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Israel droht Deutschland nun offen

Die Hüllen sind gefallen. Sowohl die israelische (Militär)-Führung als auch die deutsche Politspitze haben ihre wahren Gesichter und Loyalitäten gezeigt.

Zuerst wurde Israel mal wieder in flagranti beim Lügen erwischt
. Nachdem seine Luftwaffe ein deutsches Schiff beschossen und einen Helikopter bedrängt hatte, log Israel zunächst über die Vorfälle. Später mussten sie die Lüge zugeben, weil Deutschland die Details nicht vertuschte sondern veröffentlichte.

Schließlich entpuppt sich all das Gerede über Versehen und Kommunikationsfehler ebenfalls als Lüge. Die Hüllen fallen. Israel zeigt sich als aggressives und unkontrollierbares Land, dass sogar seine so genannten Verbündeten angreift. Die deutsche Regierung zeigt sich gleichzeitig als unfähig das deutsche Volk zu verteidigen. Die deutsche Regierung zeigt sich unfähig, die israelische Aggression angemessen zu verurteilen und angemessene Konsequenzen zu ziehen.

Man lese und schüttele den Kopf:


“Das deutsche Spionageboot “Alster” ist offenbar auf Bitten des Mossad von der israelischen Luftwaffe “ins Visier genommen worden”. Der israelische Geheimdienst sei über das deutsche Spionageschiff, das in internationalen Gewässern vor der libanesischen Küste kreuzt, verärgert, erfuhr die Nachrichtenagentur ddp am Montag in Tel Aviv. Der israelische Geheimdienst empfinde das mit modernsten Spionagegeräten ausgestattete Schiff als “Dorn im Auge”. Dies erkläre die drei Zwischenfälle der vergangenen Tage, in die auch deutsche Hubschrauber verwickelt gewesen seien.

In dieser Zeit hätte die Hisbollah “munter weiter Kriegsmaterial über See in den Libanon gebracht”, war aus Geheimdienstkreisen zu erfahren. Die Israelis seien deswegen “nervös, dass dies auch unter dem neuen Verband weitergeht”. Auch “dieser Umstand erklärt die jüngsten Zwischenfälle, die als Warnung gedacht waren”, erläuterte ein Nachrichtenmann.

Mit der Elektronik der “Alster” können die Spezialisten mehrere hundert Kilometer im Umkreis in den Libanon und nach Israel “hineinspähen”. Neben den Funkverbindungen können sogar Handy-Gespräche belauscht werden. Von den tief anfliegenden israelischen Kampfflugzeugen haben die Männer auf der “Alster” Videoaufnahmen gemacht. “Wir haben alles festgehalten”, schilderte einer der Offiziere. Die Videos werden in Berlin unter strengem Verschluss gehalten. Die “Alster” beobachtet auch die israelischen Aufklärungsflüge über dem Libanon. Diese Flüge sind den Israels nach dem Waffenstillstandsabkommen verboten. In deutschen Marinekreisen werden weitere Zwischenfälle mit den Israelis befürchtet.”



Israel nimmt deutsche Schiffe “ins Visier”, die seine Kriegsverbrechen dokumentieren können. Erinnert stark und unangenehm an die USS Liberty. Man stelle sich vor, Deutschland riskiert Menschenleben und opfert Geld um Israel gegen die bösen bösen Moslems zu beschützen, und vor was “fürchten” sich die Deutschen vor Ort? Vor “weiteren Zwischenfälle mit den Israelis”.

Israel hat die Nerven der deutschen Marine eine “Warnung” zu verpassen.

Israel besitzt außerdem die Frechheit, Deutschland implizit vorzuwerfen, warum es überhaupt so dreist sei und sich um die Vorfälle kümmere:

“Eine Armeesprecherin erwiderte auf Anfrage verwundert, ob die Sache in Deutschland “überhaupt noch ein Thema ist”"

Und der deutsche Verteidigungsminister hält den Mund:

“Aus israelischer wie deutscher Sicht würde man gerne das leidige Kapitel schließen.

Warum lässt sich die deutsche Regierung das gefallen? Warum hält sie die Videos von der “Alster” “unter strengem Verschluss”? Was dürfen wir Deutschen nicht sehen, was dort unten wirklich geschehen ist? Warum wird der Rückzug des Verbandes nicht einmal wengistens angedroht? Warum wird nicht wenigstens angedroht, in Zukunft keine hochmodernen U-Botte zu verschenken?

Mit anderen Worten, warum beschützt die deutsche Regierung israelische Aggressoren und Aggressionen, anstatt die deutsche Marine vor Beschuss zu schützen ?

Ist es die Angst vor dem Zentralrat der Juden, der israelkritische deutsche Politiker mit Antisemitismusvorwürfen zum Schweigen zu bringen versucht?

DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 31. Oktober 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Krieg, Militär, Terrorismus eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Karlstadt am 31. Oktober um 10:04 Uhr

Prinzipiell stimme ich deiner Kritik zu. Es ist schon unglaublich, was sich die politische und militärische Führung in Israel alles erlauben kann (wie zum Beispiel die gezielte Tötung von UN-Soldaten), ohne wirkliche Kritik durch westliche Regierungen erfahren zu müssen.

Dennoch scheint mir die etwas zu ‘agitatorisch’ anmutende Formulierung: “Die deutsche Regierung zeigt sich gleichzeitig als unfähig das deutsche Volk zu verteidigen” nicht ganz angebracht zu sein für die beschriebenen Vorfälle.

Grüße,
Karlstadt

Kommentar von ravi am 31. Oktober um 11:29 Uhr

Ich denke , mit dem Deutschen können wir AUSLÄNDER nicht mehr böse sein . Mit diese Regierung sind sie bestraft genug ………… MFG Ravi

Kommentar von njus am 31. Oktober um 11:37 Uhr

Die Frage ist doch auch warum rückt die Regierung das Video nicht raus?

Kommentar von DaRockwilda am 31. Oktober um 13:43 Uhr

@Karlstadt:

Hm was denkst du denn was passiert, wenn die “Warnschüsse” einen deutschen Soldaten treffen ? Wie würde die deutsche Regierung reagieren ?

Es ist spekulativ, aber bis jetzt deuten alle Anzeichen darauf hin, dass sie auch in diesem Fall Videos konfiszieren und den guten Freund Olmert in Schutz nehmen würde.

Mir geht es hier um die deutschen Soldaten, die auf Kosten von political correctness nicht ausreichend gegen Angriffe geschützt werden.

Denn dazu gehören nicht nur Verteidigungssysteme auf einem Boot, sondern dass die eigene Regierung wenigstens so viel Autorität ausstrahlt nach außen, dass Verbündete nicht nach Lust und Laune auf deutsche Schiffe ballern.

Kommentar von saratoga am 31. Oktober um 13:45 Uhr

@ravi,
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Meinen aufrichtigen Dank für Dein Verständnis.
Wie Recht Du doch hast…

Kommentar von Karlstadt am 31. Oktober um 15:51 Uhr

@DaRockwilda

Was mich gestört hat, war die zu undifferenzierte Bezeichnung “deutsches Volk verteidigen”. Da denkt man eher an einen israelischen Luftangriff auf eine deutsche Großstadt als an eine ausbleibende angemessene Reaktion der Regierung auf die angesprochenen militärischen Provokationen seitens Israels. Man hat jedenfalls durch die Begrifflichkeit den Eindruck, dass Deutschland (das “Volk”) in seiner Existenz bedroht ist, und da schwingt mir persönlich zu viel Nationales mit, besonders wenn man bedenkt, wie sehr diese “Verteidigung des deutschen Volkes” geschichtlich mißbraucht wurde.

Und deshalb kann man so etwas dann halt auch falsch verstehen (obwohl ich mir sicher bin, dass du es nicht so verstanden haben wolltest). Aus diesem Grund dienen solche ‘Vereinfachungen’ imo auch nicht der Sache, weil sie es Organisationen wie dem von dir erwähnten Zentralrat der Juden - die so etwas falsch verstehen wollen - leicht machen, die berechtigte Kritik mit dem Antisemitismus-Label zu versehen, um in üblicher Weise jede öffentliche Diskussion zu unterdrücken.

Wie gesagt, ein formaler, kein inhaltlicher Kritikpunkt bezüglich deines Artikels. Die Argumentation in deinem Kommentar kann ich übrigens (auch formal) voll und ganz unterschreiben.

Grüße,
Karlstadt

Kommentar von radoslaf am 31. Oktober um 16:03 Uhr

Dieses Video ist nur eine Sache, ihr musst euch mal überlegen wieviel uns noch verschwiegen wird!
Und überhaupt wieviel Warheit steckt in der Deutschen Regierung–20% vielleicht
Aber in der Israelischen noch nicht mal–0,001%.

Liebe Grüße
Radoslaf

Kommentar von DaRockwilda am 31. Oktober um 17:03 Uhr

@Karlstadt:

Vielen Dank auf jeden Fall für die konstrultive Kritik. Es gibt Leute die formulieren so Etwas weniger wohlwollend.

Du hast Recht dass man es durchaus so verstehen kann. Ist natürlich nicht das was ich damit gemeint habe. Ich sehe lediglich die deutschen Marineschiffe und Soldaten dort draußen als einen Teil des deutschen Volkes, der sie auch sind. Die Existenz des deutschen Volkes ist selbstverständlich nicht bedroht.

Kommentar von Dr. Dean am 31. Oktober um 19:07 Uhr

“Wahres Gesicht gezeigt(…)”

Sorry, das ist Quatsch. “Wahres Gesicht”. Ich denke, dass man die IDF und Israel, was auch diese Vorfälle betrifft, nicht undifferenziert betrachten sollte.

Ich könnte mir vorstellen, dass es in der IDF sehr unterschiedliche Gruppierungen gibt, neben hunderten von radikallinken Piloten, die Kriegs- und Besatzungseinsätze verweigern gibt es in der IDF jede Menge normaler und auf Verteidigung gerichtetere Gruppierungen, tja, und leider auch Leute, die gerne provozieren.

Meiner Meinung nach hat die politische Führung der IDF die eigenen Armee nicht unter Kontrolle. Ein “wahres Gesicht” hat sich also mit diesen Vorfällen nicht gezeigt, weder von der IDF, und schon garnicht von Israel.

Aber es wurden Probleme deutlich. Und ich bin sicher, dass diese ausgeräumt werden können. Von wegen “wahres Gesicht” - als ob es die Juden in Israel darauf anlegen, Halunken zu sein und die Weltöffentlichkeit zu täuschen.

Was man aber schon sagen kann:

Das wahre Gesicht einer Armee, zumal dann, wenn sie in feindseligen Auseindersetzung steht bzw. unmittelbar stand, das ist ein Prozess von Entzivilisierung, Chauvinismus und Kraftmeierei.

Überall auf der Welt.

Ich hoffe, ihr könnt meinen Standpunkt verknusen.

Kommentar von Bella am 31. Oktober um 19:17 Uhr

Eine Regierung, die sich von einen angeblichen “Verbündeten” so provozieren läßt und darauf so reagiert, hat jede Selbstachtung verloren und verdient es deshalb auch nicht, von Volk respektiert zu werden.

Ich war immer gegen die ständig zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr. Dieser Einsatz ist besonders nutzlos und bringt deutsche Soldaten sinnlos in Gefahr. Eine Regierung die dies tut, handelt nicht im Interesse unseres Landes. Es kann nicht im Interesse der deutschen Nation liegen in die Rohstoffkriege des untergehenden amerikanischen Imperiums verwickelt zu werden. Das Geld das die Regierung für solche Militäreinsätze sinnlos verschleudert könnte sinnvoller eingesetzt werden, z.B. für Bildung oder bessere Kinderbetreuung

Kommentar von Carl-Heinz Frohwein am 1. November um 01:47 Uhr

Was hat Angela Merkel eigentlich gemeint,dass wir Israel
schützen,bevor sie unsere Marine in dieses Abenteuer mit offenen Ende geschickt hat? Mehr und mehr stellt sich heraus,das sich das israelische Militär auch
gegenüber -Freunden- an keine Regel hält,sie sind nicht
wirklich auf unsere Hilfe angewiesen,schliesslich
haben sie die -Bushmänner-voll hinter sich , testen
deren neueste Waffen im Libanon, Gazasteifen und Westjordanland, sie haben also Narrenfreiheit.Ihre täg-
lichen Übergriffe und Kriegsverbrechen in Nahost,wer kann sie zur Rechenschaft ziehen ausser die noch grösseren US-Kriegstreiber.Welche UN-Beschlüsse hat Israel bisher eingehalten? Also Vorsicht Frau Merkel,weg
da unten,da haben wir nichts verloren.Seltsamerweise
stört es die israelische Seite überhaupt nicht,dass
unsere Marine innerhalb der libanesischen 6 sm Zone garnicht kontrollieren darf,d.h. die Hisbollah hätte
bei Bedarf 11 km freie Küstenzone .Nochmals, was wollen wir dort,warten bis ein durchgeknallter israel.Pilot
wirklich mal scharf schiesst?

Kommentar von Lara am 1. November um 10:03 Uhr

Mein Eindruck ist, dass die deutschen Boote dort unten aus einem anderem Grund benötigt werden. Sollte es tatsächlich demnächst gegen den Iran losgehen, wäre es doch ganz praktisch, wenn da unten schon ein paar Schiffchen von uns sind. Um die Alt-EU-Deutschen dann auch schön kriegsreif zu bekommen, wäre doch ein angeblich durch den Iran oder Syrien versenktes Schiff ganz praktisch, oder nicht?

@Dr. Dean:

Interessanter Gegensatz, den du da konstruierst: Einerseits “hunderte radikallinker Piloten, die Kriegs- und Besatzungseinsätze verweigern” und andererseits “jede Menge normaler und auf Verteidigung gerichtet[e] Gruppierungen”. Also sind die, die gegen illegale Besatzung und die damit verbundenen Angriffe auf die Zivilbevölkerung sind, linksradikal und anormal, während diejenigen, die sich an so einer Besatzung beteiligen, “normale Verteidiger” sind…

Die Refuseniks verweigern keineswegs die Landesverteidigung. Sie weigern sich vielmehr, ein anderes Volk anzugreifen und machen deutlich, dass sie erkannt haben, dass es eben nicht der Verteidigung dient, wie es die verschiedenen israelischen Regierungen gebetsmühlenartig wiederholen, wenn man Raketen auf dichtbesiedelte Wohngebiete abfeuert, mit Panzern Häuser beschießt, steineschmeißende Kinder erschießt etc. Sie haben erkannt, dass so etwas aggressive _Angriffe_ sind und keine “Selbstverteidigung”. Hier nur mal ein solcher Aufruf (sehr lang, aber sehr lesenswert und bereits aus dem Jahre 2002!):

Am 25. Januar 2002 erschien in der israelischen Zeitung Haaretz eine Anzeige mit folgendem Text:

“Wir, Offiziere und Soldaten der Reserve in kämpfenden Einheiten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), die erzogen wurden nach den Grundsätzen des Zionismus, dem Staat und dem Volk Israel zu dienen und Opfer zu bringen, die stets in vorderster Front kämpften und bereit waren, jede Aufgabe, ob leicht oder schwer, zu erfüllen, um den Staat Israel zu schützen und zu stärken; […] wir, die gespürt haben, wie die Befehle, die uns in den Gebieten erteilt wurden, alle Werte zerstörten, die wir übernommen haben, als wir in diesem Land aufwuchsen; wir, die wir nun begriffen haben, dass der Preis für die Besetzung darin besteht, dass die Armee jede Menschlichkeit verliert und die gesamte israelische Gesellschaft moralisch zersetzt wird; wir, die wir wissen, dass die Gebiete nicht zu Israel gehören und dass alle Siedlungen am Ende geräumt werden müssen; wir erklären hiermit, dass wir diesen Krieg um die Siedlungen nicht länger führen werden. Wir werden nicht länger jenseits der Grenzen von 1967 kämpfen, um ein ganzes Volk zu beherrschen, zu vertreiben, auszuhungern und zu erniedrigen. Wir erklären hiermit, dass wir unseren Dienst in den Streitkräften fortsetzen und jede Aufgabe erfüllen werden, die der Verteidigung Israels dient. Besetzung und Unterdrückung dienen diesem Zweck nicht - und an solchen Operationen werden wir nicht teilnehmen.”

Diese Erklärung war unterzeichnet von 52 Offizieren und Soldaten der Reserve(.1) Bis Ende Februar war die Zahl der Unterzeichner auf 300 gestiegen. Seit dem Ausbruch der Intifada im Oktober 2000 haben 500 Reservisten den Einsatz in den besetzten Gebieten verweigert, 46 Reservisten oder Wehrdienstverweigerer mussten dafür ins Gefängnis, 200 vor der Prüfungskommission der Armee erscheinen. Die Verweigerungsbewegung löst in allen Bereichen der israelischen Gesellschaft Unruhe aus, vor allem in der Armee. Auch in der Knesset wurde das Thema diskutiert.

Am selben 25. Januar waren in der Tageszeitung Jediot Aharonot Berichte mehrerer Reservisten über ihre Einsätze zu lesen. Der Artillerieunteroffizier Ariel Shatil berichtete, wie er Soldaten seiner Einheit beim Schießen auf Unbeteiligte erwischte. Fallschirmjägerleutnant David Zonshein musste erleben, wie seine Kameraden Wohnhäuser überfielen und zerstörten. Artillerieleutnant Ishai Sagi war ins Westjordanland abkommandiert - zum Schutz von Siedlern, die Palästinenser überfielen und deren Autos anzündeten. Shoki Sadé, Unteroffizier bei den Fallschirmjägern, hörte Soldaten aus seinem Bataillon mit gleichmütiger Stimme erzählen, wie sie in Chan Junis einen Jungen getötet hatten. Die vier überzeugten Zionisten, die sich in dieser Zeitung äußerten, hatten an Israels Feldzügen in den Libanon teilgenommen und wollten auch weiterhin als Reservisten dienen - aber nicht mehr in den besetzten Gebieten. Dort hätten sie “das Gefühl gehabt, ihre Menschlichkeit zu verlieren”, schrieb die Zeitung: “Nun wollen sie nicht länger schweigen. Ihr Ziel: eine breite Verweigerungsbewegung zu schaffen, um die politischen Ziele neu zu gewichten.”

Kaum jemand in Israel hatte je geglaubt, die Armee könne den Aufstand der Palästinenser unterdrücken, ohne Kriegsverbrechen zu begehen. Sogar Exbrigadegeneral Ephraim Sneh, damals Verkehrsminister, hatte sechs Monate nach Ausbruch der Intifada vor der Gefahr einer Eskalation gewarnt: “Scharon wird ohne mich vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag erscheinen müssen.”(2) Aber es dauerte seine Zeit, bis die Öffentlichkeit das Ausmaß der Exzesse begriff, die sich die Armee in ihrem Krieg gegen die Palästinenser erlaubte. Jüngster Höhepunkt war Mitte Januar 2002 die Zerstörung dutzender Wohnhäuser in Rafah, im Süden des Gaza-Streifens. Die Dementis der Militärführung konnten niemand überzeugen.

Eine Woche zuvor hatte in Tel Aviv ein Gespräch zum Thema “Wie stehst du zu Den Haag?” stattgefunden. Das Motto stammte von Igal Shohat - Arzt und ehemaliger Kampfpilot, der im August 1970, im “Abnutzungskrieg” mit Ägypten, abgeschossen und in Kriegsgefangenschaft geraten war - und bezog sich auf ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs (IGH). Im Verfahren über das Massaker von Kfar Kassem (29. Oktober 1956) hatte der IGH einige der Verantwortlichen verurteilt und die Verweigerung gesetzwidriger Befehle legalisiert. “Die willentliche Tötung von Zivilpersonen ist ein Kriegsverbrechen”, erklärte Shohat, und er appellierte an die Soldaten, den Dienst in den besetzten Gebieten zu verweigern, an die Piloten, keine Angriffe auf Städte zu fliegen, an die Fahrer der Bulldozer, keine Häuser mehr zu zerstören. Man solle alle Befehle verweigern, die “unter der schwarzen Flagge der Illegalität” erteilt werden. Aber manche Leute würden diese schwarze Flagge nie bemerken,”selbst dann nicht, wenn sie miterleben, wie ein gefesselter Araber ermordet wird. Andere sehen sie erst, wenn sie älter geworden sind. So wie ich: Als junger Pilot habe ich es mit der Wahl der Mittel nicht so genau genommen.”(3)

Im Laufe der Auseinandersetzung stellte Exgeneral Ami Ajalon - ehemals Befehlshaber der Kriegsmarine, aber auch Chef des Inlandsgeheimdienstes Schin Beth - verwundert fest, dass “nur so wenige Soldaten offensichtlich gesetzwidrige Befehle verweigern. Wenn sie unbewaffnete Kinder töten, handeln sie ja wohl nach einem illegalen Befehl.”(4)

Diese Äußerung brachte die politisch-militärische Führung in Harnisch und bewog sie zu dem Entschluss, die Bewegung der Verweigerer zu zerschlagen. General Schaul Mofaz, Chef des Generalstabs, ließ alle Unterzeichner der Erklärung vom Januar wissen, man werde sie vor ein Militärgericht stellen und bestrafen, sollten sie weiterhin den Dienst in den besetzten Gebieten verweigern. Sein Vorgänger, General Amnon Lipkin-Schahak, sprach von einer tödlichen Bresche in den “Festungsmauern” des Staates Israel.(5)

Die Verweigerungsbewegung begann in den späten Siebzigerjahren, als einzelne Soldaten ihren Dienst nicht mehr in den besetzten Gebieten leisten wollten; dasselbe geschah später im südlichen Libanon. Keiner von ihnen hätte damals geglaubt, dass noch seine Kinder eine ähnliche Situation erleben würden. Im April 1970, während des “Abnutzungs”-Kriegs zwischen Israel und Ägypten, hatte eine Gruppe von Gymnasiasten anlässlich ihrer Einberufung in einem offenen Brief an Ministerpräsidentin Golda Meir appelliert, nicht die letzten Chancen für einen Frieden zu verspielen. Im Sommer 1980 teilten 27 junge Israelis Verteidigungsminister Eser Weizman ihren Entschluss mit, den Dienst in den besetzten Gebieten zu verweigern - einige wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Andere verweigerten den Dienst im Libanon und gründeten im Sommer 1983 die Organisation Jesch Gwul (”Es gibt eine Grenze”), die bis heute aktiv ist.

Einer der Ersten, die diese Verweigerer unterstützten, war Professor Jeschajahu Leibowitz (1903-1994). Er hatte Israel bereits im März 1969 davor gewarnt, die arabischen Gebiete zu besetzen und hunderttausende von Arabern zu unterdrücken. Die Idee eines “Großisrael” hielt er für ein “unheilvolles Monstrum”, das “den israelischen Menschen verderben und das jüdische Volk auslöschen” sowie “die Erziehung vergiften” und “die Freiheit des Denkens und der Kritik beeinträchtigen” werde.(6) Jahre später bezeichnet er die jungen Verweigerer als “die wahren Helden Israels, weil sie der Staatsmacht und der Armeeführung den Gehorsam verweigern - zwei rechtlichen Institutionen also, deren Maßgaben den Charakter des Staates Israel verändern, der ja nicht gegründet wurde, um ein anderes Volk zu unterdrücken. Die zivilen und militärischen Führer versuchen, das politische Instrument der nationalen Unabhängigkeit des jüdischen Volkes in einen Repressionsapparat jüdischer Macht zu verwandeln, die gewaltsam gegen ein anderes Volk eingesetzt wird - um mit amerikanisch gepanzerter eiserner Faust in allen Gebieten jenseits der ,grünen Linie’ zu herrschen.”(7)

Gegen die Verteidigung jüdischer Siedlungen

SEIT Beginn der Repressionsmaßnahmen gegen die Al-Aksa-Intifada unterstützt die Organisation Jesch Gwul Soldaten, die den Dienst in den besetzten Gebieten verweigern. Das gilt erst recht, seit die Zahl der Verweigerer wächst und einige von ihnen zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Die Vereinigung führt eine Kampagne unter dem Motto “Der Krieg zur Verteidigung der jüdischen Siedlungen und ihrer Schlägerbanden im Westjordanland und im Gaza-Streifen ist nicht unser Krieg”. Die Soldaten werden aufgefordert, eine Erklärung zu unterzeichnen, dass sie nicht bereit seien, sich an der Unterdrückung des palästinensischen Volkes und an Operationen zum Schutz der jüdischen Siedlungen zu beteiligen.(8) Im Dezember 2001 gab Jesch Gwul den Soldaten zu bedenken: “Auf unbewaffnete Zivilisten zu schießen, Wohnviertel zu bombardieren, an ,gezielten Tötungen’ teilzunehmen, Wohnhäuser zu zerstören, der Bevölkerung Güter des täglichen Bedarfs, Nahrungsmittel und Medikamente vorzuenthalten, Gewerbebetriebe zu zerstören - all dies sind Kriegsverbrechen.” Rekruten und Reservisten wurden aufgefordert, sich öffentlich mit einem klaren Nein von diesen Praktiken zu distanzieren.(9)

Eine neue Organisation, die sich “Neuer Entwurf für eine Zivilgesellschaft” nennt, hat eine Petition verbreitet, die Gymnasiasten an den Ministerpräsidenten, den Verteidigungsminister und den Generalstabschef gerichtet haben. Darin verurteilen sie die aggressive und rassistische Politik der Regierung und der Armee und erklären, sie seien nicht bereit, an der Unterdrückung des palästinensischen Volkes mitzuwirken.(10) Zwei der Unterzeichner wurden im Januar 2002 in Militärhaft genommen.

Die Verweigerung ist längst keine Randerscheinung mehr. Zum einen hat die Zahl der Verweigerer zugenommen, zum anderen ist diese Haltung inzwischen auch in regulären Armee-Einheiten und zumal unter den Soldaten und Offizieren anzutreffen, die als Reservisten regelmäßig zum Wehrdienst einberufen werden. Dabei handelt es sich nicht nur um junge Leute, die der extremen Linken, dem nichtzionistischen oder dem pazifistischen Lager angehören, sondern auch um Israelis, die sich als Zionisten verstehen und noch bis vor kurzem an die nationale Durchhalteparole “Right or wrong - my country” glaubten.

Der Erfolg dieser Bewegung zeugt von einem allgemeinen Stimmungswandel in der israelischen Bevölkerung. Viele Bürger haben die Übergriffe auf die besetzten Gebieten satt, andere sind mit der Politik der jetzigen Regierung insgesamt nicht einverstanden, auch im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Wieder andere haben einfach Angst - sie fürchten den bewaffneten Widerstand der Palästinenser, die Selbstmordattentate und Anschläge gegen die Zivilbevölkerung. Viele, die noch letztes Jahr für Ariel Scharon gestimmt haben, sind jetzt enttäuscht, weil sein Wahlversprechen - Frieden und Sicherheit - nicht eingelöst wurde und die Situation sich im Gegenteil weiter verschärft hat. Manche Wähler der Arbeitspartei fühlen sich verraten, weil ihre Führung in der Regierungskoalition sitzt und den gefährlichen Kurs von Ariel Scharon mit vollzieht. Einige empören sich über das Versagen der Linken, die nicht bereit oder nicht gewillt war, gegen die katastrophale Politik der jetzigen wie früherer Regierungen öffentlich mobil zu machen. Auch die Medien stehen in der Kritik, weil sie überwiegend regierungsfreundlich berichten und ihren Auftrag der unabhängigen Information vernachlässigen.(11)

Diese politische Lücke versucht eine Protestbewegung zu füllen, die sich vor allem aus Menschenrechtsvereinigungen zusammensetzt: “Ärzte für Menschenrechte”, “Rabbiner für Menschenrechte”, “Komitee gegen die Zerstörung von Häusern”, BTselem, “Informationszentrum für Menschenrechte in den besetzten Gebieten”, “Gusch Schalom”. Dazugekommen ist auch eine arabisch-israelische Gruppierung namens Taajusch (arabisch für “Zusammenleben”).

Taajusch entstand gleich nach dem Ausbruch der Al-Aksa-Intifada und konnte rasch eine neue Generation von Aktivisten mobilisieren, die in Israel wie in den besetzten Gebieten auftraten. Die jungen Leute reagierten auf die tragischen Ereignissen im Oktober 2000, als dreizehn arabische Israelis (und ein Palästinenser aus den besetzten Gebieten, der gerade in Israel weilte) von israelischen Sicherheitskräften erschossen wurden, und auf die Tatsache, dass keine jüdisch-arabische Gruppierung existierte, die entschlossen gegen die Politik des Rassismus und der Apartheid in Israel auftrat. Deshalb organisierte sie - mit Unterstützung vor Ort und an konkrete Probleme anknüpfend - gewaltlose Massenproteste, um ein neues jüdisch-arabisches Engagement zu begründen. Taajusch tritt der Verteufelung der Palästinenser entgegen und baut neue Brücken der Solidarität - in der Überzeugung, dass man Angst und Rassismus nur durch Zusammenarbeit an der Basis überwinden kann.

Bisher hat die Organisation in Zusammenarbeit mit lokalen palästinensischen Aktivisten acht Konvois von Lastwagen und privaten Fahrzeugen organisiert, die Lebensmittel in abgeriegelte palästinensische Dörfer brachten. Durch die Straßensperren der israelischen Armee zu kommen war nicht einfach; doch am Ende scheiterten alle Versuche, die Konvois aufzuhalten. Im Sommer 2001 trafen sich 400 jüdische und arabische Taajusch-Aktivisten zu einem dreitägigen Arbeitseinsatz in Dar al-Hanun, einem arabischen Dorf in Israel: Sie bauten einen Kinderspielplatz und besserten eine Straße aus.(12)

Viele Monate lang konnten Israels Regierung und Armee die Palästinenser in den besetzten Gebieten auf die übelste Weise behandeln, ohne in der israelischen Gesellschaft auf nennenswerten Widerspruch zu stoßen. Damit ist es nun offenbar endlich vorbei. Gegen diese Politik ist eine neue Friedensbewegung angetreten, die sich Gehör zu verschaffen weiß. Das gibt Anlass zu neuen Hoffnungen, die Israelis wie Palästinenser so dringend nötig haben.

dt. Edgar Peinelt

Fußnoten:

(1) http://www.seruv.org.il.

(2) Yedioth Aharonot (Tel Aviv), 20. April 2001.

(3) Haaretz (Tel Aviv), 18. Januar 2002. Falls nicht anders vermerkt, stammen alle Zitate aus Haaretz.

(4) Im ersten Programm des israelischen Fernsehens, am 1. Februar 2002.

(5) Im zweiten Fernsehprogramm, am 2. Februar 2002.

(6) 16. März 1969.

(7) Jeschajahou Leibowitz, “La mauvaise conscience dIsrael. Entretiens avec Joseph Algazy”, Paris (Le Monde Éditions) 1994.

(8) 1. Dezember 2000.

(9) 9. Dezember 2001.

(10) 6. September 2001.

(11) Siehe die Beilage in Le Monde, 10. und 11. Februar 2002.

(12) Siehe http://www. taayush.tripod.com.

Le Monde diplomatique Nr. 6701 vom 15.3.2002 Seite 20-21 373 Zeilen

Dokumentation JOSEPH ALGAZY

Le Monde Diplomatique (deutsche Ausgabe): Wenn Soldaten endlich Nein sagen

Entnommen hier:

http://www.kritische-stimme.de.....gerer1.htm

MfG,

Lara

Kommentar von ravi am 1. November um 10:55 Uhr

Danke Lara ! Dein Beitrag ist großartig und es ist Bereicherung für mich . MFG Ravi

Kommentar von Dr. Dean am 1. November um 11:25 Uhr

Nunja, auch über die Verweigerer hinaus gibt es in Israel jede Menge anständige Menschen. Das Problem ist nur, gerade in der Armee, dass die dauerhafte Kriegs-, Bedrohungs- und Krisensituation auf allen Seiten Prozesse von Entzivilisierung und Chauvinismus ausgelöst hat, und zwar gerade bei denen, die Waffen tragen bzw. der Armee.

Man macht sich aber falsche Vorstellungen, wenn man die ganze IDF für einen chauvinistischen, provokanten Haufen hält. Die absolute Mehrzahl der Soldaten dort hat auf die oben angesprochenen Aktionen kein Bock.

Und trotzdem, und gegen den erklärten Willen der politischen Führung, finden sie statt. Das ist einerseits erstaunlich, andererseits hat das m.E. mit dem Übergewicht des Militärischen zu tun, also mit zu großer Macht für den Militärischen Sektor.

Im Ergebnis konnten sich innerhalb des israelischen Militärs unterschiedliche Strömungen etablieren. Eigentlich ein Unding. Und so gibt es Einheiten, die - ich nenn es mal so - “nationalzionistisch” eingestellt sind, bei großer Nähe zum Likudblock, dann gibt es russisch geprägte Einheiten, auch diese nicht ganz unproblematisch usw. usf.

Worauf ich hinaus will: Da gibt es kein “wahres Gesicht”, sondern eine Vielzahl von Gesichtern, so vielfältig, wie Israel ist.

Die meisten IDF-Soldaten sind in jeder Hinsicht friedfertig, ja, trotz diverser Ernüchterungen durchaus noch auf friedlichen Ausgleich mit Hamas/Fatah/Hisbollah bzw. den von diesen vertretenen Menschen ausgerichtet - was Fehler der militärischen und politischen Führung leider nicht ausschließt.

Ein Riesenproblem ist m.E. eine typische Nahost-Mentalität, ein militärisches Chauvitum, das sich auf allen Seiten findet. Immer wieder fühlen sich einzelne Gruppen und Unterströmungen veranlasst, zu provozieren, und sei es, um sich der eigenen Stärke zu versichern, sei es, um eigene Interessen zu befördern.

Tja - und weil die Gemengenlage da unten etwas leicht Entzündliches hat, gelingt es diesen Einzelgruppen immer wieder, erstens, ihre Provokationen zu lancieren (bis zu zu offenen Terror), zweitens, die Öffentlichkeiten, besonders der Gegenseite, damit in den Extremismus zu treiben. Und weil dieses Spiel schon seit diversen Jahrzehntne gespielt wird, hat es leider auch schon einen gewissen Automatismus in sich.

So sehe ich das.

Automatismus, das bedeutet z.B., dass einzelne Gruppen nicht mehr richtig disziplinierbar sind, und einfach aufs Geratewohl ihre provokativen bzw. chauvinistischen Aktionen starten.

Nebenbei: Eine Scheißecke ist das da unten. Ich möchte da nicht leben. Aber ich hoffe, dass u.a. der UN-Einsatz und der Bundeswehr-Einsatz auf Dauer zur allgemeinen Befriedigung und zur Senkung des Stresspegels beitragen werden.

Wenn das gelingt, dann hat der Nahe Osten schon bald wieder eine Zukunft - eine friedliche Zukunft. Dementsprechend möchte ich erst einmal sehen, was die nächsten Jahre bringen. Ob sich z.B. das Verhältnis der IDF zu UN-Einheiten normalisiert.

Allein das wäre schon ein Riesengewinn und eine neue Chance. Auf Beruhigung, vielleicht sogar auf Frieden, wenn man lange im Voraus blickt.

Kommentar von Lara am 1. November um 12:56 Uhr

Hi Ravi, :)

zuviel der Ehre, das ist alles nur geklaut…

Es hat sich ja leider auch gezeigt, dass diese Bewegung kaum einen Effekt hat(te) auf die fortschreitende Besiedelung des den Palästinensern zugesprochenen Landes (also das Gebiet außerhalb der Grenzen von 1967). Die Besiedelung wurde nach dem sogenannten “Rückzug”, der eigentlich eine Verlagerung auf die West Bank war, noch verstärkt und inzwischen leben die Palästinenser in Ghettos, völlig abgeschlossen von der Außenwelt und Israel betreibt ohne nennenswerte Kritik von der sogenannten “zivilisierten Welt” (womit “der Westen” natürlich nur sich selbst meint), eine genozidale Politik und eignet sich immer mehr Land an. Ist zum Beispiel hier beschrieben:

http://www.stopthewall.org/dow.....cePlan.pdf (19,9 MB!), hier ist der “Teaser”: http://stopthewall.org/factsheets/1168.shtml

Zur aktuellen Situation in Gaza hier:
The Scandal of Gaza by Patrick Seale, Released: 25 Oct 2006: http://www.agenceglobal.com/Article.asp?Id=1081

@Dr. Dean:

Also, teilweise bietest du ganz schön starken Tobak an und etwas seltsam anmutende Behauptungen, die ich dann doch “leicht” unglaubwürdig finde.

Woher weißt du zum Beispiel sowas hier: “Die absolute Mehrzahl der Soldaten dort hat auf die oben angesprochenen Aktionen kein Bock.” Also mindestens 51% der Soldaten ist gegen die Besatzung? Wo kann ich die entsprechende Umfrage runterladen? Du wirst sowas ja nicht einfach so behaupten, nehme ich mal an. Oder das hier: “Die meisten IDF-Soldaten sind in jeder Hinsicht friedfertig”. Die meisten! In jeder HInsicht friedfertig! Das ist ja wohl der blanke Hohn, wenn man sich ansieht, was mit den Palästinensern in Gaza und der West Bank gemacht wird. Und von wem werden die denn gezwungen, ihre allseitige Friedfertigkeit zu überwinden, wenn, wie du weiter behauptest, “die angesprochenen Aktionen (also Häuserzerstörungen, Liquidierungen und Angriffe auf Zivilisten) gegen den erklärten Willen der politischen Führung stattfinden?

Ist doch irgendwie unlogisch, was du da im Brustton der Überzeugung behauptest, Dean. “Die meisten” sind gegen Gewalt, zumindest behaupten sie das, aber im Endeffekt sind in 6 Jahren über 2000 Palästinenser getötet worden, zehntausende wurden verletzt und massenweise Häuser wurden zerstört.

Deine etwas rassistisch klingenden Statements bzgl. einer von dir behaupteten “Nahost-Mentalität” und der “Scheiß-Ecke da unten sprechen übrigens nicht unbedingt für dich, aber ich will das mal übersehen. Du bist da ja nicht anders als die meisten, was ich allerdings bedauerlich finde. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Trotzdem würden mich die Quellen für deine Behauptungen interessieren.

Lara

Kommentar von Lara am 1. November um 13:03 Uhr

Korrektur (editieren will er irgendwie nicht):

Es muss heißen: “Die meisten” sind gegen Gewalt,…

anstelle von “Alle sind…”

Kommentar von Urban am 1. November um 14:58 Uhr

DaRockwilda: “Warum lässt sich die deutsche Regierung das gefallen? Warum hält sie die Videos von der “Alster” “unter strengem Verschluss”? Was dürfen wir Deutschen nicht sehen, was dort unten wirklich geschehen ist? Warum wird der Rückzug des Verbandes nicht einmal wengistens angedroht? Warum wird nicht wenigstens angedroht, in Zukunft keine hochmodernen U-Botte zu verschenken?”

weil die BRD ein Vasallenstaat von USraels Gnaden ist;
weil die BRD Regierung eine Marionettenregierung derselben ist;
weil die meisten Deutschen diesen Sachverhalt leider immer noch micht verstanden haben, wird dieses Spielchen noch eine Zeitlang weiter gehen.

Sehr lesenswert:
*Libanon-Einsatz 1. Teil: Schiffe Versenken im Mittelmeer*
http://www.gerhard-wisnewski.d.....mp;sid=302

*Libanon-Einsatz 2. Teil: Remember the Maine*
http://www.gerhard-wisnewski.d.....mp;sid=303

Kommentar von guan am 2. November um 04:04 Uhr

“Ich denke, mit dem Deutschen können wir AUSLÄNDER nicht mehr böse sein. Mit diese Regierung sind sie bestraft genug…”

danke ravi. genau so ist es nämlich: Führt bald Angela Merkel Europa und die Welt in die kommenden Kriege?

Kommentar von janina am 2. November um 16:17 Uhr

@guan
Ja, es wird so sein und das war klar, als die Wahl entschieden war,daß diese Frau nichts gutes in dieses Land bringt. Die ersten Auswirkungen sind schon zu spüren. Leider hatte damals zum gegebenen Zeitpunkt die SPD keinen wirklich geeigneten Kanditaten zu bieten und die Bevölkerung war der Meinung mal was Neues probieren zu müssen… ;-( . Insofern die Deutschen nicht in der Lage sind, wirkliche Persönlickeiten in der Politik aufs Tablett zu bringen, wird es wohl in einigen Jahren schlecht um dieses Land stehen. Vielleicht haben wir dann eine Partei der muslimischen Mitbewohner im Landtag (die türkische Invasion ist ja nicht mehr zu leugnen´…)oder die braune Garde rückt weiter vor, weil Sie der übriggebliebenen Minderheit der Deutschen noch etwas Hoffnung (wenn das auch nur das einzige ist) spendet. Wer weiß.
Aber am meisten schade ist, daß sich angehende Politikwissenschaftler, die in diesem Land aufgewachsen sind und studieren fast ausschliesslich für Auslandspolitik interessieren,- wie in diesem Blog unschwer zu erkennen ist…. Bleibt nur zu hoffen, daß in diesem Fall nicht auch nur die kostenlose brillante Hochschulbildung genossen wird und dann im Ausland mit dem erworbenen Humankapital Kohle gemacht wird…??? (dann brauch hier auch keiner den Helden zu spielen!)

@ravi
wieso bist Du als langjährig eingebürgerter und mit diversen Frau(en) und Kindern fest verankerter Bürger dieses Staates eigentlich “böse auf dem Deutschen”?
Das dieser Staat nicht funktioniert wissen alle kluge Köpfe,- die Frage ist nur,- wer zieht die Fäden der Macht? Das ist nicht die Merkel als Person, das sind die Industrie und die Wirtschaft, die Banken u.s.w.

Schön wäre ja, wenn Du hier im Blog etwas weniger schleimst sondern fachkundige Beiträge lieferst. Die Rolle des Beobachters und Bewerters ist bei josef wesentlich besser aufgehoben! Also bleib lieber beim Lesen und kauf Dir `ne Tüte Deutsch!

Kommentar von Bensil Norm am 2. November um 20:40 Uhr

Nun ist es nicht verwunderlich?
Wir sind bestraft mit einer Bundeskanzlerin welche für 30 Mio Euro einen Kapitalverbrecher mit einem Grillfest in den Arsch kriecht.
Die deutsche Regierigung ist nichts anderes als die Cosa Nostra oder die chinesischen Triaden….oder Yakuza
egal…denn wer Mördern beköstigt und logiert zu dem noch deckt ist vor dem Gesetz strafbar und gilt alls Mittäterschaft.
Erschreckend das nicht mehr die Korruption jetzt das Schlimme ist…denn schwarzes Geld an den Händen…hey ok…aber heute ist Blut was an den Händen der deutschen Politiker klebt!!!!
Blut von Gefolterten,Soldaten,Zivilisten,Kinder ,Alte,Männer und Frauen….
Wacht Auf und seht nicht wer Euch regiert nein seht wer euch führt!?? zwar zur Schlachtbank!!!!
Idioten

Kommentar von DaRockwilda am 3. November um 00:06 Uhr

@janina:

Ich spiegele ja keineswegs den durchschnittlichen deutschen angehenden Politikwissenschaftler wieder. Außerdem hat nicht mein Studium mich zum Schreiben beeinflusst, sondern durch mein Schreiben bin ich zu meinem Studium gekommen.

Kommentar von guan am 3. November um 00:28 Uhr

@ janina:

bist du nicht gar selbst in der ‘falle der gegner’ (”…die türkische Invasion ist ja nicht mehr zu leugnen…”) gefangen? zu behaupten, dass andere menschen hier nichts zu melden hätten, nur weil sie anderer abstammung entsprechen? - sind es nicht menschen, wie wir auch? und haben sie keinen anspruch dazu, auf irgendeinem flecken dieser erde auch s o sein zu dürfen, wie wir es eigentlich alle insgeheim wollten??

vielleicht stellst du dir diese frage innerlich doch mal etwas genauer. ich danke dir…

Kommentar von janina am 3. November um 15:24 Uhr

@guan

ja natürlich hast Du recht das die Äußerung blöd formuliert war (!!!) ich bin ganz und gar nicht rassistisch orientiert, war selbst eine Zeit mit einem ausländischen Mitbürger “liiert”. Ich meine damit nur, daß der Anteil der in Deutschland lebenden Türken und der hohe Geburtenanteil der Kinder dieser Familien zwangsläufig irgendwann zur Folge hat, daß dieser Bevölkerungsanteil hier steigt und die Deutschen eher eine Minderheit sein werden. Daran sind aber die Deutschen selbst schuld….!
Sorry wenn das anders rüberkam.
Schön wäre manchmal nur, wenn sich dieser Bevölkerungsanteil etwas mehr in die Kultur hier einfühlen würden,-denn wenn ich mit ner kurzen Hose in die Moschee gehen würde, fände man das bestimmt nicht toll und ich habe auch viel Respekt vor anderen Religionen und Kulturen wenn ich irgendwo als “Andergläubiger” im Ausland unterwegs bin….
have a good time!

Kommentar von janina am 3. November um 15:32 Uhr

@RockDawilda
ich habe nicht geschrieben, daß du ein durchschnittlicher Poitikwissenschaftler bist, sondern ein “angehender”. Ließ die Kommentare richtig und befaß Dich mal mit Kommunikation. Es gibt auch Wege zu streiten und zu diskutieren ohne andere anzugreifen!!!
Janina

Kommentar von guan am 3. November um 18:41 Uhr

okay, janina. aber bitte immer aufpassen, wie man was verkommuniziert. so tauchen dann auch weniger verkomplizierte denkprozesse auf, welche die eigentlich wichtigen gedankengänge unterminieren könnten (es geht nämlich nur ein gedanke zur gleichen zeit)…

ausserdem wollte ich nur noch kurz anmerken: wenn wir wieder ein wirklich lebenswertes, zukunftsorientiertes umfeld hätten, so ergäbe sich daraus auch die entspannung einer art “demografie”, indem wir selbst auch ganz automatisch wieder mehr kinder in die welt setzen würden. - aber in einer zeit, wo hass & dummheit regiert? wer mag da noch…

Kommentar von Katrin am 3. November um 20:41 Uhr

@guan
Hi guan,
meinst Du wir können hier am Umfeld noch was ändern? Im kleinen und im unmittelbaren Freundes- und Familienkreis vielleicht, aber sonst ist doch egal wen Du in der Politik wählst, das wissen wir doch alle.
Hast Du Ideen, was man konkret tun kann um hier noch wirklich was zu bewegen oder spürst Du auch nur noch, daß wir “bewegt werden”? Interessiert mich wirklich!
Ich finde Deine Kommentare hier übrigens immer sehr sachlich und bodenständig (und positiv formuliert!)
Gruß
Katrin

Kommentar von DaRockwilda am 3. November um 21:51 Uhr

@Janina:

Mir ging es nicht um Qualität bei “durchschnittlich”, sondern um meine Repräsentationfähigkeit. Und ob das Absicht war oder nicht, du unterstellst dem durchschnittlichen “angehenden” deutschen Politikwissenschaftler, sich vorwiegend für internationale Politik zu interessieren, als ob sich niemand für Innenpolitik interessieren würde.

Kommentar von guan am 3. November um 22:06 Uhr

erstmal meinen dank.

ja, ich denke, man sollte der basisdemokratie endlich ihre echte chance geben, die ihr längst zusteht. denn ohne diese käme es dann wohl unweigerlich zum eklat: barrikaden- & strassenkämpfe, bürgerkriege (in ganz europa), letztlich einmischung seitens militär & ausserkraftsetzung der grundrechte et cetera pp.

andererseits müsste das parlament umgehend durch solidere, unbestechliche leute ausgetauscht werden, gleichfalls der bundesrat als gegengewicht von basisdemokr. bürgergruppierungen (direkt von uns gewählt) kontrolliert werden, da sich ansonsten wieder dieser korruptionssumpf auftut - nur die menschen selbst können am besten ihre zukunft gestalten, und das eigenverantwortlich. und darum geht es uns allen ja wohl eigentlich auch: direkte mitbestimmung & verantwortung, konsequent ohne jegliche bevormundung!

damals (am runden ddr-tisch) wurden unsere elementaren interessen ja direkt von allen beteiligten verraten, indem sie einwilligten, die “masse” erneut unter das joch des kapitals zu stellen. und was haben wir heute davon? - es wurde eine echte chance vertan, mal den “wessies” zu zeigen, dass es auch ganz anders gehen könnte.
aber nein, was passierte? die banken hatten durch die “treuhand” satte 400 milliarden d-mark eingesackt, etliche gut laufende firmen plattgemacht, immobilien besetzt und also umso energischer deklariert, “dass der osten [ohne kohl & konsorten! d.R.] angeblich nicht überlebensfähig gewesen wäre”…

einfach mal durchlesen:
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/2502393/

-

ich geh nicht mehr zu wahl, seit ich weiss, dass es erstens eh nichts nützt, und zweitens es ohnehin zum wahlbetrug kommen wird (wenn nicht gar schon gekommen ist?), weil die maschinen nicht manipulationssicher sind (siehe jüngste berichte zum chaos-computer-club, holland und deutschen wahlmaschinen bei heise-telepolis). ich gebe meinen wahlschein zukünftig wohl definitiv nur noch zum ‘omnibus’ (”aktion wahlstreik” 2005) - besser als dass er im mülleimer landet!

und ja, wir können was bewegen: sei es einerseits durch eigenengagement oder sei es andererseits schlicht nur durch die absetzung des parlamentes möglich - irgendwas muss nun endlich passieren…

hier noch ein paar links:
http://299direkt.de
http://www.demokratie24.de/?page_id=58

gruss

Kommentar von Janina am 3. November um 23:25 Uhr

@RockDawilda

Wieso behauptest DU daß ICH DIR was unterstelle? Erstens war der Kommentar nicht an Dich verfaßt (aber getroffene Hunde bellen bekanntlich…)und zweitens geht es (bis auf diese Diskussion) in diesem Blog doch wirklich (nur) um Israel, Nahost und USA-politische Themen oder ????
Ist vielleicht ganz gut wegzuschauen, aber wie an der Anzahl der Kommentare in dieser Diskussion unschwer zu erkennen ist schein es ja wirklich Leute zu geben, denen hier einiges am eigenen (Deutsch-)Land liegt, oder????
Also wenn Du interessiert an Diskussionen hier und am Wachstum Deines Blogs bist, kann ich Dir empfehlen darauf zu achten, was hier ankommt, ansonsten verfaß Deine Artikel und ignoriere wo`s brennt. Dann kannst Du aber nicht bestreiten, daß Du doch nur (um Deine Worte zu gebrauchen) “durchschnittlich” bist.(oder???)

Aber es istja DEIN Blog, also auch DEINE Entscheidung.
Gruß

Kommentar von guan am 3. November um 23:51 Uhr

@ janina: bitte bleib doch konstruktiv; ein sich gegenseitig zerfleischen wollen nützt doch niemandem ausser unseren feinden selbst. denk dir was. dank…

Kommentar von Lara am 4. November um 00:43 Uhr

@Janina: Wie wäre es, wenn du dir deinen eigenen Rat zu Herzen nimmst und etwas an deinem Ton arbeitest. Sowohl Rockwilda als auch Ravi gegenüber. Deine Ratschläge sind mehr Schläge als Rat und das ganze auch noch ziemlich wehleidig. Wenn du auf der Suche nach einem Blog bist, in dem deine Fremdenangst, dein Bedürfnis nach weniger “Schleimerei”, wie du es so überaus freundlich formulieren musstest und deine ebenso überaus hochentwickelte Fähigkeit zu kommunizieren, ganz ohne Streit und Provokationen, gestillt und befriedigt werden, dann such doch einfach noch ein bisschen weiter. Ich kenne eine Menge Blogs, in denen genau das gemacht wird und bin sicher, du findest sie ganz schnell. Auch ohne dass ich diese Art von Blog verlinken muss. Aber wenn du wider Erwarten doch Hilfe brauchst, melde dich einfach noch mal in freundlichem und angemessenen Tonfall und ich helfe dir. Gerne sogar.

Mit überaus freundlichen Grüßen

L.

Kommentar von guan am 4. November um 01:50 Uhr

@RockDawilda:
janina’s ‘leise kritik’ bezüglich etwas zuvielen israel-themen (so ich selbst sie natürlich s o nicht so ganz teilen kann; schon allein aufgrund der enormen brisanz zur dt. geschichte & israel/zionismus) sollte anlass dazu geben können, mal über noch weiter gehendere themen nachzudenken…

das kann diesem blog sicherlich nicht schaden. und wenn man auch mal beispielsweise einen blick auf das blog vom fefe (oder noch ganz anderen wie zum thema ‘chiapas’: http://www.narconews.com oder http://www.chiapas.ch ??) richtete, so ergäben sich eventuell gewiss noch erweiterte diskussions-möglichkeiten (dieses bitte ich mal nur als anfrage aufzufassen)…

wäre nur mal ein gedankenansatz zur themenerweiterung hier im blog, oder nicht?

gruss

ps. die forenuhr geht momentan grad noch auf MESZ…

Kommentar von Lara am 4. November um 10:51 Uhr

Hallo zusammen.

Also, ich kann euer “Gemosere” über die Themen nicht verstehen. Es gibt doch genügend andere Blogs und Webseiten, die die von euch gewünschten Themen abdecken. Dieses Blog hingegen ist eines von sehr wenigen, das ein anderes Themenspektrum abdeckt.

Die Außenpolitik ist ein sehr wichtiges Thema, gerade angesichts der Interessenlage unserer ach so erfolgreichen Kanzlerin und dem weitgehenden Verschweigen wichtiger internationaler Entwicklungen in den Mainstream-Medien. Bzw. dem Fokussieren auf eher unwichtige Themen wie die albernen Totenkopf-Fotos, während im Mittelmeer deutsche Schiffe bombardiert werden.

Also, Rockwilda, Frieder und Steve, von meiner Warte aus: Weiter so! Nicht beirren lassen, der Erfolg des Blogs ist ein klares Signal dafür, dass eure Themen genau das sind, was viele Leute in der üblichen Berichterstattung vermissen. Mainstream-Themen werden mehr als genug an anderer Stelle bedient.

MfG,

Lara

Kommentar von Lara am 4. November um 10:56 Uhr

@Frieder: Stimmt irgendwas nicht mit der Editier-Funktion? Ich versuche zu editieren und bekomme danach immer nur eine leere Seite und der Kommentar ist unverändert. Ich habe Skripte zugelassen, sogar Cookies (obwohl ich nicht glaube, dass die Kekse was damit zu tun haben), aber es geht trotzdem nicht.

Muss ich irgendwelche Einstellungen ändern oder kann es an der Programmierung liegen? Geht das anderen evtl. wie mir oder bin ich die einzige, bei der das nicht klappt?

MfG

L.

Kommentar von Lara am 4. November um 11:08 Uhr

Entwarnung! Jetzt sehe ich, dass es doch geklappt hat. Habe mal den kompletten Cache gelöscht und nicht nur neu geladen. Sorry.

Muss wohl zuwenig Schlaf bekommen haben…

Kommentar von DaRockwilda am 4. November um 14:27 Uhr

@Janina:

“Wieso behauptest DU daß ICH DIR was unterstelle? Erstens war der Kommentar nicht an Dich verfaßt”

Naja, es gibt außer MIR hier keine angehenden Politikwissenschaftler, zumindest keine die sich (bislang) beteiligen.

“Aber es istja DEIN Blog, also auch DEINE Entscheidung”

Eben nicht, es ist ein Gemeinschaftsblog. Die Autoren die sich mehr für Deutschland interessieren schreiben eben weniger oder gar nicht, ist nicht meine Schuld.

Und ich hab kein Problem mit einem Blog, dessen Themenbereich fokussiert ist.

Den Grund für meinen Fokus habe ich bereits mehrmals dargelegt.

@Guan:

“janina’s ‘leise kritik’ bezüglich etwas zuvielen israel-themen sollte anlass dazu geben können, mal über noch weiter gehendere themen nachzudenken”

Ich verstehe deinen Gedanken, aber für mich besteht trotzdem kein Grund zu Themenwechseln. Ich schreibe über das was mich interessiert und was ich denke dass die Leute mehr darüber wissen sollen. Es steht jedem frei sich hier mit eigenene Beiträgen über andere Themen zu beteiligen.

NarcoNews ist übrigens lustigerweise der allererste Blog, den ich gelesen habe. Sehr interessant.

@Lara:

“Nicht beirren lassen, der Erfolg des Blogs ist ein klares Signal dafür, dass eure Themen genau das sind, was viele Leute in der üblichen Berichterstattung vermissen. Mainstream-Themen werden mehr als genug an anderer Stelle bedient.”

Vielen Dank für die aufmunternden Worte, genauso sehe ich das auch. Ich kann nicht über Mehwertsteuererhöhung UND Israel/USA/False-Flag schreiben, also entscheide ich mich gegen die Mehrwertsteuer.

Kommentar von DaRockwilda am 5. November um 19:02 Uhr

Im Übrigen ist deine These völlig falsch, wonach sich mehr Leser für die Themen interessieren, über die ich nicht schreibe.

Dieser ach so unwichtige Artikel hier mit so Unwichtigem wie dem Beschuss deutscher Boote ist trotz seines geringen Alters bereits unser meistgelesener Artikel. In den gesamten Top-10 befinden sich ausschließlich Artikel über diese langweiligen Themen wie USA, Israel und False-Flag Terror. Oder Aspartam zum Beispiel. Dies bedeutet keineswegs, dass die Artikel der andereren Autoren, die sich nicht mit diesen Themen beschäftigen, irgendwie von minderer Qualität wären. Es zeigt nur, dass sich viele Menschen für “meine” Themen interessieren.

Nach allen Gesetzen der Logik muss ich also genau über diese Dinge auch weiterhin schreiben, wenn dieser Blog wachsen soll, was ja anscheinend ein Anliegen von dir ist.

Kommentar von guan am 5. November um 22:55 Uhr

@ DaRockwilda & Lara:

themenerweiterung war mein stichwort, nicht themenwechsel! letzteres würde ich ja gar nicht vorschlagen wollen, da ich folglich hier dann auch nicht mitlesen würde (”mosern” tu ich auch nicht, Lara, nur vorschlagen. und wenn ich jetzt gar nicht gemeint sein sollte, so ist das wohl also irgendwie gegenstandslos. oder?)…

gruss

Kommentar von DaRockwilda am 5. November um 23:41 Uhr

Hallo Guan,

Für Themenerweiterung fehlen mir eben die Ressourcen. Wie gesagt, gerne nehmen wir hier weitere Autoren auf, die sich mehr um Innenpolitik kümmern. Vielleicht kennst du ja jemanden dem Schreiben liegt.

Kommentar von Lara am 6. November um 00:00 Uhr

Hi Guan,

nee, musst du so nicht auf dich beziehen. Mit dem “Mosern” war eher Janina gemeint, die Strichelchen im Sinne einer Distanzierung von dem verwendeten Ausdruck waren eher auf dich bezogen. Ich war da vielleicht ein bisschen faul und hätte deutlicher unterscheiden sollen. Ich hab dich, glaube ich, schon so verstanden, wie du verstanden werden wolltest.

Sorry, ich werd’s in Zukunft besser voneinander trennen,

MfG,

Lara

Kommentar von Marcel am 6. November um 00:22 Uhr

Die Geschichte in den Nachrichten wirft für mich drei Fragen auf:

Warum schenken die Deutschen den Israelis zwe U-Boote und werden zum Dank dafür angegriffen? Warum wird das Video der Angriffe nicht veröffentlicht? Warum hat das keine ernsten Konsequenzen?

Unter Zugrundelegung der in den Nachrichten vermittelten Fakten sind diese Fragen nicht schlüssig zu beantworten.

Legt man aber eine andere Geschichte zugrunde, dann passen die Fakten alle zusammen. Der Bundesnachrichtendienst ist sehr engagiert im nahen Osten, und zwar wie auch schon im Irak-Krieg sehr parteiisch für die USA und Israel. Der Militäreinsatz deckt die Parteilichkeit auf.

Nun könnte der BND mit dem Mossad vereinbaren, dass sich die Deutschen zum Schein mit den Israelis streiten, damit die Glaubwürdigkeit des BND in islamisch geprägten Ländern wie zum Beispiel im Libanon erhöht wird. Dazu könnte man vereinbaren, dass es zum Schein einen oder mehrere militärische Zwischenfälle geben wird. Um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen, deckt die Bundesregierung das scheibchenweise auf, und die Israelis ziehen ihre Dementis scheibchenweise zurück.

Ergebnis der Operation: Deutsche Fernsehzuschauer, die mit einer nicht verifizierbaren und nicht widerlegbaren Falschnachricht für genauso blöd verkauft werden sollen wie Moslems in den arabischen Ländern.

Meiner Meinung nach bleiben bei dieser Version weniger Fragen offen, als bei der offiziellen Version, die in den Medien verbreitet wurde. Ich traue Medien und Militärs in Bezug auf die Wahrheit nicht für zwei Cent über den Weg.

Muss das so gewesen sein: nein. Aber es könnte so gewesen sein.

Kommentar von DaRockwilda am 6. November um 01:30 Uhr

Allgemein ist solch ein Szenario nicht auszuschließen, also eventuell für andere “Unfälle”.

In diesem Fall aber spricht Einiges dagegen. Wenn das ganze ein abgekartetes Spiel wäre und Deutschland wirklich Empörung heucheln sollte, dann würde diese Empörung nicht nur über den Kölner Stadtanzeiger und ein paar Blogs transportiert. Die Empörung wäre auf der Titelseite der großen Zeitungen und in den Fernsehsendern. Merkel würde irgendeinen israelischen Politiker vor der Kamera zur Schnecke machen.

Wenn man Empörung vortäuschen will, dann gibt man sich für gewöhnlich mehr Mühe als das was hier geschehen ist.

Denn wie sollen denn jetzt Araber und Andere von Deutschland denken, es habe eine höhere Glaubwürdigkeit ?

Deutschland hat nichts aber auch gar nichts hier getan, was höhere Glaubwürdigkeit rechtfertigen würde, noch nicht mal nur oberflächlich wie du andeutest. Gerade bei Oberflächlichkeit wäre das Ganze mehr im Rampenlicht der Massenmedien.

Kommentar von Marcel am 6. November um 01:52 Uhr

Es hat bei weitem nicht nur der KStA berichtet. Auch in der Tagesschau und beim Spiegel waren die “Zwischenfälle” Top-Nachrichten.

Aber, wie gesagt, es muss nicht so gewesen sein. Ich wollte nur mal den Denkanstoss geben, kritisch zu hinterfragen, was in den Medien so berichtet wird.

Schliesslich haben auch alle Medien berichtet, wir würden uns aus dem Irakkrieg heraushalten, und erst jetzt kommt scheibchenweise heraus, wie bemüht der BND die USA im Irakkrieg und bei der Vorbereitung des Krieges mitsamt des UNO-Schwindels unterstützt hat.

Wenn es stimmt, wonach es für mich derzeit aussieht, dass die erlogenen Informationen zum Kreigsgrund Massenvernichtungswaffen vor allem aus deutschen Geheimdienst-Quellen kam, dann erscheint es mir heute als Heuchelei, wenn Gerhard Schröder sich hingestellt und lauthals erklärt, Deutschland beteilige sich nicht am Irakkrieg.

Aber wie gesagt, es muss bei den deutsch-israelischen Zwischenfällen nicht so gewesen sein, aber es könnte sein, dass es so ist.

Kommentar von DaRockwilda am 6. November um 02:13 Uhr

Berichte sind die eine Sache. Es bedarf begleitend dazu auch der richtigen Meinungen, etwa in Leitartikeln oder Sonderkommentaren. Und wie gesagt, neben der Medieneben gibt es auch noch die Politikebene, und meines Wissens nach ist da nichts geschehen, was überspielt übertrieben kritisch gewesen wäre. Die Videos sind schließlich immer noch eingesperrt.

Aber generell hast du völlig Recht, zur Wahrheitsfindung braucht es Pluralismus und verschiedene Herangehensweisen.

Kommentar von Sigi am 10. November um 20:41 Uhr

Was glaubt ihr warum Deutschland schweigt über diese vorfälle?

Da möchte ich gerne das Thema Außenverschuldung ansprechen. Und wer ist der Gläubiger,
sind das nicht zum grösten Teil Judische bzw. Israelische Banken?

Und es ist ja bekannt “Wer zahlt der bestellt auch die Musik”

MfG
Sigi

Kommentar von Thomas am 12. November um 00:37 Uhr

Interessanterweise liegen jede Menge Beweise auch über alliierte Kriegsverbrechen im 2. WK in deutschen Archiven und Harren ihres Daseins. Kommt eben mal wieder was dazu.

Kommentar von Marcel am 12. November um 01:43 Uhr

Oops, angesichts der letzten beiden Kommentare fällt mir gerade eine, dass ich gerade einen Beitrag zum Rechtsextremismus geschrieben habe.

Kommentar von DaRockwilda am 12. November um 19:03 Uhr

Für die anderen Leser, hier eine Teilaussage aus dem Artikel von Marcel:

““Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, dass die Zustimmung zur Aussage, dass “die Muslime einfach etwas Besonderes und Eigentümliches an sich hätten und nicht so recht zu uns passen” würden, noch erschreckend deutlich höher wäre””

Siehe auch:

http://politblog.net/internati.....-juden.htm

Kommentar von Hassan am 24. November um 10:22 Uhr

finde ich nicht gut

Kommentar von Hassan am 24. November um 10:36 Uhr

Der Jude hat eine erbiternde Niederlage im Libanonkrieg erlitten. Er versucht jetzt auf seine Art diese sehr gelungene Niederlage zu verdrengen.

Sie haben 2 Politiker getötet aus dem Libanon. Syrien wird das vorgeworfen! Ich meine erinnernt euch! Jedes Land wo Amerika und der Jude nur ein Blick hingeworfen haben, entstand Bürgerkrieg! Von den Indianerzeiten bis jetzt!

Das versuchen die jetzt auch im Libanon zu machen. Im Afganistan und Irak haben sie es ja geschafft! Sie wollen dieHisbollah schwächen, indem Sie einen Bürgerkrieg hervorrufen.

Diese Mädchen heut zu tage, die viele Märchenstunden erzählen. z. B Das Märchen vom 11. September usw, sind nur da um den Islam fertig zu machen. Warum?

Das kann ich euch genau sagen. Die reichsten und mächtigsten Länder der Welt haben Ihre Truppen in den Nahenosten verlegt! Man braucht noch die letzten Ressorcen.

Was macht man also!? Man muss ein Volk veralgemeinern. Wie macht man das? Man veralgemeinert ein Volk am besten, wenn man die Religion angreift.

Das heisst man redet nur von radikalischen Moslems in den Medien. Warum wird nicht berichtet, dass wir Libanesen 250 Panzer binnen ein Monat von den Juden zerstört haben usw!

Kommentar von Lara am 24. November um 10:41 Uhr

@”Hassan”: Es ist nicht “der Jude”, der eine Niederlage erlitten hat. Es ist die israelische Armee und der kriegführende Staat Israel, die eine Niederlage erlitten haben.

Besonders lächerlich finde ich, dass du so tust, als würdest du die Verallgemeinerung in Bezug auf die Moslems verurteilen, während du hier mit Sprüchen wie “der Jude hat…” kommst.

Also, NN/Allan/Hassan und wie du dich sonst noch zu nennen pflegst:

Zisch ab.

Kommentar von Hassan am 24. November um 11:25 Uhr

Das sind doch Juden! Und Libanesen sind Araber! Was ist daran so schlimm? Wenn mich jemand Araber nennt finde ich auch nicht schlimm Lara

Kommentar von DaRockwilda am 24. November um 14:05 Uhr

Die Bewohner Israels sind nicht repräsentativ für alle Juden, noch nicht mal auch nur die Juden Israels. Es gibt überall auf der Welt und in Israel selbst sehr viele Juden, die mit der Kriegs- und besatzungspolitik ihrer Regierung unzufrieden sind.

Und genauso sind die Libanesen nicht repräsentativ für alle Araber.

Deshalb kann man nicht sagen “der Jude” oder “der Araber.

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