Privatisierung der Gesundheit
Wer in Deutschland krank wird und Medikamente einnehmen muss, kann bislang davon ausgehen, dass diese ungefährlich und wirksam sind. Dafür sorgt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) .
Allerdings wird aktuell im Bundestag diskutiert dieses Institut zu privatisieren, genauer gesagt, in eine Deutsche Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA) privaten Rechts umzuwandeln.
Die neue Agentur soll mehr Autonomie gegenüber dem Gesundheitsministerium besitzen. Ein “flexibles und modernes Leitungsmanagement”, private Angestellte, nicht länger Beamten sollen zu einer “Abkehr von der bisherigen Behördenmentalität hin zu einer stärker marktorientierten Ausrichtung” führen.
Davon erhofft sich der Gesetzgeber eine Effizienzsteigerung der Behörde, die sich nicht zuletzt in beschleunigten Zulassungsverfahren niederschlagen soll. Die Agentur soll zum attraktiven Dienstleister für ihre “Kunden”, die Pharmahersteller, werden. Der Gesundheitsstandort Deutschland soll gestärkt werden.
Im Klartext: Die Untersuchung von Risiken und Nebenwirkungen bei Neuzulassungen von Medikamenten soll von bisher mehr als 24 Monaten auf 7 Monate gedrückt werden. Als Vorbild in Sachen Verfahrensbeschleunigung gilt hierbei die britische Medicines Control Agency. Langfristig ist geplant mit anderen europäischen Zulassungsstellen um die effizienteste Medikamentenzulassung zu konkurrieren um damit den Wissenschaftsstandort Europa zu stärken.
Ab 2012 soll die DAMA auch wirtschaftlich unabhängig agieren können, einzige Einnahmequelle sind dann die Medikamentenzulassungsgebühren der Pharmaindustrie. Es ist im Zuge der Umstrukturierung zusätzlich geplant, Mitarbeiter danach zu bezahlen, wie schnell sie Medikamente zugelassen haben.
Das bei diesen Bedingungen eine wirkliche Risikoabwehr stattfindet glauben leider nicht nur Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, sondern auch alle Parteien des Bundestags, mit Ausnahme der Linken.
Die Bundesregierung die diesen Gesetzesentwurf eingebracht hat, sieht keine Alternativen zu einer Annäherung an die globale Pharmaindustrie, wer in Zukunft Medikamente einnimmt, wird dies wohl mit einem mulmigen Gefühl tun müssen.
Allerdings wird aktuell im Bundestag diskutiert dieses Institut zu privatisieren, genauer gesagt, in eine Deutsche Arzneimittel- und Medizinprodukteagentur (DAMA) privaten Rechts umzuwandeln.
Die neue Agentur soll mehr Autonomie gegenüber dem Gesundheitsministerium besitzen. Ein “flexibles und modernes Leitungsmanagement”, private Angestellte, nicht länger Beamten sollen zu einer “Abkehr von der bisherigen Behördenmentalität hin zu einer stärker marktorientierten Ausrichtung” führen.
Davon erhofft sich der Gesetzgeber eine Effizienzsteigerung der Behörde, die sich nicht zuletzt in beschleunigten Zulassungsverfahren niederschlagen soll. Die Agentur soll zum attraktiven Dienstleister für ihre “Kunden”, die Pharmahersteller, werden. Der Gesundheitsstandort Deutschland soll gestärkt werden.
Im Klartext: Die Untersuchung von Risiken und Nebenwirkungen bei Neuzulassungen von Medikamenten soll von bisher mehr als 24 Monaten auf 7 Monate gedrückt werden. Als Vorbild in Sachen Verfahrensbeschleunigung gilt hierbei die britische Medicines Control Agency. Langfristig ist geplant mit anderen europäischen Zulassungsstellen um die effizienteste Medikamentenzulassung zu konkurrieren um damit den Wissenschaftsstandort Europa zu stärken.
Ab 2012 soll die DAMA auch wirtschaftlich unabhängig agieren können, einzige Einnahmequelle sind dann die Medikamentenzulassungsgebühren der Pharmaindustrie. Es ist im Zuge der Umstrukturierung zusätzlich geplant, Mitarbeiter danach zu bezahlen, wie schnell sie Medikamente zugelassen haben.
Das bei diesen Bedingungen eine wirkliche Risikoabwehr stattfindet glauben leider nicht nur Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, sondern auch alle Parteien des Bundestags, mit Ausnahme der Linken.
Die Bundesregierung die diesen Gesetzesentwurf eingebracht hat, sieht keine Alternativen zu einer Annäherung an die globale Pharmaindustrie, wer in Zukunft Medikamente einnimmt, wird dies wohl mit einem mulmigen Gefühl tun müssen.
Kommentar von DaRockwilda am 9. Mai um 01:50 Uhr
So Leute, hier gibts die Telefonnummern eurer werten Bundestagsabgeordneten:
http://www.abgeordnetenwatch.d.....866-0.html
Überflutet die Büros mit Anrufen und macht den Repräsentanten klar, dass ihr ihnen genau auf die Finger schaut. Und dass ihr es für einen Witz haltet, wenn die Mitarbeiter dieser privaten Agentur besser bezahlt werden, je weniger genau sie die Medikamente prüfen.
Macht euren Repräsentanten klar, dass ihr, sollte er für diesen gefährlichen Vorschlag stimmen, diesen Repräsentanten niemals wieder wählen werdet. Darüberhinaus werdet ihr beim nächsten Wahlkampf aktiv Werbung für seinen Gegenkandidaten machen.
Kommentar von avatar am 9. Mai um 10:09 Uhr
Vorschlag:
warum schafft man die Medikamentenzulassung nicht gleich ganz ab. Was da für Kosten gespaart werden könnten!!! Als freier mündiger Bürger können wir selbst entscheiden, was wir unserem Körper zuführen.
“Nebeneffekt” :
die bereits als Folge scheinheiliger und falscher Studien vom Markt genommenen Naturheilmittel würden wieder frei zugänglich.
Fazit:
den Chemie-Scheiss bräuchten wir bis auf wenige “Notfallprodukte” nicht mehr und man könnte sparen, sparen, sparen und :
das Volk wäre gesünder als je zuvor!
Gesundheitsstandort Deutschland!
upps,- geht leider nicht. was würden wohl die Pharma-Aktionäre dazu sagen, die daran verdienen, daß es die (Nebenwirkungs-)kranken Deutschen gibt?
Kommentar von Privatisierung der Gesundheit « infowars am 9. Mai um 14:56 Uhr
[...] Privatisierung der Gesundheit politblog.net [...]
Kommentar von Hans am 11. Mai um 12:19 Uhr
Du hast ja so Recht, avatar!
Die allermeisten der Medikamente machen uns chronisch krank so dass dagegen wieder neue Medikamente gebraucht werden.
Zudem kann die moderne Medizin nicht wirklich heilen, weil sie in Unkenntnis der Krankheitsursachen nur Symptome bekämpft.
Wer sich für eine ursächliche Heilung interessiert, der lese hier weiter:
http://www.pilhar.com/News/Pra.....er_GNM.pdf
Kommentar von Die Privatisierung der Gesundheit am 12. Mai um 19:31 Uhr
[...] Politblog berichtet über einen symptomatischen Fall der “Privatisierung der Gesundheit”. Der [...]