Die Terrorgefahr steigt …
… aber zum Glück wachen die Sicherheitskräfte über uns
Aus Washington wird wieder einmal berichtet, dass die Terrorgefahr in den USA steigt. Dieses Mal war es die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), die auf drohende Anschläge hinwies. Das Flughafenpersonal wurde zu verstärkter Wachsamkeit aufgerufen, nachdem an vier Flughäfen Verdächtiges im Gepäck von Passagieren entdeckt worden war.
“Es ist möglich”, so die Behörde in ihrem kürzlich veröffentlichten Bulletin, “dass Terroristen versuchen, Sprengkomponenten an Bord von Flugzeugen zu schmuggeln.”
Als ‘corpus delicti’ waren den Sicherheitskräften dabei folgende Gegenstände in die Hände gelangt:
So also arbeitet die neue Generation der Terroristen! Mit Käse, Lehm und Plastiktüten. Die Gefahr lauert offensichtlich in jedem Supermarkt.
Nachdem erste Zweifel an der Sprengkraft der gefundenen Substanzen laut wurden, sah sich die Behörde gezwungen, zurückzurudern. Man bestätigte die Warnung, betonte aber, dass es keine «glaubwürdige spezifische Bedrohung» gebe. Aha - jedoch vergisst die NHTSA nicht zu erwähnen:
Verhaftungen in Spanien
Auch in Spanien haben die Ermittlungsbehörden zugeschlagen. Zwei Syrer wurden in Madrid als islamistische Terrorverdächtige festgenommen. Sie
Vielleicht haben die beiden tatsächlich “krumme Geschäfte” gemacht. Gut möglich, das kommt immer wieder vor. Schreiber, Strauß und Konsorten lassen grüßen - und sicher mit Beträgen anderer Größenordnung. Doch wo ist der Nachweis, dass das Geld der Syrer für “Terroristengruppierungen” vorgesehen gewesen sei, und welche “Gruppen” fallen darunter? Gelten z.B. muslimische Verwandte in Großbritannien nach der jüngsten Hetzkampagne als potentiell verdächtig? Oder setzt Spanien in vorauseilendem Gehorsam bei der Terroristenhatz Bushs Notstandsorder durch?
Die kriminellen Geschäfte deutscher “Aufbauhelfer” in Afghanistan
Tatsache ist, dass es umgekehrt vor allem Deutsche in Afghanistan sind, die mit kriminellen Geschäften den (möglicherweise noch staatlich geförderten) “Wiederaufbau des Landes” auf ihre Weise uminterpretierten.
- Der kürzlich “entführte” deutsche Bauunternehmer Norbert W. hatte mehrere afghanische Handwerksfirmen um die Zeche geprellt. Hinter seiner Entführung vermutete die örtliche Polizei deshalb auch keine politischen Motive, sondern schlicht eine Maßnahme der Betrogenen, um an ihr Geld zu kommen. Nix “Taliban”.
- Geschäfte in dem vom Krieg zerstörten Land wollte auch der Wurstfabrikant Rudi A. machen. Gegen Backschisch ist fast jede “Konzession” bei den Behörden zu bekommen. Nachdem sich die Weißwurscht am Hindukusch nicht durchsetzte, sattelte er in gewinnbringendere Geschäfte um: Erst verkaufte er illegal Alkohol, dann eröffnete er ein Bordell für Ausländer mit Frauen aus China, Thailand, Usbekistan und Tadschikistan. Nun sitzt er in Kabul ein.
- Ein weiterer deutscher Bauunternehmer, “Harry”, sitzt mittlerweile ebenfalls in U-Haft. Auch er schuldet einheimischen Subunternehmern Geld.
Von “Terrorismus” ist bei diesen kriminellen Schiebereien und Geschäften keine Rede, vielmehr gelten sie offensichtlich als Export westlicher Werte. Zumindest hält sich das Steinmeier-Ministerium in diesen Fällen äußerst bedeckt. “Wir bauen die Demokratie auf und schützen die Freiheit”, kommentiert die Kanzlerin das deutsche Engagement gerne. Auch das dieser “Geschäftsleute”?
Deutsche Medien von Taliban unterwandert
Die jüngsten Nachrichten aus dem Hause des Außenministers hören sich jedoch bedrohlich an. Die Unabhängigkeit der deutschen Presse ist offensichtlich in Gefahr, denn:
Martin Jäger, der Sprecher des Auswärtigen Amtes, weiß auch genau, wie dort gearbeitet wird:
So verkündet im heutigen Morgenmagazin der ARD.
Wir selbst haben eine Direktleitung in die Höhlen am Hindukusch. Alles bekommen wir von bärtigen Männern eingeflüstert und in die Tastatur diktiert. Neulich versuchte unsere Redaktion, auch Kontakt zu Wolfgang Thierse aufzunehmen. Er war versehentlich in unsere Bildkartei geraten.
Noch sind keine Sondergesetze des Innenministers erlassen. Doch auf die ständige Erweiterung von Schäubles Forderungskatalog ist in der Regel Verlass. Jede Berichterstattung, die die Verlängerung der Bundeswehreinsätze auch nur in Frage zu stellen wagt, könnte deshalb bald als Verschwörung unter Strafe stehen. Machen wir uns auf das Schlimmste gefasst.
© Politblog - Lizenzrichtlinien
Aus Washington wird wieder einmal berichtet, dass die Terrorgefahr in den USA steigt. Dieses Mal war es die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), die auf drohende Anschläge hinwies. Das Flughafenpersonal wurde zu verstärkter Wachsamkeit aufgerufen, nachdem an vier Flughäfen Verdächtiges im Gepäck von Passagieren entdeckt worden war.
“Es ist möglich”, so die Behörde in ihrem kürzlich veröffentlichten Bulletin, “dass Terroristen versuchen, Sprengkomponenten an Bord von Flugzeugen zu schmuggeln.”
Als ‘corpus delicti’ waren den Sicherheitskräften dabei folgende Gegenstände in die Hände gelangt:
… am 7. Juli (gab) in San Diego (Kalifornien) ein Fluggast Gepäck mit zwei in Klebeband eingewickelte Eispackungen auf, die statt des üblichen Flüssiggels zähen Lehm enthielt.
Am 4. Juni fand Flughafenpersonal in Milwaukee (Wisconsin) in einem Bordgepäck Draht, Batterien, einen Schalter und zwei Käsestücke, deren Zusammensetzung der von manchen Sprengstoffen ähnelt.
Bereits am 8. November 2006 wurde in einem in Houston (Texas) aufgegebenen Gepäckstück eine Plastiktüte mit einer Batterie, Drähten, einer lehmartigen Masse und Röhren entdeckt. In Baltimore (Maryland) gab am 16. September 2006 ein Paar ein Gepäckstück mit zwei aneinander geklebten Plastiktüten auf. Die eine enthielt Käse, die andere ein Handy-Ladegerät. Quelle
So also arbeitet die neue Generation der Terroristen! Mit Käse, Lehm und Plastiktüten. Die Gefahr lauert offensichtlich in jedem Supermarkt.
Nachdem erste Zweifel an der Sprengkraft der gefundenen Substanzen laut wurden, sah sich die Behörde gezwungen, zurückzurudern. Man bestätigte die Warnung, betonte aber, dass es keine «glaubwürdige spezifische Bedrohung» gebe. Aha - jedoch vergisst die NHTSA nicht zu erwähnen:
Allerdings hätten in diesem Fall die betreffenden Passagiere das Mitführen der ungewöhnlichen Gegenstände unzureichend erklärt, in einigen Fällen liefen Untersuchungen. (…)
Es sei möglich, dass Terroristen übten, Sprengkomponenten an Bord von Flugzeugen zu schmuggeln (…)
Verhaftungen in Spanien
Auch in Spanien haben die Ermittlungsbehörden zugeschlagen. Zwei Syrer wurden in Madrid als islamistische Terrorverdächtige festgenommen. Sie
… stünden im Verdacht, die Finanzierung von Extremisten unterstützt zu haben, teilte das Innenministerium am Mittwoch (25.07.) mit. Das Duo habe über Scheinfirmen und Immobilienkäufe größere Geldbeträge gewaschen, die für Terrorgruppierungen bestimmt gewesen seien. Bei Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler unter anderem 700 000 Euro in bar sowie zahlreiche Unterlagen sicher, wie es weiter hieß.
Vielleicht haben die beiden tatsächlich “krumme Geschäfte” gemacht. Gut möglich, das kommt immer wieder vor. Schreiber, Strauß und Konsorten lassen grüßen - und sicher mit Beträgen anderer Größenordnung. Doch wo ist der Nachweis, dass das Geld der Syrer für “Terroristengruppierungen” vorgesehen gewesen sei, und welche “Gruppen” fallen darunter? Gelten z.B. muslimische Verwandte in Großbritannien nach der jüngsten Hetzkampagne als potentiell verdächtig? Oder setzt Spanien in vorauseilendem Gehorsam bei der Terroristenhatz Bushs Notstandsorder durch?
Die kriminellen Geschäfte deutscher “Aufbauhelfer” in Afghanistan
Tatsache ist, dass es umgekehrt vor allem Deutsche in Afghanistan sind, die mit kriminellen Geschäften den (möglicherweise noch staatlich geförderten) “Wiederaufbau des Landes” auf ihre Weise uminterpretierten.
- Der kürzlich “entführte” deutsche Bauunternehmer Norbert W. hatte mehrere afghanische Handwerksfirmen um die Zeche geprellt. Hinter seiner Entführung vermutete die örtliche Polizei deshalb auch keine politischen Motive, sondern schlicht eine Maßnahme der Betrogenen, um an ihr Geld zu kommen. Nix “Taliban”.
- Geschäfte in dem vom Krieg zerstörten Land wollte auch der Wurstfabrikant Rudi A. machen. Gegen Backschisch ist fast jede “Konzession” bei den Behörden zu bekommen. Nachdem sich die Weißwurscht am Hindukusch nicht durchsetzte, sattelte er in gewinnbringendere Geschäfte um: Erst verkaufte er illegal Alkohol, dann eröffnete er ein Bordell für Ausländer mit Frauen aus China, Thailand, Usbekistan und Tadschikistan. Nun sitzt er in Kabul ein.
- Ein weiterer deutscher Bauunternehmer, “Harry”, sitzt mittlerweile ebenfalls in U-Haft. Auch er schuldet einheimischen Subunternehmern Geld.
Von “Terrorismus” ist bei diesen kriminellen Schiebereien und Geschäften keine Rede, vielmehr gelten sie offensichtlich als Export westlicher Werte. Zumindest hält sich das Steinmeier-Ministerium in diesen Fällen äußerst bedeckt. “Wir bauen die Demokratie auf und schützen die Freiheit”, kommentiert die Kanzlerin das deutsche Engagement gerne. Auch das dieser “Geschäftsleute”?
Deutsche Medien von Taliban unterwandert
Die jüngsten Nachrichten aus dem Hause des Außenministers hören sich jedoch bedrohlich an. Die Unabhängigkeit der deutschen Presse ist offensichtlich in Gefahr, denn:
Nach Ansicht des Auswärtigen Amtes haben die Taliban eine neue Strategie entwickelt, um ihre Ziele durchzusetzen. Nach Informationen des Ministeriums gibt es ein hierarchisch organisiertes Medienkomitee, deren Vertreter per Email oder Mobiltelefon erreichbar sind. Man habe es nicht nur mit Anschlägen zu tun, die Taliban arbeiteten auch sehr effizient mit dem Instrument der Propaganda.
Martin Jäger, der Sprecher des Auswärtigen Amtes, weiß auch genau, wie dort gearbeitet wird:
“Man muss sich vorstellen, da sitzt ein Mann mit Bart und Mobiltelefon im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet und schafft es mit wenigen Anrufen am Samstagvormittag ganz Deutschland in Aufregung zu versetzen. Das darf nicht sein. Das kann nicht sein”…
So verkündet im heutigen Morgenmagazin der ARD.
Das Medienkomitee der Taliban beobachte europäische Diskussionen, um dann darauf Einfluss zu nehmen, erläuterte der Ministeriumssprecher weiter. Das sei während des französischen Präsidentschaftswahlkampfes zu beobachten gewesen. Angesichts der im Herbst anstehenden Bundestagsentscheidung zur Verlängerung der Bundeswehr-Einsätze in Afghanistan erwartet Jäger, dass nun Deutschland ins mediale Blickfeld der Taliban rücke. Die Extremisten reagierten sehr schnell auf Äußerungen aus Deutschland, resümierte er.
Wir selbst haben eine Direktleitung in die Höhlen am Hindukusch. Alles bekommen wir von bärtigen Männern eingeflüstert und in die Tastatur diktiert. Neulich versuchte unsere Redaktion, auch Kontakt zu Wolfgang Thierse aufzunehmen. Er war versehentlich in unsere Bildkartei geraten.
Noch sind keine Sondergesetze des Innenministers erlassen. Doch auf die ständige Erweiterung von Schäubles Forderungskatalog ist in der Regel Verlass. Jede Berichterstattung, die die Verlängerung der Bundeswehreinsätze auch nur in Frage zu stellen wagt, könnte deshalb bald als Verschwörung unter Strafe stehen. Machen wir uns auf das Schlimmste gefasst.
© Politblog - Lizenzrichtlinien
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Kommentar von bruce1337 am 26. Juli um 13:43 Uhr
Al Quesadilla und die Rache des Rocquefort…
Kommentar von Bagdad Café am 26. Juli um 14:39 Uhr
Als potentieller Gefährder (Bart, Käsebeutel, Widerstände, Transistoren & Röhren in feldzugverdächtigen Mengen, vollständige Namensnennung im Demokratiefaltblatt) fällt es mir leicht, die folgende hochinteressante Wellentheorie ungefragt ins Politblog zu tragen:
potentieller Pulverisierungsanzeiger
Auf diese aktuell gepflegte Grafik wurde ich bei Jochen P. aufmerksam, jeder kann diese Theorie mit bordeigenen google-Mitteln jederzeit nachprüfen! So was nenne ich angewandte Statistik !
Derzeit steht der Terrorindex auf 1330 Treffern, ich tauche sicherheitshalber gleich im angrenzenden Baggersee unter
.
Kommentar von MAD am 26. Juli um 16:50 Uhr
…was soll man dazu noch sagen.
Der letzte Absatz ist doch echt ein starkes Stück. Mit der Wahrheit lügt es sich doch immer noch am besten. ändern wir ein Zitat mal etwas. -> -geändert-
Das Medienkomitee der -Verfassungsfeinde- beobachte europäische Diskussionen, um dann darauf Einfluss zu nehmen, erläuterte der Ministeriumssprecher weiter. Das sei während des französischen Präsidentschaftswahlkampfes zu beobachten gewesen. Angesichts der im Herbst anstehenden Bundestagsentscheidung zur Verlängerung der Bundeswehr-Einsätze in Afghanistan erwartet Jäger, dass nun Deutschland ins mediale Blickfeld der -Verfassungsfeinde- rücke. Die Extremisten reagierten sehr schnell auf Äußerungen aus Deutschland, resümierte er.
naja und wer der Verfassung an den Kragen will… brauch ich hier nicht noch erwähnen. Wer Lust hat kann statt “Verfassungsfeinde” auch das von Schäuble schon “umgedrehte” Wort “Verschwörer” verwenden.
aber nun gut genug der “Hirngespenste” ich geh mal die Tür verrammeln für den Fall das die im Artikel beschriebene “Taliban” anrückt.
Achja und hätten die Taliban einfach “die Schnauze gehalten” wären die deutschen Truppen vieleicht schon abgezogen, das sollte den mal jemand erklären, ich kann nämlich kein afganisch
Kommentar von Situation Normal: All Fucked Up am 26. Juli um 19:19 Uhr
Einfluss nehmen! Gott bewahre! Unsere schönen Konsensfabriken, angegriffen und ideetechnisch aufgegriffen durch den Turban, äh, Taliban.
Da hilft nur eines: Was wir brauchen, ohne Herrn Schäuble die vorbereiteten Worte aus dem Mund zu nehmen, ist: PresseZENSUR!
Mmh, im Grundgesetz § 5 steht zwar:
“Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.“, aber, so what:
“Die Bundeskanzlerin hat sich gegen “Denkverbote”
ausgesprochen. Sie will das Undenkbare aber nicht nur denken, sondern auch tun.
Was dabei herauskommen wird, sind neben Denkverboten auch Gesinnungsschnüffelei,
Einschüchterung und Freiheitsberaubung.”(Quelle: Politblog.net)
Kommentar von Ralf am 26. Juli um 22:37 Uhr
Bedenklich erscheint mir auch, aus welchen Bestandteilen in de USA Käse besteht.
Kommentar von Franz-Josef Hanke am 27. Juli um 09:03 Uhr
Nach diesem Käse verstehe ich allmählich, wie doof die US-Regierung wirklich ist oder für wie dumm sie die Bevölkerung hält.
Die Terroristen-Hatz nimmt immer groteskere Züge an. Die Menschenwürde bleibt dabei auf der Strecke.
Und sollte das gemeine Volk in seiner übergroßen Gemeinheit zu viel Druck machen gegen den afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, dann stecken ganz gewiss bärtige Männer an Mobiltelefonen im afghanisch-pakistanischen Grenzgebeit dahinter.
Wie hätte mein beleibter bayerischer Namensfetter dereinst dazu gesagt: “Pack I ´s dann?”
fjh
Kommentar von pony_huetchen am 29. Juli um 23:23 Uhr
Ganz neue Sprüche aus dem “Regierungslager”:
Na - da klang ja schon Altkanzler Schmidt 1977 weitaus entschlossener: ” Staatsräson geht vor Individualschicksal” (im Fall Schleyer)
Aber das war auch nur die halbe Wahrheit, die man aus “Regierungskreisen” verlauten ließ - es geht weiter:
Ich halte diese Maßnahmen als wirksames Mittel gegen die Geiselnahme von verbrecherischen deutschen Unternehmern in Afghanistan auch für unabdingbar. Warum? Weil hinlänglich bekannt ist, dass die afghanischen Geiselnehmer in ihren Berghöhlen vor jeder Entführung sich eine feine Bastelanleitung aus dem Internet downnloaden. Das ist eine Schweinerei und muss unterbunden werden.
Sofort.