“Unter Saddam war es besser als jetzt”
Es macht ein Land nicht besser, dass man es in Grund und Boden bombt und dann sagt “Jetzt werdet mal demokratisch”.
Dass die Demokratie in Afghanistan noch nicht so ganz das Wahre ist, sieht man daran dass die Verfassung die Scharia als oberstes Recht ansieht. Sichtbar wurde das vor Allem in der kürzlich abgewendeten Exekution eines wegen seinem Glauben eingesperrten Christen.
Nur weil sie jetzt Präsident sind und nicht mehr Diktator, werden radikale Gläubige (aller Glaubensrichtungen) nicht auf einmal zu guten Herrschern.
Im Irak sieht die Lage ähnlich aus. Man hat den autoritären Herrscher Saddam Hussein, der bekanntlich keine Massenvernichtungswaffen besaß (und Bush wusste es), gestürzt. Nach einer provisorischen Übergangsregierung wurden halbfreie Wahlen abgehalten, und eine Abgeordnetenkammer samt Regierung gewählt. Doch teils wegen diesen gewählten Repräsentanten und teils wegen den immer noch anwesenden Besatzern ist die Lage für viele Menschen keinen Deut besser geworden, seit Saddam gestürzt wurde.
Für Christen ist es, wie in Afghanistan, heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Die London Times schrieb am 10. September letzten Jahres, dass sich Vertreter der irakischen Christen verzweifelt an Englands Regierung wendeten. Nach ihren Angaben flohen zu der Zeit pro Monat 30.000 Christen aus dem Land, weil sie die drohende Rechtsprechung nach der Scharia fürchteten.
Schon bald wurden Christen für ihren Glauben drangsaliert, so zum Beispiel christliche Geschäftsmänner und Barbiere, die den christlichen Kunden den Bart abschnitten.
Als dann nach den ersten Wahlen die Übergangsregierung eingesetzt wurde, war kein Christ unter den Amtsträgern, genausowenig wie unter jenen die die neue Verfassung entwarfen.
Die Christen berichten auch, wie vergleichsweise gut sie es unter Diktator Saddam hatten. Dieser verstaatlichte zwar 1971 ihre christlichen Schulen, tolerierte aber sie und die Ausübung der “anderen” Religion. Zudem ernannte er Tariq Aziz, einen Christen, zu seinem Vizepremierminister.
Für Schwule ist es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Mehrere Schwulenmagazine und -websites sowie Democracy Now berichten von einem Aufruf des Lokalmatadors und Großajatollah Ali al-Sistanis. Dieser rief anscheinend auf seiner Webiste zum Mord an Schwulen auf, und die ihm treuen Badr-Brigaden machten sich ans Werk.
Für Akademiker und Intellektuelle ist es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Der englische New Statesman zitiert letzten September die “Union of Iraqi Lecturers”, nach deren Angaben seit dem Sturz Saddams über 200 Professoren ermordet wurden. Darunter ein Präsident einer Universität und mehrere Fakultätsdekane.
Der Professorenverband beklagt, dass seit der Besatzung des Landes die “Kontrolle, Einschüchterung und sogar Ermordung von Intellektuellen” “mehr oder weniger systematisch” geworden ist.
Zuerst wurden die Akademiker von der Provisionsregierung der Besatzer aus ihren Posten entfernt, wer sie dann ermordet hat kann niemand genau sagen. Entweder sind es religiöse Fundamentalisten islamischer Glaubensrichtungen, die die Gesellschaft primitiv halten wollen, oder der israelische Mossad, dem auch an der Errichtung eines weiteren Gottes- und Terroristenstaates gelegen ist.
Für Frauen ist es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Zu diesem Schluss kommt nicht nur die vermutliche nächste Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, sondern auch die “Organisation of Women’s Freedom in Iraq“. Frauen leiden natürlich unter den gleichen Problemen wie Christen, also unter der Einführung der Scharia als Rechtsgrundlage.
Unter Saddam konnten die Frauen laut der Organisation “arbeiten gehen, eine Universität besuchen, und vor einem Zivilgericht verheiratet und geschieden werden.”
Allen Menschen geht es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Laut John Pace, bis letzten Februar Direktor des Menschenrechtsbüros der United Nations Assistance Mission for Iraq, wächst die Zahl der Fälle von Folter und Lynchjustiz von Tag zu Tag sprunghaft an.
Dabei zwingen sowohl regierungsnahe Milizen als auch Widerständler die Bestattungsunternehmer, den Ursachen des Todes nicht weiter auf den Grund zu gehen.
Pace meint, dass unter Saddam ein weitaus kleinerer Teil der Bevölkerung Opfer tödlicher Gewalt war als jetzt. “Wenn man unter Saddam sein Grundrecht auf Freiheit der Meinung und der Gedanken aufgegeben hat, war wenigstens die physische Unversehrtheit gesichert. Jetzt nicht mehr”.
So wie Pace das beschreibt, passt Saddam genau in die Kategorie der “autoritären” Herrscher, im Kontrast zu den “totalitären” Herrschern wie Hitler oder Stalin.
Einem autoritären Herrscher wie Saddam reicht es, dass niemand seine Herrschaft in Frage stellt. Ansonsten können die Menschen so ziemlich tun und lassen was sie wollen.
Dies sichert Saddam und seiner herrschenden Elite die Chance zur weiteren Selbstbereicherung, die von keinem Kontrahenten gestört wird. In diesem Sinne ist ein autoritärer Herrscher nicht zwingend anders als ein demokratisch gewählter.
Saddams Irak war außerdem einer der wenigen entwickelten Staaten der Umgebung, die nicht auf Gottesrecht sondern auf Weltlichem aufgebaut waren.
Es nutzt der Bevölkerung nichts, einen autoritären Herrscher gewaltsam zu entfernen. Einen Herrscher, der der Bevölkerung das Leben augenscheinlich nicht ungemein schwer gemacht hat. Solange, wie im Falle Irak, nur der eine Macht- und Geldvermehrer einem anderen weicht, ist den Menschen nicht geholfen.
DaRockwilda
Dass die Demokratie in Afghanistan noch nicht so ganz das Wahre ist, sieht man daran dass die Verfassung die Scharia als oberstes Recht ansieht. Sichtbar wurde das vor Allem in der kürzlich abgewendeten Exekution eines wegen seinem Glauben eingesperrten Christen.
Nur weil sie jetzt Präsident sind und nicht mehr Diktator, werden radikale Gläubige (aller Glaubensrichtungen) nicht auf einmal zu guten Herrschern.
Im Irak sieht die Lage ähnlich aus. Man hat den autoritären Herrscher Saddam Hussein, der bekanntlich keine Massenvernichtungswaffen besaß (und Bush wusste es), gestürzt. Nach einer provisorischen Übergangsregierung wurden halbfreie Wahlen abgehalten, und eine Abgeordnetenkammer samt Regierung gewählt. Doch teils wegen diesen gewählten Repräsentanten und teils wegen den immer noch anwesenden Besatzern ist die Lage für viele Menschen keinen Deut besser geworden, seit Saddam gestürzt wurde.
Für Christen ist es, wie in Afghanistan, heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Die London Times schrieb am 10. September letzten Jahres, dass sich Vertreter der irakischen Christen verzweifelt an Englands Regierung wendeten. Nach ihren Angaben flohen zu der Zeit pro Monat 30.000 Christen aus dem Land, weil sie die drohende Rechtsprechung nach der Scharia fürchteten.
Schon bald wurden Christen für ihren Glauben drangsaliert, so zum Beispiel christliche Geschäftsmänner und Barbiere, die den christlichen Kunden den Bart abschnitten.
Als dann nach den ersten Wahlen die Übergangsregierung eingesetzt wurde, war kein Christ unter den Amtsträgern, genausowenig wie unter jenen die die neue Verfassung entwarfen.
Die Christen berichten auch, wie vergleichsweise gut sie es unter Diktator Saddam hatten. Dieser verstaatlichte zwar 1971 ihre christlichen Schulen, tolerierte aber sie und die Ausübung der “anderen” Religion. Zudem ernannte er Tariq Aziz, einen Christen, zu seinem Vizepremierminister.
Für Schwule ist es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Mehrere Schwulenmagazine und -websites sowie Democracy Now berichten von einem Aufruf des Lokalmatadors und Großajatollah Ali al-Sistanis. Dieser rief anscheinend auf seiner Webiste zum Mord an Schwulen auf, und die ihm treuen Badr-Brigaden machten sich ans Werk.
Für Akademiker und Intellektuelle ist es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Der englische New Statesman zitiert letzten September die “Union of Iraqi Lecturers”, nach deren Angaben seit dem Sturz Saddams über 200 Professoren ermordet wurden. Darunter ein Präsident einer Universität und mehrere Fakultätsdekane.
Der Professorenverband beklagt, dass seit der Besatzung des Landes die “Kontrolle, Einschüchterung und sogar Ermordung von Intellektuellen” “mehr oder weniger systematisch” geworden ist.
Zuerst wurden die Akademiker von der Provisionsregierung der Besatzer aus ihren Posten entfernt, wer sie dann ermordet hat kann niemand genau sagen. Entweder sind es religiöse Fundamentalisten islamischer Glaubensrichtungen, die die Gesellschaft primitiv halten wollen, oder der israelische Mossad, dem auch an der Errichtung eines weiteren Gottes- und Terroristenstaates gelegen ist.
Für Frauen ist es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Zu diesem Schluss kommt nicht nur die vermutliche nächste Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, sondern auch die “Organisation of Women’s Freedom in Iraq“. Frauen leiden natürlich unter den gleichen Problemen wie Christen, also unter der Einführung der Scharia als Rechtsgrundlage.
Unter Saddam konnten die Frauen laut der Organisation “arbeiten gehen, eine Universität besuchen, und vor einem Zivilgericht verheiratet und geschieden werden.”
Allen Menschen geht es heute schlechter als unter dem Diktator Saddam.
Laut John Pace, bis letzten Februar Direktor des Menschenrechtsbüros der United Nations Assistance Mission for Iraq, wächst die Zahl der Fälle von Folter und Lynchjustiz von Tag zu Tag sprunghaft an.
Dabei zwingen sowohl regierungsnahe Milizen als auch Widerständler die Bestattungsunternehmer, den Ursachen des Todes nicht weiter auf den Grund zu gehen.
Pace meint, dass unter Saddam ein weitaus kleinerer Teil der Bevölkerung Opfer tödlicher Gewalt war als jetzt. “Wenn man unter Saddam sein Grundrecht auf Freiheit der Meinung und der Gedanken aufgegeben hat, war wenigstens die physische Unversehrtheit gesichert. Jetzt nicht mehr”.
So wie Pace das beschreibt, passt Saddam genau in die Kategorie der “autoritären” Herrscher, im Kontrast zu den “totalitären” Herrschern wie Hitler oder Stalin.
Einem autoritären Herrscher wie Saddam reicht es, dass niemand seine Herrschaft in Frage stellt. Ansonsten können die Menschen so ziemlich tun und lassen was sie wollen.
Dies sichert Saddam und seiner herrschenden Elite die Chance zur weiteren Selbstbereicherung, die von keinem Kontrahenten gestört wird. In diesem Sinne ist ein autoritärer Herrscher nicht zwingend anders als ein demokratisch gewählter.
Saddams Irak war außerdem einer der wenigen entwickelten Staaten der Umgebung, die nicht auf Gottesrecht sondern auf Weltlichem aufgebaut waren.
Es nutzt der Bevölkerung nichts, einen autoritären Herrscher gewaltsam zu entfernen. Einen Herrscher, der der Bevölkerung das Leben augenscheinlich nicht ungemein schwer gemacht hat. Solange, wie im Falle Irak, nur der eine Macht- und Geldvermehrer einem anderen weicht, ist den Menschen nicht geholfen.
DaRockwilda
Kommentar von Danny Busch am 19. April um 10:26 Uhr
Ich will’s ja jetzt nicht sagen, aber ich hab’s vorher gewusst… hab stundenlang mit dem Papst und der Queen telefoniert aber mein Namensvetter George Wanker Bush wollte einfach nicht auf den Rat hören…
Kommentar von DaRockwilda am 21. April um 18:33 Uhr
Ja der Wanker hat eben anstatt auf dich lieber auf PNAC und Karl Rove gehört
Kommentar von Danny Busch am 21. April um 18:34 Uhr
hehe… und wie isses in der Abihütte? *g*
Kommentar von DaRockwilda am 21. April um 18:36 Uhr
Hm ist das jetzt ein Insider ? Warst du dabei ?
Wenn nicht dann versteh ich es als einfache Frage und muhaha also es war hart aber herzlich
4 Tage und Nächte den Körper an seine Grenzen gebracht und jeden Skandal auf Kamera festgehalten
Kommentar von Danny Busch am 21. April um 18:40 Uhr
Bringt mich gerade auf eine gute Idee… ich besorg mir noch mal ein paar Flaschen OeTTINGER… Zum Wohl!
Kommentar von DaRockwilda am 21. April um 19:03 Uhr
*Prost*, aber mir kommt vor morgen kein Alkohol mehr ins Blut
Sonst kannst mich vom Boden kratzen !
Kommentar von Politblog.net » “Unter Saddam war es besser als jetzt” - auch für Mädchen am 24. April um 14:36 Uhr
[...] In diesem Artikel habe ich schon berichtet, wie schlecht die Lage für Christen, Schwule, Akademiker, Frauen und Menschen generell geworden ist, seit der autoritäre Herrscher Hussein weg ist und die “demokratischen” Besatzer ihr Unwesen treiben. [...]
Kommentar von pete am 23. Juli um 09:44 Uhr
So ein Riesen-Blödsinns-Blog!
Eine Diktatur zu stürtzen ist immer richtig, den ihr wisst was der § 1 bei uns im Gesetz ist.
Unter einer Diktatur werden einem viele Sachen verboten,
natürlich kann man sich bessere “Befreier” als die heutigen Amerikaner unter J.W.Bush vorstellen.
Wenn ich mir vorstelle was aber Saddam mit den Kurden getrieben hat oder wieviel Leute umgebracht wurden weil sie gg das Regime waren.
Kommentar von Hans am 23. Juli um 10:40 Uhr
@pete
Woher weißst du denn, dass es so im Irak so war? Etwa doch nicht weil die Medien das gesagt haben, oder!? *kopfschüttel*
Ich habe ganz zufällig einen irakischen Bekannten, der bis 1994 dort gelebt hat. Der Berichtet mir komischerweise ganz andere Dinge aus dem Irak und zwar davon wie gut es den Leuten dort ging bis zum 1. Golfkrieg. Danach kamen die Sanktionen und dann die Leute mussten hungern.
Kommentar von j.primzek am 23. Juli um 10:43 Uhr
@ pete
Es geht doch gar nicht um Diktatur oder nicht, sondern, daß der Segen der Menschenrechte nicht in den Irak kam.
Im Gegenteil. Mit der “Demokratie” dort werden,laut darockwilda mehr Gruppen verfolgt.
Richtig, Diktatoren stürzen ist ok, man muß aber auch einen Plan haben, was man danach macht.
@rarockwilda
Ich glaube nicht, daß Hillary die nächste Kandidatin der Demokraten wird, sie polarisiert zu stark auch unter den Demokraten. Außerdem wären das bei einem Wahlsieg 24 Jahre Bush-Clinton (nimmst Du die Vizepräsi-Zeit von Papa Bush dazu sind es gar 32 Jahre.
Kommentar von DaRockwilda am 23. Juli um 12:57 Uhr
@Pete:
Was für ein Riesen-Blödsinns-Kommentar !
Du plapperst einfach nach was dir eingetrichtert wurde. Demokratie gut, Diktatur schlecht. Wie wäre es wenn du darauf eingehst was die diversen Bevölkerungsgruppen sagen ?
Unter Saddam sind nicht viel mehr Leute gestorben als jetzt in dem Chaos, und ich wiederhole das gern nochmal: Ohne Saddam gab es KEIN Chaos im Irak. Das ist der Vorteil einer mafiösen Regierung. Wenn ein Clubbesitzer das Schutzgeld zahlt dann schützt ihn die Mafia vor den kleinen Banden. Also geht es ihm noch verhältnismäßig gut.
@J.Primzek:
Ich denke ein Indikator wird die Wahl von Lieberman sein. Wenn der verliert wegen seines Israel-Supports (und ihn sogar viele Juden deshalb nicht wählen), dann dürfte es auch für Hillary schwer werden.
Kommentar von j.primzek am 23. Juli um 13:09 Uhr
@darockwilda
ich bin nicht so in der US-Politik drin, aber ich denke, Hillary ist einfach zu umstritten, den einen zu links den anderen zu rechts - nee,ich glaube, das wird nix.
Leider haben die Republikaner Colin Powell kaputt gemacht sonst hätten sie mit ihm einen nahezu unschlagbaren Kandidaten gehabt.
Sonst kenne ich mich bei den Senatoren nicht aus - aber, ein Joe Liebermann wird NIEMALS Präsidentschaftskandidat. Vielleicht geht er nochmal in die Vorwahlen, aber ich glaube nicht, daß sie ihn wählen werden, das liegt u.a. daran, dass er doch recht ortodoxer Jude ist und das sind die meisten Amis einfach nicht, im Gegenteil, mit der wachsenden Menge an Hispanics gibt’s da immer mehr Katholiken.
Kommentar von DaRockwilda am 23. Juli um 13:13 Uhr
@J.Primzek:
Ja der Powell war den NeoCons einfach im Weg. Bin gespannt was mit Condi wird, auch die haben sie eigentlich auf der Abschussliste. Wenn sie sich fügt darf sie bleiben, sonst nicht.
Die Katholiken/Hispanics sind ein verdammt interessanter Punkt, die habe ich bislang noch kaum bedacht. Allerdings fürchte ich da, dass die nicht sooo zahlreich wählen gehen würden… und dann kommt noch Diebold *grummel*
Kommentar von j.primzek am 23. Juli um 14:43 Uhr
@Darockwilda
Naja, Condi wird keine Kandidatin, sie hat keine Familie.
Aber ausgesorgt hat sie ja sowieso, geht sie halt in eine UNI plus Aufsichtsrat (war ja vorher schon bei Chevron?)
Wer ist Diebold?
Kommentar von DaRockwilda am 24. Juli um 01:16 Uhr
@Primzek:
Das mit der Familie ist nur bedingt ein Problem. Es bräuchte nur einen ordentlichen Medienblitz der sie als arme Einzelgängerin darstellt, die es trotz ohne Familie geschafft hat und jetzt voll in die Gesellschaft integriert ist. Das würde schon für einen Stimmungswandel sorgen. Aber klar, reich ist sie schon. Ich weiß nicht ob sie bei Chevron war, denk eher bei Exxon weil die auch nen Tanker nach ihr benannt haben so weit ich weiß.
Diebold ist eine der führenden Firmen, die die elektronischen Wahlsysteme in Amerika bauen. Dazu gibt es massiv Material online, jedenfalls geht es darum dass sie in nullkommanix zu hacken sind und keinen “paper trail” haben, mit dem man eine Nachzählung durchführen könnte.
Kommentar von j.primzek am 24. Juli um 06:34 Uhr
@darockwilda
naja, Condim müßte in alle Talkshows und Politik ist Innenpolitik und da kommt so eine Eliteproffessorin die so völlig unamerikanisch ist - sie kann Russich, Klavier, ist intelligent, gebildet.
Nee, glaube ich nicht, daß sie Kandidatin wird.
Du kannst mit ihr ja auch keine Ablenkungsthemen produzieren - keine Bilder von den Kindern, Enkeln, usw.
Man muß ja bedenken, daß die Republikaner sich auf die religiöse Rechte stützen. Und die hat nunmal Familie
Kommentar von DaRockwilda am 24. Juli um 11:13 Uhr
@J.Primzek:
Warst nicht du der, der die Hispanics ins Spiel gebracht hat ? Würden die zusammen mit den Schwarzen nicht eine optimale Wählerbasis abgeben bei der die Familie keine Rolle spielt ?
Kommentar von j.primzek am 24. Juli um 12:46 Uhr
Gerade bei Hispanics spielt doch die Familie eine Rolle.
Nee, ich glaube, Condi hat keine Chance, (obwohl Angie ja auch keine Familie hat - naja, vielleicht irre ich mich.)
Ich glaube nicht, daß sie ein durchschnittlicher Amerikaner mit Condi identifizieren kann.
Wie gesagt, sie liest, ist klug, gebildet, spielt Klavier - das ist alles andere als durchschnittlich.
Warscheinlich weiß sie sogar, daß man Rotwein ohne Eiswürfel trinkt !-))
Kommentar von DaRockwilda am 24. Juli um 16:32 Uhr
Ich denke wir können die Diskussion jetzt eine Weile auf Eis legen, bis es neue Infos gibt.
Will nur noch anmerken, dass ich mir vorstellen könnte dass bei einem Kampf Hillary vs. Condi die republikanertreuen Medien vielleicht umschwenken könnten und die “Verwöhntheit” Hillarys ankreiden und das “Selber hocharbeiten” von Condi hervorheben. Aber ist natürlich alles spekulativ.