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Borat/Sacha Baron Cohen ist selbst ein intoleranter Traditionalist

Bestimmt hat schon jeder von dem neuen Film des “Ali G”-Schöpfers Sacha Baron Cohen gehört. Cohen hat einen Film gedreht, indem er mit der kasachischen Figur “Borat” die Leute dazu bringt, ihre Vorurteile und ihre latente Fremdenfeindlichkeit zum Vorschein treten zu lassen.

Dabei ist Cohen selbst ein intoleranter Mensch, und nutzte für seinen Film die Einfältigkeit minderbemittelter Leute aus. So hat er arme rumänische Zigeuner dazu gebracht, für ein wenig Geld recht degradierende Dinge zu tun. Einer ließ sich beispielsweise ein Sexspielzeug an den Stumpf seines nicht mehr vorhandenen Armes kleben, im Film wurden diese Sonderlinge dann als Ersatz für echte Kasachen in Borats fiktiver Heimat benutzt. Die Rumänen sagen, die Filmemacher hätten ihnen vorgegaukelt, sie würden eine Dokumentation drehen.

Mit der Intoleranz von Cohen meine ich aber etwas Anderes. Cohen ist Jude, und ein ziemlich strenggläubiger wie es scheint. So berichtet eine Promiseite aus Großbritannien, dass seine jetzige Frau Isla Fisher zuerst nach Israel musste um dort die Bibel zu lesen und dem religiösen Judentum beizutreten, bevor er sie heiratete.

Als Botschafter der Toleranz und Offenleger diverser Vorurteile hätte es ja sein können, dass Cohen seine Frau auch als Nichtjüdin akzeptiert, aber anscheinend nicht.

Natürlich ist es Cohens gutes Recht, Filme zu machen wie er will. Aber es ist auch mein gute Recht, auf seine eigene Intoleranz hinzuweisen und mir einen Film nicht anzusehen, der mir zeigen soll wie intolerant Andere sind, wenn der Filmemacher selbst intolerant ist. Es ist zu doppelmoralisch.

———ANMERKUNG, da nicht alle die Kommentare lesen:—————————————

Cohens eigene relative Intoleranz kann auch konstruktiv gesehen werden. Dadurch verleiht er seinem Charakter Borat, der selbst äußerst intolerant ist, mehr Bedeutung. Es könnte so ausgelegt werden, dass er mit dem Charakter auch sich selbst parodiert. Am Besten wäre es, Cohen hätte sich selbst mal öffentlich so geäußert und gesagt, dass keiner den Moralapostel spielen braucht, da selbst er, der die Intoleranz anderer aufzeigt, nicht 100%ig tolerant ist.

DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, den 22. November 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Medien eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 17:30 Uhr

Am Beispiel Rockwilda, kann man sehr schön sehen wie man ein Antisemit sein kann auch wenn man a) das Gegenteil behauptet und b) sogar selbst galubt keiner zu sein. Aber zum Glück ist die gute Absicht oder der gute Wille oder der Wunsch objektiv und realistisch zu sein egal, wenn es darum geht festzustellen ob etwas rassistisch, anti-semitisch und proto-faschistisch ist. Da reicht die Wirkung aus. Wer liest und schreibt denn hier so alles? Viele, viele Links-Faschisten und Nazis.

— Felix Dserschinski

PS: Und jetzt bloss nicht jammern: “Aber man wird doch wohl noch sagen dürfen dass …” — das ist eine Floskel die immer kryptofaschistisches Gedankengut (in diesem Kontext) einleitet.

Kommentar von Lara am 22. November um 17:39 Uhr

Womit dann auch klar ist, wieso nach der Invasion der gescheiterten Pro-Zionisten letzte Woche hier nun plötzlich so viele kleine Nazis, die mit antisemitischen Stereotypen hausieren gehen aufgetaucht sind…

Mann, seid ihr schlecht. Das war sowas von vorhersehbar und nun seid ihr sogar schon wieder zu plump und stoßt die Leute mit der Nase auf den gewünschten Effekt.

Sehr schönes Beispiel für diese Art von Mobbing.

Kommentar von Lara am 22. November um 17:45 Uhr

Ach ja: Wenn die Benennung israelischen Verhaltens Antisemitismus befördern sollte, dann wäre es vielleicht sinnvoll, die Kriegsverbrechen und die Menschenrechtsverletzungen einzustellen, statt immer nur die Boten aufzuknüpfen.

Es ist an der Zeit, einzusehen, dass man die Antisemitismuskeule nicht ewig schwingen kann - sie ist abgenutzt. Und langweilt.

Grüße an die antideutsche Front.

Kommentar von parat0x am 22. November um 17:49 Uhr

selbst wenn er recht hätte lara, nach der logik wäre die autobahn ne massenvernichtungswaffe … man muss sich nämlich nur mal die wirkung ansehen

Kommentar von parat0x am 22. November um 17:54 Uhr

allerdings wenn man bedenkt das hitler die autobahn gebaut hat … *lach*

Kommentar von Lara am 22. November um 17:57 Uhr

Da musste ich sogar lachen…

@NN: Nimm doch bitte deine Valium. PS: Was hat’n Broder gesagt oder ist der mit seinen Brigaden voll ausgelastet? Hat er sich schon distanziert?

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 18:06 Uhr

@LARA: “Sehr schönes Beispiel für diese Art von Mobbing.”

Eigenmobbing.

Kommentar von Lara am 22. November um 18:22 Uhr

@F.D.: Ja, ich finde auch, du und deine Kameraden, ihr macht eine ziemlich schlechte Figur mit der Tour. Kann man schon als Eigenmobbing bezeichnen. Oder seid ihr so ‘ne Art Fascho-Trupp, die die Israel-Lobbyisten dumm dastehen lassen wollen? Ist immer so schwer, euch auseinanderzuhalten. Ihr seid euch zu ähnlich.

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 18:22 Uhr

Im Übrigen ist es Antisemitismus, wenn man Juden unterstellt, sie seien was besseres (das auserwählte Volk, etc.) und sie dann dafür kritisiert, dass sie normale Menschen sind.

Ich meine, Rockwilda, die Behauptung, dass Cohen ein “Botschafter der Toleranz” sei ist von dir. Ich kann nicht sehen, dass sich Cohen irgendwo zum Gutmenschen aufschwingt und sich moralisch über andere erhebt. Er bleibt immer “in” der Rolle. Er macht mehr oder weniger lustige TV-Serien und Kinofilme. Mit welchem Maß misst Du ihn denn?

Auch sehe ich nicht, dass die Religion seiner Frau ein Gegenstand der Toleranz sein könnte. Es sind persönliche Entscheidungen.

Wenn Du zum Beispiel ein Mädchen kennen lerenen würdest, das sich in dich verlieben könnte und Du dich in sie, dann können wir mal überlegen, was der Fall wäre, wenn sie zum Beispiel aus Mexico oder Brasilien oder Kuba stammt und von Dir verlangt, zum Katholizismus zu konvertieren. DANN hast DU die Entscheidung, es zu tun oder zu lassen. Deine Entscheidung. Kein Gegenstand der Toleranz deiner zukünftigen Frau (oder eben Ex-Freundin — wie gesagt, Deine Entscheidung).

— Felix Dserschinski

Kommentar von parat0x am 22. November um 18:32 Uhr

wenn man jmd antisemitismus unterstellt felix, muss man seine intentionen kennen. also man muss jmdm. nachweisen können, dass er juden hasst weil sie juden sind. das kann ich aus dem beitrag aber nicht herauslesen. seine intentionen können auch sein, dass er borat nicht mag und deshalb borat bashing macht. und das nicht weil er jude ist sondern weil er geschmacklos, albern, pervers oder übermässig extrovertiert ist.

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 18:41 Uhr

@LARA

DU ANTI-ANTI-DEUTSCH??

Kommentar von parat0x am 22. November um 18:46 Uhr

wasn nun ich denke er ist kasache, der witze über minderheiten macht um damit geld zu verdienen. und sich von “aufgeklährten” west-kulturexperten satiriker nennen lässt.

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 18:58 Uhr

paratox: um festzustellen, ob jemand antisemit ist braucht man seine intetion nicht zu kennen, es reicht seine aussagen zu kennen.

Wenn sich jemand irrt, hat er ja auch kaum die absicht, sich zu irren. Man sieht den Irrtum an den Taten und Reden.

— Felix Dserschinski

Kommentar von parat0x am 22. November um 19:12 Uhr

felix deine logik ist echt nen traum. du haust wirklich alles durcheinander was man nur durcheinander hauen kann. haste schonmal was von analogie gehört?

ein irrtum ist eine handlung. wenn sich jmd irrt ist der irrtum eine handlung. dann ist seine rede ein irrtum. irrtum ist kein zustand sondern eine aktion. antisemit zu sein ist hingegen keine handlung sondern ein zustand.

pass auf ich erklär dir mal wie diese analogie insbesondere auf dich bezogen richtig formuliert wäre:

um festzustellen ob jmd ein idiot ist braucht man seine intentionen nicht zu kennen, es reicht seine aussagen zu kennen.

denn wenn jmd blöd ist, hat er auch nicht die absicht, blöd zu sein. man sieht seine blödheit an den taten und reden.

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 19:33 Uhr

Hm, “ein irrtum ist eine handlung” da, lieber para, fällt mir eine tolle Analogie ein:

Antisemiten sind blöd, also sieht man ihre Blödheit (d.i. der Antisemitismus) an den Taten und Reden.

Ob jmd die Absicht hat blöd/antisemitisch/antideutsch zu sein ist mir egal, solange dieser jmd der Intention blöd/antisemitisch/antideutsch zu sein nur niemals Reden und Taten folgen lässt.

— Felix Dserschinski

Kommentar von winfried aus chemnitz am 22. November um 19:35 Uhr

Habe herzlich gelacht … über mich und Borat!

Verwendet mal nicht so viele Worte die keine Bedeutung haben! Nehmt besser deutsche Worte!

Anti = Drehung = Semit = Sprache = ?

Der Felix Dserschinski war übrigens ein Massenmörder … sagt viel über den Benutzer des Namens aus wenn er in Moralapogryphen macht!

Kommentar von DaRockwilda am 22. November um 19:37 Uhr

@Felix:

Nach deiner Logik wäre jeder ein Antigermane, der darauf hinweist, dass Günther Grass bei der SS war. Ist das deine Ansicht?

Fakt ist dass weder Cohens noch Grass’ Herkunft irgendeine Rolle spielt, sondern allein das was sie tun.

“Im Übrigen ist es Antisemitismus, wenn man Juden unterstellt, sie seien was besseres (das auserwählte Volk, etc.)”

Ähm ich spreche nur für mich, aber dies unterstelle ich nicht “den Juden” wie du andeutest, sondern den Juden, die das selbst von sich behaupten, siehe hier:

http://politblog.net/krieg-ter.....-heute.htm

Willst du bestreiten dass es manche Juden gibt, die sich als Auserwählt betrachten?

“Ich meine, Rockwilda, die Behauptung, dass Cohen ein “Botschafter der Toleranz” sei ist von dir. Ich kann nicht sehen, dass sich Cohen irgendwo zum Gutmenschen aufschwingt und sich moralisch über andere erhebt.”

Ja diese Behauptung stammt von mir. Ich denke nicht, dass Cohen sich selbst so sieht oder die Ambition hat. Mir geht es darum, wie er dargestellt wird. Wenn also zB diese Kritik hier sagt:

“Hier wie dort entlarven sich selbsternannte Moralapostel, weil sie in ihrem Eifer nicht merken, dass sie es sind, denen in Wahrheit der Spiegel vorgehalten wird”

http://www.critic.de/index.pl?.....038;id=663

dann wirkt das für mich so als sei nun Borat der neue Moralapostel.

Meine Aussage jedenfalls ist, dass auch der der den Spiegel vorhält nicht anders ist in dem Fall. Aber genau genommen kann das auch für ihn sprechen, da er so seine Rolle als ein Abbild seiner eigentlichen Persönlichkeit spielt (Borat ist ja auch mit tiefen Vorurteilen behaftet).

Wenn man will kann man also durch seine eigene relative Intoleranz die Aussage des Films noch verstärkt sehen.

Am Besten wäre es, er hätte sich mal öffentlich irgendwie dazu geäußert und vielleicht gesagt, dass er auch sich selbst auf die Schippe nimmt.

“wenn sie zum Beispiel aus Mexico oder Brasilien oder Kuba stammt und von Dir verlangt, zum Katholizismus zu konvertieren. DANN hast DU die Entscheidung, es zu tun oder zu lassen. Deine Entscheidung. Kein Gegenstand der Toleranz deiner zukünftigen Frau”

Also nach meinem Verständnis ist diese Frau dann intolerant, wenn sie keinen Mann akzeptieren kann, der nicht konvertiert.

Kommentar von parat0x am 22. November um 19:39 Uhr

das was du da benutzt felix, ist keine analogie sondern ein syllogismus, und zwar ein ungültiger.

idioten benutzen übrigens häufig ungültige syllogismen. man könnte sogar sagen man erkennt idioten an ungültigen syllogismen.

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 19:45 Uhr

Ach ja, da ist ja auch der originelle Winnie aus dem Osten. Der sympathische Neonazi, der behauptet der Begriff selbst würde keinen Sinn machen, und kann nicht mal ein Wörterbuch richtig benutzen. Aber da er in der SBZ sozialisiert wurde kennt er wenigsten meinen Namensvetter, den guten Edmundowitsch.

Oder hat er bloß gegoogelt?

— Felix Dserschinski

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 20:05 Uhr

Lieber Rockwilda,

du bist ein Antisemit, weil Du ein Blog hast, in dem Du sehr oft schreibst, was die Juden schlimmes tun, wie verwerflich sie sind und welche jüdschen Interessen welche schlimmen Dinge verursachen. Das Ganze ist mit antisemitischen Begriffen garniert. Und dass Cohen Jude ist, um konkret zu werden, wäre für eine entlarvung seiner Doppelmoral irrelevant — ausser Judentum und Moral/Doppelmoral hätten eine intrinsische Verbindung für dich. Und dann wären wir beim Antisemitismus, weil du Juden dikriminierst, nicht gleich behandelst.

— Felix

PS: Tolerieren heisst: etwas ertragen, was man ablehnt. Das kann wohl bei einer Ehe nicht zutreffen. Er wird die Frau wohl lieben. Und deine — sicher erfundene — Latinabraut ist auch nicht intollerant, sie ist religiös.

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 20:08 Uhr

@paratox

Schade, dass du nicht gemerkt hast worin die Analogie bestand. Sie bestand, darin, dass das was ich geschrieben habe ANALOG war zu dem was DU geschrieben hast. Wenn du jetzt einen ungültigen Syllogismus gefunden hast, dann steckte er schon im original.

— Felix

Kommentar von parat0x am 22. November um 20:12 Uhr

nein felix, du bist antisemit. weil du juden nicht gleich behandelst. weil du nicht zulässt dass man juden kritisiert.

Kommentar von DaRockwilda am 22. November um 20:12 Uhr

@Felix:

“du bist ein Antisemit, weil Du ein Blog hast, in dem Du sehr oft schreibst, was die Juden schlimmes tun”

Falsch. Nicht “die Juden”, wie du unterstellst, sondern manche Juden. Das ist ein gewaltiger Unterschied, und den wirst du mit ein paar Keulen nicht wegreden können. Ich schreibe auch über Juden, die gutes tun oder von sich geben.

“Und dass Cohen Jude ist, um konkret zu werden, wäre für eine entlarvung seiner Doppelmoral irrelevant — ausser Judentum und Moral/Doppelmoral hätten eine intrinsische Verbindung für dich.”

Du weißt genau, dass diese intrinsische Verbindung nich besteht. Siehe Beispiel Günther Grass. Cohens relative Intoleranz aber zeigt sich nunmal in seinem Glauben, warum sollte ich das unterschlagen? Wie könnte ich also seine Einstellung aufzeigen ohne zu erwähnen dass er jüdischen Glaubens ist?

Und genau wegen solchen Unterstellungen, ich würde irgendein Urteil über sämtliche Juden fällen, erachte ich deine Aussage als Verleumdung.

Kommentar von parat0x am 22. November um 20:14 Uhr

in dem kommentar worauf du dich beziehst war aber kein syllogismus formuliert. weder ein gültiger, noch ein ungültiger felix.

Kommentar von sem am 22. November um 20:20 Uhr

LOL - nach den Posts zur urteilen haben die wenigsten den Film gesehen.
Merh oder weniger Zufall, dass ich gestern abend den Film (eher ungewollt) mir angesehen habe.

Es ist schwer Cohen eine intoleranz zu einer bestimmten Gruppe zu unterstellen, da er ALLE ausnahmslos durch den Kakao zieht.

Hauptsächlich die westliche “Kultur”, besonders die amerikanische, die sich durch ihr mal penibles, mal ultra-ptariotistisch verhalten als eine degenrierte masse präsentiert.

Juden werden genauso veralbert, wie muslime, kasacken, zigeuner etc.

Besonders lustig ist die szene, bei der Borat bei einem Rodeo-Festival, zuerst den “antiterror-krieg” lobt - dafür toseden applaus erntet, anschliessend wörtlich sagt: “ich hoffe george bush und die amerikaner bleiben solange im irak bis sie das letzte tropfen blut irakischer kinder ausgesaugt haben” - daraufhin wieder (dumpfen) tosenden amerikanischen applaus.

wie weit der spass geht, zeigt die us-audience, als er die “kasakische hymne” zur us-hymnenmusk singt:
“Kasachstan das beste Land der Welt, alle anderen werden von kleinen mädchen regiert..”

Daraufhin soll es tatsächlich einen lynchversuch auf ihn und seinen kameramann seitens der veranstalter gegeben haben, welches ein polizeiaufbegot verhindern konnte.

Ich glaube nicht, dass Cohen mit dem Film eine wichtige oder folgenschwere Message rüberbringen wollte.
Der Film ist eine lustige Einwegsmahlzeit - nicht mehr und nicht weniger…

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 20:27 Uhr

Dein Antisemitismus äußert sich schon in der Themenwahl. Da gibt es eine starke Bias.

Ich glaube ja nicht einmal, dass du es böse meinst. Du weißt es bloß nicht besser. Du hast starke Resentiments einerseits und bist andererseits davon überzeugt, dass diese Resentiments nicht PC sind. Darum versuchst Du das ganze zu rationalisieren. “Man wird doch noch sagen dürfen…”, “Wenn ich sage die Juden, dann meine ich immer nur manche…”, und die ganzen anderen Floskeln die du zur (selbst-)beruhigung schreibst sind der Lackmustest.

Es ist ja auch nachvollziehbar: Die Welt ist schlecht und irgendjemand muss doch daran schuld sein. An Gott und den Teufel mag man nicht mehr so recht glauben und deswegen sind es eben die Juden und die Israellobby und die US-Administration und die Multis und und und …

Andere glauben an die schwarzen UN-Hubschrauber oder Ufos oder was weiß ich.

— Felix

PS: Sem hat recht.
PPS: Rockwilda, du bleibst trotzdem ein Antisemit

Kommentar von parat0x am 22. November um 20:35 Uhr

du disqualifizierst dich mit jedem deiner beiträge nen bisschen mehr felix, bitte hör auf, diese selbstvernichtung ist nichtmehr zu ertragen. nicht nur dass du permanent aus falschen annahmen falsche schlüsse ziehst, du gibst auch offen zu dass du noch an den weihnachstmann glaubst. das ist ja schon krank.

Kommentar von parat0x am 22. November um 20:50 Uhr

ich hab das wirklich nicht gesehen sem, aber ich hab ausschnitte gesehen und die waren für meinen geschmack allen nen bisschen raabig, und dass er auch auf den anti-bush zug aufspringt ist zwar nett von ihm aber imo irgendwo auch PR.

Kommentar von DaRockwilda am 22. November um 20:52 Uhr

Uh, jetzt bring Israelkritik allgemein mit Ufos in Verbindung und du hast dich endgültig als Denunziant geoutet.

Der einzige der hier irgendwas auf alle Juden projiziert bist du. Glaubst du ich lasse mir von einem Denunzianten einreden, ich hätte ein Problem mit Juden?

Kommentar von Felix Dserschinski am 22. November um 21:13 Uhr

Muss man den hier jede Ellipse füllen: Du, Rockwilda, hast ein Identitätsproblem und suchst in einfachen Theorien nach Sicherheit und nach einer Erklärung für diese unverständliche und bedrohliche Welt. Und als Eklärung dienen dir vereinfachte und immunisierte Theorien. Sicherheit gibt dir die Illusion, die Bösen ausmachen zu können. Wenn die Bösen dort sind, dann müssen wir die Guten sein. Oh, Gut …

Oder kurz: ihr glaubt zwar nicht an Ufos und schwarze Hubschrauber aber die Struktur von euren Überzeugungen ist die gleiche.

— Felix

Kommentar von NofuckingDaRockwildaNazis am 22. November um 21:15 Uhr

DaRockwilda steht doch dazu, dass du ein abscheulicher Antisemit bist. Das du dir jeden Tag deinen Lebenslauf versäumst, erfährst du auch bald :)

Kommentar von DaRockwilda am 22. November um 21:46 Uhr

@Felix:

“Und als Eklärung dienen dir vereinfachte und immunisierte Theorien”

Was denn ist nur eine Theorie? Etwa die Tatsache, dass eine Allianz aus Zionisten, fundamentalen Christen und (Militär)-industrie eine konstruktive Nahostpolitik torpediert?

@Spammer:

Es interessiert die Leute bestimmt brennend, mit welchen Methoden du und deinesgleichen arbeiten. Du schadest hier mit jedem Post denen, die Israel ernsthaft und mit Argumenten verteidigen wollen, aber vielleicht willst du das ja gerade.

Je krasser du wirst, um so deutlicher zeigst du allen Lesern, dass es denen, die bei jeder Israelkritik “Antisemitismus” schreihen ganz und gar nicht darauf ankommt, wirkliche Nazis ausfindig zu machen. Sonst würdest du mal beim RCDS anfangen, der scheint ein echtes Sammelbecken für Nazis zu sein. So aber wird klar, dass es dir und allen anderen die Antisemitismus schreihen einzig und allein darum geht, Kritik an Israel zu unterbinden.

Mit deinen Auswüchsen an Drohungen zeigst du das deutlicher, als ich es jemals mit meinen Artikeln könnte. Bravo.

Kommentar von johannes am 23. November um 00:00 Uhr

So berichtet eine Promiseite aus Großbritannien, dass seine jetzige Frau Isla Fisher zuerst nach Israel musste um dort die Bibel zu lesen und dem religiösen Judentum beizutreten, bevor er sie heiratete.

> jo, würde sagen: ist nix allzu besonderes…
nur krass, dass einer, der vorallem
als ALI G die ganze Zeit in TV in England und Deutschland
die krassesten Wörter benutzt hat [Zitat aus einer
Sendung, an die ich mich noch erinnern kann:

(...) Ach komm, hole ihm doch wenigstens einen Runter.
Es ist für "charity". Hey, wenn du den Jungen da vögelst, rett ich ein paar hungernde in Afrika!]

Das hat “Ali G” so wörtlich zu einem Studiogast gesagt,
wie gesagt, schaut euch die TV-Serie Ali G and
oder schut ‘ALI G in tha hous’.

Und da ist es schon krass, dass jm. in der religiösen
hinsicht sooo konservativ ist.

Aber hey - den Vorwurf bitte nicht nur an die Juden
machen -

also bevor mein Onkel meine Tante heiraten konnte,
musste er zum Islam konvertieren !!!

D.h. du berichtest …

D.h. wenn der Ehepartner zu einer anderen Religion
übertreten muss:

Eigentlich nix besonderes!!
(siehe Judentum UND Islam)

und vor 45 Jahren war übrigens in Deutschand
eine Ehe zwischen Protestanten und Katholiken
nahezu UNMÖGLICH…! Daran möchte ich auch noch erinnern.. etc. etc.

Viele Grüße

j

Kommentar von DaRockwilda am 23. November um 02:43 Uhr

@Johannes:

Ich denke jeder weiß, dass das nicht repräsentativ für eine ganze Religion ist, und selbst wenn wäre das jetzt nicht grad das Schlimmste. Wie gesagt deine Tante rennt aber eben gleichzeitig nicht rum und erzählt anderen sie sind intolerant. Ich dachte eben auch, grad er müsste doch eigentlich alles auf die Schippe nehmen, gerade religiöse Traditionen.

Kommentar von hacken am 23. November um 08:12 Uhr

Lieber “Rockdwilda”!
Ich muss dich koregieren.
Bei dem Judentum heißt es nicht “Bibel” sondern “Tora”!!
Nicht böse nehmen!!
Aber wenn eine nicht Jüdin oder nicht Jude ein(e) Juden heiratet dann muss der/die nicht Jude vorher dem Juden tum beitreten. Bestes Beispiel ist Herr und Frau Friedmann. Frau Friedmann (alias Bärbel Schäfer) musste vor der Hochzeit dem Judentum beitreten.
Im Judentum ist es so geregelt das man nur als Jude geboren werden kann wenn die “Mutter” Jüdin ist.

Kommentar von DaRockwilda am 23. November um 11:50 Uhr

@hacken:

Das ist mir schon klar, nur stand in der Promiseite aus UK wo ich das her hab “bible” und nicht “torah”. Hat mich auch gewundert.

Kommentar von Bensil Norm am 25. November um 21:55 Uhr

Jetzt wird mir klar weshalb dieser Mann ein Rasisst ist.

Kommentar von www_inside-job_de am 8. Dezember um 08:45 Uhr

MMHH, “Borat” kann man mit gemischten Gefühlen sehen. Er hat den Leuten echt krasse Aussagen abgerungen. Auch die “Angst” vor den Juden zu persiflieren, war schon ziemlich witzig. Leider hat er es nicht geschafft, die guten Passagen des Films zu erzeugen, ohne ein ganzes Land, eine Kultur durch den Dreck zu ziehen. Das war teilweise mehr wie grenzwertig - und was besonders schade ist: Die guten Passagen hätten auch so funktioniert.

Kommentar von Allan am 8. Dezember um 12:36 Uhr

ich bin fest der Überzeugung, dass dieser Film in diesem Blog eine breitere Zustimmung und Begeisterung erzeugen würde, wenn Cohen kein Jude wäre.

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