UN-Botschafter John Bolton muss vom Senat bestätigt werden; Regierung versucht Juden zu benutzen
John R. Bolton ist der UNO-Botschafter Amerikas und Unterzeichner im Project For The New American Century.
Paradoxerweise ist Bolton weder “Botschafter” noch dient er Amerika. Er ist viel mehr ein Zerstörer bei der UNO und dient Israel.
Dass Bolton die UNO für überflüssig hält, sagte er selbst zwei Mal mehr oder weniger deutlich. Einmal proklamierte er, “es gibt keine Vereinten Nationen. Es gibt nur so Etwas wie die internationale Gemeinschaft, und die kann nur von Amerika, der einzig verbliebenen Supermacht, angeführt werden.” Ein andermal sagte er “Wenn das Hauptquartier in New York zehn Stockwerke verlieren würde, würde das nicht den kleinsten Unterschied machen.”
Dieser Artikel aus der New York Times schildert Boltons Arbeit bei der UNO.
So berichten sechs verschiedene andere UN-Botschafter aus “Ländern, die sich selber als enge Verbündete der USA betrachten” von einem Zwischenfall im Juni, wo Bolton seine diplomatischen Fähigkeiten unter Beweis stellte:
Die NYT berichtet, dass innerhalb eines Monats mehr als 30 UN-Botschafter, die während den Recherchen zu diesem Artikel befragt wurden, ihren “Unmut über die Arbeit von Bolton” äußerten - obwohl sie alle sein Ziel der reformierten UNO teilen.
Bill Delahunt, demokratischer Abgeordneter und Mitglied in einem Parlamentsausschuss das sich mit der UNO befasst, stellte bei seinem Besuch bei der UNO vor einem Monat “Frustration über und Abneigung gegen das Auftreten der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen” fest.
Edward C. Luck, ein Professor für Internationale Studien an der Universität Columbia, der “die Vereinten Nationen über 30 Jahre lang beobachtet hat, sagt über Boltons Vorgehen: “Seine konfrontativen Taktiken sind für die amerikanischen Ziele überhaupt nicht funktionell.” Kritik an Boltons undiplomatischem Vorgehen äußerte auch William H. Luers, Vorsitzender der “United Nations Association of the United States”. Laut seinen Kollegen “bleibt er Versammlungen oft fern, lässt die anderen Botschafter so im Dunklen über Amerikas Position, nur um dann in letzter Sekunde Änderungen zu fordern und stundenlang durchdiskutierte Punkte wieder auf die Tagesordnung zu setzen.”
Bolton benimmt sich bei den Vereinten Nationen also wie der Elefant im Prozellanladen und bricht sogar mit Amerikas traditionellen Verbündeten. Er ist vermutlich für amerikanische Interessen der schlechteste Botschafter, den man sich vorstellen kann.
Aber deshalb ist er ja auch nicht wirklich der UN-Botschafter Amerikas, sondern neben Dan Gillerman der zweite UN-Botschafter Israels. Bolton legt immer und immer wieder bei israelkritischen Beschlüssen sein Veto ein, und Gillerman weiß das zu schätzen. Er nannte Bolton selber “den zweiten israelischen UN-Botschafter“.
Die “Zionist Organization of America” nannte Bolton “einen der treuesten Freunde Israels.”
Bald aber könnte es mit der Zerstörung der UNO und dem Stiefellecken bei den Zionisten zu Ende sein, denn Bolton muss spätestens Anfang Januar vom Senat wieder bestätigt werden. Hier will ich kurz einhaken, und erklären wie John Bolton überhaupt zum UN-Botschafter wurde. Als Präsident Bush Bolton zuerst für das Amt nominierte, lehnte der Kongress ihn ab - Boltons Einstellung zur UNO war bekannt. Abgelehnt wurde er durch ein so genanntes “filibuster” der Demokraten, eine lange Rede im Senat die den Bestätigungsprozess blockiert. Dieser Widerstand nutzte aber nichts, denn wenig später ging der Senat in die Sommerpause. Und da machte Präsident Bush von dem verfassungsgemäßen Recht des “recess appointment” Gebrauch, dass ihm solange der Senat nicht tagt das Recht gibt, einen “vorläufigen” Beamten zu ernennen. Dieses “recess appointment” muss spätestens bis zum Ende der bis Januar dauernden Sitzung des Senats bestätigt werden.
Auf Grund der negativen Aussagen seiner Kollegen bei der UNO gibt es auch diemal wieder Widerstand gegen die Bestätigung. Der Mehrheitsführer der Republikaner Bill Frist schaut schonmal, ob er im Falle eines Filibusters genügend Stimmen zusammenbringen würde, um das Filibuster zu beenden.
Angesichts des neuerlichen Tauziehens um den Angriffsdiplomaten versucht das Weiße Haus alle Unterstützer Boltons zu mobilisieren. Und wie bereits erläutert, sind das vor Allem die Unterstützer Israels. Und so ruft das Weiße Haus über seinen “”Verbindungsmann für jüdische Belange“, Jay Zeidman, “die wichtigen jüdischen Organisationen in Amerika zur Unterstützung John Boltons” auf.
Die “Zionist Organisation of America” nahm den Aufruf bereits war und “übt Druck auf (die New Yorker) Senatoren Schumer und (Hillary) Clinton aus“, damit sie Bolton diesmal zustimmen.
Wie das Wahlkampfteam um den demokratischen Senator Joe Lieberman versuchen also auch hier Politiker, die weder Logik noch Nutzen auf ihrer Seite haben, die Karte vom Volkszusammenhalt zu spielen. Amerikanische Juden sollen nicht an die Interessen Amerikas denken, die wie beschrieben durch Boltons Art schwer geschädigt werden, sondern an israelische Interessen. Ich hoffe, dass es wie auch im Fall Liebermans genügend Juden in Amerika gibt, die sich von diesem Völkerwahn nicht blenden lassen und nach für sie sinnvollen Maßstäben wählen bzw. ihre Repräsentanten beeinflussen.
Vor Allem sollte man sich überlegen, warum Präsident Bush sich weigert, einen Botschafter zu ernennen, der amerikanische Interessen vertritt ? Welche Macht hat Israel über ihn, dass er trotz allen Widerstands am “zweiten israelischen Botschafter” festhält ?
DaRockwilda
Paradoxerweise ist Bolton weder “Botschafter” noch dient er Amerika. Er ist viel mehr ein Zerstörer bei der UNO und dient Israel.
Dass Bolton die UNO für überflüssig hält, sagte er selbst zwei Mal mehr oder weniger deutlich. Einmal proklamierte er, “es gibt keine Vereinten Nationen. Es gibt nur so Etwas wie die internationale Gemeinschaft, und die kann nur von Amerika, der einzig verbliebenen Supermacht, angeführt werden.” Ein andermal sagte er “Wenn das Hauptquartier in New York zehn Stockwerke verlieren würde, würde das nicht den kleinsten Unterschied machen.”
Dieser Artikel aus der New York Times schildert Boltons Arbeit bei der UNO.
So berichten sechs verschiedene andere UN-Botschafter aus “Ländern, die sich selber als enge Verbündete der USA betrachten” von einem Zwischenfall im Juni, wo Bolton seine diplomatischen Fähigkeiten unter Beweis stellte:
“Mr. Bolton platzte an diesem Tag in eine vollbesetzte Kommiteehalle, holte ein drahtloses Mikrofon hervor und begann damit, Botschaftern aus Entwicklungsländern einen Vortrag über ihre Schwächung eines von ihm vorgelegten Vorschlags zur Reform der Führungseben der Vereinten Nationen zu halten. Als er endlich zur Ruhe gebracht werden konnte, warf er die Hänge und sagte “so viel zu den Bestrebungen etwas neues zu probieren”"
Die NYT berichtet, dass innerhalb eines Monats mehr als 30 UN-Botschafter, die während den Recherchen zu diesem Artikel befragt wurden, ihren “Unmut über die Arbeit von Bolton” äußerten - obwohl sie alle sein Ziel der reformierten UNO teilen.
Bill Delahunt, demokratischer Abgeordneter und Mitglied in einem Parlamentsausschuss das sich mit der UNO befasst, stellte bei seinem Besuch bei der UNO vor einem Monat “Frustration über und Abneigung gegen das Auftreten der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen” fest.
Edward C. Luck, ein Professor für Internationale Studien an der Universität Columbia, der “die Vereinten Nationen über 30 Jahre lang beobachtet hat, sagt über Boltons Vorgehen: “Seine konfrontativen Taktiken sind für die amerikanischen Ziele überhaupt nicht funktionell.” Kritik an Boltons undiplomatischem Vorgehen äußerte auch William H. Luers, Vorsitzender der “United Nations Association of the United States”. Laut seinen Kollegen “bleibt er Versammlungen oft fern, lässt die anderen Botschafter so im Dunklen über Amerikas Position, nur um dann in letzter Sekunde Änderungen zu fordern und stundenlang durchdiskutierte Punkte wieder auf die Tagesordnung zu setzen.”
Bolton benimmt sich bei den Vereinten Nationen also wie der Elefant im Prozellanladen und bricht sogar mit Amerikas traditionellen Verbündeten. Er ist vermutlich für amerikanische Interessen der schlechteste Botschafter, den man sich vorstellen kann.
Aber deshalb ist er ja auch nicht wirklich der UN-Botschafter Amerikas, sondern neben Dan Gillerman der zweite UN-Botschafter Israels. Bolton legt immer und immer wieder bei israelkritischen Beschlüssen sein Veto ein, und Gillerman weiß das zu schätzen. Er nannte Bolton selber “den zweiten israelischen UN-Botschafter“.
Die “Zionist Organization of America” nannte Bolton “einen der treuesten Freunde Israels.”
Bald aber könnte es mit der Zerstörung der UNO und dem Stiefellecken bei den Zionisten zu Ende sein, denn Bolton muss spätestens Anfang Januar vom Senat wieder bestätigt werden. Hier will ich kurz einhaken, und erklären wie John Bolton überhaupt zum UN-Botschafter wurde. Als Präsident Bush Bolton zuerst für das Amt nominierte, lehnte der Kongress ihn ab - Boltons Einstellung zur UNO war bekannt. Abgelehnt wurde er durch ein so genanntes “filibuster” der Demokraten, eine lange Rede im Senat die den Bestätigungsprozess blockiert. Dieser Widerstand nutzte aber nichts, denn wenig später ging der Senat in die Sommerpause. Und da machte Präsident Bush von dem verfassungsgemäßen Recht des “recess appointment” Gebrauch, dass ihm solange der Senat nicht tagt das Recht gibt, einen “vorläufigen” Beamten zu ernennen. Dieses “recess appointment” muss spätestens bis zum Ende der bis Januar dauernden Sitzung des Senats bestätigt werden.
Auf Grund der negativen Aussagen seiner Kollegen bei der UNO gibt es auch diemal wieder Widerstand gegen die Bestätigung. Der Mehrheitsführer der Republikaner Bill Frist schaut schonmal, ob er im Falle eines Filibusters genügend Stimmen zusammenbringen würde, um das Filibuster zu beenden.
Angesichts des neuerlichen Tauziehens um den Angriffsdiplomaten versucht das Weiße Haus alle Unterstützer Boltons zu mobilisieren. Und wie bereits erläutert, sind das vor Allem die Unterstützer Israels. Und so ruft das Weiße Haus über seinen “”Verbindungsmann für jüdische Belange“, Jay Zeidman, “die wichtigen jüdischen Organisationen in Amerika zur Unterstützung John Boltons” auf.
Die “Zionist Organisation of America” nahm den Aufruf bereits war und “übt Druck auf (die New Yorker) Senatoren Schumer und (Hillary) Clinton aus“, damit sie Bolton diesmal zustimmen.
Wie das Wahlkampfteam um den demokratischen Senator Joe Lieberman versuchen also auch hier Politiker, die weder Logik noch Nutzen auf ihrer Seite haben, die Karte vom Volkszusammenhalt zu spielen. Amerikanische Juden sollen nicht an die Interessen Amerikas denken, die wie beschrieben durch Boltons Art schwer geschädigt werden, sondern an israelische Interessen. Ich hoffe, dass es wie auch im Fall Liebermans genügend Juden in Amerika gibt, die sich von diesem Völkerwahn nicht blenden lassen und nach für sie sinnvollen Maßstäben wählen bzw. ihre Repräsentanten beeinflussen.
Vor Allem sollte man sich überlegen, warum Präsident Bush sich weigert, einen Botschafter zu ernennen, der amerikanische Interessen vertritt ? Welche Macht hat Israel über ihn, dass er trotz allen Widerstands am “zweiten israelischen Botschafter” festhält ?
DaRockwilda
Kommentar von Ice am 27. Juli um 19:41 Uhr
Eine ganz, ganz große Sauerei, mehr gibt es dazu einfach nicht zu sagen…
Außer vielleicht eines noch: typisch Amerika unter G.W.Bush
Kommentar von Jurgen B. Richter am 21. September um 02:09 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebes Team,
wer kennt die Mail-Adresse von diesem Bolton ???
Ich möchte diesem speichelleckendem Arschloch
ein paar passende Zeilen zukommen lassen.
Bzgl. Stand und Aussage von Ihm vom 20.09.06..
( UNO - Hugo Chavez )
bitte um baldmöglichste Antwort,
mfg
Jurgen Bernd Richter
Kommentar von Jurgen B. Richter am 21. September um 02:41 Uhr
Da ja in den letzten Reihen der Nationen
(mit grösstem Respect und Gott verzeih mir )
schon einmal aufgemuckt wird, wenn die göttlichen
USA´s von Sanktionen,Strafen,befreien von Terror
u.s.w. sprechen,träume ich wie ein verschlafenes
Kind vor dem Weihnachtsbaum, davon was wohl die
ame. Bürger denken, wenn die Medien einmal
wahrheitsgemäss berichten würden, “”" wenn unsere
Regierung so weiter macht, werden wir Strafen,
Sanktionen und womöglich Krieg im eigenem Lande
ausgesetzt”"”.
Zu bedenken sei momentan::
Neugründung der UNO
Währung der OPEC wird der EURO
Asien besteht auf Autorität ( Handelsvolumen )
Afrika besteht auf int. Importkontrolle (Giftmüll)
Also denke ich, nur weiter so Uncle Sam
Ein kleines Denken
J.B.Richter
Kommentar von DaRockwilda am 21. September um 11:09 Uhr
Hallo Jürgen,
auf der HP der US-Delegation bei der UNO steht nur die E-Mail-Adresse des Sprechers, nicht von Bolton persönlich:
usunpublicaffairs@state.gov