TimesOnline: "Moslems sind die neuen Juden"
Diese Überschrift müsste regelmäßigen Lesern meiner Artikel bekannt vorkommen. Die selbe Frage stellte ich bereits in dem gleichnamigen Artikel “Sind Moslems die neuen Juden ?”
Heute sehe ich, dass die Times aus London einen Kommentar mit dem gleichen Titel auf ihrer Website hat. Anlass sind Bemerkungen vom ehemaligen britischen Außenminister Jack Straw, der Musliminnen zum Verzicht auf das Kopftuch aufrief.
Im Folgenden ein Auszug aus dem Kommentar der Times, hier der Link zu meinem Artikel, der sich vor Allem mit den ernsteren Konsequenzen für Moslems beschäftigt einschließlich der Frage, ob es wie bei den Juden damals zu offener Aggressivität, Massendeportationen und/oder Vernichtungen kommen könnte:
Ich freue mich sehr, dass die Beobachtung der “neuen Juden” verstärkte Aufmerksamkeit erhält. Denn wenn sich diesmal mehr frühzeitig damit beschäftigen, könnte man den Moslems (und uns) das Schicksal der Verfolgung ersparen.
DaRockwilda
Heute sehe ich, dass die Times aus London einen Kommentar mit dem gleichen Titel auf ihrer Website hat. Anlass sind Bemerkungen vom ehemaligen britischen Außenminister Jack Straw, der Musliminnen zum Verzicht auf das Kopftuch aufrief.
Im Folgenden ein Auszug aus dem Kommentar der Times, hier der Link zu meinem Artikel, der sich vor Allem mit den ernsteren Konsequenzen für Moslems beschäftigt einschließlich der Frage, ob es wie bei den Juden damals zu offener Aggressivität, Massendeportationen und/oder Vernichtungen kommen könnte:
“Die Jagdsaison auf Muslime ist eröffnet - Muslime sind die neuen Juden. Und die Idee, dass Straws Bemerkung nicht nur toleriert sondern von allen Seiten übernommen werden sollte, wie es mit einer Art von schikanierender Hingabe getan wird, besorgt mich.
Besonders seit (den Anschlägen vom 7. Juli in London) ist es akzeptabel geworden, die ignorantesten und abwertendsten Dinge über den Islam zu sagen. Und dann sitzen wir alle rum und wundern uns, warum junge muslimische Männer wütender und politischer werden. Oder warum “dem Westen angepasste” junge Musliminnen, deren Mütter den Kopf unverhüllt tragen.
Ich bin besonders verärgert darüber, dass alte antike “Feministinnen” sich und ihre seit 30 Jahren veralteten Meinungen hervorkramen, um die alte Leiher vom Islam zu wiederholen, der grundsätzlich Frauen unterdrückt (im Gegensatz zur Bibel, nicht wahr ?), und der Schleier diese pauschale Unterdrückung verkörpert.
In den Augen dieser Feministinnen sind alle muslimischen Frauen untröstlich, weil sie keinen sichtbaren Lippenstift tragen und ihre Tangas zeigen können. Kommt es diesen Idioten in den Sinn, dass nicht unbedingt jeder vor Begeisterung in Ohnmacht fällt bei der Tatsache, dass sie jetzt die Freiheit haben sich wie 55 jährige Flittchen zu kleiden ?
Dass es vielleicht in unserer demokratischen Gesellschaft große Gruppen gibt, verschleihert oder nicht, die jedes Recht auf ihre Sittsamkeit haben, genauso wie ihre Kritikerinnen jedes Recht darauf haben, Push-Up-BHs zu tragen ?
Was wir gerade beobachten ist religiöse Intoleranz der beschämendsten Sorte. Die Worte doe im Zusammenhang mit der Schleiher-Debatte benutzt werden - “sonderbar”, “gruselig”, “komisch”, “anstößig”, “falsch”, “bösartig” - sind nicht die Worte mit denen eine zivilisierte Gesellschaft andere Menschen beschreiben sollte.
Menschen fühlen sich bei allen möglichen Dingen unwohl: Ich finde glatzköpfige, tätowierte Männer unangenehm, besonders wenn sie betrunken sind. Ich bin nicht angetan von Kapuzen-tragenden jugendlichen Gangs morgens um drei. Piercings im Gesicht tun meinen Augen weh.
Mein damaliger Ehemann und ich suchten einmal ein Haus in einem jüdisch-orthodoxen Teil von London. Wir waren an diesem Morgen die einzigen nicht-orthodoxen Menschen auf der Straße. Ich bemerkte eine Gruppe von orthodoxen Juden, die auf eine bestimmte Art um uns herum gingen. “Sie umgehen unsere Schatten”, erklärte unser Wohnungsmakler, “weil wir unrein sind”. Davon zum Beispiel hielt ich auch nicht viel.
Aber wir müssen alle friedlich miteinander auskommen.
Ich müsste schon verrückt oder völlig hasserfüllt sein, um diese Menschen nur auf Grund ihrem äußeren Erscheinungsbild beliebige Beschimpfungen an den Kopf zu werfen. Zum Beispiel fühlen sich viele Menschen bei dem Anblick von Behinderten unwohl, aber weil sie in einer zivilisierten Gesellschaft leben, sagen sie es nicht.
Man stelle sich vor, Straw hätte gesagt “in meinem Wahlkreis gibt es eine ganze Menge von Autisten. Ich sage ihnen, sie sollen mir wenigstens gerade in die Augen schauen, sonst kann ich ihnen nicht helfen.” Würde es in so einem Fall nicht sofort einen Aufschreih geben ?
Mir tut es leid, den Islam mit einer Behinderung zu vergleichen, aber ich tue das weil die Religiösität eines Menschen ein genauso essentieller Bestandteil seines Wesens ist wie seine genetische Veranlagung.
Unterdrückte Frauen gibt es überall: Vermutlich lebt eine auch in Ihrer Straße. Sie könnte eine Muslimin mit einem Schleiher sein, oder eine weiße Frau die von ihrem Mann geschlagen wird. Sie kann von Kopf bis Fuß verhüllt sein, wie eine Bibliothekarin gekleidet sein, oder eine Vorliebe für ultra-kurze Miniröcke haben. Sie kann Ihre Mutter oder Ihre Schwester sein. Sie selbst könnten es sein - unabhängig davon was Sie an haben, was Sie glauben oder woher Sie kommen.
Und das ist der springende Punkt. Traurige, misshandelte Menschen gibt es in allen Farben, Formen und Größen. Es ist absurd, sich auf einmal als moralische Schiedsrichter aufzuspielen, und - mit großer Lautstärke - zu verkünden, dass ein Kleidungsstück ein Anzeichen für ein trauriges, unterdrücktes Leben sei.”
Ich freue mich sehr, dass die Beobachtung der “neuen Juden” verstärkte Aufmerksamkeit erhält. Denn wenn sich diesmal mehr frühzeitig damit beschäftigen, könnte man den Moslems (und uns) das Schicksal der Verfolgung ersparen.
DaRockwilda
Kommentar von peter s. am 16. Oktober um 20:25 Uhr
ich finde ihren artikel gut und richtig.
durch das kopftuch kennzeichnen sich streng muslimische frauen in der öffentlichkeit. sie belästigen keinen menschen.
viele junge männer tragen heutzutage in der öffentlichkeit einen ohrschmuck oder dauerwellen.
es war früher ein zeichen auch für homosexuelle.
meine mutter (streng katholisch) trug beim trümmer wegräumen nach 1945 auch ständig ein kopftuch. sie war dadurch als trümmerfrau gekennzeichnet.
eine ähnliche kennzeichnung wurde im tausendjährigen reich fur juden gesetzlich verordnet.
es war der judenstern - und jeder arische bürger erkannte die zugehörigkeit.
warum soll nicht jeder mensch sich so kleiden, wie er es für richtig hält - ob es uns paßt oder nicht, er/sie muß die blöden blicke schließlich ertragen.
viel schlimmer sind die feingeschniegelten mit weißem kragen (politiker/innen u. a.) die uns täglich das fell über die ohren ziehen und uns das geld aus der tasche. und das ganze noch als reformen verkaufen !
Kommentar von josef primzek am 16. Oktober um 22:49 Uhr
@ peter s.
Sie haben den Unterschied erwähnt, das Kopftuch ist ein religiöses Zeichen, eine Dauerwelle ist es nicht.
Außerdem zwingt kein Staat der Welt Dauerwellen zu tragen, aber in vielen arabischen Staaten besteht fast Kopftuch oder gar Verschleierungszwang.
Und wenn das alle Frauen so freiwillig tun, warum gibt es dann seit Jahren ein Emanzipationsbewegung muslimischer Frauen, die gegen die Verschleierung protestieren?!
Eben weil sich in diesen Staaten nicht jeder so kleiden kann, wie er will.
Der Mensch wird ohne Kopftuch geboren.
Wenn es ginge, könnte man ja einen Deal anbieten:
In den muslimischen Staaten entscheiden die Frauen freillig über das Kopftuch tragen und in Europa auch.
@Darockwilda
Das Problem mit vielen Muslimen und dem Kopftuch ist ganz simpel: Dort ist es um die Gleichberechtigung einfach schlecht bestellt.
Noch schlechter, als bei uns.
Die Frage, die sich mir immer stellt, warum heißt sowohl im alten Testament, im Koran (Sure 24:31) in der Bibel: “Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt.” (Korinther 11:5), daß Frauen sich bedecken sollen?
Religionen lassen sich viel zu leicht als Instrument der Unterdrückung mißbrauchen, auch der Islam und erst recht der Islam … wie lange hat Europa um die Trennung von Kirche und Staat ringen müssen?
In vielen arabischen Ländern steht dieses Ringen noch an.
Wie wichtig das ist, zeigen ja die USA. Die Neo-Cons um Bush kamen ja durch die religöse Rechte an die Macht und einige Neo-Cons wollen diese Trennung (die ja im 1. Verfassungszusatz festgeschrieben ist) ja aufweichen.
Wie wichtig Trennung von Kirche und Staat ist, zeigt doch dieses Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=EvOf_tei7xg
Da kommt eine Christin auf die Idee, Kinder zur Armee Gottes zu formen…eine Anhängerin von Jesus Christus, der Feindesliebe lehrte.
Ach ja und dann preisen sie George Bush und die Begründung der Frau, die Moslems würden ihre Kinder ja auch indoktrinieren.
Aber zurück zum Thema: Moslmische Frauen werden doch gerade DURCH das Kopftuch als solche erkannt und kategorisiert, und dann besteht ein Unterschied, die USA und Europa mögen ja Kriege anzetteln, aber das schon seit einigen Jahren nicht mehr unter dem Mantel des Vatikan o.ä.
Aber wo sind die Imame, die lauthals gegen Krieg und Terror predigen, die, wie der Vatikan, Regierungschefs des eigenen Kulturkreises zurechtweisen, so, wie es Johannes Paul II vor dem letzten Irakkrieg gemacht hat?
Gruß
Kommentar von josef primzek am 16. Oktober um 23:00 Uhr
auf den Punkt gebracht, wenn Moslems sich in Europa einen Staat im Staate machen wollen das die sogenannten Christen dann auch und dann herzlich willkommen im Dorfschul-Deutschland der 1850er.
Kommentar von DaRockwilda am 17. Oktober um 00:19 Uhr
@Josef Primzek:
“Das Problem mit vielen Muslimen und dem Kopftuch ist ganz simpel: Dort ist es um die Gleichberechtigung einfach schlecht bestellt.”
Schade dass du den Kommentar anscheinend nicht verfolgt hast. Der Punkt ist dass auch manche völlig zufriedene und emanzipierte muslimische Frauen ein Kopftuch tragen. Kopftuch ist nicht in jedem Fall Unterdrückung. Es ist ein höchst valider Punkt, dass das Recht auf nuttiges Äußeres noch nicht die freie Frau macht.
Und so lange in Bayern der Festgenagelte in den Schulklassenzimmern hängt darf sich verhüllen wer will.
Und es geht bei dieser Sache nicht um die Situtation in muslimischen Staaten. Soweit dort ein Kopftuchzwang besteht ist das völlig scheiße. Es geht aber nicht um diese Länder, sondern um unsere freien und toleranten Länder und da soll gefälligst Kopftuch tragen wer will.
“Der Mensch wird ohne Kopftuch geboren.”
Ganz schlechtes Beispiel, der Mensch wird auch ohne Kleider geboren und trotzdem ist FKK nicht überall erlaubt.
“wenn Moslems sich in Europa einen Staat im Staate machen wollen”
Ein Kopftuch stellt jetzt schon die Ausrufung eines Staates im Staate dar ? Man kanns auch übertreiben.
“Aber wo sind die Imame, die lauthals gegen Krieg und Terror predigen”
Tun sie doch, sie predigen gegen Krieg und Terror, durchgeführt von USA und Israel.
Und davon mal ganz abgesehen geht es in dieser Sache nicht darum, welche Religion jetzt heiliger ist als die andere. Es geht darum ob man in unseren freien Landen seine Religion ausüben darf oder nicht und ob man dabei toleriert wird oder nicht. Kein Grund für einen Schwanzvergleich zwischen Papst und Mullah.
Kommentar von josef primzek am 17. Oktober um 10:38 Uhr
@ darockwilda
Die Imame “predigen gegen Krieg und Terror, durchgeführt von USA und Israel.”
Das ist doch easy, aber schwierig ist es doch, den Leuten des eigenen Kulturkreises Krieg, Terror also gewaltsame Macht wegzupredigen.
Zum Kopftuch, nein, es stellt für mich kein Staat im Staate da, aber wo fängt der für Dich an?
Daß arabische Mädchen nicht am gemeinsamen Sportunterricht teilnehmen dürfen (wegen der Religion), daß auch Aufklärungsunterricht für sie nicht ok ist…hey, wir haben Schulpflicht in Deutschland und schwimmen gehört dazu.
Wie gesagt, wo fängt das an? Wo hört das auf?
Wenn die Moslems dürfen, kommen da nicht bald auch die anderen?
Zu Jesus in Bayern. Es ist ein Unterschied, ob da ein Kreuz im Zimmer hängt oder ob sich ein Mensch verhüllt (verhüllen muß) Häng halt ein moslemisches Symbol daneben.
Eine Lehrerin im Staatsdienst ist ein Teil des Staates und da muß man sehr genau schaun, es gab ja zurecht den Radikalenerlass, der Kommunisten den Zugang zum Staatsdienst verwehrte.
Und ich denke, wir haben in Deutschland ein Problem mit moslemischen Parrallel-Gesellschaften, Zwangsehen.
Außerdem hängt der Jesus in Bayern, aber nicht Berlin, Kopftücher und religiös begründete Abmeldungen vom Unterricht hast Du aber überall.
Es geht doch gar nicht um die Frauen, die sich freiwillig verhüllen, sollen sie dich. Es geht um die, die das nichtso freiwillig tun, vielleicht auch es Unwissen.
Denn im Koran steht m.E. nix von Kopftuch.
Ich finde die Aneinanderreihung mit dem nuttigen Aussehen ja sehr gewagt, aber bitte
Zurück zum Staat im Staate: Vielleicht liege ich falsch, dann korrigiere mich, aber der Islam sieht m.E. keine Trennung von Staat und Religion vor, oder?
Ich mag arabische Gastfreundschaft, ich mag das Alkoholverbot des Islam, alles sehr sinnvoll, aber der politische Islamismus ist gefährlich, genauso wie das Kreuzzugschristentum mancher US-Prediger.
Kommentar von DaRockwilda am 17. Oktober um 15:47 Uhr
@Josef:
“Das ist doch easy, aber schwierig ist es doch, den Leuten des eigenen Kulturkreises Krieg, Terror also gewaltsame Macht wegzupredigen.”
Das will ich nicht bestreiten, und vielleicht war da der JoPaul eine positive Ausnahme, aber weder die Christen die ich persönlich kenne noch der neue Papst Palpatine bekleckern sich dabei mit Ruhm. Aber darum geht es wie gesagt auch nicht. Selbst wenn unsere Pfarrer heilig und die Imame der Teufel persönlich wären, ist das kein Grund von einem Kleidungsstück pauschal auf unterdrückte Frauen zu schließen.
“Daß arabische Mädchen nicht am gemeinsamen Sportunterricht teilnehmen dürfen (wegen der Religion), daß auch Aufklärungsunterricht für sie nicht ok ist…hey, wir haben Schulpflicht in Deutschland und schwimmen gehört dazu.”
In diesem Fall hast du Recht, diese Mädchen würde ich auch nach einem Gespräch mit den Eltern ganz normal als fehlend eintragen. Aber erst wenn die Kreuze in Bayern wieder aus der Schule verbannt sind. Entweder oder, aber nicht eine Religion darf und die andere nicht.
“ine Lehrerin im Staatsdienst ist ein Teil des Staates und da muß man sehr genau schaun,”
Sowohl ich als auch der Kommentar in der TO gibt dieser Suspendierung Recht, mit der selben Argumentation wie du. Dies ist also überhaupt kein Streitfall.
“religiös begründete Abmeldungen vom Unterricht hast Du aber überall”
Richtig, und zwar auch von Atheisten die sich vom Religionsunterricht abmelden. Sollte generell reformiert werden, wenn es um Bio geht hast du natürlich Recht.
“Und ich denke, wir haben in Deutschland ein Problem mit moslemischen Parrallel-Gesellschaften, Zwangsehen”
Es geht hier ja auch nicht um Zwangsehen. Die sind auch nicht zu tolerieren.
“Es geht doch gar nicht um die Frauen, die sich freiwillig verhüllen, sollen sie dich. Es geht um die, die das nichtso freiwillig tun, vielleicht auch es Unwissen.”
Ja und eben hier wird argumentiert, dass vielleicht viel weniger Frauen sich gezwungenermaßen verhüllen als wir denken.
Und das wir das Problem nicht lösen, indem wir eine Religion unter Generalverdacht stellen und unsere halbnackten Frauen als großen Fortschritt herumwedeln.
“aber der politische Islamismus ist gefährlich”
Seh ich genauso, aber da muss man an den Wurzeln anpacken und nicht an den Symptomen. Stichwort USA Israel.
Kommentar von josef primzek am 17. Oktober um 16:14 Uhr
@darockwilda
Ich weiß nicht, ob “unsere” halbnackten Frauen als großer Fortschritt gepredigt werden, von Feministinnen jedenfalls nicht.
Ich stimme Dir natürlich vollkommen zu, daß es nicht angeht, daß eine Religion unter Generalverdacht gestellt werden darf.
Der Punkt ist halt, daß viele Islamausleger meine, frau müßte sich verschleiern / Kopftuch tragen und damit halt schon bei Kindern anfangen.
Da ist halt für mich die Frage, ist das Religionsfreiheit oder Einschränkung der Rechte des Individuums?
Kommentar von josef primzek am 17. Oktober um 16:17 Uhr
@darockwilda:
zum Thema Israel und USA. Mit dem Finger auf andere zeigen ist ja immer easy und die USA als Satan verteufeln noch viel leichter.
Die Frage, ob zuerst die USA böse waren und dann die bösen Islamisten kamen ist müßig, da kann man auch die Frage nach der Henne und dem Ei stellen.
Fakt ist: Durch Schuldzuweisung wird nix besser.
Kommentar von DaRockwilda am 17. Oktober um 17:43 Uhr
“Da ist halt für mich die Frage, ist das Religionsfreiheit oder Einschränkung der Rechte des Individuums?”
Um einen gemeinsamen Nenner zu finden:
Gezwungenermaßen ist es Einschränkung der Rechte, aber freiwillig ist es Religionsausübung. Ich will einfach den Appell aus dem Kommentar wiederholen, man solle doch bitte nicht gleich hinter jedem Schleiher den Zwang vermute. Es geht auch anders.
Und man muss dazu sagen, dass nunnmal in der Debatte in UK Mr. Straw von allen Musliminnen das Abnehmen des Schleihers gefordert hat, und damit auch von denen, die es freiwillig machen. Wie im Kommentar beschrieben wird schon der Schleiher an sich als bösartig und abgrenzend empfunden, und das ist falsch.
Das man Schleiher aufzwingende Männer anprangert, nicht.
Ich würde vielleicht akzeptieren, dass muslimische Kinder ihn tragen müssen bis sie 18 sind, und dann selbst entscheiden dürfen. Aber das sind ja auch nur Detailfragen.
Kommentar von The rael girl 17 am 26. Januar um 13:12 Uhr
ICH VERSTEH NICHT WAS DIE Leute für ein Problem haben wenn welche mit Kopftuch rum laufen und andere nicht?
Jeder hat seinen eigenen KÖRPER UND DARF DAMIT ANSTELLEN WAS ER WILL.Und jeder hat auch seine eigene Religion.Also soll sich jeder gefälligst selbst um sich kümmern…
Beschissen ist es zum Beispiel wenn in manchen Ländern wie an Französichen Schulen verboten ist Kopftuch zu tragen…wen würde es denn stören????????????
Bei einer Cappie würde ich das ja verstehen,ist erstens unhöflich und es stört…aber Kopftuch???????
JEDER SOLL SICH UM SEINE EIGENEN DINGE KÜMMERN!!!!!!!!!