Iraq Study Group: "Vergesst den Demokratie-Quatsch"
In den USA brütet gerade eine vom ehemaligen Außenminister und Freund der Familie Bush, James Baker, geführte “Iraq Study Group” darüber, wie man das von den Volksverhetzern um das Project For The New American Century kreierte Desaster irgendwie in den Griff bekommen könnte.
Insgesamt scheint sich die Gruppe für einen “Realpolitik”-Ansatz auszusprechen, der eine Abkehr von der ideologischen Vorgehensweise der NeoCons ist. Insbesondere will man Syrien und vielleicht auch den Iran in eine Lösung einbinden, was die Israelfans vom PNAC natürlich nicht gerade glücklich macht. Auch diese öffentliche Differenzen darf man als Teil des regierungsinternen Machtkampfes zwischen der PNAC-Gruppe um Vizepräsident Dick Cheney und den inzwischen gefeuerten Verteidigungsminister Donald “Aspartam” Rumsfeld auf der einen Seite, und Präsident Bush und die Verbündeten seines Familienclans auf der anderen Seite verstehen. Hierbei versucht eine Partei, der anderen die Schuld insbesondere für den desaströsen Irakkrieg zuzuschieben.
Außenministerin Condoleeza Rice ist übrigens auf der Seite von Cheney und den Israelloyalen, da sie im gleichen Moment, wie Baker und seine Mitberater sich für eine Kooperation mit Syrien ausspachachen, Syrien als “eine Gefahr” darstellte.
Die Empfehlungen der Iraq Study Group jedenfalls dürften auch den verblendesten Befürworter des Irakkriegs davon überzeugen, dass die USA zu keiner Zeit wirklich irgendwelchen höheren Zielen zuarbeiteten:
So zitiert der englische Guardian ein ehemaliges hochrangiges Regierungsmitglied.
Es ist doch schön daran erinnert zu werden, wie ernst die Regierung der USA doch hinter ihrem Gefasel von der Verteidigung der Freiheit und der Befreiung der Iraker steht.
DaRockwilda
Insgesamt scheint sich die Gruppe für einen “Realpolitik”-Ansatz auszusprechen, der eine Abkehr von der ideologischen Vorgehensweise der NeoCons ist. Insbesondere will man Syrien und vielleicht auch den Iran in eine Lösung einbinden, was die Israelfans vom PNAC natürlich nicht gerade glücklich macht. Auch diese öffentliche Differenzen darf man als Teil des regierungsinternen Machtkampfes zwischen der PNAC-Gruppe um Vizepräsident Dick Cheney und den inzwischen gefeuerten Verteidigungsminister Donald “Aspartam” Rumsfeld auf der einen Seite, und Präsident Bush und die Verbündeten seines Familienclans auf der anderen Seite verstehen. Hierbei versucht eine Partei, der anderen die Schuld insbesondere für den desaströsen Irakkrieg zuzuschieben.
Außenministerin Condoleeza Rice ist übrigens auf der Seite von Cheney und den Israelloyalen, da sie im gleichen Moment, wie Baker und seine Mitberater sich für eine Kooperation mit Syrien ausspachachen, Syrien als “eine Gefahr” darstellte.
Die Empfehlungen der Iraq Study Group jedenfalls dürften auch den verblendesten Befürworter des Irakkriegs davon überzeugen, dass die USA zu keiner Zeit wirklich irgendwelchen höheren Zielen zuarbeiteten:
“Bush lehnte einen Rückzug (der US-Truppen) ab, welche Möglichkeiten gibt es also? Der Bericht von Baker wird aus einer Sammlung von Ideen bestehen, realistischer als die Ideen der Vergangenheit, die dann als politische Werkzeuge verwendet werden. Was der Bericht sagen wird ist Folgendes: Wir müssen bei den Zielen zurückstecken, den ganzen Demokratiequatsch (democracy crap) vergessen, mehr Ressourcen reinstecken und die Sache durchziehen.”
So zitiert der englische Guardian ein ehemaliges hochrangiges Regierungsmitglied.
Es ist doch schön daran erinnert zu werden, wie ernst die Regierung der USA doch hinter ihrem Gefasel von der Verteidigung der Freiheit und der Befreiung der Iraker steht.
DaRockwilda
Kommentar von Fiasc0 am 22. November um 01:18 Uhr
Das Ziel eines befriedeten Irak´s rechtfertigt zwar jede Initiative, aber wie eine Monarchie und eine Islamische Republik ein demokratisches Irak unterstützen könnte entsagt sich mir völlig. Zudem bezweifle ich gar ein Interesse der Anreihnerstaaten Irak´s an einer langen und teuren Mitwirkung. Je teurer dieser Krieg in Irak wird, umso lehrreicher wird es für die Amerikaner sein.