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Ron Pauls Parallelen zu Robert F. Kennedy

Für eine Übersicht der Haltungen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul lese man bitte hier. Für Beispiele wie Paul von US- und BRD-Medien ignoriert und diffamiert wird lese man bitte hier und hier.

Nun einmal mehr zu dem Punkt, an dem sich bei Ron Paul die Geister der unabhängigen Medien und freidenkenden Menschen scheiden: Seine Haltung zu 9/11. Nochmal zur Erinnerung, Paul ist der einzige der Präsidentschaftskandidaten, der eingesteht dass die USA islamischen Unmut auch mindestens ein Stück weit selbst zu verantworten haben. Und er bezeichnete die offizielle Untersuchung als Vertuschung, andererseits aber hält er zumindest fürs Erste daran fest, dass die Täter bei 9/11 tatsächlich islamistische Terroristen waren.

Dieser letzte Punkt nun hat einige dazu motiviert, Ron Paul heftig zu kritisieren und sinngemäß zu sagen, der Mann solle doch gefälligst auf die Bühne gehen und sagen “9/11 war ein Inside-Job der Bush-Regierung”.

Besonders wenn solche Stimmen sich aus anderen Ländern als den USA erheben (und deshalb sowieso nur aus einer Zuschauerrolle heraus geäußert werden), dann ist dieses Verhalten in höchstem Maße ignorant.

Menschen, die hier von ihrem Schreibtisch aus einen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten kritisieren, weil er nicht “die ganze Wahrheit” in die Mikrofone schreit, sind Heuchler.

Dazu muss man sich mal etwas klar machen: Wenn hier in Deutschland jemand von seinem Schreibtisch aus proklamiert, 9/11 sei ein Inside-Job, dann wird er dafür allenfalls verbal angefeindet und diffamiert. Wer aber im amerikanischen Wahlkampf solche unbequemen Wahrheiten äußert, wird erschossen.

Hier sollte man sich einmal an die Kennedy-Brüder erinnern:

Wie wir alle wissen wurde John F. Kennedy als Präsident der USA Opfer eines Attentats. Viele Menschen glaubten schon damals nicht, dass Kenendy Opfer eines Einzeltäters wurde, und viele misstrauten auch der daraufhin propagierten These, es handele sich um ein Attentat seitens kommunistischer Kräfte und/oder Kubas.

Einer dieser Zweifler war Robert F. Kennedy, der Bruder Johns. Kennedy war bereits vor dem Mord an John ein promininter Politiker, er war Justizminister in Johns Kabinett.

Wenn nun die selben Leute, die heute an ihren Schreibtischen sitzen und Ron Paul kritisieren, zu Zeiten Kennedys gelebt hätten, hätten sie auch Robert in ähnlicher Weise kritisiert. Dieser nämlich sprach nie öffentlich von seinen Zweifeln bezüglich des Kennedymords. Privat aber führte er schon bald nach dem Attentat Nachforschungen durch und kam zu dem Schluss, dass sich der Fall weit über einen Einzeltäter hinaus erstrecken musste. Einen guten, leider englischssprachigen Artikel zu Robert F. Kennedy dazu findet sich beispiels weise hier bei den Chicago Sun-Times: “Bobby Kennedy: America’s first assassination conspiracy theorist”.

Demnach hat Robert angeblich schon am Tag der Ermordung in den CIA-Hauptquartieren angerufen und wütend gefragt: “Hat Ihre Organisation irgendwas mit dem Mord zu tun?”. Kennedys Nachforschungen trieben ihn dann immer näher an das Milieu Floridas heran, in dem eine Mafia aus Exilkubanern (die sich von JFK durch dessen Rückzug bei der Schweinebuchtinvasion verraten fühlten) mit engen Verbindungen zu der Familie Bush bis heute ihr Unwesen treibt.

Im Jahre 1968 dann, nachdem Robert bereits mehrere der innerdemokratischen Vorwahlen für die Präsidentschaft gewonnen hatte, wurde er erschossen.

Wie schon bei dem Attentat auf seinen Bruder John gibt es auch hier erhebliche Zweifel an der angeblichen Alleintäterschaft des palästinensischen Einwanderers Sirhan Bishara Sirhan.

Natürlich bleibt das alles spekulativ, aber man kann annehmen, dass ein Präsident Robert F. Kennedy seine privaten Nachforschungen öffentlich gemacht und den Kampf gegen die Mafia in Florida deutlich verstärkt hätte. Dies hätte ziemlich sicher zur Aufdeckung des JFK-Mordes geführt, dessen Täterschaft im Dunstkreis der Bushs und der Exilkubaner vermutet werden kann.

Kommen wir also zurück zu Ron Paul. Glaubt hier etwa jemand, Paul kennt die Geschichte Robert F. Kennedys nicht? Oder die wenig subtilen Morddrohungen, die die Fernsehmoderatorin Rosie O’Donnell nicht anonym, sondern von Braunhemden auf FOXNews erhalten hat, nur weil sie an der offiziellen Version von 9/11 Zweifel geäußert hatte?
Und Rosie war nicht Präsidentschaftskandidatin, sie war Kaffeeklatsch-TV.

Die selbe Mafia, die ziemlich sicher auch hinter dem Mord an John F. Kennedy steckt, herrscht auch heute noch über die USA. Die Bushs, der Militärisch-Industrielle Komplex, und alle haben heute noch mehr Möglichkeiten wichtige Personen aus dem Verkehr zu ziehen als früher.

Für mich wäre es nur eine Frage der Zeit wann Ron Paul “an Herzversagen stirbt”, sollte er tatsächlich jetzt schon 9/11 einen Inside-Job nennen.

Und trotzdem sitzen hier welche an ihrem Schreibtisch und beschweren sich, Paul sei nicht radikal genug, während sie im Gegensatz zu ihm - da zu unwichtig - vor “verrückten Attentätern” sicher sind.

Sich anzumaßen einen Menschen, der völlig anderen Gefahren ausgesetzt ist wie man selbst, so böswillig zu diffamieren finde ich zum Kotzen.

DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Montag, den 21. Mai 2007 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Internationale Politik eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Anonymous am 21. Mai um 15:51 Uhr

Hallo DaRockwilda,

danke erst mal an alle vom politblog.net Team für die insgesamt gute Arbeit.
Deine Vermutungen zu den wahren Attentätern der Kennedy-Brüder sind meines Erachtens aber zu einem guten Teil nicht stichhaltig.
Ich würde Dir wärmstens die 5-teilige Doku “Evidence of Revision” empfehlen.
Zu diesem Komplex gibt es filmisch nichts Besseres.

mfg, Anonymous

Kommentar von DaRockwilda am 21. Mai um 15:51 Uhr

Man denke auch an den bei einem “Unfall” wenige Tage vor seiner Wiederwahl getöteten Kriegsgegner und Abgeordenten Paul Wellstone:

http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Wellstone#Death

Kommentar von Rainer am 21. Mai um 15:55 Uhr

Wie wahr, wie wahr…

Ich finde auch, dass solche Menschen Respekt verdient haben.

Mich hat schon dieses nervige Gelaber über den angeblich viel zu seichten 9/11-Film von Oliver Stone geärgert. Mit Sicherheit hat auch Stone damals wegen JFK schon jede Menge Morddrohungen bekommen.

Übrigens: Kennedys Sohn ist 1999 mit dem Flugzeug abgestürzt, als er noch nicht einmal Kandidat war. (Wenngleich man munkelte, daß er irgendwann, entsprechendes Alter vorausgesetzt, “ins Rennen gehen” würde.)

Kommentar von DaRockwilda am 21. Mai um 15:55 Uhr

@Anonymous:

Hm soweit ich das diesem Link hier entnehmen kann geht diese Doku doch auch von einer Täterschaft innerhalb CIA/MIK/… aus oder nicht?

Kommentar von DaRockwilda am 21. Mai um 16:01 Uhr

@Rainer:

JFK von Oliver Stone war auf jeden Fall schonmal sehr gut. Seinen 9/11-Film habe ich nicht gesehen, ich würde zwar auch sagen da kann man mehr draus machen, aber nur wenn Stone den Anspruch hat! Er sagte ja nicht “ich zeig jetzt mal was bei 9/11 wirklich passiert ist”. Sprich anstatt Stone anzumosern sollte man lieber die Energie in das Bewerben von Loose Change etc. stecken.

“Ich finde auch, dass solche Menschen Respekt verdient haben.”

Auf jeden Fall. Und genau genommen ist es so: Nur diejenigen haben das Recht von Paul etwas zu fordern dass ihn sein Leben kosten könnte, die auch bereit wären sein Leben zu schützen.

Ich sagte mal in einem Thread zu Rosie sinngemäß: Die öffentliche Aufmerksamkeit und Unterstützung die Rosie zwar jetzt hat ist in “besonderen Momenten” nicht annähernd so viel wert wie eine schussichere Weste.

Wenn Paul sich verpflichten würde, 9/11 einen inside job zu nennen, dann müssten sich seine Kritiker im Gegenzug dazu verpflichten, seine Bodyguards zu werden und sich dafür eine Kugel einzufangen.

Kommentar von Nemo am 21. Mai um 16:05 Uhr

@ DaRockwilda

Ich stimme dem Beitrag ja prinzipiell zu, aber haben Sie nicht gerade in einem anderen Artikel Michael Moore genau das vorgeworfen, was gegenüber Ron Paul zu tun Sie hier zu unterlassen fordern? Wie passt das zusammen?

Kommentar von pony_huetchen am 21. Mai um 16:08 Uhr

@all

Betrifft - JFK Mord

nemetico wird sehr bald die neuesten Erkenntnisse, die sich nicht zuletzt nur aus der Biographie von E.Howard Hunt, sondern einer Fülle weiterer Recherchen ergeben haben, hier veröffentlichen. Der Artikel liegt schon bei mir zum Durchlesen :-) Ich möchte aber noch nicht zu viel verraten !

Also wartet ab.

Kommentar von DaRockwilda am 21. Mai um 16:18 Uhr

@Nemo:

Interessante Frage. Bei Moore habe ich betont, dass er aktiv von Leuten beeinflusst wird die ein Interesse an der Vertuschung von 9/11 haben. Bei Paul ist das nicht der Fall. Ich habe also Moore Absicht unterstellt.

Weiter hat Paul auch keine Aktien von Halliburton und Boeing soweit ich weiß und nie gesagt dass eine Untersuchung bezüglich der Luftverteidigung bei 9/11 “unpatriotisch” wäre.

Für mich ist also der Unterschied dass Paul eventuell nicht weiter gräbt aus berechtigter Angst vor “Einzeltätern” und “Selbstmoden”, während Moore auf der reinen Geschäfts- und Vitamin-B-Ebene nicht weitergräbt.

Wenn bei Moore nicht diese Verbindungen wäre und er weitere Nachforschungen nicht so kategorisch ausgeschlossen hätte könnte man schon zunächst einmal annehmen, dass auch er Berechtigte Angst vor diesen Elementen hat. Aber bei ihm scheint es so als würde er auch dann nicht tiefer graben wenn er könnte.

Ach ja noch was: Ich würde sagen dass eine Präsidentschaft auch eine ganz andere Qualität hat als ein Journalist/Doku-Filmer. Als Präsident hätte Paul Zugriff auf alle geheimen Dokumente etc, was ihn bedeutend gefährlicher macht als ein Dokufilmer.

Kommentar von Rusty_James aka Tobias am 21. Mai um 16:35 Uhr

Rock, du sagst es! ich bin 100% deiner Meinung

und bei nemo frage ich mich, ob er den Beitrag überhaupt gelesen hat?! Ma kann einen Filmemacher/ Journalisten doch nicht mit dem (vielleicht bald) höchsten Repräsentanten des amerikanischen Volks vergleichen! Da liegen doch Welten dazwischen

Ron Paul hat allen Respekt und die größte Anerkennung verdient
Jeder weis, das er nichts anderes als sein Leben mit seinem Vorhaben riskiert. Er opfert villeicht sein Leben und ganz sicher seine Lebenszeit, genau wie Alex Jones für eine ehrenhafte Sache.
Sie sagen den Leuten eben nicht nur , was sie hören wollen sondern auch die unangenehmen Dinge. Diese Leute machen es nicht für GELD und Ruhm ( wie z.B. Mr. Moore), sie haben eben keinen finanziellen Nutzen davon.
Vielleicht ist das für manche Menschen heutzutage einfach unbegreiflich??

Kommentar von Nemo am 21. Mai um 17:23 Uhr

@Rusty_James

Ma kann einen Filmemacher/ Journalisten doch nicht mit dem (vielleicht bald) höchsten Repräsentanten des amerikanischen Volks vergleichen

Doch, vergleichen kann man schon (wenn auch nicht gleichsetzen). Wenn man als Prominenter sehr unbequeme Dinge sagt, muss man - vor allem in einem teilweise recht aufgeheizten und intoleranten Umfeld - damit rechnen, dass man von Fanatikern (und ich meine jetzt nicht solche, die das Regime schickt) oder einer aufgeputschten Menge angegriffen wird. Und gegen diese Art von Bedrohung ist der Präsident besser geschützt als ein Filmemacher.

Kommentar von Tomas am 21. Mai um 17:43 Uhr

Danke für alle Informationen bezüglich Ron Paul. Der Kandidat ist wirklich interessant.
Mich würde auch interessieren wen sich die Leser dieser Webseite als den neuen US-Präsidenten wünschen und wer, die Wahlen nach euer Meinung gewinnt. Die letzten zwei US-Wahlen waren für mich viel klarer als die kommenden im Jahre 2008. Danke.

Kommentar von Sitting-Bull am 21. Mai um 19:18 Uhr

Das mit den ermordeten Politikern stimmt. Die wahren Hintermänner machen sich eine Art Spaß draus, immer den Lone Gunman, den verrückten Einzeltäter, zu präsentieren.
Hier hilft nur eine massive Öffentlichkeit. Noch einmal dürfen sie einfach nicht damit davon kommen. Die US-Bürger sollten schon einmal damit haussieren gehen, was sie tun, wenn Ron Paul etwas zustösst.

Kommentar von antonym am 22. Mai um 00:39 Uhr

Rocky, wasch mal lieber deine müfflige rechte Socke bevor Du “Loose Change” bewirbst..

http://www.loosechangeguide.co.....Guide.html

Kommentar von Ralph Kutza am 22. Mai um 01:12 Uhr

@Rock

Und er bezeichnete die offizielle Untersuchung als Vertuschung, andererseits aber hält er zumindest fürs Erste daran fest, dass die Täter bei 9/11 tatsächlich islamistische Terroristen waren.

Daß Paul die Untersuchung als “more or less a cover-up” ansieht, liegt schon einige Zeit zurück. Aktuell sagt er das aber nicht mehr. Man kann mit Deinen Worten also sagen, “fürs erste” hält er NICHT mehr daran fest! Letzte Woche im Streit mit Guliani bezog er sich stattdessen sogar affirmativ, also positiv, auf den offiziellen 9/11 Commission Report, also das Lügenmachwerk aus der Giftküche der Bushisten.

Dieser letzte Punkt nun hat einige dazu motiviert, Ron Paul heftig zu kritisieren und sinngemäß zu sagen, der Mann solle doch gefälligst auf die Bühne gehen und sagen “9/11 war ein Inside-Job der Bush-Regierung”.

Wen genau Du mit “einige” meinst, weiß ich zwar nicht, aber mir persönlich fiel auf, mit einiger Verwunderung, daß in diesem Blog eigentlich niemand Paul für seinen Spruch “they came over here because we were over there” kritisierte. Nicht hart und noch nicht einmal ein bißchen. Als hätte eine gewaltige Schere im Kopf zugeschnappt. Als ob ein bißchen Kritik die sonstigen, positiv zu wertenden Aspekte dieses Kandidaten völlig zunichte machen würde, was natürlich absurd ist. Während Du selbst völlig berechtigt Moore kritisiertest, hat vom “Kernteam” niemand auch nur die Spur von Kritik an Pauls Aussage, die dem Erkenntnisstand zu 9/11 nun mal diametral widerspricht, geäußert. Seltsam das.

Besonders wenn solche Stimmen sich aus anderen Ländern als den USA erheben (und deshalb sowieso nur aus einer Zuschauerrolle heraus geäußert werden), dann ist dieses Verhalten in höchstem Maße ignorant.

Andersherum wird ein Schuh draus: Gerade in Ländern außerhalb kann und darf es kein Tabu sein, auf einer Meta-Ebene die Aussage ins Verhältnis zu dem zu setzen, was er selbst früher längst zu 9/11 äußerte, und wohinter er nun plötzlich weit zurückfällt, sowie zu dem, was er sonst alles so äußerte und äußert. Das OBL/aQ/islamist. Terroristen-begingen-9/11-Statement paßt jedenfalls überhaupt nicht zu mitunter respektablen und vernünftigen früheren Äußerungen zu vielen anderen Dingen.

Menschen, die hier von ihrem Schreibtisch aus einen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten kritisieren, weil er nicht “die ganze Wahrheit” in die Mikrofone schreit, sind Heuchler.

Hier indirekt ein Kritisierverbot verhängen zu wollen, indem Kritiker diffamiert werden, ist nicht sachdienlich. Was ist mit Kritikern, die in den USA entweder am “Schreibtisch” oder als aktive 9/11-Aufklärungsbemühte - wie etwa K. Nimmo - Paul kritisieren. Sind das auch Heuchler? Oder keine, qua begünstigender Geburt in God´s Own Country? Ich selbst übrigens hatte mal geschrieben, es wäre m.E. besser, Paul hätte zu 9/11 gar nichts proaktiv gesagt als ein solch offenkundiges Unding. Glaubst Du denn, ein so kluger Kopf wie Paul weiß es nicht besser als zu “glauben”, OBL hätte 9/11 begangen bzw. begehen lassen? Vermutlich doch auch nicht. Dann muß aber die Frage nach seinen Motiven erlaubt sein. Angst vor vorzeitigem Ableben, die Du einwirfst, ist zwar ein denkbares, aber nicht das einzige, und nicht das zwingend überzeugendste. Schließlich hat er (a) mit 71 sein Leben weitgehend gelebt. Zudem muß er (b) wissen, daß, würde er ernsthaft kurz davor stehen, endnominiert oder gar Präsident zu werden, er ohnehin extrem dahingehend gefährdet wäre, den Wahltag nicht mehr zu erleben. So zu Ende gedacht ist es aber nicht gerade lobenswert, zu 9/11 seinen Landsleuten Sand in die Augen zu streuen.

Die Bushs, der Militärisch-Industrielle Komplex, und alle haben heute noch mehr Möglichkeiten wichtige Personen aus dem Verkehr zu ziehen als früher.
Für mich wäre es nur eine Frage der Zeit wann Ron Paul “an Herzversagen stirbt”, sollte er tatsächlich jetzt schon 9/11 einen Inside-Job nennen.

Na klar haben “die” diese Möglichkeiten, aber das gilt doch für Forderungen wie FED- und IRS-Auflösung nicht minder, Rock!

Bitte beachtet den Zeitaspekt.
Wann hat Paul zuletzt was gefordert oder kritisiert:
Israel: Seit Monaten nichts Kritisches mehr, kein Wahlkampfthema.
Neue 9/11-Untersuchung: Seit Monaten keine dahingehende Foderung mehr, kein Wahlkampfthema.
Qualität der 9/11-Untersuchung: Früher “more or less a cover-up”, heute wird genau diese jedoch positiv hervorhebend dazu verwendet, Guliani anzugreifen. Aha?!

Das zu hinterfragen soll verwerflich und heuchlerisch sein?

Kommentar von Ralph Kutza am 22. Mai um 01:56 Uhr

Giuliani heißt der Bursche natürlich.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 03:09 Uhr

@Nemo:

“Und gegen diese Art von Bedrohung ist der Präsident besser geschützt als ein Filmemacher.”

Das ist durchaus richtig, nur leider ist Ron Paul noch nicht Präsident sondern Präsidentschaftskandidat. Also nix mit Schutz durch Secret Service etc.

@Tomas:

Ich wünsche mir Mike Gravel.

@Sitting Bull:

“Hier hilft nur eine massive Öffentlichkeit. Noch einmal dürfen sie einfach nicht damit davon kommen.”

Nicht einfach eine Öffentlichkeit, sondern eine Öffentlichkeit die bereit ist den hypothetischen Mörder von Ron Paul dingfest zu machen und dafür wenns sein muss gegen den Staat vorzugehen (Nicht weil “der Staat” hinter der hypothetischen Ermordung stecken würde, sondern weil die Täter den Staatsapparat als Schutz verwenden würden). Wird schwierig.

@antonym:

Die Güte meiner Socken ist meine Sache. Im Ernst, ich werde hier jetzt nicht en detail auf Loose Change eingehen weil ich das Video nur repräsentativ für Filme genannt habe, die im Gegensatz zu Stone tatsächlich den Anspruch haben, 9/11 aufzuklären.

“Letzte Woche im Streit mit Guliani bezog er sich stattdessen sogar affirmativ, also positiv, auf den offiziellen 9/11 Commission Report”

Mal ganz allgemein: Das nennt sich “schlage den Gegner mit seinen eigenen Aussagen”. Anstatt selber angreifbare Punkte aufzuführen nimmt man das was der Gegner sagt und verwendet es gegen ihn. Das bedeutet noch lange nicht dass Paul den Bericht als nonplusultra bezüglich 9/11 betrachtet. Wie gesagt, Paul hat für sein Argument einige Dutzend Sekunden gehabt, (zum Vergleich) ein Typ wie Moore hat dafür mehr als eine Stunde.

“mir persönlich fiel auf, mit einiger Verwunderung, daß in diesem Blog eigentlich niemand Paul für seinen Spruch “they came over here because we were over there” kritisierte.”

Für was denn sonst?

“hat vom “Kernteam” niemand auch nur die Spur von Kritik an Pauls Aussage, die dem Erkenntnisstand zu 9/11 nun mal diametral widerspricht, geäußert.”

Kann nur für mich sprechen. Eine Spur von Kritik wurde mir zu blöd nachdem du hier so aufgekreuzt bist, und allgemein gilt das was ich im Artikel formuliert hab: Ich sehe dass Paul so ziemlich alles sagt was man als Kandidate sehen kann und solange er der ist bei dem eine Aufklärung von 9/11 am wahrscheinlichsten ist wird er unterstützt.

“Das OBL/aQ/islamist. Terroristen-begingen-9/11-Statement paßt jedenfalls überhaupt nicht zu mitunter respektablen und vernünftigen früheren Äußerungen zu vielen anderen Dingen.”

Wie gesagt, verwende die Haltungen deiner Gegner gegen sie. Das ist in 30 Sekunden Debattierzeit mit das Beste was man machen kann.

“Hier indirekt ein Kritisierverbot verhängen zu wollen”

Kritikverbot? Du kannst kritisieren was du willst, ich habe nur meine Meinung zu Kritikern mit einem solchen Ton geäußert. Und mit Ton meine ich Folgendes: Seit das Thema wieder in dem anderen Thread aufgekommen ist hast du noch über die Sache mit 9/11 hinaus Sachen gepostet mit dem Credo “das könnte ja mal ein Kandidat wie Ron Paul ansprechen” was mehr oder weniger sagten dass Paul einfach zu wenig sagt. Das war ganz klar bösartig im Sinne von “schaut der sagt ja nicht mal dies und das”. Und das ist anmaßend.

“Was ist mit Kritikern, die in den USA entweder am “Schreibtisch” oder als aktive 9/11-Aufklärungsbemühte - wie etwa K. Nimmo - Paul kritisieren.”

Ich schrieb doch extra “besonders außerhalb der USA”. Und Nimmo sagt dass er von einem Kandidaten dem er seine Stimme gibt nichts weniger als die ganze Wahrheit erwartet. Das ist etwas Anderes als “Paul ist anti-truth”.

“Ich selbst übrigens hatte mal geschrieben, es wäre m.E. besser, Paul hätte zu 9/11 gar nichts proaktiv gesagt als ein solch offenkundiges Unding.”

Das ist ja der Punkt, er hat auf eine gewisse Weise gar nichts proaktiv gesagt sondern bewegt sich auf der allgemein akzeptierten Ebene zumindest weiter in Richtung Wahrheit als alle anderen.

“ein so kluger Kopf wie Paul weiß es nicht besser als zu “glauben”, OBL hätte 9/11 begangen bzw. begehen lassen?”

Von einer 30-Sekunden-Antwort auf seinen wahren Glauben zu schließen ist vorschnell. Siehe Robert F. Kennedy.

“Schließlich hat er (a) mit 71 sein Leben weitgehend gelebt”

Was für ein geradezu menschenverachtendes, zynisches Statement. Erlaube doch dem Herrn einfach den Wert seines noch verbleibenden Lebens selbst einzuschätzen?!

“Na klar haben “die” diese Möglichkeiten, aber das gilt doch für Forderungen wie FED- und IRS-Auflösung nicht minder, Rock!”

Ich behaupte dass das Thema 9/11 eine andere Tragweite als die FED hat. Vielleicht nicht in Wirklichkeit und für die Mächtigen, aber für die Bürger. Die FED ist etwas mit dem sie schon seit Jahrzehnten leben. Corporate America ist in den Köpfen der Amerikanern immer noch weitaus besser manifestiert und wird weniger hinterfragt als Regierungsverbrechen. Ich würde sagen dass Paul mit der Abschaffung der FED immer noch alleine dasteht im Vergleich zu 9/11, wo es eine viel größere und aktivere Bewegung gibt: Und damit ist das Thema gefährlicher.

Kommentar von Sitting-Bull am 22. Mai um 04:50 Uhr

Mal ganz allgemein: Das nennt sich “schlage den Gegner mit seinen eigenen Aussagen”. Anstatt selber angreifbare Punkte aufzuführen nimmt man das was der Gegner sagt und verwendet es gegen ihn. Das bedeutet noch lange nicht dass Paul den Bericht als nonplusultra bezüglich 9/11 betrachtet.

Entlarvend, Dr. Ralph Kutza, entlarvend.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 04:57 Uhr

@Sitting-Bull:

Was du da zitierst ist von mir…

Kommentar von Sitting-Bull am 22. Mai um 05:30 Uhr

Ja. Weil du es so gut herausgestellt hast, wie dümmlich RK’s Argumente sind. Ich selbst habe auch schon den Commission Report verwandt, um die OVT in Stücke zu schießen. Vermutlich bin ich jetzt auch ein “Verräter”, darauf läuft es letztlich hinaus. Gut zu erkennen war dieser Prozess bei Daryl Bradforth Smith. Für den ist jeder andere auf der Welt Teil der israelischen Verschwörung. Und so etwas nennt man dann paranoid.
Sorry für die Unklarheit.

Es gibt hier übrigens eine weitere Spekulation:
http://www.911blogger.com/node/8784
Die Wahrheit über den 11.9.2001 ist für viele US-Bürger so ungeheuerlich, dass sie sich dieser nur in homöopathischen Dosen nähern können. Was spricht also dagegen, sie langsam an die Wahrheit heranzuführen?

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 05:33 Uhr

Okay alles klar, war für mich nur missverständlich formuliert. Nix für ungut.

Kommentar von Sitting-Bull am 22. Mai um 05:58 Uhr

What’s interesting is how some people start off and seem normal enough, then after awhile it becomes clear to others around them that they are making a lot of mistakes or are seriously offending people, then they start claiming that a particular person must be “out to get them,” and pretty soon . … just about everyone is “out to get them,” or to “limit research,” or “censor,” etc. Nico, Eric Hufschmidt, probably others. If you look at iamthewitness, just about everyone in the movement is now part of the “criminal network” according to that site.

A gold standard for someone at risk for becoming the next Fetzer, Hufschmidt or Haupt is the inability to treat others with respect. The inability to treat others with respect correlates with a blatant lack of evidence for the claims the person is making, and increasingly extreme and unbelievable theories. Treating others with common decency is very basic and is an easy way to help you make a decision when you have a team of people planning and event, or are organizing a local group, or anything else you are involved in — if someone can’t behave without attacking or disrespecting others, they are only going to sink the ship in the end — it’s not our job to rehabilitate the Fetzers, Hufschmidts and Haupts of the world. We are not being paid to care for them. Having to read more of Fetzer’s ramblings — to see who he’s trashing this time — only wastes our time.

http://www.911blogger.com/node/8790#comment-144457

PS: Ich war das nicht, aber viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Kurz und präzise auf den Punkt.
Es ist sogar müßig darüber zu spekulieren, ob das tatsächlich Paranoia, bewußte Handlungen im Rahmen einer CoIntelPro-ähnlichen OP sind oder einfach nur Dummheit.
Es ist und bleibt schädlich, ich werde mich weiterhin dafür einsetzten, dies zu entlarven.
Wir haben da in Texas ein altes Sprichwort: Narr mich einmal- und , äh, du kannst nie wieder genarrt werden.

Kommentar von Thomas am 22. Mai um 11:42 Uhr

Ich weiß nicht wer in der Debatte um Paul, seine Glaubwürdigkeit und seine Beweggründe die Wahrheiten nur anzudeuten Recht hat. Was ich aber weiß ist, das JEDER Präsident der USA der gewissen Kreisen zu nahe kam, oder gar ihre Auslöschung in Angriff genommen hat ermordet wurde. Angefangen bei James A. Garfield (wollte die Erneuerung des korrumpierten Staates in Angriff nehmen), über Abraham Lincoln, (der das Geldmonopol wieder in Staates Hand legen wollte) zu William McKinley (der das innerpolitische Wirtschaftssystem umkrempeln wollte) und John F. Kennedy (wollte unter anderem die FED abschaffen, plante einen Rückzug aus dem Vietnamkrieg usw.) sowie sein Bruder Robert, der neben einem massiven Vorgehen gegen die amerikanische Mafia auch die Hintergründer der Ermordung seines Bruders untersuchte, allerdings nicht mehr Präsident werden konnte.
Aber wie dem auch sei, wir wissen das alles und Ron Paul weiß das alles auch.
Mir stellt sich da die Frage ob jemand, der um all dieser Geschehnisse weiß, bereit wäre sich zur Präsidentschaftswahl zu stellen und bei einem eventuellen Sieg dann auch tatsächlich das Risiko einginge gegen die “Mächtigen” in den USA anzugehen. Wenn er sich jetzt, im Wahlkampf, wirklich nur aus Taktik mit seinen Äußerungen zurückhält, was sollte ihn bei einem Wahlsieg dazu bringen Seine Anklagen laut auszusprechen und damit sein eigenes Todesurteil zu unterzeichnen?

Ich denke mir Paul ist kein Idiot.
Vielleicht sieht er die Gunst der Stunde gekommen um Unsicherheit, Wahrheitssehnsucht und leicht revolutionäre Stimmung der Bevölkerung dazu zu nutzen um sich auf ihre Seite zu schlagen und Stimmen zu gewinnen.
Vielleicht meint er es auch ehrlich, weiß aber das er selbst eine gewisse Grenze niemals überschreiten darf um zu überleben.
In diesem Falle würde er den Menschen nur vorgaukeln mitz dem ganzen “Sumpf” aufzuräumen, weil er genau weiß das er das nicht kann.
Vielleicht stellt sich auch heraus das er von der selben Hand gefüttert wird wie Obama, Bush und Co. und das er nur die kritische Hälfte der Wähler sicher soll.
Heutzutage noch zu unterscheiden was gut und was böse ist ist sehr schwer zu unterscheiden.
Aber über eines bin ich mir eigentlich recht sicher. Wenn man das amerikanische System stürzen und wieder in die”richtigen” Bahnen lenken will, dann funktioniert das nicht über den Posten des Präsidenten.
Das funktioniert nur mit massiven und unaufhaltsamen Widerstand aus der Bevölkerung heraus.

Kommentar von Ralph Kutza am 22. Mai um 12:29 Uhr

Es ist traurig, auf welches Diskussionsniveau politblog abzugleiten droht.
Herr Gerhardt, wenn Ihnen die Argumente ausgehen, brauchen Sie noch lange nicht Leute, die nicht Ihrer Meinung sind, mit Attributen wie “dümmlich” oder “paranoid” überziehen. Meinen Sie denn, Sie tun sich und den Lesern damit einen Gefallen?

@Rock
Kurz zu Nimmo bzw. US-Bürgern, die sagen wir mal “unglücklich” darüber sind, daß Paul die OVT stützt. Ich wollte darauf hinaus, daß es nicht nachvollziehbar ist, daß, wenn überhaupt, dann nur US-Bürger Anspruch darauf haben sollten, evtl. Paul zu kritisieren. Das ist doch wirklich eine merkwürdige Sicht. So kann aber Dein Artikel oben verstanden werden.
Zu “30-Sekunden”: Falsch, das sagt er konsistent und wiederholt seit mindestens Februar diesen Jahres. Auch wenn er ganz alleine einen vorbereiteten Redeauftritt mit jeder Menge Zeit hat. Da kommt nicht mal (mehr) ein augenzwickerndes ceterum censeo vor, dahingehend, nach der Nominierung / Wahl können es ggf. nötig sein, nochmals / erstmals eine ordentliche 9/11-Untersuchung durchführten zu lassen. Da kommt absolut nichts in dieser Richtung (wäre Verschweigen dessen, was man vorhat, auch “den Gegner mit seinen eigenen Waffen schlagen?).
Apropos den Gegner mit seinen eigenen Waffen schlagen? Zwar nicht undenkbar, aber eine spekulative Annahme, die unbedingt nur die positiven Interpretationsmöglichkeiten wahrhaben will. Andere dürfen nicht mal angedacht werden. Ich behaupte dabei übrigens doch nicht mal, daß Paul nachweislich ein gekaufter Systembüttel sei. Aber sein aktuelles Verhalten ist nun mal nicht gänzlich unverdächtig. Sehen schließlich eine ganze Reihe US-Bürger auch so, wie Du -vielleicht ungern- einräumen wirst müssen. Daß er dennoch das “kleinste Übel” sein könnte (wenn er denn eine Chance hätte), ist damit nicht bestritten.
Daß eine sachliche Erörterung der Frage, warum ausgerechnet ER so massiv auf dem offiziellen 9/11-VT-Ticket herumreist, hier nicht mehr möglich ist, ist wirklich bedauerlich.
Und dann soll vorbeugend schon mal geplant werden, was im Falle seines Ablebens getan werden müsse! Ich glaub´s ja allmählich nicht mehr. Hunderttausende sind bereits im Irak krepiert, weitere präemptive Kriege, nuklear geführte, könnten jederzeit (während Bush/Cheney nach am Drücker sind) losgetreten werden, und statt vielmehr zu planen, wie möglichst “gestern” Millionen auf die Straße gehen, um diese/s Menschheitsverbrechen umgehend zu beenden, soll man also quasi lieber Beruhigungspillen schlucken mit Aufschriften wie “Die USA sind eine (lupenreine) Demokratie”, “Wahlen sind der alleinseligmachende Weg”, “Es gibt keine Alternativen zu Wahlen”, “Wenn erst XYZ gewählt wird, dann wird endlich alles viiiel besser”. Ich nenne das illusionär.

Kommentar von Ralph Kutza am 22. Mai um 12:32 Uhr

@Thomas
Exzellente Stellungnahme! Danke!

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 13:28 Uhr

@Thomas:

“dann funktioniert das nicht über den Posten des Präsidenten.
Das funktioniert nur mit massiven und unaufhaltsamen Widerstand aus der Bevölkerung heraus.”

Auf jeden Fall braucht es eine aufgeweckte Bevölkerung, aber ein passabler Präsident könnte ja nicht schaden. Man kann Präsidenten wählen und aufmerksam bleiben gleichzeitig.

“Wenn er sich jetzt, im Wahlkampf, wirklich nur aus Taktik mit seinen Äußerungen zurückhält, was sollte ihn bei einem Wahlsieg dazu bringen Seine Anklagen laut auszusprechen und damit sein eigenes Todesurteil zu unterzeichnen?”

Also es ist ja klar dass das Risiko im Wahlkampf bedeutend höher ist als während der Präsidentschaft. Im Wahlkampf gibts keinen Secret Service. Seit Kennedy sind wenigstens die Limousinen geschlossen.
Klar man kann auch amtierende Präsidenten ermorden, aber festzuhalten bleibt dass Paul als Präsident a) mehr Sicherheit und b) mehr Möglichkeiten (durch Akteneinsicht etc.) hat, ein Verbrechen aufzuklären.

“Vielleicht stellt sich auch heraus das er von der selben Hand gefüttert wird wie Obama, Bush und Co!”

Vielleicht. Aber während man das bei Obama und Hillary wenigstens nachweisen kann gibt es bei Paul keine Anzeichen dafür.

“Vielleicht sieht er die Gunst der Stunde gekommen”

Das klingt für mich zu sehr nach Opportunismus. Man kann nicht leugnen dass Paul in seinen Positionen aber schon seit Jahrzehnten sehr konstant ist, gerade was die Verfassungstreue angeht.

Klar das schließt nicht aus dass er, erstmal im Amt, “böse” wird. Aber im Gegensatz zu anderen ergreift er die unbequemen Positionen die er bereits ergriffen hat nicht erst kurz vor der Wahl.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 13:50 Uhr

@Ralph:

“daß es nicht nachvollziehbar ist, daß, wenn überhaupt, dann nur US-Bürger Anspruch darauf haben sollten, evtl. Paul zu kritisieren.”

Bei US-Bürgern wie Nimmo, bei denen es auch um die Frage des Wählens geht, und wie Nimmo bereits seit etlicher Zeit klar machen dass sie nur Wählen wer auch 100% die Wahrheit sagt, ist was was anderes.

Ich sagte nicht dass nur in den USA Kritik geübt werden darf, sondern dass gehässiges “schau und das sagt er auch nicht, und das nicht, und das mit den Israelis” etc. umso heuchlerischer wird je weiter man selbst vom Ort des Geschehens entfernt ist.

Und weil es hier reinpasst nochmal für alle die sich nach dem Unterschied zu Moore fragen: Wenn man sich Moores Umstände anschaut dann wird klar dass es bei ihm eine deutlichere Differenz gibt zwischen dem was er sagt und was er noch relativ gefahrlos sagen könnte, und dass er direkte Verbindungen zu Gruppen hat die wohl dafür sorgen dass er nicht sagt was er sagen könnte. Bei Paul gibt es diese Verbindungen nicht und er lehnt sich um Einiges weiter aus dem Fenster.

“Aber sein aktuelles Verhalten ist nun mal nicht gänzlich unverdächtig.”

Das kann man nur mit einem tief sitzenden Misstrauen gegen alles und jeden behaupten.

“Sehen schließlich eine ganze Reihe US-Bürger auch so”

Die natürlich nicht von Leuten aus dem Guiliani/McCain-Lager dahingehend beeinflusst werden…

“Daß eine sachliche Erörterung der Frage, warum ausgerechnet ER so massiv auf dem offiziellen 9/11-VT-Ticket herumreist, hier nicht mehr möglich ist, ist wirklich bedauerlich.”

Hier nicht mehr möglich? Was wird denn hier die ganze Zeit betrieben? Genau das. Und bei der Erörterung kam ich bereits zu dem Ergebnis dass Paul auf dem offiziellen Dings rumreitet um innerhalb der republikanischen Vorwahlen den größtmöglichen Effekt zu erreichen, indem er nur die Gegner mit ihrer eigenen Sichtweise schlägt anstatt selbst unnötig viel Angriffsfläche zu bieten.

“und statt vielmehr zu planen, wie möglichst “gestern” Millionen auf die Straße gehen, um diese/s Menschheitsverbrechen umgehend zu beenden, soll man also quasi lieber Beruhigungspillen schlucken mit Aufschriften wie “Die USA sind eine (lupenreine) Demokratie”, “Wahlen sind der alleinseligmachende Weg”, “Es gibt keine Alternativen zu Wahlen”, “Wenn erst XYZ gewählt wird, dann wird endlich alles viiiel besser”.”

Siehst du, diese Denke schwingt schon die ganze Zeit in deinen Kommentaren mit. Du hältst “uns” oder wen auch immer für unfähig, zwei Dinge auf einmal zu tun. Klar muss man jedem der sagt “nur Paul zu wählen/unterstützen und sonst nichts zu tun wird hier das Paradies auf Erden schaffen” darauf aufmerksam machen, dass das nicht so läuft. Aber du unterstellst hier dass alle Unterstützer Pauls die USA für eine lupenreine Demokratie halten etc. Gehts noch?

Kannst du eigentlich selbst nur ein Ding auf einmal machen oder warum projizierst du das so auf uns?

Kommentar von Sitting-Bull am 22. Mai um 13:57 Uhr

Und genau deshalb ist RK’s Kritik kontraproduktiv.

Kommentar von Sitting-Bull am 22. Mai um 14:05 Uhr

Neuer Trick der Mafia:

Wenn du Ron Paul klickst, wirst du nicht gezählt, statt dessen kommt das Wort Spammer:

http://www.2008horserace.com/

Kommentar dazu:

That poll is crap…

His stats keep getting reset on that site… scroll over his pic and it says “SPAMMER” in bold red letters

Here is what is says about Ron Paul…

It’s okay to be called a horses ass in America… In response to ongoing spam attacks racetrack officials issued a ruling banning Ron Paul’s entire barn workforce from the racetrack indefinitely. All prior and future wagers placed on Ron Paul were declared invalid and deleted from the toteboard. Ron Paul will continue to be allowed morning workouts on the training track and keep his Howdy Doody puppet. He’ll need to hire all new assistant trainers, grooms and hotwalkers with legal U.S. immigration status.

http://www.911blogger.com/node/8800#comment

Ich habe davon ein Screenshot, aber seht selbst. Welche Frechheit.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 14:08 Uhr

Wie tief können die sinken? Gut dass du einen Screenshot gemacht hast.

@all: Ihr müsst Skripte für die Seite aktiviert haben um das “Spammer” zu sehen.

Kommentar von Oberstleutnant Sanftleben am 22. Mai um 14:43 Uhr

@SBull: Hab einen Blick auf den Seitenquelltext geworfen - also gezählt wird man schon.

Kommentar von Sitting-Bull am 22. Mai um 14:44 Uhr

http://blogcritics.org/archive.....065200.php

Guiliani Disqualifies Himself As Presidential Hopeful


Paul’s premise was to provide a rationale for such an attack based upon acceptance of the same lie posed by the government as the reason planes were flown into the towers. But at least he knew the history of U.S. aggression in Iraq. Unfortunately, Paul isn’t questioning the executive branch’s continued claim of Al-Qaida as the mastermind behind what we saw that day. But I would expect Guiliani to lead the charge in finding out the truth since three buildings fell on his turf.

Kommentar von Ralph Kutza am 22. Mai um 15:22 Uhr

Ein Gedankenexperiment in Form eines fiktiven TV-Interviews von Ron Paul im Spätsommer 2007 mit Hannity & Colmes.

Hintergrund: Es wird bei politblog von mehreren Schreibern/Kommentatoren behauptet (nun eigentlich spekuliert und gehofft), Ron Paul vertrete die offizielle 9/11-Lüge und lobe den 9/11 Commision Report nur deswegen, um gewählt zu werden. Selbst wenn das stimmte, wäre es aus meiner Sicht falsch.

Angenommen wird bei dem Interview sogar, daß er überraschend gut weiterhin im Rennen liegt und sich die MSM entsprechend überlegen mußten, wie Sie ihn endlich abservieren können.

H&C: Congressman Paul, herzlich willkommen! Wir müssen zugeben, wir sind überrascht über ihren Erfolg. Sie sind noch immer im Rennen, einige ihrer Mitbewerber sind schon ausgestiegen. Sie sind laut neuesten Umfragen unter den Top 3 der republik. Bewerber. Sind Sie stolz darauf?

P: Ich bin stolz auf das amerikanische Volk! Es zeigt seinen Willen, Kandidaten eine Chance zu geben, die das Ohr am Volk haben. Meine Mitbewerber sind abgehoben. Ich verspreche im Falle meiner Wahl eine Rückkehr zu den alten konstitutionellen Werten unserer Gründerväter, ich verspreche …

H&C: Ja ja, in Ordnung, Mr. Paul. Lassen Sie und auf ein paar Dinge zu sprechen kommen: Sie erinnern sicher noch den legendären Schlagabtausch mit Mr. Giuliani Anfang Mai über die Gründe für die 9/11-Anschläge, oder?

P: Gewiß.

H&C: Sie hielten Giuliani vor, er kenne wohl den 9/11 Commission Report nicht. Sie finden diesen also völlig in Ordnung?

P: Worauf wollen Sie hinaus?

H&C: Nun, Sie beriefen sich auf den Bericht, er gebe Ihrer Sicht völlig recht, daher schließen wir, wie sicher Millionen Amerikaner, die Ihnen zuhörten, doch wohl zu recht, daß Sie diesen als ein sehr wichtiges Dokument wertschätzen, oder?

P: Äh, ja, natürlich.

H&C: Nun haben Sie aber einige Quartale zuvor von sich gegeben, die Aufklärung sei mehr oder weniger reine Vertuschung gewesen. Falls Sie sich nicht erinnern, wir können es gerne abspielen bzw. vor die Kamera halten. Sollen wir?

P: Nein, nein, nicht nötig, ich erinnere mich.

H&C: Gut, wie paßt das zusammen? Hatten Sie früher eine unsinnige Ansicht vertreten? Oder später Ihre eigentliche Haltung zum Commission Report nicht ehrlich gegenüber Millionen US-Bürgern zu Ausdruck gebracht?

P: Also, weder noch. Das muß man differenziert sehen. Also …

H&C: Und was ist mit der CIA? Die erwähnten Sie gegenüber Giuliani auch. Die CIA habe - wie Sie - auch erklärt, Anschläge auf die USA seien auch Folge der Nahostpolitik der USA.

P: Ja, ja, eben. Genau.

H&C: Und wieso sagten Sie dann ein paar Quartale zuvor, der Irakkrieg sei durch Fabrikationen seitens unserer Geheimdienste vorbereitet und losgetreten worden? Die CIA zuerst Ausbund aufrechter Amerikaner, dann - folgt man Ihren Ausführungen - zum Instrument für das Führen illegaler Kriege degradiert, doch nun wieder aufrichtiger Kämpfer für die Wahrheit und Abwehr islamistischer Terrorgefahren? Wir müssen zugeben, wir sind irritiert. Sehr sogar. Und wir sind sicher, viele Millionen aufrichtiger Bürger draußen im Land auch. Können Sie das erklären?

P: Also, das ist unfair. Warum fragen Sie das nicht meine Mitbewerber. Die haben schließlich …

H&C: Das tun wir vielleicht noch, Congressman. Aber im Augenblick sind Sie unser Gast. Und wir haben den Eindruck, Sie können das vor Millionen Wählern nicht erklären, Ihre sprunghaften Wechsel.
Sie erwähnten jüngst auch immer wieder Osama bin Laden und al Qaida. Glauben Sie denn überhaupt noch, die waren die 9/11-Täter bzw. -Drahtzieher?

P: Ähm, nun ja, … ja - natürlich! Wieso sollte ich nicht.

H&C: Sagen Sie es uns. Sagen Sie uns, wo dann ein Cover-up stattgefunden haben soll, von dem Sie doch wiederholt geredet hatten. - Mr. Paul, Sie sind doch gut bekannt mit Alex Jones, nicht wahr?

P: Nun ja, man könnte das vielleicht so nennen, wenn Sie wollen.

H&C: Wir denken auch, schließlich waren Sie mehrfach in seiner Show zu Gast. Er ist auch aus Austin/Texas. Er setzt sich sehr für Ihren Wahlerfolg ein. Mr. Jones sagt allerdings zu 9/11 etwas völlig anderes als Sie, Congressman.
Er zieht unseren gewählten Präsidenten und Vizepräsidenten, man muß es leider so sagen, in den Dreck. Er wagt es zu behaupten, auf dem Boden unserer großen Errungenschaft des Rechts auf Redefreiheit, 9/11 sei ein “inside job” gewesen. Ist das nicht ungeheuerlich. Sie selbst haben vor Millionen US-Bürgern erklärt, wer 9/11 verbrochen hat. Wir fordern Sie daher hier jetzt, an dieser Stelle, auf, sich von solch infamen Verschwörungstheorien und von Alex Jones zu distanzieren. Sie kennen doch seine Argumente bestens?
Was werden Sie denn so blaß? Ist Ihnen nicht gut?

P: Doch doch, das sind nur die Scheinwerfer, wissen Sie, mit 71, da…

H&C: Hoffentlich sind Sie den Herausforderungen eine Präsidentenamtes dann gewachsen. Congressman, sollen wir abbrechen?

P: Nein nein, bloß nicht, es geht schon, danke. Wo waren wir?

H&C: Sie wollten sich hoffentlich gerade von bösartigen Verschwörungstheorien distanzieren?

P: Also, man darf Leuten, wie Alex Jones nicht in Bausch und Bogen verdamm…

H&C: Wie bitte? Heißt das, Sie teilen seine Meinung, Sie halten den Commission Report in Wahrheit noch immer für ein Cover-up, die CIA für einen Haufen, in dem Kriegsgründe einfach mal eben erfunden werden, Präsident Bush für den Drahtzieher von 9/11? Congressman, wir sind schockiert. Heißt das, Sie ziehen seit Monaten nur eine Show ab, Sie belügen das amerikanische Volk nur als taktischen Gründen, weil Sie sich bessere Wahlaussichten davon versprechen? Wir sind schockiert!
Mr. Paul? Mr. Paul, ist Ihnen nicht gut? Ich glaube, er ist ohnmächtig! Wir sollten den Notarzt rufen! Schnell! Regie!
Liebe Zuschauer, wir blenden an dieser Stelle aus, Congressman Paul hat soeben zu unserem größten Bedauern vermutlich einen Kreislaufkollaps erlitten. Sobald wir Näheres wissen, werden wir Ihnen mit Breaking News mitteilen, wie sein Gesundheitszustand ist. Ob er seine Kandidatur fortführen kann, ist derzeit völlig offen.
Wir wünschen an dieser Stelle alles Gute und rasche Genesung!

Kommentar von Thomas am 22. Mai um 17:25 Uhr

Um nicht mißverstanden zu werden, ich hoffe Ron Paul ist das was er vorgibt zu sein, wünsche den USA das jemand wie er die Geschicke des Landes in eine andere, bessere Richtung lenkt und hoffe das er die Früchte seiner Arbeit auch noch erleben kann.
Rein aus Sicht auf die zur Verfügung stehenden Präsidentschaftskandidaten gibt es keinen der seinen Standpunkt deutlicher im Sinne von Wahrheit und Gerechtigkeit zum Ausdruck bringt als er. Auch wenn er noch relativ gemäßigt zu argumentieren scheint, wofür er vielleicht Gründe hat.

Auf jeden Fall braucht es eine aufgeweckte Bevölkerung, aber ein passabler Präsident könnte ja nicht schaden. Man kann Präsidenten wählen und aufmerksam bleiben gleichzeitig.

Sicher, das sollte man eigentlich sogar. Allerdings sieht es meist so aus das die Wähler mit ihrem Kreuz die Verantwortung gern an jemand anderen abgeben, sich zurücklehnen und denken genug für ihr Land getan zu haben. Erst viel später (im Normalfall wenn sie plötzlich selbst betroffen sind) bemerken sie dann das es nicht so läuft wie sie gedacht hatten, nur dann ist es mal wieder (bis zur nächsten Wahl) zu spät.

Klar man kann auch amtierende Präsidenten ermorden, aber festzuhalten bleibt dass Paul als Präsident a) mehr Sicherheit und b) mehr Möglichkeiten (durch Akteneinsicht etc.) hat, ein Verbrechen aufzuklären.

Hm, das seh ich leider nicht so. Ein amtierender Präsident gibt seine Sicherheit komplett in fremde Hände, liefert sich praktisch Leuten aus die er nicht kennt und dessen Befehle nicht von ihm kommen.
Am Beispiel Kennedy (oder auch Lincoln) sieht man sehr gut wie leicht ein amtierender Präsident, für den selbst dem Gang auf’s Klo ein Protokoll fremder Leute vorangeht (leicht übertrieben ;-) ) bewußt in Situationen gebracht werden kann die Attentätern Tür und Tor öffnen. Sicherheit ist ein Luxus auf den unbequeme Präsidenten und Anwärter auf dieses Amt gänzlich verzichten müssen. Aber ich denke darüber sind diese sich auch bewußt. Das einzige was sich da lebensverlängernd auswirken kann ist die perfekte Gratwanderung zwischen den Interessen diverser, mächtiger Lobbyisten, ohne das diese sich und ihre Interessen bedroht sehen.

Das klingt für mich zu sehr nach Opportunismus. Man kann nicht leugnen dass Paul in seinen Positionen aber schon seit Jahrzehnten sehr konstant ist, gerade was die Verfassungstreue angeht.

Da hast Du zweifellos Recht. Aber trotzdem ist das kein Garant dafür das er in allen Punkten die selbe Ansicht vertritt wie seine Wähler. Zumindest könnte man das aus seinen zurückhaltenden Äußerungen (z.B betreff 9/11) , die er natürlich auch aus Gründen seiner eigenen Sicherheit gemacht haben kann, schließen. Es gibt keine Garantie für die Loyalität eines Politikers zu seinem Land. Deswegen schrieb ich das er “vielleicht die Gunst der Stunde”, sprich die Unzufriedenheit der Leute für seine Zwecke ausnutzt.
Was im übrigen so ziemlich alle Politiker der Welt machen ;-)

Trotz allem würde ich Dir Recht geben wenn Du sagst Ron Paul ist momentan der am ehesten geeignete Kandidat. Zumindest sehe ich keine wirklich Alternative zu ihm.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 18:09 Uhr

@Thomas:

Mist jetzt hats meine Antwort verschluckt, dann eben nochmal das Wichtigste.

Klar gibt es viele Wähler die denken mit der Wahl hat sichs, aber Ralphs diesbezügliche Polemik war ganz klar an die hiesigen Kommentatoren gerichtet, denen eigentlich zuzutrauen wäre dass sie nicht an Wahlen allein glauben als Demokratieinstrument.

“Es gibt keine Garantie für die Loyalität eines Politikers zu seinem Land.”

Da hast du völlig Recht, nur gibt es bei Paul im Gegensatz zu den anderen Kandidaten ein nachprüfbares jahrzehntelanges Abstimmungsverhalten, dass ganz im Sinne der Verfassung ist. Das können die anderen nicht vorweisen, er hat also seine Loyalität zumindest schonmal mit seinen bisherigen Möglichkeiten gezeigt.

“Ein amtierender Präsident gibt seine Sicherheit komplett in fremde Hände, liefert sich praktisch Leuten aus die er nicht kennt und dessen Befehle nicht von ihm kommen.”

Während ich bei Paul noch nicht mal weiß ob er überhaupt private Bodyguards hat…

Kommentar von Thomas am 22. Mai um 23:01 Uhr

Während ich bei Paul noch nicht mal weiß ob er überhaupt private Bodyguards hat…

Nun, spätestens wenn er Präsident ist hat er die, ob er will oder nicht ;-)

Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 00:03 Uhr

“Nun, spätestens wenn er Präsident ist hat er die, ob er will oder nicht ;-)”

Dann musst mir ja wohl Recht geben dass er als Präsident besser geschützt ist :-)

Nicht perfekt geschützt, auf keinen Fall, wer einen Präsidenten ermorden will kriegt das hin, es geht nur um die Relation.

Noch allgemein zu Paul:

Ich finde es witzig: Wenn er irgendwas vor einiger Zeit schon gesagt hat, dann heisst es “ja aber jetzt sagt er das nicht mehr”. Und wenn er etwas jetzt sagt heisst es “ja aber vielleicht sagt er das jetzt erst aus Opportunität”.

Irgendwie kann mans nicht recht machen :-)

Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 00:48 Uhr

Die ersten Verbände aus der Basis der Republikaner melden sich zu Wort:

“The United Republicans of California (UROC) have unanimously endorsed Congressman Ron Paul for president of the United States. UROC, formed in 1963 to support Barry Goldwater, represents the traditional conservative wing of the California Republican Party.

“The unanimous endorsement from the United Republicans of California proves what the campaign has been saying all along,” said campaign chairman Kent Snyder. “Ron Paul is the only true conservative and real Republican in the race.”

In their official statement endorsing Dr. Paul, UROC called him “the leading advocate for freedom in our nation’s capital” and recognized that:

Ron Paul’s voting record demonstrates that he has voted against:

· raising taxes;
· unbalanced budgets;
· a federal restriction on gun ownership;
· raising congressional pay; or
· increasing the power of the executive branch.

His voting record demonstrates further that he voted against:

· the USA Patriot Act;
· regulating the Internet; and
· the war in Iraq.

Dr. Paul is the only candidate with a record that matches the UROC’s platform.

“Whether the issue is life, the Second Amendment, foreign policy, spending or taxes, Ron Paul is the only traditional conservative candidate,” continued Snyder. “Traditional conservatives across the country should support Ron Paul for president.” “

http://ronpaul2008.typepad.com.....ase_4.html

Kommentar von Ralph Kutza am 23. Mai um 01:56 Uhr

@Rock oder mods
Warum wurde der erstklassige Beitrag von @Thomas gelöscht?
Der war zeitlich vor dem langen von mir (mit dem fiktiven Interview). Und mein einzeiliges Lob und Dankeschön gegenüber @Thomas wurde auch gleich mit wegzensiert! Das war der Beitrag unmittelbar nach meinem längeren Interview-Beitrag.
Was soll das?
Das riecht sehr nach knallharter Zensur, weil eine unbedingt zu verteidigende Marsch- bzw. Denkrichtung durchgedrückt werden soll! Ron der Retter, dafür wird schon mal zensiert, daß die Schwarte kracht, oder wie?!?

Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 02:06 Uhr

Sind doch da?

Hier und hier.

Knallharte Zensur, ich würde sagen das riecht nach knallharte Tomaten auf den Augen deinerseits.

Kommentar von Thomas am 23. Mai um 08:05 Uhr

Dann musst mir ja wohl Recht geben dass er als Präsident besser geschützt ist :-)

Jep, fragt sich nur vor (von) wem ;-)

Ich finde es witzig: Wenn er irgendwas vor einiger Zeit schon gesagt hat, dann heisst es “ja aber jetzt sagt er das nicht mehr”.

Nun ja, das ist ja gerade der Punkt. Wenn er gewisse, wichtige Aussagen heute nicht mehr macht, oder gewisse Ansichten heute nicht mehr propagiert, wer sagt denn das er das nachholt wenn er Präsident ist? Ich finde wenn man jahrelang eine Meinung vertritt, sie auch unter die Leute bringt, sich dadurch quasi Freunde (und Feinde) macht die man als Wählerstimme zählen kann, dann muß man auch dazu stehen wenn es “um die Wurst” geht. Wo bleibt denn da sonst die Glaubwürdigkeit?
@Ralph Kutza
ich seh keine Zensur, ist noch alles da.

Kommentar von Sitting-Bull am 23. Mai um 09:22 Uhr

Kommentar von Lara am 24. Mai um 08:37 Uhr

Naja, Sitting Bull. Und was sagt das? E s wird gesagt, die USA bekämpften in Irak und Afghanistan die “Islamo-Fascists”. Sorry, wenn ich diese Wortkreation höre, denke ich zuerst an Bush und Konsorten, die ihre Angriffskriege linkskompatibel als Kampf gegen den Faschismus verklären wollen. Aber sie, die Islamofaschisten, seien nicht alleine verantwortlich und deswegen wolle man eine neue Untersuchung. Also schon mal ein Ergebnis vorweggenommen und nun soll ich annehmen, dass das aus taktischen Gründen geschieht und wenn Paul dann gewählt wurde und eine neue Kommission aus Vertretern des Establishment ins Leben ruft, ergebnisoffen die Verantwortlichkeiten herausgefunden werden?

Ich gehe davon aus, dass Paul nicht gewählt werden wird und der Durchschnittsbürger nimmt an, dass sich alle einig sind, dass es die “Islamofaschisten” waren, die man gerade in Afghanistan und im Irak bekämpft.

Schon irgendwie das, was ein Gatekeeper täte.

Kommentar von DaRockwilda am 24. Mai um 08:49 Uhr

@Lara:

“Ich gehe davon aus, dass Paul nicht gewählt werden wird und der Durchschnittsbürger nimmt an, dass sich alle einig sind, dass es die “Islamofaschisten” waren, die man gerade in Afghanistan und im Irak bekämpft.”

Hat Paul den Ausdruch “Islamofascists” benutzt?

Denn wenn nicht dann nimmt er mit seiner impliziten Aussage, die Terroristen hätten durchaus ihre Gründe die USA anzugreifen, irgendwie das “fascists” aus der Gleichung.

Die Aussage von Islamofascists soll ja bedeuten die Leute hätten keinen Grund und würden irrational töten, während Paul ihnen einen rationalen, aus einer Reaktion auf amerikanische Aggression bestehenden Grund einräumt. Das ist für mich ein großer Unterschied.

Kommentar von Sitting-Bull am 24. Mai um 09:01 Uhr

@ Lara: Na ja, auch ein Student Scholar kann mal ein falsches Wort benutzen. Wenn du die Kommentare anschaust, kannst du sehen, dass er dafür schon gerüffelt wurde.

Wir sollten mehr Toleranz üben.

Kommentar von Sitting-Bull am 18. Juni um 06:28 Uhr

http://www.teambio.org/2007/06.....l-reserve/

I hope Ron has his Kevlar undies on. The last leader to take on the Federal Reserve was John F. Kennedy.

Mike Rivero

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