Kein Scherz: Das deutsche Reinheitsgebot soll antisemitisch sein
KORREKTUR:
Durch diesen kritischen Artikel auf einem anderen Blog (Mehr Kaffee bitte) bin ich darauf aufmerksam geworden, dass ich hier in diesem Artikel tatsächlich einen Fehler gemacht habe. Meine Überschrift impliziert, dass die Anti-Defamation Commission das Reinheitsgebot mehr oder weniger explizit als antisemitisch bezeichnet hat. In der Tat hat die ADC “nur” gesagt, dass das Gebot an den Holocaust erinnert. Dies ist formell durchaus ein Unterschied. Insofern ist meine Überschrift missverständlich. Ich verzichte deshalb auf eine Korrektur der Überschrift selbst, weil dies alle Links, die bislang auf anderen Seiten hierher gesetzt wurden, kaputt machen würde. Stattdessen also diese Korrektur.
Von meiner grundsätzlichen Aussage weiche ich aber nicht ab. Denn während das Reinheitsgebot nicht explizit antisemitisch genannt wird, so ist bei Beobachtung der Israellobby über die letzten Jahre nicht viel Phantasie nötig, dass auch dies der Meinung der ADC entspricht. In der Tat wäre es interessant, Lipshutz selbst zu fragen ob er denn auch so weit gehen würde die Werbung antisemitisch zu nennen.
Zu guter Letzte eine Kritik an diesem anderen Blog. Er scheint das Phänomen der überall Zensur fordernden und durchsetzenden Israellobby nicht wirklich ernst zu nehmen. Genau genommen macht er de Eindruck, als halte er den Ausdruck der “Israellobby” selbst für Nonsense.
Nun der ursprüngliche Artikel:
Man hat von der Israellobby ja schon einiges erlebt. Gestandene Wissenschaftler, Ex-Präsidenten und so ziemlich jeder Israelkritiker wurde schon als Antisemit bezeichnet.
Die Australian Jewish News berichtet aber vom wohl absurdesten Fall von Hypochondern, die hinter alles und jedem Antisemitismus gesehen haben wollen:
Ich sage das schon lange. Juden haben wie jede Minderheit Organisationen verdient, die sich aufrichtig um das Wohlergehen der Minderheit in anderen Gesellschaften kümmern. Nicht Hypochonder, die mit solchen absurden political correctness-Pietäten das Ansehen der jüdischen Organisationen verspielen.
DaRockwilda
Durch diesen kritischen Artikel auf einem anderen Blog (Mehr Kaffee bitte) bin ich darauf aufmerksam geworden, dass ich hier in diesem Artikel tatsächlich einen Fehler gemacht habe. Meine Überschrift impliziert, dass die Anti-Defamation Commission das Reinheitsgebot mehr oder weniger explizit als antisemitisch bezeichnet hat. In der Tat hat die ADC “nur” gesagt, dass das Gebot an den Holocaust erinnert. Dies ist formell durchaus ein Unterschied. Insofern ist meine Überschrift missverständlich. Ich verzichte deshalb auf eine Korrektur der Überschrift selbst, weil dies alle Links, die bislang auf anderen Seiten hierher gesetzt wurden, kaputt machen würde. Stattdessen also diese Korrektur.
Von meiner grundsätzlichen Aussage weiche ich aber nicht ab. Denn während das Reinheitsgebot nicht explizit antisemitisch genannt wird, so ist bei Beobachtung der Israellobby über die letzten Jahre nicht viel Phantasie nötig, dass auch dies der Meinung der ADC entspricht. In der Tat wäre es interessant, Lipshutz selbst zu fragen ob er denn auch so weit gehen würde die Werbung antisemitisch zu nennen.
Zu guter Letzte eine Kritik an diesem anderen Blog. Er scheint das Phänomen der überall Zensur fordernden und durchsetzenden Israellobby nicht wirklich ernst zu nehmen. Genau genommen macht er de Eindruck, als halte er den Ausdruck der “Israellobby” selbst für Nonsense.
Nun der ursprüngliche Artikel:
Man hat von der Israellobby ja schon einiges erlebt. Gestandene Wissenschaftler, Ex-Präsidenten und so ziemlich jeder Israelkritiker wurde schon als Antisemit bezeichnet.
Die Australian Jewish News berichtet aber vom wohl absurdesten Fall von Hypochondern, die hinter alles und jedem Antisemitismus gesehen haben wollen:
“Eine Werbung für Bier, die auf das ‘deutsche Reinheitsgebot’ hinweist, ist laut einer Antisemitismus-Überwachungsorganisation taktlos.
Der Chef der B’nai B’rith Anti-Defamation Commission (ADC), Michael Lipshutz, sagte den AJN, dass die Werbung der Firma Beck’s das ‘deutsche Reinheitsgebot’ näher spezifizieren sollte, um es von rassistischen ‘Reinheitsgesetzen’ Nazideutschlands zu unterscheiden.
Lipshutz ist der Ansicht, dass das Senden der Werbung in den Medien manche Menschen kränken könnte, besonders jene die den Holocaust miterlebt hätten. ‘Ich finde es taktlos. Es hinterlässt einen bitteren Geschmack’.
Lipshutz sagte, die ADC würden die Werbung untersuchen.”
Ich sage das schon lange. Juden haben wie jede Minderheit Organisationen verdient, die sich aufrichtig um das Wohlergehen der Minderheit in anderen Gesellschaften kümmern. Nicht Hypochonder, die mit solchen absurden political correctness-Pietäten das Ansehen der jüdischen Organisationen verspielen.
DaRockwilda
Kommentar von Egon am 25. Januar um 11:18 Uhr
Andererseits verlangt der Talmut die REINHEIT des jüdischen Glaubens/Rasse.
Kann mich erinnern an die Babynahrung,als es auch um die Einhaltung des Reinheitsgebotes ging und das deutsche Unternehmen gezwungen wurde israelisches/jüdisches Gebot einzuhalten hatte.
Erstaunlich wie schnell und für sich persönlich man die Definition auslegt.
Kommentar von Patrick am 25. Januar um 12:14 Uhr
es geht doch nicht darum, dass das deutsche reinheitsgebot antisemitisch ist, sondern darum dass holocaustüberlende durch diese undifferenzierte werbung an den holocaust erinnert werden.
nicht umsonst ist es an silvester verboten in der nähe von altenheimen in deutschland feuerwerkskörper zu zünden.
Kommentar von Frieder am 25. Januar um 12:22 Uhr
Sollen sie [die sich dran stören] doch einfach weniger Fernsehen, das macht sowieso dumm und einfach kein Becks mehr trinken.
Das Wort das damit gemeint war, war “herb” (bestimmt ein Übersetzungsfehler :)).
[Tut mir Leid, aber der Vorwurf ist so absurd, da hab ich erst mal laut gelacht]
Kommentar von Andreas Friedrich am 25. Januar um 12:40 Uhr
Zitat: “Der Chef der B’nai B’rith Anti-Defamation Commission (ADC), Michael Lipshutz, sagte den AJN, dass die Werbung der Firma Beck’s das ‘deutsche Reinheitsgebot’ näher spezifizieren sollte, um es von rassistischen ‘Reinheitsgesetzen’ Nazideutschlands zu unterscheiden.
Lipshutz ist der Ansicht, dass das Senden der Werbung in den Medien manche Menschen kränken könnte, besonders jene die den Holocaust miterlebt hätten. ‘Ich finde es taktlos. Es hinterlässt einen bitteren Geschmack’”.
Was machen diese “manche Menschen” eigentlich im Strassenverkehr?
Nutzen diese ausschließlich Landstrassen und Feldwege, schließlich ist die deutsche Autobahn ein Vermächtnis Adolf Hitlers…
Wenn’s ein wenig hart ist, sorry, aber der Originalbeitrag von DaRockwilda, ich meine natürlich die Forderung von Michael Lipshutz, ist haarsträubend.
Bleibt zu hoffen, dass die Werbeagentur der Firma Becks davon Wind bekommt und an die Öffentlichkeit geht- ich glaube, einen größeren kollektiven Lacher hat es noch nicht gegeben.
Kommentar von Thomas am 25. Januar um 12:45 Uhr
Gibt es eigentlich auch eine Anti-Defamierungs-Kommission die harmlose Bierbrauer und Werbefirmen vor solch lächerlichen Beschuldigungen schützt?
Unglaublich!
Kommentar von Lara am 25. Januar um 12:47 Uhr
So, diesmal habe ich mich vorher schlau gemacht:
http://wortschatz.uni-leipzig......id=2518667
Kommentar von DaRockwilda am 25. Januar um 14:40 Uhr
@Patrick:
Könntest du vielleicht beschreiben, was genau an der Werbung “undifferenziert” ist?
Findest du denn auch, dass man das Wort “Konzentrationslager” nicht mehr aussprechen dürfen sollte, weil sich dadurch jemand an den Holocaust erinnert fühlt?
@Thomas:
Gute Frage
Kommentar von yannick am 25. Januar um 18:27 Uhr
Naja, die Werbung wird ja nur “untersucht” (”investigate”), und, sofern man nicht weiss, was mit dem “deutschen Reinheitsgebot” eigentlich gemeint ist, kann das durchaus missverständlich sein.
Wir wissen ja alle, wie es gemeint ist, aber in anderen Ländern weiss man vielleicht nicht so gut über die deutsche Bierbrautradition bescheid und bekommt das in den falschen Hals. Es könnte durchaus sein, dass man verlangt, den Begriff “deutsches Reinheitsgebot” in Nationen, in denen man damit nicht sofort Bierbrauen assoziiert, verlangt, dass der Begriff nur in Werbefilmen benutzt wird, die ihn auch erläutern.
Daran sehe ich nichts verwerfliches;
Kommentar von DaRockwilda am 25. Januar um 21:17 Uhr
Das war klar. Wie schön du wieder zeigst dass du autoritätshörig bist. Wenn man dir sagt dass du dir 2 Mal am Tag die Zähne mit Essig putzen musst dann machst du es auch oder was?
Daran verwerflich ist, dass in das Recht der freien Meinungsäußerung eingegriffen wird, und zwar aus mitnichten hinreichenden Gründen.
Vieles kann “missverständlich” sein und doch braucht es einen triftigen Grund, um aus Rücksicht auf Andere die Meinungsfreiheit einzuschrenken. Den gibt es hier nicht. Es gibt eine Grenze, ab wann Rücksicht nicht mehr nötig ist. Ich habe bereits das Beispiel erwähnt: Es wäre ebenso dämlich, das Benutzen des Wortes “Konzentrationslager” zu verbieten.
Kurz gesagt, man kann nicht auf jeden Hypochonder Rücksicht nehmen, der was “in den falschen Hals bekommt”.
Kommentar von yannick am 25. Januar um 22:50 Uhr
Autoritätshörig?
Auf welche Autorität höre ich denn?
Auf die Meinung einer Organisation, von der ich bis vor Deinem Artikel nichts wusste?
Oder sind einfach nur alle, die anderer Meinung sind autoritätshörig?
Ein Werbespot hat nichts mit freier Meinungsäusserung zu tun und das “deutsche Reinheitsgebot” ist keine Meinung.
Der Werbespot soll informieren und das “deutsche Reinheitsgebot” ist die Information.
Es geht nicht darum, Werbung zu verbieten. Aber, gesetzt dem Fall der Begriff “deutsches Reinheitsgebot” ist unbekannt, ist der Begriff tatsächlich missverständlich.
In dem Fall ist es keine weit her geholte Forderung, diesen Begriff in einem Webespot nur mit Begriffsklärung zu verwenden.
Dein Beispiel “Konzentrationslager” passt nicht so ganz. “Konzentrationslager” ist mitnichten missverständlich.
Auch würde nie eine Brauerei auf die Idee kommen mit soetwas zu werben.
Kommentar von DaRockwilda am 25. Januar um 23:17 Uhr
“Auf welche Autorität höre ich denn?”
Abgesehen von den anderen Fällen würdest du hier auf eine Autorität hören, die dir vorgibt dass du dies und das nicht sagen darfst ohne es ordentlich zu erklären usw. Denn eine solche Autorität wäre die letzte Konsequenz, wenn man Gemecker wie das in diesem Fall ernstnehmen und in nationales Recht implementieren würde. Und auf dieses Recht würdest du dann hören.
“In dem Fall ist es keine weit her geholte Forderung, diesen Begriff in einem Webespot nur mit Begriffsklärung zu verwende”
Tja wenn du das so siehst dann musst du schon die Grundlage dafür konkret benennen. “Missverständlich” ist da keine rechtlich greifbare Grundlage.
Wie wärs mit dem Beispiel “SS” für “Sommersemester”. Willst du dass jeder Mensch bevor er “SS 2007″ sagt einen Anhang macht indem darauf hingewiesen wird, dass es sich nicht um die Schutzstaffel sondern um das Sommersemester handelt?
Kommentar von yannick am 25. Januar um 23:33 Uhr
Es fällt mir richtig schwer Dich noch ernst zu nehmen wenn Du antwortest bevor Du verstehst.
Kommentar von DaRockwilda am 25. Januar um 23:35 Uhr
Hm. Ich habe dir ein besseres Beispiel geliefert und dich gefragt, auf was genau du die Forderung nach “Begriffsklärung” gründen willst. Was zeugt dabei von meinem Unverständnis?
Kommentar von yannick am 25. Januar um 23:40 Uhr
Auf Deiner weigerung den Punkt “gesetzt dem Fall der Begriff “deutsches Reinheitsgebot” ist unbekannt, ist der Begriff tatsächlich missverständlich” einzugehen.
“SS 2007″ ist keine unbekannte Wendung. Da sie fast ausschliesslich im Zusammenhang mit der Uni vorkommt muss man sich schon sehr doof anstellen, um nicht zu begreifen, was mit “SS 2007″ tatsächlich gemeint ist.
Bei dem “deutschen Reinheitsgebot” mag es fernab in anderen Ländern ganz anders aussehen.
Kommentar von DaRockwilda am 25. Januar um 23:45 Uhr
“Auf Deiner weigerung den Punkt “gesetzt dem Fall der Begriff “deutsches Reinheitsgebot” ist unbekannt, ist der Begriff tatsächlich missverständlich” einzugehen”
Ich bin darauf eingegangen indem ich dich gefragt habe, wie du das konkretisieren und rechtlich greifbar formulieren willst. Denn nochmal, “Missverständlichkeit” alleine ist noch nicht Grundlage für irgendeine Regelung.
Bzw. wenn du nur konstatieren willst dass der Begriff missverständlich ist und aber nicht verlangst, dass die Werbung deshalb mit einer “Erklärung” versehen wird, ist es auch egal.
“Da sie fast ausschliesslich im Zusammenhang mit der Uni vorkommt muss man sich schon sehr doof anstellen, um nicht zu begreifen, was mit “SS 2007″ tatsächlich gemeint ist”
Vom deutschen Reinheintsgebot ist auch im Ausland “fast auschließlich” im Zusammenhang mit Bier die Rede. Google mal nach “german purity law”
http://www.google.de/search?hl.....#038;meta=
und du wirst sehen dass auch im englischsprachigen Raum der Begriff ausschließlich mit Bier asoziiert wird.
Man muss sich also wie du sagst “sehr doof anstellen”, um bei dem Begriff an Nazis zu denken.
Kommentar von yannick am 25. Januar um 23:52 Uhr
Letzteres wird von der ADC bestritten.
Das ist auch der einzige Punkt.
Was ist so lächerlich daran, dass eine Organisation das prüft? Entschieden wird das im Streitfalle ohnehin von der Justiz und nicht von der ADC.
Kommentar von DaRockwilda am 25. Januar um 23:58 Uhr
“Letzteres wird von der ADC bestritten”
Das sind sie aber die Einzigen. Genauso wie wenn die ADC bestreiten würde, dass man unter SS 2007 normalerweise nur das Sommersemester verstehen kann.
“Was ist so lächerlich daran, dass eine Organisation das prüft?”
Dass sie aus einer Fliege einen Elefanten machen. Und eigentlich sollte auch dich stören, wenn man den Holocaust mit solcher Hypochonderei ins Lächerliche zieht.
Würde es dich nicht stören, wenn diese Organisation Erfolg hat und die Justiz entscheidet, dass die Werbung künftig mit einem Hinweis versehen werden muss?
Und damit den Startschuss dafür gibt, dass jede dahergelaufene Organisation sich durch die Weltgeschichte klagt und keiner mehr was sagen darf, was ein paar andere Leute falsch verstehen könnten?
Kommentar von Lara am 26. Januar um 00:19 Uhr
Ach, Yannick, das ist doch echt kindisch. Hast du die Links überhaupt gelesen? Da steht doch:
““The German Purity Law is a brewing law that ensures only natural ingredients are used. It has been around since 1516 and the ad is clear that it [the purity law] relates to the product.”
Foxtel corporate affairs manager Rebecca Melkman said the pay-TV provider, after reviewing the commercial, “believes it complies with the code. In our view, the commercial clearly refers to the German Purity Law as a method of brewing beer – it is a well-known beer brewing method that is described in detail in the commercial.”
“
http://www.ajn.com.au/news/news.asp?pgID=2423
Dein Einwand ist also genauso amüsant wie die Show, mit der die Israel-Lobby mal wieder den Eindruck erweckt, es gäbe keinen echten Antisemitismus mehr, den sie bekämpfen muss. Mein Gott, haben diese Leute eigentlich nichts besseres zu tun?
Und du auch nicht?
Kommentar von yannick am 26. Januar um 00:20 Uhr
Aber ist das nicht genau in Deinem Interesse, dass die Gefühle von Minderheiten respektiert und geschützt werden?
Es ist für micht, wie für wahrscheinlich alle anderen die das hier lesen, klar, dass das “deutsche Reinheitsgebot” nichts mit dem dritten Reich zu tun hat.
Aber dürfen wir von hier aus ein Urteil treffen, ob es irgendwo nicht Menschen geben kann, die das nicht wissen und sich in Folge dessen angegriffen fühlen könnten?
Wenn die Werbung verboten werden würde, dann fände ich das auch übertrieben. Jedenfalls ohne weitere Gründe zu kennen. Aber eine Empfehlung, oder gar die Bitte oder Forderung, in dem Werbespot nicht nur einfach zu sagen “Hergestellt nach dem deutschen Reinheitsgebot”, sondern ggf. kleingedruckt irgendwo zu schreiben, was dieser Ausdruck bedeuten soll, ist unter Umständen zu rechtfertigen.
Ob die Rechtfertigung ausreichend ist oder nicht, lässt sich aber aus dem kurzen Artikel nicht schliessen.
Es könnte durchaus sein, dass das überzogen ist - aber vielleicht auch nicht.
Was ist, wenn es tatsächlich viele Fernsehzuschauer missverstehen und sich angegriffen fühlen?
Das ist für uns hier zwar schwer vorstellbar, aber durchaus möglich.
In dem Fall wäre es sogar im Interesse der Brauerei, noch in der Werbung einen erläuternden Fliesstext o.ä. einzublenden.
Darum finde ich, Du urteilst zu vorschnell.
Kommentar von yannick am 26. Januar um 00:28 Uhr
Ah ein sehr schöner Kommentar direkt auf der gelinkten Seite, ich zitiere:
“Sorry, but…isn’t this all somewhat over the top? Every German knows that the ‘German purity law’ relates to beer, and to nothing else, as ‘purity law’ translates ‘ReinheitsGEBOT’ (and not ‘Gesetz’).
‘Reinheitsgebot’ refers to regulations of industrial/agricultural production. It has nothing whatsoever to do with politics or history.
As this commercial ad has been translated from the German language into English, a simple improvement of the translation would solve the problem. In fact, ‘Gebot’ does not translate ‘law’, it actually means ‘precept’. Would anybody feel offended about beer purity precepts, I wonder?
Hopefully not.
Linguistic regards,
Petrushka”
Da kann man zwei Dinge schön sehen:
- Es gibt ein Missverständnis
- Man kann das Missverständnis aufklären ohne dass es jemandem weh tut (übersetzung ändern)
Warum nicht so und statt Lösungsvorschlägen die “Israel-Lobby” (von sowas distanziere ich mich) oder “ADC” anprangern?
Kommentar von DaRockwilda am 26. Januar um 00:32 Uhr
“Aber ist das nicht genau in Deinem Interesse, dass die Gefühle von Minderheiten respektiert und geschützt werden”
Es gibt kein Recht darauf, nicht an Unrecht erinnert zu werden.
“Aber dürfen wir von hier aus ein Urteil treffen, ob es irgendwo nicht Menschen geben kann, die das nicht wissen und sich in Folge dessen angegriffen fühlen könnten”
Diese Menschen gibt es bestimmt, aber sie sind nicht annähernd repräsentativ für den gesamten englischen Sprachgebrauch, wie du der Google-Suche unschwer entnehmen kannst.
Der Punkt ist, es gibt immer irgendwo irgendwelche Unwissenden, die sich durch dies oder das angegriffen fühlen können. Es gibt auch welche, die nicht wissen dass SS Sommersemester bedeutet. Aber man kann nicht alles und jeden restriktieren, nur damit auch der letzte Unwissende politisch korrekt sich nicht angegriffen fühlen kann.
“Aber eine Empfehlung, oder gar die Bitte oder Forderung, in dem Werbespot nicht nur einfach zu sagen “Hergestellt nach dem deutschen Reinheitsgebot”, sondern ggf. kleingedruckt irgendwo zu schreiben, was dieser Ausdruck bedeuten soll, ist unter Umständen zu rechtfertigen”
Warum verstehst du hier die Konsequenzen nicht? Es würde damit ebenso notwendig sein, hinter SS kleingedruckt irgendwo zu schreiben dass es sich hier nicht um die Schutzstaffel handelt.
Und damit ist diese Forderung für mich nicht zu rechtfertigen.
“Es könnte durchaus sein, dass das überzogen ist - aber vielleicht auch nicht”
In diesem Fall liegt die Beweislast bei den Hypochondern, nicht bei mir.
Kommentar von DaRockwilda am 26. Januar um 00:36 Uhr
Zum zweiten Beitrag.
Das Wort wird aber nicht zum ersten Mal ins Englische übersetzt. Die ganzen dictionaries nennen es immer german purity law. Warum sollte das jetzt auf einmal geändert werden? Und das german purity law gibt es schon länger als Nazis.
Was machst du wenn Juden nach Indien reisen und dort ein Swastika sehen und fordern dass die Inder bitte ihre alten heiligen Zeichen zukleben? Sagst du dann auch das ist verständlich?
“Warum nicht so und statt Lösungsvorschlägen die “Israel-Lobby” (von sowas distanziere ich mich)”
Wieso das denn. Willst du leugnen dass es eine Israellobby gibt?
Kommentar von DaRockwilda am 26. Januar um 00:38 Uhr
Ach ja übrigens, wie Lara schön gezeigt hat wird dein so genanntes “Missverständnis” bereits in der Werbung aufgeklärt:
“In our view, the commercial clearly refers to the German Purity Law as a method of brewing beer – it is a well-known beer brewing method that is described in detail in the commercial”
So. Was willst du also noch als dass in der Werbung klargemacht wird, dass es ums Bierbrauen geht?
Kommentar von jonnyjonetti am 26. Januar um 06:31 Uhr
@yannick
Wir wissen ja alle, wie es gemeint ist, aber in anderen Ländern weiss man vielleicht nicht so gut über die deutsche Bierbrautradition bescheid und bekommt das in den falschen Hals.
und fand es eine interssante sichtweise
ich kann die sichtweise verstehen
@dawildarock
nur die art der diskussion lässt etwas zu
wünschen übrig .
das unbedingte überzeugen seiner sichtweise
mit den beleidigenten argumenten finde ich nicht hilfreich .
kann aber auch die andere seite verstehen
die des ewigen zeigefinger von gewissen leuten .
was ist mit denn ureinwohner in australien oder amerika
oder afika den alles wiederfahren .
manchmal ist eine diskussion wie ein schach spiel
und man sieht als dritter beide seiten und noch andere möglichkeiten .
Kommentar von Lotta am 26. Januar um 08:46 Uhr
“Das Wort wird aber nicht zum ersten Mal ins Englische übersetzt. Die ganzen dictionaries nennen es immer german purity law. Warum sollte das jetzt auf einmal geändert werden? Und das german purity law gibt es schon länger als Nazis.”
Das Hakenkreuz gab’s auch schon vor den Nazis. Selbst der gute alte Siddharta pflegte sich mit diesem hübschen kleinen Symbol zu schmücken.
Also find ich’s ehrlichgesagt scheisse, mit verlaub, dass das Hakenkreuz heute verboten ist.
Darockwilda: “Es gibt kein Recht darauf, nicht an Unrecht erinnert zu werden.”
Was Du immer mit Deinem Recht hast. Du solltest vielleicht mal deinen eigenen Artikel lesen.
Es ging nie darum ein Gesetz zu erlassen, Lipschutz prangert die Werbung lediglich an, findet sie Taktlos, weil sie missverstanden werden könnte und fordert darum den Bierbrauer auf, er solle doch die Werbung ändern.
Ferner sagt Lipschutz, der Fall würde noch von der ADC geprüft werden, sprich, er wurde von der Organisation noch garnicht geprüpft.
@jonnyjonetti:
Guter Beitrag, finde ich. Mir geht’s sehr ähnlich.
Kommentar von Caterina-Arista Schnell am 26. Januar um 10:32 Uhr
Um es einmal auf den Punkt zu bringen:
Wenn schon Bier, dann aber bitte unbedingt aus Deutschland, das selbstverständlich nach dem traditio-nellen deutschen Reinheitsgebot, gebraut worden ist !!!
Welche kranken Gehirne mutmaßen nun auch schon hinter dem nur für die deutsche Braukunst so wichtigen Grund-satz irgend einen antisemitischen Apartheitsgedanken ?!
Es ist wahrlich hohe Zeit, endlich mit Energie und Sachlichkeit dem entgegenzutreten und sich dessen zu wehren, was uns alles - von wem auch immer - weggenommen werden soll.
So wurde in den EU-Parlamenten vor einigen Jahren bereits zum deutschen Reinheitsgebot eine Aufweichung erfolglos angestrengt. Na und jetzt versuchen irgendwelche Interessensgruppen eben endlich einmal wieder auch hier antisemitischen Gedanken beizubringen. Hat doch in den letzten Jahren immer bestens funktioniert.
Fähige Politiker, welche die wahren Hintergründe dieser schleimigen Attacke (nicht nur Lasten der deutschen Brauwirtschaft) erkennen, gibt es doch - weder in den Bundes-, noch in den Länder-Parlamenten - schon lange nicht mehr.
Kommentar von Egon am 26. Januar um 12:33 Uhr
@ vonyannik,
die Werbung bezieht sich auf BIER.
Was soll daran anstößig sein??????????
Bei Ihnen scheint der Selbstzerfleischungstrieb besonders ausgeprägt zu ein.Der im Übrigen fast der ganzen Deutschen Nation anhängt.Frankfurter-Schule läßt grüßen!
Kommentar von Allan am 26. Januar um 12:40 Uhr
Man hat von der Israellobby ja schon einiges erlebt. Gestandene Wissenschaftler, Ex-Präsidenten und so ziemlich jeder Israelkritiker wurde schon als Antisemit bezeichnet.
- Ich glaube, wenn du einen Artikel zum 3. Reich schreiben müsstest, dann würdest du bestreiten, dass die NSDAP Antisemitisch eingestellt war.
Kommentar von Thomas am 26. Januar um 14:14 Uhr
@yannick
Eine Institution wie der ADC macht sicher Sinn, das will hier sicher niemand anzweifeln.
Aber dort sitzen auch nur Menschen die manchmal, aus welchen Gründen auch immer scheinbar ungeprüft über das Ziel hinausschießen und es kann nicht schöngeredet werden das dies hier nunmal der Fall ist.
Ganz im Gegenteil sollte man, da diese Meldung öffentlich gemacht wurde schleunigst für Klarstellung sorgen damit der ADC sich nicht er Lächerlichkeit preis gibt.
Denn gerade das deutsche Bier und sein Reinheitsgebot ist auf der ganzen Welt bekannt und beliebt und gerade in Autralien wohl bis in die letzte Wüstenkneipe ein Begriff den man nicht extra erklären muß;-)
Kommentar von yannick am 26. Januar um 14:30 Uhr
@ Thomas: Aber dann ist das doch gar kein Problem –
Die ADC kritisiert einen Werbespot und wenn die Kritik unangemessen ist, wird sie geprüft und zurückgewiesen.
Fertig aus. Keine Probleme.
Kommentar von DaRockwilda am 26. Januar um 14:48 Uhr
@JonnyJonetti:
“aber in anderen Ländern weiss man vielleicht nicht so gut über die deutsche Bierbrautradition bescheid und bekommt das in den falschen Hals.
und fand es eine interssante sichtweise
ich kann die sichtweise verstehen”
Man könnte die Sichtweise verstehen, wenn sie durch ein einfaches Durchsuchen englischer Wörterbücher nicht als falsch entlarvt werden würde. Die englischsprachigen wissen ganz genau was es bedeutet.
“Also find ich’s ehrlichgesagt scheisse, mit verlaub, dass das Hakenkreuz heute verboten ist”
Wenn du genau gelesen hast dann hast du bestimmt gemerkt, dass ich mich auf die Swastikas in Indien bezogen habe, nicht auf welche hier in Deutschland. Und soweit sie hier sogar auf “Nazis Raus”-Klebern verboten sind ist es schon lächerlich.
“Es ging nie darum ein Gesetz zu erlassen”
Ob Gesetz oder nicht ist egal. Wenn man auf dieser Grundlage eine Werbung ändern muss, dann würde das darauf fußen, dass es ein Recht darauf gäbe, nicht an Verbrechen erinnert zu werden.
@Allan:
“Ich glaube, wenn du einen Artikel zum 3. Reich schreiben müsstest, dann würdest du bestreiten, dass die NSDAP Antisemitisch eingestellt war”
Der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Findest du nicht dass es einen Unterschied gibt zwischen Israelkritik und Konzentrationslagern? Und wenn ich mich recht entsinne war nicht Carter der mit den KZs, und die NSDAP war auch nicht die mit der Israelkritik.
Kommentar von DaRockwilda am 26. Januar um 14:50 Uhr
@Yannick:
Du übersiehst das Problem der Delegitimierung einer Organisation wie der ADC. Es ist nicht gut, wenn sich jüdische Organisationen delegitimieren, weil irgendwann niemand mehr ihre warnende Stimme ernst nimmt, auch nicht in berechtigten Fällen. Das nennt man Desensibilisierung der Gesellschaft.
Kommentar von Thomas am 26. Januar um 15:05 Uhr
@ yannick
Aber dann ist das doch gar kein Problem –
Die ADC kritisiert einen Werbespot und wenn die Kritik unangemessen ist, wird sie geprüft und zurückgewiesen.
Du meinst nicht allen Ernstes das eine Organisation zuerst mal blind um sich schlagen und jemandem öffentlich Diskriminierung, womöglich noch Antisemitismus vorwerfen darf, um dann nach späterer Überprüfung zu sagen “April, April, wir haben’s nicht so gemeint, war nur ein Irrtum”, oder?
Kommentar von sm am 26. Januar um 16:59 Uhr
deutsches Bier nach Australien zu exportieren ist ökologisch ziemlich unsinnig.
Kommentar von adversarius am 26. Januar um 17:53 Uhr
Man ist irgendwie schon im Vorteil, wenn man lesen kann. Auf den Bierflaschen steht immer: “Gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516.” Und das gleiche steht auch auf Exportbier (das weiß ich noch, als ich Urlaub war), “Brewed according to German Purity Law of 1516″.
Also bei “gebraut” bzw. “brewed” sollte man eigentlich schon stutzig werden, denn ich kenne zumindestens keine NS-Rassengesetze, die gebraut wurden (?!), aber spätestens sollte jedem Trottel bei der Angabe “von 1516″ ein Licht aufgehen…
Kommentar von yannick am 26. Januar um 17:58 Uhr
@ adversarius: Da hast Du natürlich recht, aber es ging ja auch nur um einen Werbespot, und auch nur um die Möglichkeit eines Missverständnisses.
Kommentar von Lotta am 26. Januar um 19:11 Uhr
Darockwilda:”Ob Gesetz oder nicht ist egal. Wenn man auf dieser Grundlage eine Werbung ändern muss, dann würde das darauf fußen, dass es ein Recht darauf gäbe, nicht an Verbrechen erinnert zu werden.”
Nein ist nicht egal. Wo steht in deinem Artikel denn, dass die Firma ihre Werbung ändern MUSS? Du argumentierst so unscharf.
(”Der Chef der B’nai B’rith Anti-Defamation Commission (ADC), Michael Lipshutz, sagte den AJN, dass die Werbung der Firma Beck’s das ‘deutsche Reinheitsgebot’ näher spezifizieren SOLLTE, um es von rassistischen ‘Reinheitsgesetzen’ Nazideutschlands zu unterscheiden.”)
DaRockwilda: “@Yannick:
Du übersiehst das Problem der Delegitimierung einer Organisation wie der ADC. Es ist nicht gut, wenn sich jüdische Organisationen delegitimieren, weil irgendwann niemand mehr ihre warnende Stimme ernst nimmt, auch nicht in berechtigten Fällen. Das nennt man Desensibilisierung der Gesellschaft.”
Ist doch das Problem der Organisation. Darum ging es Dir in Deinem Artikel nicht im Ansatz.
Thomas: “Du meinst nicht allen Ernstes das eine Organisation zuerst mal blind um sich schlagen und jemandem öffentlich Diskriminierung, womöglich noch Antisemitismus vorwerfen darf, um dann nach späterer Überprüfung zu sagen “April, April, wir haben’s nicht so gemeint, war nur ein Irrtum”, oder?”
Was willst du mit dieser polemischen und der Sache nicht gerecht werdenden Behauptung erzielen?
Wo wird hier wem Diskriminierung oder Antisemetismus vorgeworfen?? Saug dir doch sowas nicht aus den Fingern, sonst können wir die Diskussion doch gleich bleiben lassen, was im übrigen vermutlich das beste wäre.
Denn ich kann beide Seiten verstehen. Die einen, die finden, dass es total übertrieben seitens ADC ist, die Werbung anzuprangern, weil das deutsche Reinheitsgebot eigentlich nicht misszuverstehen ist.
Andererseits die, die einräumen, vielleicht ist das Reinheitsgebot ja vielleicht doch in irgendeinem Kulturkreis missverständlich.
Falls dies aber nicht so ist, schießt ADC meiner Meinung nach vollkommen am Ziel vorbei.
Solange allerdings weder die eine Seite noch die andere Seite bewiesen werden kann, haben wir eigentlich auch keinen Lösung die Diskussion zu Ende zu bringen.
Schönes Wochenende,
Lotta
Kommentar von jonnyjonetti am 26. Januar um 19:30 Uhr
@darockwilda
wie gesagt verstehe ich deine sichtweise
möchte mich für meine erklärung
die da fast kein verständliches deutsch war entschuldigen.
also das ewige fingerzeigen war bezogen auf
eine bestimmte gemeinschaft und davon nur ein paar leute die glauben , ewig mit ihren schicksal hausieren
gehen zu können und das bis zum erbrechen .
trete für verbot ein , immer alles zu verbieten
Kommentar von Andreas Friedrich am 26. Januar um 20:16 Uhr
@Egon- Zitat “Kann mich erinnern an die Babynahrung,als es auch um die Einhaltung des Reinheitsgebotes ging und das deutsche Unternehmen gezwungen wurde israelisches/jüdisches Gebot einzuhalten hatte.
Erstaunlich wie schnell und für sich persönlich man die Definition auslegt”.
Die Geschichte mit der Babynahrung hatte den Haken, dass diese innerhalb des Unternehmens wohl nicht dahingehend untersucht wurde, ob sie - die Babynahrung- koscher ist.
In der Regel hat jedes Unternehmen, auch die deutschen, welches Nahrung nach Israel exportiert, mindestens einen Kontrolleur innerhalb des Unternehmens vor Ort, welcher die Nahrung dahingehend untersucht, bzw. kontrolliert.
Erschwerend kam hinzu, dass in der Babynahrung wohl Substanzen enthalten waren, die für Babys schädlich sind/waren.
Warum das nicht kontrolliert wurde, bzw, durch eventuelle Kontrollen nicht herausgefunden wurde, frag mich nicht.
Aber wenn ich mich richtig erinnere, hat das deutsche Unternehmen Schadensersatzzahlungen an entsprechende Familien in Israel geleistet.
Damit -mit der Zahlung- ist die Sache wohl vom Tisch.
Kommentar von Tommy am 27. Januar um 22:21 Uhr
Hui, dann muss Persil sich ja auch auf einen Abwatscher einstellen. Die werben derzeit überall mit “100 Jahre reine(s)Liebe / Vertrauen / Gefühl / Kraft / Freundschaft etc.” Deutsche “reine Reinheit” darf es natürlich nicht geben und ich frage mich, wie sehr man wohl eine Schwarzenvereinigung in den USA auslachen würde, wenn sie sich über den Spruch “Wäscht weißer als Weiß” gleichermaßen echauffierte.
Tommy
Kommentar von Ancilla Tilia am 28. Januar um 19:23 Uhr
Der Kommentar von Patrick (zweiter von oben) leuchtet mir absolut ein und ich muss im Absolut recht geben.
Viele Grüsse
Kommentar von DaRockwilda am 28. Januar um 20:47 Uhr
@Ancilla:
Schön dann solltest aber auch du erklären, was du an der Werbung für “undifferenziert” hältst. Wenn es doch schon heißt
“it is a well-known beer brewing method that is described in detail in the commercial”
@Lotta:
Ja schön es wird kein Gesetz gefordert, aber die Moralauffassung der Organisation wird deutlich und darum gehts mir.
“Ist doch das Problem der Organisation. Darum ging es Dir in Deinem Artikel nicht im Ansatz”
Es ist nicht nur das Problem der Organisation, sondern damit auch das Problem derer die sie repräsentiert, also der australischen Juden. Und es ging mir bereits im Artikel darum, hiuer für dich nochmal zum mitlesen:
“Juden haben wie jede Minderheit Organisationen verdient, die sich aufrichtig um das Wohlergehen der Minderheit in anderen Gesellschaften kümmern. Nicht Hypochonder, die mit solchen absurden political correctness-Pietäten das Ansehen der jüdischen Organisationen verspielen.”
Kommentar von Lara am 28. Januar um 21:45 Uhr
Hier wird’s ja immer absurder…
Also, offensichtlich gibt es tatsächlich jemanden, der eine so lange Leitung hat, dass er die Werbung so dermaßen missversteht und dem es nicht zu peinlich ist, das auch noch weiterzuerzählen. Zumindest wird das von der Defamation-Truppe behauptet.
Ich stell mir das mal vor: Ich sitze vor dem Fernseher. Werbung. Milka, Lenor, neuer Kinofilm, Beck’s. Bier, tolle Braumethode und plötzlich steht da: Gebraut nach deutschem Rassegesetz.
Also, echt, wer das für wahrscheinlich hält… Echt lächerlich.
Kommentar von jdmolay am 29. Januar um 16:22 Uhr
Wie Lara schon geschrieben hat:
Werbespot:
Eine Dose/Flasche wird geöffnet, eine vermeintlich kühle Flüssigkeit (Bier) läuft aus der Öffnung direkt in ein Glas, das danach von einem (Klische) amerikanischen Truck-fahrer, Kanadischen Holzfäller, Australischen Schafhütter getrunken wird, wo eine nette Stimme erzählt, gebraut nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516. Da wird natürlich klar, hier kann es sich nur um ein Rassengesetz handeln *lol*
Erinnert mich fast an die Meldung bei einer Organisation gegen Rassismus, das der Mohr im Hemd (Traditioneller Nachtisch in Österreich) doch sehr rassistisch sei.
Bei manchen Dingen kann man echt nur den Kopf schütteln.
LG
Kommentar von ravi am 31. Januar um 10:39 Uhr
Warum greift jemand ” deutsche Reinheitsgebot” JETZT und nur JETZT an ??? Gehts tatsächlich um Rasissmus ??? Wenn ja ,dann ist doch Rudolf Steiner dafür best geeignet. Oder ,es kann sein das Australien auch deutsch U-Boote will mit frei Bier aus Deutschland ….. Ravi
Kommentar von Überall Antisemiten und Israellobbyisten // Mehr Kaffee bitte am 19. Februar um 09:38 Uhr
[...] Wie Politblog.net berichtet, hat Politblog.net-Autor DaRockwilda ganz ganz schlimme Dinge entdeckt: nämlich die obige, im [...]
Kommentar von langsam reichts am 23. Februar um 19:21 Uhr
Wow, rockwilda, du bist fähig Kritik zu verarbeiten. Auch wenn ein Verweis darauf nicht fehlen darf, dass sie ANTISEMITISMUS brüllen würden, wenn sie so wären wie du weisst, dass SIE sind. Nicht viel Fantasie sei nötig um sich vorstellen zu können, sie würden es eigentlich tun wollen. Deine scheint auszureichen: