Michael Moore ist ein Gatekeeper
Michael Moore hat nun wohl rechtzeitig zu den Filmfestspielen von Cannes seinen neuen Film “Sicko” über das marode amerikanische Gesundheitssystem fertig gestellt.
Dieses Thema des Gesundheitssystems hat durchaus seine Legitimation und ist für die amerikanische Gesellschaft enorm wichtig. In diesem Hinblick könnte auch dieser neue Film von Moore gut und unterstützenswert sein.
Aber wichtiger ist bei Moore nicht das was er berichtet, sondern was er nicht berichtet beziehungsweise in seine Filme einbaut.
Wichtigster Punkt ist hier sein Film Fahrenheit 911, der auch die Anschläge von 9/11 thematisiert hat. Folgendes über den Film ist Fakt:
Michael Moore reitet den ganzen Film lang auf der Verbindung zu den Saudis herum.
Dabei erwähnt Michael Moore aber nicht, dass alle Hinweise auf die angeblichen arabischen Täter von 9/11 aus dem Inhalt einer einzigen Reisetasche stammen, die ganz zufällig in die Hände der Ermittler übergeben wurde.
Michael Moore erwähnt an keiner Stelle in einem angeblich investigativen Film über 9/11 das PNAC.
Michael Moore ignoriert alle Hinweise, die auf eine Verbindung Israels zu den Attentaten hinweisen.
Diese Reinwaschung von Israel, das Beschuldigen von Israels Feinden und überhaupt die Nichterwähnung so vieler Hinweise zu 9/11 scheinen einen einfachen Grund zu haben:
Michael Moores Agent in Hollywood ist ein gewisser Ari Emanuel. (Emanuel ist auch der Agent von Sacha Baron Cohen aka Borat, der auf gewisse Weise auch Israels Interessen dient). Dieser Ari nun ist der Bruder von Rahm Emanuel. Rahm ist einer der Spitzenleute der amerikanischen Demokraten. Bei den Kongresswahlen 2006 war Emanuel Vorsitzender des Wahlkampfkommitees der Demokraten, und seitdem ist er der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Kongress. Bereits vor einigen Jahren war Rahm der Chefspendensammler für Bill Clinton.
Rahm Emanuel ist also in jedem Fall jemand der zum amerikanischen Politestablishment gehört, welches unabhängig von der Partei in großem Maße vom amerikanischen Militärisch-Industriellen Komplex abhängig ist. Für diesen war 9/11 der Beginn ungeahnter Gewinnsteigerungen, und deshalb wird die Führung beider politischer Parteien in den USA alles dafür tun, eine genauere Untersuchung von 9/11 zu unterbinden.
Aber die Emanuels sind auch Vertreter der zweiten Partei, die von 9/11 immens profitiert hat. Der Vater der beiden Brüder, Benjamin M. Emanuel diente früher in der Irgun, der jüdischen Terrororganisation die vor der Staatsgründung Israels Anschläge gegen Briten und Araber verübte. Sein Sohn Rahm meldete sich 1991 während des Zweiten Golfkrieges freiwillig für den Dienst auf einer Basis der israelischen Armee.
Man kann also erahnen, dass die Emanuels fleißige Unterstützer Israels sind, und im Falle Rahms auch mitunter israelische Pflichten den amerikanischen vorziehen.
Angesichts dieser Verbindungen lässt sich zumindest vermuten, dass Michael Moore von seinem Agenten “überzeugt” wurde, in seinem Film Fahrenheit 911 über 9/11 a) die Hinweise auf die Rolle Israels zu ignorieren, b) die Saudis in einem möglichst schlechten Licht darstellen und c) PNAC nicht zu erwähnen und überhaupt so wenig wie möglich dafür tun, eine etwaige False-Flag Terror-These zu unterstützen.
Dass Michael Moore überhaupt nicht an einer tiefgreifenden Investigation interessiert ist hat er unter Beweis gestellt, nachdem Alex Jones in für seinen Film Martial Law fragte, warum er nicht weiter nachforschen würde. Antwort von Moore: “Das wäre unpatriotisch”
Hierein Auschnitt aus Jones Martial Law, der sich mit Moore befasst:
Zu all dem hinzu kommt noch, dass Michael Moore laut dem amerikanischen Journalisten Peter Schweizer Aktien von Firmen wie Halliburton und Boeing besitzt.
Ich bin grundsätzlich vorsichtig mit der Behauptung, Leute seien “Gatekeeper”, also wissentliche Vertuscher von größeren Verbrechen, indem sie kleiner aufdecken und so das Vertrauen der Menschen gewinnen. Aber im Falle von Moore kann man auch auf Grund seiner Verbindungen zur US-Elite und zionistischen Kräften nicht mehr davon ausgehen, dass er “es nicht besser weiß” und “zu wenig Informationen hat”.
Vor diesen Hintergründen muss jeder selbst entscheiden, ob er für Moores Werke Geld ausgibt und ihm zujubelt.
DaRockwilda
Dieses Thema des Gesundheitssystems hat durchaus seine Legitimation und ist für die amerikanische Gesellschaft enorm wichtig. In diesem Hinblick könnte auch dieser neue Film von Moore gut und unterstützenswert sein.
Aber wichtiger ist bei Moore nicht das was er berichtet, sondern was er nicht berichtet beziehungsweise in seine Filme einbaut.
Wichtigster Punkt ist hier sein Film Fahrenheit 911, der auch die Anschläge von 9/11 thematisiert hat. Folgendes über den Film ist Fakt:
Michael Moore reitet den ganzen Film lang auf der Verbindung zu den Saudis herum.
Dabei erwähnt Michael Moore aber nicht, dass alle Hinweise auf die angeblichen arabischen Täter von 9/11 aus dem Inhalt einer einzigen Reisetasche stammen, die ganz zufällig in die Hände der Ermittler übergeben wurde.
Michael Moore erwähnt an keiner Stelle in einem angeblich investigativen Film über 9/11 das PNAC.
Michael Moore ignoriert alle Hinweise, die auf eine Verbindung Israels zu den Attentaten hinweisen.
Diese Reinwaschung von Israel, das Beschuldigen von Israels Feinden und überhaupt die Nichterwähnung so vieler Hinweise zu 9/11 scheinen einen einfachen Grund zu haben:
Michael Moores Agent in Hollywood ist ein gewisser Ari Emanuel. (Emanuel ist auch der Agent von Sacha Baron Cohen aka Borat, der auf gewisse Weise auch Israels Interessen dient). Dieser Ari nun ist der Bruder von Rahm Emanuel. Rahm ist einer der Spitzenleute der amerikanischen Demokraten. Bei den Kongresswahlen 2006 war Emanuel Vorsitzender des Wahlkampfkommitees der Demokraten, und seitdem ist er der Fraktionsvorsitzende der Demokraten im Kongress. Bereits vor einigen Jahren war Rahm der Chefspendensammler für Bill Clinton.
Rahm Emanuel ist also in jedem Fall jemand der zum amerikanischen Politestablishment gehört, welches unabhängig von der Partei in großem Maße vom amerikanischen Militärisch-Industriellen Komplex abhängig ist. Für diesen war 9/11 der Beginn ungeahnter Gewinnsteigerungen, und deshalb wird die Führung beider politischer Parteien in den USA alles dafür tun, eine genauere Untersuchung von 9/11 zu unterbinden.
Aber die Emanuels sind auch Vertreter der zweiten Partei, die von 9/11 immens profitiert hat. Der Vater der beiden Brüder, Benjamin M. Emanuel diente früher in der Irgun, der jüdischen Terrororganisation die vor der Staatsgründung Israels Anschläge gegen Briten und Araber verübte. Sein Sohn Rahm meldete sich 1991 während des Zweiten Golfkrieges freiwillig für den Dienst auf einer Basis der israelischen Armee.
Man kann also erahnen, dass die Emanuels fleißige Unterstützer Israels sind, und im Falle Rahms auch mitunter israelische Pflichten den amerikanischen vorziehen.
Angesichts dieser Verbindungen lässt sich zumindest vermuten, dass Michael Moore von seinem Agenten “überzeugt” wurde, in seinem Film Fahrenheit 911 über 9/11 a) die Hinweise auf die Rolle Israels zu ignorieren, b) die Saudis in einem möglichst schlechten Licht darstellen und c) PNAC nicht zu erwähnen und überhaupt so wenig wie möglich dafür tun, eine etwaige False-Flag Terror-These zu unterstützen.
Dass Michael Moore überhaupt nicht an einer tiefgreifenden Investigation interessiert ist hat er unter Beweis gestellt, nachdem Alex Jones in für seinen Film Martial Law fragte, warum er nicht weiter nachforschen würde. Antwort von Moore: “Das wäre unpatriotisch”
Hierein Auschnitt aus Jones Martial Law, der sich mit Moore befasst:
Zu all dem hinzu kommt noch, dass Michael Moore laut dem amerikanischen Journalisten Peter Schweizer Aktien von Firmen wie Halliburton und Boeing besitzt.
Ich bin grundsätzlich vorsichtig mit der Behauptung, Leute seien “Gatekeeper”, also wissentliche Vertuscher von größeren Verbrechen, indem sie kleiner aufdecken und so das Vertrauen der Menschen gewinnen. Aber im Falle von Moore kann man auch auf Grund seiner Verbindungen zur US-Elite und zionistischen Kräften nicht mehr davon ausgehen, dass er “es nicht besser weiß” und “zu wenig Informationen hat”.
Vor diesen Hintergründen muss jeder selbst entscheiden, ob er für Moores Werke Geld ausgibt und ihm zujubelt.
DaRockwilda
Kommentar von Michael Moore ist ein Gatekeeper « infowars am 19. Mai um 21:17 Uhr
[...] Michael Moore ist ein Gatekeeper politblog.net [...]
Kommentar von Urban am 19. Mai um 21:18 Uhr
Als Michael Moore damals in “Bowling for Columbine” Bush und die USA kritisierte wurde er von vielen ansonsten kritischen Menschen fast schon als Erlöser gefeiert (Stichwort: “Moore for President!”) Dann erhielt er auch noch vom Establishment einen Oscar für diese “Dokumentation”. Da regten sich bei mir starke Zweifel.
Damals merkte ich in einem anderen Forum dazu an:
“Interessant, wie manche [...] in die Falle tappen und meinen, nur weil jemand Bush kritisiert, dieser auch automatisch auf dem Pfad der Wahrhaftigkeit wandelt. Moore ist vom verbrecherischen System, das nicht nur in Amerika die Fäden zieht, aus dem Hut gezaubert worden, um das ewig gleiche Spiel zu spielen.
Täusche und spalte diejenigen Menschen, die merken, dass irgendetwas auf dieser Welt komplett schief läuft.
Präsentiere ihnen einen Sündenbock (Bush), plädiere für die „wahre“ Alternative (Kerry) und das System läuft weiter, zwar stotternd, aber immerhin.
Dass Moore seine Zuseher an der Nase herumführt, sie manipuliert und damit geschickt, weil indirekt belügt (z.B: in seiner „Dokumentation“ Bowling for Columbine) scheinen manche nicht erkennen zu können, weil sie dermaßen begeistert sind, wie er es dem „blöden“ Bush zeigt (z.B: bei der Oskarverleihung).”
Falls es jemanden interessiert, wie Moore manipuliert und betrügt, empfehle ich folgenden, vor etwa 3 Jahren von mir aus amerikanischen Foren übersetzten und mit eigenen Amerkungen versehenen Text:
So täuscht Michael Moore den Seher von „Bowling for Columbine”
Beispiele unseriöser Art in „Bowling for Columbine“
Moores „Dokumentation“ fängt mit einem Kracher/Lacher an als er in eine Bank in Michigan geht, dort ein Konto eröffnet, sich dafür eine Waffe aus einem Katalog aussuchen darf, diese in der Bank (!) in die Hand gedrückt bekommt, an dieser herumhantiert und dann meint: „Ist es nicht ein bisschen gefährlich, Waffen in einer Bank auszuhändigen?“
Herrlich, ich musste herzhaft lachen!
Die Realität sieht etwas anders aus:
Du erhältst eine Waffe nur dann, wenn du eine ordentliche Stange Geld veranlagst. Dazu hast du eine Menge Bürokratiehürden zu überwinden z.B.: musst beim FBI anrufen etc.
Das Wichtigste ist aber: Du bekommst die Waffe NICHT in der Bank, sondern ca. 7-10 Tage nach Kontoeröffnung von einem Waffenhändler zu dir nach Hause gebracht.
Was soll´s? Der Zweck (guter Gag) heiligt bekanntlich die Mittel.
Moore besucht eine Fabrik von Lockheed-Martin in der Nähe von Columbine und fragt dort, ob das Wissen, dass in der Nähe Massenvernichtungswaffen produziert werden, die Columbine-Täter zu ihrer Tat motiviert hätte.
Tatsache ist: In dieser besagten Fabrik werden keine waffenfähigen Missiles, sondern Raketen für Satelliten hergestellt.
Moore nennt in seiner „Dokumentation“ zahlreiche Zahlen – konkret „Mordopfer durch Schusswaffen“ verschiedener Länder.
Nicht eine Zahl entspricht den offiziellen Werten des jeweiligen Landes, auch wenn man es mit jedem Wert der letzten 20 Jahre versucht.
Moore nennt für die USA: 11.127; das FBI gibt an: 8.719 für 2001, 8.661 für 2000, 8.480 für 1999.
Naja, hat er sich halt ein bisschen vertan mit seinen Statistiken, könnte man sagen.
Moore fährt in seinem Film nach Kanada und geht dort in ein Geschäft und deckt sich dort - einfach mal so -ordentlich mit Munition ein.
Kanadische Regierungsstellen haben nach Veröffentlichung des Films festgehalten, dass seit 1998 bzw. Anfang 2001 in Kanada NIEMAND mehr Patronen ohne gültigen Waffenschein bekommen kann. Ansonsten handelt es sich um eine strafbare Handlung.
Nun geht´s wirklich ans Eingemachte! Das Bisherige waren dagegen bloße „Erdnüsse“.
Leider kann man dies nicht in ein paar Sätzen darstellen, da es sich um einen ziemlich komplexen Betrug handelt.
Ein Hauptthema des Films ist der National Rifle Association (NRA) und ihrem Präsidenten Charlton Heston gewidmet.
Im englischen Original der Kritik wird Moores diesbezügliches Vorgehen über 6 Seiten penibel aufgeschlüsselt, zumal Moore sehr raffiniert vorgeht:
Kurze Auffrischung der Schlüsselszenen : Ab Minute 35: Meine spontanen Reaktionen beim erstmaligem Sehen in [ ]
Weinende Kinder in Columbine nach dem Massaker.
Schnitt zu Charlton Heston, der eine Waffe mit den Worten: „I have only five words for you: ‘from my cold, dead, hands’„ hochhält.
[Wahnsinn!]
Schnitt zu Werbetafel für das Treffen der NRA, während Moore spricht: „Gerade 10 Tage nach dem Columbine Massaker kam Charlton Heston nach Denver und hielt eine große Pro-Schusswaffen-Veranstaltung für die NRA ab, trotz des Wunsches der Gemeinde nach Trauer.“
[Diese Waffennarren kennen wohl keine Tabus!]
Schnitt zu Hestons (vorgeblich) fortsetzender Rede…“Ich habe eine Botschaft des Bürgermeisters Hr. Wellington Webb, Bürgermeister von Denver. Er sandte mir eine Mitteilung, die besagt: `Kommt nicht hier her. Wir wollen euch hier nicht.` Ich sage dem Bürgermeister, dies ist unser Land, als Amerikaner haben wir die Freiheit zu reisen wo immer wir hin wollen - in unserem weiten Land. Kommt nicht her? Wir sind bereits da!“
[Arrogante Sau!]
Moores Darstellung kann beim Seher so ankommen:
Arroganter Protest als Antwort auf die Toten.
Heston und die NRA eilten nach Littleton, um dort direkt nach der Tragödie Veranstaltungen abzuhalten. Die reinste Provokation!
Diese Darstellung ist aber falsch!
Fakt: Die NRA-Veranstaltung in Denver war keine Demonstration bezüglich Columbine-Massaker, sondern ein jährliches Treffen, dessen Ort und Zeitpunkt Jahre voraus fixiert wurden.
Fakt: In Denver sagte die NRA alle Veranstaltungen (normalerweise mehrere Tage Komitee-Treffen, Sport-Veranstaltungen, Essen, ua.) ab und hielt nur das jährliche Mitglieder-Treffen ab, das aus gesetzlichen Gründen abgehalten werden musste.
Es bestand keine Möglichkeit, den Ort in der kurzen Zeit zu wechseln, zumal 4 Mio Mitglieder davon in Kenntnis gesetzt werden mussten.
Fakt: Moore erweckt den Eindruck, dass Hestons „cold dead hand“ Rede beim Denver Treffen stattfand – tatsächlich hielt Heston diese ein Jahr später in North Carolina ab, aus Dankbarkeit, dass er bei diesem jährlichen Treffen eine handgefertigte Waffe erhalten hatte. (Vgl dazu: http://www.sipl.addr.com/nraheston.html)
Fakt : Als der Film zur Rede Hestons kommt, die er tatsächlich in Denver hielt, verändert er diese sorgfältig, um dessen Inhalt zu ändern.
So etwas kann man als Lüge oder bewusste Täuschung bezeichnen.
Vgl. Moores Heston Rede mit der tatsächlichen Rede unter http://www.hardylaw.net/Bowlingtranscript.html
Moore nahm den Ton von 7 Heston-Sätzen aus 5 versch. Teilen seiner Rede sowie einen kompletten Teil aus einer ganz anderen Rede und verband sie miteinander.
Jeder Übergang wurde durch Einblenden eines Standbildes oder einer anderen, ein paar Sekunden dauernden, Video-Sequenz schlau verschleiert.
Als erstes nach den weinenden Opfern bringt Moore Hestons „I have only five words for you . . . cold dead hands“ Aussage, so als wäre diese an die Opfer gerichtet. Wie bereits gesagt, es handelt sich dabei um eine Dankesrede, die Heston ein Jahr später in North Carolina hielt.
Moore legt dann ein Zwischenspiel ein - eine Werbetafel und seine Erzählung. Dies ist notwendig, da er nicht direkt zu Hestons wirklicher Denver-Rede übergehen kann. Wenn er das getan hätte, hätte sich der Zuseher gefragt, wieso sich mitten in Hestons Rede plötzlich sein lavendelfarbenes Hemd mit violetter Krawatte in ein weißes Hemd mit roter Krawatte verwandelt hat. Moore musste beide Teile trennen.
Moores 2. Schnitt, der durch einen Kameraschwenk auf die Menge verdeckt wurde, enthält dem Zuseher vor, dass Heston davon spricht, dass die NRA tatsächlich die meisten ihrer Veranstaltungen stornierte.
Moore macht dann einen Schnit zu Hestons Aussage, dass Denver´s Bürgermeister die NRA bat, nicht zu kommen und zeigt Hestons Antwort:
„Ich sagte zum Bürgermeister: Als Amerikaner haben wir die Freiheit, in unserem weiten Land dorthin fahren, wo immer wir wollen. Kommt nicht her? Wir sind bereits da! „ die so sehr trotzig klingt.
Moore setzt einen Schnitt mitten im ersten Satz sowie einen Zweiten an seinem Ende!
Heston sagt wirklich (mit Hinweis auf seinen eigenen 2.Weltkrieg-Veteranenstatus)
„Ich sagte zum Bürgermeister, meine Antwort war, ich meldete mich freiwillig für den Krieg, sie wollten mich nehmen als ich 18 war. Seither habe ich kleine Besorgungen für mein Land gemacht, von Nigeria bis Vietnam. Ich weiß, viele von euch hier im Raum könnten das Selbe sagen.“
Moore schneidet es ab nach: „Ich sagte zum Bürgermeister „ und hängt daran einen Satz vom Ende des nächsten Abschnitts. „ Als Amerikaner haben wir die Freiheit, in unserem weiten Land dorthin fahren, wo immer wir wollen. „
Moore kaschiert das Entfernen dadurch, dass er den Marsch von Demonstranten und ein Foto des Bürgermeisters zeigt, bevor er zurück geht und Heston zeigt.
Moore lässt dann Heston triumphierend verkünden: „Kommt nicht hier her? Wir sind schon da! „ Tatsächlich stammt dieser Satz von einem Segment der Rede - 5 Absätze danach. Wieder benützt Moore einen Schneidetrick, um das Ausbessern zu vertuschen, indem er zu einem Kameraschwenk auf die Zuhörer wechselt, während Hestons (bearbeitete) Stimme fortsetzt.
Was Heston sagte, war Folgendes:
„NRA Mitglieder sind in der Stadthalle, Fort Carson, NORAD, der Air Force Akademie und im olympischen Trainings Center. Ja, und NRA Mitglieder sind sicherlich unter der Polizei, Feuerwehr und SWAT-Team Helden, die ihr Leben riskierten, um Schüler in Columbine zu retten.
Kommt nicht hier her? Wir sind schon da. Diese Gemeinschaft ist unser Zuhause. Wir sind ein 128-Jahre altes Inventarstück der USA. Der 2. Zusatzartikel der Verfassung, bezüglich legalen, verantwortungsvollen Feurwaffenbesitzes, spannt das weitest vorstellbare Kreuz über das amerikanische Leben.
Darum haben wir das selbe Recht wie alle anderen Bürger, hier zu sein. Um zu helfen, diesen Kummer zu ertragen und unsere Trauer zu teilen und um unsere respektvolle und ruhige Stimme für ein nationales Gespräch anzubieten, das um diese Tragödie ausgebrochen ist.“
Der Film setzt fort mit der Nebeneinanderstellung einer weiteren Heston-Rede mit der Ermordung einer Volksschülerin durch einen Klassenkameraden in der Nähe von Flint.
Moore behauptet: „Wie schon nach dem Columbine Massaker, tauchte Heston auch in Flint auf, um eine große Pro-Waffen Veranstaltung abzuhalten.“
Fakt: Heston hielt diese Rede auf einer Wahlveranstaltung in Flint, welche knapp 8 Monate nach dem Mord stattfand. (Rede am 29.2.2000; vgl. http://www.cnn.com/2000/US/02/.....ooting.04/. Mord am 17.10.2000; vgl. http://www.mcrgo.org/news_story.asp?key=227)
Fakt: Sowohl Bush als auch Gore waren beide im Raum Flint, um Wählerstimmen zu werben. Moore selbst war wenige Wochen zuvor in Flint, um die „Green Party“ von Nader wahlkämpfend zu unterstützen. http://www.zmag.org/mooregore.htm
Moore schafft äußerst geschickt den Eindruck, dass ein Ereignis direkt nach dem anderen war.
Moore arbeitet, indem er den Seher des Zusammenhangs beraubt und dessen Verstand dazu hinführt sich mit Vakuum zu füllen – mit komplett falschen Vorstellungen.
Brilliant, aber unethisch gemacht. Zerlegen wir nun seine Methode.
Die ganze Sequenz dauert kaum 40 Sekunden. Eindrücke treffen so rasch auf den Betrachter ein, dass der nicht wirklich darüber nachdenken kann – er bildet sich bloß Eindrücke ein.
Moore spricht mit der Lehrerin über den Mord an der 6-jährigen Kayla. Als sie zu weinen beginnt und sich mit Moore umdreht, setzt (bei 1 Std. 29 min.) Heston´s Stimme ein: „From my cold, dead hands.“ Moore ergänzt es wiederum einer Rede, in der dies nicht gesagt wurde.
Als Heston ins Bild kommt, erzählt er einer Gruppe, dass Freiheit den Einzelnen nun benötigt, mehr denn je, damit diese verteidigt werden kann.
Der Eindruck des Sehers: Heston antwortet auf etwas Wichtiges, vermutlich auf die Auseinandersetzung, ausgelöst durch ihren Tod. Und er spricht darüber wie ein Idiot.
Moore: „Wie schon nach dem Columbine Massaker, tauchte Heston auch in Flint auf, um eine große Pro-Waffen Veranstaltung abzuhalten.“
Moore setzt fort und sagt, dass bevor Heston nach Flint kam, er von der „Georgetown Hoya“ über den Tod Kaylas interviewt wurde. Warum ist das wichtig?
Das Bild von Hoya (eine Schülerzeitung) taucht am Bildschirm auf, mit den hervorstechenden Wörtern: „Hoya: Six year old Kayala Rolland was shot“ und „Heston“. Nur für einen kurzen Augenblick.
Der Seher glaubt die Verbindung hergestellt zu haben: Heston war wegen des Vorfalls alarmiert und deswegen kam er nach Flint.
Moore setzt fort, dass der Fall auf Hestons „eigener NRA“ Netzseite diskutiert wurde. Wieder sucht der Verstand des Sehers eine Bedeutung…
Bild einer Netzseite „America´s First Freedom“ (eine Netzseite der NRA, nicht Hestons) mit dem hervorgehobenen und größer werdenem Text: „48 Stunden nach dem Tode Kayla Rollands“
Es entsteht der Eindruck: Heston tat etwas 48 Stunden nachdem sie starb. Warum sonst würde „seine“ Netzseite dies festhalten, was immer es ist? Was könnte Hestons Handlung gewesen sein? Es musste sein Erscheinen in Flint und die Abhaltung einer Veranstaltung gewesen sein.
Die Szene wechselt zu Demonstranten, wo eine Frau mit einem „Million Moms March“ Leibchen fragt, wie Heston hier herkommen konnte. Sie ist schockiert.
(Diese Sprecherin und der Protest könnten gefälscht sein, vgl. http://www.hardylaw.net/flint.html, aber nehmen wir mal an, sie sind Realität.)
Dies krönt den Eindruck des Sehers: Die Frau ist schockiert, weil Heston 48 Stunden nach dem Mord hier auftaucht.
Der Seher glaubt zu verstehen…
Schauen wir auf die Fakten hinter der Darstellung:
Hestons Rede mit der Dringlichkeit, Freiheit benötigt dich nun mehr als jemals zuvor. Wie zuvor angemerkt, handelte es sich dabei um eine Wahlkampfveranstaltung, abgehalten Wochen vor der knappsten Wahl in der Geschichte der USA.
Moore: „Wie schon nach dem Columbine Massaker, tauchte Heston auch in Flint auf, um eine große Pro-Waffen Veranstaltung abzuhalten.“
Wie gesagt, war das eine Wahlkampfrede, 8 Monate nach dem Mord in Flint.
Georgetown Hoya Interview, mit der Hervorhebung von Kaylas und Hestons Name.
Was nicht hervorgehoben wird, und unmöglich gelesen werden kann, außer durch Wiederholung der Szene, ist, dass der Reporter nach Kayla und nach dem Columbine Schützen fragt. Heston antwortet nur auf die Columbine-Schützen. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass er sich an Kayla Rollands Fall erinnern konnte.
„Seine NRA Netzseite” mit hervorgehobenem „48 Stunden nach Kayla Rollands Tod“
Nun wird es interessant. Moore zoomt so schnell, dass der übrige Satz überdeckt wird und dann nimmt er das Bild so schnell vom Bildschirm, bevor man irgendetwas anderes lesen konnte.
Um was ging es da wirklich? Nicht um einen Besuch Hestons in Flint, sondern: (Standbild oder: http://www.hardylaw.net/www.nr.....cle2.shtml)
„48 Stunden nach dem Tode Kayla Rollands erklärt Bill Clinton in der „Today Show“ einer mitfühlenden Katie Couric: „Vielleicht wird dieser tragische Tod helfen.“„ Nichts bezüglich Charlton Heston.
Moore hatte einen Grund auf die „48 Stunden“ zu zoomen. Der Zoom beginnt sofort und bewegt sich seitwärts, um den Rest des Satzes zu verdecken, bevor selbst der schnellste Seher es lesen konnte.
Charlton Heston Interview:
Nachdem er den beabsichtigten Eindruck geschaffen hatte, folgt Moores Heston Interview.
Hestons Gedächtnis des Flint Ereignisses ist schwach (er sagt, es war am Morgen, tatsächlich war es zwischen 18.00 und 19.30) Hestons mangelhafte Erinnerung ist nicht überraschend, es war eine Veranstaltung in einer 9-Stationen-Reise in 3 Bundesstaaten binnen 3 Tagen.
Moore, der viel Zeit zur Vorbeitung hatte, setzt den Eindruck fort, den er bereits geschaffen hatte, indem er Heston Fragen stellte wie: „Nachdem das passierte, kamen Sie nach Flint, um eine große Kundgebung abzuhalten. Glaubten Sie, dass es unsensibel war, zumal diese Gemeinde gerade diese Tragödie erlebt hatte?
Moore weiter: „Würden Sie Sich gerne bei den Leuten in Flint für das Erscheinen zu dieser Zeit und für dieses Verhalten entschuldigen?“
Moore kennt den wirklichen Ablauf und weiß, dass Heston den nicht kennt. Moore ist total im Vorteil.
Wie bereits gesagt, Moores Täuschung funktioniert beim Seher. Obwohl Heston sagt, dass er über Kaylas Mord nicht Bescheid wusste, als er nach Flint kam, sieht der Betrachter in Heston den ungeschickten Lügner.
„Dann hielten er [Heston] und seine NRA erneut eine Waffenkundgebung wieder kurz nach einer Kind/Waffen-Tragödie in Flint ab, wo ein 6-jähriges Kind eine 6-jährige Klassenkameradin erschoss (Heston behauptet im Schlussinterview des Films, dass er nicht wusste, dass dies gerade passiert sei, als er erschien.“ http://www.popcornmonsters.com/AMovieReview/8393/ für das Original)
Der Film „Bowling for Columbine” überzeugt den Seher, indem er ihn täuscht. Moores schöpferische Fähigkeiten überzeugen den Betrachter, dass Dinge passierten, die nicht passierten und dass ein wahrheitsliebender Mann ein Lügner ist, wenn er Lügen bestreitet.
Eine weitere Frage: Ist das Ende von Hestons Interview gefälscht? Vgl. http://www.hardylaw.net/hestonfilming.html
Täuscht uns Moore nur deshalb, um zu zeigen, wie manipulierbar wir im Grunde doch ALLE sind?
Erhielt er deshalb den Oskar für die beste Dokumentation, weil er einfach ein genialer Manipulator ist, dem sogar aufgeklärte und verschwörungstheorethisch geschulte Menschen auf den Leim gegangen sind?
War das sein Gesellenstück?
Soll „Fahrenheit 911“ das Meisterstück seiner genialen Täuschung werden?
–
“Ich mag richtig oder falsch liegen, aber wenn ich etwas als ein Faktum darstelle, dann müssen mir die Zuschauer vertrauen, dass diese Fakten korrekt sind.”
Michael Moore
Kommentar von Jörg am 19. Mai um 23:56 Uhr
…und mit Al Gore sieht es wohl genauso aus.
Kommentar von Tobias am 20. Mai um 00:40 Uhr
Al Gore ist der Rattenfänger von Hameln
Kommentar von Pax Aeterna » Blog Archiv » Michael Moore ist ein Gatekeeper am 20. Mai um 11:39 Uhr
[...] · tar, den 20.05.07 in Medien, Geschichte, Politik, Lügen, Amerika Quelle: politblog.net [...]
Kommentar von freedomfighter am 20. Mai um 12:41 Uhr
yo urban
so so siehts aus !
dazu kommt das columbine eine BlackOp vom feinsten war…
allein was die jungs angeblich für mengen sprengstoff in die schule gebracht haben….. unmöglich !
columbine-massaker
urban, ich hau deinen super kommentar auf meinen blog, ok?!
wenn du ne url hast zum verlinken, sag an…
peace
Kommentar von Michael Moore ist ein Gatekeeper 2 « infowars am 20. Mai um 12:47 Uhr
[...] Michael Moore ist ein Gatekeeper 2 von urban / politblog.net [...]
Kommentar von koppino am 20. Mai um 19:10 Uhr
eine dokufilmerin, die ein film über ihn drehen wollte, um ihn zu rühmen, entlarvt fakes und lügen!
hier der link:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt.....66,00.html
koppino
Kommentar von Urban am 20. Mai um 22:38 Uhr
@freedomfighter: danke für die Blumen! Gib den Kommentar ruhig auf deinen blog, hab keine url.
Kommentar von Kuddel™ am 21. Mai um 16:47 Uhr
Man kan zu Michael Moore stehen wie man will. Die Quintessenz seiner Aussage in “Bowling for Columbine” ist, das die Gewalt in den USA hausgemacht ist. Gewalt im Fernsehen, im Kino, im Radio - der “Way of Live” lebt von der Gewalt. Deshalb auch sein bestechender Vergleich mit Kanada. Deshalb auch seine Konfrontation der WahlMart-Leute mit Opfern ihres Verkaufs von Munition …
Und jetzt schaut euch hierzulande das Fernsehprogramm an - von Vox, von RTL II usw.
Jeden Abend aufs neue - nur noch Terroristenjagd.
“Bowling for Columbine” sollte jeden Tag laufen - zur Hauptsendezeit!
Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 02:41 Uhr
Ist dann die Alternative jegliche Gewalt in Medien zu verbieten?
Kommentar von Kuddel™ am 22. Mai um 21:16 Uhr
Nein! Das wollte ich damit auch gar nicht zum Ausdruck bringen!
Aber den Zusammenhang: In den USA ein Grundstück ungefragt zu betreten ist lebensgefährlich - in Kanada sind teilweise nicht mal die Häuser abgeschlossen.
Und wir sind auf dem besten Wege, dem amerikanischen Beispiel zu folgen, anstatt den anderen Weg zu gehen.
Gruß aus HH
Kuddel™
Kommentar von Kuddel™ am 22. Mai um 21:28 Uhr
… und gleich nochmal nachgehakt.
Urban’s Zeilen vom Anfang der Diskussion: “Dann erhielt er auch noch vom Establishment einen Oscar für diese “Dokumentation”. Da regten sich bei mir starke Zweifel.”
Es ist doch unbestritten, das nach 9-11 auch Hollywood unter enormen Druck geriet, was den jetzt demokratisch oder undemokratisch und damit unamerikanisch ist. Hollywood versucht sich aus dieser Klammer wieder zu befreien. Dafür stehen letzendlich Schauspielnamen wie Susan Sarandon, Charlie Sheen oder der Ex von Madonna (mir fällt grad der Name nicht ein) und noch einige andere.
So werte ich auch den Oscar für Moore. Nicht vergessen: Californien ist, neben Hawaii, der einzige Bundesstaat, der den “Patriot Act” nicht ratifiziert hat. Auch wenn Schwarzenegger (um bei den Schauspielerrn zu bleiben) in dem Staat ‘ne ganz miese Rolle spielt …
Kommentar von Kuddel™ am 22. Mai um 21:29 Uhr
Sean Penn heisst der Kumpel!
Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 21:38 Uhr
@Kuddel:
Man hat auch im Normalfall nichts auf einem anderen Grundstück verloren, wenn man sich nicht anmeldet/ankündigt.
Und dir ist klar dass dieser Zustand in den USA dazu führt, dass Einbrecher mehr Angst vor bewaffneten Hausbesitzern denn vor der Polizei haben?!
Zu Penn übrigens hier was:
http://politblog.net/medien/se.....medien.htm
Kommentar von Kuddel™ am 22. Mai um 21:52 Uhr
@ Rock
wir müssen hier doch nicht um den heissen Brei reden!
Wieviel Grundstücke und Wohnungen in den USA haben nicht mal ein Klingel. Um die Haustür zu erreichen muss ich schon das Grundstück betreten - immer mit der Gefahr verbunden über den Haufen geschossen zu werden, weil der Besitzer mich für einen Einbrecher halten könnte!
Dieser Zustand ist doch ein Teil der Angst! Er ist Teil des Systems. Und dieses System ist krank. Da ist nichts verteidigungswürdig, gar nichts …
und mir in der Glotze anzuschauen, wie einer von der Polizei verfolgt und schlussendlich erschossen wird (das Highlight in den 20-Uhr-Nachrichten) - da kann ich mir Besseres vorstellen, als Gewalt im Fernsehen …
Kommentar von DaRockwilda am 22. Mai um 22:04 Uhr
Na dann versucht man halt von Anfang an auf sich aufmerksam zu machen und zu rufen und zu winken, das wird der Besitzer kaum mit einem Einbrecher verwechseln oder?
Ich denke am Realistischsten ist das das Bild vom Hausbesitzer, der mit der Waffen in der Hand aus dem Fenster schaut. Es ist ja nicht so dass da sofort geschossen wird sobald der erste Fuß den Gehweg verlassen hat.
Und es geht hier einfach um eine grundsätzliche Frage von Bürgerrecht: Muss ein Hausbesitzer das Recht auf Verteidigung seines Hauses aufgeben, nur damit jemand anders das Recht auf Betreten dieses Hauses hat? Warum sollte überhaupt jemand anderes dieses Recht haben?
Wenn es tatsächlich die Zahl der Einbrüche verringert ist das schon verteidigungswert. Und Bürgerrechte, ob du nun selbst davon Gebrauch machst oder nicht, sind stets verteidigungswert.
Da geb ich dir vollkommen Recht. Das hat ja auch nix mit der Frage des Rechts auf Verteidigung des Hauses zu tun.
Kommentar von koppino am 22. Mai um 23:18 Uhr
Das gemetzel im Fernsehen hat auch seine Vorteile … die Menschen stumpfen ab, gewalt lässt sie kalt, sie kennen das schon …
das hat den vorteil, das jeder krieg, der angezettelt wird, ganz kühl betrachtet wird und den leuten das massaker eher auf den nerv geht, statt das sie betroffen sind …
… man könnte schlußfolgernd zu diesem gewalttätigen Medienprogramm sagen: MAN hat großes vor, wenn man seine Bevölkerung so daran gewöhnt, beispiel USA!
selbst unser kinderprogramm ist nur gemetztel!
Kommentar von Hörman am 23. Mai um 00:01 Uhr
Nicht jedes Bürgerrecht muß zwangsläufig verteitigungswert sein. Mal überspitzt gesagt: Wenn den Bürgern das Recht eingeräumt werden würde, Waffen zu tragen und sie einzusetzen wenn sie sich bedroht fühlen, dann wär bereits die Freiheit der Opfer in massivester Weise bedroht.
Ich sehe die Gefahr des Missbrauchs, bzw. auch die des irrtümlichen Einsatzes von Schußwaffen als gewichtigeren Aspekt, gegenüber dem Schutz des “Bürgerrechtes” an.
Diese Tradition würde ich durchaus (wie auch den Einsatz der Todesstrafe), als eines der höchst fragwürdigen, historisch bedingten Aspekte der amerikanischen Gesetzgebung ansehen.
Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 00:06 Uhr
Klar Todesstrafe kann nicht angehen. Schon allein deshalb weil damit eine Revision des Falls unmöglich wird bzw. nutzlos wird (oh diese bösen Revisionisten :-))
Dann nochmal, mit welchem gewichten Recht setzt denn der Fremde einen Fuß auf das Grundstück dieses Besitzers?
Und bedeutet das, du willst Waffen im Haus verbieten um die Bürger vor sich selbst zu schützen?
Und ist auch dir bewusst dass die Einbrecher dann keine Angst mehr haben davor ein Haus zu betreten?
Kommentar von Hörman am 23. Mai um 00:17 Uhr
Ich denke nicht, dass Einbrecher keine Angst mehr haben, sobald sie nicht mehr mit dem Einsatz von Schußwaffen rechnen müßen. Ich kenne jetzt keine Zahlen zu Einbrüchen in D im Vergleich zu den USA, aber ich denke nicht, dass das Recht auf Schußwaffengebrauch eine solch hohe Relevanz für die Einbruchsquote hat.
Einen echten Grund, warum jmd ein Privatgrundstück betreten muß, ohne sich vorher anzukündigen gibt es zunächst einmal nicht.
ABER: Die Möglichkeit, dass man mit der Bedrohung des eigenen Lebens rechnen müßte, nur wenn man den Weg über ein Privatgrundstück abkürzt, finde ich schon heftig. Oder jmd will meinetwegen ein Huhn klauen… Rechtfertigung dafür ihn umzubringen ?!
Es würde ausserdem zwei Fragestellungen geben:
1. Verbietet man Schußwaffen allgemein
2. regelt man gesetzlich, wann diese eingesetzt werden dürfen (Möglichkeit a. wenn jmd das Grundstück betritt b. wenn er aus Notwehr handeln muß)
Beides ist diskussionswürdig
Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 00:31 Uhr
Die Zahlen aus USA im Vergleich mit Großbritannien (sehr strikte Waffengesetze) belegen das aber:
http://www.reason.com/news/show/28582.html
Dann kann es dafür wohl auch kein Recht geben, und wo kein Recht gegen das Recht zur Verteidigung steht schlägt wohl das Recht zur Verteidigung.
Man muss auch mit der Bedrohung des eigenen Lebens rechnen wenn man in ein Auto steigt, trotzdem tut es jeder und niemand fordert den Leuten die Autos wegzunehmen.
Es wird ja niemand gleich umgebracht. Aber es wird schön altmodisch gefragt “Halt, wer da?” und wenn derjenige sich dann nicht erklären kann und stehen bleibt dann sieht man weiter. Und wer ein Huhn klauen will wird wohl kaum dann versuchen weiterzurennen oder so.
Ich würde sagen Waffen in der Öffentlichkeit haben schon ihren Nutzen (siehe Virginia Tech-Amoklauf), aber da überwiegen eventuell die Gefahren.
Aber im eigenen Haus/auf eigenem Grundstück bin ich für das Recht zum Waffenbesitz.
Denn während man auch in der Öffentlichkeit Dinge verteidigen kann, sein Leben oder seine Brieftasche, könnten wir uns ja einen impliziten Vertrag ausdenken bei dem jeder sagt “gut wenn ich in die Öffentlichkeit gehe dann gebe ich dafür für diese Zeit das Recht zur Selbstverteidigung mit Waffe auf”.
Für mich gibt es einfach hier den klaren Unterschied, dass jeder das Recht hat sein Haus zu verteidigen, dieses Recht sich aber nicht endlos in die Öffentlichkeit erstreckt.
Kommentar von Hörman am 23. Mai um 01:01 Uhr
Ein Recht dazu muß es meiner Meinung nach auch nicht geben (auch wenn zu überlegen ist, wie groß ein Gebiet sein muß, damit die Privatssphäre des Besitzenden gewahrt wird). Es macht aber einen Unterschied, ob dieses Delikt als ausreichende Rechtfertigung dafür dienen kann, dass jmd mit dem Tode bestraft wird. Eine gerichtliche Strafe wegen Hausfriedensbruch wär hier in meinen Augen angemessener !
Aber es gibt kein Gesetz, dass es erlaubt jmd. in tötliche Unfälle zu verwickeln, wenn er in ein Auto steigt.
Das sagst Du jetzt so, dass da schön altmodisch gefragt wird: “Halt, wer da ?” vllt noch ergänzend “hier wohnen anständige Amerikaner, die auch von ihrem Recht auf Gebaruch einer Schußwaffe nicht zurückschrecken” ;). Aber das sich solche Fälle auch völlig anders abspielen können, dürfte Dir doch klar sein.
Mal mein persönliches Empfinden dazu… ich würde mich bei dem Bewußtsein, dass ein Großteil meiner Mitmenschen über scharfe Waffen verfügt, bedroht fühlen. Als Konsequenz würde ich mir wohl selber eine Waffe kaufen, um im Ernstfall nicht unterlegen zu sein. Diese Aufrüstung würde ich jedoch nicht gutheissen, da sie auch die Gefahr in sich birgt, dass bei einer Auseinandersetzung verstärkt Waffen auch eingesetzt werden. Man kann keine Trennlinie ziehen, in dem Sinne, dass Waffen nur beim Betreten von Privatgrundstücken eingesetzt werden. Es schließt sich direkt die Frage des Sinns der allgemeinen Verfügbarkeit an…
Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 01:38 Uhr
Sorry da ist mir jetzt nicht klar was du meinst. Ein Recht zum Verteidigen oder zum Betreten des Grundstücks?
Auf keinen Fall wäre der tatsächliche Einsatz von Gewalt in jedem Fall gerechtfertigt. Wie gesagt es kommt darauf an wie der Eindringling sich verhält.
Mir fällt grad auf dass interessanterweise niemand in solchen Diskussionen mal die Frage aufwirft, warum denn dann zum Beispiel die Wachen in der S-Bahn eine Pistole tragen dürfen! Da ist das Delikt auch nur “Hausfriedensbruch” (also eben Verletzung der Hausordnung), aber trotzdem haben die Wachen das Recht auf dieses Delikt notfalls mit der Waffe zu antworten.
Warum darf die S-Bahn-Wache die S-Bahn mit der Waffe beschützen, nicht aber der Hausbesitzer sein Haus?
In Fällen wo der Eindringling danach noch lebt (und es ist ja nicht so dass jedes Mal in den USA wenn der Besitzer eine Waffe hat und ein Eindringling kommt dieser getötet wird) kann man ihn ja immernoch wegen Hausfriedensbruch verurteilen.
Und wenn der Besitzer keine Waffe hat, wie soll er dann den Eindringling dingfest machen sodass dieser überhaupt wegen Hausfriedensbruch angeklagt werden kann?
Das wäre dann eben das Risiko das man auf sich nimmt, wenn man ein fremdes Grundstück betritt.
Auch wenn diese Waffen nur im Haus sind? Und ich fühle mich durch bewaffnete S-Bahn-Wachen auch bedroht, aber sie haben nun mal das Recht ihren Besitz (bzw. den ihres Chefs) zu verteidigen.
Der Ernstfall wäre ja eine Konfrontation mit einem Hausbesitzer, und da dürfest du keine Waffe haben weil sie in der Öffentlichkeit (so jetzt mal unsere Grundannahme) verboten sind.
Ach das kann man nicht? In vielen anderen Bereichen wird stets davon ausgegangen, dass es diese Trennlinie gibt und man verlässt sich auf sie. Zum Beispiel erlaubt man Soldaten, noch ganz andere Waffen auf Kasernen zu haben und geht davon aus, dass diese nicht außerhalb der Kaserne verwendet und damit missbraucht werden.
Natürlich wird diese Trennlinie von kriminellen Elementen auch überschritten wenn sie die Waffen aus dem Haus mit nach draußen nehmen, aber das hat noch nicht dazu geführt auch den Soldaten den Gebrauch von Waffen in der Kaserne zu verbieten. Oder den S-Bahn-Wachen in der S-Bahn
Kommentar von Hörman am 23. Mai um 02:31 Uhr
Ein Recht zum Betreten privater Grundstücke…
Du meinst Wachschutz in der S-Bahn verfügt über scharfe Waffen ? Das wär mir neu ! Wenn dem so sein sollte… (würde um entsprechenden link bitten) wäre dies völlig verfehlt.
Zu der Problematik Soldaten, oder auch Polizeibeamte, die als Zivilpersonen ebenfalls über Schußwaffen verfügen könnten, muß man sagen, dass hier eine strenge Kontrolle (beim Verlassen der Kaserne) konsequent. Ähnlich wie dies auch bspsw. bei Schützenvereinen gefordert wird. Diese Möglichkeit der Kontrolle besteht im Privatbereich nicht.
Der Staat (in Deutschland) verfügt über ein Gewaltmonopol und hat dieses im Sinne des Willens der Bevölkerung (GG: alle Gewalt geht vom Volke aus) einzusetzen. Wenn das Gewaltmonopol nicht im Sinne des Volkes genutzt wird, ist dies ein Verstoss gegen das GG. Wenn man davon ausgeht, dass Schußwaffen auch für die Zivilbevölkerung problemlos verfügbar sind, wäre
- die Gefahr gegeben, dass es zu einem erhöhten Mißbrauch von Schußwaffen kommen würde.
- das Selbstjustiz (wenn auch nur auf dem eigenen Land, auf dem dann das Gewaltmonopol des Staates aufgehoben wäre).
Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 02:50 Uhr
Freut mich wenn es in deiner Stadt/Nähe nicht so ist, aber in München haben die S-Bahn-Wachen (die auch Fahrkarten kontrollieren, aber nicht alle Kontrolleure sind bewaffnet im Umkehrschluss) mit Pistole und Schlagstock bewaffnet.
Ich kann mir nicht vorstellen dass diese Pistole nicht scharf ist, hätte wenig Sinn dann.
Konsequenz ist also, dass ich beim Betreten der S-Bahn ein gewisses Risiko auf mich nehme, weil dort bewaffnete Leute sind. Aber die dürfen die Waffe nicht einfach grundlos benutzen, genausowenig wie der Hausbesitzer.
Also mit Privatbereich meinst du ja das verlassen des Selben mit Waffe, richtig?
Da sind die Möglichkeiten zur Kontrolle tatsächlich nicht so weit reichend. Die Abschreckung dass es illegal wäre außerhalb des Hauses würde nicht alle davon abhalten, aber das hatten wir ja schonmal, die können auch jetzt schon eine Waffe haben.
Aber nicht über ein komplettes. Private Sicherheitsfirmen verfügen ebenso über Gewaltmittel. Der Staat hat nur das Gewaltmonopol in der Öffentlichkeit.
Und ich bin eben der Ansicht, dass wenn private Gebäude wie Firmenzentralen etc. davon ausgenommen werden können, dann sollte das gleiche Recht für das Heim der Bürger gelten.
Die ist auf jeden Fall gegeben. Gegenrechnen muss man die durch Schusswaffen im Haus verhinderten Einbrüche und andere Verbrechen, und dann bekommt man irgendein Risiko. Und für mich ist dieses gestiegene Risiko das kleiner Übel, wenn dafür der Bürger das Recht zur Verteidigung seines Heimes hat. Gerade unter dem Aspekt dass auch andere Gebäude und Einrichtungen von anderen Kräften als dem Staat mit Waffengewalt verteidigt werden dürfen.
Kommentar von jacomo am 23. Mai um 02:50 Uhr
zb. in texas ist es, im grossen ganzen seit einigen jahren, ‘verboten jemanden auf deinem grundstueck zu erschiessen.
nur noch im haus zulaessig.
die gefahr fuer zb.: strom/wasser- ableser, penner oder auch leichtsinnige jugendliche war zu leichtfertig gegeben.
sollte es dennoch vorkommen, bringt man den erschossenen besser ins haus, bevor man die polizei anruft.
einer der seltenen ‘gelegenheiten’, in der ich, wenn auch nur visuellen gebrauch meiner ’shotgun’ machte, war nach der wiederholten ‘noetigung’ durch jeovas-zeugen…sonntags morgens um halb 8.
tuer auf, eine ‘huelse aus dem verschluss geretscht und mit reglosem gesichtsausdruck fast fluesternd anfangen zu zaehlen.
hat mir in dem fall, vor allem nach dem wiederholten haemmern an meiner eingangstuer, jeglichste unnoetige konversation erspaart.
ein pluspunkt fuer den privaten waffenbesitz.
Kommentar von DaRockwilda am 23. Mai um 02:53 Uhr
Kommentar von Hörman am 23. Mai um 12:18 Uhr
Also hier in Berlin trägt der Wachschutz keine Pistolen. Sicherheitsfirmen sollten in meinen Augen genauso wenig das Recht auf Waffenbesitz haben, wie Privatleute.
Die Probleme, die durch die Verfügbarkeit von Waffen bestehen bleiben würden, sind natürlich geringer, wenn das Tragen von Waffen nicht erlaubt ist und sich das Recht auf deren Einsatz auf das Haus beschränkt.
In den USA ist dies allerdings etwas anders (je nach Bundesstaat):
Im März 2006 erhielten die Einwohner in South Dakota und Indiana grünes Licht für diese zweifelhafte Form der Selbstverteidigung. Über 20 US-Staaten wollen nachziehen. „Behaupte-dich-Gesetz“ nennen die Befürworter die neuen Regeln. Die Gegner haben einen anderen Namen dafür: „Erst schießen, dann fragen“.
Aus diesem Artikel geht hervor, dass “die Rate der Fälle von Mord und Totschlag in den US-Bundesstaaten umso größer (ist), je mehr Haushalte im Besitz von Feuerwaffen sind”. Es ist möglich, dass auf der anderen Seite auch Verbrechen verhindert werden können. Es ist jedoch fraglich, ob diese tatsächlich die Todesopfer durch Schusswaffen aufwiegen. Ich kann es mir nicht vorstellen (Zahlen hierzu dürften schwer zu erfassen sein). Ausserdem kann man hinterfragen, ob das Recht auf Notwehr nicht ausreichen würde (wenn man davon ausgeht, dass die Bürger ein Recht auf Waffenbesitz haben).
Klarer Punkt für Dich …gut gelacht !
Kommentar von Michael Moore - Der Gatekeeper « Realität ohne Drehbuch am 1. Juni um 17:18 Uhr
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