“Westliche” Doppelmoral oder: Warum wurde der Kosovo geschützt, Libanon aber nicht ?
Am 23. März 1999 gab der britische Premierminister Tony Blair eine emotionsgeladene Rede vor dem britischen Unterhaus. Darin beschrieb er Greueltaten, die sich zu der Zeit in einem anderen Land abspielten.
Er beschrieb die Lage in dem Land folgendermaßen (Auszüge):
Bei dieser Rede ging es damals natürlich um den Kosovo und die Unterdrückung durch serbische Truppen. Diese Rede (wie auch die des deutschen Verteidigungsministers Scharping) erzielten ihre emotionale Wirkung, und ein Waffengang der NATO wurde bald beschlossen.
Eine Rede über die heutige Lage im Nahen Osten müsste ähnlich lauten:
“”Mindestens 650.000 Menschen sind im Libanon auf der Flucht“, das sind mehr als 15% der Bevölkerung. “Derzeit ist der Libanon ein Trümmerhaufen, schlimmer als im Bürgerkrieg vor 20 Jahren“. Familien werden auseinandergerissen und aus ihren Häusern vertrieben.
Wir müssen handeln. Wir müssen handeln, um tausende unschuldige Männer, Frauen und Kinder vor einer humanitären Katastrophe und dem Tod zu bewahren. Um die Stabilität in der Region aufrecht zu erhalten.
Wir müssen auch deshalb handeln, weil wir aus bitterer Erfahrung wissen dass Instabilität und Bürgerkrieg in einem Teil der Region unaufhaltbar auf die gesamte Region überschlägt. Es könnte leicht zu einer ausgewachsenen Konfrontation zwischen Israel und Syrien und dem Iran kommen. Andere unerwartete Konsequenzen wie ein türkischer Angriff auf die Kurden im Nordirak wären nicht zu verhindern.
Wir haben allen Menschen ein ziemlich klares Versprechen gegeben. Wir haben ihnen gesagt, dass wir sie “vor der Geißel des Krieges bewahren” werden. Jetzt wegzusehen würde nicht nur die Glaubwürdigkeit der Welt zerstören, viel mehr würde es einen Vertrauensbruch mit tausenden unschuldigen Zivilisten bedeuten, die nur in Frieden leben wollen und die uns beim Wort nahmen.”
Die Lage im Libanon durch den israelischen Angriffskrieg ist mindestens so schlimm wie die Lage damals im Kosovo durch den serbischen Angriffskrieg.
Jetzt werden vielleicht einige sagen “aber Israel reagiert doch nur auf die Angriffe der Hisbollah”. Abgesehen davon, dass die Hisbollah “in großem Maße” aus israelischen Geheimdienstlern besteht, die von ihr gefangengenommenen israelischen Soldaten sich auf libanesischem Staatsgebiet befanden und ihre Raketen praktisch nichts treffen, ist das natürlich richtig.
Aber genauso richtig ist, dass damals die serbische Armee nur reagierte, und zwar auf Angriffe der albanischen Terrororganisation UCK.
Die UCK wurde zwar später eine Verbündete der NATO gegen die Serben, aber davor war es eine Terrororganisation, die albanische Gebiete ethnisch von Serben säuberte. Ich zitiere:
Dies ist ein Auszug aus der Anklageschrift des internationalen Strafgerichtshofs gegen die Anführer der UCK.
Aber wäre damals Tony Blair, Rudolf Scharping oder sonst irgendein NATO-Schreibtischkommandant auf die Idee gekommen, von einem serbischen “Recht auf Selbstverteidigung” zu sprechen ? Hätte jemand gesagt, “das serbische Existenzrecht” stehe außer Frage ?
Selbstverständlich nicht.
Und so wurde Serbien dafür mit einer Bombardierung durch die NATO bestraft, dass es sich gegen terroristische Unabhängigkeitskämpfer wehrte. Israel wehrt sich jetzt auch nur gegen eine terroristische Unabhängigkeitsbewegung, aber diesmal ist es anscheinend in Ordnung. Dabei lässt sich schon auf den ersten Blick erkennen, dass die Vergehen Israels heute mindestens so schlimm sind wie die der Serben damals:
Die Hisbollah betreibt keine ethnische Säuberung und greift auch keine Flüchtlingscamps an.
Serbien hat weder Weißen Phosphor eingesetzt, UNO-Mitarbeiter mit lasergelenkten Bomben getötet, Krankenwagen zerbombt, Hilfslieferungen bombardiert, öffentlich die eigene Anwendung von “unverhältnissmäßiger Gewalt” gefeiert, Kirchen zerstört noch unbeteiligte Ausländer getötet.
Es ist völlig irrelevant wie man persönlich zur Hisbollah steht. Man muss sie ja nicht gleich zu Verbündeten machen wie die UCk damals. Aber man muss die libanesische Bevölkerung vor der israelischen Armee schützen, so wie man damals die kosovarische vor der serbischen Armee geschützt hat.
Dass es für das Leid der Libanesen keine ähnlich emotionale Reden der diversen Regierungschefs, auch der deutschen, beweist die unsägliche Doppelmoral des so genannten “Westens”. Nach dem offensichtlichen Stillhalten trotz israelischer Kriegsverbrechen wird man zukünftige Sonntagsreden von den eigenen Werten und Humanität nicht mehr ernst nehmen können. Der Großteil der westlichen Regierungen hat ein für allemal gezeigt, dass das Völkerrecht nichts wert ist und nur herangezogen wird, wenn es den eigenen Interessen dient.
DaRockwilda
Er beschrieb die Lage in dem Land folgendermaßen (Auszüge):
“Eine Viertel Million (Zivilisten), mehr als 10% der Bevölkerung, sind jetzt wegen der Unterdrückung durch (Streitkräfte) obdachlos. Alleine gestern wurden 5.000 Menschen aus (einer Gegend) aus ihren Dörfern vertrieben. Familien werden auseinandergerissen und aus ihren Häusern vertrieben.
Wir müssen handeln: Wir müssen handeln, um tausende unschuldige Männer, Frauen und Kinder vor einer humanitären Katastrophe und dem Tod (…) zu bewahren. Um die Stabilität in (der Region) aufrecht zu erhalten.
Wir (müssen) auch deshalb handeln, weil wir aus bitterer Erfahrung wissen dass (…) Instabilität und Bürgerkrieg in einem Teil (der Region) unaufhaltbar auf die gesamte Region überschlägt.
(…) wir haben den (betroffenen) Menschen ein ziemlich klares Versprechen gegeben. Wir haben ihnen (…) gesagt, dass wir die brutale Unterdrückung einer zivilen Bevölkerung nicht tolerieren werden. Jetzt wegzusehen würde nicht nur die Glaubwürdigkeit der NATO zerstören, viel mehr würde es einen Vertrauensbruch mit tausenden unschuldigen Zivilisten bedeuten, die nur in Frieden leben wollen und die uns beim Wort nahmen.”
Bei dieser Rede ging es damals natürlich um den Kosovo und die Unterdrückung durch serbische Truppen. Diese Rede (wie auch die des deutschen Verteidigungsministers Scharping) erzielten ihre emotionale Wirkung, und ein Waffengang der NATO wurde bald beschlossen.
Eine Rede über die heutige Lage im Nahen Osten müsste ähnlich lauten:
“”Mindestens 650.000 Menschen sind im Libanon auf der Flucht“, das sind mehr als 15% der Bevölkerung. “Derzeit ist der Libanon ein Trümmerhaufen, schlimmer als im Bürgerkrieg vor 20 Jahren“. Familien werden auseinandergerissen und aus ihren Häusern vertrieben.
Wir müssen handeln. Wir müssen handeln, um tausende unschuldige Männer, Frauen und Kinder vor einer humanitären Katastrophe und dem Tod zu bewahren. Um die Stabilität in der Region aufrecht zu erhalten.
Wir müssen auch deshalb handeln, weil wir aus bitterer Erfahrung wissen dass Instabilität und Bürgerkrieg in einem Teil der Region unaufhaltbar auf die gesamte Region überschlägt. Es könnte leicht zu einer ausgewachsenen Konfrontation zwischen Israel und Syrien und dem Iran kommen. Andere unerwartete Konsequenzen wie ein türkischer Angriff auf die Kurden im Nordirak wären nicht zu verhindern.
Wir haben allen Menschen ein ziemlich klares Versprechen gegeben. Wir haben ihnen gesagt, dass wir sie “vor der Geißel des Krieges bewahren” werden. Jetzt wegzusehen würde nicht nur die Glaubwürdigkeit der Welt zerstören, viel mehr würde es einen Vertrauensbruch mit tausenden unschuldigen Zivilisten bedeuten, die nur in Frieden leben wollen und die uns beim Wort nahmen.”
Die Lage im Libanon durch den israelischen Angriffskrieg ist mindestens so schlimm wie die Lage damals im Kosovo durch den serbischen Angriffskrieg.
Jetzt werden vielleicht einige sagen “aber Israel reagiert doch nur auf die Angriffe der Hisbollah”. Abgesehen davon, dass die Hisbollah “in großem Maße” aus israelischen Geheimdienstlern besteht, die von ihr gefangengenommenen israelischen Soldaten sich auf libanesischem Staatsgebiet befanden und ihre Raketen praktisch nichts treffen, ist das natürlich richtig.
Aber genauso richtig ist, dass damals die serbische Armee nur reagierte, und zwar auf Angriffe der albanischen Terrororganisation UCK.
Die UCK wurde zwar später eine Verbündete der NATO gegen die Serben, aber davor war es eine Terrororganisation, die albanische Gebiete ethnisch von Serben säuberte. Ich zitiere:
“Nach dem 24. März 2004 begann die (UCK) (…) eine systematische Kampagne zur erlangung der Kontrolle über die Gegend zwischen den Dörfern Glodjane, Decani, Dubrava, Rznic, Ratis und Dasinovac, um dort lebende ethnische Serben aus ihren Dörfern zu vertreiben. (Die UCK) startete auch weiterhin Angriffe gegen das Flüchtlingscamp Babaloc nahe Decani. Dieses Camp war schon seit 1997 Ziel ähnlicher Angriffe der UCK.”
Dies ist ein Auszug aus der Anklageschrift des internationalen Strafgerichtshofs gegen die Anführer der UCK.
Aber wäre damals Tony Blair, Rudolf Scharping oder sonst irgendein NATO-Schreibtischkommandant auf die Idee gekommen, von einem serbischen “Recht auf Selbstverteidigung” zu sprechen ? Hätte jemand gesagt, “das serbische Existenzrecht” stehe außer Frage ?
Selbstverständlich nicht.
Und so wurde Serbien dafür mit einer Bombardierung durch die NATO bestraft, dass es sich gegen terroristische Unabhängigkeitskämpfer wehrte. Israel wehrt sich jetzt auch nur gegen eine terroristische Unabhängigkeitsbewegung, aber diesmal ist es anscheinend in Ordnung. Dabei lässt sich schon auf den ersten Blick erkennen, dass die Vergehen Israels heute mindestens so schlimm sind wie die der Serben damals:
Die Hisbollah betreibt keine ethnische Säuberung und greift auch keine Flüchtlingscamps an.
Serbien hat weder Weißen Phosphor eingesetzt, UNO-Mitarbeiter mit lasergelenkten Bomben getötet, Krankenwagen zerbombt, Hilfslieferungen bombardiert, öffentlich die eigene Anwendung von “unverhältnissmäßiger Gewalt” gefeiert, Kirchen zerstört noch unbeteiligte Ausländer getötet.
Es ist völlig irrelevant wie man persönlich zur Hisbollah steht. Man muss sie ja nicht gleich zu Verbündeten machen wie die UCk damals. Aber man muss die libanesische Bevölkerung vor der israelischen Armee schützen, so wie man damals die kosovarische vor der serbischen Armee geschützt hat.
Dass es für das Leid der Libanesen keine ähnlich emotionale Reden der diversen Regierungschefs, auch der deutschen, beweist die unsägliche Doppelmoral des so genannten “Westens”. Nach dem offensichtlichen Stillhalten trotz israelischer Kriegsverbrechen wird man zukünftige Sonntagsreden von den eigenen Werten und Humanität nicht mehr ernst nehmen können. Der Großteil der westlichen Regierungen hat ein für allemal gezeigt, dass das Völkerrecht nichts wert ist und nur herangezogen wird, wenn es den eigenen Interessen dient.
DaRockwilda
Kommentar von Ice am 27. Juli um 19:37 Uhr
“Serbien hat weder Weißen Phosphor eingesetzt, UNO-Mitarbeiter mit lasergelenkten Bomben getötet, Krankenwagen zerbombt, Hilfslieferungen bombardiert, öffentlich die eigene Anwendung von “unverhältnissmäßiger Gewalt” gefeiert, Kirchen zerstört noch unbeteiligte Ausländer getötet.”
Das stimmt nicht ganz, besonders Kirchen wurde doch einige zerstört. Auch wurden hin und wieder UN Mitarbeiter angegriffen. Und noch hat man keine Massengräber von umgebrachten Libanesen gefunden, und das wird man wohl auch nicht. Der Anti-Terror-Kampf der Serben war schon eine ethnischer Säuberung und Genozid eines bedeutend größeren Maßstabes. Das Ausmaß der Schäden im Libanon und die Zahl der Flüchtlinge mag natürlich höher sein. Und du hast auch sehr Recht, was die Beurteilung der Lage durch den Westen angeht. Es ist einfach so, dass sich die Industrieländer um ihre “Lieblinge” kümmern und bei den anderen ist das alles nicht so wichtig. Das ist eindeutig eine Doppelmoral… Und es sollte wirklich mehr Leute geben die (wie du
) solche Reden auf den Libanon schwingen…
Kommentar von Grail am 27. Juli um 20:04 Uhr
Ich verfolge den Blog nun seit 2 Wochen und bin überrascht der guten Berichte wegen.
Kommentar von Hans am 27. Juli um 20:43 Uhr
Diese Doppelmoral ist auch heute noch ganz aktuell, weil die Türkei in den Nordirak einmaschieren willen um der Terrorgruppe PKK anzugreifen. Die Amis sind natürlich dagegen. Israel hat ein Selbstverteidigungsrecht aber andere Länder dürfen sich gegen Terroristen nicht wehren.
Kommentar von DaRockwilda am 28. Juli um 16:11 Uhr
@Frieder:
“besonders Kirchen wurde doch einige zerstört. Auch wurden hin und wieder UN Mitarbeiter angegriffen”
Das will ich erstmal nicht abstreiten, nur ist die Frage ob das vor oder nach dem NATO-Angriff geschah ?
“Und noch hat man keine Massengräber von umgebrachten Libanesen gefunden”
Das ist nur halb richtig. Es gibt schon Massengräber, die von den Libanesen angelegt werden mussten weil in dem Bombenhagel ja weder Leichenwagen noch Krankenwagen sicher ist:
“Soldiers laid 72 coffins in two trenches, a mass grave for victims of the Israeli bombardment. Elsewhere, mounds of rubble sat undisturbed; rescue workers were too fearful of missiles to search for bodies”
http://seattlepi.nwsource.com/.....South.html
Kommentar von jts am 2. August um 02:49 Uhr
obwohl ich die von dir angeprangerte existierende doppelmoral durchaus nicht abstreiten würde, geht es doch hier trotzdem um völlig unterschiedliche sachverhalte:
die serben, kosovaren, albaner und wie sie alle heissen “streiten” sich über territoriale fragen: es gibt ein stück land und sie konnten / können sich nicht einigen, wie sie es untereinander aufteilen - und wurden über diesem konflikt zu barbaren. und zwar alle miteinander, die einen wie die anderen.
da war es irgendwie mehr oder weniger naheliegend, dass sich die internationale staatengemeinschaft da einmischt, auf den tisch haut und sagt “jetzt mal jeder in seine ecke und WIR regeln das”.
das würde ich vielleicht auch gerade noch so für die israelis und die palästinenser gelten lassen.
aber im libanon/israel konflikt geht es doch darum, dass eine terrorgruppe (die zwar als INSTITUTION im libanon teil des staates darstellt, deren RADIKALER, ALSO TERRORISTISCHER flügel aber vor allem vom ausland, also syrien/iran aus unterstützt und instrumentalisiert wird) ganz generell israel AUSLÖSCHEN will. und das ist bildlich gemeint. vernichten, ausmerzen, von der landkarte wischen, ins meer treiben und was da nicht alles für ausdrücke verwendet werden. das allein muss man sich bitteschön mal vor augen halten…
nun könnte also die UNO/NATO/USA/Frau Merkel oder wer auch immer entscheiden, im extrem-fall bomben auf israel zu werfen (und das ist es ja anscheinend, was du mit der darstellung der analogie zum kosovo wohl nahelegst..?), bzw. eben versuchen, dem ganzen bomben einhalt zu gebieten, aber was wäre dadurch gewonnen?
es gibt da kein land zu verteilen oder zumindest die möglichkeit, jeden auf seine seite des spielfeldes zu verweisen und damit ruhe zu schaffen.
sobald die friedenstruppen wieder abzögen, würden eben die nächsten autobomben hochgehen, die nächsten raketen fliegen usw.
es sei denn vielleicht, der staat israel würde tatsächlich nach badem-württemberg verlegt, wie es herr ahmadinedschad vorschlägt.
aber wäre das nicht auch ein wenig unpraktikabel…?
Kommentar von Mario Starken am 5. August um 16:01 Uhr
Mal sehen was passieren würde, wenn bei uns die Raketen von Terroristen einschalgen würden. Wenn diese Terroristen dann alle samt Holländer, Belgier, Österreicher oder was weis ich wären und deren Staaten sie decken… Wenn Sie abends die Raketen abfeuern und tagsüber im Garten arbeiten, sie unsere Grenzsoldaten beschießen, unsre Kinder töten und uns deutsche von der Landkarte streichen wollten… was dann?
Im Kosovo ging es um etwas ganz anders. Ausserdem war der Krieg der NATO dort Völkerrechtswidrig!
Kommentar von DaRockwilda am 5. August um 16:22 Uhr
Ich denke nicht dass hier Raketen einschlagen würden, weil Deutschland schließlich nicht Teile Hollands, Belgiens… besetzt.
Kommentar von rht am 5. August um 16:32 Uhr
Also ich bin der Meinung, dass die Besetzung der Palästinensergebiete weder der Anfang des bewaffneten Problems ist, noch dessen Ende sein könnte.
Und wenn Israel nur so groß wäre wie Tel-Aviv, ein Stadtstaat, die angrenzenden Staaten würden trotzdem mit allen Mitteln versuchen, es zu vernichten.
Aus Prinzip. Das sollten wir langsam wissen…
Kommentar von DaRockwilda am 6. August um 12:46 Uhr
@RHT:
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Hamas und Hisbollah den Kampf deshalb nicht aufgeben würden. Aber sie würden einen Großteil der Unterstützung unter der Bevölkerung verlieren. Denn nur die wenigsten Araber wollen von Haus aus die Vernichtung Israels.
Und wie ich bereits in dem Existenzrechtsartikel angedeutet habe, geht es auch darum dass Israel nach so einem Rückzug auch wieder moralisch unterstützenswerter wäre. Auch für Deutschland.