Beim Geldmachen auf Kosten der Frauen erwischt?
Studie ermittelt peinliche Ursachen für Brustkrebs
Es ist nicht ausschließlich ein Frauenproblem. Jährlich erkranken in Deutschland auch etwa 350 bis 400 Männer an Brustkrebs. Woher kommt dieses Krankheitsrisiko, das besonders Frauen fürchten?
Brustkrebs ist in der westlichen Welt seit Beginn der 1980er-Jahre statistisch in einer steilen Kurve angestiegen. Erst seit 2005 hat sich eine deutliche Eindämmung der Fallzahlen ergeben. Wie lässt sich das erklären?
Komplexe Gemengelage
Viele potentielle Einfluss-Faktoren wurden und werden diskutiert: ungesunde Ernährung, Rauchen, Kinderlosigkeit, Alkoholübermaß, genetisches Pech, Fettleibigkeit, Mastopathie , ein Alter über 30 Jahren bei der Erstschwangerschaft.
All diese Faktoren können zum Entstehen von Brustkrebs beitragen. Auf einen einzigen Grund wird kein seriöser Wissenschaftler das Erkrankungsgeschehen zurückführen. Angesichts der zahlreichen möglichen Risikofaktoren im von Stress erfüllten westlichen Lebensalltag wäre das Scharlatanerie.
Auffällig aber ist das Vorherrschen individueller statt gesellschaftlicher Ursachen-Zuschreibungen. Es ist bestimmt kein Ausweis von Neutralität und Kompetenz in der Sache, dass im Wikipedia-Artikel Brustkrebs überhaupt nur diese Faktoren berücksichtigt werden. Denn es gibt weitere zunächst unvermutete Verdächtige ausgerechnet im Mediziner-Milieu.
Eine verblüffende Erklärung
Eine verblüffende Erklärung liefert die kürzlich erschienene US-Studie im angesehenen Journal of the National Cancer Institute (2007; 99: 1152-1161). Danach dürfte ausgerechnet die massive Anwendung von Mammografie und Hormontherapie teilweise die gravierende Zunahme der Brustkrebs-Vorkommen ausgelöst haben.
Die beim akribischen Durchforschen von klinischen Daten einer großen Krankenkasse gefundenen Indizien verweisen darauf, dass die Abflachung der Krankenzahlen-Kurve ab 2005 mit dem Abflauen der Hormontherapie und einer leicht von 48 auf 44 Prozent zurückgehenden Akzeptanz der Mammografie zusammenfällt.
Umgekehrt korrelierte der rasante Anstieg um 25 Prozent in den 1980ern und später um 18 Prozent in den 1990ern auffällig mit der erheblichen Propagierung von Mammografie und Hormontherapie in jenen Jahrzehnten. Erst nachdem die Frauen-Selbsthilfe-Gruppe Women’s Health Initiative (WHI) im Juli 2002 wirksam Warnungen vor der Hormontherapie verbreitet hatte, sanken die klinischen Fallzahlen langsam ab.
Die in ihren ökonomischen Interessen angegriffene Gegenseite bestreitet naturgemäß die Stichhaltigkeit des vorliegenden Indizien-Nachweises. Der Lobby-Verbund International Menopause Society (IMS) schießt mit Pressemitteilungen gegen die Aussage, die Östrogen-Einnahme während und nach der Menopause könnte krebsverursachend wirken.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
Der Medizin-Sektor ist ein volkswirtschaftlich extrem lukrativer Markt. Hier werden Milliardenbeträge umgesetzt. Denn wer krank ist und in den USA das unverschämte Glück hat, dass eine Krankenkasse die Kosten übernimmt, stimmt in der Regel aus Angst um sein Leben beinahe allen vorgeschlagenen medizinischen Maßnahmen zu. Wer arm ist, geht leer aus.So jemand erhält dort nur eine minimale Notversorgung, bevor er wieder vor die Tür der Klinik gesetzt wird. Gesundheit ist eine Ware wie Fastfood.
Genau in dieselbe Richtung gehen auch die neoliberalen Bestrebungen der “Gesundheits”-Wirtschaft in Deutschland. Je mehr Klinik-Betten abgebaut werden, desto höher fällt der potenzielle Erlös für die verbleibenden aus.
In den letzten Jahren ist vermehrt darüber diskutiert worden, dass das US-Gesundheitssystem das teuerste weltweit ist. Dabei haben die Amerikaner nach der herrschenden volkswirtschaftlichen Angebotstheorie doch alles richtig gemacht. Die Gedanken der von privatisierter Ökonomie beherrschten Mediziner drehen sich nicht mehr um die Heilung der Patienten. Vielmehr steht der zu optimierende Erlös für Gesundheits-Dienstleistungen und -Produkte im Zentrum allen Handelns und Denkens.
Dass dabei dann für vorhandene Kapazitäten geeignete Krankheiten notfalls erfunden oder zurechtgebogen werden, ist da nicht weiter erstaunlich. Die medikamentöse Vorbeugung gegen menopausebedingte Osteoporose ist nur ein weiteres Muster-Beispiel für eben diesen Trend.
Leider ist die Beweisführung in komplexen medizinischen Kausalitätsfragen ähnlich schwierig wie damals bei der Gesundheitsschädigung durch Rauchen. Die einflussreichen Mediziner-Verbände und die milliardenschweren Konzerne haben als Profiteure gar kein Interesse an der Aufklärung mancher Sachverhalte. Die nicht auf Rentabilität verpflichteten staatlichen und unabhängigen Forscher, die als einzige Sachwalter des Gemeinwohls eigene Kontroll-Studien durchführen müssten, sind in der Regel stark unterfinanziert. Daher sind solche Aufdeckungen wie die vorliegende selten.
Flächendeckendes Mammografie-Screening
Seit 2006 sind in allen deutschen Bundesländern flächendeckend spezialisierte Zentren für Brustkrebs-Früherkennung im Aufbau. In Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen z.B. arbeiten sie zur Jahresmitte 2007 schon landesweit, in Ostbundesländern wie Sachsen werden sie bis Jahresende 2007 alle Regionen abdecken. Bundesweit gibt es fünf Referenzzentren zur Qualitätssicherung, die insgesamt 124 Mammografie-Einheiten betreuen. Das Konzept der Brustzentren ist interdisziplinär: Gynäkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen und teilweise Plastische Chirurgen arbeiten zusammen. Und meist gibt es sogar die offenbar dringend benötigten psychologischen Therapeuten für die Bewältigung der Angst.
In zahlreichen medialen Erfolgsmeldungen der Kassenärztlichen Vereinigungen wird von Teilnehmerinnen-Zahlen von 50-80 Prozent gesprochen. Man muss dazu wissen, dass sämtlich Frauen im Alter zwischen 50 bis einschließlich 69 Jahren schriftlich eingeladen werden, alle zwei Jahre erneut an der für sie kostenlosen Mammografie-Reihenuntersuchung, auch Screening genannt, teilzunehmen.
Als wichtigstes Argument für dieses Screening wird hervorgehoben, die Mammografie könne Veränderungen der Brust sichtbar machen, lange bevor sie ertastet werden könnten. Nicht ohne Weiteres ausgewiesen wird, dass es auch eine große Anzahl sogenannter “falsch positiver” Werte gibt, mit allen Folgen von fehlgeleiteter Panik bis Todesangst für die betroffenen Frauen. Der diagnostische Wert der Screenings ist durchaus nicht so einwandfrei und unumstritten wie dargestellt. Die Belastung durch die Röntgenstrahlung hängt dabei auch von der Technologie der eingesetzten Instrumente ab. Sicher aber könnte die Aufsummierung der zahlreichen Röntgenuntersuchungen, die im Lauf des Lebens und Dignostizierens verabreicht werden, selbst wieder krebsauslösend wirken.
Innerhalb der Ärtzteschaft wird um die finanziellen Früchte dieses als Vorsorge deklarierten Langzeit-Experiments teilweise erbittert gestritten. Bei der Überweisung durch Frauenärzte in entsprechende Kliniken flössen “Schmiergelder”. So lautet der Vorwurf von Insidern, wie die Deutsche Ärztezeitung berichtete. Die bestehenden großen Zentren würden außerdem gegenüber den niedergelassenen Ärzten benachteiligt, obwohl sie Methoden wie die Stanz-Biopsie nicht beherrschten. Der Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), Maximilian Reiser, ist regelrecht böse über den Gang der Entwicklung und zwar aus überwiegend ökonomischen Gründen.
Eine risikolose Alternative?
Eine uneingeschränkt erfreuliche, vollkommen nicht-technologische Neuerung bietet seit kurzem die Berufsausbildung für blinde Frauen zur Medizinischen Tast-Untersucherin (MTU). Blinde Brustkrebs-Diagnoseschwestern können ihren durch die Punktschrift ohnehin bestens geschulten Tastsinn durch eine entsprechende Fachausbildung sinnvoll medizinisch einsetzen. Die Idee hatte Frau Prof. Dr. med. Maria Hengstberger vor etwas mehr als 20 Jahren.
In Deutschland gibt es aktuell ein entsprechendes Modellprojekt im nordrhein-westfälischen Düren. Im Oktober 2007 startet der zweite Ausbildungsjahrgang mit fünf Frauen. Der Landschaftsverband Rheinland trägt bis Juli 2008 die Kosten. Was nach diesem Pilot-Projekt “Discovering Hands” kommt ist ungeklärt.
Die ausgebildeten MTUs sollen die Fachärzte in Kliniken und Praxen unterstützen. Die Vorsorge-Untersuchung durch MTUs soll in den Praxen künftig für kostendeckende 25 Euro angeboten werden. Der Erfolg hängt indes davon ab, ob die Patientinnen das neue Angebot annehmen.
© Politblog - Lizenzrichtlinien
Es ist nicht ausschließlich ein Frauenproblem. Jährlich erkranken in Deutschland auch etwa 350 bis 400 Männer an Brustkrebs. Woher kommt dieses Krankheitsrisiko, das besonders Frauen fürchten?
Brustkrebs ist in der westlichen Welt seit Beginn der 1980er-Jahre statistisch in einer steilen Kurve angestiegen. Erst seit 2005 hat sich eine deutliche Eindämmung der Fallzahlen ergeben. Wie lässt sich das erklären?
Komplexe Gemengelage
Viele potentielle Einfluss-Faktoren wurden und werden diskutiert: ungesunde Ernährung, Rauchen, Kinderlosigkeit, Alkoholübermaß, genetisches Pech, Fettleibigkeit, Mastopathie , ein Alter über 30 Jahren bei der Erstschwangerschaft.
All diese Faktoren können zum Entstehen von Brustkrebs beitragen. Auf einen einzigen Grund wird kein seriöser Wissenschaftler das Erkrankungsgeschehen zurückführen. Angesichts der zahlreichen möglichen Risikofaktoren im von Stress erfüllten westlichen Lebensalltag wäre das Scharlatanerie.
Auffällig aber ist das Vorherrschen individueller statt gesellschaftlicher Ursachen-Zuschreibungen. Es ist bestimmt kein Ausweis von Neutralität und Kompetenz in der Sache, dass im Wikipedia-Artikel Brustkrebs überhaupt nur diese Faktoren berücksichtigt werden. Denn es gibt weitere zunächst unvermutete Verdächtige ausgerechnet im Mediziner-Milieu.
Eine verblüffende Erklärung
Eine verblüffende Erklärung liefert die kürzlich erschienene US-Studie im angesehenen Journal of the National Cancer Institute (2007; 99: 1152-1161). Danach dürfte ausgerechnet die massive Anwendung von Mammografie und Hormontherapie teilweise die gravierende Zunahme der Brustkrebs-Vorkommen ausgelöst haben.
Die beim akribischen Durchforschen von klinischen Daten einer großen Krankenkasse gefundenen Indizien verweisen darauf, dass die Abflachung der Krankenzahlen-Kurve ab 2005 mit dem Abflauen der Hormontherapie und einer leicht von 48 auf 44 Prozent zurückgehenden Akzeptanz der Mammografie zusammenfällt.
Umgekehrt korrelierte der rasante Anstieg um 25 Prozent in den 1980ern und später um 18 Prozent in den 1990ern auffällig mit der erheblichen Propagierung von Mammografie und Hormontherapie in jenen Jahrzehnten. Erst nachdem die Frauen-Selbsthilfe-Gruppe Women’s Health Initiative (WHI) im Juli 2002 wirksam Warnungen vor der Hormontherapie verbreitet hatte, sanken die klinischen Fallzahlen langsam ab.
Die in ihren ökonomischen Interessen angegriffene Gegenseite bestreitet naturgemäß die Stichhaltigkeit des vorliegenden Indizien-Nachweises. Der Lobby-Verbund International Menopause Society (IMS) schießt mit Pressemitteilungen gegen die Aussage, die Östrogen-Einnahme während und nach der Menopause könnte krebsverursachend wirken.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
Der Medizin-Sektor ist ein volkswirtschaftlich extrem lukrativer Markt. Hier werden Milliardenbeträge umgesetzt. Denn wer krank ist und in den USA das unverschämte Glück hat, dass eine Krankenkasse die Kosten übernimmt, stimmt in der Regel aus Angst um sein Leben beinahe allen vorgeschlagenen medizinischen Maßnahmen zu. Wer arm ist, geht leer aus.So jemand erhält dort nur eine minimale Notversorgung, bevor er wieder vor die Tür der Klinik gesetzt wird. Gesundheit ist eine Ware wie Fastfood.
Genau in dieselbe Richtung gehen auch die neoliberalen Bestrebungen der “Gesundheits”-Wirtschaft in Deutschland. Je mehr Klinik-Betten abgebaut werden, desto höher fällt der potenzielle Erlös für die verbleibenden aus.
In den letzten Jahren ist vermehrt darüber diskutiert worden, dass das US-Gesundheitssystem das teuerste weltweit ist. Dabei haben die Amerikaner nach der herrschenden volkswirtschaftlichen Angebotstheorie doch alles richtig gemacht. Die Gedanken der von privatisierter Ökonomie beherrschten Mediziner drehen sich nicht mehr um die Heilung der Patienten. Vielmehr steht der zu optimierende Erlös für Gesundheits-Dienstleistungen und -Produkte im Zentrum allen Handelns und Denkens.
Dass dabei dann für vorhandene Kapazitäten geeignete Krankheiten notfalls erfunden oder zurechtgebogen werden, ist da nicht weiter erstaunlich. Die medikamentöse Vorbeugung gegen menopausebedingte Osteoporose ist nur ein weiteres Muster-Beispiel für eben diesen Trend.
Leider ist die Beweisführung in komplexen medizinischen Kausalitätsfragen ähnlich schwierig wie damals bei der Gesundheitsschädigung durch Rauchen. Die einflussreichen Mediziner-Verbände und die milliardenschweren Konzerne haben als Profiteure gar kein Interesse an der Aufklärung mancher Sachverhalte. Die nicht auf Rentabilität verpflichteten staatlichen und unabhängigen Forscher, die als einzige Sachwalter des Gemeinwohls eigene Kontroll-Studien durchführen müssten, sind in der Regel stark unterfinanziert. Daher sind solche Aufdeckungen wie die vorliegende selten.
Flächendeckendes Mammografie-Screening
Seit 2006 sind in allen deutschen Bundesländern flächendeckend spezialisierte Zentren für Brustkrebs-Früherkennung im Aufbau. In Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen z.B. arbeiten sie zur Jahresmitte 2007 schon landesweit, in Ostbundesländern wie Sachsen werden sie bis Jahresende 2007 alle Regionen abdecken. Bundesweit gibt es fünf Referenzzentren zur Qualitätssicherung, die insgesamt 124 Mammografie-Einheiten betreuen. Das Konzept der Brustzentren ist interdisziplinär: Gynäkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Pathologen und teilweise Plastische Chirurgen arbeiten zusammen. Und meist gibt es sogar die offenbar dringend benötigten psychologischen Therapeuten für die Bewältigung der Angst.
In zahlreichen medialen Erfolgsmeldungen der Kassenärztlichen Vereinigungen wird von Teilnehmerinnen-Zahlen von 50-80 Prozent gesprochen. Man muss dazu wissen, dass sämtlich Frauen im Alter zwischen 50 bis einschließlich 69 Jahren schriftlich eingeladen werden, alle zwei Jahre erneut an der für sie kostenlosen Mammografie-Reihenuntersuchung, auch Screening genannt, teilzunehmen.
Als wichtigstes Argument für dieses Screening wird hervorgehoben, die Mammografie könne Veränderungen der Brust sichtbar machen, lange bevor sie ertastet werden könnten. Nicht ohne Weiteres ausgewiesen wird, dass es auch eine große Anzahl sogenannter “falsch positiver” Werte gibt, mit allen Folgen von fehlgeleiteter Panik bis Todesangst für die betroffenen Frauen. Der diagnostische Wert der Screenings ist durchaus nicht so einwandfrei und unumstritten wie dargestellt. Die Belastung durch die Röntgenstrahlung hängt dabei auch von der Technologie der eingesetzten Instrumente ab. Sicher aber könnte die Aufsummierung der zahlreichen Röntgenuntersuchungen, die im Lauf des Lebens und Dignostizierens verabreicht werden, selbst wieder krebsauslösend wirken.
Innerhalb der Ärtzteschaft wird um die finanziellen Früchte dieses als Vorsorge deklarierten Langzeit-Experiments teilweise erbittert gestritten. Bei der Überweisung durch Frauenärzte in entsprechende Kliniken flössen “Schmiergelder”. So lautet der Vorwurf von Insidern, wie die Deutsche Ärztezeitung berichtete. Die bestehenden großen Zentren würden außerdem gegenüber den niedergelassenen Ärzten benachteiligt, obwohl sie Methoden wie die Stanz-Biopsie nicht beherrschten. Der Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG), Maximilian Reiser, ist regelrecht böse über den Gang der Entwicklung und zwar aus überwiegend ökonomischen Gründen.
Eine risikolose Alternative?
Eine uneingeschränkt erfreuliche, vollkommen nicht-technologische Neuerung bietet seit kurzem die Berufsausbildung für blinde Frauen zur Medizinischen Tast-Untersucherin (MTU). Blinde Brustkrebs-Diagnoseschwestern können ihren durch die Punktschrift ohnehin bestens geschulten Tastsinn durch eine entsprechende Fachausbildung sinnvoll medizinisch einsetzen. Die Idee hatte Frau Prof. Dr. med. Maria Hengstberger vor etwas mehr als 20 Jahren.
In Deutschland gibt es aktuell ein entsprechendes Modellprojekt im nordrhein-westfälischen Düren. Im Oktober 2007 startet der zweite Ausbildungsjahrgang mit fünf Frauen. Der Landschaftsverband Rheinland trägt bis Juli 2008 die Kosten. Was nach diesem Pilot-Projekt “Discovering Hands” kommt ist ungeklärt.
Die ausgebildeten MTUs sollen die Fachärzte in Kliniken und Praxen unterstützen. Die Vorsorge-Untersuchung durch MTUs soll in den Praxen künftig für kostendeckende 25 Euro angeboten werden. Der Erfolg hängt indes davon ab, ob die Patientinnen das neue Angebot annehmen.
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Kommentar von Franz-Josef Hanke am 30. Juli um 13:04 Uhr
Noch schlimmer als die Mammografie ist die Chemotherapie. Da werden Medikamente verabreicht, die im ersten Weltkrieg - wennglich freilich auch in weitaus höherer dosierung - als Chemisches Kampfgift eingesetzt worden sind. Ein renommierter Radiologe hat in meinem Beisein geäußert, bisher habe niemand je die Wirksamkeit der Chemotherapie bewiesen.
Verordnet wird sie aber auch, weil nach klinischen Studien Herzeptin bei gleichzeitiger Einnahme der Chemo besser wirkt. Da kommen die Hämmer dann gleich im Sixpack auf die kranken Frauen hernieder. Hormon-Therapie, Chemo-Therapie, Antikörper und Bestrahlung
Ein einziges Medikament für eine einzige Patientin kann dabei bis zu 50.000 Euro pro Behandlung (mehrere Monate täglich bis zwei oder dreimal wöchentlich) kosten. Das ist eine wahre Goldgrube für die Pharma-Industrie!
Weil die meisten Kliniken an irgendwelchen Versuchsreihen teilnehmen, halten sie sich an internationale Verabredungen, welche Medikamenten-Gruppen verordnet werden sollen. Wer diese “Therapie” ablehnt, der riskiert, von der Krankenkasse keine Behandlungskosten und vor allem die übliche Anschluss-Heilbehandlung nicht erstattet zu bekommen.
Einen solchermaßen üblen Druck auf todkranke Menschen halte ich für absolut verwerflich.
Deswegen gratuliere ich zu diesem Beitrag.
fjh
Kommentar von freedomfighter am 30. Juli um 13:24 Uhr
seitdem(anfgang 1900) sich rockefeller in die pharmaindustrie eingekauft hat, um nicht zu sagen übernommen hat und mit der zell-krebsforschung begonnen hat….
ist krebs um 2000% gestiegen.
empfehle das buch “rockefeller medicine man”…
das alte prinzip: krankheit in die welt setzen und mit teuren heilmethoden riesen profit machen.
die mittel der chemotherapie sollen nichts anderses als billige pestizide sein…
man sieht auch bei z.b. hunden und ratten die folgen dieser experimente… bei der laborratte ist es ja allgemein bekannt…
auch impfungen wurden schon mit krebsviren bzw krebserregenden viren entdeckt auch mit hiv viren nebenbeigesagt. offiziell rausgekommen!!
aktuelles beispiel : gardasil … hier wird ein absolut fragwürdiges mittel frauen ab 9 jahren gespritzt, welches lebende krebsviren beinhaltet…. das die positive wirkung absolut fragwürdig ist..bzw schon tödlich war und heftige nebenreaktionen gezeigt hat!
gardasil
die pharmaindustrie/ medizin ist zu einem kontrollinstrument geworden mit dem leichtfertig über unsere leben entschieden wird, bzw wir bewusst kurz/ und vor allem langfristig ausgerottet werden sollen.
dahinter steckt das prinzip der EUGENIK !!! mitdieser kranken philosophie begründen die eliten unsere ausrottung !!
darwin zb war auch ein eugeniker….
die umweltverbände, wissenschaften, verbände für kinderforschung,gehirnforschung… im prinzip alles ist mit der eugenischen philosophie in zusammenhang zu bringen !!
gardasil link
also, informiert euch sehr gut, mit was ihr eure kinder oder euch impft !!!
Kommentar von Morla am 30. Juli um 18:06 Uhr
Danke für den sehr informativen Artikel! Auch in Mecklenburg-Vorpommern hat man jetzt die “Pfründe” verteilt. Bald werden die betroffenen Frauen ihre Einladung zum Screening erhalten. Ob Mammographie oder CT, derart teure Untersuchungsformen müssen sich ja schließlich auch in klingender Münze bemerkbar machen. Es ist für mich unverständlich wie man über die steigenden Kosten im Gesundheitswesen jammert, um dann solche flächendeckenden Untersuchungsmethoden einzuführen. Nur gut, dass die geschichte mit der Verpflichtung an derartigen Untersuchungen Teilzunehmen, vom Tisch ist. Vorläufig jedenfalls, denn wenn sich herausstellt, dass gerade in den neun Bundesländern die Patientinnen derartigen Einladungen nicht so zahlreich nachkommen, wird sicher wieder so ein “Gesundheitspolitiker” auf die Idee kommen, um dann doch die Pflicht einzuführen.
Kommentar von chrisi am 30. Juli um 20:43 Uhr
Danke für diesen guten Artikel!
Bzgl. Impfschäden, meine Schwester wurde 1965 mit mir geimpft, hatte Impfschaden. Sie war nur noch krank und bekam Anfälle. Es war ein 10-Jahre andauernder Leidensweg für sie, genauso für die gesamte Familie.
Meine Mutter hatte den Verdacht, dass die Ursache an diesen Impfungen lag. Und ließ mich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr weiter impfen. Habe gut gelebt damit.
Es ist nicht jeder Mensch gleich und mancher reagiert und mancher nicht.
Aber es gibt sie, diese Impfschäden und zwar mehr als vermutet – es wird totgeschwiegen.
Auch hier in Bayern ist das Mammografie-Screening-Mobil in Zukunft unterwegs!
Ich werde es nur zulassen, wenn ich wirklich Probleme habe, aber nicht vorher!!!
Und auch wie hier bereits angesprochen, wurden in den 80-er Jahren viele Frauen Operationen unterzogen, weil es hieß sie hätten Knoten in der Brust bzw.- Verdacht auf Brustkrebs. Nun mal ganz ehrlich, viele Frauen haben in den Wechseljahren Probleme mit der Brust. Haben Knoten etc. da sich einiges im Körper wieder verändert. Aber die wenigsten hatten tatsächlich Brustkrebs.
Diese Frauen wurden als “Versuchskaninchen” behandelt.
Schön wenn man heutzutage die “Masern-Propaganda” hört sowie, dass sich Mädchen im jüngsten Alter gegen Gebärmutterkrebs impfen lassen sollten.
In unserer Umgebung gab es vor 1 ½ Jahren einen Fall – der Mann bzw. Vater des verstorbenen Kindes saß ziemlich lange in Untersuchungshaft. Er wurde verdächtigt seine Tochter getötet zu haben. Seine Frau hielt immer zu ihrem Ehemann und es stellte sich heraus, dass das Krankenhaus gegen ihre Einstimmung ihr neugeborenes Kind geimpft hat – es hat nicht lange gelebt. Versuche noch den Link zu finden.
Ich habe von Impfungen die Schnauze voll und werde deshalb auch auf Reisen verzichten, die mit Pflichtimpfungen verknüpft sind. Bleibe ich halt zu Hause – hier ist es auch schön, oder fahre in Länder die dies nicht verlangen.. Aber wenn man einen Fall in der eigenen Familie hatte, wird man vorsichtig, da man davon ausgehen kann, dass wir besonders empfindlich darauf reagieren.
Im übrigen wird auch von Ärzten sehr wenig aufgeklärt gegenüber Eltern, die ihre kleinen Kinder z.B. gegen Kinderlähmung impfen lassen. Hier ist es eigentlich ein MUSS, dass sich die Eltern zeitgleich impfen lassen, ansonsten erkranken die Eltern an Kinderlähmung (Kontakt mit Exkrementen) und landen im Rollstuhl. Auch hierzu kenne ich einen Fall.
Die Pharma-Industrie- wie hier schon festgestellt – kassiert nur ab. Die Kohle ist wichtig – Menschleben interessiert hier auf keinem Fall.
Edit: Tut mir leid, Chrisi. Dieser Link führte zu einer absolut unseriösen Seite. Mit denen können und wollen wir nicht verlinkt sein. Das sind üble Geldschneider, die mit der Not anderer Menschen Kohle machen. Und sie behaupten nicht nur sachlich / wissenschaftlich totalen Blödsinn, sondern sie lügen nachweislich. Hinzu kommt, dass man von den Seiten einsdreifix im tiefsten braunen Sumpf landet. Also auf rechtsradikalen Seiten. Das ist keine Zensur an der Tatsache, dass die Pharmaindustrie mit z.T. unnötigen Impfungen Milliardengewinne rücksichtslos auf Kosten der Gesundheit der Menschen einfährt.
pony
Kommentar von chrisi am 30. Juli um 21:23 Uhr
@pony
Sorry
Das wußte ich nicht. Tut mir leid. Ist gut, daß du soviel Hintergundwissen hast. Bin ab jetzt vorsichtiger mit Link-Hinweisen.
Schaue mir morgen die ganze Sache nochmal genau an, und dann funke ich an. Im übrigen Danke für deine M. du weißt Bescheid, schaue nicht immer nach - habe nicht soviel Zeit (sage nur Juni) Das letzte Thema hat sich erledigt - habe dich verstanden.
Danke an die ganze “Belegschaft” ihr helft mir total!”
Bin froh das es euch gibt.
LG Ch.
Kommentar von chrisi am 30. Juli um 21:37 Uhr
@pony
habe nur kurz Zeit - nur meine Frage - kann jetzt nicht nachschauen - aber verdammt, kommt man hier in diesem Lande nur noch an braune Gülle, wenn man nicht genau nachliest und schaut?
Schön langsam habe ich die Schnauze aber wirklich extrem voll von dieser Drecksbagae - und gegen die unternimmt keiner was?
Aber wir werden von Schäuble hingestellt als wären wir Terroristen? Verschwöhrer etc.?
Kommentar von pony_huetchen am 30. Juli um 21:42 Uhr
Es kommt eine Mail
mit mehr Details.
Kommentar von chrisi am 30. Juli um 21:43 Uhr
@pony
Danke Dir - liebe Grüße von Chrisi
Kommentar von Archibald am 30. Juli um 22:55 Uhr
> aber verdammt, kommt man hier in diesem Lande nur noch an braune
> Gülle, wenn man nicht genau nachliest und schaut?
selbige ist in diesem Land seit geraumer Zeit an den Hebeln der Macht - guten Morgen!
Kommentar von Abha am 30. Juli um 23:45 Uhr
“selbige ist in diesem Land seit geraumer Zeit an den Hebeln der Macht - guten Morgen!”
Hey, aber doch nicht nur! Es gibt noch mächtigere Mächte ;-))
( habe in letzter Zeit die wundervollsten Regenbögen am Himmel gesehn! WOW)
Zum Thema - Brustkrebs: Danke für diesen Artikel!
Liebe Frauen, kümmert euch um um Euch und stillt eure Kinder! Schluckt nicht soviel Pillen und gebt nicht soviel Macht an weißkittelige Chefärzte und werft ab u. an das Business-Kostümchen u. die Highheels in die Ecke und tanzt barfuss durch den Regen!
Cheerfull Greetz!:-)
PS:
@Chrisi
hab deinen komment auch ohne link sehr gut verstanden, thanx! die Eigenverantwortung ist sehr wichtig- egal ob Schulmedizin oder Alternativ- niemals die Eigenverantwortung abgeben!
Kommentar von Franz-Josef Hanke am 31. Juli um 08:13 Uhr
Zu Reihen-Impfungen: Säuglinge sollen schon gegen alles und jedes geimpft werden. Man kann sich sehr leicht ausrechnen, was die betreffenden Impfstoff-Hersteller so verdienen. Den Eltern machen sie und die ebenfalls mit verdienenden Ärzte Angst, ihre Kinder könnten sonst Keuchhusten, Gelbsucht, Kinderlähmung und, und, und, oder kriegen!
Die meisten Impfstoffe am Markt sind heute gentechnisch hergestellte Vaccine-Impfstoffe. Da wird das Genom des jeweiligen Erregers genommen, seine “schädliche” Wirkung gentechnisch herausgenommen und das so entstandene künstliche Viren-Konstrukt dann den Menschen eingespritzt.
Ich weigere mich, gentechnisch erzeugte Medikamente oder Lebensmittel zu schlucken. Erstens halte ich die gesamte Gentechnik für einen Angriff der Profiteure auf die freie Natur. Zweitens fürchte ich erhebliche Neben- und Nachwirkungen, da die Anwender der Gentechnik die Wirkungsweise dessen überhaupt noch nicht verstanden haben, womit sie tagtäglich arbeiten.
Früher ließen Eltern ihre Kinder im Dreck spielen. “Kinderkrankheiten” mussten durchgemacht werden. Das hat den Kleinen und ihren Eltern manchmal stress gemacht, aber die Kinder habe eine natürliche Immun-Abwehr entwickelt.
Warum wohl gibt es heute so viele Allergien?
Impfen lassen soollte man sich wirklich nur dann, wenn eine gefährliche Epidemie droht, finde ich.
fjh
Kommentar von Mike am 31. Juli um 08:34 Uhr
Sorry, gehört nicht ganz hier her, sondern zum Thema “gechipte Menschen”, aber da es hier aktueller ist und außerdem ja auch den Aspekt der Gesundheit betrifft:
Quelle
Kommentar von Gert Flegelskamp am 31. Juli um 09:52 Uhr
2003 habe ich einen kurzen Text aus einem Ärzteblatt gefunden, der mich ausgesprochen wütend machte und mich zu einem wütenden Beitrag animierte:
Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können.
Viel zu spät habe ich den gesamten Beitrag von Prof. Dr. Döner gelesen und erkannt, dass die vorgenannte Aussage in einem ganz anderen Zusammenhang und als Kritik am Gesundheitsweisen geschrieben wurde. Da auch ich gelegentlich der Einsicht fähig bin, habe ich mich entschuldigt und den gesamten im Ärzteblatt veröffentlichten Auszug der Thesen von Prof. Dr. Döner veröffentlicht. Es ist aus meiner Sicht ein wirklich lesenswerter Beitrag, weshalb ich hier den Link meiner Veröffentlichung dieses Beitrags einfügen möchte:
http://www.flegel-g.de/aerzteblatt.html
Kommentar von Abha am 31. Juli um 10:25 Uhr
http://www.flegel-g.de/aerzteblatt.html
großartiger Artikel, vielen Dank!
Kommentar von freedomfighter am 31. Juli um 13:12 Uhr
Microchips
sind definitiv ein thema für unsere gesundheit !
denn zur kontrollfunkton des chips gehört auch die kontrolle der gesundheit , also des physischen und psychischen zustandes.
es ist möglich über die chips frequenzen in den körper zu senden, die auf organe und hirn gehen…schmerzen auslösen können und alles was damit zusammenhängt.
der chip ist sozusagen ihr endziel ! eine generation genügt !!
microchip
Exosquad NWO Defense Video
rockefeller über microchips
es fängt wie immer mit minderheiten an, also erst verchippung bestimmter berufsgruppen, wie z.b.: militär, sicherheitspersonal generell(flughafen mitarbeiter,kranker!!!….)
und wenn genug kinder entführt wurden: unsere kinder !
…ach mensch… hitler hätte seine wahre freude gehabt mit den chips!
aber naja, dann freut sich halt schäuble und co darüber ist ja im prinzip das selbe !
Vaccination - The Hidden Truth (1998)
wir können uns definitivauf die moderne medizinindustrie verlassen… hier geht es nicht nur um profit, sondern um unsere systematische ausrottung!
das system ist ein monster und macht fast jeden arzt früher oder später zu einem monster! schaut euch doch mal die gefühlskäkte der meissten ärzte an…
fight the new world order !!!
Kommentar von Abha am 1. August um 11:11 Uhr
@freedomfighter
Horrorszenarien!
Was können wir tun ?
Im Grunde geht es ja immer nur um die Frage: Was bedeutet es Mensch zu sein? Wie können wir unsere Menschlichkeit schützen, wie können wir uns davor schützen unserer Menschlichkeit beraubt zu werden? Wie können wir unsere Kinder schützen?
habe gestern ein weinig im nezt gefischt…
und stieß dabei auf einen Artikel von Thomas Metzinger
Hirnforschung, Neurotechnologie, Bewußtseinskultur
Medizin-ethische, anthropologische und sozialphilosophische Fragen der Zukunft
er zitiert in seinem Artikel aus aus einem Text des Büros für Technikfolgen Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), welcher sich mit der Alltagsrelevanz der Neurowissenschaften auseinandersetzt:
. … In der vergangenen Zeit hat die Übertragung embryonaler Hirnzellen auf Alzheimerpatienten für großes öffentliches Aufsehen gesorgt. In der Schlaganfallforschung werden im Lauf der kommenden 10 Jahre weit darüber hinausgehende Ansätze zur Gehirntransplantation erwartet. Vorstellbar ist, daß bestimmte “befallene” Hirnpartien ausgetauscht werden und/oder daß die Regenerationsfähigkeit solcher von einem Schlaganfall betroffener Areale verbessert wird, z.B. durch die Einpflanzung von gesunden, noch wachstumsfähigen Hirnzellen. …
Theoretisch ist es denkbar, daß das Gehirn mittels Mikrochip bestimmte Informationen (z.B. die Rechenfähigkeit) direkt aufnehmen lernt bzw. daß Datenbanken ohne den Umweg über den Computer direkt ins Gehirn abgerufen werden können. Die Entwicklung sogenannter intelligenter Prothesen (von Minielektroden über Mikrochips bis hin zu ganzen Organtransplantaten) stellt eine weiter Möglichkeit dar, mit Hilfe der Informationstechnologie bei Funktionsstörungen des Nervensystems Abhilfe zu schaffen. Dabei sollen sensorische oder motorische Defizite von z.B. querschnittsgelähmten oder tauben Menschen technisch ersetzt werden. Auch könnte durch eingepflanzte Elektroden das Gehirn derart stimuliert werden, daß bei Schmerzen die Ausschüttung körpereigener Substanzen zur Beruhigung und Gemütsaufhellung (Opioide) ausgelöst wird. Hier ergeben sich völlig neue Anwendungsfelder beispielsweise für die Anästhesie, die Schmerztherapie und die Behandlung depressiver Zustände. Unter Umständen wäre eine künstlich erzeugte Ausschüttung solcher Körperstoffen auch zur Behandlung Drogensüchtiger einsetzbar. (TAB 1995: 14-5)
Ich zitiere weiter aus dem oben verlinkten Artikel:
Angewandte Ethik für die medizinische Neurotechnologie
* Das menschliche Nervensystem oder Teile desselben dürfen nicht zur Erzielung finanzieller Gewinne verwendet werden. Transplantationen von menschlichem Nervenzellgewebe dürfen nur dem unmittelbaren therapeutischen Nutzen des Empfängers dienen. Konkret kann das zum Beispiel auf der “Explantationsseite” bedeuten, finanzielle Entschädigungen für Frauen auszuschließen, die nach einem Schwangerschaftsabbruch der Verwendung fetalen Hirngewebes für die Neurotransplantation bei Morbus Parkinson zustimmen.
* Der Zugang zu kostspieligen und technologisch aufwendigen Gesundheitsleistungen muß sozial gerecht verteilt werden. Das bedeutet, daß Kriterien der Verteilungsgerechtigkeit entwickelt und kritisch diskutiert werden müssen. Stella Reiter-Theil hat in diesem Zusammenhang drei Fragen formuliert, die die konkrete Hintergrundproblematik verdeutlichen:
o Wie soll der vermutlich wachsende Bedarf an fetalem Gewebe aus Schwangerschaftsabbrüchen beantwortet werden, wenn - voraussichtlich - nicht ausreichend “Material” zur Verfügung steht?
o Mit welchen Maßnahmen soll gesellschaftlicher Druck auf Frauen in der Situation des Schwangerschaftsabbruchs verhindert werden, der sie dazu veranlassen könnte, ambivalent oder entgegen eigener Vorbehalte einer Transplantation zuzustimmen?
o Auf welchem Wege soll die Verteilung des knappen Gutes “fetales Hirngewebe” vor sich gehen und welche Kriterien der Verteilungsgerechtigkeit werden hier angelegt? (Reiter-Theil 1995: 178)
Wie also können wir uns und unsere Menschlichkeit schützen ?
Kommentar von Perspektive 2010 » Blog Archive » Geldmaschine Brustkrebs-Hysterie (Update) am 1. August um 12:43 Uhr
[...] Im Politblog wird ebenfalls über das Thema Brustkrebs und Geldschneiderei berichtet. Gert Flegelskamp zitiert dazu einen Artikel aus dem Ärzteblatt zur [...]
Kommentar von Studie ermittelt peinliche Ursachen für Brustkrebs am 1. August um 16:57 Uhr
[...] Aussage, die Östrogen-Einnahme während und nach der Menopause könnte krebsverursachend wirken. … Politblog.net » Beim Geldmachen auf Kosten der Frauen erwischt? Der Link zur Studie: Breast Cancer Incidence, 1980 2006: Combined Roles of Menopausal Hormone [...]