Politblog.net
 

Einige Schlagwörter auf gut Deutsch

Die neoliberalen “Reformen” der Sprache von Franz-Josef Hanke

Seit der Mensch das Sprechen gelernt hat, benutzt er die Sprache als Ausdruck eigener Interessen. Ihr Missbrauch für propagandistische Zwecke ist also beinahe genauso alt wie die Sprache selbst. Doch feiert er in jüngster Zeit in Deutschland fröhliche Urständ. Neoliberale Propaganda hat sich mit zahlreichen Wörtern längst in die Köpfe der Menschen eingeschlichen.

Schon der Begriff “neoliberal” zielt auf eine bewusste Irreführung ab. Er setzt sich aus einem lateinischen Wortstamm und einer griechischen Vorsilbe zusammen.

“Liberal” steht eigentlich für “freiheitlich”. Doch mehr Freiheit verheißen neoliberale Wirtschaftskonzepte nur der Unternehmerschaft. Für die allermeisten Menschen hingegen bringen sie mehr Knechtschaft.

Die griechische Vorsilbe “neo” steht für “neu”. Doch neu ist das, was die neoliberalen Propagandisten da fordern, beileibe nicht. Der Sozialphilosoph Karl Marx hätte dasselbe Mitte des 19. Jahrhunderts wohl ganz einfach mit dem Wort “Kapitalismus” bezeichnet.

Weitere Wörter aus dem neoliberalen Sprachschatz sind “Eigenverantwortung” und “Eigeninitiative”. Sie wollen den Eindruck erwecken, die Menschen könnten ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und sich dadurch von staatlicher Bevormundung befreien.

Tatsächlich aber schiebt die neoliberale Politik damit die gesellschaftliche Verantwortung für die soziale Sicherung aller auf die Einzelnen ab. Sie sollen selbst “Initiative” zeigen, anstatt auf die solidarische Unterstützung anderer zu bauen.

Diese “Privatisierung” der Lebensrisiken ist geradezu mörderisch. Das belegt der Fall eines 20-jährigen Erwerbslosen in Speyer. Da er aufgrund einer Lernbehinderung und psychischer Depressionen nicht fähig war zu der geforderten “Eigeninitiative”, ist er Mitte April 2007 elend verhungert.

Derartige “Kollateralschäden” nehmen die Verantwortlichen billigend in Kauf. Im Endeffekt können sich durch den Abbau der Sozialsysteme vor allem die Unternehmer aus ihrer Verantwortung hinausstehlen und Sozialabgaben einsparen. Diesen Vorgang der “Privatisierung” von Gewinnen in die Taschen der Reichen und Kosten oder Risiken als Belastung der Armen betreiben die marktradikalen Fundamentalisten mit hartnäckiger Konsequenz. Sei es die “Privatisierung” der Krankenversicherung, die Verschleuderung von Staatsunternehmen wie Bahn und Post oder das “Outsourcing” öffentlicher Dienstleistungen, immer fließen Gewinne in die Taschen der neuen “Betreiber”, während die Allgemeinheit bluten muß.

Auch “Studiengebühren” sind ein Ausdruck dieser Ideologie. Nicht mehr der Staat ist danach für die Infrastruktur zuständig, die der Allgemeinheit zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung steht, sondern der Einzelne muß dafür zahlen, dass er sich zum Wohle der Gemeinschaft weiterbildet.

Derartige Angriffe auf das Gemein-Eigentum und die Sozialsysteme vernebelt die neoliberale Propaganda mit dem Wort “Reform”. Gebetsmühlenartig preisen ihre Befürworter die angeblich heilsame Wirkung von “Reformen”. Sie seien unerlässlich, um Deutschland im “globalen Wettbewerb” zukunftsfähig zu machen.

Derzeit herrsche hierzulande ein “Reform-Stau”, behaupten die Propagandisten neoliberaler Wirtschaftskonzepte. Die sozialen Sicherungssysteme könnten nur dann überleben, wenn sie Ballast abwürfen. Die Menschen müssten notwendigerweise “mehr Eigenverantwortung übernehmen”.

Dass sich viele Menschen damit übernehmen würden, immer größere Teile ihres Einkommens in die Krankenversicherung, private Zusatz-Renten oder andere kommerzielle Sicherungssysteme zu stecken, verschweigen die Befürworter dieser Forderung. Oft erheben derartige Forderungen nach “Reformen” ja gerade solche angeblich “unabhängigen Experten”, die selber mit Berater-Verträgen viel Geld daran verdienen.

Die Behauptung, der Staat müsse “sparen”, ist ein Element dieser Politik. Erst hat die Regierung die Steuern für Unternehmen, Vermögende und den Spitzen-Steuersatz gesenkt, um dann die dadurch entstandene Ebbe in den Kassen lautstark zu beklagen. “Reformen” sind also in Wirklichkeit nur einzelne Schritte zur Umverteilung des Reichtums an die “Besser-Verdienenden”.

“Leistung muss sich wieder lohnen.” Dieser Satz ist seit vielen Jahren eine der Lieblingsphrasen gerade “liberaler” Politiker. Was aber “Leistung” ist, bleibt dabei bewusst offen. Wie kann es sein, dass die “Leistung” eines möglicherweise sogar unfähigen Managers mehr als tausendmal höher entgolten wird als die harte Arbeit der Beschäftigten in seinem Unternehmen?

Geringere Manager-Gehälter - so lautet die neoliberale Antwort auf diese Frage - führten bald bestimmt dazu, dass niemand mehr solche wichtigen Aufgaben in Deutschland übernehmen wolle. In anderen Ländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sei die Bezahlung der Top-Manager schließlich auch so hoch.

Die “Globalisierung” ist das absolute Totschlag-Argument in der Debatte um Soziale Gerechtigkeit. Von einem “Standort-Wettbewerb” ist dabei die Rede, in dem Deutschland angeblich schlecht dastehe. Dabei ist die Bundesrepublik seit Jahren Export-Weltmeister.

Ein mehrjähriger Reallohn-Verlust ist die fatale Folge dieses Windhunde-Rennens um angebliche Wettbewerbsvorteile auf den globalen Märkten. Seit 1999 sind die Lohnstückkosten in Deutschland nach Angaben des Chef-Volkswirts der Deutschen Bank um 10 Prozent gesunken.

Durchgesetzt wurde dieses erbärmliche Sozial-Dumping mit dem Verweis auf die “Globalisierung”. Karl Marx hätte sie vermutlich als “Imperialismus” oder “Kolonialismus” gebrandmarkt.

Die Inanspruchnahme der staatlichen Sozialsysteme geißeln die Neoliberalen als “Mitnahme-Effekt”. Offenbar gehen sie von ihrer eigenen Empfänglichkeit für großzügige Zuwendungen aus. Jedenfalls unterstellen sie allen Erwerbslosen von vornherein einen ungerechtfertigten Bezug solcher Leistungen. Perfiderweise wurde dieser Generalverdacht gleich im Sozialgesetzbuch II (SGB II) verankert.

Während die neoliberalen Politiker sonst immer vom “schlanken Staat schwärmen und die Privatisierung selbst hoheitlicher Leistungen ohne Rücksicht auf die Folgen ständig vorantreiben, setzen sie in der sogenannten “Sicherheitspolitik” auf einen “starken Staat”. Der Generalverdacht gegen engagierte Bürger führt dann zu einem massiven Abbau von Freiheitsrechten. Ganz besonders deutlich wurde das im Vorfeld des G8-Gipfels im mecklenburgischen Heiligendamm. Die globalisierungskritische Bewegung unterzog man flugs einmal dem Terror-Verdacht!

Die Abkürzung “G8″ bezeichnet sehr verharmlosend den Führungsanspruch von acht Regierungen über das Wohl und Wehe der gesamten Welt. Ihre Entscheidungen treffen die Gipfel-Fürsten außerhalb der - zumindest halbwegs legitimierten - Strukturen der Vereinten Nationen (UN). Der Buchstabe “G” steht dann vermutlich auch für “Globalisierungs-Gewinner” oder “Großmächte”. Jedenfalls versucht dieses Kürzel, die hegemoniale Machtpolitik der beteiligten Regierungen vereinfachend zu vernebeln.

Eine regelrechte neoliberale Nebelbank ist die sogenannte “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” (INSM). Auch ihr Name besteht wieder aus mehreren Sprach-Verschleierungen.

Unter “Initiative” verstehen die meisten Menschen heute einen Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, um die Bedingungen für das Leben der Menschen vor Ort zu verbessern. Die “Initiative” in Köln hingegen ist vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall ausgegangen und üppig ausgestattet worden. Mit Millionenbeträgen betreibt die INSM eine – in der Regel verdeckte – Propaganda für ihre marktradikalen Ziele, die letztlich die Lebensbedingungen der meisten Menschen verschlechtern. Außerdem enthält der Name der INSM wieder das Wörtchen “neu”. Neu sind aber auch ihre Rezepte keineswegs.

Auch der Begriff “Soziale Marktwirtschaft” wird von der INSM völlig umgedeutet. Sein “Vater” Ludwig Erhard würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er seinen Begriff mit den Rezepturen der INSM verknüpft fände!

Das Wort “Marktwirtschaft” verwenden die meisten Wirtschafts-Lobbyisten heute längst nicht mehr in seinem ursprünglichen Sinn. Die regulierende Kraft des Marktes setzt ein ungefähres Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage voraus. Sie bedingt die grundsätzliche Gleichheit aller Beteiligten auf diesem Markt. Doch transnationale Konzerne und Hedge-Fonds diktieren längst die Bedingungen auf den internationalen Aktienmärkten.

Auch sozial ist das, was die INSM fordert, ganz bestimmt nicht. Doch versucht sie fieberhaft, das Wort “sozial” umzuinterpretieren. Von ihr stammt der verdummende Spruch: “Sozial ist alles, was Arbeit schafft.”

Die Drohung mit einer Vernichtung von Arbeitsplätzen oder ihrer Abwanderung in Billig-Lohn-Länder ist dann auch das wichtigste Erpressungs-Potential der Unternehmerschaft. Für diese eigennützige Flucht aus ihrer sozialen Verantwortung machen die Unternehmer gerne den angeblichen “Standort-Wettbewerb” verantwortlich. Im internationalen Konkurrenzkampf könnten sie nur durch Lohn- und Sozial-Dumping überleben.

Mit ähnlichen Argumenten wehren sich deutsche Unternehmer auch gegen einen gesetzlich garantierten Mindestlohn. Obwohl sich derartige Regelungen in den meisten Staaten der Europäischen Union (EU) bereits bewährt haben, malen die deutschen Unternehmerverbände auch hier wieder das Schreck-Gespenst einer Abwanderung von Arbeitsplätzen an die Wand. Dabei zeigen die Erfahrungen deutscher Spargel-Bauern bereits, dass Deutschland ohne einen solchen Mindestlohn bald keine Arbeitskräfte mehr zum Spargel-Stechen gewinnen wird.

Nach alledem stellt sich die bittere Frage, ob das Wort “Demokratie” in dieser Bundesrepublik nicht auch allmählich eine andere Bedeutung bekommen hat als ursprünglich. Steht der griechische Begriff für die “Herrschaft des Volkes”, so muss man in der Bundesrepublik heute wohl von einer Dominanz neoliberaler Wirtschaftslobbyisten auch in der Politik ausgehen.

Die Deutungshoheit über soziale Begriffe hat sich in einigen Politik-Feldern inzwischen die INSM angeeignet. Auf ihrer Internet-Seite www.insm.de bietet sie sogar ein “Lexikon” mit Begriffen zur Marktwirtschaft an. Durch eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen hat sie inzwischen die Definitionsmacht in der Wirtschaftspolitik erobert!

Die Redaktionen vor allem der Leitmedien haben die neoliberale Sprache längst verinnerlicht. Kritik an den Umdeutungen sozialer Begriffe oder ihrer Herabwürdigung als “veraltet” und “sozialromantisch” ist kaum noch verbreitet.

Wichtig bleibt nicht zuletzt auch deswegen, Wörter genauer auf ihren Gehalt zu überprüfen. Sprache kann viel verraten. Sie kann aber auch einiges vertuschen. Ein bewusster Umgang mit der Sprache ist deswegen eine wichtige Bedingung für eine selbstbewusste Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs.
Dieser Eintrag wurde am Freitag, den 13. Juli 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Gesellschaft eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
Tags:

Kommentar von Terrasystem am 13. Juli um 03:11 Uhr

Volle Zustimmung!!

Diese Land wird willentlich kaputt gemacht.Der Reformeifer lähmt das Land.Jahre lang wurde nur die Angebotsseite aber nicht die Nachfrageseite bedient, was zu einen völligen Ungleichgewicht geführt hat.

Die Reformhysterie

verhindert, dass die Bürger sich an die neuen Regeln gewöhnen können,
untergräbt das Vertrauen,
schafft Rechtsunsicherheit,
erhöht die Kosten für Unternehmen und Bürger,
gebiert bürokratische Monster
und erschafft unerträgliche soziale Lagen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Zerstörung von Vertauen in die Staatliche Rente.Herrausragend bei der manipulativen Meinungsmache ist die Bildzeitung die mit der Allianz Lebensversicherungs-AG die eine Kampagne gegen das bestehende Rentensystem führt.

Wolfgang Schäuble sagte mal in den 80zigern :”Wir brauchen die Bundeswehr für das Innere, weil die Sozialen Kämpfe so groß werden , dass man mit normalen Polizeilichen Mitteln nicht dagegen halten könne.Das wissen wohl die wenigsten, dass er vor langer Zeit schon mal solche Sätze vom Stapel gelassen hat.

Und meinte nicht schon unsere Bundeskanzlerin, dass wir nicht auf ewig ein Anrecht auf Demokratie haben.Den Satz sagte sie auf einen Parteitag der CDU.

Es muss sowas wie einen Langzeitplan geben anders ist die Entwicklung der letzten Jahre nicht zu erklären!

Dazu passt auch folgende Meldung aus dem Jahre 2004:”Deutsche Gesetzeslyrik ist immer für Überraschungen gut, besonders in der Sommerpause. Da die halbe Nation im Urlaub ist, erließ der Gesetzgeber gestern klammheimlich die “Wirtschaftssicherstellungsverordnung”, die faktisch eine totalitäre Kommandowirtschaft ermöglicht.Mehr hier:http://bwlbote.de/

Weiter Interessante Artikel findet ihr hier:www.nachdenkseiten.de

MfG Terrasystem

Kommentar von Terrasystem am 13. Juli um 03:17 Uhr

Nachtrag Wirtschaftssicherstellungsverordnung

Sorry hier nochmal den ganzen Link:http://www.bwl-bote.de/20040818.htm

Kommentar von Florian Horváth am 13. Juli um 05:03 Uhr

[...] Diese “Privatisierung” der Lebensrisiken ist geradezu mörderisch. Das belegt der Fall eines 20-jährigen Erwerbslosen in Speyer. Da er aufgrund einer Lernbehinderung und psychischer Depressionen nicht fähig war zu der geforderten “Eigeninitiative”, ist er Mitte April 2007 elend verhungert. [...]

Zitat Müntefering: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“

Kommentar von isularossa am 13. Juli um 07:33 Uhr

Schön auf den Punkt gebracht, in einem kleinen Bericht das ausgedrückt, was man vertieft auf http://www.nachdnkseiten.de Tag für Tag in umfangreicherer Form lesen kann.
Danke, ist zu hoffen, dass viele Menschen diesen Artikel einmal vor die Augen bekommen. Vielleicht als Leserbrief in der regionalen Zeitung?

Kommentar von Sitting-Bull am 13. Juli um 07:53 Uhr

Zitat Müntefering: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“

“Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch.”

“Verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen.”

Diese Frage scheint schon etwas länger relevant zu sein. Die Herrschaftsverschwörung hat die Arbeit- eigentlich vor allem die Sklavenarbeit- als Normalzustand deklariert, uns mit einer Urschuld versehen und alles kapitalisiert und mit der Idee des Eigentums den Zugang eingeschänkt, so dass wir mit Schulden dagegen ankämpfen müssen, um Leben zu dürfen.

Ist Leben nur wert, wenn es arbeitet?
Unsere Matrix sagt einwandfrei ja. Die Natur sagt nein.

Kommentar von bitter_twisted am 13. Juli um 11:04 Uhr

Unsere Sozialistsche Regierung gibt 54 Cent aus jedem Euro aus der im Land verdient wird. Das ist nicht Neo oder irgendeine andere Geschmackrichtung von Liberal, das ist Sozialismus auf dem Niveau der DDR.

Trotzdem scheitert unsere sozialistische (oder war Hartz 4 nicht von der Linksmöglichste Kombination der politischen Vollidioten 2003 eingeführt worden)Regierung an den Sozi Basisversprechen, das wäre, das man ein Grundeinkommen des einzelnen sichern kann.

Das man den “Neoliberalismus” in den Sozi Dickicht von Kontrollen sieht und für alle Probleme verantwortlich machen kann ist das wirkliche Genie des Sozialismus, das klappte in der DDR auch sehr gut.

Kommentar von Perspektive2010 am 13. Juli um 11:17 Uhr

“Sozial ist, was Arbeit schafft” ist nicht direkt ein Slogan der INSM. Der ursprüngliche Slogan “Sozial ist, wer Arbeit schafft” stammt von Hitlers Steigbügelhalter Alfred Hugenberg:
http://insmwatchblog.wordpress.....t-schafft/

Allerdings haben den INSM-Slogan Politiker fast aller Parteien übernommen, ohne den Ursprung zu hinterfragen. Hier zeigt sich auch die Umdeutung des Begriffes “sozial”, indem dieser mit Arbeit bzw. der Schaffung von Arbeitsplätzen verknüpft wird. Wirklich sozial wäre dagegen, wenn jeder, unabhängig davon, ob der arbeitet oder nicht, gesund, krank oder behindert ist, vom Wohlstand der Gesellschaft und dem Produktivitätszuwachs der Wirtschaft profitiert, dass er immer ein menschenwürdiges Leben führen kann und es ihm an nichts mangelt, was er zur Befriedigung seiner Grundbedürfnisse benötigt. Sozial ist also eine Frage der Verteilungsgerechtigkeit des Wohlstands. Aber nimm heute den Begriff Verteilungsgerechtigkeit auch nur in den Mund, schon wirst Du als angeblicher Kommunist oder Ewiggestriger diffamiert, während diejenigen, die den Sozialdarwinismus wie faschistische Regimes propagieren, sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und als modern darstellen. Ekelhaft!

Gruß

Alex

Kommentar von chaolan am 13. Juli um 11:45 Uhr

@Sitting-Bull:
Ich lese Deine Kommentare ja ganz gerne,doch hier muß ich mal Einhalt gebieten.Diese Bibelpassagen sind völlig aus dem Kontext gerissen.
1.)”Sehet die Vögel…..”
Damit ist eigentlich gemeint,Du sollst Dich nicht nur um irdische Güter oder um Deine Lebensumstände sorgen,da Gott für Dich sorgen wird. Dazu heißt es:”Trachtet zu erst nach dem Reich Gottes,dann wird dir der Rest von alleine gegeben.”Voraussetzung ist natürlich der Glaube an Gott!
2.)”Verflucht sei der Acker….”
Ist die Vertreibung aus dem Paradis,in welches der Mensch alles hatte ohne dafür zu arbeiten.Durch sein Ungehorsam ist es ihm aber wieder genommen worden,und er solle für sein leibliches Wohl mit dem Schweiß bezahlen.
Da steht nichts von:”Du sollst Menschen versklaven um dein leibliches Wohl noch wohler oder leiblicher zu machen.Das widerspricht auch dem christlichen Glauben. Voraussetzung ist natürlich immer,wenn man daran glaubt! Jedem das Seine!
Übrigens,alles das,was grade in unserer Welt passiert,steht in der Offenbarung geschrieben.Wir sind wirklich mitten drin statt nur dabei!
Genug der Bibelstunde!
Fakt ist,das die Menschen langsam mal aufwachen müssen,doch so lange sie Brot und Spiele bekommen,laufen sie wie Lemminge in den Abgrund,und bemerken diese unmenschlichen Skandale erst beim Aufklatschen!
Ich glaube sehr wohl daran,wie viele Menschen es schreiben,dass wir bald,auch in D,gewaltätige Auseinandersetzungen sondergleichen durchleben werden! Ich hoffe nur,dass es dabei genau die Personen treffen wird,die diese ganze Scheiße hier auf Erden verursacht haben.

Kommentar von Sitting-Bull am 13. Juli um 12:03 Uhr

1.)”Sehet die Vögel…..”
Damit ist eigentlich gemeint,Du sollst Dich nicht nur um irdische Güter oder um Deine Lebensumstände sorgen,da Gott für Dich sorgen wird. Dazu heißt es:”Trachtet zu erst nach dem Reich Gottes,dann wird dir der Rest von alleine gegeben.”Voraussetzung ist natürlich der Glaube an Gott!

Oder an den Überfluss, den Mutter Natur uns bieten würde, denn es gibt genug für die Bedürfnisse aller, nur nicht für die Gier Einzelner (Herrschenden). Wir sollte nicht vergessen , dass die Bibel auf älteren, matriachalen Weisheiten aufgebaut ist.

2.)”Verflucht sei der Acker….”
Ist die Vertreibung aus dem Paradis,in welches der Mensch alles hatte ohne dafür zu arbeiten.Durch sein Ungehorsam ist es ihm aber wieder genommen worden,und er solle für sein leibliches Wohl mit dem Schweiß bezahlen.
Da steht nichts von:”Du sollst Menschen versklaven um dein leibliches Wohl noch wohler oder leiblicher zu machen.Das widerspricht auch dem christlichen Glauben. Voraussetzung ist natürlich immer,wenn man daran glaubt! Jedem das Seine!

Sorry, aber die Paradiesvertreibung ist ein christlich/patriarchaler Rechtfertigungsmythos für das Herrschaftssystem. Ungehorsam / Sünde etc. sind alles Schuldmechanismen, die bewirken sollen, dass wir dies akzeptieren. Oder glaubst du wirklich, die Menschheit hätte sich an Gott versündigt und hätte als Strafe diese Maßnahmen auferlegt bekommen? Für mich ein klarer Fall von Projektion. Wenn, dann nur MIT diesem Herrschaftssystem, welches sich Zivilisation nennt. Unabhängig welchen Glaubensmantel es bekommt. Denn augenscheinlich hatten wir vorher einen besseren Zustand. …

Kommentar von Lesetipp: Die neoliberalen Reformen der Sprache « INSM Watchblog am 13. Juli um 12:58 Uhr

[...] 13th, 2007 by insmwatchblog Unter dem Titel Einige Schlagwörter auf gut Deutsch beschäftigt sich das Politblog heute mit den neoliberalen Reformen der Sprache und knöpft sich [...]

Kommentar von Anna am 13. Juli um 13:51 Uhr

@ Terrasystem:

Wolfgang Schäuble sagte mal in den 80zigern :”Wir brauchen die Bundeswehr für das Innere, weil die Sozialen Kämpfe so groß werden , dass man mit normalen Polizeilichen Mitteln nicht dagegen halten könne.Das wissen wohl die wenigsten, dass er vor langer Zeit schon mal solche Sätze vom Stapel gelassen hat.

Wo kann man das nachlesen, bitte?

Kommentar von Florian Horváth am 13. Juli um 14:11 Uhr

Moment, das wüsste ich auch gern!

Kommentar von Franz-Josef Hanke am 13. Juli um 14:34 Uhr

Interessant ist auch der Ausspruch von Günter Öttinge, dass früher die Kriege erledigt hätten, wozu man heute Reformen benötige. Will er die Menschen mit Hilfe von “Reformen” umbringen?
Was die Bibel betrifft, so ist sie leider genauso ein sammelsurium ethisch und moralisch hochstehender Weisheiten und hervorragennder literarischer Texte wie auch pornografischer, brutal kriegsverherrlichender und ideologisch bevormundender Texte. Da kann sich dann jede(r) heraussuchen,w was gerade passt. Wie beim Koran auch!
Ich persönlich befürworte ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Und auch, wenn man mich deswegen auslachen wird, glaube ich dennoch, dass es europaweit in spätestens 15 Jahren Realität sein wird.
Vorher wird es allerdings noch jene Auseinandersetzung geben - fürchte ich - für die Schäuble den Überwachungsstaat braucht und die Öttinger mit seinen “Reformen” ebenso provoziert wie auch die INSM mit ihrer Gier.
fjh

Kommentar von Toni am 13. Juli um 17:49 Uhr

Super Leute!
Ihr habt das alles toll begriffen! Die bringen uns an den Rand der Existez. Nur wenn die unsrige Zerstört ist, ist es die Ihrige auch!!! Und trotzdem werden sie’s versuchen! Die leben ja von uns! Nur dieser ganze Sauhaufen bricht bald zusammen! Der Dollar ist höchst wahrscheinlich Ende des nächsten Jahres nichts mehr Wert, vieleicht schon früher. Das ganze Kapital das jeden Tag um den Erdball kreist und zu verschlingen sucht welchen noch letzten ausquätschbaren Betrieb es fressen kann, hat bald nichts mehr zu verschligen. Der DAX steigt, der Dollar fällt, China weis nicht wie es seine wertlosen Dollar Reserven loswerden kann (1200 Mrd.), Arbeitslosigkeit hier, Fachkräftemangel (schlechtes Schul- und Ausbildungssystem; auf der einen Seite wollen Sie dass wird schlau in der Arbeit sind, auf der anderen Seite dass wir zu blöd sind ihre Lügen zu entdecken - das halt ich im Kopf nicht aus!!!) da, usw. … Soviele Rädchen im Getriebe der Binnenwirtschaften und der Weltwirtschaft laufen nicht mehr rund, wenn da eins raus fällt!
Wenn der erste Stein rollt, kauf ich mir 200 Kilo Dinkelweizen und 50 kg Natursalz (Nahrung und Spurenelemente für einen Stromlosen und Supermarktlosen langen Winter) und freu mich auf die Zeit danach, wo die Sonne wieder scheint, die Leute anfangs noch hungrig aber fröhlich sind und es für lange Zeit keine Zinsen auf’s Geld mehr gibt. Wenn das wieder einer einführen will hängt er wahrscheinlich sehr schnell auf einem Baum! Yippie i how Multi-kulti-Weltregierungs-Sklaven-Massenmedien-Intelektuelle! Macht euch auf eine coole Zeit gefasst!

Edited by Admin - Doppelpost

Kommentar von Nanuk am 13. Juli um 18:27 Uhr

“Sozialdarwinismus” Man darf das Kind ruhig beim Namen nennen.

Kommentar von jacomo am 13. Juli um 19:12 Uhr

@florian..++

nur mal merkels rede von 16/5/05 ist doch schon mehr als genug pre-spiegel, fuer die voranschreitenden, unmenschlichen fehlentwicklungen, die in deutschland ihren unaufhaltbaren lauf nehmen.
eine mischung von extremer menschlichkeit, unantastbarkeit der menschenwuerde, ..vemischt mit grossartiger selbstherrlichkeit und religion und immer wieder “zum wohle der menschen”.

‘vertrauen des buergers in die politik gewinnen….’gesundung des landes….aus den ruinen des zweiten weltkriegs……………. und so weiter …..

diese ganze rede, ist ein total psychopatischer widerspruch in sich.
“….wahrlich keinen rechtsanspruch auf demokratie…….”, ist nur eine von so vielen unzumutbaren aussagen von merkel&co.

“fuer uns gibt es nur einen einzigen sachzwang dem wir unterliegen, und der heist, menschen in arbeit zu bringen diesem “sachzwang” hat sich alles unterzuordnen.”
(in jeder menschenunwuerdigen art und weise)

“arbeit braucht wachstum und wachstum braucht freiheit”

“…..gemeinsam auf diesen weg machen - von einer gesellschaft, die gefangen ist in dem versuch der gleichmaessigen verteilung von “weniger“, hin zu einer gesellschaft, die ihre kraefte auf das erwirtschaften von “mehr” konzentriert”
(natuerlich ohne die gleimaessige verteilung)

diese ganze rede ist gespickt mit heroisch, solidarisch, menschlich, sozial, chrislichesmenschenbildkompass, ‘adenauer,
“CDU: die macht dem menschen, koennte es heisen.”
“realistische politik so verstanden - das ist mut zur wahrheit statt glaube an illusion.”……………………………

dies sind nur bruchstuecke ‘einer rede von vor zwei jahren.

wird es zwei jahre spaeter nicht langsam zeit fuer eine real-satirisch, auserwaehlte, allgemeinverstaendliche zitaten-sammlung plus der entbloesung ihrer schamvollen inhalte?

“das “peter-prinzip” der politik” in realistischer definition.

“wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen”
genau! sollen doch diese paar millionen sozialsystem-schmarotzer da unten verhungern.
fuer wohnraumschaffung und saubere statistik und viele gruende mehr, warum arbeitslose nicht essen sollen.

und es gibt sicherlich hunderte solcher beispiele in allen kategorien.

jacomo

Kommentar von Aar Gee am 14. Juli um 07:44 Uhr

Ein SS soldat sagte mir , ” Hitler und co. brachten neu Wörte und begrife im umlauf und wir waren einfach begeister,frisch und Stark . Es war tötliche hyponose .”

Kommentar von Dirk am 15. Juli um 11:55 Uhr

Eigentlich sind alle Wörter Kampfbegriffe. Dass fängt ja schon bei “Arbeitgeber” und “Arbeitnehmer” an. Diejenigen, die ihre Arbeit geben, die ARBEITGEBER, werden “Arbeitnehmer” genannt - Danke, dass du meine Arbeit an-nimmst !

und diejenigen, die die Arbeit anderer nehmen, werden “Arbeitgeber” genannt. Und man oder frau denke nur mal über den auch in diesem Artikel ohne Anführungszeichen verwandten Begriff “Unternehmer” nach - alle Menschen unternehmen so Einiges, aber nur manche sind “Unternehmer”…

Und es ist egal, ob jemand über ein Milliardenschweres Öl-Imperium verfügt oder ein paar Liter Milch im Tante-Emma Laden um die Ecke verkauft oder als Freiberufler versucht, über die Runden zu kommen: “Wir” “Unternehmer” sitzen alle im gleichen Boot.
Ob ich ein paar Liter Milch verkaufe oder ein paar Millionen mehr Liter ÖL: ich bin Unternehmer. Und Zwangsmitglied in einer “Gewerkschaft” für Unternehmer: Der Industrie- und Handelskammer. Und ich muss zahlen.

Stellt euch mal den “liberalen” Aufschrei vor, wenn jeder Minijobber, jeder Arbeitslose und jeder Arbeit”nehmer”, Angestellter oder Arbeiter, Zwangsmitglied beim DGB würde und zahlen müsste! - Was tausendmal sinnvoller wäre und auch vertretbarer…

Westerwelle, Merkel und Co. - nicht zu vergessen die den Herausforderungen der Globalisierung gewachsene Sozialdemokratie - würden ausrasten: einheitssozialistisches Zwangsregime…… - Demokratie in Gefahr…

Haben Angestellte, Arbeiter, kleine “Unternehmer” oder Freiberufler und Arbeitslose und die scheiternde ICH-AG um die Ecke nicht mehr gemeinsame Interessen als, sagen wir mal, Airbus?

Mein neoliberales ABC:
Wenn Millionen Menschen verhungern oder verdursten, Millionen Menschen arbeitslos sind, Millionen Menschen an Krankheiten sterben, die - Herstellungskosten -mit ein paar Cents heilbar sind, wenn Milliarden Menschen Rechte vorenthalten werden, die wir jeder Katze und jedem Hund zubilligen, nennt sich das “DER MARKT” und FREIHEIT statt Sozialismus. Und wer nicht dafür ist, ist ein Terrorist/Ewig Gestriger/Träumer und wahrscheinlich auch ein - wen könnte es überraschen - “Antisemit” (verkürzte Kapitalismuskritik) usw. usf.

Wenn mein Gedächtnis mich nicht trügt, sind ungefähr 0 Menschen während der letzten Jahre in Deutschland Opfer “terroristischer Anschläge” geworden - und den gleichen Massenmedien, den gleichen Politikern ist der “Schutz”" vor dieser vermeintlichen “Gefahr” für Tante Emma und Deutsche Bank und EADS und Hans und Tanja Meier jede Aufgabe der “Freiheit” wert.

Besorgt um die Freiheit sind diese Herren (und Damen), wenn nur damit gedroht wird, dass vielleicht jeder Mensch, egal ob er oder sie Arbeit hat oder nicht, dumm ist oder klug, krank ist oder gesund, alt ist oder jung, hässlich oder schön, dick oder dünn, einfach ein Recht haben sollte, an Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Dann fallen diesen Arschlöchern Begriffe wie “Zwang” ein und sie bekommen einen kollektiven Freiheitdsanfall: wenn jedem Menschen vor seiner Geburt noch im Mutterleib RFID-Chips und eine Kreditkartennummer implantiert würden, würden die gleichen Arschöcher das als notwendige Sicherheitsmassnahme im Kampf der “Freiheit”, Demokratie blablabla gegen den “Terrorismus” feiern.

Dirk

Kommentar von Sitting-Bull am 15. Juli um 12:28 Uhr

Unfreiheit entsteht durch Monopole. Wenn es wirklich noch Liberale geben würde, müssten diese die Wirtschafts- und Geld-Monopole beim Namen nennen und bekämpfen, anstatt diese unter dem Tarnnamen “Globalisierung” selbst zu propagieren.

Noch niemals in der Geschichte wurde offen und demokratisch über die Geldmacht diskutiert oder abgestimmt. Jedes Volk kam dazu wie das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde- There is no alternative. Jedenfalls behaupten dass die Herren der “New World Order”, wieder so ein Kunstbegriff, an der exklusiven Herrschaftsidee einer kleinen Elite ist nichts Neues, und von einer (gerechten) Ordnung ist auch weit und breit nichts zu sehen.

Kommentar von DaRockwilda am 16. Juli um 16:04 Uhr

@Dirk:

“Eigentlich sind alle Wörter Kampfbegriffe. Dass fängt ja schon bei “Arbeitgeber” und “Arbeitnehmer” an. Diejenigen, die ihre Arbeit geben, die ARBEITGEBER, werden “Arbeitnehmer” genannt - Danke, dass du meine Arbeit an-nimmst !”

Naja es kommt halt immer darauf an ob auf dem Arbeitsmarkt Arbeitskräfte oder doch Arbeitsplätze gehandelt werden. Wenn man den Arbeitsmarkt als Markt von Arbeitsplätzen sieht dann sind halt wirklich die Arbeiter die Nachfrager - also Arbeitnehmer, und die Anbieter - die Firmenchefs - die Arbeitgeber.

@Sitting-Bull:

Sehr richtig, wenn die FDP da lauter und tatkräftiger wäre dann hätte sie auch mehr Unterstützung. Leider sehen auch zu viele Bürger nicht, dass in Wahrheit die Nichtregulierung dieser Monopole wirtschaftsfeindlich ist weil sie Konkurrenz verhindert.

Kommentar von jacomo am 16. Juli um 19:02 Uhr

da wir inzwischen schon in ein paar themen die verlogen, manipulierenden, vefassungs und grungesetzwidrigen ‘wortspielereien’ behandeln, sollte man nicht ausser acht lassen, das diese art der primitiven gehirnwaesche immer noch die haupt info-quelle der meisten menschen darstellt.

neoliberal, a-sozial, sicherheits und (kriegs)aussenpolitisch beinhalten nur noch das vernebelt-negativste an zukunft und verdrehte luegen als rechtfertigung.

ein wenig o.T. aber nur ein krasses beispiel von gestern.
“…ein bisschen das missverstaendniss entstanden, als wolle irgendjemand eine gesetzliche regelung zum abschuss von terrorverdaechtigen.
das will niemand……ich schon gar nicht……w.schaueble

neoliberal, a-sozial, sicherheit/ueberwachung und krieg, laufen, vor allem durch die so offensichtliche vorgabe des einseitigen feindbilds, unter der neokonservativen neigung dieser neuen deutschen regierungs-koalition.

schauebles spruch ist richtungsweisend fuer gegenwart und zukunft:
“ich habe doch ‘nur fragen’ gestellt”
und die legalisierten antworten sind schon in auftrag.
und “zudem muessten die betroffenen ‘im nachhinein’ unterrichtet werden”
http://www.netzeitung.de/deutschland/692891.html

zum schluss noch ein absolut bitterer lacher:
hier geht es um die nicht-erfassung von inhalten aus dem kernbereich privater lebensgestaltung
“allerdings darf das BKA demnach nach urlaubsbildern suchen, wenn sich dahinter moeglicherweise fotos aus Al-quaeda-Camps verbergen”
ja hat denn nicht ‘jeder’ ..moeglicherweise ein album auf seiner digitalen bildersammlung unter: ‘mein fruehlings-camp mit Bin und freunden’?
da weis ich nicht mehr, welche gefuehlsregung mir die traenen in die augen treibt.

es sieht nicht danach aus, als seien die vorhaben dieses ‘regims’ aufhaltbar. nicht solange es alle asse auf dem tisch und einige faule im aermel hat.

Kommentar von Bensil Norm am 17. Juli um 11:51 Uhr

Habt Ihr Euch mal gefragt weshalb man dem Menschen in der Bibel das Paradies verwehrt?
Wiso ein König von”Gott”bestimmt ist?
Warum die Kirche Armut und Bescheidenheit predigt?
Nun ich glaube Ihr wisst es,doch wie hat die Kirche das verkauft?
Das Zauberwort heißt Komunikation.
Heute ist es nicht anders wie vor tausend Jahren,salbungsvoll werden Horrorbeschlüsse als Lottogewinne gepriesen,nun mit der Wahl des richtigen Wortes kann ich auch ein Genickschuß als guten Orgasmuß verkaufen.
Doch in der moderenen Zeit wie heute werden extra Leute bezahlt um neue Wortschöpfungen zu designen.
Politiker beschäftigen sich mit passenden Reizwörten…um den richtigen Eindruck der zu verkaufenden Sache zu vermitteln.
Globalisierung…..tolles Wort, hört sich nach na ja sagen wir “weltweites Zusammenwachsen” an….das es aber nichts anderes als gl0baler Genozid bedeutet wird einem nicht so unbedingt bewußt.
Auffällig ist das heute Probleme welche real existieren einfach weg-geworben werden.
Erinnert Ihr Euch damals bei der Einführung des Euros?Wie war das noch…die Preise explodierten…doch mantrahaft wurde die Teuerung von seiten der Bilderbergbüttel einfach negiert.
Verwirrung und Unsicherheit des homosapiens-minor(der kleine Mann)ist eben des Herschers Brot.
Heute und in Zukunft genauso wie früher ist das Wort eines der mächtigsten Waffen was dem Menschen zur Verfügung steht.
Vor jedem Krieg,vor jeder Kriese stand immer das Wort,
zwar das Wort welches die Krise oder den Krieg auslöste.
Tja…wir leben in interessanten Zeiten.
Viel Glück wünscht
Bensil Norm 2050minusX

Kommentar von Bensil Norm am 18. Juli um 15:45 Uhr

Nun ich möchte noch was ergänzen,hat nicht sehr viel mit “Worten”zu tun aber eben mit Menschen welche diese benutzen.
Es geht um des ganz logische aber recht simple “Arschloch”prinzip.
Das Arschlochprinzip bestimmt unsere Welt.Warum?
Hier die Logik. Nehmen wir als Beispiel zwei gleich intelligente Menschen mit großen Ambitionen und selben Zielen.
Einer dieser Menschen ist ein”Arschloch” ohne Skrupel, der andere Mensch hat eben Skrupel.
Fazit: das Arschloch hat wesentlich mehr Möglichkeiten sein Ziel schneller und sicherer zu erreichen als das “Nichtarschloch” ,das Nichtarschloch ist an gewisse Wege zu seinem Ziel gebunden…..was natürlich das “Arschloch” eben nicht ist. Er kann Wege benutzen die das Nichtarschloch wegen seiner Skrupel nie benutzen würde…Also wer sitzt oben auf dem Sessel vom Boss? Wer holt sich die Beförderungen?Wer hat im Unternehmerrischen mehr Erfolg?
Eben genau das Arschloch!
Ulele
Bensil Norm 2050 minusX

PS: das voten auf tausendreporter für 911revolution und meiner Wenigkeit nicht vergessen. Danke!

Eigenen Kommentar verfassen:

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar schreiben zu können.