Detaillierter Plan für den Iran-Krieg aufgedeckt
Militär- und CIA-Mitarbeiter veröffentlichen Geheimstrategie
Der britische “Sunday Telegraph” hat erfahren, dass Präsident Bush gemeinsam mit seinem “Inner Circle” erste Schritte auf dem Weg zu einem Krieg gegen den Iran unternimmt. Das Blatt beruft sich dabei auf die Aussagen leitender Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes und Verteidigungsministeriums.
Danach haben Pentagon-Mitarbeiter eine fertige Liste mit ungefähr 2000 Bomben-Zielen zusammengestellt. Höhere Militärs befürchten, dass unter diesen Umständen diplomatische Verhandlungen über das iranische Atomprogamm zum Scheitern verurteilt sind. Die Pentagon- und CIA-Offiziere erklärten weiter, das Weiße Haus beginne mit einen sorgfältig ausgeklügelten Plan der Eskalation, der unausweichlich zu einer militärischen Kraftprobe führen würde.

Offenbar hat Außenministerin Condoleezza Rice, die bislang vehement für eine diplomatische Lösung eintrat, ihre Differenzen zu Vizepräsident Cheney beigelegt und befürwortet nun ebenfalls ein militärisches Vorgehen. Sie plädiert allerdings dafür, den Krieg gründlich vorzubereiten und vor allem ausreichend Unterstützung aus dem Kongress zu bekommen. Bush musste ihr offenbar garantieren, führende Mitglieder beider Kongressparteien intensiv zu konsultieren, bevor irgendwelche Militärschläge gegen den Iran ausgeführt würden. Andernfalls drohte Rice mit ihrem Rücktritt.
Vordringliche Aufgabe der Kriegsbefürworter ist es deshalb, die öffentliche Meinung und vor allem den Kongress in den USA umzustimmen. Wie dazu vorgegangen werden soll, beschreibt der Geheimdienstoffizier dem “Sunday Telegraph”. Er warnt vor dem perfiden Szenario, das den Krieg auslösen soll: Der Iran soll öffentlich beschuldigt werden, militante Gruppen im Irak zu bewaffnen und ausbilden. Das soll dann als Anlass für gezielte Überfälle auf iranisches Territorium dienen, wo angebliche Trainingscamps und Bombenfabriken betrieben würden.
Diese Aktionen - so hoffen die US-Strategen - würden den Iran dazu provozieren, den freien Zugang zu den Ölreserven im Persischen Golf zu behindern. Dadurch würden die USA endlich einen Grund haben, den Iran massiv zu bombardieren.
Der Geheimdienstmitarbeiter erklärt: “Niemand außerhalb eines ganz kleinen Kreises weiß, was genau passieren soll. Aber bei der CIA glauben viele, wenn nicht sogar die meisten, dass die Diplomatie versagt hat. Die führenden Militärs im Pentagon sehen das genauso. Der gezielten Eskalation wird wahrscheinlich der Militärschlag folgen. Während der nächsten Wochen und Monate werden die USA die Stimmung bezüglich iranischer Aktivitäten im Irak weiter anheizen und entsprechende “Beweise” vorlegen.”

Neu ist, dass diese Beschuldigungen der Kriegsvorbereitung nun nicht mehr nur von Bush-Kritikern kommen, sondern aus den eigenen Reihen laut werden.
Von Cheney heißt es, er befürworte stark den Einsatz von Durchschlagsbomben (deep penetration bomb), um die iranischen Nuklearanlagen zu zerstören. Weiterhin befürwortet er Luftangriffe auf Trainingscamps, in denen die Revolutionsgarden schiitische Milizen ausbilden. Bei diesen Milizen dürfte es sich um die iranische Volksmiliz handeln, von der Ahmadinedschad sagt, dass sie insgesamt zwölf Millionen Angehörige habe.
Wenn US-Militärangehörige und Geheimdienstmitarbeiter mit den perfiden Propaganda- und Kriegsplänen ihrer Führung an die Öffentlichkeit gehen, zeigt das, wie stark der Widerstand innerhalb der eigenen Reihen gegen den Eroberungswahn der amerikanischen Regierung und ihrer Hintermänner ist. Dieser Widerstand muss gestärkt werden - durch Gegenöffentlichkeit und durch die Verbreitung der Hintergründe US-amerikanischer Aggression. Noch besteht ein kleiner Funken Hoffnung, diesen Krieg zu verhindern.
Pony_Huetchen und Die Worschula
Quelle: “Bush setting America up for war with Iran” - Telegraph vom 17. September 2007
© Politblog - Lizenzrichtlinien
Der britische “Sunday Telegraph” hat erfahren, dass Präsident Bush gemeinsam mit seinem “Inner Circle” erste Schritte auf dem Weg zu einem Krieg gegen den Iran unternimmt. Das Blatt beruft sich dabei auf die Aussagen leitender Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes und Verteidigungsministeriums.
Danach haben Pentagon-Mitarbeiter eine fertige Liste mit ungefähr 2000 Bomben-Zielen zusammengestellt. Höhere Militärs befürchten, dass unter diesen Umständen diplomatische Verhandlungen über das iranische Atomprogamm zum Scheitern verurteilt sind. Die Pentagon- und CIA-Offiziere erklärten weiter, das Weiße Haus beginne mit einen sorgfältig ausgeklügelten Plan der Eskalation, der unausweichlich zu einer militärischen Kraftprobe führen würde.

Offenbar hat Außenministerin Condoleezza Rice, die bislang vehement für eine diplomatische Lösung eintrat, ihre Differenzen zu Vizepräsident Cheney beigelegt und befürwortet nun ebenfalls ein militärisches Vorgehen. Sie plädiert allerdings dafür, den Krieg gründlich vorzubereiten und vor allem ausreichend Unterstützung aus dem Kongress zu bekommen. Bush musste ihr offenbar garantieren, führende Mitglieder beider Kongressparteien intensiv zu konsultieren, bevor irgendwelche Militärschläge gegen den Iran ausgeführt würden. Andernfalls drohte Rice mit ihrem Rücktritt.
Vordringliche Aufgabe der Kriegsbefürworter ist es deshalb, die öffentliche Meinung und vor allem den Kongress in den USA umzustimmen. Wie dazu vorgegangen werden soll, beschreibt der Geheimdienstoffizier dem “Sunday Telegraph”. Er warnt vor dem perfiden Szenario, das den Krieg auslösen soll: Der Iran soll öffentlich beschuldigt werden, militante Gruppen im Irak zu bewaffnen und ausbilden. Das soll dann als Anlass für gezielte Überfälle auf iranisches Territorium dienen, wo angebliche Trainingscamps und Bombenfabriken betrieben würden.
Diese Aktionen - so hoffen die US-Strategen - würden den Iran dazu provozieren, den freien Zugang zu den Ölreserven im Persischen Golf zu behindern. Dadurch würden die USA endlich einen Grund haben, den Iran massiv zu bombardieren.
Der Geheimdienstmitarbeiter erklärt: “Niemand außerhalb eines ganz kleinen Kreises weiß, was genau passieren soll. Aber bei der CIA glauben viele, wenn nicht sogar die meisten, dass die Diplomatie versagt hat. Die führenden Militärs im Pentagon sehen das genauso. Der gezielten Eskalation wird wahrscheinlich der Militärschlag folgen. Während der nächsten Wochen und Monate werden die USA die Stimmung bezüglich iranischer Aktivitäten im Irak weiter anheizen und entsprechende “Beweise” vorlegen.”

Neu ist, dass diese Beschuldigungen der Kriegsvorbereitung nun nicht mehr nur von Bush-Kritikern kommen, sondern aus den eigenen Reihen laut werden.
Von Cheney heißt es, er befürworte stark den Einsatz von Durchschlagsbomben (deep penetration bomb), um die iranischen Nuklearanlagen zu zerstören. Weiterhin befürwortet er Luftangriffe auf Trainingscamps, in denen die Revolutionsgarden schiitische Milizen ausbilden. Bei diesen Milizen dürfte es sich um die iranische Volksmiliz handeln, von der Ahmadinedschad sagt, dass sie insgesamt zwölf Millionen Angehörige habe.
Wenn US-Militärangehörige und Geheimdienstmitarbeiter mit den perfiden Propaganda- und Kriegsplänen ihrer Führung an die Öffentlichkeit gehen, zeigt das, wie stark der Widerstand innerhalb der eigenen Reihen gegen den Eroberungswahn der amerikanischen Regierung und ihrer Hintermänner ist. Dieser Widerstand muss gestärkt werden - durch Gegenöffentlichkeit und durch die Verbreitung der Hintergründe US-amerikanischer Aggression. Noch besteht ein kleiner Funken Hoffnung, diesen Krieg zu verhindern.
Pony_Huetchen und Die Worschula
Quelle: “Bush setting America up for war with Iran” - Telegraph vom 17. September 2007
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Politblog ist Mitinitiator der Aktion

Kommentar von Peinhart am 17. September um 12:01 Uhr
Frankreich bläst auch schon mal in’s Horn:
Er meint aber auch: “Allerdings stehe dieser Fall seiner Meinung nach noch nicht kurz bevor.” Und dass es ihm selbstverständlich nur um Frieden ginge.
Kommentar von Hendrik am 17. September um 12:18 Uhr
@ pony
Mich würde mal interessieren, aus welchen Quellen Du diesen Text zusammengefasst hast.
Kommentar von pony_huetchen am 17. September um 12:26 Uhr
Entschuldigung - der Text war noch gar nicht mit Links versehen. Nun ist es auch oben vermerkt.
Wir beziehen uns auf einen Artikel des britischen Telegraph vom 17. September 2007, also von heute.
Übrigens noch einmal vielen Dank an “gb”, der den Link gestern Abend hier im Kommentar gepostet hatte.
Pony
Kommentar von Nemo am 17. September um 12:31 Uhr
Das kann man aber auch anders sehen - ich fürchte, hier ist der Wunsch Vater des Gedankens. Erstens geistern solche Berichte in verschiedenen Varianten schon eine ganze Weile herum. Bei RIA wird z.B. die Sunday Times mit “1200 Bombenzielen” zitiert.
Ich halte diese regelmäßigen “Enthüllungen” ausgerechnet aus US-Militär- und Geheimdienstkreisen (noch) für psychologische Kriegsführung, um den Iran (und andere?) zu verunsichern und die Drohkulisse glaubwürdiger zu machen. Es geht zunächst um den Versuch, die politischen Ziele ohne Kriegführung, rein auf der Basis von plausiblen Drohungen, zu erreichen (die natürlich am glaubwürdigsten sind, wenn es sich um “enthüllte Pläne” handelt). Erst wenn diese Erpressungsversuche scheitern, wird man - Clausewitz - diese “Politik” mit anderen Mitteln (Krieg) fortsetzen.
Kommentar von Markus am 17. September um 12:46 Uhr
Wenn die das wirklich durchziehen bzw. tatsächlich noch mit nem FalseFlagAnschlag (Wo ist die 6te Bombe?) einleiten haben wir echt ein dickes Problem.
Wir sollten einerseits versuchen unsere (politischen) Kontakte zu nutzen und möglichst viele Menschen gegen diesen Krieg auf die Straße zu bringen, uns aber auch darauf vorbereiten, dass falls wir ihn nicht verhindern können, wir wenigstens nachher reagieren.
2 Vorschläge:
1. Wir brauchen nicht nur Demos im Vorfeld sondern auch ein deutschlandweites, besser ein internationales Netzwerk, um im Falle einer drohenden Eskaltion direkt (binnen eines Tages) große Demonstrationen zu organisieren.
Vielleicht sollten wir auch schon mal eine provisorische Exilregierung gründen…
2. Jeder von uns sollte seine Befürchtungen mit mindestens 20 Mitmenschen teilen. Dadurch hat man zumindest den Vorteil im Nachhinein als der gut Informierte dazustehen und diese Menschen auf seine Seite zu ziehen, auf das sie uns wenigstens dann zuhören
(Nach der Börsenkriese kamen einige zu mir und meinten erstaunt, ich hätte ihnen das ja genau so schon vor einem halben Jahr gesagt. Diese Menschen kleben jetzt an meinen Lippen wenn ich ihnen von anderen Dingen rund um die internationale Politik erzähle)
Am wichtigsten bleibt es jedoch, die Dinge beim Namen zu nennen (Mal ne Demo gegen den drohenden Iran-Krieg anstatt immer nur gegen die schon begonnenen Kriege) und sie zu verhindern ehe sie geschehen!!!
Wir müssen unseren Mitmenschen klarmachen, dass sie dass direkt betreffen wird, dann sind auch mehr bereit jetzt aufzustehen.
MFG Markus
Kommentar von Hendrik am 17. September um 12:48 Uhr
Auf dem zweiten Bild sieht man einige US Kriegsschiffe. Gab es nicht letztens eine Meldung von RIA Novostro, in der stand, dass zwei weitere Flugzeugträger auf dem Weg in den persischen Golf waren?
Kommentar von paco am 17. September um 13:07 Uhr
@ Hendrik
Weitere Flugzeugträger auf dem Weg in den persischen Golf !
hier: http://www.debka.com/
Kommentar von pony_huetchen am 17. September um 13:12 Uhr
@Hendrik
Im Rahmen einer internationalen Manöverübung im Indischen Ozean waren diese Flügzeugträger bis Anfang vergangener Woche im Indischen Ozean. Die USS Enterprise ist “fest” im Persichen Golf stationiert. Die anderen beiden Flugzeugträger sind zur Zeit, nach Beendigung des Manövers, HIER, im Atlantik und im Südchinesischen Meer. Auf der Seite (Link) schaue ich jeden Tag, um die Marinebewegungen im Auge zu haben
Kommentar von A.Berger am 17. September um 13:18 Uhr
Guckt mal: Chavez nimmt den USA jetzt ihr “Billig-Öl” weg!!!!
http://www.rohstoff-welt.de/ne.....p?sid=2535
Sie werden maximal noch alles zerstören können, sich aber nicht länger als ein paar Monate obenhalten. Die USA KÖNNEN keinen aussichtsreichen Krieg mehr führen, es ist aus!!!!!!!
Unklar ist für mich, was ganz genau von Chavez gemeint ist.
Wollen sie für ihr ÖL überhaupt keine Dollars mehr nehmen ( was unwahrscheinlich ist) , oder wollen sie unter anderem auch Dollars annehmen, den Dollarpreis aber an den Eurokurs koppeln, was das US ÖL sauteuer machen wird. Der Dollarindex fällt weiter, ist jetzt ständig unter 80.
HAMMER!! Ist das toll. Ist DAS toll!!!!!!!
Die USA KANN keinen Krieg mehr führen, es geht wirtschaftlich nicht mehr. Sie können jetzt ihre Leute aus allen 700 Militärbasen weltweit heimholen, der Sprit geht aus.
Kommentar von bruce1337 am 17. September um 13:25 Uhr
Debka hat vor kurzem berichtet, die Nimitz und Truman battle groups seien auf dem Weg in den persischen Golf, was dann in Kürze 3 Trägerverbände dort macht.
Kommentar von A.Berger am 17. September um 13:43 Uhr
Wenn DEBKA das schreibt, dann will man, daß die Leute das wissen, seit wann werden denn Geheimdienstpläne öffentlich bekanntgemacht? Das ist also reine Propaganda.
Ich glaube jetzt, ehrlich gesagt, nicht mehr dran, daß die USA was tun, bzw noch was tun können. Un dich denke, das haben die Isarelis erkannt und haben deshalb am 5.9.2007 ihre Bomber in Richtung Iran auf dem Weg geschickt, die dann von den syrischen Abwehrstellungen beschossen und zur Umkehr gezwungen worden sind.
Kommentar von pony_huetchen am 17. September um 13:45 Uhr
@Henrik
@paco
Debka ist ja m.W. die “offizielle Verlautbarungsseite der israelischen Intelligence-Services”, hat man mir zumindest gesagt. Wir haben diese Seite auch seit einiger Zeit immer fest im Auge.
Hier deren Text - vom 10. Spetember
Komisch ist ja, dass die USS Nimitz gar nicht auf der Navy-Seite erscheint
. Alle Carrier, die auf See sind, sollten da verzeichnet sein. Aber auf See ist die Nimitz - laut eigener Website - nur sagt keiner: WO?
Kommentar von Hendrik am 17. September um 14:04 Uhr
Nochmal zum Thema:
Detailierte Pläne? Also ich finde, dass 2000 Bombenziele sicher keine detailierten Pläne zur Kriegsführung gegen den Iran sind. Ich wette sogar, dass die USA für sehr viele Länder solche Bombing-Plans ausgearbeitet hat (zB Nordkorea, Russland) - rein provisorisch. Es könnte ja mal durch Zufall ein Ereignis geschehen, was es den USA erlauben würde (ja, genau wie im Irak), den Iran anzugreifen. Dann müsste man schnell handeln, und sich erst DANN nach Zielen zumzusehen, wäre ja kontraproduktiv.
Ich bin mir sicher, dass die USA in der Zeit als die UN Inspekteure den Irak nach B- & C-Waffen ausgekundschaftet haben auch schon Pläne für eine Bombardierung in der Tasche hatten. Vor 1990 gab es sicher schon solche Pläne. Der Krieg war zu diesem Teitpunkt doch schon entschieden.
Also ist das in meinen Augen nichts Neues, und vor allem kein detailierter Plan.
Kommentar von pony_huetchen am 17. September um 14:30 Uhr
Der “Plan” - so habe ich das verstanden - soll sich auch auf die Maßnahmen zur “Provokation” beziehen. Das das genau so von den USA immer wieder gemacht wird, wissen WIR zwar schon lange und in blogs und foren kann man das lesen. Neu ist, dass ein Mainstreammedium darüber berichtet. Das hat einen anderen Stellenwert, wenn die englische Öffentlichkeit per “Sunday Telegraph” über diese Schritte der US- Subversion im Vorfeld informiert wird.
Kommentar von pony_huetchen am 17. September um 14:40 Uhr
Einen anderen Gedanken - weil ja die Kommentare auch Raum für Spekulation erlauben - will ich aber noch hinzufügen.
Mir drängt sich schon seit einiger Zeit der Gedanke auf, dass konservative Kräfte in GB, die dem Verlust des alten Empire noch immer nachtrauern und den Schulterschluss mit den USA allenfalls als temporäres Übel ansehen, ganz andere Pläne haben könnten.
Sie sehen im Moment der Schwächung oder des Zusammenbruchs der USA-Wirtschaft und Finanzmärkte ihre Zeit gekommen, die Stelle im entstehenden Vakuum auszufüllen. Gestern äußerte auch A. Berger einen solchen Gedanken. Das ist nicht von der Hand zu weisen.
Mir schwant so etwas als eine Option schon länger - ist aber nur eine Idee.
Auch in diesem Zusammenhang würde ein solcher Bericht, der ja eben ganz klar ausführt, dass die USA den Krieg auf Teufelkommraus mit getürkten Aktionen provozieren wollen, Sinn machen. Psy-Op aus dem anderen Lager.
Aber wie gesagt - eine Idee. Mehr nicht.
Kommentar von xonatas am 17. September um 15:52 Uhr
siehe auch Steinberg-Recherche
Zitat:
Israelisch begleiteter US-Angriff auf den Iran. Dr. Dan Plesch, University of London, und Martin Butcher, 28. August 2007:
The study concludes that the US has made military preparations to destroy Iran’s WMD, nuclear energy, regime, armed forces, state apparatus and economic infrastructure within days, if not hours, of President George Bush giving the order… There are persistent reports that the US Administration is planning for the use of nuclear weapons as part of war planning for an attack on Iran. In early 2007, the UK Sunday Times reported that the Israeli air force was preparing for strikes on Iran, possibly nuclear. .pdf-Datei, 80 Seiten, ausschließlich unter Verwendung öffentlich zugänglicher Quellen: mit Angriffszielen, Waffen auf beiden Seiten und möglicher iranischer Antwort; Bombardierung und Zerstörung der iranischen Abwehr, Zerschlagung des Iran als Zentralstaat, Sieg der USA und Israels, Rückkehr zur internationalen Lage vor 1914. Eine Karte verdeckt leider einen Teil des Texts.
Kommentar von nova am 17. September um 16:17 Uhr
die einzige hoffnung die ich habe ist, dass das eigene militär putscht, dem treiben ein ende bereitet.
da ich diese chance aber als äußerst gering erachte, mache ich mir gedanken, was ich jetzt tun möchte.
Kommentar von Sama am 17. September um 16:20 Uhr
Ach bitte,
ihr seid so lustige kleine Goblins die denken das solche Nachichten wahr sind…
Meint ihr das hochtechnologieland USA hat einen Geheimdienst das nicht mal im “innersten Kreis” in der Lage ist Infos für sich zu behalten?!
Ach bitte…
Edit: Keine Hetzpropaganda in unseren Kommentaren! Pony
Kommentar von Nemo am 17. September um 16:57 Uhr
Die Strategen in den Generalstäben werden vermutlich dafür bezahlt, jeden Tag solche Szenarios auszuarbeiten, um am Tag X einen fertigen Plan aus der Schublade ziehen zu können. Die Existenz solcher Pläne wäre also nicht sonderlich überraschend, sondern - so makaber es klingt - Alltagsgeschäft.
Wirklich interessant wäre die Information, ob die politische Entscheidung getroffen wurde, wann und welches dieser Szenarien ausgelöst werden soll.
In dieser Hinsicht gab es ja im Sommer konkretere Hinweise, von denen man danach nie wieder etwas gehört hat.
Annahmen, hier würde seitens einiger Insider durch gezielte Enthüllung von Angriffsplänen versucht, einen Irankrieg zu verhindern, gehen m.E. von einer falschen Prämisse aus: Nämlich, dass die Einweihung der Öffentlichkeit, wenn sie in den Mainstreammedien von gezielten Provokationen der US-Regierung ggü. Iran erfährt, den Kriegsausbruch verhindern könnte. Genau dies bezweifle ich aber, denn die Medienkonsumenten auch in den USA wissen bereits, wie das Inszenieren eines Krieges läuft - vgl. die Lügen 2003 bzgl. Iraks MVW. Es wäre für sie also überhaupt nicht überraschend, gleiches oder ähnliches auch in Bezug auf Iran zu hören. Sie haben sich daran gewöhnt. Die träge Masse wird es lediglich zur Kenntnis nehmen und selbst wenn 100 Tsd. zur Demo gehen, wird es den Gang der Dinge kaum aufhalten.
Falls es wirklich Insider gibt, die eine solche Entwicklung verhindern wollen, dann werden sie schlau genug sein, sich nicht durch “Geheimnisverrat”, Vertrauen in die Öffentlichkeit und Kontakte zur Presse der Gefahr ihrer Enttarnung auszusetzen. Statt dessen werden sie sich organisieren und im richtigen Moment handeln. Theoretisch wäre es möglich, dass genau dies schon geschehen ist - wir werden es wahrscheinlich nie erfahren. Immerhin gab es ja schon Hinweise auf Verweigerung in höchsten Generalskreisen.
Kommentar von xonatas am 17. September um 17:20 Uhr
@Sama
sag bloß, du hast was gegen Juden? Dann glaube ich, bist du hier falsch! Versuchs doch mal bei der Achse des Guten !
Kommentar von MRGreeny74 am 17. September um 17:20 Uhr
Passend dazu wäre auch einmal ein Blick auf die am 21.September auslaufenden PUT-OPTIONS an der Börse.
http://www.marketwatch.com/too.....p?symb=spy
Sollte wirklich der Dow-Jones bis zum Ende der Woche um 30 % fallen, dann käme nur ein Krieg oder ein massiver Terroranschlag dafür in Frage.
Immerhin gibt es einige Individuen die sehr viel Geld auf dieses Datum gesetzt haben.
Immerhin decken sich viele Anleger zurzeit mit einem Haufen Gold ein. Allein der Goldpreis ist heute in den letzten 2 Stunden um 10 $ gestiegen. Angst vor einem “schwarzen Freitag” ?
Weiss da jemand mehr ?
Kommentar von Nemo am 17. September um 17:30 Uhr
Ich habe diesbezüglich vom DJ Euro Stoxx gelesen (also europäische Werte) - oder betrifft es auch den amerikanischen Dow Jones Industrial? Falls nicht - was lässt sich daraus schließen?
Kommentar von Marcel am 17. September um 17:39 Uhr
Solche Pläne werden die USA für (fast) jedes Land der Welt haben. Die USA haben z.B. Rechner, die ständig alle möglichen Aktionen, Reaktionen, also Kriegsverhalten für Angriff und Verteidigung durchspielen. Zudem erstellt das US-Militär auch unzählige Pläne für unzählige Länder, damit sie jederzeit überall effektiv zuschlagen können. Wenn man nach Kriegsplänen geht, beginnen die USA seit Jahrzehnten jeden Moment einen Weltkrieg.
Die Pläne an sich habe null Aussage und keinerlei Bestätigung für Aktionen. Erst wenn der Staab sich von den Plänen einen aussucht und den Befehl zum Angriff gibt, dann wird es ernst. Pläne machen an sich ist keinerlei Indiz für einen Angriff.
Kommentar von xonatas am 17. September um 17:51 Uhr
@Sama
im Gegenteil! Solche Veröffentlichungen sind ein ganz wesentlicher, unverzichtbarer Teil sehr effektiver psychologischer Kriegsführung. Was zur Veröffentlichung “freigegeben” wird, ist vermutlich bis ins kleinste Detail präzise geplant.
Beispiel: Spätestens seit der Veröffentlichung der Pläne zur Teilung des Iraks fragt niemand mehr ob geteilt wird, sondern nur wann. Dass dies dann nur mit viel Blutvergiessen vonstatten gehen kann, fällt schon nicht mehr auf. Ähnlich ist es beim Iran. Dank psychologisch perfekter Kriegsführung hat die Welt bereits akzeptiert, dass der Iran mit Atombomben traktiert wird - und wundert sich zunehmend, dass es noch dauert.
Kommentar von engola am 17. September um 18:57 Uhr
Die Nimitz befindet sich übrigens im Pazifik. Hier sind immer die aktuellen Positionen benannt: http://tinyurl.com/qn2sz Der Träger hat Anfang September erst bei einer gemeinsamen Übung der US und Indien (u.a.) bei Malaber (?) im Golf von Bengalen teilgenommen: Malabar Exercise
Bei Debka muß man aufpassen, die Bauschen manche Infos sehr gerne auf. Eine gutes Info-Blog zur US-Navy wäre hier: Order of Battle in the 5th Fleet Area of Responsibility.
Kommentar von A.Berger am 17. September um 19:13 Uhr
Eine Frage zur Taktik, ganz allgemein. Wie seht ihr das?
Frage: Was würdet ihr tun, wenn ihr gegnerische Abwehrbatterien maximal erfolgreich ausschalten wollt, dem Gegner möglichst großen Schaden zufügen wollt?
Würdet ihr dann alle Angriffspläne veröffentlichen, und möglichst laut (und dumm) herumdrohen, wie der derzeitige französische Außenpolitiker Kouchner? Wo jeder weiß daß Sarkozy vor kurzen USA Urlaub gemacht hat und viel Zeit hatte mit Bush diskret Taktik zu besprechen?
Damit warnt man doch nur die Gegenseite, man fördert, daß diese NOCH aufmerksamer ist, man fördert deren Nachrüstungskäufe, man begibt sich jedes Überraschungseffektes.
Also, wenn man MICH fragt, wie ich einen Militärschlag durchführen würde, dann würde ich es machen wie die Israeli. Die haben immer, bevor sie einen Krieg begonnen haben, lautstarke Friedensverhandlungen geführt und wie Zucker geredet. Und still und unauffällig und sehr überraschend angegriffen, wie ZB den Libanon 2006. Das kam ohne Vorwarnung, da war selbst der Hisbollah Chef überrascht. Und gerade so war es auch am 5.9. 07.
Kommentar von MRGreeny74 am 17. September um 19:40 Uhr
Nein, natürlich wäre eine Veröffentlichung der Angriffspläne eine Ente. Aber solche Aktionen haben durchaus auch einen Sinn, denn die USA erreichen damit ein gewisses Panikverhalten, und das nicht nur bei uns, sondern auch bei den Iranern. Jemand der durch Drohungen eingeschüchtert wird der fühlt sich bedrängt und kann durchaus zu “unüberlegten” aktionen getrieben werden.
Ein bisschen sticheln, reizen und drohen hat noch nie geschadet um seinen Gegner aus der Reserve zu locken ;-).
Wie auch immer. Eines steht für mich fest. Ein Krieg gegen den Iran kann und wird in nächster Zeit nicht stattfinden. Damit kommen die USA niemals durch, es sei denn sie schaffen einen Grund der wieder einmal die Weltgemeinschaft hinter die USA vereint.
Diese ganze Propganda wie :” der Iran liefert Waffen an Aufständische”, oder, “die Iranischen Revolutionsgarden sind eine terroristische Vereinigung”, reichen einfach nicht für grössere Aktionen.
Kommentar von kewil am 18. September um 00:10 Uhr
Alles dummes Zeugs für Politanalphabeten!
Kommentar von schurke! am 18. September um 00:19 Uhr
haben die US nichts aus operation earnest will gelernt? ist den abgehobenen strategen eigentlich klar das der iran ganz sicher die strasse von hormuz dicht machen wird und dadurch eine wirtschaftskrise auslösen wird? aber vielleicht ist das ja erwünscht um eine rechtfertigung zu haben. es gibt berichte das der iran im besitz von SS-N-22 Sunburn ist. damit können sie zwar die bombardierungen nicht verhindern, herr über hormuz sind sie damit allemal, zumindest der nachschub ist gestört.
nachdem china ein wichtiger wirtschaftspartner von iran ist - die chinesen haben ganz sicher kein verständnis das die cowboys ihre öllieferungen behindern (japan wird da ähnlich denken) kann es gut sein das china über umwege den iran helfen wird. sei es durch gezieltes abstossen der $ reserve oder durch waffenlieferungen - zb. die sunburn wurde von china adaptiert (3M-80MBE).
Kommentar von FPL am 18. September um 00:45 Uhr
Wenn die USA das machen !
Dann stehen sie bald alleine da !
So bitte nicht.
Selbst Tony Blair würde da auch nicht mehr mitgemacht haben.
FPL
Kommentar von woody am 18. September um 05:38 Uhr
offtopic
aeh sorry nur ganz kurz kann mir von euch vllt jemand n paar links zu amerikanischen/kanadischen seiten geben wos halt dann vllt auch von vor ort gibt
so ueber die verhaeltnisse in den staaten oda noch besser in canada.
merci
Kommentar von Sitting-Bull am 18. September um 06:05 Uhr
@ Marcel: Du hast aber schon mal von den Downing Street Memos gehört und kennst den Artikel “Produkt Irak Krieg zu vekaufen?”
Ich jedenfalls habe ein deja vué
Kommentar von MRGreeny74 am 18. September um 06:54 Uhr
möchtest Du uns gern etwas mitteilen, kewil ?
Kommentar von xonatas am 18. September um 09:41 Uhr
@MRGreeny74
mitzuteilen hat der kewil Blog schon was. Links zu Hasspredigten und Kriegsmission “christlicher” Taliban-Prediger beispielsweise. Was zu beweisen wäre, wen ich auf den Blog verweisen würde. Warum aber sollte ich auf eine virtuelle Müllhalde verlinken, solange sie noch nicht allgemein bekannt ist
“jugendfreie” Kostprobe:
Kommentar von basilisk am 18. September um 10:02 Uhr
@markus
Tönt sehr bedrohlich, aber um was geht es da? Hab ich was verpasst?
Kommentar von alexandra am 18. September um 22:38 Uhr
hallo, ich habe auch dazu geschrieben
(Iran-Countdown)
und sehe die warnungen als einen weg, es zu verhindern - deswegen lassen auch militärs und geheimdienstler immer wieder was durchsickern. heute zb sagte ein früherer leiter des central command für den mittleren osten, dass man auch mit eiem iran leben kann, der ein paar atomwaffen hat.
kouchner wollte meiner einschätzung nach warnen und nicht den krieg herbeiführen oder gar, dass frankreich und die EU ihn führen. mit keinem wort hat er es befürwortet, sondern gesagt, dass man sich auf das schlimmste vorbereiten müsse, und dies sei krieg (wessen krieg wohl? der USA! )sarkozy sagte nach dem besuch bei bush, dass bush offenbar unbedingt den iran angreifen will.
es wird auch so getan als sei die EU für krieg (manche in den USA wollen es so sehen), nur weil sie nicht mehr zu weiteren Sanktionen bereit ist. die USA wollen diese erzwingen - für die EU ist der iran aber auch ein handelspartner….
Kommentar von A.Berger am 19. September um 10:21 Uhr
Angenommen, die USA greifen den Iran an.
Was wäre dann?
Die Iraner sagen, sie haben 20. ooo Selbstmordattentäter ausgebildet, die dann - nach eigener Wahl, schon ausgesuchte Ziele in Israel und andere US Ziele weltweit angreifen werden. Sie sagen, daß sie bei jedem Angriff, egal von Israel oder USA, IMMER gegen BEIDE zurückschlagen werden, weil die unter einer Decke stecken.
Und was würden die irakischen Schiiten machen?
Ich glaube nicht, daß diese sich einem Aufruf ihres obersten schiitischen Religionsführers verweigern würden. Denn dieser ruft dann logischerweise zu einem Angriff der Iraker auf sämtliche USBasen im Irak auf.
Die irakischen Schiiten haben bisher Frieden gehalten und sich noch nie gegen die US Besatzung aufgelehnt. Sistani ist klug.
Also, wenn DIESE Leute, die immerhin 2 Drittel der irakischen Bevölkerung ausmachen, plötzlich die stationierten US Soldaten angreifen, dann gute Nacht, US Armee!
Ein paar der “verschwundenen” 190.000 US Waffen werden sich gewiss in ihren Arsenalen finden.
Wenn die Schiiten aufstehen, wie sollten die ermattete USA sich verteidigen und notfalls ihre abertausende Panzer und schwere Maschinen zurückziehen, das funktioniert nicht so schnell, sie müßten schweres Gerät zurücklassen und könnten, wer es nicht bis zur Türkei schafft, nur noch ausgeflogen werden.
DENN der Rückzugsweg über die Straße von Hormuz wird ihren Transportschiffen verwehrt sein, denn diese Straße haben die Iraner als erstes vermint. Und die eingesperrten Flugzeugträger im persischen Golf bekommen die technisch überlegene Sunburn zu spüren.
Die Iraner mögen gewiss bis auf Null zerbombt werden, doch die USA wird im Irak und im Golf eingekesselt sein und dort ihr Stalingrad erleben. US Kriegsgefangene überall, was wäre das für ein Anblick!
Ahmadinedschad hat bereits klar gesagt, die USA kann zwar einen KRIEG beginnen, BEENDEN wird sie ihn aus eigener Kraft aber niemals können.
Kommentar von A.Berger am 19. September um 10:39 Uhr
Ich denke, das obiger Widerstand sowieso ausreichen würde, um die US Truppen im Irak zu Geiseln zu machen. Aber man soll trotzdem im Hinterkopf behalten, daß dann natürlich auch
1.) die Schiiten in Saudi Arabien aufstehen. In den Regionen der Saudi Ölfelder am persischen Golf wohnt nämlich eine sehr starke unterdrückte SCHIITISCHE Minderheit. Da gibts jede Menge harmlose Ölabeiter als potentielle Attentäter bei den Saudi Quellen. Abgesehen davon, daß die Saudi, Kuweiti usw. Ölschiffe wegen der Hormuz Blockade den persischen Golf nicht mehr verlassen können.
2.) die Hamas im Gaza ihre Raketen zeitgleich auf Israel abfeuert und im Binnenland losschlägt.
3.) Die Hisbollah im Norden Israels zuschlägt und Siniora aus seinem Amtssitz verjagt.
4.) Die Syrer werden dann wohl auch nicht stillhalten.
Die USA irrt also schwer, wenn sie glaubt, die Schiiten mit einer 3 Tages Bombardierung von 2000 Zielen aus der Luft besiegen zu können.
Ist richtig lächerlich, dieser “Plan”.
Kommentar von Franz-Josef Hanke am 19. September um 19:36 Uhr
Israel hat den Ghasa-Streifen zu “Feindlichem Gebiet” erklärt. Ich glaube, die werden da in den nächsten Tagen aufzuräumen versuchen.
Was die “Pläne” betrifft, die da “durchgesickert” sind: Ich halte sie für Psychologische Kriegsführung gegen den Iran. Ich glaube nicht, dass irgendjemand in der Demokratischen Partei der USA noch irgendeinem Krieg zustimmen wird. Den kann Bush niemals gewinnen. Gegen den Iran beißen sich die USA die Zähne aus.
fjh
Kommentar von Franz-Josef Hanke am 19. September um 19:40 Uhr
Ergänzung: Es sei denn, ein Krieg gegen den Iran würde mit einer Atombombe zu legitimieren versucht. Ein False-Flag-Terror (Anschlag unter falscher Flagge) wäre die einzige Option, mit der Bush einen Krieg gegen den Iran durchsetzen würde. Eine zweite Möglichkeit wäre noch, wenn Israel den Krieg begänne und er seinen “Freunden” dort zu Hilfe eilen müsste.
fjh
Kommentar von Omid Bochum am 19. September um 20:00 Uhr
Ich bin ein Mitglied von Tapsh-2012.com.
Wir sind ein Projekt aus Deutschen und Iranern.
Wir setzen uns seit einem Jahr itensiv mit IRAN auseinander.
EIN krieg gegen den IRAN ist ein großer Fehler.
Überhaupt jede Art von Gewalt, wird die Lage im nahen Osten weiter zum Kochen bringen.
Als Deutsch-iraner hoffe ich sehr, daß die europäischen Politiker und Massen die Dummheit eines Krieges begereifen und nicht mitmachen.
Kommentar von A.Berger am 20. September um 10:34 Uhr
Ahmadinedschad will anläßlich seines New York - UNO- Besuches auch Ground Zero besuchen und dort einen Kranz niederlegen.
Diese äußerst freundliche Geste gegenüber den unschuldigen Opfern vom 11. September ist in den USA höchst unerwünscht. Dieser Besuch wird ihm untersagt (!). Offenkundig wird alles, was dazu beitragen kann, den iranischen Präsidenten im Volk sympathisch zu zeigen, hintertrieben.
Hillary Clinton entblödet sich nicht zu behaupten, der (schiitische) Iran stecke mit der (sunnitischen, von den Saudis geförderten) Al Khaida unter einer Decke.
Jeder weiß, daß die Taliban und der Iran politische Gegner waren und daß der Iran durch die Militärintervention in Afghanistan gestärkt wurde und daß historische Bruchlinien zwischen Sunniten und Schiiten hindurchgehen. Aber diese US Eliten wollen offenkundig DERART BLÖD LÜGEN und ihr Volk verdummen, daß es geradezu unerträglich ist.
Die Polemik und Kriegsgier der Demokraten ist um keinen Deut besser als jene des republikanischen Bush Clans. Die Demokraten fordern doch nur deshalb den Irakabzug, damit Bushs republikanischer Kandidat bei den Wahlen 2008 schlechter dasteht als der Demokrat. In Wahrheit vertreten Clinton und Obama ein Irak- Dreiteilungsprogramm, das zu weiteren Millionen- Binnenvertreibungen und zu grausamen ethnischen Säuberungen führen wird.
Die Demokraten haben Bush die Erlaubnis zur Kriegführung gegen den Iran bereits gegeben, der Kongress braucht vor dem Angriff nicht mehr gefragt zu werden, die Ermächtigung ist bereits durchgewunken, auch zusätzliche Gelder
wurden bewilligt.
Es ist wahrlich nicht zu fassen. Das einfache US Volk ist verarmt und ausgeplündert und demonstriert gegen diese bösartige internationale Aggression ihrer Elite. Diese US Elite wird sehr bald endgültig scheitern und für ihre Kriegsverbrechen und Aktien- und Spekulationsbetrügereien reihenweise ins Gefängnis wandern.