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Pharmafirmen "erfinden" Krankheiten

Seit die große Koalition ihre Reform des Gesundheitssystems vorgestellt hat, wird selbiges wieder heiß diskutiert in Deutschland. Vermutlich wird es wieder darauf hinauslaufen, dass der Patient am Ende mehr bezahlt.

Dabei wird von Regierungsseite wenig darüber geredet, wofür der Patient denn bezahlt. Die AOK bewirbt auf ihrer Homepage ein Buch einer amerikanischen Ärztin, das zeigt wohin die Beiträge gehen:

“Der Gewinn der zehn größten US-Pharmaunternehmen zusammen ist inzwischen höher als der der übrigen 490 größten börsennotierten amerikanischen Unternehmen (”Fortune 500″).”

Gestern tagten indes in Australien Wissenschaftler aus der ganzen Welt, um darüber zu reden wie die Pharmaindustrie diese enormen Gewinne erzielt. Sie nennen es “medicalising”, oder “aus etwas Normalem eine Krankheit machen”. So wurden diverse Krankheiten “erfunden”, darunter das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom für aufgeweckte und leicht abgelenkte Kinder, “female sexual dysfunction” für Frauen die nicht als Nymphomaninnen geboren wurden,oder “social anxiety disorder” für etwas schüchternere Zeitgenossen.

So macht man aus gesunden Menschen Kranke die Medikamente brauchen, und steigert so den Shareholder-Value.

Dieses Vorgehen ist laut den Wissenschaftlern doppelt schädlich für die Gesundheitsysteme. Denn das für eigentlich überflüssige Medikamente ausgegebene Geld fehlt an anderer, weit wichtigerer Stelle. Wenn man all die hohen Ausgaben für Medikamente nur noch auf wirklich Wichtiges verwenden würde, könnte sich jeder Mensch der Welt eine ordentliche gesundheitliche Grundversorgung leisten.

Und so kommen wir zurück zu unserem Gesundheitssystem. Was wir brauchen ist eine Regelung, bei der die öffentlichen Kassen nur das wirklich Notwendige finanziell tragen. Und eine Verbot für Ärzte, bei jeder Erkältung Antibiotika zu verschreiben. So können die Beiträge abgesenkt werden, und wer unbedingt daran glauben will dass er durch Tabletten seine Schüchternheit überwinden kann, soll dies gefälligst selber bezahlen oder einfach ein paar Drinks nehmen.

DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Mittwoch, den 12. April 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Umwelt & Gesundheit eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Ice am 12. April um 21:17 Uhr

Ich stimme dir voll und ganz zu, aber eindeutig in diese Liste gehört auch die “Migräne”. Es gibt bestimmt Menschen, die unter kopfschmerzen leiden und das kann dann auch sehr schmerzhaft und schlimm werden, aber die meisten “Migräne” Fälle in der Schule oder im Büro sind meiner Meinung nach nur eigentlich immer nur ein “unwohlsein” oder einfach Müdigkeit und Überanstrengung. Die ganze “ich nehm ein Aspirin” halte ich für total übertrieben, ich hab noch nie eines von den Dingern geschluckt und mir geht es bestens :) (auch nach einer Disconacht ^^). Schon die Werbung “Aspirin - Medizin deines Lebens” sagt doch alles oder?

Kommentar von DaRockwilda am 12. April um 22:56 Uhr

Migräne ist ein interessantes Beispiel, ist denn Aspirin da die “offizielle” Behandlung dafür ? Wikipedia nennt noch andere Schmerzmittel und allerhand chemisches Zeugs.

Mit Aspirin hast du absolut Recht, ich habe es auch immer wieder bei Alkoholinduziertem Kopfweh :-) genommen. Aber nur weil es eben in der Werbung so kommt, wirklich besser geht es einem davon nicht. Und die Wirkung ist wirklich nur eine schmerzhemmende, für das allgemeine “Fitwerden” beim Kater nutzt es herzlich wenig.

Im Übrigen sollte man bei jeglichen Medikamenten immer den Grundsatz verfolgen, dass die Nebenwirkungen meist schlimmer sind als der Nutzen.

Beim Stöbern in der Wiki hab ich hier noch was lustiges gefunden, was mehr mit Politik als Kopfweh zu tun hat aber hey:

“Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bayer im Rahmen des Versailler Vertrags gezwungen, das Patent und die Rechte an der Marke Aspirin® für das Gebiet der Siegermächte USA, Frankreich und Großbritannien aufzugeben.”

Unglaublich wie doch die Politik für Wirtschaftsgewinne genutzt wird…

Kommentar von Der_Xte_Mensch am 15. April um 00:37 Uhr

ich nehm auch nie aspirin. und ich kenn sogar leute, die immer ihre koffein-tabletten dabei haben. ok, nich wirklich medizin, aber mal so ein schwachsinn, eine woche lang durchzufeiern und sich mit diesen tabletten aufzuputschen. das macht deinen körper doch nur kaputt

Kommentar von DaRockwilda am 15. April um 14:17 Uhr

Lieber 2 Tage gesunden Schlaf.

Kommentar von Tina am 18. April um 16:19 Uhr

Naja das mit Migräne kann schon ganz schön heftig sein. Ich hab es auch, zum Glück nur 2-3 mal im Jahr, aber dann kann es auch soweit kommen, dass ich mich übergeben muss und wirklich nur noch Benuron hilft. Ansonsten bei Kopfweh viel Wasser trinken und ausreichend schlafen!

Kommentar von DaRockwilda am 21. April um 18:35 Uhr

Hilft das Benuron denn ? Oder nur die sonstige Ruhe die dann deinem Körper gönnst ?

Kommentar von eka am 30. April um 20:32 Uhr

Frei nach A.Huckley

“Die medizinische Wissenschaft hat derartige Fortschritte gemacht, daß es heute praktisch keine gesunden Menschen mehr gibt”

Ich schätze er hat die Pharmakologie gemeint ;-)

Wenn demnächst nicht nur die Schlüssel-Profs von der Pharmaindustrie gekauft werden ,sondern gleich die kompletten Universitätskliniken, dann ist der letzte Rest von “Freiheit der Wissenschaft” aufgelöst - die Schlüssel-Uni Marburg die deutsche Schaltstelle für alle klinischen Pharmakologie-Studien haben sie sich schon eingesackt !!

Solche reichen und zahlenden kriminellen Vereinigungen brauchen nicht mal den Schutz der Mächtigen - sie sind selbst Bestandteil dieses Clubs.

Kommentar von DaRockwilda am 1. Mai um 21:57 Uhr

Ist das nicht HuXley ? Den andern kenn ich gar nicht… aber der Spruch ist gut, und mit dem Club hast du Recht… siehe Rummyflu.

Und schön dass du mal vorbeischaust auf dem Blog eka :-)

Kommentar von Politblog.net » Gesunde Jugendliche mit Zyprexa behandelt am 9. Mai um 13:58 Uhr

[...] Wie die Pharmaindustrie aus gesunden Menschen Kranke macht, wurde bereits beschrieben. [...]

Kommentar von Josef Primzek am 6. Juni um 14:51 Uhr

@ 1 Aspirin, bzw. ACC/ASS ist nachgewiesenermaßen ein sehr gutes Medikament.
Viele Leute können sich z.B.nicht so einfach hinlegen und ihre Kopfscherzen ausschlafen.
Da ist ASS wunderbar.

Gehe doch mal in ein Migränikerforum, wo Leute von ihren Schmerzen berichten, wie sie sich übergeben müssen etc.

Dein Eintrag und der Blogkomemntar vergessen völlig, daß die Pharmaindustrie sehr wohl sinnvolle Medikamente herstellt und erfindet. (gg. Krebs etc.)

Aber sie ist natürlich nicht im Luftleeren Raum und lebt Altruismus. Im Gegenteil.

Eines der Blockbustermedikamente ist halt Viagra und als nächste das Gegenstück für Frauen.

UNd wenn es das gibt, läuft es halt wie in anderen Wirtschaftszweigen auch: Das Produkt ist da und wird an den Konsumenten gebracht.

Mit anderen Worten, wenn der Verbraucher meint, er brauchts dann kauft er es halt.

Das ist ja ok, die Frage ist lediglich, wo man die Grenze zwischen Life-Style-Medikamenten und klassichen Heilmitteln zieht.

Der Grund: Klassiche Heilmittel sollten von Krankenkassen und damit der Allgemeinheit bezahlt werden, Life-Style-Medizin nicht.

Ist doch ok, wenn Pfizer, Bayer u.a. Sexpillen herstellen, nur soll der, der sie nimmt, auch bezahlen oder nicht? (Immerhin muß man seine Brille bzw. Kontaktlinsen auch selbst bezahlen.)

Kommentar von DaRockwilda am 6. Juni um 15:53 Uhr

Zu Aspirin:

Bei Migräne mag das stimmen, bei normalem Kopfweh gibt es aber billigerere und nützlicherere Mittel: 3 Liter Wasser und 3 Multivitamintabletten schon während dem Alkoholgenuss haben bei mir Wunder gewirkt.

Dass es auch sinnvolle Medikamente gibt, bestreite ich nicht. Ich zeige nur auf, dass es zusätzlich zu den sinnvollen auch einen Haufen sinnfreie Medikamente zu erfundenen Krankheiten gibt.

Im Übrigen läuft es eben nicht so wie du beschreibst (wie fast überall im modernen Kapitalismus):

“Mit anderen Worten, wenn der Verbraucher meint, er brauchts dann kauft er es halt”

So ist es eben nicht, der Verbraucher muss erstmal dazu gebracht werden, dass er “meint dass er es braucht”. Man muss die Nachfrage zuerst erschaffen, denn zu vielen Medikamenten gibt es natürlicherweise gar keine Nachfrage !

Das ist auch bei HDTV so, kein Mensch denkt sich morgens er wäre glücklicher wenn er mehr Bildpunkte auf dem Fernseher hätte. Man braucht erst einen Haufen Marketing und Anreize wie die WM, bevor die Nachfrage entsteht.

Kommentar von eka am 6. Juni um 19:33 Uhr

Mit ASPIRIN hatte ich mal ein schlüsselerlebnis. Im Kopf als normaler Medienkonsument hatte ich:
- ASPIRIN ist sicher, das gibt es bereits sein Jahrzehnten
- es wird vermutlich etwas wirken, sonst kaufte es ja keiner - oder ?
- Es wurde in den letzten Jahren massiv in allen Medien so getan als sei es gut Aspirin zu nehmen, weil es auch Herzinfarkten vorbeuge.

FAZIT: Ich hatte im Kopf Vertrauen in ein gutes erprobtes und für alles schlechte wirksames Mittel ohne Nebenwirkungen! Fast so gut wie ein NAhrungsmittel.

und dann sprach ich mit einem PHARMAKOLOGEN ! Ein Prof. in Frankfurt.
Leider habe ich die Details bereits wieder Vergessen aber im Kern war es, daß er sagte es sein bekannt, daß ASPIRIN …. ich weiß nicht mehr wie er es sagte, aber ICH sage mal … daß ASPIRIN sowas wie Krebszellen (!) schafft - zumindest irgendwelche unnormalen Zellen, die in Krebs ausarten können !

Ich glaube durch die Radiosendungen hätte ich wenn ich infarktgefährdet gewesen wäre ab und zu mal ASPIRIN deshalb genommen ! Die “Kopfschmerzler” nehmen sie ja auch dauernd und sterben nicht ! .. nicht sofort ! und nicht an Aspirin sondern Krebs. ;-)

Wahrscheinlich laden sie jetzt die Journalisten zu “medizinischen Fortbildungsveranstaltungen” auf die Bahamas ein um Leute wie mich an der NAse herum zu führen ! ggrrrr

Kommentar von eka am 6. Juni um 19:40 Uhr

Wenn ich Zeit hätte; könnte ich den ganzen Bolg mit erheblich grasseren Dingen vollschreiben … aber ich kriege ja kein Geld von den pHARMAFIRMEN UND MU? DURCH EHRLICHE aRBEIT AN MEIN gELD KOMMEN; ALSO GEHT DAS DEN baCH RUNTER.

So weiß man immer weniger als man wissen könnte.

Kommentar von eka am 6. Juni um 19:50 Uhr

Ich habe aber die akten Beiträge schnell über Google gefunden:

politikforum - Thema: Was haben Lipobay-Tote mit dem Orientexpress …
Maximaldosierung der Vergleichsmedikamente DAMIT es zu häufigeren Magenproblemen kommt und das eigene Mittel, Celebrex, das wissenschaftliche Siegel …
http://www.politikforum.de/for.....adid=10040 - 51k - Im Cache - Ähnliche Seiten

politikforum - Thema: Studie macht Merck-Präparat Vioxx für …
Von dem ” Anderen ” Schmerzmittel , Celebrex von Pfizer , hörte ich jedenfalls auch von gefakten Studien : Zitat : ( FETT - Hervorhebungen durch mich - eka …
http://www.politikforum.de/for.....adid=83119

politikforum - Thema: Pharmafirmen gängeln angeblich Ärzte
Was haben Lipobay-Tote mit dem Orientexpress zu tun? …… eka, diese Werbeagentur hat wohl auch mal für Pfizers Celebrex gearbeitet, ein Medikament aus …
http://www.politikforum.de/for.....adid=61008

Kommentar von DaRockwilda am 7. Juni um 13:40 Uhr

@eka:

Schade dass du den Namen von dem Pharmakologen nicht mehr weisst… das wäre ein gute Story geworden.

Die Links könnte man theoretisch auch mal im entsprechenden Bereich unseres Außenpolitikforums reinstellen. Danke fürs Googeln auf jeden Fall !

Kommentar von j.Primzek am 7. Juni um 14:13 Uhr

@ DaRockwilda

Laß uns mal nicht über die Frage einer Angebots- oder Nachfrageökonomie diskutieren. Meist ist das ein Wechselspiel.

Aber meine Meinung ist: Wer sich als Verbraucher heute noch von Werbung beeinflussen läßt,ist selber schuld.

Was anderes sind Presseberichte, die unabhängig sein sollten, aber oft unterstützt werden. Das ist gg. das Presseethos - also stampfe man alle Frauen- und Automagazine ein!

Zum HDTV: Hm, ich verstehe schon, was Du meinst, aber ich z.B. warte schon lange darauf - ob Du es glaubst oder nicht. ABER ich warte noch ein bißchen länger, weil die Technik erst ausreifen sollte.

Zur Migräne:
Bei leichten Schmerzen mag Aspirin gehen aber wirklich schweren Fällen nicht.

Allgemein zu Medikamenten:
Wir sind in Deutschland schon recht skeptisch, bei uns gibts kein ASS in 1000er Packung wie in den USA, auch massenweise Verschreibung von Prozac gibt es nicht. (Liegt auch an den hohen Preisen)

Die Frage ist aber:
Sollte man eine positivliste haben, mit den 1000 oder 2000 Medikamenten, die von den gestzl. kranken Kassen bezahlt werden oder nicht.
Dann verschwänden viele Preistreiber (Medikamente, deren Patentschutz und hoher Preis oft nur mit einer neuen OH-Gruppe begründet wird) aber auch Innovationen kämen erst viel später.

(Wie beim Airbag: Vor 20 Jahren bei teuren Mercedes-Modellen gg. Aufpreis und erst 10-15 Jahre später serienmäßig bei allen. In der Medizin werden viele Phamre-Innovationen innerhalb von 2-5 Jahren in den Leistungskatalog übernommen.)

Was nun: Geldsparen vs. ein paar Leben retten?

(Die Diskussion haben wir heute schon, weil z.B. Privatpatienten einige Krebsmedikamente aus USA (erstattet) bekommen, die Kassenpatienten selbst bezahlen müßten.)

Kommentar von DaRockwilda am 7. Juni um 14:53 Uhr

“Wer sich als Verbraucher heute noch von Werbung beeinflussen läßt,ist selber schuld”

Zum einen, ja. Aber es ist zum anderen Teil die Aufgabe des Staates, den unwissenden Bürger zu schützen. Man kann ihn dann immer noch entscheiden lassen, aber erstmal sollte er alle Informationen haben. Zum Beispiel ein Warnhinweis auf Kaugummipackungen, dass dort Aspartam drin ist und eine Aufklärungskampagne, was Aspartam ist und zu was es im Körper abgebaut wird. So wie bei Alkohol eben auch.

Und es gibt schließlich auch Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente wie Olynth, und wenn da eben der Staat bezahlt sollte er schon auch der Wächter darüber sein, ob die Produkte überhaupt taugen.

Hm und du hast tatsächlich über die Auflösung deines Fernsehers nachgedacht bevor du jemals davon gehört hast, dass man die erhöhen kann ?

Und ja wir sind in Deutshcland skeptischer als in Amerika, aber man sollte sich immer noch oben orientieren :-)

Beim hier beschriebenen Problem (Erfundene Krankheiten) weiß ich nicht, ob eine Positivliste die Lösung ist. Wenn ein Konzern die Krankheit XY dann auf diese Liste setzen lässt mit entsprechenden “Studien” dann gibt es eben dafür ein Medikament und das wars. Dieses Problem müssen die Bürger lösen, indem sie sich klar werden dass ein Großteil der Diagnosen einfach falsch ist.

Der Staat sollte nicht entscheiden, ob es eine Krankheit gibt oder nicht denn dazu werden wie jetzt schon wieder Studien herangezogen die beeinflussbar sind.

Kommentar von eka am 7. Juni um 15:35 Uhr

@ DaRockwilda
den Namen des Pharmakologen habe ich natürlich noch - nur nicht im Kopf. Aber was bringt’s - wir haben keine Publikationsmöglichkeit. Den Blog hier … sorry … kannst Du vergessen. Wegen 5 Leuten lohnt der Aufwand nicht.

Ansonsten empfehle ich j.Primzek mal meine Beiträge (auch eka) unter o.g. Links zu lesen. Da relativieren sich eigentlich etliche Aussagen!

Kommentar von DaRockwilda am 7. Juni um 16:30 Uhr

Für mich lohnt auch der Aufwand für 5 Leute. Ist ja ähnlich wie das AP-Forum auch eine Archivierungsmöglichkeit. Wenn du natürlich im PF schon einen Beitrag dazu geschrieben hast, dann erübrigt es sicht natürlich.

Kommentar von J.Primzek am 7. Juni um 17:36 Uhr

@DaRockwilda

1. ich bin mit dabei, daß man sich nach oben orientieren sollte.

2. Ja, mich hat die Auflösung von Fernsehern immer gestört außerdem macht TV gucken dumm und dick (daher habe ich auch keinen)

Zum Bürger und den Infos:

Spätestens seit dem Internet kann sich jeder über alles informieren - aber tut er das?

In den 80ern erschienen ja “Die bitteren Pillen”, ein gutes und für fast jeden verständliches Nachschlagewerk zu Medikamenten.

Das dumme ist einfach: Viele, wenn nicht die meisten, Menschen wollens gar nicht so genau wissen.

Kommentar von DaRockwilda am 7. Juni um 18:14 Uhr

“außerdem macht TV gucken dumm und dick”

Das stimmt allerdings :-)

“Das dumme ist einfach: Viele, wenn nicht die meisten, Menschen wollens gar nicht so genau wissen.”

Naja ich versuche, die Informationen anzubieten in der Hoffnung, dass manche noch wissen wollen. Aber du hast schon Recht, die Ignoranz der relativ wohlhabenden Menschen ist schon verdammt groß.

Kommentar von wischmopp am 7. Juni um 23:51 Uhr

Zum Thema “Lifestyle-Medikamente”: “Ist doch ok, wenn Pfizer, Bayer u.a. Sexpillen herstellen, nur soll der, der sie nimmt, auch bezahlen oder nicht? (Immerhin muß man seine Brille bzw. Kontaktlinsen auch selbst bezahlen.)”

Nein. Es stimmt nicht, dass man seine Brille bzw. Kontaktlinsen selber zahlen muss, das übernimmt (zum Teil) die Kasse.
Deine Formulierung “Mit anderen Worten, wenn der Verbraucher meint, er brauchts dann kauft er es halt” finde ich äußerst unglücklich. Zum einen kann man nicht von Verbraucher sondern muss von Patient reden, zum anderen kann er es nicht einfach kaufen wenn “er meint er brauchts”, sondern nur wenn er es tatsächlich braucht, da Viagra in D verschreibungspflichtig ist.
Und warum soll Viagra denn kein klassisches Heilmittel sein? Verstehe ich nicht.

Kommentar von eka am 8. Juni um 00:12 Uhr

Kommentar von j.primzek am 8. Juni um 01:45 Uhr

@wischmopp

Ich denke, man muß unterteilen:
1. Lebensverlängernde Medikamente, bei Herzinfarkt, Krebs usw
2. Chroniker - Diabetiker, Allergiker usw.
3. Tja und dann eben Medikamente wie Viagra:

Meine Meinung:
Ein Schlappschwanz ist keine Lungenentzündung - man kann daran nicht sterben. Sex ist schön, keine Frage, aber wers haben will, sollte es auch selbst bezahlen, daher sollte das Medikament auch einfacher zugänglich sein.

Ich glaube, dann würden es auch mehr Männer kaufen.

Man muß immer daran denken, ursprünglich waren die kranken Kassen für 10% der Menschen gemacht, nicht für 90% wie heute.

Und wir werden immer mehr Life-Style-Medikamente bekommen, für Krankheiten, die sich “die Industrie ausdenkt”, ist ja ok, aber man schiebt einer Kostenexplosion einfach den Riegel vor indem man sagt: Selbstzahler oder Zusatzversicherung. Macht man ja beim Zahnersatz auch so und Zähne halte ich für wichtiger als einen steifen Lümmel.

Wie gesagt, mich stört nicht so sehr die vermarktungsfreudige Industrie sondern das System, wo eine direkte Kontrolle durch den Patienten ausgeschlossen ist.

(Es gibt Notlagen, keine Frage, aber die meisten Menschen, die ich in der Apotheke treffe sind recht fit im Kopf und könnten nachgucken, was und zu welchem Preis sie ihre Pille kriegen.)

Kommentar von j.primzek am 8. Juni um 01:50 Uhr

@DaRockwilda

Frage mal bei den Leuten, die in Deinem Bekanntenkreis (regelmäßig) Medikamente nehmen, ob sie den Beipackzettel gelesen haben. Das Ergebnis würde mich interessieren.

Noch etwas, es sind leider nicht die wohlhabenden die ignorant sind, (deren Kinder haben ja meist die besseren Bildungschancen).

Dumm und dick sind leider mehrheitlich die unteren Schichten, unten, was Einkommen und Status angeht. (Es gibt Ausnahmen, es gibt dumme Reiche und kluge Arme.)
Vergleiche dazu einfach Bild mit Spiegel, das eine ist für Lieschen Müller und das andere für Dr. Lieschen Müller (Diese Pointe ist von F.J.Strauß)

Aber sicher wäre es bei einigen Medikamenten nicht schlecht, eine dicke Kennzeichnung wie bei Zigaretten drauf zu tun.

Kommentar von wischmopp am 8. Juni um 12:31 Uhr

Nach wie vor ist mir nicht klar, was Viagra zum Lifestyle-Medikament machen soll. Weil es eine Krankheit behandelt an der man nicht (direkt) sterben kann?

Kommentar von DaRockwilda am 8. Juni um 12:57 Uhr

@wischmopp:

Eben. Es stirbt auch keiner an ausgefallenen Zähnen, man könnte sich von Brei ernähren. (Um das Beispiel des Zahnersatzes aufzugreifen, das JP angebracht hat).

@JP:

Die Person die ich kenne, die auch Psychopharmaka zuhauf nimmmt, die liest den Beipackzettel. Mit allen Nebenwirkungen etc, aber es hält die Person selbstverständlich nicht von der Einnahme der Tabletten ab. Der “Arzt” hats ja verschrieben.

“es sind leider nicht die wohlhabenden die ignorant sind”

Ich schrieb extra “relativ” wohlhabend. Wir in Deutschland sind nämlich alle relativ wohlhabend, wir haben ein Auto, einen Fernseher und 20 Schweineschnitzel in der Tiefkühltruhe. Das reicht schonmal, um sich nicht übermäßig Gedanken über das Leben machen zu müssen.

“Man muß immer daran denken, ursprünglich waren die kranken Kassen für 10% der Menschen gemacht, nicht für 90% wie heute.

Und wir werden immer mehr Life-Style-Medikamente bekommen, für Krankheiten, die sich “die Industrie ausdenkt”, ist ja ok, aber man schiebt einer Kostenexplosion einfach den Riegel vor indem man sagt: Selbstzahler oder Zusatzversicherung”

Aber eben hier kommt das Problem. Man muss all die neuen erfundenen Krankheiten mit den bereits existierenden “nicht lebensbedrohlichen” gleichsetzen. Entweder alle aus den Kassen rausnehmen oder keine. Denn wie gesagt, gefälschte Studien sind schnell bei der Hand. Irgendwie tendiere ich jetzt gerade zum “alles streichen”.

Denn warum sollte ich ein Gesundheitssystem finanzieren, dass ich bei bewusstem Lebenswandel kaum in Anspruch nehme ? Ich bezahle mit meinen Beiträgen ja praktisch vor Allem die Hypochonder und diejenigen, die sich absolut ungesund ernähren und verhalten. Ich versuche zwar, den Leuten einen gesünderen Lebensstil näher zu bringen, aber wenn sie partout nicht wollen will ich nicht dafür bezahlen.

Kommentar von j.primzek am 8. Juni um 15:40 Uhr

Hm, ob Du hauptsächlich die Hypochonder bezahlst - nun, das würde ich bezweifeln.

Die meisten Kosten fallen in den letzten 6 Monaten an, wenn ein Mensch oftmals im Krankenhaus ist (Intensivmedizin)

Die häufigsten Diagnosen bei Krankenhauseinlieferung haben bei männlichen Patienten übrigens etwas mit Alkohol zu tun.

Man kommt also nicht darum herum, Basisversorgung zu definieren und den Rest privat absichern zu lassen.

Wer weiß, daß er Alkoholvergiftung selbst bezahlen muß, überlegt es sich vielleicht endlich mal!

Kommentar von DaRockwilda am 8. Juni um 16:15 Uhr

Das wäre zum Beispiel vertretbar finde ich, Alkvergiftung selber zahlen zu müssen. Stimmt mit den letzten 6-12 Monaten das hatten wir erst vor einer Weile in ner Vorlesung…

In England beispielsweise bekommt man ab xx Jahren keine künstliche Hüfte mehr bezahlt. Wäre das eine Lösung ?

Kommentar von j.primzek am 10. Juni um 15:33 Uhr

Tja, wer immer die Einschränkung vorschlug, war politisch fast tot - siehe JU-Chef Mißfelder.
Er überlegte laut, ob wirklich über 80-jährige noch künstliche Hüftgelenke brauchen oder nicht - große Aufregung. Aber niemand kümmert es, daß er eng mit der Seniorenunion zusammenarbeitet.

Niemand hat die Traute, öffentlich zu diskutieren, daß die Ökonomie auch in der Gesundheit gilt.

Geld und Medizin, ein heikles Thema.

Außerdem gibt es viel zu viele Lobbygruppen - von Pharma über Ärzte bishin zu den Krankenkassen.
Ach ja und die Patienten als Wählervolk.
Auf der einen Seite wollen sie alles behandelt haben auf der anderen Seite soll das ja nix kosten.

Also: Ab wann ist XX-Jahren?
Wie geht man politisch mit dem Neid um, daß reiche Leute ihr Hüftgelenk eben doch bekommen (sei es als Selbstzahler oder Privatpatient)

Medien werden drüber berichten (was ihre Pflicht ist) und es wird Leute geben, die das politisch nutzen Wollen (WASG und co.)

Ich würde für eine stärkere Eigenverantwortung in jungen Jahren plädieren und für gesetzliche Fürsorge AB einem bestimmten Alter.

Kommentar von DaRockwilda am 10. Juni um 16:15 Uhr

Hm also das alles nur über das Alter zu regeln finde ich nicht gut.

Weil man muss dann immer noch von Fall zu Fall bzw. Unfall zu Unfall entscheiden. Ein Snowboarder mit gebrochenem Bein soll von mir aus wirklich selber zahlen, aber ein 13jähriger Leukämiepatient ?

Oder andersrum, auch im Alter sind teilweise Leute selber verantwortlich. Wenn man sagt der junge Herr hätte sich ja nicht ins Koma saufen müssen, aber was ist mit dem 70 jährigen dem die Leber vollends zerfault ist und der jetzt wegen den Langzeitwirkungen von Alkohol eine neue braucht ?

Nene, das muss von Diagnose zu Diagnose entschieden werden und nicht nach dem Alter.

Kommentar von j.primzek am 10. Juni um 16:34 Uhr

Wer soll denn entscheiden?
Der Arzt - der hat zu heilen und nicht ein Leben zu beurteilen.

Diverse Kriterien, wie Alter u.ä., so kennt man es ja auch der Transplantationschirurgie - wer bekommt die Leber - der 50jährige oder der 24jährige usw.

Dass von Diagnose zu Diagnose entschieden wirst, hast Du z.T. schon jetzt (z.B. wenn der Neurologe dem ersten Schmerzpatienten Medikamente verschreibt, dem zweiten aber nicht, einfach, weil sein Budget alle ist.)

Kommentar von DaRockwilda am 10. Juni um 18:24 Uhr

Ich meine nicht den Arzt. Sondern dass sich die Politik überlegen muss, ob Diagnose XY bzw. deren Behandlung von den öffentlichen Kassen bezahlt wird oder nicht.

Kommentar von j.primzek am 11. Juni um 21:15 Uhr

1. Eine Diagnose ist kein Grund.
2. Jede Krankheit hat verschiedene Ursachen.

Aber bleiben wir mal bei der Alkvergiftung, die kann man sicherlich zum Selbstzahler werden lassen - d.h. die Ärzte behandeln und liquidieren dann, tja hm, behandeln sie, wenn sie wissen, sie kriegens nicht erstattet? (Achtung, hier nicht mit Ethik kommen. Das Krankenhaus muß den Arzt schließlich Gehalt bezahlen, der Vermieter des Arztes stundet ja auch nicht Miete, wenn Dr. sagt: Sorry, habe Rechnung nicht erstattet bekommen.)

Eindeutig zum Selberzahlen werden lassen geht aber wohl nur bei sehr wenigen Diagnosen, denn Diagnose XY kann ja ganz unterschiedliche Ursachen haben:
Bsp. Krebs - nun vom Rauchen oder erbbedingt.

Da kann man nicht den Raucher außen vor lassen und sagen: Selber Schuld - viel eher müßte man halt die Tabaksteuer komplett in das Gesundheitssystem einfließen lassen.

Kommentar von DaRockwilda am 12. Juni um 13:05 Uhr

Hm inwiefern ist eine Diagnose kein Grund ? Was ist denn der Grund für das Bezahlen der Therapie XY wenn nicht die dazu gehörige Diagnose XY eines Arztes ?

Das mit der Erstattung bei der Alkvergiftung könnte man so regeln, dass erstmal das Gesundheitssystem die Kosten bezahlt/auslegt und der Patient sie später voll zurückzahlen muss. Wenn der zu arm ist er wahrscheinlich auch arbeitslos dann kann er es abarbeiten, am besten in dem Krankenhaus das ihn behandelt hat.

Also auch wenn es nur wenige Diagnosen sind, bei denen Selberzahlen in Frage kommt, muss man die Methode aufgreifen. Dann weiterüberlegen, was noch getan werden kann.

Kommentar von Uta am 1. August um 21:18 Uhr

Nachdem ich eben deinen Artikel über Aspertam gelesen habe, kam ich auf die Idee, einmal nachzuschauen, womit denn die heute im Reformhaus erworbenen Notfallbonbons nach Dr. Bach (mit Bachblütenextrakten aus: gelbem Sonnenröschen, drüsentragendem Springkraut,weißer Waldrebe,doldigem Milchstern und Kirschpflaume) gesüßt sind. Es doch unglaublich, aber da steht doch viel kleiner gedruckt tatsächlich neben Sorbit, Maltsirup, Acesulfam-K.(?)auch Aspertam. Ich bringe die kleine Dose mit den Bonbons für 6.95 € morgen zurück!
Danke für diesen und deine anderen Artikel, ich hab sie mit Interesse studiert.

Kommentar von DaRockwilda am 2. August um 18:26 Uhr

Das ist Konsequenz ! Wenn sich jeder so verhält, dann steigen die Hersteller auch wieder auf andere Süßsstoffe oder am Besten den guten alten Zucker um.

Kommentar von sporty am 10. August um 02:22 Uhr

Hey, was für ne wilde Diskussion..! *freu*

Da mach ich doch glatt mal mit. ;o))

Also, soweit ich weiß, ist jeder Mensch ne EINHEIT aus SEELE, KÖRPER und GEIST…und wenn ich also ein SYMPTOM beobachte -sei es noch so “klein” (WERTUNG), dann ist das ein HINWEIS dieses wundervollen, unendlich komplexen Systems (die EINHEIT meiner “Bestandteile” -die ja bekanntlich mehr ergibt als nur die Summe weil halt AUSTAUSCH untereinander stattfindet) meines Selbst…und wenn ich dieses NICHT WAHRNEHME, wird sich dieses “System” logischerweise immer STÄRKER bemerkbar machen (sozusagen ESKALIERT der HINWEIS) und ich werde heftigere SYMPTOME wahrnehmen können, die dann irgendwann als “Krankheit(en)” diagnostiziert werden (können)…allerdings habe ich festgestellt, dass die Schulmedizin mit Ihrer ganzen Forschung and physiologischen Vorgängen und Zusammenhängen IM KÖRPER zu gerne die RESTLICHEN Teile des GANZEN “übersieht”…nun kann ich dies nicht verurteilen, da ich weiß, dass auch das Seinen Sinn und Zweck haben kann. BESONDERS DANN, wenn Menschen halt immer wieder die Symptome Ihres Körpers (manchmal auch Lebens - wie “Unfälle” z.B.) ÜBERGEHEN und somit in sich selbst die ESKALATION des “Themas” des Symptoms verdrängen…vielleicht aus Angst, vielleicht aus “Bequemlichkeit” oder was auch immer…

In diesem Moment wird das Symptom logischerweise entweder akuter oder -falls es mal kurz “wegmanipuliert” wurde durch best. Stoffe/”Medikamente”- verlagert. Und wenn’s akut genug ist, hilft nur noch die Behandlung durch Schulmedizin weil es dann extrem schwer fällt auf allen Ebenen selbst BEWUßT zu werden was Phase ist hinter diesem/n Symptom(en).

In dieser Anwendung sehe ich den Sinn der Schulmedizin…allerdings empfehle ich danach eine umfassende Psychosomatische Sicht auf das Geschehene und vielleicht noch holistische Behandlungen zur Rehabilitation/-generation…damit der Betroffene wieder als Ganzes mit sich selbst in Kontakt kommen kann -wenn Er bereit ist, selbst auch mit Hilfe der “(Selbst-)Reflexion” in/an sich zu arbeiten.

Krankheit, Unfälle und andere “Unterbrechungen” im Leben sind dazu da, inne zu halten und nach INNEN zu schauen…sie bremsen das Leben in diesen Momenten weil in diesem Moment etwas nicht der “inneren Intention” der Seele/des Geistes entwpricht…

Übrigens, falls jemand meine Worte als “Thesen” auffasst, die nicht untermauert sind…den kann ich beruhigen. Ich habe beobachtet und SELBSTSTÄNDIG gedacht/geschlussfolgert nachdem ich inspiriert wurde…durch Gedanken und Ansichten anderer Menschen.

Und falls jemand glaubt Er müsse mir das Gegenteil “beweisen”: Das Gegenteil dessen was ich für richtig halte ist genauso “wahr” und “existent” -für diejenigen, die daran glauben/davon überzeugt sind.

Es ist definitiv Platz in diesem Universum für beide Ansichten… ;o))

Ich frage diese Kritiker dann allerdings: SIND SIE GLÜCKLICH UND LEBEN SIE MIT FRIEDEN IN IHREM HERZEN WENN SIE DRAUSEN IN DER NATUR SITZEN UND EINFACH NUR GENIEßEN WAS UM SIE HERUM UND IN IHNEN SELBST LEBENDIG IST?

Denn Dinge aus Angst zutun endet immer wieder in Kampf und Manipulation…was für mich wahres, aus tiefstem Herzen empfundenes Glück ausschließt…denn das ist nur mit (Ur-)Vertrauen möglich -in mich Selbst, das eigene und das LEBEN aller um mich herum.

Soviel zu dem was ich in meinem vierteljahrhundert währenden Leben bisher erkannt habe und glaube hier damit einen Beitrag leisten zu können…

Vielen Dank für’s Lesen und In lak’ech (I am another yourself - nachzulesen auf http://www.13moon.com)

Kommentar von DaRockwilda am 10. August um 13:16 Uhr

@Sporty:

Ich beobachte auch immer wieder, dass Mitmenschen denen es konstant psychisch nicht so gut geht chronisch körperlich krank sind. Die haben dann immer irgendwas, sei es ein überdehntes Band im Fuß oder eine Grippe. Zur Vorbeugung gegen Krankheiten hilft also nicht nur der Schaal um den Hals, sondern auch pwesönliches Glück und eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper, was einem ja jede Sekunde durch alle möglichen Werbefilchen erschwert wird.

Kommentar von Helene am 12. September um 11:32 Uhr

die diskussion ist ja recht einseitig. ich glaub, hier hatte noch nie jemand wirklich migräne. dies ist sicher keine erfundene krankheit.
ich denke, es ist nicht so einfach, wie das hier dargestellt wird. vielen leuten geht es zu gut, sodass sie sich einbilden, etwas zu haben. eine freundin von mir arbeitet in der psychiatrischen und erzählt, dass es in gewissen kreisen schon zum guten ton gehört, dass man sich in der depressivabteilung erholt. kann ich nicht nachvollziehen, ist aber offenbar ein trend. trotzdem finde ich es falsch, gewisse krankheiten als fiktiv abzustempeln, da ja manche leute wirklich darunter leiden. man müsste bei den diagnosen (wenn es einen run auf ein medikament gibt, siehe ritalin) viel schärfer sein. aber ja, selbstdispesierende ärzte verdienen ja auch an medis, mindestens hier in der schweiz.
der buhmann pharmaindustrie gefällt mir nicht. analogon zum buhmann gesellschaft. ihr wälzt da die schuld auf einen amorphen gegner, das ist wahnsinnig einfach! ich will die pharmaindustrie nicht in schutz nehmen, aber dieser gesundheitswahn ist fast schon so schlimm wie der krankheitswahn. von wegen der satz “dort hats chemie drin”. überlegt euch doch mal, wo es KEINE chemie drin hat? zucker ist chemie, kohlenhydrate sind chemie. habt ihr schon mal aprikosen ohne schwefeldioxid gesehen? seid ihr gewillt, jeden tag einkaufen zu gehen, weil ihr keine antioxidatoxidantien essen wollt? die zeit hab ich leider nicht, ich denke, das ist wirklich ein luxus.
ich sähe eine verbesserung des gesundheitswesens in der verstaatlichung der forschung. die forschung wird von den multis finanziert (ja, überlegt euch mal die kosten, die eine klinische studien abwirft), und zwar nur von ihnen. dort ist doch der knackpunkt. das interessefeld zielt in 1.weltländern auf industriekrankheiten wie depressionen, AD, PD, migräne, da ist ein markt vorhanden. die forschung sollte meiner meinung nach zukünftig unabhängiger von geldern der multis sein, das kann sie momentan aber nicht. der staat steckt ja sein geld lieber in die armee.
wenn ihr wirklich was verändern wollt, dann motzt nicht nur die ganze zeit und hackt auf etwas rum, dass ihr sowieso nicht ändern könnt. setzt euch ein bisschen intensiver mit der materie auseinander, sonst erreicht ihr nichts!
ps.: hagebuttetee sollte man nicht kochen, da das vitamin c ansonsten durch die hitze deaktiviert wird. den tee über nacht ziehen lassen.
pps: die beste prävention ist sport, auch gegen industrieländerkrankheiten.
ppps: zu viagra. das kann man nicht einfacher abgeben, da es die gefässweite beeinflusst (stickstoffmonoxid), was bei einem mann mit herzproblemen zum tode führen kann. HERRGOTT ES IST NICHT ALLES SO EINFACH!!!!

Kommentar von KaizerSoze am 20. November um 01:21 Uhr

Unfassbar was hier an wissenschaftlichen UNSINN und reiner “ich-hab-die-dicksten-eier”-Stammtisch Polemik verzapft wird.

1. Schön für alle, die gesund sind und nie Medikamente brauchen, die weder Migräne, noch Potenzschwierigkeiten, noch psychiatrische Störungen (z.B. Depressionen, ADHS) etc. haben.
Prima.

2. Nur SOLLTET ihr irgendwann mal in die Verlegenheit kommen (was ich niemanden wünsche), doch mal medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen (und, nein, man ist nicht nur krank wenn man sich was gebrochen hat, oder wenn man kurz vorm Sterben ist, falls ihr’s noch nicht kapiert hat), dann seid ihr doch die ersten, die nach adäquater Hilfe schreien…!

Meiner Ansicht nach sollte übrigens mal ganz davon abgesehen der Zugang zu Arzneimitteln deutlich vereinfacht werden, die Apotheker-Lobby welche pro Medikamenten-Kauf bis zu 500% verdient ist UNERTRÄGLICH.

Also, liebe “Tough-Guys” und -Girls, Migräne, Erektile Dysfunktion, Depression, ADHS usw. sind klare Diagnosen (die natürlich auch sauber gestellt werden müssen) und die man gottseidank heutzutage sehr gut behandeln kann und auch sollte!!

gruß
KaizerSoze

Kommentar von DaRockwilda am 20. November um 07:44 Uhr

“die natürlich auch sauber gestellt werden müssen”

Darauf kommt es aber an. Und wenn dies gerade im psychischen Bereich belegbar häufig nicht der Fall ist, muss ja wohl Kritik erlaubt sein.

Was du über die Apotheker schreibst ist sicher richtig.

Kommentar von no use for a name am 22. November um 22:03 Uhr

was er über die apotheker schreibt ist nicht richtig!
hast du dir schon einmal eine verteilung der kosten im gesundheitswesen angeschaut?
ihr redet hier von dingen, von denen ihr keine ahnung habt! arbeitet hier irgendwer von euch im gesundheitswesen???
500%, woher hast du diese angabe, auch wenns ironisch gemeint ist, sorry für die warme luft? überleg dir mal, wieviel stationäre und ambulante behandlungen kosten, wieviel es kostet, wenn dir der doktor für 10 minuten eine beule abtastet. und ihr macht einen wirbel um die apothekertaxe, das ist ja echt lächerlich, zumal sie bei rezeptpflichtigen medikamenten von der versicherung übernommen wird. ausserdem: OTC medikamente haben keine taxe drauf!
sucht man hier einen sündenbock oder was ist los?

Kommentar von no use for a name am 24. November um 15:12 Uhr

übrigens:
den zugang zu arzneimittel vereinfachen…
wo lebst du? in einer zeit mit abnehmendem selbstverantwortungsbewusstsein. abgsehen davon: es ist schon so schwierig genug, den überblick über interaktionen im auge zu behalten. mit einer einfacheren abgabe unterstützt man u.a. süchte, suizide (gewollt und ungewollt) und vergiftungen. ich meine, sowas könnte man sich doch auch noch überlegen, bevor man irgendwelche roten stammtischmeinungen von sich gibt!
ignorance is a bliss!

Kommentar von www_inside-job_de am 11. Dezember um 14:31 Uhr

Eine Diskussion, die über Monate läuft, das ist doch auch mal was. Hierzu möchte ich etwas anmerken. Zum einen denke ich auch, das der Hinweis von “KaiserSoze” angebracht ist: ADS und ADHS, Depression, etc. sind echte Krankheiten. Ich habe z.B. einen Bekannten, der früher wohl (unbehandelter) ADHS’ler war und heute starke Depressionen hat. Das ist schon die Hölle. Die große Frage ist, woher kommen all die Krankheiten… von denen man früher nie etwas gehört hat?

Zum einen wächst in der Bevölkerung der Wunsch, dass es für alles ein Mittelchen gibt. Bei unruhigen Kindern z.B. ganz neu: Zappelino oder so. Ist ja auch gaaaaaaanz homöopathisch. Und wenn das nicht wirkt: Ritalin.

nun, es gibt sicherlich Kinder, die auch ADS/ADHS haben. Aber auf 1 Kinder, das richtigerweise mit Ritalin behandelt wird, kommen 10, die kein ADS haben und es fälschlicherweise bekommen. Für Kinder mit ADS ist Ritalin aber wohl ein großer Segen. Soviel zur Symptombehandlung.

Aber woher kommen diese Krankheiten im Industriezeitalter?

Z.B. kann es ja nicht sein, dass jede Erkältung mit Antibiotika behandelt wird. Wer viele Tabletten nimmt, ist oft krank. Wer wenig Tabletten nimm, ist selten krank. Dies ist eine Erfahrung aus meinem Bekanntenkreis… und “Vollökos” fließen in diese Betrachtung gar nicht mit ein.

Es gibt z.B. auch immer wieder Falschinformationen über Impfungen. Ein Medikament, das fast 100% der dt. Bevölkerung an sich erfahren haben. Als Nebenwirkungen bei Impfungen werden z.B. genannt:

* Chronische Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit (häufig an wiederholten Mittelohrentzündungen sichtbar)
* Enzephalopathie = Gehirnerkrankung
* Schreianfälle/Cri encéphalique(meist äusserst durchdringend und schrill)
* Autoimmunkrankheiten
* Auslösung von Allergien, wie Asthma, Hautallergien, Heuschnupfen, Lebensmittelallergien..
* Krampfanfälle
* Epilepsie
* Autismus
* Schlafsucht
* Schlafumkehr (Kind ist nachts wach und unruhig, tagsüber schläfrig)
* Wesensveränderung, Verhaltensauffälligkeiten, schwere Erziehbarkeit, Hyperaktive Kinder, ADS, Apathien (Gleichgültigkeit und Lustlosigkeit)
* Diabetes
* Multiple Sklerose
* Sprachentwicklungsverzögerungen
* SID (Sudden infant death) plötzlicher Kindstod

Na, klingelt es? Ein ganzer Teil unserer “Zivilisationskrankheiten” könnten daher rühren.

Dies sind nicht irgendwelche wild zusammen gestellten Krankheiten, sondern eine Aufstellung von http://www.impfschaden.info - eine Adresse, wo betroffenen Eltern Ihre Fälle melden, da sich fast kein Schulmediziner dafür interessiert. der Trend auf dem Impfmarkt ist ebenfalls verheerend. Zum einen gibt es immer mehr Kombinationsimpfungen, der letzte Trend ist, gegen 5 oder 6 Krankheiten gleichzeitig einen “Schutz” aufzubauen. Als Beispiel kann hier Hexavac dienen. Der Stoff wurde im Jahr 2000 zugelassen. Bis 2003 gab es 5 Todesfälle von Kindern und sehr viele Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, die Hexavac bekommen haben. 2005 wurde der Stoff wieder vom Markt genommen. Als Grund wurde angegeben, das Hexavac keine gute Grundimmunisierung für Hepatitis aufbaut.

Folgendes steht im Beipackzettel von Hexavac (Quelle unten angegeben):

“Hexavac darf nicht verabreicht werden an Neugeborene, Heranwachsende und Erwachsene.” (NA, AN WENN DENN DANN?) und weiter” darf nicht verabreicht werden, wenn Ihr Kind als Folge einer früheren Impfung eine Hirnschädigung erlitten hat.”

Bei einem in der Schweiz hergestelltem Keuchustenimpfstoff steht “… schrilles unstillbares Schreien bis zu 2 Stunden mit anschließendem plötzlichen Kindstod”.

Bei Hepatitis B und Zeckenimpfstoff (FSME) steht unter vielen anderen Nebenwirkungen “Multiple Sklerose”.

In Neuseeland z.Bsp. ist die Häufigkeit von Diabetes, nach Einführung der Hepatitis B Impfung, in nur 3 Jahren um 60 % angestiegen.

Der immer öfters unter Kindern festgestellte Diabetes, tritt meist als Schaden einer Mumps- oder HIP-Impfung auf. Die Fremdeiweiße in den Impfstoffen lösen sehr oft Allergien und Neurodermitis aus, und in Folge kindliches Asthma.

Übrigens, Impfschäden werden nur innerhalb der ersten 6 Wochen nach einer Impfung anerkannt. Wie soll ich bei einem 1-Jährigen nachweisen, dass das Kind von der Impfung Sprachentwicklungsverzögerungen, ADS oder Depressionen bekommt. Das fällt erst später auf… zu spät.

Abschließend noch…und klar zu machen, das dies keine abstruse Info ist. Was ist den drin in den Impfstoffen?

Neben den eigentlichen Wirkstoffen, die meist sehr fragwürdig “gewonnen” werden (z.B. auf Gebärmuttern von Schlachtvieh), sind jede Menge Stabilisatoren, Neutralisatoren, Konservierungsmittel, Antibiotika, Trägersubstanzen, Farbstoffe usw. enthalten, wie Formaldehyd, Quecksilber, Aluminiumsulfate, Azeton, Phenol, und viele mehr.
Formaldehyd z.Bsp. darf in Möbelplatten nicht mehr enthalten sein, da es hochgiftig und krebserregend wirkt. In Form eines Impfstoffes, der direkt in die Körper unserer Kinder injiziert wird, ist es der Gesundheit anscheinend förderlich und stärkt dass Immunsystem??? Genauso verhält es sich mit Quecksilber.

Es gibt inzwischen 32 verschiedene Bezeichnungen für Quecksilber in Impfstoffen. Es ist in nahezu jedem Impfstoff enthalten. Als Ersatz für Thiomersal wird aber nichts Besseres verwendet, nämlich Phenoxyethanol, das als nerven- und nierenschädigend bekannt ist.

Weiteres Beispiel: 75 % aller plötzlichen Kindstod-Fälle treten innerhalb der ersten 7 Wochen nach einer Keuchhustenimpfung auf. Siehe Artikel: Impfung im Zusammenhang mit plötzlichem Kindstod. Impfen ist übrigens das einzige Medikament, das den Tod in den Nebenwirkungen führt.

So, hierzu gebe ich doch mal ein paar Quellen an:

http://www.impfschaden.info/impfschaeden.html

http://www.aerzte-ueber-impfen.org

http://www.initiative.cc/Artik.....umente.htm

Beipackzettel Hexavac: http://www.augusta.de/~efi/presse/hexavac.pdf

Schön wäre ja, wenn die Diskussion hier beginnt und nicht endet. Wollen wir hoffen, dass die Vogelgrippe nicht zu “Massenimpfungen” führt…denn Donald Aspartam Rumsfeld hat seine Finger z.B. auch im Tamiflu-Impfgeschäft:

http://www.inside-job.de/index.....0#Rummiflu

Kommentar von www_inside-job_de am 11. Dezember um 14:37 Uhr

Im Verdacht stehen übrigens besonder die Aluminiumsulfate wie Thiomersal und deren Tarnnamen. Der Stoff dient als Träger für die abgetöteten Viren in den Impfstoffen und kann nicht wirklich ersetzt werden.

Kommentar von DaRockwilda am 11. Dezember um 15:11 Uhr

Der Witz ist ja auch dass die Biologie im Prinzip bis heute nicht richtig erklären kann, wie die für den Impferfolg essentiellen T-Gedächtniszellen das überhaupt magisch hinbekommen, sich zu merken was bei der nächsten Infektion gleich für Antikörper gebaut werden müssen. Es passiert halt irgendwie.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtniszelle

Kommentar von www_inside-job_de am 11. Dezember um 16:17 Uhr

Jo…und oft bekommen sie es auch gar nicht hin:

“In der Schweiz gab es im Jahr 2000 eine 5 Monate andauernde Mumps Epidemie. Hierbei musste das Bundesamt für Gesundheit zugeben, dass 75 % der Erkrankten vorschriftsmäßig geimpft waren.
Auch das Robert Koch Institut in Deutschland berichtet, dass 2/3 aller an Tetanus Erkrankten vorschriftsmäßig geimpft waren.”

Kommentar von DaRockwilda am 11. Dezember um 16:21 Uhr

Link?

Kommentar von no use for a name am 11. Dezember um 18:10 Uhr

diskussion, naja. überlesen zu werden ist auch sehr diskussionsförderlich. erst recht, wenn hier alle der gleichen meinung sind. dann ist es doch keine diskussion, sondern nur eine seite, auf der man seine antipathie ausdrücken kann. ich finde das schade.
es gibt eben immer zwei seiten der plakette.
zu inside job: mangan bsp. wird auch als spühllösung verwendet, hat aber ein sehr geringes therapeutisches fenster, deshalb ist die dosierung schwierig, die toxizität ist eben erst bei einer gewissen dosis erreicht (paracelsus). genauso ist es bei anderen metallionen und lösungsmitteln. zudem spielt immer noch die exposition eine wichtige rolle. natürlich ist es schädlicher, über jahre dämpfe einzuatmen (möbel), als sie einmal in einer therapeutischen dosis verabreicht zu bekommen.
nebenwirkungen wird es immer geben. und es liegt am patienten selbst, ob er bereit ist, diese einzugehen. es ist eine frage zwischen risiko und nutzen. es gibt medikamente der kategorie b. wenn die frau schwanger ist und andernfalls sterben würde, gibt man das medikament trotzdem, obwohl man weiss, dass es teratogen ist.
ich selbst wüsste nicht, ob ich ein teratogenes medikament einnehmen würde, auch wenn es meine leiden mindern würde. ein missgebildetes kind ist ein sehr hoher preis. die aufklärungsarbeit in diesem gebiet ist aber gut. das muss so bleiben, ja nein, es muss sich sogar noch verbessern.
gruss

Kommentar von www_inside-job_de am 11. Dezember um 18:20 Uhr

Nun, ich habe jetzt extra lange eine Offline-Quelle gesucht. Ich habe derzeit nur zwei Internetquellen für diese Zahlen, bin mir aber sicher, die Zahl schon in einem überlegten Pro&Contra-Dialog vernommen zu haben. Es war, glaube ich, “Impfen - Pro & Contra” vom Kinderarzt Martin Hirte.

Onlinequellen:

http://www.initiative.cc/Artik.....umente.htm
http://www.zeitenschrift.com/m.....ngen.ihtml
http://www.klein-klein-aktion......riefe.html

Das ärgert mich jetzt, da ich eigentlich sehr selektiv zitiere und auch obiges nicht durch schlechtes Zahlenmaterial schmälern möchte.

Ich liefere da noch was nach :-)

Kommentar von www_inside-job_de am 11. Dezember um 19:08 Uhr

@no name
…Das könnte am Ton liegen…

…aber ich werde Dir auch gerne antworten.

Kommentar von www_inside-job_de am 11. Dezember um 19:47 Uhr

@no name…

also, ich habe ja in meinem Thread “KaiserSoze” zugestimmt und gegen den Artikel argumentiert. Folglich sind hier schon mal zwei Meinungen.

Und: In den Kommentaren, die ich hier lese, sind selten auch nur zwei Leute einer Meinung *lol*. Könnte hier jetzt mal anders gewesen sein.

Also, über Apotheker weiß ich nix - sorry.

So, ich teile Deine Antwort jetzt mal auf. Erstmal ganz allgemein und nicht auf “Impfen” bezogen. Du sprichst von Menge/Toxizität; Ich formuliere es lieber so: Selbstverständlich ist die Dosis eines jeden Stoffes, der in unseren Körper gelangt, entscheidend für die Heftigkeit der(Aus)Wirkung. Aber nur, weil die Wissenschaft die Schädlichkeit von Summe X eines Wirkstoffes noch nicht oder falsch festgelegt hat, kann man keine Nicht-Schädlichkeit ableiten. Ich habe oben die These aufgestellt, das wir eine Menge “Zivilisationskrankheiten” haben, deren Ursache ungeklärt ist. Darauf bezieht sich meine Aussage auch - und schließt die Fragestellung ein, woher das kommt.

“die Toxizität ist eben erst bei einer gewissen Dosis erreicht”

–> das mag ich mal, z.B. bei Quecksilber (Thiomersal in den Impfstoffen), bezweifeln. Wenn Du meinst, dass es geringe Dosen gibt, die einen nicht sofort umhauen, dann hast Du Recht.

“…als sie einmal in einer therapeutischen Dosis verabreicht zu bekommen”

–> nun, bei Quecksilber möchte ich wieder widersprechen. Zumal es zwar Untersuchungen gibt, das Quecksilber wieder ausgeschieden werden kann. Aber man hat es ja in der Blutbahn. Un die Höchstdosen wurden auch überschritten:

“In den 90er Jahren, zur Zeit des massivsten Thimerosaleinsatzes erreichte die Zahl der Kinder, bei denen autistische Störungen diagnostiziert wurden, epidemische Ausmaße. In Kalifornien z.B. stieg die Zahl von Autisten von zwischen 1998 und 2002 um 97 % an, wobei diese Zahlen weder Kinder unter drei Jahren noch Personen umfassten, die unter einer weniger schweren Form von Autismus litten oder bei denen die Erkrankung vermutet, aber noch nicht diagnostiziert worden war. In dieser Zeit konnte die Quecksilberbelastung durch Impfungen rasch das 120fache der Höchstdosis ausmachen, die mit der Ernährung zugeführt werden durfte.” (Quelle: http://www.impf-report.de/jahrgang/2006/19.htm)

“die Toxizität ist eben erst bei einer gewissen Dosis erreicht (paracelsus). genauso ist es bei anderen metallionen und lösungsmitteln.”

Wir sprechen aber bei vielen Impflingen zusätzlich über sehr junge Organismen. Gerade diese mit einer Flut von Chemie zu überfluten, halte ich für falsch. Auch immer mehr Stoffe und Erreger in einzelne Impfdosen zu packen, ist nicht untersucht.

–> Zur Erklärung: Mit Metallionen sind oben genannte Aluminiumverbindungen genannt. Dazu habe ich unten ebenfalls Material angehangen, da die Darstellung so einfach nicht stimmt. Zusätzlich zu untenstehenden Berichten ist es nach neuestem Kenntnisstand so, dass Bestandteile des Aluminiums die sog. “Blut-Hirn-Schranke” passieren können (Fakt). Derzeit wird untersucht, ob Aluminium als Auslöser von Alzheimer und Demenzkrankheiten wirken kann (These, Quelle: http://www.toxcenter.de/artikel/4WPEE7.php).

Ich bin nun wirklich nicht der Öko und gehe auch zum Arzt, WENN ICH KRANK BIN. Aber meiner Meinung nach sind Impfungen um noch einmal auf Deinen Thread einzugehen, “ein Medikamente der Kategorie b”.

Und Du sagst: “ein missgebildetes Kind ist ein sehr hoher preis”. Und genau da hast Du Recht. Und genau davon spreche ich bei Impfungen. Ich spreche nicht von den 99%, wo alles glatt läuft. Sondern über den Rest, über die unfairen Regelungen bei Impfschäden, über falsche Informationen und weggelogene Risiken. Der Tod, auch der “plötzliche Kindstot”, kann bei Impfungen vorkommen - aber welche Eltern dürfen den Zettel lesen?

Und was ist, wenn Dein Kind dann “nur” Entwicklungsstörungen hat - aber keine Masern mehr bekommt. Passt da die Kosten-Nutzen-Analyse?

Die Makrophagische Myofasciitis, eine Muskelschwächeerkrankung, wurde vor wenigen Jahren erstmals in Frankreich beobachtet. Der Zusammenhang mit vorausgegangenen Impfungen und insbesondere dem Zusatzstoff Aluminiumhydroxid scheint eindeutig. Bisher wird die Erkrankung selten diagnostiziert, was vor allem damit zusammenhängt, dass Ärzte sie nicht kennen. Von der Krankheit sind, wie eine neue Studie aus Spanien zeigt, auch Kinder betroffen (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=16243223&query_hl=1&itool=pubmed_docsum).

@DaRockwilda

Links kommen unten :-)

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Quecksilber (Thiomersal):
In Flüssigimpfstoffen kann Quecksilber in Form von Thiomersal (Ethyl-Quecksilber-Thiosalicylat) vorhanden sein, einem Biozid, das dem Impfstoff als Konservierungsmittel hinzugefügt wird.
und zu 54 % seines Molekülgewichtes aus Quecksilber besteht.

Symptome einer akuten Quecksilbervergiftung können sein:

Reizung an Schleimhäuten und Haut,
Parästhesien an Mund, Lippen, Zunge, Händen und Füßen,
Konzentrationsstörungen,
Interesselosigkeit,
Schwäche,
Apathie,
extreme Müdigkeit,
Schluck- und Artikulationsbeschwerden,
Konzentrische Einengung des Gesichtsfeldes,
Schwerhörigkeit,
aggressive Ausbrüche mit depressiven Phasen,
Koordinationsstörungen im Bewegungsablauf,
Leseunfähigkeit und Gedächtnisstörungen.

Hinzu treten bei chronischer Vergiftung:

Sprachstörungen,
Unwohlsein,
Störungen der Nerv-Muskel-Übertragungen und der Bewegungskoordination,
eingeschränktes Gesichtsfeld,
Muskelschwund.

Autismus und Quecksilber (Thiomersal)
In einer Studie von Mark Geier, President des Genetic Center of America, die den Zusammenhang von Quecksilber enthaltenden Impfstoffen und dem Auftreten von neurologischen Störungen, insbesondere Autismus und Herzkrankheiten untersuchte, wurde folgendes deutlich:

1. Kinder in den USA erhalten bis 150 mal mehr Quecksilber durch Impfungen als der maximale Grenzwert für die orale ! Aufnahme festlegt
2. Je höher die Belastung mit Quecksilber, desto höher ist das Risiko für eine neurologische oder eine Herzerkrankung
3. Die Autoren verbinden die hohen Quecksilberwerte mit den stark gestiegenen Erkrankungsraten von Autismus, Sprechstörungen und Herzkrankheiten.
(Thiomersalin Childhood Vaccines, Neurodevelopment Disorders, and Heart disease in the United states: Mark R. Geier, M.D., David Geier: Journal of American Physicians and Surgeons, Vol. 8 Number 1 2003)

Thiomersal kann unter über 30 weiteren Namen in Imfpstoffen enthalten sein.

Professor Graham George von der Universität von Saskatchewan in Saskatoon, Canada, untersucht schon seit langem, wie sich Quecksilber im Körper verhält. Diese ist abhängig von vielen Faktoren, wie der molekularen Form und z.B. der Anwesenheit von Selen im Körper. Prof George sagt, dass seine Ergebnisse zwar vorläufig sind, aber sie zeigen z.B. in Rattenversuchen, dass innerhalb kurzer Zeit (eine Stunde) Thiomersal sich im Gehirn ansammelt. Mehr möchte er hierzu noch nicht sagen, da die Studie noch nicht veröffentlicht wurde. Es schockte ihn, als er herausfand, dass Thiomersal in Impfstoffen vorkommt. Thiomersal wäre das letzte, was man in einen Impfstoff geben würde, so seine Worte.
Heute würde Quecksilber bzw. Thiomersal niemals die Zulassung für die Anwendung in Medikamenten mehr bekommen. Grund warum es immer noch verwendet wird, ist, dass es eben seit über 70 Jahren verwendet wird. Prof. George selber vergewisserte sich, dass seine Frau während ihrer Schwangerschaft auf keinen Fall eine Influenza Impfung bekommen würde, denn schwangere Frauen, die eine Influenza Impfung bekommen erhalten eine grosse Menge an Thiomersal und man weiss ziemlich genau, wo dieses Thiomersal sich ansammelt: Im Gehrin oder Der Niere des Fötus. Er selber wäre nicht überrascht, wenn es einen Zusammenhang zwischen Autismus und Quecksilber gäbe. (Scientists applaud move away from use of mercury, by Roger Highfield, Science Editor, The Telegraph, UK, August 10, 2004)

Eine interessante Studie (übersetzt von http://www.impfo.ch) von Bradstreet konnte Anhaltspunkte für die Kausalität zwischen Thiomersal bzw. MMR-Impfung und neurologischen Entwicklungsstörungen aufzeigen. Die Datenbasis belegt weiterhin, wenn auch noch mit vorläufigen Ergebnissen, eine ausreichende Evidenz für die Überschneidung von Populationen mit MTHFR-SNP und Cystein-Mangel, mit erhöhter Quecksilberbelastung und mit Masernvirus-Persistenz. Es ist weiterhin wahrscheinlich, dass Defekte im Methionin-Transsulfurations-Pfad das mögliche Verbindungsglied zwischen den Beobachtungen zu Thiomersal und MMR sind.

Aluminiumhydroxid, Aluminiumphosphat, Aluminiumsulfat

Aluminium kann zu neurologischen, skelettalen und hämatologischen Vergiftungssymptomen führen (Zhu H, Webb M, Buckley J & Roberts NB:
Different Mg to Fe ratios in the mixed metal MgFe hydroxy-carbonate compounds and the effect on phosphate binding compared with established phosphate binders.J Pharm Sci 91(1): 53-66, 2002).

Bei Kindern, die grosse Dosen Aluminiumhydroxid zur Therapie gegen die Hyperphosphatämie im Zusammenhang mit einer Azotämie erhalten haben, und während der Behandlung nicht hämodialysiert wurden, wurde eine Aluminiumintoxikation beschrieben. Die Symptome der Aluminiumintoxikation beinhalten schwerwiegende Osteomalazie und grosse Aluminiumablagerungen an den Übergängen von nichtcalcifiziertem zu calcifiziertem Knochen (McEvoy GK:
AHFS Drug Information.American Society of Hospital Pharmacists Inc, Bethesda (USA); 2363 pp, 1992).

Bekannt ist mittlerweile, dass Aluminiumverbindungen zur sogenannten makrophagischen Myofaszitis, einer Muskelerkrankung führen können. Hierbei kommt es zu Entzündungen des Muskels an der Einstichstelle( Rivas E, Gomez-Arnaiz M, Ricoy JR, Mateos F, Simon R, Garcia-Penas JJ, Garcia-Silva MT, Martin E, Vazquez M, Ferreiro A, Cabello A.Macrophagic myofasciitis in childhood: a controversial entity.Pediatr Neurol. 2005 Nov;33(5):350-6., Heidary N, Cohen DE.Hypersensitivity reactions to vaccine components.Dermatitis. 2005 Sep;16(3):115-20.,Shingde M, Hughes J, Boadle R, Wills EJ, Pamphlett R.University of Sydney, Sydney, NSW. Macrophagic myofasciitis associated with vaccine-derived aluminium. Med J Aust. 2005 Aug 1;183(3):145-6. )

In einer neuen Studie berichten die Autoren Petrik et al. (noch im Peer-Review-Verfahren, also nicht nicht veröffentlicht) zu den Auswirkungen von Aluminiumadjuvantien auf motorische Neuronen bei Mäusen. Ausgangspunkt der Untersuchung war der Verdacht, dass das Golfkriegssyndrom durch die Anthrax-Impfungen verursacht sein könnte. Pathogenetisch könnte die direkte Toxizität von Aluminium, aber auch die indirekte Toxizität über Induzierung von Autoimmunphänomenen durch TH1/TH2-Dysbalance dafür verantwortlich sein. Die Autoren schreiben auch in ihrer Studie, dass der Gebrauch von Aluminiumverbindungen in Impfstoffen(z.B. Hepatitis A und B, Diphtherie, Pertussis, and Tetanus) zu weitreichenden neurologischen Folgen führen könnte. Ohne Langzeitstudien könne die Sicherheit dieser Stoffe nicht belegt werden und viele, die heute mit Aluminiumverbindungen geimpft würden, hätten das Risiko an neurologischen Komplikationen zu erkranken.

Formaldehyd

Durch seine ausgeprägte biologische Reaktivität verursacht Formaldehyd in hoher Konzentration Reizungen der Schleimhäute, u.U. kann es zu Kontaktallergien kommen und es steht unter begründetem Verdacht, krebserzeugendes Potential zu besitzen sowie erbgutverändernd und fruchtschädigend zu wirken.
Die schädigenden Wirkungen beginnen bereits weit unter der Geruchsschwelle. In vielen Fällen wird der typische Geruch auch überdeckt von anderen Komponenten, die im Zigarettenrauch oder den Autoabgasen enthalten sind. F. ist in der MAK-Liste unter Abschnitt III-B „Stoffe mit begründetem Verdacht auf krebserzeugendes Potential“ aufgeführt.
Formaldehyd führt bei kurzfristiger Exposition bereits bei geringen Konzentrationen zu Reizungen der Augen und Atemorgane: ab 0,01 ppm Reizung der Augen, ab 0,08 ppm Reizung von Augen und Nase und ab 0,5 ppm Reizung der Kehle. Konzentrierte Dämpfe größer 10 ppm können zu schweren Reizzuständen der Schleimhäute führen mit Tränenfluss, Husten und Brennen in Nase und Kehle. Konzentrationen über 30 ppm bewirken toxisches Lungenödem und Lungenentzündung; es besteht Lebensgefahr.
Chronische Wirkungen sind Befindlichkeitsstörungen wie Schlaflosigkeit, Mattigkeit, Antriebsverlust, Appetitmangel oder Nervosität, Augenreizungen und Bindehautentzündungen, Hautreizungen, chronischer Husten, Erkältungen und Bronchitis, Kopfschmerzen, Depressionen u.a.
weitere Hilfsstoffe

In vielen Impfstoffen werden auch bestimmte Öle, wie z.B. Squalene (MF 59) oder Bayol F als Adjuvans und immunstimulierender Faktor verwendet. Obwohl der genaue Wirkmechanismus dieser Stoffe im Menschen nicht bekannt ist, werden sie seit Jahren verwendet. In Tier-Versuchen führten diese Stoffe zu Autoimmunreaktionen (Yoshiki Kurodaa, Dina C. Nacionalesa, Jun Akaogia, Westley H. Reevesa and Minoru Satoh Autoimmunity induced by adjuvant hydrocarbon oil components of vaccine, Biomedecine & Pharmacotherapy Volume 58, Issue 5 , June 2004, Pages 325-337)

Mehrfachimpfstoffe

Ein Argument der Impfhersteller für die Mehrfachimpfungen beruht genau auf dieser Tatsache, dass man verhindern möchte, dass durch viele einzelne Impfungen eine grosse Menge an Giftstoffen zusätzlich in den Körper gelangt. Dies ist zwar richtig, aber:
Die Impfung mit heute bis zu 7 verschiedenen Erregern ist insofern problematisch, dass die Krankheiten, die mit den Impfungen verhindert werden sollen, in der Natur nicht gleichzeitig vorkommen. Es gibt keine Kinder, die an Masern , Mumps und Röteln gleichzeitig erkranken können. Nacheinander ist das sicher möglich, aber gleichzeitig nicht. Das Abwehrsystem des Körpers ist so eingerichtet, dass er beim Befall durch Viren Interferone bildet, die in der Lage sind, andere Körperzellen zu “warnen” , damit diese nicht von demselben und anderen Viren befallen werden können. Es gibt zwar Krankheiten, die diesen Mechanismus umgehen können, bei den klassischen Kinderkrankheiten findet man eine gleichzeitige Erkrankung zweier verschiedener Erkrankungen praktisch nicht. Es stellt sich demnach die Frage , ob eine genügende Immunität durch Mehrfachimpfungen hier überhaupt erreicht werden kann. Bekannt ist ja , dass die Immmunität nach durchgemachter Krankheit grösser ist, als nach einer Impfung. Patienten wägen sich hier u.U. in falscher Sicherheit, da sie denken, sie hätten einen genügend hohen Impfschutz.

Durch die gleichzeitige Verabreichung mehrerer Impfstoffe (besonders Lebendimpfstoffe) besteht ferner die Gefahr, dass es durch eine induzierte Immunschwäche zu einem Persistieren eines Virus im Körper des Geimpften kommen kann, ohne eine Immunreaktion auszulösen. Dieser Virus kann dann eventuell später zu einer chronischen Erkrankung führen.

Quellen:

http://www.impfo.ch/htm-dokume.....sm_IOM.htm

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/en.....med_docsum

http://www.toxcenter.de/artikel/4WPEE7.php

http://www.orthomedis.ch/aluminium.htm

Kommentar von no use for a name am 12. Dezember um 22:56 Uhr

“Aber nur, weil die Wissenschaft die Schädlichkeit von Summe X eines Wirkstoffes noch nicht oder falsch festgelegt hat, kann man keine Nicht-Schädlichkeit ableiten.”
->nun ja, das tut ja die wissenschaft auch nicht. eine klare aussage kann erst nach der präklinischen phase gemacht werden und selbst dann ist die toxizität noch nicht vollständig abgeklärt was den menschen betrifft.
vermutlich sprechen wir nicht vom selben.
metallionen können klar die bluthirnschranke durchqueren (wobei sie vermutlich eher apolar als ionisch sind und wenn sie apolar sind, können sie sich u.U. im gewebe ablagern. darin liegt auch die toxizität des Hg), sie sind ja auch genügend klein. und es sind nicht bestandteile, entweder aluminium geht durch oder nicht. wo quecksilber übrigens unbedenklich ist (gemäss heutigem standpunkt) ist in amalgamfüllungen. zu dem impfungen hab ich auch noch einen interessanten link gefunden (http://www.swiss-paediatrics.org/paediatrica/vol11/n2/thiomersal-ge.htm)
. mit geringen mengen kann der körper umgehen. über thiomersal kann man sich streiten. wie dein prof. sagt, ist es einfach noch im gebrauch, weil es eben bis anhin noch im gebrauch war. übrigens hat man auch bis vor 15 jahren in frankreich gewisse medikamente geraucht… ich möchte mich aber hier nicht auf die äste rauslassen, genaueres werde ich wohl erst im frühling erfahren. nach wie vor gilt aber: wer das nicht einnehmen will, braucht es auch nicht einzunehmen. auch platin bsp. kommt in cytostatika vor.

bei kindern wird natürlich die dosis angepasst, viele medikamente dürfen bei kindern gar nicht angewendet werden. dass sie mit chemie überflutet werden ist ein schreckensbild. aber so schnell wird die chemie ihren schlechten ruf wohl nicht mehr los….
über die abfindungen von leuten, welche durch medikamente geschädigt worden sind, bin ich mir meines standpunktes noch nicht schlüssig. eines ist aber sicher: wenn warnungen aus der bevölkerung kommen oder von ärzten, beschriebene fälle, oder auch inder präklinik, und man stellt als hersteller einfach auf stur, dann muss die firma ganz klar schadensersatz leisten. und zwar einen angemessenen.
gruss

Kommentar von Sascha Menzer am 10. Mai um 20:27 Uhr

Hallo alle zusammen,

ich war bezueglich Chemtrails etwas aktiv und habe ca. 2000 Abgeordnete dazu angeschrieben. Merkwuerdigerweise scheint ein grosser Teil der Abgeordneten, vor allem der Landtagsfraktionen, gar nichts ueber Chemtrails zu wissen, und da heisst es immer Abgeordnete wuerden mit Anfragen ueber dieses Thema bombardiert, das stimmt nach meinen Erkenntnissen gar nicht. Ein Abgeordneter des Bundestages wusste jedoch Bescheid und ich habe circa 1 Stunde mit ihm telefoniert. Er riet mir folgendes: Um eine oeffentliche Debatte ueber das Thema auszuloesen muessen moeglichst viele Menschen nach einer Aufklaerung ueber Chemtrails verlangen. Daher eine Bitte:
Koennt ihr bei http://www.abgeordnetenwatch.de den fuer Euch zustaendigen Abgeordneten anschreiben und eine Aufklaerung ueber das Chemtrails Phaenomen fordern? Die Fragen dort werden oeffentlich behandelt, d.h. jeder kann oeffentlich die Texte lesen und auch die Antworten der Abgeordneten dazu. So kann man auch noch mehr Menschen darauf aufmerksam machen. Bisher gibt es dort erst 2 Beitraege ueber Chemtrails!

http://www.abgeordnetenwatch.de/

Vielen Dank und viele Gruesse,

Sascha.

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