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Medienmogul Haim Saban als Israellobbyist und Gastgeber von Rassist Lieberman

Haim Saban ist in Deutschland vor Allem als der Hauptaktionär der ProSiebenSat1-Gruppe bekannt. Weil er einen Teil des damals bankrotten Kirch-Medienimperiums gekauft hatte, gehört er für die Wikipedia zu “den einflussreichsten Personen in der deutschen Medienlandschaft“. Auf dieser Seite nennt ihn die Wiki gar den “größten Medienunternehmer der Welt”.

Ebenfalls laut Wikipedia unterhält Saban geschäftliche Kontakte zu Rupert Murdoch, der unter Anderem für den “Propagandasender der Republikaner” FOXNews verantwortlich ist.

Da Saban neben der US-amerikanischen auch die Staatsbürgerschaft Israels besitzt ist es wenig verwunderlich, dass er seine prominente Stellung dafür nutzt, die Bindungen zwischen den USA und Israel zu stärken. Saban ist somit politisch stark engagiert und stark mit israelischer Politik verknüpft. Die Wikipedia zitiert den Spiegel:


“Er bewundert Schimon Peres, spendete für Ehud Barak und ruft einmal wöchentlich den Hardliner Ariel Scharon an. … Sabans Entourage rühme sich gern ihrer Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad, erinnert sich ein Insider.”



Wenn man sich neben dem Wikipedia-Artikel über Saban ein wenig weiter informiert, wird diese politische Arbeit weiter beschrieben. So finanziert Saban das Saban Center for Middle East Policy, eine Einrichtung am Brookings-Institut.

Über dieses Institut schreiben Mearsheimer und Walt in ihrer Studie über die Israellobby in den USA Folgendes:


“Viele Jahre lang war der Nahostexperte (des Instituts) William Quandt, ein ehemaliges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates, bekannt für seine Ausgewogenheit. Heute wird (Nahost)Arbeit bei Brookings durch das Saban Center for Middle East Studies durchgeführt, das von Haim Saban finanziert wird, einem israelisch-amerikanischen Geschäftsmann und leidenschaftlichen Zionisten. Der Direktor des Zentrums ist der allgegenwärtige Martin Indyk. Was früher einmal ein unabhängiges Politikinstitut war, ist jetzt Teil des pro-israelischen Chors.”



Und in dieses Center lud Saban vergangenes Wochenende hochkarätige Vertreter der Politspitzen Israels und der USA. Mit Ausnahme der Eröffnungsveranstaltung waren die dort stattfindenden Veranstaltungen des Austauschs für die Öffentlichkeit geschlossen. Echte Geheimberatungen also.

Wenn man sich die Gästeliste für das Wochenende anschaut, dann wird klar was dort hinter verschlossenen Türen besprochen wurde. Zugegen waren von israelischer Seite Vizepremierminister Shimon Peres, Außenministerin Tzipi Livni, der Chef des Militärgeheimdiensts Amos Yadlin, der ehemailge Chef des Geheimdienstes Schin Bet, Ami Ayalon, und der rassistische “Minister für strategische Planungen” Avigdor Lieberman. Außerdem der ehemalige israelische Premierminister Ehud Barak und der ehemalige Sicherheitsberater Giora Eiland.

Aus der US-Führung kamen das Ehepaar Clinton, der ehemalige CIA-Chef George Tenet der Nahostgesandte David Welch.

Was also wird hinter verschlossenen Türen besprochen, wenn alle Personen anwesend sind, die man für einen Krieg braucht? Außenministerin, Vizepremier, Geheimdienste, “strategische Planung”, Sicherheitsberater?
Hillary ist eingeladen um sie zu testen. Um zu prüfen, wie bereitwillig sie auf der Seite Israels in den Krieg ziehen würde. Präsident Bush hat erst letzten Februar bekräftigt: “Wenn es sein muss, verteidigen wir Israel (militärisch)“. Bevor nun Hillary für die Präsidentschaftskandidatur 2008 von der israelischen Kriegsfraktion als würdig eingestuft wird, muss sie hier ebensolche Loyalitäten zeigen.

Ohne Sabans Unterstützung dürfte eine Kandidatur für Hillary weitaus schwieriger werden. Saban nämlich ist sowas wie der wichtigste Financier der Demokraten. Haaretz nennt ihn den “Hauptspender für die demokratische Partei”. Und die englische Wikipedia deklariert, dass die 10 Millionen von der Saban Capital Group gespendeten Dollar in den Jahren 2001 und 2002 “zu dem Zeitpunkt die größte Spende einer einzelnen Quelle aller Zeiten” waren.
Bill und Hillary Clinton sind laut Haaretz “gute Freunde von Saban”, seine gesamte Familie wurde schon ins Weiße Haus eingeladen, und diese Freundschaft (nicht zu vergessen das Geld natürlich) habe ihm großen Einfluss aufs Weiße Haus verschafft, den er durch Bills Amtsende verloren hat, und 2008 möglichst durch den Amtsbeginn von Hillary wieder gewinnen will. Von Hillary sagt Saban sie sei “10 mal besser qualifiziert (für das Amt des Präsidenten), als jeder andere Kandidat”.

Ohne weitere Informationen über Saban könnte man nun hoffen, dass er vielleicht der mahnende Vermittler zwischen Israels Kriegsfraktion und der Demokratenspitze ist, der Extremisten wie Lieberman zur Mäßigung bringen kann. Doch leider betrachtet sich Saban selbst als noch extremer wie Lieberman, zu lesen in einem Interview mit Saban in der israelischen Tageszeitung Haaretz:



“Wenn es um Sicherheit geht, hat mich das nach rechts gebracht. Ziemlich weit nach rechts.

(Haaretz:) Wie weit nach rechts?

Wenn es einen Angriff der Terroristen gab, bin ich wie (Avigdor) Lieberman. Manchmal noch rechter als Lieberman.

All das (Gerede über Waffenstillstände) ist Unsinn.”



Rechter als Lieberman? Kann man das dann rechtsradikal nennen? Was könnte rechter sein als Liebermans Auffassung, man müsse die arabische Bevölkerung Israels in andere Gebiete transportieren?

Sabans Pläne für den Iran jedenfalls sind klar:


“Wenn ich Ahmadinedschad sehe, sehe ich Hitler. Im Falle des Irans geht man einfach rein und löscht die gesamte Infrastruktur aus. Lässt sie in die Dunkelheit fallen. Schneidet sie vom Wasser ab.”



Zwar gibt Saban vor, im Falle Irans erst diplomatische Mittel einsetzen zu wollen, aber könnte ihm vielleicht jemand sagen, dass diese von ihm propagierte Form der Kriegsführung mit Zerstörung jeglicher Infrastruktur und besonders der Wasserversorung gegen die Genfer Konventionen verstößt und Kriegsverbrechen darstellen würde?

Saban hat außerdem eine seltsame militaristische Ader:


“Ich kann mit Soldaten nicht umgehen. Immer wenn ich mit ihnen in Berührung komme, weine ich. Wirklich. Ich schwöre es.

Ich würde meinen Sohn gerne in Uniform sehen. Ich denke es ist die Pflicht eines jeden Juden, in der israelischen Armee zu dienen.”



Saban kommt nicht auf die Idee, dass manche Juden es vielleicht nicht gut heißen, was die israelische Armee so tut. Jedenfalls hat er vor, die israelische Armee nach seinem Ableben mit seinem angehäuften Reichtum zu beglücken: “Die Hälfte” seines Vermögens soll an Israel gehen, “hauptsächlich an Kampfeinheiten”. Die Soldaten sollen finanzielle Hilfe hinsichtlich Wohnungen und Bildung bekommen.

Haim Saban und dieses Geheimtreffen im Besonderen sind erstklassige Beispiele dafür, wie Politik durch Lobbyisten, deren Eigeninteressen und vor Allem deren Geld beeinflusst wird. Über das entsprechende Ergebnis muss sich dann eigentlich niemand mehr wundern.

Man kann es reichen Menschen nicht verbieten, ihren Reichtum einzusetzen und ihnen genehme Politiker zu unterstützen. Das Problem in diesem Fall ist viel mehr die Beteiligung Liebermans. Warum bringen es Saban oder die Clintons nicht fertig, den offen rassistischen Lieberman zu rügen und öffentlich zu zeigen, dass sie seine Äußerungen nicht gutheißen? Wäre es nicht angebracht, dass Saban und die Anderen Lieberman viel mehr boykottieren? In Deutschland funktioniert das doch ganz gut. Da werden rassistische Abgeordnete der NPD (in einem Landesparlament, nicht in einem Ministerposten) boykottiert. Warum funktioniert das nicht bei Lieberman?

Aber was erwartet man auch von einem, der sich als “noch weiter rechts” einstuft.

Saban übrigens hat auf unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel einen ähnlichen Einfluss wie auf die Clintons:


“Mir geht es nicht um Macht. Aber das schmälert nicht die Tatsache, dass ich zu Angela Merkel im Kanzleramt gehen kann und sagen kann ‘Hi Angela, wie geht es dir?’ und sie antwortet ‘Haim, schön dich zu sehen’.”



DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Montag, den 11. Dezember 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Internationale Politik eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Andreas Friedrich am 11. Dezember um 19:43 Uhr

Warum soll mit einem Rassisten und Zionisten, in diesem Falle Avigor Lieberman, anders verfahren werden als mit einem Herrn Olmert und einer Frau Tzipora (Tzipi) Livni, schliesslich verfolgt die Regierung in Tel Aviv eine Politik, die expliziet an Rassismus und Unterdrückung angelehnt ist- da spielt es kaum eine Rolle, ob der/die PolitikerIn Olmert, Livni oder Lieberman heisst.
Warum sonst wohl hat Merkel- Freund Olmert Herrn Lieberman in die Regierung geholt?

Das eigentliche Problem liegt weniger in Tel Aviv, sondern primär auch und vor allem in Deutschland: Denn unter den meisten deutschen Politikern herrscht Konsens darüber, das Deutschland aufgrund des Holocaust und somit aufgrund seiner Vergangenheit die israelische Regierung, bzw. die israelische Politik nicht zu kritisieren hat.

Wen interessieren da schon die paar Palästinenser, denen ihr Land gestohlen wird?
Wen interessieren da schon die paar Palästinenser, die aufgrund des Ausbaus der illegalen jüdischen Siedlungen sowie der Errichtung der Apartheidsmauer in den Westbank ihre Häuser, ihre Ländereien und somit ihr Einkommen verlieren?

Ich frage mich allerdings immer mehr, warum sich in Israel überhaupt eine Partei namens Kadima gegründet hat- die Politik der Kadima steht in nichts der Politik des rechtsgerichteten Likud-Block unter Benjamin - Bibbi - Netanjahu nach.

Das Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU der neue Pudel von US-Präsident George W-Bush (Olmert’s bestem Freund) ist, dürfte nicht erst seit heute bekannt sein, von daher ist es kaum überraschend, das Merkel sich mit so dubiosen Gestalten wie Haim Saban (in Anlehnung an den Eingangsbeitrag von DaRockwilda) umgibt.

Kommentar von winfried aus chemnitz am 11. Dezember um 20:16 Uhr

Je mehr die Zionisten zu Gewaltverbrechen neigen und je mehr die Leut´ glauben da sie von stinkreichen Juden manipuliert werden - je weniger Gegengewicht in der Medienlandschaft ist und je mehr der Eindruck entsteht das deutsche Interessen aus Staatsräson Gründen - die Interessen anderer Völker sind - je mehr wacht die alten Medienente wieder auf!

Kommentar von peter s. am 11. Dezember um 21:10 Uhr

auch interessant was uri avnery zu baker und diesen bestimmten kreisen in den usa zu sagen hat:

http://www.zmag.de/artikel.php?id=1977

bürger westberlins

Kommentar von Karin am 11. Dezember um 22:14 Uhr

Mich würde ernsthaft interessieren, wie die israelische Regierung und auch Saban reagierten, würde Deutschland einen deutschen “Avigdor Liebermann” in der Bundesregierung haben. Ich wage zu behaupten, es gäbe KEINE Einladung. Dieses Messen mit zweierlei Maß ist es, was viele Menschen anwidert: Die demokratische Wahl einer Hamas wird mit Boykott bestraft, einen nachgewiesen rassistischen Avigdor Liebermann lässt man unkommentiert und ungestraft.

Kommentar von Andreas Friedrich am 12. Dezember um 07:23 Uhr

Sollte BK Merkel bei ihrem Treffen mit Israels Ehud Olmert den Ausbau der illegalen jüdischen Siedlungsblöcke, die Annektion weiter Teile der Westbank sowie den Landraub durch das zionistische Regime unkommentiert lassen, hat diese Kanzlerin endgültig jede Glaubwürdigkeit verloren und sollte das Wort “Gerechtigkeit” nie mehr in den Mund nehmen.

Kommentar von Lara am 12. Dezember um 12:33 Uhr

Merkel wird das machen, was sie schon die ganze Zeit macht: Ihre bemerkenswerte Dämlichkeit und Instinktlosigkeit beweisen. Nur die ist fähig, Millionen für ein Grillfest zu verpulvern, um einen wie Bush zu bespaßen, der offensichtlich gescheitert ist. Nur die bringt es fertig, sich jetzt noch an einem völkerrechtswidrigen Krieg zu beteiligen, nachdem schon längst klar ist, dass dieser Krieg niemals irgendeine Legitimation hatte, absichtlich ein Chaos produziert hat, das täglich Menschenleben kostet und den Irak auf Jahre hinaus verseucht hat. Nur die bringt es fertig, einem Olmert in den Hintern zu kriechen und wie ein Chihuahua erfreut zu kläffen, während der Typ sogar in Israel als hochgradiger Idiot betrachtet wird. Nur die bringt es fertig, was von “positiven Signalen” für einen Frieden in Nahost zu faseln, während derselbe Olmert verkündet, völkerrechtlich illegal weite Teile des Westjordanlandes zu annektieren, wasserreiche Gebiete zu stehlen und die Palästinenser in Bantustans gezwungen werden, um ihr Elend und die Verzweiflung für Jahrzehnte fortzuschreiben.

Merkel ist einfach nur peinlich für Deutschland.

Wenn sie ehrlich wäre, würde sie zugeben, dass sie weder innenpolitisch noch außenpolitisch auch nur Mittelmaß ist. Sie sollte gehen und ihren Mann versorgen, vielleicht kann sie das ja wenigstens.

Kommentar von yannick am 12. Dezember um 12:45 Uhr

Genau Lara! Frauen gehören an den Herd! (oder hab ich Dich da jetzt mißverstanden) ;)

Kommentar von Lt. Croaker am 12. Dezember um 13:17 Uhr

Merkel ist eine Frau ????????????? O_O

Kommentar von Andreas Friedrich am 12. Dezember um 13:18 Uhr

Hallo Lara,
guter Comment!

Was interessiert schon eine Frau Merkel, was die deutschen denken, wenn sie -Unsere Angie- sich bei George Bush und Olmert, den beiden zur Zeit mächtigsten Männern der Welt, lieb Kind machen kann?

Merkel hat in ihrer kurzen Amtszeit als BK eines bewiesen: Sie ist ein reiner Machtmensch, das hat sie bei ihren Treffen mit Bush und wird es nun auch nach dem Treffen mit Olmert bewiesen haben.
Diese Kanzlerin ist tragisch, nicht nur für Deutschland, sondern vor allem tragisch für einen gerechten Frieden im Nahen Osten- denn den wird es mit dem Trio Bush, Olmert und Merkel nicht geben.

Kommentar von Lara am 12. Dezember um 13:24 Uhr

He. Darf man jetzt auch keine Frau mehr kritisieren, weil das Anti-Feminismus ist? ;)

Ich habe von Merkel gesprochen, nicht von Frauen. Und außerdem ist es eine sehr ehrenvolle Aufgabe, sich um die Familie zu kümmern, da ist doch nichts dagegen einzuwenden. Sagt zumindest Eva Herr-Mann. Und Merkels Familien-Ministerin, wie hieß sie noch mal?, die ist doch auch dafür. Also, nicht nur reden, sondern mit gutem Beispiel vorangehen.

Merkel an den Herd! Tschaka!

PS: Als erstes kann sie ja für ihren Loser-Club ein privates (auf eigene Kosten) Grillfest veranstalten. Ehrenplätze: Bush, Blair, Olmert und der Lieblings-Faschist deutscher Politiker: Liebermann. Der darf für die Unterhaltung sorgen und die Vorteile ethnischer Säuberungen, Lebensraums im Osten und von Annexionen referieren. Und Merkel immer freundlich grinsend die Drinks servieren.

Kommentar von Lara am 12. Dezember um 13:55 Uhr

Hi Andreas,

ob Olmert noch lange so mächtig sein wird, ist momentan etwas unsicher. Einem Bericht von Bettina Marx im Deutschlandfunk (heute) zufolge muss Olmert sich gerade warm anziehen. Seine rechtsextremen Kumpels, die zwar nichts gegen Präsidenten haben, die Frauen vergewaltigen, Premierminister, die korrupt sind, Völkerrechtsbrüche und Menschenrechtsverletzungen für eine gute Sache halten, solange die eigenen Leute sie begehen und auch ansonsten ein recht strapazierfähiges moralisches Grundverständnis demonstrieren, die sind jetzt überhaupt nicht amused über das lose Mundwerk ihres Premiers in Deutschland. Ist ja auch blöd, wenn man Leute 18 Jahre einsperrt, weil sie Dimona ausgeplaudert haben und nun rennt der Oberzampano durch die Weltgeschichte und demonstriert, dass das Gerede von israelischen Premierministern lächerlich faktenfrei ist. Das muss man erst mal fertigbringen: Sich gleichzeitig über Gates aufregen und dann selbst bestätigen, was ohnehin jeder weiß. Haben die eigentlich nur Hohlköpfe, dass so einer Premierminister werden kann oder was ist da los? Kein Wunder, dass Olmert, Bush und Merkel sich so gut verstehen. Keiner muss das Gefühl haben, der andere wäre schlauer als er selbst.

Aber du hast recht, diese Leute sind eine Katastrophe für den Weltfrieden und sie sollten endlich vor den IStG kommen. Merkel scheint unbedingt mit von der Partie sein zu wollen, aber es wäre nett, wenn sie selbst einen Sohn hätte, den sie für Bushs und Olmerts Ziele zu opfern bereit wäre. Aber das hat sie ja nicht und da ist natürlich leicht, Krieg zu verherrlichen. Ach nee: Krieg ist ja jetzt Frieden und Angriff ist Verteidigung.

Und flächendeckende Überwachung ist Freiheit. Ich vergaß. Also weiter wie bisher: Frieden, Selbstverteidigung und Freiheit für alle. Dank Frau Merkel jetzt auch in diesem Land. Mal sehen, was die Neo-Cons ihr für eine Belohnung zugedacht haben. Wahrscheinlich wird sie nach Einbürgerung ind den USA UNO-Botschafterin für die USA, nachdem Hirsi-Magan beim AEI untergekommen ist, Fischer Professor wurde und Schily - nee, der hat sich selbst versorgt mit seinem umsatzfördernden Programm für biometrische Pässe.

Ist schon traurig, was wir uns hier alles bieten lassen. Eigentlich müsste jeden Tag demonstriert werden - von den Libanesen können _wir_ uns noch was abgucken. Die wehren sich zumindest gegen eine U-Boot-Regierung, die nicht die Interessen des eigenen Landes vertritt.

Kommentar von www_inside-job_de am 12. Dezember um 14:23 Uhr

@lara

“Ist schon traurig, was wir uns hier alles bieten lassen. Eigentlich müsste jeden Tag demonstriert werden - von den Libanesen können _wir_ uns noch was abgucken. Die wehren sich zumindest gegen eine U-Boot-Regierung, die nicht die Interessen des eigenen Landes vertritt.”

genau das stimmt. Alle wissen, es stimmt was nicht, aber alle sitzen gerade so bequem. Und wenn man was macht, gucken alle zu, wie man mit Anlauf vor die Mauer rennt und dann sagen die Leute: “das konnte ja auch nicht klappen”. Zusammen hätte es aber vielleicht geklappt?

Z.B. gab es im September eine Demo mit vielen Teilnehmern. Thema: “Freiheit statt Angst - Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn” Alle waren da: Die sog “Globalisierungsgegner” Attac, die Antifa, AK Vorratsdaten, etc. alle möglichen Leute. Und natürlich auch die Gewerkschaft, die DGB-Bonzen setzten sich in Ihren Mercedes und fuhren auch hin, stiegen kurz aus und hielten eine vorgeschriebene Rede.

Und was kam in den Nachrichten? Es sah aus wie eine DGB-Demo, das ging aber völlig am Thema vorbei. selbst mein Auge hat weggeschaltet, ich sah Demonstranten mit DGB-Fahnen. Das war’s. Und für die ordentliche Positionierung die Füße platt laufen???

Aber mal konkret: Was kann man den machen? Ist der G8-Gipfel im September 2007 ein Termin, wo man mal was machen kann? Hat den einer Ideen für Aktionen?

Kommentar von Lara am 12. Dezember um 14:32 Uhr

Merkel und Olmert gerade auf Phoenix. Einfach nur schlecht, sogar noch schlechter als Bush und Blair nach dem Bericht der ISG.

Kommentar von Allan am 12. Dezember um 14:36 Uhr

Ist schon traurig, was wir uns hier alles bieten lassen. Eigentlich müsste jeden Tag demonstriert werden - von den Libanesen können _wir_ uns noch was abgucken. Die wehren sich zumindest gegen eine U-Boot-Regierung, die nicht die Interessen des eigenen Landes vertritt.

- So, so die Regierung des Libanon vertritt also die Interessen des eigenen Landes nicht und wir könnten uns von der Hizballah einiges abgucken.

1. Wieso vertritt die Regierung die Interessen des Landes nicht, weil sie nicht von Syrien regiert werden wollen ?

2. Die Hizballah, immerhin eine Terrororganisation mit politischem Arm, würde die Interessen des Landes besser vertreten ?

3. Wofür sollten die Menschen in Deutschland den demonstrieren ? Wohlgemerkt, wofür und nicht wogegen.

Kommentar von johannes am 12. Dezember um 15:13 Uhr

Haim Saban ist übrigens ein guter Freund von
Thomas Gottschalk…
Die sind in Malibu quasi Nachbarn…

;-)

j

Kommentar von DaRockwilda am 24. Januar um 01:25 Uhr

Saban ist übrigens der überhaupt größte Geldgeber in den USA:

“Israeli billionaire and media mogul Haim Saban is at the top of the list of donors to political campaigns in the US.

Fox Network revealed over the weekend that Saban has donated approximately USD 13 million to various candidates.”

http://www.ynetnews.com/articl.....86,00.html

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