich behandelt werden.

vielleicht ist es den männern ein trost, wenn sie sich mal vergegenwärtigen, vieviel soziale arbeit (natürlich unvergütet) im leben der durchschnittsfrau so anfallen. Da rechnet sich schon was.
erstrecht auf die welt bezogen. (und was die macht/Güter/Geld-verteilung - nur mal rein monetär gesehen- betrifft.

vielleicht ist es ein weiterer trost, wenn man reincarnation in betracht zieht - jeder kommt mal so-mal so auf die welt…

manchmal kommen mir solche diskussionen so vor, als wenn der ehemalige südstaaten-kolonialherr sich in selbstmitleid wälzt, dass er seinen sklaven jetzt geld geben muss…

(aber ich will niemandem vom meckern abhalten-wir leben in einem freien land ;-) und die nächste beitragsbemessungsgrenze kommt bestimmt.)

köpfchenstreichel…;-)

Kommentar von bitter_twisted am 25. September um 13:21 Uhr

Um jeden Preis muß Freiwilligkeit verhindert werden. Wir sind doch noch Deutsche oder? Nur als Sklaven sind wir glücklch.

Kommentar von Gedankenverbrecher am 25. September um 13:56 Uhr

@el critiquero:

gebe ich dir prinzipiell recht. Eine Söldnertruppe ist wahrscheinlich leichter gegen die Bevölkerung einzusetzen, aber - ich möchte niemanden ungerecht angreifen, noch nicht mal die Söldner - ich vermute, dass Söldner oder ein komplettes Freiwilligenheer eher aus intellektuell schwächeren bestehen würde und man brauch eben auch das intellektuelle obere Drittel. Unabhängig davon ob ich jetzt Abiturienten für intelligenter als andere halte… sie wollen definitiv auch die Abiturienten für sich gewinnen und ich habe es im eigenen Freundeskreis erlebt - ungelogen - dass ein Schulfreund der ein paar Jahre älter als ich ist, hochintelligent und gebildet ist, zum Wehrdienst herangezogen wurde.
Innberhalb weniger Wochen drehte sich bei seinen Wochenendheimataufenthalten, an denen wir uns trafen, alles nur noch um dieses elitäre Bewusstsein, das man ihm irgendwie eingetrichtert hat. Auch schimmerte dabei eine deutliche Herabsetzung der “Zivilisten” durch. Ich erkannte ihn kaum wieder. Jeder Soldat war auf einmal sein Freund, weil ihm das im Zuge der Kameradschaft so eingetrichtert wurde. Befehlen zu gehorchen ohne zu hinterfragen wurde plötzlich als “Gehorsam” euphemisiert. Und Zwang wird zu “Pflicht”, wie hier auch schon erwähnt. Die Umprogrammierung schien Wirkung zu zeigen. Ein paar Jahre später, als jener Freund sein Studium fast beendet hatte, da schien er mir wieder “normal” denkend, zumindest konnte er wieder differenzieren, wann man blind gehorcht und wann man Dinge in Frage stellen sollte. Aber während der Zeit bei der Bundeswehr war er für kaum einen “Zivilisten” zugänglich.

Kommentar von Chris am 25. September um 14:48 Uhr

@och
Wenn Frauen also unvergütet arbeiten, wie können sie dann ihren Lebensunterhalt bestreiten? Wer zahlt Frauen dann die Miete, Nahrungsmittel und Kleidung? Übriegens, ca.75% aller Steuergelder und Sozialabgaben werden von Männer erwirtschaftet und sehr viele Männer auch noch den Unterhalt für Familien bestreiten, das ist als echt Sozial zu bezeichnen. Im siebten Familienbericht stand, dass Männer für Erwerbsarbeit und Familie insgesamt mehr Zeit aufbringen als Frauen. Über 70% der Gelder werden von Frauen ausgegeben, obwohl Männer die Leistungsträger sind. Ich kenne keine Frauen, die für Männer den Unterhalt erarbeiten würden, wenn Mann als Hausmann gerne arbeiten würde. Ich putze meine Wohnung alleine und wasche die Wäsche und koche mir selbst, diese soziale Arbeit wird mir auch nicht vergütet! Viele geschiedene Frauen leben vom Unterhalt des Ex-Mannes, gehen nicht arbeiten und lassen sich es gut gehen auf dem Rücken des Unterhaltssklaven, ist das noch sozial? Also hör auf, Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen, um Wehrpflicht für Männer zu begründen. Der einseitige Männer-Zwangsdienst muss abgeschafft werden!

Kommentar von occh am 25. September um 16:20 Uhr

ja, da stelle mer uns mal ganz dumm?.. gähn..lass mal stecken , deinen einzelfall Ansatz-. Wenn auf einmal die gerechtigkeit ausbräche, könnte man es gerne so handhaben.

falls es auch so in deinem sinne käme, würde es dich freuen- nicht? und du würdest wieder zur tagesordnung übergehen und den blöden nebenwiderspruch nach nenen schieben, gelle?

weißt du- es hat sich übrigens auch rum gesprochen, dass es tatsächlich männer gibt, die von frauen geprügelt werden- und ich finde das scheiße.

tränen abtupf

Kommentar von Peter am 26. September um 02:39 Uhr

Was hat der Beckstein eigentlich mit einem Österreicher EK zu schaffen? In welchem Zusammenhang steht das obige Bild?

Weil COBRA - Einheiten in Bayern…

Ich sage nur staatliche Kontroll- und Abhängigkeitsdienste für junge verformbare Männer…

Kommentar von sven am 28. September um 22:38 Uhr

“Demokratisierung der Polizei”….das ist an sich schon eine Frechheit sondergleichen, unterstellt sie doch, das unsere Polizei undemokratisch ist. Da werden die Polizeibeamten, die ihren Eid auf Demokratie und Verfassung abgelegt haben (ebenso wie es jeder Rekrut der BW tut, als Eid oder Gelöbnis) und sich im täglichen Dienst sicher mehr als manch andere dafür einsetzen, auch unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens, unverschämt beleidigt.
Wenn ich mir die Äußer8ngen mancher in diesem Blog zu dem Theam anschaue, stelle ich leider Gottes immer wieder ein offenkundig völlig verdrehtes Weltbild fest.
Was die Wehrpflicht als solche angeht erscheint mir diese nur unter Beachtung der Wehrgerechtigkeit sinnvoll, ist diese nicht mehr gegeben, dann sollte man das Modell überdenken.
Eines steht fest, mit Feiwilligen arbeitet es sich immer besser, da eine hohe Grundmotivation und Identifikation mit der Aufgabe gegeben ist. Und im Konfliktfall benötige ich genau das. Insofern, eine attraktive Besoldung für Soldaten und die Bildung einer Berufsarmee.
Vom praktischen Standpunkt ist wohl eine 3 monatige Ausbildung in keinster Weise dazu geeignet junge Menschen auf oder gar für den Polizeiberuf vorzubereiten, völliger Unsinn dieser Vorschlag.
Dem Grundgedanken eines verpflichtenden Jahres für junge Menschen stehe ich allerdings sehr aufgeschlossen gegenüber, insbesondere wenn es darum geht, zu lernen soziale Verantwortung zu tragen, dass könnte unserer Spaßgesellschaft und zum großen Teil auf den eigenen Vorteil bedachte Jugend/Gesellschaft vielleicht wieder auf einen gemeinsamen und sozialen Nenner bringen.Sicher gilt das nicht für jeden jungen Menschen und ich bezeichne mich selbst nicht als alt, aber leider musste ich bei vielen, ich sage mal jüngeren Menschen, genau diese Lebenseinstellung feststellen.

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