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BP: Ex-Mitarbeiter gesteht Preismanipulation bei Gas ein

Erdölkonzerne wurden schon dabei erwischt wie sie die Benzinpreise absichtlich hochgehalten hatten, indem sie das Angebot künstlich verknappten.

Jetzt hat ein ehemaliger Mitarbeiter von British Petroleum sich schuldig bekannt, ähnliche Manipulationen am Erdgasmarkt getätigt zu haben.

Dennis Abbot aus Houston könnte dafür fünf Jahre ins Gefängnis kommen und zusätzlich eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar bezahlen. Er erklärte sich bereit, mit den Behörden zu kooperieren. Das ist in dem Fall die dafür zuständige Regulierungsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die jetzt gegen Abbots früheren Arbeitgeber BP Products North America ermitteln.

2004 stiegen die Preise für Erdgas in Amerika mehr als 40%, und die Behörden sind der Ansicht, dass “dies nur unter den normalen Einflüssen von Angebot und Nachfrage nicht passiert wäre”.
Die Behörden schließen aus den Angaben von Abbot, dass BP massiv Erdgasvorräte aufgekauft habe bis die Firma fast 90% des Marktes kontrollierte. Dann habe die Firma die aufgekauften Erdgasvorräte dem Markt vorenthalten, damit der Preis für Erdgas steigt.

Solche Aussagen sollte man sich in Erinnerung rufen, wenn die großen Energiekonzerne die hohen Preise auf die steigende Nachfrage schieben - als könnten sie nichts dafür.

DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Donnerstag, den 29. Juni 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Wirtschaft eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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