Treibt auch die UN nur noch auf der Klimascholle?
Ich empfehle jedem Leser zunächst die Lektüre dieses Artikels, den ich anlässlich des fruchtlosen G8-Gipfels geschrieben habe.
Nun tun sich nicht nur Frau Merkel, die G8 oder auch Al Gore als Klimakämpfer hervor, die damit der Behandlung anderer, für manche wichtigerer Themen verzweifelt Vorschub leisten - auch die UN und deren neuer Generalsekretär Ban Ki-Moon benutzen den Klimawandel vermehrt als Strohargument:
Diese Aussage des UN-Generalsekretärs ist geradezu Anschauungsmaterial für den Missbrauch des Klimawandels zwecks Überdeckung anderer Themen.
Zunächst würde sich wie immer die Frage stellen, ob der Klimawandel überhaupt beeinflusst bzw. gebremst werden kann. Dann stellt sich die Frage, ob diese Dürren in der Gegend tatsächlich nur oder auch nur teilweise vom Klimawandel herrühren. Das Zentrum für Meer-Land-Atmosphäre-Studien aus Maryland beispielsweise gibt für die agrarischen Probleme in der Gegend auch “Raubbau, Brandstiftungen und schlechte Bewässerung” an. Von diesen weiteren Faktoren spricht beispielsweise auch Jonathan Robinson in den Cambridge Journals.
Das alles jedenfalls sind wissenschaftliche Fragen und damit überaus komplexe Fragen, deren Antworten eventuell innerhalb kurzer Zeit wieder anders ausfallen können.
Wenn nun also Ban den Klimakampf einfach mit in die Liste der Lösungsansätze bezüglich Darfur aufnehmen würde und er damit je nach den erwähnten wissenschaftlichen Antworten auch Recht hätte, dann wäre erstmal alles in bester Ordnung.
Seine Kolumne kann aber so verstanden werden, dass Ban die Klimasache ins Zentrum der Bemühungen um Darfur stellt. Auch im Hinblick auf den offensichtlichen zunehmenden Klimafokus der G8 muss befürchtet werden, dass mit dem neuen Generalsekretär Ban auch die Vereinten Nationen außer dem “Kampf” gegen den Klimawandel keine bedeutenden Themen mehr ansprechen und vor allem angehen werden.
Dieser anderer Themen gibt es aber viele, und so gibt es in Darfur auch viele andere Gründe für den Konflikt, die nichts mit wissenschaftlichen Diskussionen zu tun haben. Hierzu ein Artikel von Keith Harmon Snow auf Global Research:
Und so forderte auch Professor Eric Reeves:
Natürlich können wir aber dasselbe heute nicht erreichen, wenn die einzige Konsequenz aus Darfur weiteres Klimegeplänkel bleiben sollte. Und das ist der Skandal bei den Aufrufen zum “Kampf” gegen den Klimawandel, wie er jetzt wieder von Ban oder unlängst eben von Merkel und den anderen Staatschefs ertönte: Nicht das, was sie fordern, sondern was sie gleichzeitig nicht fordern.
Denn wenn man in Darfur mehr tun würde als das Klima zu bekämpfen, dann müsste man sich mit den Multis anlegen. Es hieße ein Vorgehen gegen die gefährlichsten Elemente der Gesellschaft, den Militärisch-Industriellen Komplex und diverse Suprematisten verschiedener Couleur. Merkel, Ban und ihre Kollegen auf der schmelzenden Eisscholle würden aber niemals ihre “Freunde” aus der globalen Finanzmafia angehen, und so wählen sie lieber die abstrakte und diskutable Erderwärmung als Gegner.
In der Tat ist dies die Gelegenheit, nationale Differenzen zu vergessen. Anstatt die diversen Konzerne aufs Korn zu nehmen, die wie aufgezeigt aus vielen Nationen kommen, wird sozusagen ein Dritter bekämpft, der sich nicht wehren kann und will: Das Klima.
Diese Vorgehensweise ist jene, auf die sich die Verbrecher aus allen Himmelsrichtungen einigen können, ob sie nun aus Washington oder aus Peking oder aus Paris kommen. Und deshalb ist der Klimawandel als Strohargument so attraktiv, weil daran keiner der sonst verfeindeten Parteien Schaden nehmen muss. Es ist für die Machthaber praktisch eine win-win-Situation. Das theatralische Gefeilsche um ein paar Tonnen Klimagase mehr oder weniger ist hierbei nur das Schauspiel, das den Massen Besorgtheit und Dissens vorgaukeln soll.
Das geniale an dem Plan ist, dass am Ende nicht nur die bereits in Darfur und anderswo operierenden Konzerne in Ruhe gelassen werden, sondern die “Maßnahmen” im Endeffekt nur noch weiteren Konzernen Tür und Tor zur Gewinnmaximierung auf Kosten der Steuerzahler und nicht zuletzt der Afrikaner öffnen. Archers Daniels Midland und das World Food Programm wurden bereits genannt. Und wer sich Ban Ki-Moons “Lösung” für den Darfurkonflikt genauer anschaut, kann unschwer erkennen in welchen Chefetagen angesichts dieser Pläne die Korken knallen dürften. Zur Wiederholung, er sprach von:
Wer wird diese “neuen Technologien” und das genmanipulierte Saatgut liefern? Es werden keine lokalen afrikanischen Firmen sein, so viel ist sicher. Es werden die Multis wie Monsanto sein, aus den USA, Europa und den Volkswirtschaften Asiens, die von diesem “Friedensplan” am meisten profitieren werden. Denn mit der Vorhaltung des Klimawandels als Strohargument ist der Weg zur weiteren Schröpfung der Bevölkerung gebahnt, und zwar ohne störende ideologische Hürden.
DaRockwilda
Nun tun sich nicht nur Frau Merkel, die G8 oder auch Al Gore als Klimakämpfer hervor, die damit der Behandlung anderer, für manche wichtigerer Themen verzweifelt Vorschub leisten - auch die UN und deren neuer Generalsekretär Ban Ki-Moon benutzen den Klimawandel vermehrt als Strohargument:
“UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon sagte in einem am Samstag veröffentlichten Artikel, das Morden in Darfur sei durch den Klimawandel ausgelöst worden und die Zukunft könnte weitere Konflikte dieser Art bringen.
‘Der Konflikt in Darfur begann als eine ökologische Krise, die zumindest zum Teil vom Klimawandel verursacht wurde’ schrieb Ban in einer Kolumne der Washington Post.
‘Es ist kein Zufall, dass die Gewalt in Darfur während der Dürre ausbrach’.
Während die Ländereien Darfurs ergiebig waren teilten sich afrikanische und arabische Viehzüchter das vorhandene Wasser, so Ban weiter. Doch mit der Dürre hätten die Bauern damit begonnen ihr Land abzuzäunen um eine Überweidung zu verhindern.
‘Das erste Mal in der jüngeren Geschichte gab es nicht genug Nahrung und Wasser für alle, und Kämpfe brachen aus’.
‘Jede wirkliche Lösung für die Sorgen Darfurs beinhaltet eine nachhaltige ökonomische Entwicklung’, möglicherweise unter der Verwendung neuer Technologien, genmanipuliertem Saatgut oder Bewässerung, während die Gesundheit der Bevölkerung, die Bildung und sanitäre Anlagen verbessert werden, so Ban.”
Diese Aussage des UN-Generalsekretärs ist geradezu Anschauungsmaterial für den Missbrauch des Klimawandels zwecks Überdeckung anderer Themen.
Zunächst würde sich wie immer die Frage stellen, ob der Klimawandel überhaupt beeinflusst bzw. gebremst werden kann. Dann stellt sich die Frage, ob diese Dürren in der Gegend tatsächlich nur oder auch nur teilweise vom Klimawandel herrühren. Das Zentrum für Meer-Land-Atmosphäre-Studien aus Maryland beispielsweise gibt für die agrarischen Probleme in der Gegend auch “Raubbau, Brandstiftungen und schlechte Bewässerung” an. Von diesen weiteren Faktoren spricht beispielsweise auch Jonathan Robinson in den Cambridge Journals.
Das alles jedenfalls sind wissenschaftliche Fragen und damit überaus komplexe Fragen, deren Antworten eventuell innerhalb kurzer Zeit wieder anders ausfallen können.
Wenn nun also Ban den Klimakampf einfach mit in die Liste der Lösungsansätze bezüglich Darfur aufnehmen würde und er damit je nach den erwähnten wissenschaftlichen Antworten auch Recht hätte, dann wäre erstmal alles in bester Ordnung.
Seine Kolumne kann aber so verstanden werden, dass Ban die Klimasache ins Zentrum der Bemühungen um Darfur stellt. Auch im Hinblick auf den offensichtlichen zunehmenden Klimafokus der G8 muss befürchtet werden, dass mit dem neuen Generalsekretär Ban auch die Vereinten Nationen außer dem “Kampf” gegen den Klimawandel keine bedeutenden Themen mehr ansprechen und vor allem angehen werden.
Dieser anderer Themen gibt es aber viele, und so gibt es in Darfur auch viele andere Gründe für den Konflikt, die nichts mit wissenschaftlichen Diskussionen zu tun haben. Hierzu ein Artikel von Keith Harmon Snow auf Global Research:
“Es ist wenig überraschend, dass auch Mineralien und Rohstoffe eine Rolle in dem Konflikt spielen. Laut einem Interview mit dem Herrscher über Norddarfur, Othman Yosuf Kibir, das in den Khaleej Times veröffentlicht wurde, dreht sich der Konflikt in Darfur um Öl und Mineralien, darunter auch Uran. Laut Kibir gibt es um diese Ressourcen einen harten Wettbewerb zwischen den USA und Frankreich. Die USA haben mit Investitionen in die Ölindustrie des Tschad begonnen, der ehemaligen französischen Kolonie, und gleichzeitig hat der französische Konzern Total Bohrgenehmigungen im Sudan gesichert.
Unter den Konzernen, für die von der Save Darfur-Bewegung wegen ihrer Allianzen mit der sudanesischen Regierung ein Boykott gefordert wird, sind Total, Agip, Talisman Oil, PetroChina und Asea Brown Baveri. Letztere hat enge Kontakte zum ehemaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der in den 90ern zur Firmenleitung gehörte.
(…)
Um Darfur zu verstehen muss man verstehen, woher das World Food Program seine Lebensmittel bekommen, wer diese verkauft und wer sie kauft und wie die Lebensmittel dann verwendet werden. (Die US-Firma) Archers Daniels Midland verkauft Getreide an den Bill Emerson Humanitarian Trust, während die Firma und andere ähnliche Konzerne wie Cargill von der Regierung massive Zuschüsse aus amerikanischen Steuergeldern erhalten. Diese Steuergelder bezahlen das World Food Program und USAID und liefert das Kapital für den Kauf der ‘Lebensmittel’. Die Unterorganisationen der UNO wie das World Food Program und die “Hilfsprogramme” der US-Regierung, wie DFID und USAID, dienen zur Unterminierung der Lebensmittelsicherheit und der zugehörigen Preise im Sudan, während sie gleichzeitig die Getreidepreise in den USA künstlich erhöhen. Dadurch werden sudanesische Bauern vom Markt gedrängt, und die Einwohner werden zur Flucht und zur Suche nach Lebensmitteln gezwungen. Dadurch wird nicht eine Hungersnot bekämpft, sondern erst eine erschafft. Große Hilfszentren helfen nicht den Nomaden, sondern zerstören deren Lebensstil.”
Und so forderte auch Professor Eric Reeves:
“Der einzige Weg zur Beendigung dieses Massenmords ist nun eine große Kampagne, mit der die multinationalen Konzerne zu einer Desinvestition aus dem Sudan gezwungen werden können. Während der Apartheidsära in Südafrika war die Desinvestitionsbewegung eine überaus mächtige Kraft, die dieses rassisitsche System mit zu Fall brachte. Wir können dasselbe auch heute erreichen.”
Natürlich können wir aber dasselbe heute nicht erreichen, wenn die einzige Konsequenz aus Darfur weiteres Klimegeplänkel bleiben sollte. Und das ist der Skandal bei den Aufrufen zum “Kampf” gegen den Klimawandel, wie er jetzt wieder von Ban oder unlängst eben von Merkel und den anderen Staatschefs ertönte: Nicht das, was sie fordern, sondern was sie gleichzeitig nicht fordern.
Denn wenn man in Darfur mehr tun würde als das Klima zu bekämpfen, dann müsste man sich mit den Multis anlegen. Es hieße ein Vorgehen gegen die gefährlichsten Elemente der Gesellschaft, den Militärisch-Industriellen Komplex und diverse Suprematisten verschiedener Couleur. Merkel, Ban und ihre Kollegen auf der schmelzenden Eisscholle würden aber niemals ihre “Freunde” aus der globalen Finanzmafia angehen, und so wählen sie lieber die abstrakte und diskutable Erderwärmung als Gegner.
In der Tat ist dies die Gelegenheit, nationale Differenzen zu vergessen. Anstatt die diversen Konzerne aufs Korn zu nehmen, die wie aufgezeigt aus vielen Nationen kommen, wird sozusagen ein Dritter bekämpft, der sich nicht wehren kann und will: Das Klima.
Diese Vorgehensweise ist jene, auf die sich die Verbrecher aus allen Himmelsrichtungen einigen können, ob sie nun aus Washington oder aus Peking oder aus Paris kommen. Und deshalb ist der Klimawandel als Strohargument so attraktiv, weil daran keiner der sonst verfeindeten Parteien Schaden nehmen muss. Es ist für die Machthaber praktisch eine win-win-Situation. Das theatralische Gefeilsche um ein paar Tonnen Klimagase mehr oder weniger ist hierbei nur das Schauspiel, das den Massen Besorgtheit und Dissens vorgaukeln soll.
Das geniale an dem Plan ist, dass am Ende nicht nur die bereits in Darfur und anderswo operierenden Konzerne in Ruhe gelassen werden, sondern die “Maßnahmen” im Endeffekt nur noch weiteren Konzernen Tür und Tor zur Gewinnmaximierung auf Kosten der Steuerzahler und nicht zuletzt der Afrikaner öffnen. Archers Daniels Midland und das World Food Programm wurden bereits genannt. Und wer sich Ban Ki-Moons “Lösung” für den Darfurkonflikt genauer anschaut, kann unschwer erkennen in welchen Chefetagen angesichts dieser Pläne die Korken knallen dürften. Zur Wiederholung, er sprach von:
“neuen Technologien, genmanipuliertem Saatgut”
Wer wird diese “neuen Technologien” und das genmanipulierte Saatgut liefern? Es werden keine lokalen afrikanischen Firmen sein, so viel ist sicher. Es werden die Multis wie Monsanto sein, aus den USA, Europa und den Volkswirtschaften Asiens, die von diesem “Friedensplan” am meisten profitieren werden. Denn mit der Vorhaltung des Klimawandels als Strohargument ist der Weg zur weiteren Schröpfung der Bevölkerung gebahnt, und zwar ohne störende ideologische Hürden.
DaRockwilda
Kommentar von Lara am 19. Juni um 07:25 Uhr
Eine etwas andere Sicht auf die Ursachen des Tötens in Darfur:
A US-Made Mess in Somalia - by Ivan Eland
“The media should be focusing on one of the major causes of the Somali mess: U.S. government meddling.
[...]After 9/11, the Bush administration feared that the absence of a strong government in the “failed state” of Somalia could turn the small east African country – slightly smaller than Texas – into a haven for terrorists. The administration ignored the fact that other states with weak governments have not become sanctuaries for terrorists. Even if Somalia had become a terrorist enclave, the terrorists, absent some U.S. provocation, probably would not have attacked the faraway United States.
As a result of the administration’s unfounded fear, the United States began supporting unpopular warlords in the strife-torn nation. That’s when the real trouble began.
The radical Islamists in Somalia never had much following until the Somali people became aware that an outside power was supporting the corrupt and thuggish military chieftains. The popularity of the Islamist movement then surged, allowing the Islamists to take over much of the country. In sum, where no problem with radical Islamists previously existed, the U.S. government helped create one. [...]
The U.S.-backed Ethiopians, already unpopular, have become even more despised as a result of their alleged indiscriminate shelling of Mogadishu’s civilian areas, which human rights groups are calling a war crime. Unlike the period when the Islamists controlled Mogadishu, the transitional government has been unable to keep order, undermining both its credibility and public support. As a result, many in Somalia see the period of Islamic rule as good days and now long for its return.
And that’s probably what will happen. Like the resurgent Taliban in Afghanistan, whose recent good fortunes were brought about by continued foreign occupation of that country, we will likely see the Somali Islamists make a comeback.
U.S. experiences in Afghanistan, Iraq, and Somalia should teach foreign policy experts and the American public that U.S. meddling abroad is often counterproductive and dangerous. Yet the U.S. media helps the U.S. government disguise these policy failures by failing to expose the underlying causes of violence, enabling the U.S. government to make the same mistakes over and over again. “
http://www.antiwar.com/eland/?articleid=10793
Ich persönlich halte auch den hier genannten Grund - Angst vor einem sicheren Hafen für Terroristen, den sie als Basis für einen Angriff auf die USA nutzen könnten, für vorgeschoben. Es ist Teil der neokonservativen Kabale, mit dem der Nahe Osten und andere Interessen”gebiete” der faschistischen Clique im Weißen Haus und Tel Aviv in Schutt und Asche gelegt werden sollen, US-hörige Marionettenregime installiert werden sollen und die Bevölkerung durch Krieg und Elend “beschäftigt” wird. Wer immer noch glaubt, dass das Chaos, was die USA und Israel überall anrichten, zufällig, unabsichtlich oder aus blanker Dummheit “passiert”, der lügt entweder oder ist schlicht und ergreifend dumm wie Brot. Oder beides.
Kommentar von Abha am 19. Juni um 10:03 Uhr
vielen Dank für diesen Artikel
vorab:
hier ein paar links der friedensforschung uni kassel zu Darfur
http://www.uni-kassel.de/fb5/f.....lcome.html
# Harmloser Militäreinsatz in Sudan?
Friedensbewegung kritisiert Einsatzbeschluss des Bundestags. Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag (16. Juni 2007)
# Deutschland ist weiter dabei
Der Bundestag verlängert den Bundeswehreinsatz in Darfur (Sudan) - Grüne als einzige Fraktion komplett für den Militäreinsatz (15. Juni 2007)
# Noch ein Krieg?
USA versuchen mit “Menschrechtsbericht” zu Darfur, eine militärische Intervention im Sudan vorzubereiten (20. März 2007)
# “Das Misstrauen in Khartum ist berechtigt”
Evangelikale Rechtsgruppen beeinflussen Washingtons Politik gegenüber Sudans Regierung. Interview mit Helmut Strizek (01. März 2007)
# Nächster Interventionskandidat Sudan?
Von Lühr Henken (04. Februar 2007)
# Darfur überschattet afrikanischen Gipfel
AU-Präsidentschaft für das laufende Jahr übernahm Ghana – Sudan wurde übergangen (02. Februar 2007)
# S u d a n / D a r f u r : Der inszenierte Konflikt
Das Spiel mit der Weltöffentlichkeit. Eine Hintergrundanalyse von STEFAN KRÖPELIN (09. Januar 2007)
Was mir als besonders wichtig erscheint um die propagandistische Ausschlachtung des Klimawandels zugungsten des US-Imperiums u. seiner Handlanger zu vermeiden: Das Thema auf keinen Fall zu einem Zankapfel machen! Halten wir fest an den Inhalten des G8 Gegengipfels-benennen wir die räuberische und erpresserische Politik der Weltmächte- denn genau diese sind ja für den Klimawandel verantwortlich. Die Ursache der Symptome sollte also unser Ziel sein zu bekämpfen, bzw. aufzuzeigen….
Wenn wir es schaffen, uns nicht spalten zu lassen sondern daran festhalten uns gemeinsam zu vernetzen und eine Globalisierung die auf Kooperation und Solidarischen Prinzipien aufbaut weiter ausbauen können wir alle nur gewinnen!
Und die Multis?! müssen sich eben auch wandeln-genau wie das Klima!
Kommentar von Cato am 19. Juni um 10:05 Uhr
@ Lara:
Kommentar von Treibt auch die UN nur noch auf der Klimascholle? - Pax Aeterna am 19. Juni um 12:57 Uhr
[...] · tar, den 19.06.07 in Soziales, Politik, Geologie, Probleme, Afrika Quelle: politblog.net [...]
Kommentar von antonym am 19. Juni um 13:11 Uhr
Andererseits ist das Vorrücken der Wüste/Desertifikation ein alter Hut der schon in den 60er/70er Jahren aufgetaucht ist.
Man sprach damals immer von der “Sahel-Zone”, den Randgebieten der Sahara in denen das Land die Armen nichts kostet aber wo es regelmässig zu Ernteausfällen etc kommt. Die Hysterie entlud sich dann irgendwann in den Live-Aid Aktionen und ward seitdem nicht mehr gesehen.
Eines der alten Schlagworte war die “grüne Revolution”, d.h. Umkrempeln der traditionellen Landwirtschaft auf Pestizide, Kunstdünger und Maschineneinsatz.
Es gibt also wenig Neues unter der Sonne. Das einzige was an den Konzepten des UN-Chefs neu ist: Gewaltsame Befriedung der “Aufständischen” und vielleicht noch die Gentechnik.
Kommentar von Arm am 19. Juni um 21:34 Uhr
Der Artikel hat mich überzeugt: Die simple Alternative “islamische Reitermilizen gegen Christen” (von Kreuzfahrern bevorzugt) ist ebenso falsch wie die Erklärung mit dem Klima.
Andere Verantwortlichkeiten werden übersehen:
Die Gesellschaften in Afrika wie das Gleichgewicht von Mensch und Natur wurden zerstört, es werden und wurden Stellvertreterkriege und Kriege um menschliche und natürliche Ressourcen geführt, Waffen an afrikanische Diktatoren geliefert, Diktaturen aufgebaut und instrumentalisiert, Naturschätze gefördert und in die Industrieländer geschaft, die Menschen und die Natur ausgebeutet.
Und wenn schließlich das Chaos losgeht (woher stammen die Kampfflugzeuge und das Kriegsgerät in Darfur?) wird gegen die Methode Terror oder gegen die Klimaerwärmung ein sinn- und zielloser Scheinkampf geführt.
Es ist nicht leicht, sich von dem öffentlich verbreiteten Meinungsmüll frei zu machen, der Artikel oben ist ein wichtiger Schritt dazu. Das Beispiel Darfur zeigt gut, wie blind und orientierungslos unsere Gesellschaft durch die Gegenwart wandelt. Da die Ausbeutung aber schon Jahrhunderte andauert, sollte anerkannt werden, dass nicht allein ein Erkenntnisproblem verantwortlich ist. Die Zerstörung wird gewollt oder oftmals teilnahmslos toleriert.
Kommentar von tar am 20. Juni um 11:21 Uhr
noch etwas wichtiges:
Desaster für CIA und Mossad - Abbas Geheimdienstarchiv fiel unversehrt in die Hände der Hamas
Alle Agenten enttarnt - Kollaboration der Fatahführung seit den 70gern belegbar
http://www.linkezeitung.de/cms...../2868/214/
Kommentar von ogee am 20. Juni um 12:52 Uhr
Der Deckmantel “Klimawandel” bricht eh in 1-2 Jahren zusammen, da es keinen Klimawandel in der Art geben wird wie er momentan propagiert wird.
Natürlich profitieren nur die Multis vom Gensaatgut und stürzen die eh schon armen Menschen noch weiter in die Abhängigkeit. Wer von Monsanto Saatgut kauft, darf (so weit ich weiß) keine eigenen Samen mehr verwenden. Er muss also jedes Jahr aufs neue die Gensamen kaufen und ausstreuen…
Kommentar von guadalupe am 20. Juni um 13:19 Uhr
Der Irak ist die Wiege des Ackerbaus und des Weizens.
Die “befreiten” Iraker dürfen nun ihren Weizen nicht mehr anbauen, sondern sind verpflichtet, ausschließlich Monsanto Weizen zu verwenden.
Möglicherweise wird so erreicht, daß die vielen dort noch vorkommenden Weizensorten aussterben.
Bill Gates ist mit Monsanto eine Partnerschaft eingegangen, um Afrika zu “helfen”. Die Afrikaner sollen nun “bessere” und leistungsfähigere Saaten verwenden.
Vermutlich ist geplant, einerseits die Nahrungsmittelproduktion zu monopolisieren und andererseits mit den Argumenten des Klimaschwindels große Nutzflächen der Nahrungsmittelproduktion zu entziehen, um Nahrungsmittel zu verknappen. Nahrung wird ja jetzt verbrannt zur Freude der Gutmenschen der Grünen und “Klimabewußten”.
Kommentar von DaRockwilda am 20. Juni um 13:37 Uhr
@guadalupe:
In Indien bringen sich gerade n Haufen Bauern um wegen dem Monsantoscheiß. Ihre Söhne hatten sie ausgelacht wegen ihrer Skepsis gegenüber den neuen genveränderten Samen und sie zum Einsatz selbiger gedrängt. Bekanntermaßen enthalten die genveränderten Monsantosamen ein Terminatorgen das sie zur abermaligen Verwendung zur Aussaat unbrauchbar macht. Dadurch muss der Bauer jedes Jahr aufs Neue zu Monsanto rennen und dort die teuren Samen kaufen und kann nicht mehr wie gewohnt eigene Samen aus der aktuellen Ernte verwenden. Deshalb gehen die Bauern bankrott und sehen kaum noch Auswege aus dieser Lage.
In diese Lage werden also auch die afrikanischen Bauern gezwungen werden, wenn sie von Gates “geholfen” werden.
Kommentar von freedomfighter am 20. Juni um 15:27 Uhr
das ist nicht alles:
jetzt wird es auch um populationskontrolle/ geburtenkontrolle gehen! vornehmlich in europa, als gutes vorbild dafür gilt china(zitat:helmut schmidt)
der mensch wird als krebs/aids für die erde bezeichnet… und unsere kinder als umweltverschmutzung.
umweltpolizei die deine müll durchsucht,…du kommst in den knast, wenn dein auto öl verliert…. das ist keine zukunftsmusik mehr!
eine globale umweltsteuer für eine globale regierung, um globale “probleme” zu lösen !!
http://infowars.wordpress.com/.....gert-euch/
http://infowars.wordpress.com/.....gsauslese/
http://infowars.wordpress.com/.....fur-alles/
Kommentar von Treibt auch die UN nur noch auf der Klimascholle? « infowars am 20. Juni um 15:30 Uhr
[...] Treibt auch die UN nur noch auf der Klimascholle? politblog.net [...]
Kommentar von Rusty_James am 20. Juni um 16:03 Uhr
eine globale steuer ist der größte traum der globalisten.
und für diese Monsanto scheiße braucht man auch speziellen Dünger und Insektizide. die alten helfen nicht mehr. das ist ja der witz bei der sache. und diese CO2 kacke dient nur dazu, das in Afrika keine Kohlekraftwerke gebaut werden weil sie ja so klimaschädlich sind.
Kommentar von Rusty_James am 20. Juni um 16:29 Uhr
aus dem Link…Beispiel Dr. Eric R. Pianka, welcher eine Rede vor der Texas Academy of Science hielt, in welcher er das Bedürfnis vertritt, 90% der Bevölkerung mit dem Ebola-Virus auszurotten. Nein, dies ist leider kein Scherz…
vielleicht sollte man diese Leute als erstes mit dem Ebola Virus infizieren, um die Welt zu retten ??
Kommentar von jacomo am 20. Juni um 17:07 Uhr
zu monsanto:
http://politblog.net/internati.....ment-38856
Kommentar von Rusty_James am 20. Juni um 21:47 Uhr
vielleicht sollte man diese Leute als erstes mit dem Ebola Virus infizieren, um die Welt zu retten ??
Ich will noch hinzufügen:
Das war ironisch gemeint und kein Aufruf zum Mord.
Kommentar von Spartacus am 20. Juni um 23:26 Uhr
laut dem ehemaligen mossad agenten viktor ostrovsky beschreibt er in einen seiner beiden bücher “der mossad u. geheimakte mossad” das die hamas als gegenpol zur damaligen plo aufgebaut wurde.
ihrgendwo in den büchern wird auch gesagt das es nur ein geheimdienst auf der welt gibt der in der lage wäre einen terroranschlag so aussehen zu lassen als wäre es von arabern und das ist der mossad (wtc?).
wer auf spannung und agenten krimi steht dem kann ich die beiden bücher nur empfählen. es wird auch viel hintergrund wissen über den geheimdienst selbst und die vorgänge der spionage tätigkeit. es fängt bei der rekrutierung an geht weiter zur ausbildung und schliesslich bis zu den einsätzen an dennen er teilgenommen hat und einsätze über die er durch seinen zugang zum mossad computer erfuhr.
themen als beispiel:
berüchtigte terrorist carlos; der vereitelte anschlag mit strella raketen (russische stinger) auf eine italienische ministerin; die zerstörung des irakischen atomreaktors durch die israelischen luftwaffe; wie die argentinier an die excocet antischiffsraketen kamen mit dennen britische marine schiffe im falkland krieg versenkt wurden; die ermordung von barschel in der schweiz; die ausbildung und ausrüstung von iranischen kampfpiloten in der brd nahe bremen durch israelische ausbilder; die ausrüstung und ausbildung der srilankischen armee und die tamilen; illegale einsätze in befreundeten staaten wie die usa, uk, frankreich, brd, belgien… und und und.
in meinen augen gehören diese bücher in jedem haushalt
viel spass beim lesen
Kommentar von Spartacus am 20. Juni um 23:42 Uhr
nahe bodensee gibt es ein myseriöses sterben von bienenvölker. genauso auch in den usa dort ist die lage nur schlimmer. es wird vermutet das dieses gen saatgut dafür verantwortlich sein könnte.
sollte es so weiter gehen mit dem austerben der bienenvölker stehen wir europäer selbst vor einem nahrungs problem. ohne bienen keine besteubung, ohne besteubung keine pflanzliche nahrung.
die amerikaner spinnen. es wurde letztens von einer us firma ein patent eingereicht das yoga übungen beinhaltet. worauf die indische regierung davon erfuhr und dagegen protestiert hat, sie auch vors gericht gehen will sollte dieses patent zugelassen werden da yoga schonn seit tausenden von jahren zur indischen kultur gehört.
Kommentar von Fahrenheit am 20. Juni um 23:56 Uhr
Man möge es mir nachsehen - etwas Offtopic: Ein Katalog mit sehr vielen Buchtipps.