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Tom Hanks und der Kennedy-Mord

Wie man Vertrauen verspielt



Über diese Stelle im Simspons-Kinofilm habe ich sehr gelacht:

Es gibt einen Komplott. Die Regierung plant, Springfield heimlich dem Erdboden gleich zu machen. Mit einer raffinierten PR-Kampagne soll verschleiert werden, dass schon Teile weggesprengt wurden.

„Hallo, ich bin Tom Hanks. Die US-Regierung hat ihre Glaubwürdigkeit verloren. Deshalb hat sie sich etwas von meiner geliehen.“

„Ich freue mich, Ihnen allen von dem neuen Grand Canyon berichten zu können, kommen Sie am Wochenende, es ist östlich von Shelbyville und südlich von Capital City“.

Marge ist entsetzt, als sie die Bilder von zuhause sieht. „Das ist doch Springfield !“

„Hier ist oder war nie irgendetwas in der Nähe - nirgends! Ich bin Tom Hanks. Und wenn Sie im Begriff sind eine Regierung zu wählen, der Sie vertrauen, warum nehmen Sie nicht diese?“

Diese Worte von Tom Hanks klangen mir sofort wieder im Ohr, als ich das hier las:
“Eine neue Miniserie im US-Fernsehen will die Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit dem Tod von John F. Kennedy widerlegen und Lee Harvey Oswald als Einzeltäter darstellen.

Die Miniserie wird von Tom Hanks zusammen mit Gary Goetzman und Bill Paxton produziert.

Goetzman sagte gegenüber Variety: ‘Ich dachte wirklich, dass es da eine Verschwörung gab. Aber nachdem man das Buch (auf dem die Miniserie basiert, ‘Reclaiming History: The Assassination of President John F Kennedy’ von Vincent Bugliosi) gelesen hat, ist es einem fast schon peinlich, dass man je an eine Verschwörung geglaubt hat’.”

Zum Glück kann nicht einmal die “Glaubwürdigkeit” eines Tom Hanks den wichtigsten Beweis im Fall Kennedy widerlegen, und das ist und bleibt der Zapruder-Film:


Zumindest der letzte Schuss kam von vorn, denn Kennedys Kopf wird deutlich sichtbar nach hinten geschleudert. Oswald war aber hinter Kennedy positioniert.

Warum wird so ein Propagandamüll überhaupt finanziert, der schon von Anfang an widerlegt ist? Die Zuschauer sollten das mit Boykott honorieren.

Für mehr Informationen über die Ermordung Kennedys lese man bitte hier:

Nach 44 Jahren - Kennedy’s Mord aufgeklärt?

DaRockwilda

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Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 14. August 2007 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Medien eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von TheIfrit am 14. August um 08:41 Uhr

Jetzt ist nur die Frage, was war zuerst da?

Die Idee für Tom Hanks im Simpsons-Film oder die Information, das Tom Hanks diese miniserie produzieren will.

Ich tippe ja auf die Miniserie, da die Simpsons ja nicht das erste mal sowas in der Art aufgreifen.

Und solange solche “Untersuchungsberichte” für Jahrzehnte zurückgehalten werden muss ja was faul sein. Erst recht, wenn man es nötig hält, mal wieder Propaganda für das Ergebnis des “Untersuchungsberichte” zu machen.

Mal sehen, wann die Miniserie zu 9/11 kommt um…

Man muss ja eine Behauptung nur oft genug wiederholen… irgendwann wird sie zur Wahrheit.

Lang lebe die Propaganda

VG
TheIfrit

Kommentar von Peinhart am 14. August um 08:53 Uhr

Und um eine Brücke zu schlagen zu einem anderen hier gerade diskutierten Thema suche man mal im Netz nach den Stichworten ‘Kennedy’ und ‘Executive Order 11110′. Diese Order - die nichts anderes besagt als dass dem US-Schatzamt (’Treasury’), also ‘der Regierung’ erlaubt wird, Geld in Umlauf zu bringen, das nicht gegen Zinsen bei der (’privaten’) Federal Reserve geliehen werden muss - wurde von L.B. Johnson denn auch ganz schnell wieder kassiert. Die Verschuldungskrise, in der wir uns momentan befinden, und auch die absurde Stellung der USA als ‘Weltgüterstaubsauger’, wäre in dieser Form undenkbar, wenn die Direktive Bestand gehabt hätte.

Ich möchte an dieser Stelle aber ’sicherheitshalber’ auch noch einmal wiederholen - Geldkritik ist richtig und wichtig, aber sie stösst nicht zum Kernproblem vor, das mE immer noch der Widerspruch ‘gesellschaftliche Produktion vs private Aneignung’ ist. Das Geldsystem bedient und verschärft diesen Widerspruch nur.

Kommentar von alexandra am 14. August um 08:53 Uhr

hi, interessanter artikel - aber ein kleiner kommentar zum kommentar: es gab schon mal 9/11 bei south park, da wurden kritiker als durchgeknallte verschwörungstheoretiker dargestellt. auch der klimawandel wurde dort schon durch den kakao gezogen (auch alles lächerlich usw).
müsste zu finden sein bei youtube.

lesefutter für kritische menschen :-)

http://www.ceiberweiber.at
http://alexdailynotes.blogspot.com

Kommentar von TheIfrit am 14. August um 09:00 Uhr

aber ein kleiner kommentar zum kommentar: es gab schon mal 9/11 bei south park, da wurden kritiker als durchgeknallte verschwörungstheoretiker dargestellt.

Das ist richtig, aber ich meinte eher etwas, dass die Argumente der Bush-Administration immer und immer wiederholt, bis der Widerspruch im erstirbt und die Leute es glauben. In den Geschichtsbüchern stehts ja eh schon. nun muss, wie ebenfalls von den Administrationen geplant nur noch das Internetvolk mundtot gemacht werden. Und das versuchen sie dan eben duch wieder- und wiederholte Beschallung mit den gleichen Argumenten bis diese eben auch noch vom letzten geglaubt werden.

Kommentar von TheIfrit am 14. August um 09:01 Uhr

Zusatz:
und dem hinstellen der Blogger und Kritiker als Terroristenhelfer.

Kommentar von PatJe.de » Tom Hanks und der Kennedy Mord | Politisches Blog von Patrick Jedamzik am 14. August um 10:46 Uhr

[...] Politblog berichtet unter Anspielung an Tom Hanks “Gastauftritt” im neuen Simpsons Film über ein neues Projekt von ihm, Gary Goetzman und Bill Paxton bei dem in einer Miniserie die Verschwörungstheorien über Kennedys Ermordung aufgearbeitet werden sollen. Wie in dem Videospot, bei dem Tom Hanks die verspielte Glaubwürdigkeit der Regierung wiederherstellt, sieht Politblog hier ebenfalls Fakten verletzt und beruft sich auf den Zapruder-Film (YouTube): [...]

Kommentar von Steve Austin am 14. August um 12:16 Uhr

DaRockWilda hat am Ende des Textes auf was sehr feines hingewiesen:Nämlich die BEWEISE!
Wenn man einen Mord vor Gericht verhandeln muss schaut man immer welche Beweise für die Tat gibt es? Nun in dem Fall ist eindeutig der Zapruder Film einer der besten Beweise. Es gibt aber auch andere wie sämtliche Zeugenaussagen, Schüsse seien vom Hügel gekommen etc., der Gegenbeweis das es so einen Scheiss wie die “Magische Kugel” nicht gegeben hat und laut physikalischen Gesetzen nicht auf diesem Planeten geben wird(Sorry für die Leute die das immer noch glauben ich empfehle Ihnen sich auf einer Erde in einem Paralelluniversum umzuschauen vielleicht finden Sie da so etwas), die verfälschte 2. Autopsie die von Militärärzten durchgeführt wurde, das zunächst verschwundene Gehirn des Präsidenten usw. usw…….(Kein Anspruch auf Vollständigkeit)!

Wenn man sich das alles anschaut, dann muss man kein Verschwörungstheoretiker sein, um zu wissen HEY DUDE HIER LÄUFT WAS SCHIEF!

Das nächste was man sich in einem Mordfall anschauen würde ist das Motiv oder “Wem nützt die Tat?”, da die Elefantenspuren zu diesem Sündenbock führen, sollte auch da das Motiv mit Vorsicht genossen werden, was hat dieser Mensch davon?Es haben viel eher andere Menschen von diesem Tod Kennedys profitiert, darunter auch der MIK. Nachdenken und wie schon erwähnt wurde BOYKOTIEREN!

Kommentar von Fearmonger am 14. August um 19:38 Uhr

Super die Beiträge über das JFK Attentat! Danke dafür.

Das Bush senior auch in diesem “theater” mitgespielt hat war mir bisher unbekannt. Es ist schon auffällig wie diese “Familie” bei gewissen Ereignissen immer wieder auffällt. Prescott Bush’s Geschäfte mit den Nazis und seine Putschträume.

Interessant sind übrigens auch die Bush Sr. Verbindungen zur Familie vom Reagan Attentäter, John Hinckley Jr.

Man muss sich schon ab und zu am kopf kratzen..

Zum möglichen Motiv der “Geldverschwörung”:

Bei der Order 11110 handelte es sicht nicht um normale US Dollarnoten (also mmmh “spielgeld”) sondern um Silberzertfikate. Quelle: Seite 632, Die Kreatur von Jekyll Island

Kommentar von Peinhart am 14. August um 20:11 Uhr

Bei der Order 11110 handelte es sicht nicht um normale US Dollarnoten (also mmmh “spielgeld”) sondern um Silberzertfikate.

Richtig - aber zu der Zeit war ja der Dollar auch noch offiziell ‘goldgedeckt’, man entschied sich vielleicht oder vermutlich für Silber, weil es nicht so leicht zu ‘monopolisieren’ ist. Wie dem auch sei, es war ein ‘gesetzliches Zahlungsmittel’ (mW gingen sogar rund 4 Milliarden dieser ‘United States Notes’ sogar noch raus, die wurden dann später unauffällig eingezogen) und es hätte wie gesagt die Regierung befähigt, sich für Staatsauf- und ausgaben ein eigenes, nicht zu verzinsendes ‘Parallelgeld’ herauszugeben. Für ‘John Doe’ wäre das in der Praxis nichts anderes gewesen als bspw die Noten der Bank of England und die der Bank of Scotland in UK.

Kommentar von pony_huetchen am 14. August um 20:34 Uhr

Hier hatte ich mal einiges in einem Kommentar zu FED-Noten, United States Notes, Golddeckung, Silber etc. pp mit genauen Jahresangaben und Links zusammengetragen. :-)

Das war im Zusammenhang mit dem JFK Artikel, in dem es in den Kommentaren auch um die EO 11110 ging.

Kommentar von Fearmonger am 14. August um 21:02 Uhr

(mW gingen sogar rund 4 Milliarden dieser ‘United States Notes’ sogar noch raus, die wurden dann später unauffällig eingezogen)

Die Verordnung wies das Ministerium nicht an die Silberzertifikate auszugeben. Es wurde lediglich *ermächtigt* dies zu tun falls es nötig wäre. Dieser Fall trat niemals an. Die letzte Ausgabe von Silberzertifikaten geschah 1957, sechs Jahre vor der Verordnung Kennedys. Ausserdem wurde die Verordnung 11110 erst 1987 von Reagan aufgehoben mit Verordnung 12608. Die US Regierung liess 1963 tatsächlich Geld drucken, doch dies auf Geheiss einer anderen Veordnung des Kongresses aus dem Jahr 1868 welcher besagt dass das Ministerium eine bestimmte Menge an US Banknoten bereitstellen muss. Einige dieser neuen Noten kamen in Umlauf wurden aber rasch von Sammlern aufgegriffen und “gebunkert”. Es war nie ein grosser Teil des Geldvorrates und handelte sich nicht um Geld das mit der Verrodnung von Kennedy geschaffen wurde sondern um Geld das mit der Verordnung von 1868 geschaffen wurde.

grüsse

Kommentar von bio am 16. August um 12:47 Uhr

Kennedy wurde ermordet. Soviel ist klar. Aber die ganze Frage nach dem wer verhindert seit Jahrzehnten die viel wichtigere Frage nach dem warum. Nur vereinzelt werden Gründe genannt und wenn, dann nicht ausreichend analysiert. Wenn man sich mal sämtliche Morde von bedeutenden Politikern in der Geschichte der VSA ansieht - und damit meine ich nicht nur Präsidenten, sondern eben auch Senatoren, Abgeordnete, Gouverneure usw. , und welche entscheidenden Prozesse diese vorantreiben wollten - dann wird schnell klar, warum diese ermordet wurden. Alle - wirklich alle - wollten die Macht der Banken brechen. Egal, ob durch Einführung einer Regierungswährung, der Beschneidung des Zinsgeldsystems und/oder Verhinderung (bzw. später Zerschlagung) des Federal Reserve Systems. Dass Kennedy zudem noch die CIA und andere Geheimdienststrukturen zerschlagen wollte, weil er diese als Schattenarmee und Handlanger des militärisch-industriellen Komplexes sowie als verlängerten Arm der Geldelite ansah, zeigt lediglich, wie gefährlich Kennedy den eigentlichen Machthabern geworden ist. All dies hat Kennedy in berühmten Reden dem amerikanischem Volk auch mitgeteilt und um deren Mithilfe gebeten. Und die, die zugehört haben und um ihre Macht bangten, haben ihn ganz sicher auch ermordet bzw. ermorden lassen.

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