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Vor 25 Jahren: Sabra und Schatila - Chronologie eines Massakers

Editorial: Wir möchten an dieser Stelle aus Anlass des 25. Jahrestages an das Massaker von Sabra und Schatila mit einem Artikel von Noam Chomsky erinnern. Nach palästinensischen Angaben starben damals über 3000 Frauen, Kinder und alte Menschen innerhalb dreier schrecklicher Tage in einem Flüchtlingslager . Noam Chomsky zeichnet auf der Grundlage von Presseberichten, israelischen Dokumenten und alternativen Quellen das Massaker nach, das christliche Milizen vom 16. bis 18. September 1982 verübten. Der Text ist ein Ausschnitt aus dem Buch: Offene Wunde Nahost. Isarael, die Palästinenser und die US-Politik. Noam Chomsky, Jg. 1928, ist libertärer Jude, Linguist und politischer Aktivist. Professor am Massachsetts Institute of Technology



Unter den Augen Israels - von Noam Chomsky

Am 16. September, einem Donnerstag, drangen Lastwagen voller Soldaten der falangistischen und haddadistischen Truppen in die Lager ein. Sie waren hinter den israelischen Linien stationiert gewesen, fuhren dann zu einem von Israel festgelegten Bereitstellungsraum und folgten sorgfältig vorbereiteten und markierten Routen. Die Falangisten stammten offenbar größtenteils aus der Brigade Damouri, die seit Juni hinter den israelischen Linien operiert hatte. Diese Einheiten gehörten zu den »extremistischer eingestellten Teilen der christlichen Milizen« und waren »für ihre an der palästinensischen Zivilbevölkerung verübten Greueltaten bekannt«. Sie kamen aus Dörfern, die unter brutalen Vergeltungsmaßnahmen der PLO im Gefolge der falangistischen Massaker von 1976 gelitten hatten. Die Haddad-Milizen »sind praktisch Bestandteil der israelischen Armee und operieren unter ihrem Kommando«. (Thomas L. Friedman, New York Times, 20., 21., 26. und 27. September 1982)

Die von Israel mobilisierten Streitkräfte wurden in die jetzt schutzlosen Lager geschickt, um »aufzuräumen« und, so Scharon, »Terroristennester auszuheben«. Wer auch nur ein bißchen mit den Umständen vertraut war, konnte sich vorstellen, was geschehen würde, und am Abend des 16. September zeichnete sich ab, daß diese Erwartungen erfüllt würden. Es gab hinlänglich Beweise dafür, daß dort ein Massaker stattfand. Während der Nacht wurden die Lager von israelischen Scheinwerfern erhellt, während die Milizen die Bewohner systematisch abschlachteten. Das Massaker dauerte bis zum Samstag morgen. Es spielte sich unter den Augen des israelischen Militärs ab. Die Leichen wurden mit Bulldozern zusammengekehrt und abtransportiert oder unter Müll begraben. Ein »extra ausgehobenes Massengrab« befand sich direkt unterhalb eines israelischen Kommandozentrums, von dessen Dach aus man »auf das Grab und das dahinterliegende Lager« hinunterblicken konnte. Israelische Truppen, die »nicht einmal einhundert Meter weit entfernt stationiert waren, hatten weder auf das Geräusch fortwährenden Gewehrfeuers noch auf den Anblick von Lastwagen voller Leichen, die aus den Lagern abtransportiert wurden, reagiert«, sondern westlichen Journalisten mitgeteilt, daß sich »nichts Ungewöhnliches« abspiele. Bisweilen mischten sie sich unter die Falangisten, die sich in den Lagern von ihrer Tätigkeit ausruhten. (David Lamb, Los Angeles Times, 20. September 1982)

Am Freitag nachmittag trafen sich Stabschef Eitan und die Generäle Drori und Jaron mit dem falangistischen Kommando. Eitan gratulierte den Milizen zu ihrer »guten Arbeit«, bot ihnen einen Bulldozer an, von dem die Kennzeichen der IDF (israelischen Armee) entfernt worden waren, und genehmigte ihnen einen Aufenthalt von weiteren zwölf Stunden in den Lagern. Die Tötungsaktionen wurden fortgesetzt. Am Sonntag morgen gegen fünf Uhr verließen die Mörder den Schauplatz, und nach 36 Stunden war das Massaker vorbei. Später am Morgen betraten Reporter das Lager, lange vor den israelischen Soldaten, und allmählich erfuhr die Welt von den Vorgängen. Scharons Bericht vor der Knesset zufolge waren israelische Soldaten sogar erst am Sonntag in Sabra präsent, während sie Schatila gänzlich unberührt ließen, was die israelische Regierung nicht daran hinderte, sich offiziell dafür zu rühmen, dem Massaker Einhalt geboten zu haben, als die internationale Staatengemeinschaft auf die Vorfälle zu reagieren begann.

Die Umstände und die Stationierung der Truppen lassen erkennen, daß das israelische Militär genau wußte, was in den Lagern geschah, hatte es doch die Mörderbanden selbst organisiert und dorthin entsandt. Ebenso war der zaristischen Polizei und Armee bekannt, was im jüdischen Viertel von Kischinjow vor sich ging. Der Militärkorrespondent Hirsh Goodman von der Jerusalem Post berichtete: »Das Oberkommando der IDF wußte Donnerstag nacht, daß im Flüchtlingslager Schatila Zivilpersonen von falangistischen Truppen getötet wurden.« General Jaron empfing von dem falangistischen Kommandeur aus Schatila über Funk die Nachricht, daß »300 Zivilisten und Terroristen umgebracht worden sind«, was in »direktem Widerspruch« zu Verlautbarungen von Eitan und Scharon steht, es habe bis Samstag morgen nur »Mutmaßungen« gegeben. Weitere Beweise dafür, daß Jaron schon am Donnerstag abend von dem Massaker wußte, lieferte die Kahan-Untersuchungskommission, auf die wir noch zurückkommen. Der Jerusalem Post zufolge lieferte der US-amerikanische Geheimdienst »gesicherte Informationen …, die bestätigten, daß israelische Offiziere in Beirut von den brutalen Tötungsaktionen schon einige Stunden vor dem Betreten der Lager durch israelische Soldaten Kenntnis besaßen«, und vor den Soldaten waren die Journalisten bereits dort gewesen. »Sie rührten sich einfach nicht«, heißt es in einer vertrauenswürdigen US-amerikanischen Quelle, was sich auf hochrangige israelische Militärs bezog, die vor den Lagern warteten. »Sie taten nichts, um das Gemetzel aufzuhalten.« US-Regierungsbeamte bemerkten, Scharon und Eitan hielten die Operation für »gerechtfertigt«, weil die »Notwendigkeit, die libanesische Hauptstadt von allen Terroristen zu säubern, schwerer wiege. Wenn dabei Unschuldige sterben, ist das der Preis, den jeder Krieg nun einmal kostet«. (Wolf Blitzer, Jerusalem Post, 24. September 1982) Vielleicht hegten die Offiziere des Zaren ähnliche Gedanken.


Am Donnerstag abend um 22 Uhr berichtete medizinisches Personal aus einem Krankenhaus, daß 2000 verängstigte Zivilisten dort Zuflucht gesucht hätten. Sie schrien: »Falangisten, Haddad, Israel« und deuteten durch Handbewegungen an, daß im Lager Menschen die Kehle durchgeschnitten würde. Am Freitag morgen gegen 5 Uhr 30 erhielt der israelische Geheimdienst die Nachricht, daß 300 »Zivilisten und Terroristen« getötet worden seien. Die Information wurde an das Verteidigungsministerium weitergeleitet. Um 8 Uhr setzten israelische Soldaten ihre Vorgesetzten davon in Kenntnis, sie hätten beobachtet, »daß falangistische Soldaten Zivilpersonen in deren Wohnungen umbrachten«, während andere geschlagen und getreten würden. Sie erhielten die Antwort: »Wir wissen, daß dies nicht nach unserem Geschmack ist, aber wir sollen uns da raushalten.« (Alon: »The slaughter in the camps«, Friedman, NYT, 20. September 1982)

Am Freitag berichteten Journalisten über die Greueltaten. Loren Jenkins schrieb in der Washington Post: »Obwohl die israelische Armee einen Sicherheitskordon errichtet hatte, um Beobachter von den Flüchtlingslagern fernzuhalten, berichteten Zivilisten, denen die Flucht gelang, von gewaltsamen Repressalien seitens der Milizen« und gaben Details an. In der New York Times veröffentlichte Colin Campbell am Freitag einen Artikel, in dem es hieß: »Während israelische Panzer vor den Lagern Wache hielten, drangen falangistische Milizionäre zu Fuß und mit Jeeps in die zerschossenen Lager von Sabra und Schatila ein. Der Lärm automatischer Waffen drang nach außen, und in der Innenstadt von West-Beirut tauchten hysterisch weinende Frauen auf, die sagten, daß bewaffnete Falangisten ihre Ehemänner und Söhne mit sich genommen hätten.« (NYT , 18. September 1982)

Am Freitag morgen erfuhr Zeev Schiff von den Vorgängen und setzte Regierungsbeamte davon in Kenntnis, nicht jedoch die Öffentlichkeit. »Es ist nicht wahr«, schrieb er später, »daß uns, wie offizielle Quellen behaupten, das Verbrechen erst am Samstag mittag nach Berichten ausländischer Korrespondenten in Beirut bekannt wurde. Als ich am Freitag morgen von dem Gemetzel in den Lagern erfuhr, gab ich die Information an einen hochrangigen Beamten [den Minister Mordechai Zipori] weiter, der, wie ich weiß, sofort handelte«, d.h., er informierte Außenminister Schamir, der vor der Kahan-Kommission angab, die Nachricht nicht verstanden zu haben. Schiff fügte hinzu: »Diese Affäre wird uns verfolgen. Man wird behaupten, wir hätten die Murabitun und die linken Milizen entwaffnet und die palästinensischen Männer inhaftiert, um den Falangisten die widerstandslose Vernichtung ihrer Kinder, Frauen und Alten zu ermöglichen.« (Zeev Schiff: »War Crime in Beirut«, Haaretz, 20. September 1982 )

Während der Massaker konnten nur die Soldaten in den israelischen Beobachtungsposten sehen, was in den Lagern vor sich ging. Friedman weist darauf hin, daß die Massengräber von den »mit Fernrohren und Feldstechern ausgestatteten Beobachtungsposten aus« mit bloßem Auge zu erkennen waren, aber, »ob die Israelis tatsächlich einen Blick auf die Geschehnisse warfen, blieb unklar«. Klar ist allerdings, daß israelische Soldaten »herumlungerten … Zeitschriften lasen und Songs von Simon und Garfunkel hörten … Unklar ist, ob die Israelis irgendeinen Schimmer davon hatten, was in den Lagern passierte, obwohl es von ihren Beobachtungsposten aus nicht schwer war, sich ein Bild zu verschaffen, zumal aus den Lagern Gewehrfeuer und Schreie zu hören waren.« (NYT, 20. und 26. September 1982) Unklar ist auch, ob diese Bemerkungen ironisch gemeint sind. (…)

Vertreter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und libanesische Armeesoldaten bemerkten ebenfalls, es sei nicht vorstellbar, daß die israelischen Soldaten »übersehen konnten, was hier geschah. Es spielte sich direkt vor ihren Augen ab«. Andere berichteten, daß am Donnerstag abend Palästinenserinnen »ihnen voller Verzweiflung sagten, daß die Falangisten ihre Kinder erschießen und die Männer auf Lastwagen verfrachten würden«. Als der befehlshabende Offizier davon unterrichtet wurde, antwortete er: »Das geht in Ordnung, macht euch keine Sorgen.« (Loren Jenkins, Interview, National Public Radio, 20. September 1982) Wir sollten uns an diese Augenzeugenberichte erinnern, wenn wir uns später dem vielgelobten Bericht der Kahan-Untersuchungskommission zuwenden.

Eine Untersuchung durch die ABC-Nachrichtenredaktion ergab, daß am Freitag nachmittag wenigstens 45 israelische Offiziere von dem Massaker wußten also zu eben jener Zeit, da der Stabschef den Falangisten erlaubte, mit ihrer »guten Arbeit«, zu der er sie beglückwünscht hatte, fortzufahren, und zu eben jener Zeit, als palästinensische Frauen, die aus den Lagern geflohen waren, dabei gefilmt wurden, wie sie israelische Soldaten anflehten, einzugreifen und das Gemetzel zu beenden. Die Soldaten antworteten jedoch, sie dürften ihre Posten nicht verlassen, und die Frauen wurden ins Lager zurückgeschickt. Einige Stunden zuvor hatte der norwegische Journalist John Hambro versucht, ein Lager zu betreten, war jedoch von einem Bulldozer, dessen Schaufel mit Leichen gefüllt war, daran gehindert worden. Ein israelischer Offizier bestätigte: »Es ist zweifelsfrei erwiesen, daß am Freitag nachmittag jeder Bescheid wußte. Zu dieser Zeit war, wie ich selber weiß, bereits bekannt, daß in Schatila Menschen umgebracht wurden.« Aus dem nahegelegenen Gaza-Krankenhaus berichtete ein Arzt, daß »die Patienten die Opfer fast ausschließlich Frauen und Kinder sind«, die durch Schüsse verletzt worden waren. (ABC news Closeup, 7. Januar 1983)

Vor der offiziellen Untersuchungskommission beschrieb General Amos Jaron die Auswechslung der falangistischen Truppen, die am Freitag nachmittag stattfand und »verwies darauf, daß Eitan den Milizen ohne Zögern erlaubte, bis zum nächsten Morgen in Sabra und Schatila zu bleiben. Er sagte aus, daß den Falangisten am Samstag, dem 18. September, nicht aus Furcht vor dem Tod von Zivilisten der Rückzug befohlen wurde, sondern weil ungenannte amerikanische Regierungsbeamte auf die Israelis Druck ausübten«. (Edward Walsh, Washington Post Boston Globe , 8. November 1982)

Das stimmt. Kurz nach dem Abzug der Falangisten und bevor die Journalisten die Lager betraten, forderte der US-Sondergesandte Morris Draper: “Ihr müßt den Massakern Einhalt gebieten. Sie sind obszön. Ich habe einen Offizier ins Lager geschickt, um die Leichen zu zählen. Ihr solltet euch schämen. Die Lage ist grauenhaft. Sie bringen Kinder um. Ihr habt die absolute Kontrolle über das Gebiet und seid daher dafür verantwortlich”.

Am Abend zuvor hatte Draper vor »schrecklichen Folgen« gewarnt die bereits eingetreten waren , falls den Falangisten das Betreten der Lager erlaubt würde. (Aussage des israelischen Außenministeriumsbeamten Bruce Kaschdan vor dem Untersuchungskomitee, Norman Kempster, Los Angeles Times. 22. November 1982)
Quelle: ZNet’s Comsky Archive

Hinweisen möchten wir darüber hinaus auf die Dokumentationsseite “Sabra und Schatila” - oder als Download: pdf (Vereinigung der Freunde Palästinas in Sachsen-Anhalt e.V.)

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Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 18. September 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Krieg, Militär, Terrorismus eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von arm am 18. September um 23:53 Uhr

Danke für diese Erinnerung.

“über 3000 Frauen, Kinder und alte Menschen…..Während der Nacht wurden die Lager von israelischen Scheinwerfern erhellt, während die Milizen die Bewohner systematisch abschlachteten. Das Massaker dauerte bis zum Samstag morgen. Es spielte sich unter den Augen des israelischen Militärs ab. Die Leichen wurden mit Bulldozern zusammengekehrt und abtransportiert oder unter Müll begraben”

Vielleicht begreifen das einige erst, wenn sie die Bilder sehen….

Kommentar von Gustav mit der Hupe am 19. September um 06:08 Uhr

Vielen Dank für die Erinnerung.

Ich frage mich, ob irgend ein israelischer Politiker jemals die Größe haben wird, eines Tages vor dem Erinnungsstein des Massakers nieder zu knien.

Statt meinem üblichen tuuuuut heute eine Schweigeminute.

Kommentar von A. Berger am 19. September um 15:02 Uhr

Jetzt wird dem von der Außenwelt vollkommen abgeriegeltem, nur noch als Großkonzentrationslager mit 1,5 Mio Menschen zu bezeichnendem Gazagebiet, auch noch das WASSER abgeschnitten.
DAS ist der nackte Wahnsinn.

Wenn sie es als feindliches Gebiet bezeichnen, was legitim ist, dann sollen die Israeli gefälligst die Grenzen zu Ägypten aufmachen, damit sich das Gebiet selbständig versorgen kann.

Aber ABSPERREN UND VERDURSTEN LASSEN ist ein Völkerrechtsverbrechen!

Kommentar von A. Berger am 19. September um 15:03 Uhr

Kommentar von Raffael di-Lenardo am 20. September um 23:14 Uhr

Was ist jetzt der Unterschied zwischen den Mördern vor 60 Jahren und den Juden???
Die Anzahl der Opfer oder die Grausamkeit der Morde??
Gute Nacht für heute bin ich schockiert genug.

Kommentar von DaRockwilda am 20. September um 23:43 Uhr

Blödsinniger Kommentar hier vor mir.

“Die Juden” von heute sind genausowenig homogen eine “Tätergruppe” wie “die Deutschen” von damals.

Kommentar von A.Berger am 21. September um 11:47 Uhr

Da kann ich mich Da Rockwilda nur anschließen. Dem einfachen israelischem Volk gehts saudreckig mit dieser verrückten Aggressionspolitik ihrer Elite.
Das einfache Volk will Frieden mit den Palästinensern. Die israelische Friedensbewegung kämpft verzweifelt darum. Und es gibt jede Menge brave Jungs, die Kriegsdienst verweigern und in den Gefängnissen keine Palästinenser foltern wollen.

Kommentar von Raffael di-Lenardo am 21. September um 14:35 Uhr

@DaRockwilda
Das ist mir auch klar,ich meinte natürlich die Täter.
Komischerweise werden aber die Deutschen noch immer generell für ihre Vergangenheit gegeiselt , über die gegenwärtigen Verbrechen der Juden (der Täter)allerdings gibt es keinen Aufschrei der Politiker oder der Weltpresse…
Wie du aber annehmen kannst dass ich das ganze Volk gemeint haben könnte ist mir ein Rätsel,diese Denkweise haben Ewiggestrige, Ich nicht.

Kommentar von DaRockwilda am 21. September um 14:48 Uhr

@Raffael:

“Wie du aber annehmen kannst dass ich das ganze Volk gemeint haben könnte ist mir ein Rätsel”

Liegt relativ nahe wenn du schreibst “die Juden”.

@A.Berger:

“Das einfache Volk will Frieden mit den Palästinensern”

Eventuell, aber anderseits will “das einfache Volk”, 70% der Israelis, einen US-Schlag auf den Iran.

Wobei man dazu sagen muss dass davon auch einige 10% wegfallen würden wenn die nicht wie wir (nur noch schlimmer) mit dieser Ahmadinedschad = Hitler-Scheiße zugemüllt werden würden.

Wie in jedem Land jedenfalls sind auch da die meisten Bürger Opfer der Propaganda.

Kommentar von Raffael di-Lenardo am 21. September um 15:09 Uhr

@DaRockwilda
Es wird des öfteren ja auch die Amis geschrieben und ich nehme nicht gleich an das alle damit gemeint sind.
Ich meine immer nur die staatlichen Verbrecher und nie den einfachen Menschen,da ich weiss dass der am meisten leidet…
Wünsche noch ein schönes Wochenende.

Kommentar von Turbo Overkill am 2. November um 20:52 Uhr

Was hat man nun von “Konzentrationslagern” und “Nie wieder” und derlei wohlfeilen Worten zu den jährlichen Gedenkterminen gelernt? Will man “moralisch” besser sein, ist man es? Wie bequem ist es doch, alljährlich auf andere mit dem einen Finger einer Hand zu zeigen, und die eigenen Untaten, auch das Nichts-Tun ist bekanntlich eine UN-Tat, in des Wortes wahrster Bedeutung sogar, auszublenden.

Nur schlimm, daß die BRD-Bananenrepublik solche Täter, inzwischen weitere Kriege im Libanon und gegenüber Syrien Bombenangriffe, mit U-Boot-Geschenken alimentiert, und zu weiteren Taten aufzustacheln genötigt erscheint…

Ich kann gar nicht genug auf die Toilette gehen, wie schlecht es mir darüber ist.

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