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Die deutsche Antwort auf Elektroschock: Pfefferspray!

Gewerkschaftsmitarbeiter von Hamburger Polizisten misshandelt

In der Nacht zum vergangenen Sonntag wurde Björn K. im Rahmen eines Polizeieinsatzes im Hamburger Schanzenviertel unter dem Vorwurf angeblicher Sachbeschädigung festgenommen. Die Beamten brachten den Diplom-Sozialwirt zum nächsten Polizeirevier, stellten seine Personalien fest und begannen ihn zu “verhören”. Björn K., der auch bei der Gewerkschaft Ver.di aktiv mitarbeitet, machte von seinem Recht Gebrauch, außer zur Person jegliche Aussage zu verweigern.

Das sollte ihm zum Verhängnis werden, wie Björn K. in einem Interview mit der Tageszeitung “Junge Welt” heute berichtet:
“Dann erlebte ich etwas, das ich in meinen schlimmsten Träumen nicht erwartet hätte. Die mich verhörenden zwei Beamten sprangen urplötzlich auf, zogen Pfefferspray aus der Gürteltasche und sprühten mir von zwei Seiten über einen längeren Zeitraum eine erhebliche Menge der Reizflüssigkeit auf Gesicht und Körper.

Reflexartig zog ich meine Hände vor das Gesicht und erhob mich vom Stuhl. Einer der Beamten brüllte etwas wie »Jetzt hören Sie endlich auf!« und »Lassen Sie das sein!«. Ich schrie meinerseits unter Schmerzen, dass ich nicht verstehe, was das soll und keinen Widerstand geleistet habe und auch nicht vorhätte, das zu tun. Dann stürzten die beiden Beamten sich auf mich und drangsalierten mich, indem sie meinen Kopf auf den Boden schlugen. Sie zerrissen mein T-Shirt und legten mir Handschellen an.”

Die Verletzungen waren so schlimm, dass selbst die Polizei nicht umhin kam, sofort einen Notarztwagen zu rufen. Unter der Bewachung seiner Peiniger wurde Björn K. in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach der Behandlung mit entsprechenden Augenmedikamenten holten zwei weitere Beamte ihn dort ab. Sie brachten ihn trotz schwerer Schleimhautreizungen und der mit brennendem Pfefferspray durchtränkten Kleidung zurück zum Revier.

Dort wurde das “Verhör” fortgesetzt. Vier Stunden saß Björn K. in diesem Zustand auf der Polizeiwache und wurde dann von dort direkt zum Landeskriminalamt Alsterdorf gebracht. Im LKA sperrte man den Verletzten - immer noch in der Pfefferspray-getränkten Kleidung - eineinhalb Stunden lang in eine Zelle. Zum Abschluss der Prozeduren wurde er erkennungsdienstlich behandelt und schließlich um 10 Uhr morgens entlassen.

Diese Übergriffe sind nicht in einem fernen Polizeistaat passiert, sondern am vergangenen Wochenende unmittelbar vor unserer “Haustür”. Die Polizeiwache im Hamburger Schanzenviertel ist bundesweit bekannt für derartige Vorfälle. Sogar Amnesty International hatte erst vor kurzem Fälle polizeilicher Übergriffe in der “Wache 16″ angeprangert. Das Glück, ein Video als Beweis der Misshandlungen vorweisen zu können, hat Björn K. nicht. Da es nur Beamte als Zeugen gibt, steht zu erwarten, dass das Opfer zum Täter gemacht wird: Durch ein Strafverfahren wegen “Widerstands gegen die Staatsgewalt”.

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Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, den 19. September 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Rechtsstaat eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Hape am 19. September um 20:07 Uhr

Fassungslosigkeit. Fassungslosigkeit und Ohnmacht sind es immer wieder, die mich befallen, wenn ich derartige Meldungen lesen muss. Und das muss ich in letzter Zeit immer häufiger. Was soll man tun dagegen? Der demokratische Weg dauert lange - im Zweifelsfalle zu lange. Militanz bringt einen nicht weiter und ist meiner Meinung nach kein adäquates Mittel um Veränderungen hervorzurufen, sondern spielt der “Gegenseite” in die Hände.

Also: Was soll man gegen so etwas tun?

Kommentar von Don Pepone am 19. September um 20:30 Uhr

Der Ton wird auf beiden Seiten härter werden in den nächsten Jahren, man sollte sich da keinen falschen Illusionen hingeben.
Es wird der Tag kommen, an dem man die Anständigen an ihrem Vorstrafenregister erkennt…

Kommentar von JohnD am 19. September um 20:38 Uhr

Der demokratische Weg geht so: so vielen Leuten wie möglich weitererzählen!

Kommentar von SaTa am 19. September um 20:41 Uhr

Tja, selbst Schuld.
Die Polizei läuft nicht lachend durch das Schanzenviertel und nimmt irgendwen mit der sich nur ne Zigarette anzündet…
Der war auffällig geworden, wurde befragt und hat sich geweigert zu kooperieren.
Solch mutige Polizisten muss es öfters geben, dann käme man in Deutschland ein Stück weiter mit dem Gesocks das tagtäglich kriminelle Taten begeht und danach lachend im Revier sitzt weil er dazu keine Aussagen machen muss und ihn keiner dazu zwingen kann..

Kommentar von Fuchs68 am 19. September um 21:33 Uhr

Hab einen Artikel bei “taz.de” gefunden der etwas detailierter ist.
http://www.taz.de/digitaz/2007/09/18/a0033.1/text

Jedenfalls fehlen mir die Worte.

Kommentar von Don Pepone am 19. September um 21:50 Uhr

@SaTa
Wollen sie damit Folter legitimieren? Wollen sie mit dieser Einstellung darlegen, dass jeder der auffällig wird, kein Recht auf den schutz des Gesetzes mehr hat? Sind sie geisteskrank?

Kommentar von noNick am 19. September um 21:56 Uhr

Mich erschreckt es, dass eine Polizeigesellschaft heranreift welche nicht mehr zu überwachen geschweige den zu maßregeln ist. Die Exekutive als rechtsfreier Raum ist die paradoxe Konsequenz.

Was ich jedoch viel schlimmer finde ist, das die Politik dies augenscheinlich duldet und ein Interesse hat diesen Zustand zu beheben. Schließlich ist dies nicht der einzige “Zwischenfall” wo Polizeibeamte ihre Arbeit nicht angemessen verrichten.

Viel mehr kann ich im Moment auch nicht dazu schreiben.

Kommentar von HP am 20. September um 00:09 Uhr

Solche “Schauermärchen” kann ich bestätigen.

Ich wurde wegen eines nicht nachweisbaren Tatbestandes, der sich angeblich gegen öffentliches Gemeingut gerichtet haben soll verhaftet. Als Sohn eines Juristen habe ich frühzeitig darauf hingewiesen, dass ich kein Bedrohung darstelle, es keine aktue Beweislage zu einer Straftat gäbe und ich mich nur zu meiner Person äußern werde. Die Folge hierrauf war, dass ich, bis auf die Boxersthorts entkleidet, in eine Ausnüchterungszelle gesteckt wurde (ich hate ca. 500ml Bier konsumiert …) in der mich regelmäßíg ein Polizist aufgesucht hat, der mich mit herben Drohungen zu einer Aussage bewegen wollte. Nach dem ich mich dieser wehement enzogen habe und den Polizisten eine Weile dahingehend provizierte, dass ich ihn auf seine intellektuelle und bildungsmäßige Unterlegenheit hinwieß, wurde mir mehrfach ins Gesicht geschlagen. Am Schluß hatte ich eine blutige Nase, eine blutige Lippe, eine leichte Gehirnerschütterung und eine leichte Kieferprellung.

In der anstehenden Verhandlung bezüglich der Strafanzeige und der Dienstaufsichtsbeschwerde sprach das _gesamte_ Revier vor und bestätigte, dass dieses Ereignis in der Form nie stattgefunden hat.

… Soviel zur Rechtsstaatlichkeit….

Kommentar von anx am 20. September um 00:23 Uhr

SaTa, tu uns einen Gefallen und verprügel dich selbst :D *shock and awe* aber habs schon selbst erlebt als ich auf 150m exzellente Sichtweite 3 mal gegen die Wnad geklatscht und durchsucht wurde… aber was will man machen 9 Polizisten als Zeugen…

Kommentar von Mr.Chainsaw am 20. September um 00:41 Uhr

Nicht nur uns, sondern auch der Polizei…
Also, hilf der Polizei und schlag dich selbst!
Was damals galt, gilt heute mehr denn je.

Kommentar von Cracky_FN am 20. September um 00:45 Uhr

Wer überwacht eigentlich unsere Polizei bezüglich solcher Straftaten? Unsere Gerichte? Da wird die Stimme der Polizei doppelt gewichtet und der Bürger ist immer der Dumme. Es wird Zeit, das wir die Kontrolle übernehmen…. Aber jetzt mal ernsthaft, würden wir das wirklich tun, würden früher oder später dieselben Idioten auftauchen und ihre neugewonnene Macht missbrauchen.
Was soll man also tun? Haben wir etwa einen nichtfunktionierenden Rechtsstaat. Ich weiß es nicht…was ich aber weiß, wir werden für immer den “Mächtigen” ausgeliefert sein. Der Mensch stellt sein “Ego” nun mal in den Mittelpunkt und es ist sein Naturell seine Macht zu missbrauchen.

Kommentar von Raoul.Duke am 20. September um 08:40 Uhr

Ich glaube jeder kennt solche Polizeigeschichten.

Mir ist zwar keine Gewalt durch Polizeibeamte wiederfahren, jedoch “fanden” die Beamten Speed oder Koks oder irgendetwas anderes weißes in meinem Auto just in dem Moment, in dem ich mich umgedreht hatte. (das tat ich nur, weil sich der Polizist durch mich “bedroht” fühlte, obwohl wiederum hinter mir 4 Polizisten standen. Als ich dann bei der Kripo bemerkte, dass neben diesem Verfahrensfehler (ich war bei der Durchsuchung nicht anwesend) noch 3 weitere, grobe Fehler seitens der Beamten passiert sind, wurde das verfahren 2 Tage(!) danach eingestellt, nicht wegen Geringfügigkeit, wie es gängige Praxis ist, sondern die Anzeige seitens der Polizei wurde zurückgezogen. Ganz, ganz komische Sache.

Klar, dabei ging es weniger um Machtfantasien als ums “verdienen” von Sternchen für die Uniform.

Was ich sagen will: Ich kenne kaum noch jemanden in meinem Bekanntenkreis, der soetwas wie Vertrauen zur Polizei hat.

Wenn Sie helfen sollen kommen Sie spät oder garnicht, machen Opfer zu Tätern und wegen kleinigkeiten wird man wie ein Verbrecher behandelt.

Kommentar von Raoul.Duke am 20. September um 08:40 Uhr

Achso: Das Zeug war nicht mir, falls das Unterging :) Echt nicht!

Kommentar von Franz-Josef Hanke am 20. September um 09:00 Uhr

Was hier helfen könnte, wäre eine Unabhängige Polizeikommission, wie sie unter dem Innensenator Hartmuth Wrocklage in Hamburg bestanden hat. Dafür wurde er von seinen eigenen Parteigenossen (SPD) aus dem Amt gemobbt mit Hilfe der BILD-Zeitung, und die Polizeikommission hat sein Nach-Nachfolger im Amt, ein gewisser Ronald Schill, wieder abgeschafft.
Dennoch: Unabhängige Polizeikommissionen können helfen. Sie sind kein Allheilmittel, aber eine Chance, der Polizei ihre Schranken zu zeigen.
Doch der Corpsgeist in der Polizei wird dadurch lange noch nicht gebrochen. Die Allmachtsphantasien mancher Cops können sie deswegen ausleben, weil ihre Kollegen genau wissen, dass sie an ihrem Arbeitsplatz gemobbt werden, wenn sie einem Kollegen “in den Rücken fallen”.
fjh

Kommentar von whamburg am 20. September um 10:11 Uhr

Ein schwerwiegender Hinweis auf Mißstände bei der Polizei ist die Anzahl von Toten im Polizeigewahrsam. In Deutschland waren das 128(sic!) zwischen 1993 und 2003. Klingt wie Bananenrepublik! Wie viele Terroropfer hatten wir wohl im gleichen Zeitraum in Dtl.?
s.a.: http://www.jurablogs.com/de/po.....-10-jahren

Kommentar von el_critiquero am 20. September um 12:42 Uhr

Quis custodiet ipsos custodes? Die Frage stell ich mir auch immer wieder. Solche Auswüchse (sind sie bald die Regel?) zu bekämpfen oder ganz unmöglich zu machen, das dauert verdammt lange. Oder wie der dreibuchstabige Chinese mal sagte, “hartnäckiges Bohren an dicken Brettern. Am besten ist es, wenn man möglichst viele Mitstreiter hat denn: allein machen sie dich ein. Und Herrn oder Frau SaTa wünsche ich aus tiefstem Herzen, selbst einmal in den zweifelhaften “Genuß” einer derartigen Sonderbehandlung zu kommen. Aus eigener Erfahrung lernt man bekanntlich am schnellsten.

Kommentar von Gedankenverbrecher am 20. September um 13:35 Uhr

Der Wandel muss vollzogen werden. Wir müssen diese Dinge an die Öffentlichkeit bringen und versuchen so viele wie möglich wachzurütteln. Es stimmt, diese Vorfälle mehren sich, die Grenze zur Gewaltbereitschaft wird auf beiden Seiten mehr und mehr schwinden. Wir werden in bürgerkriegsähnliche Zustände verfallen: Volk gegen Staat…. also irgendetwas stimmt hier einfach nicht. Ich habe diese Woche wenigstens 2 Menschen schon mal davon überzeugt, sich eingehender mit unabhängigen Informationsquellen zu befassen. 2 Menschen, die vorher nur das für wahr hielten, was im Fernsehen gezeigt wird. Wenn wir diese Wahrheitsbewegung voran bringen können, dann wird es immer schwieriger werden, uns mit Augenwischerei ruhig zu stellen. Wenn wir uns jetzt nicht wehren, wird es bald zu spät sein.

Kommentar von Gen. K. Ozz am 20. September um 14:31 Uhr

Selbst wenn Björn K. ein Video hätte, es würde wahrscheinlich nichts helfen. Ich habe von Gerichtsverfahren gelesen, in denen Polizeivideos von den Prügelorgien aud Demos existierten, aber nicht gezeigt werden durften, sondern von einem Poliziebeamten zusammengefasst wurden. Daß der dann nichts Verdächtiges sieht, dürfte klar sein.

Ich habe auch schon Platzverweise bekommen für Plätze, die ich gar nicht betreten hatte.

Am Wahlsonnntag durfte ich nicht in die Innenstadt, weil ich “linksradikal aussehe”.

Ich habe es schon selbst mit ansehen müssen, wie alte Omas und schwangere Frauen vom “schwarzen Block” der Polizei mit Holzknüppeln verprügelt wurden, weil sie eine Nazidemo blockiert haben.

Vor einer Weile hatten sich hier in Leipzig 15 Neonazis mit Baseballschlägern vor einem Kino platziert, in dem eine Bürgerveranstaltung gegen Naziumtriebe stattfinden sollte.
Die benachrichtigte Polizei kam nicht. Sie fuhren mehrmals in der Ferne vorbei und griffen erst ein, als die Autonomen aus dem Viertel selbst eingriffen.

Wenn sich aber in Connewitz eine Spontandemo sammelt und die Straße sperrt, dann sind binnen Minuten mehrere Wannen mit Robocops vor Ort.

So also ein Tipp:
Sollte man selbst mal in die unangenehme Lage geraten, von Nazis angegriffen / angepöbelt zu werden, dann sollte man der Polizei am Telefon auf keinen Fall sagen, daß es Nazis sind - denn dann kommt in der Regel keiner. Ich habe es mehrmals selbst so erlebt. Offiziell hatte es da noch nicht einmal den Notruf gegeben, wie Anfragen am nächsten Tag ergaben.
Wenn man aber sagt, es seien ein Haufen Chaoten, die randalieren oder ein Haufen Autonome, kann man sich der schnellen Ankunft der grünen Zunft sicher sein.

Übrigens:
“Die Polizei, dein Freund und Helfer” ist von Rudolf Heß

Unsere gesamte Gesellschaft lebt auf Kosten der Schwächeren, wie kann man da erwarten, daß die Polizei/Justiz das nicht tut?

Kommentar von » Es wird immer “lustiger” » Marc´s Webblog am 20. September um 16:19 Uhr

[...] Angeblich wurde ein Gewerkschafter von Polizisten in Hamburg unsanft mißhandelt verhört. Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, lässt sich von außen nur schwer [...]

Kommentar von api.metasynapse.de » Monster in Uniform? am 20. September um 23:37 Uhr

[...] Hamburg.org von politblog.net Das schreit ja förmlich nach einer Untersuchung durch die PS3 [Beamtendelikte], die Abteilung [...]

Kommentar von mutombo am 21. September um 10:07 Uhr

mal schauen wann wieder studenten grundlos erschossen werden, lange kanns ja nichtmehr dauern.

das die Polizei an sich eher eine rechte gesinnung vertritt, ist ja verständlich, schließlich rekrutieren sich die beamten größtenteils aus diesem mileu.

für einen humanistisch, bzw gewaltfrei lebenden menschen, ist der job halt uninteressant.
geistig minderbemittelte schläger und antisemiten haben hier natürlich ihren traumjob gefunden.

Kommentar von El-Murillo am 22. September um 14:08 Uhr

Ich dachte eigentlich hier auf dem Land wäre noch alles halbwegs in Ordnung. Leider nicht.
Gestern wurde einer meiner Freunde im leicht alkoholisierten Zustand, nach einer kleinen rangelei auf der Kirmes verhaftet. Offensichtlich ohne Grund. Als er dann von fünf (!) Beamten auf den Boden gedrückt wurde, und das alles andere als sanft, und die Handschellen angelegt bekam sagte er im ganz normalem Ton “Macht die nicht so eng! Ihr drückt mir die Hände ab!” Daraufhin bekam er eine Ladung Pfefferspray mitten ins Gesicht, wurde hochgezogen und gegen den wartenden Polizeibulli geschubst, und dann abgeführt.
In Gesprächen mit einem der beteilligten Polizisten zeigte sich dann, dass dieser der Meinung war richtig gehandelt zu haben.

Kommentar von Kimble auf der Flucht am 25. Mai um 19:47 Uhr

Am 14.11.2006 wurde ein 42-Jähriger Mann in Immenstadt im Allgäu nach einem Polizeieinsatz getötet! Nach einem Verkehrsunfall hat er sich vom Krankenhaus entfernt in dem er Behandelt wurde, als Ihn die Polizisten einfangen wollte leistete der Mann wiederstand er wurde am Boden von den Beamten fixiert darauf hin ist der Mann erstickt. Es hieß dann nur lapidar “Lagebedingter Erstickungstod” ca. 8Monate Später hieß es dann in der Allgäuer Zeitung diesem CSU Schmierblatt die Ermittlungen gegen die Polizeibeamten wurden eingestellt (war ja Klar) da Frage ich mich wer diesen Mann überhaupt in diese Lage gebracht hat. Pfui Teufel sage ich da nur was hat dass noch mit einem Rechtsstaat zu tun, deutsche Gerichte sind Diktatoren die Ihre Gesetzte selber machen, das hat mit Rechtsstaat nichts aber auch gar nichts zu tun.

Kommentar von Kimble auf der Flucht am 25. Mai um 20:42 Uhr

Am 12.11.2006 wurde ich von meinem Fahrzeug heraus verhaftet nach einer Willkürlichen Polizeikontrolle, ich habe in meinem Fahrzeug geschlafen als es an der Scheibe meiner Fahrzeugtür klopfte. Ich öffnete die Türe und der Polizist fragte mich mit den Worten “Sie sind uns doch gerade entgegen gekommen” In wirklichkeit haben die Spezialisten ein Entgegenkommendes vielleicht gesichtet ließen es aber offensichtlich entkommen, daraufhin kehrten die Ordnungshüter wieder an den vermeindlichen Begegnungsort zurück, (suchten Ihn quasi ab) und fanden mich in meinem Fahrzeug vor(Schlafend). Die Polizisten verdächtigten mich gefahren zu sein, sie hielten es nicht einmal für Notwendig den Motor auf Tempratur bzw. den Auspuff zu kontrollieren (soviel dazu)Der Polizist der mich verdächtigte war hoch aggressiv da er den Flüchtigen nicht fassen konnte und offensichtlich von der überzeugung geleitet war dass ich der “täter sei” jedenfalls packte der Bulle mich im Auto Sitzend an der rechten Schulter und zog heftig daran mit den Worten”los raus da”
Ich kippte mit dem Oberkörper aus dem Fahrzeug. Noch im halbschlaf dachte ich mir dass kann nur ein Albtraum sein. Darauf hin Spitzte sich die lage zu. Ich Beleidigte den Beamten mit “Arschloch,Dienstgeile Sau, Nazi Sau uvm. Ich Stieg dann selbständig aus meinem Fahrzeug, gerade ausgestiegen packten mich die beiden sog. Ordnungshüter schoben mich an die gegenüberliegene Hauswand.Mir wurde keine Festnahme erklärt sondern wurde versucht mir Direkt Handschellern anzulegen als ich mich dagegen gesperrt habe trat mir ein Bulle in meine rechte Kniekehle, daraufhin Schlug meine Kniescheibe gegen die Hauswand. Daraufhin Trat ich wohl nach hinten aus (reflex) und erwischte den Bullen nur am Hosenärmel.(Später vor Gericht wird der Bulle Sagen er hätte gespürt wie sein rechte Hosenärmel wackelte)dies brachte mir eine Vorstrafe wegen “versuchter Körperverletzung” ein.(nur am Rande)
Jedenfalls haben die zwei Polizisten verstärkung gerufen,als die eintraf hatte ich schon die Handschellen angelegt.Einer der Bullen Schlug dann noch meinen Kopf gegen die Hauswand sodass ich dort auch noch eine Platzwunde hatte.Als die Versärkung eintraf “weitere 4Mann wurde ich auf die Haube des Audi gelehnt und durchsucht ich durfte mich nicht aufrichten mir wurde ständig der Kopf nach unten gedrückt, dann haben die Folterknechte mir an Ort und Stelle die Handschellen gewechselt die Handschellen wurden ausgetauscht gegen Handschellen mit Starren gelenk (keine Kette dzwischen) mit diesen Handschellen wurde ich dann in Gewahrsam genommen und in eine Zelle gesperrt 6 h mit den Händen auf dem Rücken dies führte dazu dass ich laut Gutachten des Neurololgen “Nervenkompressionsverletzungen an beiden Handgelenken erlitten habe” durch anlegen von Handschellen.
Mit deutlichen überleitverzögerungen, desweiteren eine großflächige Platzwunde am Kopf und einen knöchernen Innenbandausriss am rechten Knie “durch den Fußtritt des Bullen in meine Knieekehle .Der Brüller ist jetzt, weil ich mich getraut habe gegen die Misshandlungen Strafanzeige bei der Generalstaatanwaltschaft München zu stellen, jetzt vom Amtsgericht Kempten ein Verfahren eingeleitet wurde wegen “falscher Verdächtigung” Rechtsstaat adee. Was soll man von diesem, Existenzvernichten Pack noch halten? Ich bin 38 Jahre Straffrei und unbescholten duch das Leben gegangen und Jetzt werde ich behandelt wie ein Schwerverbrecher. Übrigens: der Vorfall in Immenstadt war 2Tage nach meiner Verhaftung in Kempten/Allgäu die Orte liegen gerade mal 20KM auseinander.
Also passen sie auf wenn Sie duchs Allgäu Fahren sie befinden sich dort in einem Rechtsfreien Raum wo noch dass Faustrecht bei der Polizei gilt. Viel Glück

Kommentar von Kimble auf der Flucht am 26. Mai um 22:43 Uhr

Ich kann nur Bestätigen dass in Deutschland “Opfer zu Tätern” gemacht werden! Deutsche Richter betreiben hier aktive “Rechtsbeugung” um Polizisten zu Schützen wenn Sie Morden, wenn Staatsanwälte Ihre Todesschwadronen ausschwärmen lassen, das beste Beispiel war der Vorfall 14.11.2006 in Immenstadt/Allgäu. Die Angehörigen haben es hingenommen da Sie keine Kraft hatten gegen die Mörder zu kämpfen.Der Vorfall wurde auch erst über eine Woche Später in dem Kreisbotenverlag Kempten veröffentlicht. Ich kann für diese
bayerische Vätternwirtschft nicht mehr ertragen.

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