US-Afrikakommando im Zeitplan?
Anfang Februar schrieb ich bereits über das neue US-Kommandozentrum für Afrika:
Für das laufende Jahr haben die Kriegstreiber bereits 50 Millionen US$ für den Aufbau des Zentrums bereit gestellt, die Kosten für 2008 werden noch ermittelt. Die Afrikaner wissen derweil schon genau was ihnen blüht:
Ein Problem hat das US-Militär noch. Es muss noch ein Land finden, dessen Führung willig genug ist, sich zum Komplizen der Kriegstreiber zu machen. Angeblich wollte das US-Militär zunächst Algerien als Gastgeberland seiner Truppen, aber dessen Regierung sträubt sich.
Momentan jedenfalls planen die Verantwortlichen das weitere Vorgehen, und wenn ich mir das politische Afrika so ansehe, dann dürfte sich schon eine korrupte Regierung finden lassen die mitmacht.
Die Planungen übrigens laufen in der europäischen Kommandozentrale in Stuttgart, Baden-Württemberg. Wie fühlt es sich an, ein Stützpunkt der mörderischsten Armee unserer Tage zu sein?
DaRockwilda
“Verteidigungsminister Robert M. Gates kündigte heute vor dem Kongress an, dass das US-Militär ein eigenständiges Kommandozentrum für Afrika (U.S. Africa Command) errichten wird. Dieses wird militärische Operationen auf dem afrikanischen Kontinent beaufsichtigen.”
Für das laufende Jahr haben die Kriegstreiber bereits 50 Millionen US$ für den Aufbau des Zentrums bereit gestellt, die Kosten für 2008 werden noch ermittelt. Die Afrikaner wissen derweil schon genau was ihnen blüht:
“Laut Analysten sollten afrikanische Führer die Entwicklung mit Vorsicht genießen, deren Zweck es zu sein scheint, amerikanische Interessen wie das Ausbeuten afrikanischer Resourcen und die Vorbereitung illegaler Regimewechsel zu beschützen.”
Ein Problem hat das US-Militär noch. Es muss noch ein Land finden, dessen Führung willig genug ist, sich zum Komplizen der Kriegstreiber zu machen. Angeblich wollte das US-Militär zunächst Algerien als Gastgeberland seiner Truppen, aber dessen Regierung sträubt sich.
Momentan jedenfalls planen die Verantwortlichen das weitere Vorgehen, und wenn ich mir das politische Afrika so ansehe, dann dürfte sich schon eine korrupte Regierung finden lassen die mitmacht.
Die Planungen übrigens laufen in der europäischen Kommandozentrale in Stuttgart, Baden-Württemberg. Wie fühlt es sich an, ein Stützpunkt der mörderischsten Armee unserer Tage zu sein?
DaRockwilda
Kommentar von A.Berger am 5. April um 09:43 Uhr
In Stuttgart befindet sich seit dem Krieg das EUCOM, das US European Command.
Soweit ich las, wird das Afrika Kommando nicht nur von Stuttgart aus geplant, sondern selbst ebenfalls IN Stuttgart stationiert werden. ( möglicherweise irgendwann später Verlegung nach Afrika)
Aus dem Umstand, daß auf deutschem Boden ein weiteres reines US (nicht NATO!) Zentralkommando eingerichtet werden soll und daß die Bereitstellung hiezu keines Vertrages mit der Bundesrepublik Deutschland bedarf und daß es hiezu auch keines Parlamentsbeschlusses bedarf und daß die großen Medien darüber praktisch nicht berichten und es auch keine Pressekonferenzen und Information der Bevölkerung dazu gibt, zeigt, daß eine bereits bestehende vertragliche, quasi geheime, nicht diskutierbare Verpflichtung Deutschlands existieren muß, wonach die USA über deutschen Boden verfügen können, wenn sie es wollen.
Auf fremdem Grund und Boden kann ansonsten nicht sang- und klanglos ein ausländisches Militärkommando errichtet werden, sowas gibts nicht, das ist ein klarer Beweis für fehlende staatliche Souveränität Deutschlands.
ZB im souveränen Italien hat es vor einiger Zeit bezüglich der Ausweitung des US Stützpunktes Vicenza heftigste Parlamentsdiskussion gegeben.
Kommentar von Chris am 5. April um 14:02 Uhr
Und was glaubt ihr wer sich daran finanziell mitbeteiligen (muß)???
…ist doch schön zu wissen, dass solche Gegebenheiten wie Mehrwertsteuererhöhung und dergleichen sinnvoll eingesetzt werden!