Wenn der Irak so frei und demokratisch ist, warum wandern dann so viele Iraker aus ?
Bei seinem kurzen Überaschungsbesuch zeichnete Präsident Bush einmal mehr ein grotesk verfälschtes Bild von der Lage im Kriegsversehrten Zweistromland. Der Besuch in Baghdad sei für ihn “inspirierend” gewesen, weil er dort die “Hauptstadt eines freien und demokratischen Irak” gesehen hätte.
Unglücklicherweise können die Menschen vor Ort, die Iraker, diesem Optimismus nicht beipflichten. Die Männer und Frauen und Kinder, die im Gegensatz zum Oberbefehlshaber am Schreibtisch Bush die täglichen Bombenschrapnelle und Gewehrkugeln am eigenen Leib spüren müssen, sehen für sich keine Zukunft in dem Land. Vielen von ihnen ging es unter der Herrschaft von Saddam Hussein besser, und die seit der Invasion aufgebaute islamistische Regierung bietet der Bevölkerung weder Freiheit noch Sicherheit, auch wenn das Herr Bush gern so hätte.
Angesichts dieser Umstände wandern die Iraker also lieber aus. So flohen 2005 circa 900.000 Iraker aus dem Land, die meisten davon nach Jordanien und nach Syrien. Wenn der Irak tatsächlich so frei und demokratisch ist, muss man sich doch wundern warum die Leute lieber in monarchisch regierte und chaotische Nachbarländer fliehen.
Wenn es Grund zur Hoffnung im Irak gäbe, dann würden die Menschen auch bleiben. Ich denke sie können die Situation dort am besten einschätzen, und ihre Fluchtbemühungen sprechen Bände.
Währen also der Irak im Chaos versinkt, lehnt der inspirierte Präsident einen Truppenabzug weiterhin kategorisch ab. Zu wichtig sei die Mission für die Freiheit der Welt.
Angesichts des neuen Meilensteins von 2.500 getöteten US-Soldaten äußerte Bush auch sein Mitgefühl für die Angehörigen: “Präsident Bush fühlt den Schmerz tief (in sich), den die Familien ertragen müssen”, ließ er über seinen Pressesprecher Tony Snow verlauten.
Wenn die Mission so wichtig ist und Bush sich so um das Wohlergehen der Soldaten sorgt, muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er nicht seine beiden Töchter mit in den Irak schickt. Für den Kampf für die Freiheit lohnt es sich doch schließlich zu sterben, und die Marines, von denen keiner weiß ob er der nächste Tote ist, könnten jede Hilfe gebrauchen.
Ich erinnere mich an eine Szene aus Michael Moores Fahrenheit 911, in dem er die Abgeordneten auf Capitol Hill fragt, ob sie Kinder im Irak haben. Haben sie natürlich nicht. Niemand aus der Elite hat Kinder im Krieg, für die Freiheit™ und die Demokratie™ werden lieber Ghettokinder verheizt. Senkt die Arbeitslosenstatistik.
DaRockwilda
Unglücklicherweise können die Menschen vor Ort, die Iraker, diesem Optimismus nicht beipflichten. Die Männer und Frauen und Kinder, die im Gegensatz zum Oberbefehlshaber am Schreibtisch Bush die täglichen Bombenschrapnelle und Gewehrkugeln am eigenen Leib spüren müssen, sehen für sich keine Zukunft in dem Land. Vielen von ihnen ging es unter der Herrschaft von Saddam Hussein besser, und die seit der Invasion aufgebaute islamistische Regierung bietet der Bevölkerung weder Freiheit noch Sicherheit, auch wenn das Herr Bush gern so hätte.
Angesichts dieser Umstände wandern die Iraker also lieber aus. So flohen 2005 circa 900.000 Iraker aus dem Land, die meisten davon nach Jordanien und nach Syrien. Wenn der Irak tatsächlich so frei und demokratisch ist, muss man sich doch wundern warum die Leute lieber in monarchisch regierte und chaotische Nachbarländer fliehen.
Wenn es Grund zur Hoffnung im Irak gäbe, dann würden die Menschen auch bleiben. Ich denke sie können die Situation dort am besten einschätzen, und ihre Fluchtbemühungen sprechen Bände.
Währen also der Irak im Chaos versinkt, lehnt der inspirierte Präsident einen Truppenabzug weiterhin kategorisch ab. Zu wichtig sei die Mission für die Freiheit der Welt.
Angesichts des neuen Meilensteins von 2.500 getöteten US-Soldaten äußerte Bush auch sein Mitgefühl für die Angehörigen: “Präsident Bush fühlt den Schmerz tief (in sich), den die Familien ertragen müssen”, ließ er über seinen Pressesprecher Tony Snow verlauten.
Wenn die Mission so wichtig ist und Bush sich so um das Wohlergehen der Soldaten sorgt, muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er nicht seine beiden Töchter mit in den Irak schickt. Für den Kampf für die Freiheit lohnt es sich doch schließlich zu sterben, und die Marines, von denen keiner weiß ob er der nächste Tote ist, könnten jede Hilfe gebrauchen.
Ich erinnere mich an eine Szene aus Michael Moores Fahrenheit 911, in dem er die Abgeordneten auf Capitol Hill fragt, ob sie Kinder im Irak haben. Haben sie natürlich nicht. Niemand aus der Elite hat Kinder im Krieg, für die Freiheit™ und die Demokratie™ werden lieber Ghettokinder verheizt. Senkt die Arbeitslosenstatistik.
DaRockwilda