Organhandel - das (kriminelle) Geschäft mit der Armut
Neue Gesetze sollen die bisherige Praxis auf den Kopf stellen
Ein makaberer Scherz sollte die “Große Spender Show” im niederländischen Fernsehen sein. Am 1. Juni strahlte der öffentlich-rechtliche Jugendsender BNN ein “neues Format” der “Endemol Entertainment” aus. Nachdem das Unternehmen bisher Kandidaten in einen Container gesperrt oder in den Dschungel verfrachtet hatte, sollten dieses Mal drei Dialyse-Kandidaten vor laufender Kamera um eine neue Niere kämpfen.

Man wollte damit auf das Problem der mangelnden Spendenbereitschaft und fehlender Transplantationsorgane hinweisen, hieß es anschließend. Immerhin, der Zweck wurde offensichtlich erfüllt, denn das fragwürdige Szenario hat in sechs Wochen rund 12.000 neue Registrierungen eingebracht. Das ist rund das Dreifache der normalen Monatszahlen. Unterschätzen die moralischen Mahner sträflich die Medien-Abhängigkeit der Konsumenten? Offenbar lassen sich zahlreiche Menschen nur durch spektakuläre Stimuli erreichen und zum erwünschten Handeln bewegen.
In der amtlichen niederländischen Organspende-Datenbank ist die Registrierung Pflicht. Es müssen sich auch diejenigen melden, die eine Organentnahme nach ihrem Tod ablehnen. Das ist eine Besonderheit der dortigen gesetzlichen Regelung. Von den mittlerweile 5,1 Millionen Eintragungen seien allerdings nur 56 Prozent Zustimmungen, meldete die Katholische Nachrichtenagentur (kna).
Organentnahme staatlich geregelt
Zeitgleich wird in Großbritannien erneut über eine Novellierung des nationalen Organspendegesetzes debattiert. Der höchste Berater der Regierung in Gesundheitsfragen, Liam Donaldson, hat das Thema neu aufgeworfen. Er forderte: Jeder, der nicht selbst oder durch seine Angehörigen einer Organentnahme widerspricht, wird zum Spender. Bisher gilt im Vereinigten Königreich genau wie in Deutschland die Zustimmungsregelung. Danach muss jeder Spender schriftlich seine Einwilligung dokumentieren. Donaldsons Forderung nach der sogenannten “Widerspruchsregelung” würde bisheriges Recht auf den Kopf stellen.
Sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland ist die Anzahl der Bürger mit einem Organspender-Ausweis eher gering. Schließlich müsste jeder dafür selbst aktiv werden. Und ebenso wird in England wie hierzulande von der Fachmediziner-Vereinigung darauf gedrängt, die gesetzliche Regelung umzudrehen. Damit könnten jährlich Hunderte Leben gerettet werden, lautet regelmäßig das Hauptargument. Schließlich seien die statistischen Zahlen in Belgien und Spanien deutlich befriedigender, wo die “Widerspruchslösung” schon gilt.
Eine Niere bei Ebay?
Der angestrebte “Systemwechsel” würde allerdings mit nicht gering zu schätzenden Gefährdungen erkauft. Denn schnell kann aus einer vernünftigen medizinischen Praxis ein florierender Markt entstehen. Und Organhandel ist schwer zurückzudrehen, wenn er erst einmal eingerissen ist. Das kann man am israelischen Beispiel studieren. Immer wieder wird in den Medien von israelischen Bürgern berichtet, die ganz ungeniert im osteuropäischen und asiatischen Ausland “Ersatzteile” einkaufen.
Auch ist “Nichtwissen” der Betroffenen keine Zustimmung. Leider wird es aber allzu leicht dahingehend ausgelegt. Doch wenn erst einmal diese fragwürdige Praxis zur Regel wird, gibt es kaum ein Zurück.
Organhandel ist ein lukratives und teilweise kriminelles Geschäft
Die kommerziell ausgerichtete westeuropäische Stiftung Eurotransplant berechnet für jede Vermittlung hohe Gebühren. Sie erscheinen eher gewinnorientiert, statt nur die Personal- und Sachkosten abzudecken, obwohl die Organisation als “gemeinnützig” gilt. Während in Deutschland Klinikärzte, die die Organe entnehmen, kaum etwas für die beträchtliche chirurgische und dokumentarische Mehrarbeit bekommen, verdienen die transplantierenden Chirurgen daran sehr gut. Hohe Fallpauschalen oder Vergütungen werden je nach den unterschiedlichen nationalen Gesetzen gezahlt.
Und so erscheint die Forderung nach einer Änderung der Organentnahme-Regelung gerade aus dem Mund der Fachmediziner als äußerst fragwürdig. Aus anderen Zusammenhängen weiß man, dass oft nicht jene Methoden angewandt werden, die medizinisch indiziert sind, sondern die, die Geld bringen. Kasse machen ist das Prinzip.
Der Effekt eines sich drastisch ausweitenden medizinischen Transplantationsmarktes dürfte aber sein, dass sich Reiche Organe alles kaufen können und Arme als Spender fungieren. Welche staatlichen Kontrollinstanzen könnten solche Auswüchse wirksam verhindern? Die halbherzige “Kontrolle” des Doping und der Korruption beweisen, dass es nicht funktioniert. Auch Europas sozial Schwache könnten sich zukünftig mit einem erhöhten ökonomischen Druck konfrontiert sehen, der sie zwingt, mit den Organen von Angehörigen ihr wirtschaftliches Elend abzumildern. Diese menschenverachtende Situation ist für bitterarme Osteuropäer und Bewohner der sogenannten “Dritten Welt” schon heute Realität.
Wo mit fragwürdigen Praktiken Geld zu machen ist, tritt darüber hinaus schnell die Organisierte Kriminalität auf den Plan. Der Filmemacher und Autor Rainer Erler hat mit seinem Science-Thriller “Fleisch” bereits im Jahr 1987 beklemmende Aussichten aufgezeigt, was passieren würde, wenn Organspende und Organhandel völlig aus dem Ruder liefen. Wenn die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter auseinanderklafft - und das trifft sowohl für die deutsche Gesellschaft als auch weltweit zu - finden sich für die “Sonderwünsche” der Reichen auch die nötigen kriminellen Handlanger. Das würde dann schnell zum gelebten Horror anstelle eines fiktiven Gruselschockers. Zum Opfer willkürlicher Praxis könnte jeder Passant werden, buchstäblich jeder.
Autor: Jürgen Neitzel
© Politblog - Lizenzrichtlinien
Ein makaberer Scherz sollte die “Große Spender Show” im niederländischen Fernsehen sein. Am 1. Juni strahlte der öffentlich-rechtliche Jugendsender BNN ein “neues Format” der “Endemol Entertainment” aus. Nachdem das Unternehmen bisher Kandidaten in einen Container gesperrt oder in den Dschungel verfrachtet hatte, sollten dieses Mal drei Dialyse-Kandidaten vor laufender Kamera um eine neue Niere kämpfen.

Man wollte damit auf das Problem der mangelnden Spendenbereitschaft und fehlender Transplantationsorgane hinweisen, hieß es anschließend. Immerhin, der Zweck wurde offensichtlich erfüllt, denn das fragwürdige Szenario hat in sechs Wochen rund 12.000 neue Registrierungen eingebracht. Das ist rund das Dreifache der normalen Monatszahlen. Unterschätzen die moralischen Mahner sträflich die Medien-Abhängigkeit der Konsumenten? Offenbar lassen sich zahlreiche Menschen nur durch spektakuläre Stimuli erreichen und zum erwünschten Handeln bewegen.
In der amtlichen niederländischen Organspende-Datenbank ist die Registrierung Pflicht. Es müssen sich auch diejenigen melden, die eine Organentnahme nach ihrem Tod ablehnen. Das ist eine Besonderheit der dortigen gesetzlichen Regelung. Von den mittlerweile 5,1 Millionen Eintragungen seien allerdings nur 56 Prozent Zustimmungen, meldete die Katholische Nachrichtenagentur (kna).
Organentnahme staatlich geregelt
Zeitgleich wird in Großbritannien erneut über eine Novellierung des nationalen Organspendegesetzes debattiert. Der höchste Berater der Regierung in Gesundheitsfragen, Liam Donaldson, hat das Thema neu aufgeworfen. Er forderte: Jeder, der nicht selbst oder durch seine Angehörigen einer Organentnahme widerspricht, wird zum Spender. Bisher gilt im Vereinigten Königreich genau wie in Deutschland die Zustimmungsregelung. Danach muss jeder Spender schriftlich seine Einwilligung dokumentieren. Donaldsons Forderung nach der sogenannten “Widerspruchsregelung” würde bisheriges Recht auf den Kopf stellen.
Sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland ist die Anzahl der Bürger mit einem Organspender-Ausweis eher gering. Schließlich müsste jeder dafür selbst aktiv werden. Und ebenso wird in England wie hierzulande von der Fachmediziner-Vereinigung darauf gedrängt, die gesetzliche Regelung umzudrehen. Damit könnten jährlich Hunderte Leben gerettet werden, lautet regelmäßig das Hauptargument. Schließlich seien die statistischen Zahlen in Belgien und Spanien deutlich befriedigender, wo die “Widerspruchslösung” schon gilt.
Eine Niere bei Ebay?
Der angestrebte “Systemwechsel” würde allerdings mit nicht gering zu schätzenden Gefährdungen erkauft. Denn schnell kann aus einer vernünftigen medizinischen Praxis ein florierender Markt entstehen. Und Organhandel ist schwer zurückzudrehen, wenn er erst einmal eingerissen ist. Das kann man am israelischen Beispiel studieren. Immer wieder wird in den Medien von israelischen Bürgern berichtet, die ganz ungeniert im osteuropäischen und asiatischen Ausland “Ersatzteile” einkaufen.
Auch ist “Nichtwissen” der Betroffenen keine Zustimmung. Leider wird es aber allzu leicht dahingehend ausgelegt. Doch wenn erst einmal diese fragwürdige Praxis zur Regel wird, gibt es kaum ein Zurück.
Organhandel ist ein lukratives und teilweise kriminelles Geschäft
Die kommerziell ausgerichtete westeuropäische Stiftung Eurotransplant berechnet für jede Vermittlung hohe Gebühren. Sie erscheinen eher gewinnorientiert, statt nur die Personal- und Sachkosten abzudecken, obwohl die Organisation als “gemeinnützig” gilt. Während in Deutschland Klinikärzte, die die Organe entnehmen, kaum etwas für die beträchtliche chirurgische und dokumentarische Mehrarbeit bekommen, verdienen die transplantierenden Chirurgen daran sehr gut. Hohe Fallpauschalen oder Vergütungen werden je nach den unterschiedlichen nationalen Gesetzen gezahlt.
Und so erscheint die Forderung nach einer Änderung der Organentnahme-Regelung gerade aus dem Mund der Fachmediziner als äußerst fragwürdig. Aus anderen Zusammenhängen weiß man, dass oft nicht jene Methoden angewandt werden, die medizinisch indiziert sind, sondern die, die Geld bringen. Kasse machen ist das Prinzip.
Der Effekt eines sich drastisch ausweitenden medizinischen Transplantationsmarktes dürfte aber sein, dass sich Reiche Organe alles kaufen können und Arme als Spender fungieren. Welche staatlichen Kontrollinstanzen könnten solche Auswüchse wirksam verhindern? Die halbherzige “Kontrolle” des Doping und der Korruption beweisen, dass es nicht funktioniert. Auch Europas sozial Schwache könnten sich zukünftig mit einem erhöhten ökonomischen Druck konfrontiert sehen, der sie zwingt, mit den Organen von Angehörigen ihr wirtschaftliches Elend abzumildern. Diese menschenverachtende Situation ist für bitterarme Osteuropäer und Bewohner der sogenannten “Dritten Welt” schon heute Realität.
Wo mit fragwürdigen Praktiken Geld zu machen ist, tritt darüber hinaus schnell die Organisierte Kriminalität auf den Plan. Der Filmemacher und Autor Rainer Erler hat mit seinem Science-Thriller “Fleisch” bereits im Jahr 1987 beklemmende Aussichten aufgezeigt, was passieren würde, wenn Organspende und Organhandel völlig aus dem Ruder liefen. Wenn die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter auseinanderklafft - und das trifft sowohl für die deutsche Gesellschaft als auch weltweit zu - finden sich für die “Sonderwünsche” der Reichen auch die nötigen kriminellen Handlanger. Das würde dann schnell zum gelebten Horror anstelle eines fiktiven Gruselschockers. Zum Opfer willkürlicher Praxis könnte jeder Passant werden, buchstäblich jeder.
Autor: Jürgen Neitzel
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Kommentar von Thomas am 19. Juli um 09:53 Uhr
Hier ein Ausschnitt aus einem Bericht, der sich auf der Seite “China-Intern” finden läßt.
China ist kein Einzelfall und für mich einer der Gründe warum ich niemals offiziell irgend ein Teil von mir spenden werde. Ich möchte nicht Opfer einer Gesellschaft werden, für die Profit mehr zählt als Menschenleben.
Kommentar von basilisk am 19. Juli um 10:47 Uhr
Da seid ihr aber böse abgerutscht. Ich hätte nicht erwartet,dass ich hier auf so üble Propagandabilder wie “Protestaktion gegen Organhandel in China” zu sehen bekomme. Und dazu noch unkommentiert. Ein solch blutiges Theater auf der Strasse aufzuführen ist kein bisschen besser als die miese NL TV Show. Propaganda bleibt Propaganda auch wenn sie angeblich einem guten Zweck dient. Auch mit China muss man sich sachlich auseinander setzen. Wenn Thomas an so einseitige Propagandaseiten wie “China Intern” glaubt, ist das seine Sache, es ist jedoch kein Geheimnis dass Falung Gong ist eine Sekte ist, die von gewisen US Kreisen als politisches Kampfmittel in China missbraucht wird. Nur ruhig dasitzen ist auch in China nicht verboten. Ich bin überzeugt (weiss es aber nicht) das dass genannte Foto von einer Falung Gong Inszenierung stammt. Der ganze Artikel auf ” China Intern” ist wie in der Propaganda der “Westlichen Wetegemeinschaft” üblich, auf anonyme “Augenzeugen” bezogen. Die Organ Horrorstories aus China sind vor allem in den USA sehr weit verbreitet. Warum wohl? Ansonsten finde ich den Artikel sehr gut, es wurde ein ganz übles Thema zur Diskussion gestellt
Kommentar von Bagdad Café am 19. Juli um 11:40 Uhr
Bei der oben erwähnten de Mol Show handelte es sich übrigens um eine Art “false-flag-Horror”, mit Vorspiegelung falscher Tatsachen und eingeweihten Mitspielern, das nur zur Bewußtseinserweiterung.
Quelle: Netzeitung
Nach meinem persönlichen Ethikverständnis ist hier die Schwelle zwischen “Spiel” und “Test” schon deutlich überschritten, wie es ein Net-Kollege kürzlich ganz treffend formulierte. Solange es nur um die Quote geht, ist mir das relativ egal. Ich habe aber den Eindruck, solche Stimmungsabfrage/Stimmungsmache dient ganz anderen Vorbereitungsszenarien. Ich warte noch auf meine eineindeutige Identifizierungsnummer und werde sie mir dann gleich auf alle in Frage kommenden Innereien eingravieren lassen…
Kommentar von guadalupe am 19. Juli um 11:42 Uhr
@basilisk
Zwangsabgetriebene Föten (1-Kind-Politik) gelten dort als teure kulinarische Delikatesse.
Falun Gong mag in unsere Denkraster nicht passen, da die Organentnahme aber oft Falun-Gong-Inhaftierte trifft, sollten wir nachsehen, daß die darüber berichten möchten.
@pony_huetchen
Die Organentnahme als “teilweise kriminelles Geschäft” zu geisseln ist lustig. Teilbereiche des Organ-Geschäfts sind halt noch nicht legalisiert worden. Die “lizensierten” Organhändler werden schon wie beim Drogenhandel dafür sorgen, daß ihnen dort niemand das Geschäft vermasselt.
_________________
Im übrigen. Von stramm links bis ganz rechts wird das Wirtschaftswachstum verehrt und gefordert. Dann muss auch die Medizin wachsen.
Solange das alte Geldsystem, indem alles Geld ausschließlich als Schuld in die Welt kommt und ständig neue Schuldner braucht, nicht überwunden wird, kuriert man so nur an Symptomen rum.
Es gibt für das alte Geldsystem nur zwei Möglichkeiten:
1. Ständig neue Märkte suchen und finden (Besteuerung der Luft, Verschuldung der Studenten, Verwertung des sterbenden Menschen usw. usf.)
oder
2. in einem Krieg möglichst viele Sachwerte vernichten.
An beidem wird gearbeitet.
Hier näheres zur Verwertung sterbender Menschen
Kommentar von rmz203 am 19. Juli um 11:50 Uhr
Dieser Beitrag bestätigt mir wieder mal die offen zur Schau gestellte Anti-Israel-Haltung dieser Seite. Selbst bei so einem Thema ist sich der Autor nicht zu schade, besonders die Israelis als organgeile Monster darzustellen, mithilfe eines Links aus dem Jahre 2002, in dem von EINEM Israeli, berichtet wird. Im Text wird daraus natürlich sofort´: “. Immer wieder wird in den Medien von israelischen Bürgern berichtet, die ganz ungeniert im osteuropäischen und asiatischen Ausland “Ersatzteile” einkaufen.” Bemitleidenswert.
Kommentar von Rusty_James am 19. Juli um 12:01 Uhr
http://www.elo-forum.net/hartz.....23507.html
Kommentar von arm am 19. Juli um 13:07 Uhr
“Israel ist eine Drehscheibe für Organe, weil es dort kaum postmortale Spender gibt, was mit der nicht unumstrittenen, sehr strikten Auslegung des jüdischen Glaubens zu tun hat: Viele Juden glauben, dass der Körper möglichst komplett und unversehrt bestattet werden muss (Rabbi Simmons und Jewish Law and Organ Transplantation).
Der brasilianisch-südafrikanisch-isarelische Ring um Peri soll allein für mehr als 100 Israeli neue Nieren “beschafft” haben. Das ist in Israel an sich nicht illegal, Meir Broder vom Gesundheitsministerium erläutert: “Bis heute gibt es kein Gesetz in Israel, dass den Handel mit menschlichen Organen verhindert”".
Statt die “Ware” zu importieren, kann aber auch der “Konsument” zum “Hersteller” reisen. Von den vielen Artikeln darüber nur ein Zitat:
“Israel habe Patienten zu Organtransplantationen nach China geschickt, wobei der Steuerzahler für Transport und Organ bezahlt habe, da die Krankenkasse für die Behandlung aufgekommen sei.”
Während in unseren Breiten der kommerzielle Organhandel also für jeden Einzelnen verboten ist, fördert und organisiert das israelische Regime diesen sogar. Offensichtlich wurden mit Steuergeldern Körperteile von in China zum Tod verurteilten Menschen erworben. Was ist das für ein Rechtsverständnis und Menschenbild?
Kommentar von pony_huetchen am 19. Juli um 13:11 Uhr
@ Baselisk
Danke für den Hinweis, ich hatte keine Ahnung, dass hinter dem Foto möglicherweise Propaganda der Falung Gong steckt, von der mir allerdings klar ist, dass es sich um eine us-gesteuerte Bewegung handelt. Ich habe das Foto daraufhin aus dem Text entfernt
pony
Kommentar von pony_huetchen am 19. Juli um 13:24 Uhr
@guadelupe
Da im folgenden Absatz nach der Zwischenüberschrift “Eurotransplant” genannt wird, muss man sagen “teilweise”. Die Frage, ob und welche Profite da gemacht werden ist eine (wie gesagt gilt die Organisation als “gemeinnützig”), dass transplantierende Ärzte ein Geschäft machen ist Tatsache. Das jedoch allein kann man - ohne selbst möglicherweise vor den Kadi gezerrt zu werden - schlecht als “kriminell” bezeichnen.
Die Tatsache, dass mit dem Leben und der Krankheit von Menschen ein Geschäft gemacht wird, ist unbestritten. Dass das jeglicher Ethik zuwider läuft und verboten gehört, ist selbstverständlich.
Kommentar von Thomas am 19. Juli um 13:36 Uhr
@baselisk
Berichte über Organtransplantationen an Gefangenen, sowie an Mitgliedern der verbotenen Falung Gong Sekte, finden sich auf vielen Seiten im www, zum Beispiel auch hier , hier
oder hier
wo sich ein ehemaliger kanadischer Staatssekretär und ein Anwalt für Menschenrecht näher mit dem Organhandel in China auseinander setzten.
Am Ende interessiert es mich ehrlich gesagt überhaupt nicht ob es sich bei den Opfern um Verbrecher, oder Angehörige einer verbotenen Sekte handelt. Das die chinesische Regierung alles abstreitet und als Propaganda abtut wundert mich auch nicht wirklich.
Was die verlinkte Seite betrifft, nur weil SpOn sich nicht damit beschäftigt, oder darüber berichtet, heißt das noch lange nicht das alle anderen Seiten unseriös und unglaubwürdig wären.
Kommentar von guadalupe am 19. Juli um 13:44 Uhr
@arm
Du schreibst:
“Viele Juden glauben, dass der Körper möglichst komplett und unversehrt bestattet werden muss “
Dann müssten sie ja an vorderster Front der Organentnahmegegner stehen, wenn sie glauben, dass der Mensch möglichst komplett und unversehrt bestattet werden muss.
Etwas anderes ist es natürlich, wenn es sich um Organe von Schweinen und Hunden oder anderen minderwertigen Tieren handelt, da wird eine Organentnahme wohl zulässig sein.
Kommentar von Organhandel - das (kriminelle) Geschäft mit der Armut « infowars am 19. Juli um 14:16 Uhr
[...] weiterlesen… [...]
Kommentar von arm am 19. Juli um 14:34 Uhr
@guadalupe
obwohl ich in diese Richtung nicht theologisch bewandert bin, kann den Widerspruch nur so auflösen, dass es ihnen wohl nur um ihr eigenes seelisches Wohl geht (trotzem unverständlich, da es Religionen herkömmlich an sich haben, jedem einen Zugang zu Gott offen zu halten). Im Hinblick auf das irdische Schicksal ist die Motivlage klarer: Wer einen Absatzmarkt bildet für geraubte Organe muß ein menschenverachtender Egoist sein.
Kommentar von guadalupe am 19. Juli um 15:15 Uhr
@arm
“da es Religionen herkömmlich an sich haben, jedem einen Zugang zu Gott offen zu halten”
soweit der Gläubige glaubt, daß es sich um einen Menschen handelt. Minderwertiges (Tiere z.B.) benötigen in keiner Religion einen Zugang zu Gott, sondern haben dem Menschen zu dienen (Leder, Fleisch, Wolle, Organe, Milch).
Du schreibst von “geraubten Organen”. Sind entnommene Organe dann ok, wenn der ordnungsgemäße Kauf mit Quittung und ausgewiesener Mehrwertsteuer nachgewiesen werden kann?
Kommentar von basilisk am 19. Juli um 17:16 Uhr
@thomas
Ist immer die selbe Quelle. Epochtimes oder die Neue Epoche sind schlicht und einfach Hetzblätter gegen China (die haben noch nicht einmal bemerkt,dass China längst nicht mehr kommunistisch ist) Finanziert wird das ganze aus den USA . Im Emblem der Falun Gong sind mehrere Hakenkreuze …
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Neue_Epoche
Kommentar von Franz-Josef Hanke am 19. Juli um 17:44 Uhr
Mit seinem Beitrag ging es dem Autor in erster Linie um den Druck der deutschen Ärzteschaft und anderer interssierter Kreise, auch in Deutschland die gesetzlichen Regelungen für eine Organ-Entnahme zu ändern. Dafür hat Jürgen dann Beispiele aus anderen Ländern angeführt, die belegen sollen, wohin das letzlich führen wird oder kann.
Profiteure einer Aufhebung der jetzigen Einverständnis-Regelung zugunsten einer Widerspruchs-Regelung, wonach nur der von einer Entnahme verschont wird, der das ausdrücklich verfügt hat, wären neben Ärzten und Kliniken auch Lieferanten von Krankenhaus-Bedarf wie die Firma Braun Melsungen des DIHK-Präsidenten Ludwig Georg Braun und Pharma-Hersteller, die Immun-Suppressiva und andere Medikamente speziell für die medikamentöse Unterstützung von Operationen liefern.
Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine Organ-Transplantation. Ich habe aber etwas gegen einen wirtschaftlichen Drukc auf die Gesellschaft, auf Patienten oder Ärzte, der eine Entnahme erleichtrn soll. Die Folgen eines solchen Drucks wollte Jürgen mit seinem Text darstellen.
Was die Praxis in Israel oder China betrifft, weiß ich zuwenig. Meine Informationen stammen da leider zum allergrößten Teil nicht aus erster Hand.
Ich unterscheide aber grundsätzlich immer zwischen der gerade herrschenden Regierung eines Landes und seiner Bevölkerung. Die derzeit amtierende israelische Regierung betrachte ich als überaus problematisch.
Gleiches gilt auch für die derzeit amtierende US-Regierung. Damit betreibe ich aber keinen Anti-Amerikanismus, weil ich dieses Land durchaus mag, das so viele völlig gegensätzliche Menschen, Meinungen und Kulturen vereinigt.
Zurück zu Jürgens Thema: Moralischer Druck oder generelle Einwilligungs-Beseitigung als Bedingung für mehr Transplantationen lehen ich ab. Jede(r) muss das sich für sich selbst individuell entscheiden.fjh
Kommentar von winfried aus chemnitz am 19. Juli um 18:12 Uhr
Aus einem Spiel wurde wohl hinter den Kulissen noch schnell ein Test gemacht -
so das ein Spiel bald beginne?
Übrigens kann man gar keinen Antiamerikanismus betreiben und muss dies auch nie formulieren - weil es keinen Grund gibt gegen die Venezuelaner oder gegen die Chilenen oder gegen die Brasilianer zu sein!
Anti Angloamerikanischer Imperialismus ist doch etwas anderes!
Wenn man selbst das Herr H Thema http://tinyurl.com/2aszdj damit assozieren kann dann darf man sogar pauschal gegen die Mehrheit der Leute sein die solche Minderheiten an die Macht bringt!
Kommentar von Hackwar am 19. Juli um 18:39 Uhr
Ich weise kurz darauf hin, das man von staatlicher Seite her sehr wohl einen Markt für Organhandel verhindern könnte. Möglich wäre dies z.B. durch einen Zwang zur Offenlegung der eigenen Finanzen der Patienten, durch automatisch lebenslange Haftstrafen für alle Beteiligten (Ärzte (sowohl entnehmende als auch einsetzende Ärzte), Patienten, Angehörige, Krankenschwestern) und durch feste Beträge für eine Organverpflanzung, welche für alle Ärzte ausreichend ist.
Kommentar von Rusty_James am 19. Juli um 18:53 Uhr
Ein Organhandel wäre auch ohne staatliche Zwangsmaßnahmen zu verhindern. Dazu müssten sich die Mediziner und andere Gemüter aber von der Vorstellung trennen, daß der Mensch nur ein seelenloser Haufen Biomasse ist.
Wenn es Menschen gibt, die sich z.B. freiwillig das Herz eines anderen einpflanzen lassen, und damit ‘leben’ wollen, dann lasst sie das doch tun. Und wenn sie tatsächlich bereit sind ein menschliches Herz für einen festen Betrag zu kaufen und im schlimmsten Fall noch über den Preis zu feilschen, na gut, dann bitte, lasst sie das tun. Ich weis nur eins:
Mein Herz, Leber, Lunge und der ganze Rest gehört mir und auch nach meinem Tod wird das niemand eingepflanzt werden.
Es ist bezeichnend für unsere Zeit, daß soetwas abstoßendes überhaupt zur Diskussion steht.
Kommentar von Thomas am 19. Juli um 19:26 Uhr
@basilisk
Die Kanadier David Matas und David Kilgour haben mit der Sekte nichts zu tun. Die Welt online ebenfalls nicht.
Wir sollten uns vielleicht auch nicht so sehr an den Falun Gong orientieren. Das in China (und nicht nur dort) illegaler Organhandel stattfindet ist schon lange bekannt. Das die Nutznießer nicht nur Chinesen sind, sondern ganz im Gegenteil die meisten Bestellungen für Organe aus dem Ausland kommen ist für mich nur ein weiterer Grund dafür das in Europa so wenig darüber bekannt ist. Ließ mal den Bericht von Welt-Online, vielleicht erscheint er Dir etwas glaubwürdiger.
Kommentar von Archibald am 19. Juli um 20:51 Uhr
Also Die Welt hat spätestens seit ihrer dümmlichen Iran-Hetze in punkto Glaubwürdigkeit bei mir verschissen.
Kommentar von xonatas am 20. Juli um 04:54 Uhr
@Thomas, woher weisst du, dass die beiden Kanadier nix mit der Sekte zu tun ham? Ich find schon urkomisch, dass die beiden jetzt nichts besseres mehr zu tun haben, als mit ihren ausschliesslich gaus “Indizien” gewonnen Erkenntnissen, Vermutungen , Glauben, Hörensagen, und ansonsten noch zweifelhafterem Geschwätz, quer durch die Welt hausieren zu gehen und ungeniert das Geschäft der Sekte zu betreiben.
Was macht den lustigen Welt-Artikel für dich so glaubwürdig? Ich kann nichts auch nur ansatzweise überzeugendes entdecken. Jedes beliebige Märchenbuch scheint mir um Weltennäher an der Realität.
Nein, es lohnt nicht damit zu beginnen den Artikel zu zerplücken. Der Artikel ist in seiner Gesamtheit ausser für die Tonne, nur noch für relgiös motivierte (beeinflusste) Transplantationsgegner, nutzt ansonsten maximal der Hatz gegen ach so böse, unmenschlich grausame Kommunisten, die, igitt, lebenden Gefangenen Organe herausreissen, die leeren Hüllen morden und zwecks Spurenbeseitigung verbrennen.
Das späte Töten macht zwar wenig bis gar keinen Sinn, wohl aber unnötige Umstände während der Organentnahme. Was solls, wo man nicht nach Organverträglichkeit fragt, massenweise Organe verschwendet, bis das passende gefunden ist, da ist wohl auch ganz normal anzunehmen, dass ich nur mal eben tel. den Bedarf an Ersatzteilen bekannt geben muss, damit im selben Moment schon ein Strafgefangener in den Ausschlachtraum gekarrt wird.
Dass aber auch die Organe chinesischer strafgefangener Sektenmitglieder nicht so einfach zu jedem dahergelaufenden Bonzenbody passen, muss die Autoren der Organstory nicht stören, weiss doch eh kaum ein Leser, dass Spontan-Transplantationen auf tel. Bestellung in keinster Weise praktikabel sind. Ganz einfach, weil vor jeder Transplantation viele Untersuchungen erforderlich sind, die sich mindestens über viele Monate ziehen. und besonders reiche Westler wollen für ihr gutes Geld schliesslich besonders gute Ware, oder nicht?
Wenigstens weiß ich jetzt, dass chinesische Kommunisten in ihrem tiefsten Inneren echte Amerikaner sind, wie wir sie in Western so lieben. Erst töten, dann fragen, ob die gestohlenen Organe überhaupt passen.
Sinn würde es evtl. machen, den Bestand an Organen in den lebenden Organismen(Lagerstätten) zu erfassen und zu katalogisieren. Dann wäre wenigstens im Ansatz nachvollziehbar, was unterstellt wird ………
Von Katalogen und menschlichen Körpern als Organlagern allerdings steht im Welt-Artikel nichts. Naja, diesmal noch nicht …
Kommentar von Spartacus am 20. Juli um 06:17 Uhr
@basilikum
und was sagt dir das? grübel, grübel…
das es etwa nazis sein sollen? kopf kratz…
schonn mal was von swastika oder auch sonnenrad gehört?
http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika
eines der ältesten symbole der menschheit (ca. 14000 j.) das unterschiedliche bedeutungen hat wie glück, erfolg, fruchtbarkeit oder auch ein zeichen des lebens und der wiedergeburt…
äh, hab ich was verpasst?? wie z.b. putsch in china, komunistische partei gestürtzt? wohl eher nicht. die k.p. regiert da immer noch.
Kommentar von Franz-Josef Hanke am 20. Juli um 08:23 Uhr
Rusty_James hat eins gut dargestellt: Es ist wirklich erschreckend, wie diese “modern(d)e” westliche Welt inzwischen auch Menschen als Ersatzteil-Spender oder “technisches Objekt” betrachtet, in das man “Ersatzteile” einbauen oder “Teile” darin ersetzen kann.
Die Entscheidung jedes einzelnen Menschen, seine Hoffnungen auch auf fremde Organe zu setzen, respektiere ich. Aber ich akzeptiere nicht die Kommerzialisierung und Durchorganisierung der Transplantationsmedizin.
Hier könnte ein Gesetzgeber durch entsprechende Regelungen eingreifen, wie weiter oben richtig zu lesen ist. Die Frage ist nur, ob der Gesetzgeber in Deutschland dazu überhaupt willens ist oder welcher Lobby er verpflichtet ist.
fjh
Kommentar von basilisk am 20. Juli um 10:12 Uhr
@ spartacus
Das mit den Hakenkreuzen nehme ich zurück, war wohl ein emotionaler Schnellschuss. Bereffend KP Chinas: nicht überall wo Kommunismus draufsteht, ist auch Kommunismus drin. Man kann China heute eher als kapitalistische Diktatur ansehen. Allerdings mit einem weit grösseren Verantwortungsbewusstsein gegenüber der eigenen Bevölkerung als in z.B in den USA . Wenigstens vorläufig noch.. Falun Gong ähnliche Uebungen (Schattenboxen) sieht man in China übeall und zu jeder Zeit, niemand stört sich daran. Es ist etwas anderes wenn man das auf dem Tien Amen Platz vor laufenden westlichen Kameras macht und weiss, was für Kommentare dazu gesprochen werden. Chinesische Kamerateams die auf dem Alexanderplatz DKP (sowieso verboten) Protestaktionen filmen? Die Berliner Polizei würde sicher Blumen und Currrywürste verteilen!!!
Kommentar von avatar am 20. Juli um 11:01 Uhr
@basilisk
“Allerdings mit einem weit grösseren Verantwortungsbewusstsein gegenüber der eigenen Bevölkerung als in z.B in den USA . Wenigstens vorläufig noch.. “
- und wie nennst Du das, was in Tibet von der chinesischen Regierung veranstaltet wird ? (Plattenbauten in Lhasa, Vergnügungsviertel vorm Potala-Palast, Exil des Dalai Lama, keine Religionsfreiheit…) mh??
Ich bin sicher, die Chinesen sind sich Ihrer Verantwortung gegenüber dem Volk voll bewußt….! (…fragt sich nur welcher “Verantwortung”)
Kommentar von antonym am 20. Juli um 12:24 Uhr
Es ist OT, aber der “Dalai Lama” ist selbst für Buddhisten häufig nur ein fundamentalistischer Spinner der glaubt ein “Gottkönig” zu sein. Der tibetanische Buddhismus hat diese Vorstellungen von “Wiedergeburt” und Führerkult die eigentlich gar nichts mit dem Buddhismus an sich zu tun haben, sondern sogar anti-buddhistisch sind.
Die Israelischen und die US-Faschisten bringen ja am laufenden Band irgendwelche religiösen Figuren um. Tibet selbst ist mittlerweile fast ganz von Han-Chinesen besiedelt, aber das ist für China auch nichts ungewöhnliches da man schon immer so mobil gelebt hat.
Die eigentliche Eroberung Tibets fällt mit der “Kulturrevolution” zusammen - und da wissen die Chinesen mittlerweile selbst dass das wohl ein Riesenfehler war.
Kommentar von ravi am 20. Juli um 14:52 Uhr
@ all ………. Kann sein , Kern thema ist weit weg ?
Kommentar von DaRockwilda am 20. Juli um 23:02 Uhr
Da hier abwechselnd auf die USA oder auf China eingedroschen wird (nur am Rande zum Thema) mal Folgendes:
Es geht nicht um USA GEGEN China, und es bringt nichts seine Hoffnungen auf einen “Gegner”, der die bescheuerten USA wieder in ihre Schranken verweist, auf China zu projizieren.
China und USA sind keine wirklichen Feinde. Abgesehen von der offensichtlichen gegenseitigen finanziellen Abhängigkeit (konsumterrorisierte Amerikaner kaufen auf chinesischen Pump chinesische Plastikscheiße) ist die Elite der USA neidisch auf China:
China ist das Traumland aller Eliten: Eine total verarmte Arbeitermasse, durch einen politischen Repressionsapparat bis zum Erbrechen unterdrückt. Was besseres kann sich der Bankier nicht wünschen.
Es ist nicht so dass China sich an den Westen annähern wird, sondern der Westen sich an China.
Kommentar von Perspektive2010 am 21. Juli um 11:46 Uhr
Die Widerspruchsregelung war kürzlich auch in Deutschland im Gespräch. Dauernd wird angeführt, dass Leute sterben, weil Organe fehlen - so what? Da die Medikamente zur wirksamen Bekämpfung von Krebs in einigen Fällen auch fehlen, sterben auch da die Patienten. Da geht es um die “Erschließung neuer Märkte”, nicht um Menschlichkeit. Denn Reiche haben eben eher den Zugang zu käuflichen Organen, weil Arme die Summen für ein neues Organ gar nicht aufbringen könnten. Sozusagen wie beim Auto soll auch in der Medizin ein lukratives “Luxus-Segment” auf Kosten der “llgemeinheit etabliert werden.
Der INSM-Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender trommelt ebenfalls für einen freien Organhandel:
“Wenn jemand existenziell bedroht ist, weil er nicht genug Geld hat, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu finanzieren, muss er meiner Meinung nach die Möglichkeit zu einem geregelten Verkauf von Organen haben.”
Quelle
Wenn es nach solchen kranken Köpfen ginge, würde es schon morgen heißen: Deutschland goes China.
Gruß
Alex
Kommentar von antonym am 21. Juli um 12:22 Uhr
@Rockwilda, das mit der VR China siehst auch Du leider völlig falsch. Die sind insgesamt auf einem sehr guten Weg, eine weitgehende Demokratisierung ist auch dort unausweichlich. Aber letztendlich ist das auch abhängig von einer gesellschaftlichen Mittelklasse die dort gerade erst im Entstehen ist. Unterdrückung würde ich auch nicht sagen, die “Asia Times” ist z.B. eine chinesische Zeitung und man weiss ja dass die offener berichten können als jede deutsche Zeitung.
Euer Blog hier ist eigentlich eines der ganz ganz wenigen Zeichen in D-Land, das wenigstens annähernd so etwas wie die chinesischen Vorstellungen von Freiheit auch hier existieren
Und, es gibt ja auch immer das Gegenbeispiel vom westlich-japanisch geprägten “Nationalchina”, also Taiwan: Todesschwadronen gegen Linke (geschätzte 100.000 Tote) bis in die 90er Jahre, Parlament besetzt mit prügelnden Mafiosi, ebenso massives Zensurregim…
Kommentar von pony_huetchen am 21. Juli um 12:46 Uhr
@antonym
Ich weiß ja nicht, wo Du Dich informierst, wenn Du von Pressefreiheit in China sprichst. Und von Demokratisierung.
Oder aber Du verstehst darunter etwas völlig Konträres zum allgemein gültigen Konsens dieser Begriffe.
Zu “Pressefreiheit” in China - aktuell vom 28.06.2007:
“Reporter ohne Grenzen startet Kampagne für Meinungsfreiheit in China”
QUELLE
QUELLE
Und hier ein - aus hiesiger Sicht - relativ objektiv-neutraler Bericht von Petra Kolonko in der FAZ vom 13. Juni 2007 zum “Prozess der Demokratisierung” Chinas:
„Demokratie ist eine gute Sache“
QUELLE
Ist das die Art von Pressefreiheit und Demokratie, die Dir vorschwebt, antonym?
Kommentar von antonym am 21. Juli um 13:29 Uhr
Tja, auf das was ich gesagt habe bist Du natürlich gar nicht eingegangen. Und ich schätze zur Olympiade wird die Anti-China Hass-Propanda noch viel höher schlagen. Das England seine Vorposten in Tibet und HK aufgeben musste, wurmt den “freien Westen” bis heute.
Also deine Vorstellung von “Demokratie” ist also auch unbeschränkte Macht für den Mob. Wahlweise rechtsextreme “Gottkönige” wie den Dalai Lama, Falun Gong oder die Zionisten und dann mal wieder die personenzentrierte Lobby-Demokratie (= Mafia und Korporatismus) über die “Menschenrechte” pushen, ganz wie es einem in den Kram passt?
Generell würde ich euch raten, wenn man keine Ahnung hat (von der Materie, von Geschichte etc) einfach mal…
Kommentar von pony_huetchen am 21. Juli um 14:16 Uhr
@antonym
Jetzt verstehe ich Dich:
Deiner Meinung nach ist China die Wiege der wahren Demokratie und wir sind alle westlicher Hetzpropaganda zum Opfer gefallen.
Auch ‘ne Sicht der Dinge. Schade, dass der Link zu Deiner Homepage ins Leere führt. Ich dachte gerade, da könne man sein Wissen in Sachen “Materie und Geschichte” erweitern - aber da steht dann nur: NICHTS und die url heißt: http://deleted/
Die Wahrheiten wurden doch nicht tatsächlich gelöscht? Mach doch ‘ne neue Domain.
Und nun erinnere ich an das eigentliche Thema - neues Organspendergesetz und Organhandel.:-)
Kommentar von basilisk am 21. Juli um 16:25 Uhr
Ich muss leider festellen, das die Hirnwäscherei der westlichen Propaganda bis tief in den Politblog reicht. Es gibt hier sehr gute Artikel und Kommentare, sie sind gut um sich auszutauschen. Mancheiner wird sogar aufgeklärt. Aber Politblog wird das System nicht ändern, und wenn wirklich Gefahr droht, gibt es bestimmt Mittel ihn abzuschalten. Wir sind weit weg vom ursprüglichen Thema, aber ich finde das gut, weil die meisten hier offenbar immer noch an die Bürgerliche Demokratie als die einzig mögliche glauben. Ueber China kann ich mitreden, denn ich war lange dort und habe mit vielen gesprochen (so gut es ging) Um es auf den Punkt zu bringen: Die Leute dort haben absolut kein Bedürfnis nach Demokrtie westlicher Art. Alles bfindet sich im Aufschwung, man ist euphorisch, Zitat “Was habe ich davon wenn ich alle 4 Jahre zwischen 3 Feldern wo ich mein Kreuz machen auswählen darf?” Die westlichen Demokratien galuben das Recht zu haben, sich überall einzumischen, und ihre Propaganda mit unmengen von Geld z. B. auch in Russland und China ungehindert zu verbreiten (in Saudiarabien haben dieses Bedürfnis nie) . Demgegenüber steht das Gebot der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten. China und Russland halten sich strikte daran, würden sie es nicht tun, hätten wir hier dasselbe Problem. In China glaubt keiner er könne ernsthaft mitreden, aber die Leute sind im Gegensatz zu Deutschland zufrieden mit der Politik. Und sei es nur weil ab und zu auch ein Bonze zum Tod verurteilt und hingerichtet wird. Ich bin enschiedener Gegner der Todesstrafe, ich musste einfach akzeptieren, dass die Leute dort das anders sehen. Nach meiner Erfahrung gibt es hier nur sehr wenige objektive Berichte über China. Das ein Staat auch ohne den Angloamerikanischen Imperialismus Erfolg haben kann, darf einfach nicht sein. Andererseits haben die Leute dort über viele Sachen, die die Regierung betreffen heftig gemeckert, aber sie wollen sie trotzdem behalten Die genannten Horrorstories halte ich für reine Propaganda, auch wenn sie von westlichen “Menschenrechtsorgansationen” gestützt werden.
Es gibt dort brutale Ausbeutung, das ist aber nicht die offizielle Politik. Aufgedeckte Fälle werden sehr hart bestraft.
Kommentar von guadalupe am 21. Juli um 17:01 Uhr
@ darockwilda
Du schreibst
“Es geht nicht um USA GEGEN China, und es bringt nichts seine Hoffnungen auf einen “Gegner”, der die bescheuerten USA wieder in ihre Schranken verweist, auf China zu projizieren.
China und USA sind keine wirklichen Feinde.”
Das sehe ich auch so. Sie werden uns nur als unterschiedliche Konzepter medial verkauft, um uns in eine -im hegelianischen Sinne- dialektische Verwirrung zu bringen.
Sobald wir dann mal China, die USA oder Rußland “besser” finden, sind wir schon hereingefallen. Einfach nur auf die Finanzierung dieser leicht unterschiedlichen Systeme achten (Privatkapitalismus und Staatskapitalismus)
Deren Zentralbanken sind alle nach dem gleichen Prinzip organisiert und müssen der gleichen Systemlogik gehorchen.
Kommentar von DaRockwilda am 21. Juli um 17:32 Uhr
Ist mit ja neu dass China soooo verteidigt wird.
Dann mal zu den Einwänden.
Generell mal sei nochmal gesagt, ihr bezieht euch so auf das “West vs. Ost”-Paradigma. Als ob irgendwas am Osten gut wäre nur weil es der Osten wäre, oder btw irgendwas am Westen schlecht nur weil er der Westen ist. Irgendwie sehr dogmatisch, das.
@antonym:
Wie bitte? Seit wann ist in IRGENDEINEM Land eine Demokratisierung “unausweichlich”? Warum? Weshalb? Welche Kraft steckt dahinter die das “unausweichlich” macht?
Eine Mittelklasse birgt nur Schutz vor den Herrschern wenn sie sich ihrer Rolle bewusst ist und sich als einzig potenten Widerstand gegen die Obrigkeit sieht (Recht auf Waffen etc.) und wenn sie ihren eigentlichen Reichtum nicht in einen verschuldeten Konsumterror-Mittelstand ala Amerika umwandelt. Ob also der Mittelstand in China, der sowieso erst nur im Kommen ist, irgendwas nutzt, muss man abwarten. Was spricht dagegen dass der chinesische Mittelstand nicht genauso hedonistisch sorglos verschwenderisch egoistisch wird wie der amerikansiche?
Oooh, daran misst man nen ganzen Staat? Von der Asia Times weiß ich nur dass sie kritisch gegenüber “dem Westen” ist, mit der Kritik gegenüber China weiß ich nicht wie das steht.
Und überhaupt dieser Relativismus, “besser als jede deutsche Zeitung”, das ist doch scheißegal, ich bin nicht hier um zu zeigen dass Deutschland ein besonders freies Land ist, ich habe nur keine Lust auf irgendeine falsche Glorifizierung Chinas.
Dahingehend bringt auch deine unbelegte Beschreibung Taiwans nix.
Generell würde ich dir raten einen solchen Ton zu unterlassen weil du sonst hier nicht mehr aufkreuzen brauchst. Dein Beitrag birgt nicht viel Positives über China selbst, nur Anschuldigungen gegenüber Anderen wie den Dalai Lama die Zionisten usw. Offtopic also, denn die Frage ist “wie toll ist China” und nicht “wie schlecht sind die Anderen”.
@basilisk:
Das hört sich schwer nach den entzückten westlichen Industriellen an, die sich einen solchen durch Lohndumping und Arbeiterentrechtung erzwungenen “Aufschwung” hier auch wünschen würden. Im Ernst, dein Kommentar ist das beste Beispiel dafür dass sich westliche Eliten hier chinesische Zustände wünschen.
Ich finde nicht dass die Resignierenden viel besser dran sind als die Getäuschten.
Ja? Würde mich freuen, allein ich kann deinen Bericht nicht als Beweis dafür akzeptieren.
Das ist ein Punkt der stimmt bestimmt, aber der sagt nichts darüber aus wie toll es in China wirklich ist.
@guadalupe:
Eben, danke.
Kommentar von Fahrenheit am 21. Juli um 20:58 Uhr
Zum Thema Organhandel in China:
Sorry, das der Link hier hin führt…
Also, scheinbar tut sich was in China - hat ja auch lang genug gedauert…
Kommentar von xonatas am 22. Juli um 01:35 Uhr
@guadalupe
deine Spezialitätenempfehlung “Zwangsabgetriebene Föten ” ..
gibt es dazu auch einen Link?
@pony_huetchen
Nach dem Propagandawitz mit den Kanadiern nu also auch noch die “Reporter ohne Grenzen”. Was isn hier los? Seid ihr neuerdings vom Cia aufgekauft, oder hat die Kralle den Blog schon übernommen?
Dabei bietet das Thema Organ-Transplantation, und da beileibe nicht nur die angeblichen und die echten “Schattenseiten” , sondern auch die gängige legale Praxis durchaus jede Menge Anlass für berechtigte Kritik. Die bislang hier angeführte politische und religiöse Hetzpropaganda lenkt davon jedoch sehr erfolgreich ab.
Im übrigen bin ich überzeugt, dass weder der insm-Botschafter, der den Armen den Verkauf ihrer Organe ermöglichen will, noch die TV-Spender-Schow die Organtransplantation befördern wollten. Im Gegenteil … Auch die im Fall der Show angebl. pers. Betroffenheit schliesst das nicht aus. Transplantierte werden absolut nicht selten Transplantationgegner - wenn auch eher nicht mit so zweifelhaften Begründungen, wie sie z.B. in den hier verlinkten Propagandamachwerken zu finden sind.
Ach ja, bevor ichs noch vergesse, ich befürworte Organtransplantation - nicht aber Organhandel - und ich bin ganz entschieden für die “Widerspruchsregelung”. Und falls wieder Erwarten doch noch jemand zum Thema diskutieren will,
… mach ich mal nen neuen Anfang:
Zitat Jürgen Neitzel:
“in sechs Wochen rund 12.000 neue Registrierungeneingebracht. Das ist rund das Dreifache der normalen Monatszahlen”
na und, ein einmaliges, nichts bedeutendes Medienecho
Vergleiche z.B. mit der Dauer-Propaganda-u.Meinungsmanipulations-Veranstaltung “dieGesellschafter”. Die konnte in den ersten Wochen ihrer jüngst wiederholten millionenschweren Medienauftritte auch nochmal kurzfristig erhöhte Besucherzahlen auf ihren bereits in Beinah-Leichenstarre befindlichen Internet-/Forum-Seiten verbuchen. Nichtsdestotrotz ist das Multi-Millionen-Propaganda-Ding nach wie vor ein einziger gewaltiger Flop - und das ist gut so (INFO: “dieGesellschafter” ist die bislang größte “Spendengeld-Missbrauchs” Meinungsmanipulations-Aktion der in der “Aktion Mensch” kooperierenden Humankapitalver-u.- entwerter-Konzerne)
Zitat Jürgen Neitzel:
” sollten dieses Mal drei Dialyse-Kandidaten vor laufender Kamera um eine neue Niere kämpfen”
“Offenbar lassen sich zahlreiche Menschen nur durch spektakuläre Stimuli erreichen und zum erwünschten Handeln bewegen”
hätten die Medien ihre eigentliche Aufgabe ernst genommen und statt vor der Sendung spektakulär blöde herumzukrakeeln einfach mal sachlich informiert, dass nach gültiger Rechtslage (in Holland wie in Deutschland) kein Spender selbst bestimmen kann, wer nach dem Tod die Organe bekommen soll. Ganz abgesehen davon ist es höchst zweifelhaft, dass die Nieren von Krebskranken überhaupt für eine Transplantation geeignet wären. Es ist ja schon schwer das Programm “old for old” zu “verkaufen” (ist übrigens einer der Punkte, wo Kritik angebracht wäre)
Ich bin überzeugt, dass anders als hernach behauptet, die Show nicht Spenderwillige rekrutieren sollte, sondern Transplantationsgegner mobilisieren - und ich denke das ist auch sehr gelungen - scheinbar bis hinein in den Politblog (!?).
Zitat Jürgen Neitzel
“meldete die Katholische Nachrichtenagentur (kna)”
diese Quelle beim Thema Organtransplantation ist eine Zumutung, les ich im falschen Blog?
“Die kommerziell ausgerichtete westeuropäische Stiftung Eurotransplant berechnet für jede Vermittlung hohe Gebühren.
Sie erscheinen eher gewinnorientiert, statt nur die Personal- und Sachkosten abzudecken”
Quelle?
Zitat Jürgen Neitzel
“Zeitgleich wird in Großbritannien erneut über eine Novellierung des nationalen Organspendegesetzes debattiert.”
Vergleiche mit England hinken schon deshalb, weil dort z.B. Dyalysebehandlungen an eine Altersgrenze gekoppelt ist. Wer dann noch kein Transplantat hat, der stirbt. So einfach ist das, und, wenn ich das so richtig verstanden habe, vermutlich im Interesse mindestens eines Posters hier.
Zitat Jürgen Neitzel
“Während in Deutschland Klinikärzte, die die Organe entnehmen, kaum etwas für die beträchtliche chirurgische und dokumentarische Mehrarbeit bekommen, verdienen die transplantierenden Chirurgen daran sehr gut”
Ich kenn ja nu nur zwei Transplantationszentren von innen, nur, da transplantieren die selben Chirugen, die manchmal auch Organe entnehmen und versandfertig machen. Sonst operieren die was halt so anfällt. Von besonders guten Verdiensten für Transplantationsleistungen haben die vermutlich noch nie gehört.
Also, auch hier, Quelle wär nicht schlecht. Ich wüsst schon gerne, in welchem Transplantationszentrum solche “Transplantationsverdienste” gezahlt werden.
Zitat Jürgen Neitzel
“Damit könnten jährlich Hunderte Leben gerettet werden, lautet regelmäßig das Hauptargument. Schließlich seien die statistischen Zahlen in Belgien und Spanien deutlich befriedigender, wo die “Widerspruchslösung” schon gilt.”
die Zahlen wären - trotz “Zustimmungslösung” - auch bei uns seit Jahren deutlich befriedigender, wenn alle Ärzte in den Kliniken sich endlich mal die gesetzliche Vorschriften halten würden. Wie Untersuchungen zeigten, tun dies viele Ärzte nämlich vorsätzlich nicht. Als Begründung gaben die meisten dieser Ärzte offen zu, aus vorgeblich religiösen Anwandlungen Transplantationsgegner zu sein.
Zitat Jürgen Neitzel
“Denn schnell kann aus einer vernünftigen medizinischen Praxis ein florierender Markt entstehen”.
…..
“Und so erscheint die Forderung nach einer Änderung der Organentnahme-Regelung gerade aus dem Mund der Fachmediziner als äußerst fragwürdig. Aus anderen Zusammenhängen weiß man, dass oft nicht jene Methoden angewandt werden, die medizinisch indiziert sind, sondern die, die Geld bringen. Kasse machen ist das Prinzip.”
Die anderen Zusammenhänge zählen wohl nicht, wo sie definitiv nicht zutreffen. Welchen Sinn also macht es, sie hier anzuführen?
Fakt ist, dass Organ-Ersatztherapien vielfach teurer sind als Transplantationtherapien (incl. aller notwendigen Folgetherapien).
fürn ersten Anfang solls das gewesen sein …
Kommentar von xonatas am 22. Juli um 02:20 Uhr
@Fahrenheit
deine Entschuldigung schweren Herzens annehm
Zitat: “Mit einer Gesetzesneuregelegung will China den illegalen Handel mit Organen unterbinden.” und dann noch “Das Einlenken der chinesischen Staatsführung ist auch ein indirektes Schuldbekenntnis. Peking hatte bisher die Praxis der illegalen Organentnahmen immer dementiert.”
seltsam verquaste Logik, genau derselbe Müll, wie ihn die beiden Kanadier (s.o.) in ihren immer gleichen Berichten an vielen Stellen hochtrabend BEWEIS nennen.
Muss ich jetzt annehmen, dass es auch vor unserem Transplantationsgesetz ein kommerzielles Sektenmitgliederausschlachtprogramm zur Organgewinnung gab? Oder warum sonst gibts bei uns solch ein Schuldbekenntnis-Gesetz ?
Kommentar von pony_huetchen am 22. Juli um 04:38 Uhr
@xonates
Der “Propagandawitz” - hat sich ja nun als nicht so witzig entpuppt - kam nicht von mir. Die Reporter ohne Grenzen habe ich zitiert, allerdings ist mir neu, dass das ein reiner CIA-Verein sein soll.
Nach Deiner Theorie erklär mir mal das:
Pinkelt sich die CIA nun selbst (indirekt) ans Bein, oder was?
Ich habe noch keine Überweisung auf dem Konto gefunden nach dem Kommentar oben. Kann ja noch kommen
Kommentar von Lara am 22. Juli um 10:23 Uhr
Nun, RSF hat einiges zu erklären:
Diana Barahona: Reporters Without Borders Unmasked
“When Robert Menard founded Reporters Without Borders twenty years ago, he gave his group a name which evokes another French organization respected worldwide for its humanitarian work and which maintains a strict neutrality in political conflicts Doctors Without Borders. But RSF (French acronym) has been anything but nonpartisan and objective in its approach to Latin America and to Cuba in particular.
From the beginning, RSF has made Cuba its No. 1 target. Allegedly founded to advocate freedom of the press around the world and to help journalists under attack, the organization has called Cuba “the world’s biggest prison for journalists.” It even gives the country a lower ranking on its press freedom index than countries where journalists routinely have been killed, such as Colombia, Peru and Mexico. RSF has waged campaigns aimed at discouraging Europeans from vacationing in Cuba and the European Union from doing business there its only campaigns worldwide intended to damage a country’s economy.
The above is not a matter of chance because it turns out that RSF is on the payroll of the U.S. State Department and has close ties to Helms-Burton-funded Cuban exile groups.”
http://www.counterpunch.org/barahona05172005.html
Investigative reporter Jeremy Bigwood asked Morillon on April 25 if her group was getting any money from the I.R.I., and she denied it, but the existence of the grants was confirmed by NED assistant to the president, Patrick Thomas.
The discovery of the grants reveals a major deception by the group, which for years denied it was getting any Washington dollars until some relatively small grants from the NED and the Center for a Free Cuba were revealed (see Counterpunch: “Reporters Without Borders Unmasked”). When asked to account for its large income RSF has claimed the money came from the sale of books of photographs. But researcher Salim Lamrani has pointed out the improbability of this claim.
…
“The I.R.I., an arm of the Republican Party, specializes in meddling in elections in foreign countries, as a look at NED annual reports and the I.R.I. website shows. It is one of the four core grantees of the NED, the organization founded by Congress under the Reagan administration in 1983 to replace the CIA’s civil society covert action programs, which had been devastated by exposure by the Church committee in the mid-1970s (Ignatius, 1991). The other three pillars of the NED are the National Democratic Institute (the Democratic Party), the Solidarity Center (AFL-CIO) and the Center for International Private Enterprise (U.S. Chamber of Commerce). But of all the groups the I.R.I. is closest to the Bush administration, according to a recent piece in The New York Times exposing its role in the overthrow of Haitian president Jean-Bertrand Aristide:
…
President Bush picked its president, Lorne W. Craner, to run his administration’s democracy-building efforts. The institute, which works in more than 60 countries, has seen its federal financing nearly triple in three years, from $26 million in 2003 to $75 million in 2005. Last spring, at an I.R.I. fund-raiser, Mr. Bush called democracy-building ‘a growth industry.’” (Bogdanich and Nordberg, 2006)
Funding from the I.R.I. presents a major problem for RSF’s credibility as a “press freedom” organization because the group manufactured propaganda against the popular democratic governments of Venezuela and Haiti at the same time that its patron, the I.R.I., was deeply involved in efforts to overthrow them. The I.R.I. funded the Venezuelan opposition to President Hugo Chavez (Barry, 2005) and actively organized Haitian opposition to Aristide in conjunction with the CIA (Bogdanich and Nordberg, 2006).
The man who links RSF to these activities is Otto Reich, who worked on the coups first as assistant secretary of state for Latin American affairs, and, after Nov. 2002, as a special envoy to Latin America on the National Security Council. Besides being a trustee of the government-funded Center for a Free Cuba, which gives RSF $50,000 a year, Reich has worked since the early 1980’s with the I.R.I.’s senior vice president, Georges Fauriol, another member of the Center for a Free Cuba. But it is Reich’s experience in propaganda that is especially relevant. In the 1980’s he was caught up in investigations into the Reagan administration’s illegal war on the Sandinistas.
http://www.counterpunch.org/barahona08012006.html
Weitere Links:
http://www.sourcewatch.org/ind.....ut_Borders
Kommentar von guadalupe am 22. Juli um 14:59 Uhr
@ xonatas
Du schreibst:
“deine Spezialitätenempfehlung “Zwangsabgetriebene Föten ” ..
gibt es dazu auch einen Link?”
Ja, ein Freund, der mit einer Krankenschwester aus der VR-China liiert ist, schrieb mir folgendes:
Zitat:
“mit P. in ddorf in der altstadtpizzeria:
es ging um was man alles auf die pizza tun kann, sie, krankenschwester erzählt vom chefarzt, der sich die abgetriebenen föten reservieren liess, um sie zu essen,
die mischung aus ekel und fatalismus im autoritären staat der einkindpolitik, wo ständig haarsträubende situationen zu meistern waren:
um ihr kind flehende mütter, die lieber bestraft werden wollten, als ihr kind im achten monat zu verlieren usw…
denn hier führt die polizei die gefesselten mütter ins krankenhaus, wo die föten ihre letale kopfspritze erhalten…”
Hier ein Link aus dem Netz:
Zitat:
“Föten und Babies werden weiterhin in China gekocht und gebraten.
Nach diesem Bericht bekommen wir immer mehr Hinweise und Zeugenaussagen. Wir werden die ursprünglich hier gezeigten Bilder allerdings nicht mehr direkt zeigen.
Nachdem wir die Bilder wegnahmen, äußerten sich viele unserer Leser unzufrieden, manche meinten, wir selbst würden jetzt zensieren.
Wir tun dies jedoch auch auf Wunsch vieler Leser und unseres gegenwärtigen Providers 1und1, der der irrigen Meinung ist, wir würden ein Rezept für Kindersuppe verbreiten, wie er uns geschrieben hat…”
Quelle
(Ja, die “Sekte” Falun Gong)
Und ist es hier denn anders?
Hier werden die getöteten Föten entweder weggeschmissen oder vielleicht zu Kosmetika weiterverwertet.
Zitat:
“13. Woche - Das Kind hat seine -durch Abtreibung bedingt- gefährlichste Zeit in seinem Leben überstanden.
Für den Menschen ist der Mutterleib einer der gefährlichsten Orte in seinem Leben geworden ist.
Fast nirgends ist der Mensch schutz- und wehrloser als an diesem Ort (in Berlin wurde im Jahr 2000 fast jedes 3.(!!) ungeborene Kind abgetrieben).”
Quelle
Jedes 3. Kind !
Wer die Nerven hat, sich anzuschauen, wie die Menschen aussehen, die entweder gekocht, weggeschmissen oder wie die Sterbenden weiterverwertet werden, kann hier klicken.
Die Photos sind von den beteiligten Ärzten sogar beglaubigt.
Das Töten der Kinder wird beispielsweise auch von Pro Familia (!) propagiert, die ihre Tötungspille “Die Pille danach” direkt auf der aufwendigen Internetstartseite bewirbt und in Deutschland gleich in vier Sprachen erklärt, damit keiner wegen sprachlichen Unvermögens die Chance des Tötens verpaßt.
Quelle
Hinter der Finanzierung von Pro Familia und den Bevölkerungsreduzierungsprogrammen stehen wieder die bekannten Personen, die auch für die Medien (Bewusstseinskontrolle) und das Geldsystem verantwortlich sind wie Ted Turner und Rockefeller.
Quelle
Die Finanzierung erwähne ich hier, um anzudeuten, daß es beim alten Geldsystem eben nicht darum geht, Wohlstand in die Welt zu bringen, sondern Not und Elend in der Welt zu halten.
Wer dann die Frage nach dem Warum stellt, muß allerdings wahrscheinlich die Ebene der Politik verlassen und dann wird es hier off-topic.
Kommentar von xonatas am 22. Juli um 16:00 Uhr
@Pony_h…
nu, ja, ich gehe einfach davon aus, dass noch lange nicht alle Medienschaffenden bereits Mitglieder bei bei den RoG sind und selbst deren Mitglieder nicht alle wissen, dass sie gefälligst einseitig zu berichten haben. Denke doch, dass man beim CIA auch schon mal soweit gedacht hat ;-).
aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das dauert … und dauert…
nee, natürlich seid ihr weder vom CIA gekauft, noch von Kralles Testwurm infiziert ( hoff ich doch). Wollt nur anregen, künftig im Bezug auf die RoG genauer hinzusehen. Mich wundert nämlich schon sehr, dass - ausgerechnet in einem Blog wie dem Politblog als seriöse Quelle empfohlen werden (erwarte ich, wenn schon, eher bei PI). Allein die extrem aufdringliche Einseitigkeit müsste selbst bei jemanden, der sich nicht näher mit dem Verein beschäftigt, eigentlich alle Alarmsirenen heulen lassen.
@lara
danke, Unterstützung im richtigen Moment,
ergänzend noch
http://www.jungewelt.de/2007/06-13/040.php
http://www.jungewelt.de/aktuel.....terId=4449“>
PS
Mit dem Vorstandsmitglied Dirk Sager wird die Einseitigkeit der RoG vermutlich noch deutlicher zutage treten, obwohl die Internetseiten der deutschen RoG-Sektion eigentlich schon jetzt abstoßend genug wirken.
Kommentar von guadalupe am 22. Juli um 16:18 Uhr
@xonatas
Du schreibst:
Zitat Jürgen Neitzel
“Damit könnten jährlich Hunderte Leben gerettet werden, lautet regelmäßig das Hauptargument. Schließlich seien die statistischen Zahlen in Belgien und Spanien deutlich befriedigender, wo die “Widerspruchslösung” schon gilt.”
die Zahlen wären - trotz “Zustimmungslösung” - auch bei uns seit Jahren deutlich befriedigender, wenn alle Ärzte in den Kliniken sich endlich mal die gesetzliche Vorschriften halten würden. Wie Untersuchungen zeigten, tun dies viele Ärzte nämlich vorsätzlich nicht. Als Begründung gaben die meisten dieser Ärzte offen zu, aus vorgeblich religiösen Anwandlungen Transplantationsgegner zu sein. “
und
“Fakt ist, dass Organ-Ersatztherapien vielfach teurer sind als Transplantationtherapien (incl. aller notwendigen Folgetherapien). “
Wenn ich hier von “befriedigenderen” Transplantationszahlen, von vorgeblichen religiösen Anwandlungen der sich schämenden Ärzte, von der finanziellen höheren Effizienz der Transplantationstherapien lese, dann komme ich mir wie im falschen Film vor.
Hier werden mit der Transplantationsindustrie extreme Auswüchse des pharmazeutisch-industriellen Kartells beschrieben und verteidigt, der im übrigen mit den anderen Kartellen (Finanzen, Militär, Medien) systemisch eng verwoben ist.
Heraus kommt eine profitable Industrie mit extremen Wachstumschanchen und getötete Menschen wie auch Menschen, die ihr Leben lang siechen, abhängig von Immundepressiva usw. usf. sind.
Eine Medizin, die es sich zur Aufgabe macht, den Menschen vor Krankheiten zu bewahren, also wie Krankheiten und Transplantationen zu verhindern sind, ist systemlogisch nicht in Sicht (bringt keinen Profit).
Kommentar von pony_huetchen am 22. Juli um 16:46 Uhr
@xonatas
An zwei Stellen hatte ich bisher “per Zufall Kontakt” mit den RSF-Journalisten.
Einmal in Zusammenhang mit dem von israelischem Militär angeschossenen Al-Jazeera Kameramann -
Hier
Ein anders Mal im Zusammenhang mit dem Artikel “Die Rückkehr der Taliban” ging es um den Journalisten Hayatullah Khan, der nach der Aufklärung eines us-amerikansichen Drohnen-Angriffs auf ein pakistanisches Dorf, bei dem auch eine Reihe Zivilisten ums Leben kamen, in Pakistan ermordet wurde.
Hier und hier
Die Berichte darüber bei RSF haben mich nicht stutzig werden lassen, dass was ihr (Du und Lara) nun an Neuen liefert, lassen mich den Verein in einem anderen Licht sehen. Das war mir so nicht bewußt.
Also: Danke für die Links
Kommentar von basilisk am 23. Juli um 16:47 Uhr
@ Pony_
Nachchtäglich : deine rasche Reaktion und die Entfernung des Faulun Gong Bildes hat mich sehr gefreut. Auch die ziemlich ausfühliche Abarbeitung der Falun Gong, und RSF Propaganda finde ich gut. Die US Geheimdienste haben Geld im Ueberfluss, und um bei kritischen Beobachtern glaubwürdig zu sein bedient man sich so ziemlich aller Organistionen (einschliesslich AI). Da die meisten dieser Organistionen ziemlich locker und in Gruppen organisiert sind, ist deren Unterwanderung kein Problem für die Dienste.
@ Rock_
Ich habe nicht behauptet China sei sooo toll, Wenn man es aber z.B. mit Indien vergleicht (grösste Demokratie der Welt) schneidet es sehr gut ab. Indien wird aber in unseren Medien praktisch nie gerügt.
Wenn du wie ich schon in Mumbai (Bombai) und in Peking warst würdest du sicher etwas anders denken. Kurz, Mumbai ist zum grössten Teil verslumt und ein unglaubliches Dreckkaff. Peking dagen eine saubere sehr moderne Stadt ohne Slums und Elendsquartiere. Beide haben ca. 13 Millionen Einwohner. Die gigantischen Wohnsilos sind auch nicht mein Geschmack, aber es hat imerhin (praktisch) jeder eine Wohnung mit Wasser und Elektrizität.
Ich habe nur mit “normalen” Leuten gesprochen (keine Manager) und von Resignation kann keine Rede sein.
Beweise für meine Berichte habe keine, aber eine Empfehlung : geh selber hin.
Kommentar von xonatas am 24. Juli um 15:34 Uhr
@basilisk
AI - neben unterwanderung gibts auch Husgemachtes, wie z.B. die unterschiedliche Bewertung psychiatrischer Zwangsbehandlung . Hier Therapie - dort Folter
http://www.iaapa.de/zwang2_dt/halmi.htm
http://www.antipsychiatrie.de/io_13/ai_aufgabe.htm
http://www.antipsychiatrie.de/.....isiert.htm
http://www.dissidentenfunk.de/.....4trackinfo
@guadalupe
ein Link ist das nicht und direkte Infos auf deiner HP ? Auch nix, tot, da hat wohl ein Explantationsteam volle Arbeit geleistet.
Was aber nach wenigen Clicks durch Google-Cache schnell klar wird, ist die Richtung: mehr oder weniger esotherische Wirtschaftsträume mit Frei-Geld-, vermengt mit urchristlicher Hasspropaganda, hamersche Altermativmedizin und übergreifend verlogenerPropagandafeldzug gegen Abtreibung, Transplantation. Kurz, ich find da lauter liebe Mitmenschen, deren einziges Interesse ist die Menschheit zu retten. Einfach nur lieb.
Eigentlich wollt ich wirklich nur einen Link. Nach zu urteilen, den du stattdessen anschleppst, und selbst Abtreibung hier mit angeblichem Föten-Spezialitäten im (China-)Restaurant gleichpredigst, hältst du dich entweder für einen besonders überzeugenden “Missionar” oder mich für so minderbemittelt, dass ich selbst den Sch…s in der “urchristlichen Zeitung für Gesellschaft, Religion, Politik u. Wirtschaft” und anderem abartigen Sektenschund von “DAS WEISSE PFERD”, und von “Universelles Leben”, glaube könnte.
http://www.das-weisse-pferd.com/links_2.html
Ach ja, einen wahrhaftigen Link hattest du dann aber doch noch, wenn auch nur zur zwangstransplantierten Sekte. Logisch, es konnte ja nichts anderes kommen, nach deinen Wortmeldungen oben im Thread und insbesondere nach dem bereits anfangs von dir eingebrachten Link zum Zeit-Artikel (betr. Fa. Mutagen). Weils vielleicht keinem auffiel, hier noch der Hinweis, dass Gewebetransplantation/-Handel absolut nichts mit Organtransplation zu tun hat.
übrigens, vielleicht kennst du:
http://f28.parsimony.net/forum...../18317.htm
(Sicher nur ein Versehen ist, dass es bei diesem Thread im Eso-Geld-Forum um ein Interview handelt, das hören zu können, man einem Link folgen muss der da hin führt.
sicher kennst du, weil sicher von dir (s.o.):
gleicht sich fast wie ein Ei dem Anderen, gell?
Obwohl ich noch gern ausführlich geantwortet hätte, zu dem …
und ganz besonders gern zu dem …..
……. lasse ich das was du da so auf diversen Sektenseiten und sonstigen Internetmüllhalden zusammengekramt hast unbeantwortet, weil ich eigentlich a) nie mit religiösen Eiferern über Religionsinhalte diskutiere und b) jetzt- erneut akut, wenn auch nur indirekt betroffen - ins Transplantationszentrum fahre (und deshalb auf unbestimmte Zeit hier “verhindert” sein werde)
Kommentar von guadalupe am 25. Juli um 13:41 Uhr
@ Xonatas
Du schreibst
“ein Link ist das nicht und direkte Infos auf deiner HP ? Auch nix, tot”
Ich halte das Statement der befreundeten chinesischen Krankenschwester für glaubhaft, da von ihr selbst erlebt. Dafür, daß nur die (meinetwegen vom CIA gelenkte) Falun Gong “Sekte” darüber schreibt, kann ich nichts. Das Thema meiner HP ist nicht China, sondern die Frage “Was ist denn eigentlich Geld?”. Deswegen wirst Du dort nichts zu chinesischen “Gesundheits”politik finden. Sie wird Ende der Woche wieder online sein.
Deine Recherche in google-cache kann ich nicht überprüfen, schau Dir die Seite an, wenn sie wieder online ist, um Deine These zu falsifizieren.
Selbstverständlich hat Organhandel mit Organtransplantation zu tun, denn die transplantierten Organe werden in unserem Wirtschaftssystem gehandelt, sonst würden sie nicht transplantiert.
Angreifbar mag folgende Hypothese meinerseits sein:
Der Mißbrauch und das Ausschlachten der Sterbenden für einen profitablen Organhandel (meinetwegen Gewebehandel) ist eine Folge des unserem Wirtschaften zu Grunde liegenden Geldsystems und nicht eine machtpolitische.
Du zitierst (Link dazu funktioniert nicht)
“Schließlich muß jedem klar sein, das ein Wechsel zu einer kostengünstigen Medizin oder freien Energie zu einem Zusammenbruch des jetzigen (Geld)Systems führen muß und schon aus diesen Gründen NICHT WAHR sein darf. “
Die freie Energie würde die Verwendung des Rohöls unnötig machen, würde die Verwendung des Rohöls unnötig, stürzt der US-Dollar (und damit die dem Dollar untergeordneten Zentralbank-Währungen). Insofern ist das Zitat richtig. Die Verbindung US-Dollar/Ölmonopol ist auch hier, obwohl hier nicht so sehr der Zusammenhang der Finanzen auf die Politik bedacht wird, denke ich, Konsens.
Der Rest Deines Postings ist leider argumentationsfrei wie “diversen Sektenseiten” “Internetmüllhalden” ” religiösen Eiferern ” .