Dritter General spricht sich gegen Rumsfeld aus
In der amerikanischen Armee wächst der Unmut über die zivile Führung im Pentagon.
Am 19. März schrieb der pensionierte General Paul D. Eaton in der New York Times. Er forderte von Präsident George W. Bush, das Rücktrittsgesuch von Donald Rumsfeld, dass dieser nach eigenen Angaben schon öfters angeboten hatte, endlich anzunehmen. Bush entgegnete nur, dass er mit der Arbeit Rumsfelds vollauf zufrieden sei.
General Eaton war nach der Eroberung Baghdads ein Jahr lang für die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte verantwortlich.
Am 2. April forderte der ebenfalls pensionierte General Anthony C. Zini, der davor das Central Command leitete und damit verantwortlich für Operationen im Nahen Osten war, in einem Fernsehinterview den Rücktritt Rumsfelds.
Und jetzt veröffentlichte das Times Magazine am 9. April einen Essay vom 3 Sterne-General des Marine Corps, General Newbold. Auch er forderte den Rücktritt Rumsfelds und vieler anderer, “die sich weigern ihre Vorgehensweise (im Irak) grundlegend zu ändern.”
Des Weiteren rief General Newbold noch aktive Offiziere der Streitkräfte auf, sich jetzt gegen den Krieg auszusprechen wenn sie unzufrieden mit der Führung im Pentagon seien. Er selber würde jetzt bereuen, sich nicht früher energetischer gegen den Krieg ausgesprochen zu haben.
General Newbold machte eine interessante Unterscheidung zwischen einfachen Soldaten und Offizieren. Einfache Soldaten schwören ihren Eid zur Treue auf ihre Vorgesetzten, aber Offiziere schwören auf die Verfassung und das sei ein wichtiger Unterschied. Sie sind dazu verpflichtet, die Verfassung zu achten und sich gegen Unrechtmäßigkeiten auszusprechen - im Gegensatz zu den Soldaten, die gegenüber der Führung loyal bleiben müssen.
Ich wüsste zu gern was für Trümpfe Rumsfeld gegen Bush in der Hand hat, denn der unbeliebte Verteidigungsminister wäre wirklich ein passendes Bauernopfer für Bush, um so Etwas wie Führungsstärke zu zeigen.
(Quelle: New York Times)
DaRockwilda
Am 19. März schrieb der pensionierte General Paul D. Eaton in der New York Times. Er forderte von Präsident George W. Bush, das Rücktrittsgesuch von Donald Rumsfeld, dass dieser nach eigenen Angaben schon öfters angeboten hatte, endlich anzunehmen. Bush entgegnete nur, dass er mit der Arbeit Rumsfelds vollauf zufrieden sei.
General Eaton war nach der Eroberung Baghdads ein Jahr lang für die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte verantwortlich.
Am 2. April forderte der ebenfalls pensionierte General Anthony C. Zini, der davor das Central Command leitete und damit verantwortlich für Operationen im Nahen Osten war, in einem Fernsehinterview den Rücktritt Rumsfelds.
Und jetzt veröffentlichte das Times Magazine am 9. April einen Essay vom 3 Sterne-General des Marine Corps, General Newbold. Auch er forderte den Rücktritt Rumsfelds und vieler anderer, “die sich weigern ihre Vorgehensweise (im Irak) grundlegend zu ändern.”
Des Weiteren rief General Newbold noch aktive Offiziere der Streitkräfte auf, sich jetzt gegen den Krieg auszusprechen wenn sie unzufrieden mit der Führung im Pentagon seien. Er selber würde jetzt bereuen, sich nicht früher energetischer gegen den Krieg ausgesprochen zu haben.
General Newbold machte eine interessante Unterscheidung zwischen einfachen Soldaten und Offizieren. Einfache Soldaten schwören ihren Eid zur Treue auf ihre Vorgesetzten, aber Offiziere schwören auf die Verfassung und das sei ein wichtiger Unterschied. Sie sind dazu verpflichtet, die Verfassung zu achten und sich gegen Unrechtmäßigkeiten auszusprechen - im Gegensatz zu den Soldaten, die gegenüber der Führung loyal bleiben müssen.
Ich wüsste zu gern was für Trümpfe Rumsfeld gegen Bush in der Hand hat, denn der unbeliebte Verteidigungsminister wäre wirklich ein passendes Bauernopfer für Bush, um so Etwas wie Führungsstärke zu zeigen.
(Quelle: New York Times)
DaRockwilda
Kommentar von Politblog.net » Umfrage von MSNBC: Soll Bush seines Amtes enthoben werden ? am 12. April um 23:25 Uhr
[...] Nach 231.774 abgegebenen Stimmen, überragende 86% sind für “Ja, mit all den geheimen Abhöraktionen, die Täuschungen die zum (Irak-)krieg führten und so weiter, gibt es genug um ein Verfahren gegen ihn zu berechtigen”. [...]