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H.M. Broder: Ein Hassprediger erhält den Börne-Preis

Treffen an würdigem Ort

Am kommenden Sonntag wird die Frankfurter Paulskirche, Wiege der deutschen Demokratie, einen Auftrieb “Vaterlandsloser Gesellen“, Propagandamogule und Vertretern der Gruppe mit abgelaufener Halbwertszeit erleben. Auf dem Podium: Helmut Markwort und Henryk M. Broder, des Zionismus Gossenschreiber.

Ein Festakt zum Jihad gegen den Islam? Nein, Pressefreiheit, Toleranz und die Bürgerrechte sollen gefeiert werden. Anlass ist die Vergabe des Ludwig-Börne-Preises an den diesjährigen Preisträger Henryk M. Broder.

Für die Freiheit der Presse!

Wer war Ludwig Börne? Warum ist diese Verleihung ein Schlag ins Gesicht der Demokratie?

“Ludwig Börne (1786-1837) war einer der profiliertesten politischen Publizisten der Vormärz-Zeit. Mit geistreichem Witz und geschliffenen Formulierungen wurde er zu einem unermüdlichen Kämpfer für politische Freiheit und Menschenrechte. Zwangsläufig geriet er dabei mit der obrigkeitlichen Zensur in Konflikt.” Quelle

Börne, ein assimilierter Jude, gründete bereits 1818 seine erste eigene Zeitschrift “Die Waage” und wurde vor allem durch seine Theater- und Literaturkritiken, die voll bissiger politischer Satire waren, schnell berühmt. Für die sogenannten “Jungdeutschen“, die gegen den Absolutismus zu Felde zogen, das politische Bewusstsein des Bürgertums erreichen wollten und forderten, Literatur müsse sich an der gesellschaftlichen Wirklichkeit orientierten, wurde Börne zum Vorbild und Wegbereiter.

Freier Jounalismus, die Verbreitung politischer Wahrheit und Realität waren Börnes Anliegen. So schrieb er 1818 in einem Essay, der das Erscheinen der Zeitschrift “Die Waage” ankündigte:

“Die Menschen haben Furcht, als wären sie Geschöpfe von nur augenblicklicher Dauer. Darum unterbleibt so vieles Gute, in Worten, wie in Taten. Zu jenem Dienste sind noch lange nicht genug berufen, und doch ist so vieles daran gelegen, dass die Zeitschriften sich vermehren; ja, oft wäre zu wünschen, dass die Tagesblätter in Stundenblätter auseinander gingen, damit nichts überhört werde und verloren gehe. Der beobachtenden Blicke können nie zu viele und die Berichte des Geschehenen nicht zu häufig werden.” Quelle

Nachdem Börne der finanzielle Erfolg seiner Zeitung versagt blieb, arbeitete er in der Redaktion der “Zeitung der freien Stadt Frankfurt” und bezahlte seine freie journalistische Rede mit der ersten Inhaftierung. Er hatte gegen das Zensurgesetz verstossen. Eine Reihe von Verhaftungen, in Frankfurt und in Paris, folgten. Angeklagt und verurteilt wurde er jeweils wegen Vergehen gegen das Zensurgesetz, mitunter völlig ungerechtfertigt.

1830 entschloss er sich erneut nach Paris zu fahren, dieses Mal voller Begeisterung für die Julirevolution. Er nahm Kontakt zu den französischen Republikanern auf. Mit seinen “Briefen aus Paris”, einem Vorhaben, mit dem er verstärkt publizistisch auf das politische Geschehen in Deutschland einwirken wollte, erregte er in Deutschland Aufsehen und begründete seinen späteren Ruhm. Seine “Briefe aus Paris” fanden reissenden Absatz. In Preußen wurden sie im November 1831 verboten. Quelle

“Wir sehen das Bürgertum in der Fülle seiner Kraft; wir werden zu Zeugen der ersten proletarischen Aufstände; und Börne entwickelt das Konzept einer Versöhnung Deutschlands und Frankreichs, um Europa so auf Dauer den Frieden zu sichern. Aufs Schönschreiben gab er nichts, wusste aber, dass er schöner schrieb als seine Konkurrenten, weil er so viel lebhafter war als sie. „Im Dienste der Wahrheit genügt es nicht, Geist zu zeigen“, war seine Maxime, „man muss auch Mut zeigen“. Die Leser haben ihn geliebt dafür, und bei seinem Begräbnis in Père Lachaise in Paris kamen sie zu Tausenden, darunter ungezählte Handwerker und Arbeiter.” Quelle


Börne gilt zurecht als der Wegbereiter der Pressefreiheit in Deutschland, sein Kampf galt dem uneingeschränkten Informationsrecht der Bürger, aber Börne war mehr: ein entschlossener Streiter für Demokratie und Menschenrechte.

Ein Hassprediger als Preisträger

Was hat Broder mit Börne gemein, das eine Preisverleihung an ihn rechtfertigt?

Unter dem Titel “Das Internet macht doof” zieht er gegen die zunehmende “Information von unten”, gegen Blogger und Websites, die ein Gegengewicht zu den gleich- und weichgespülten Lügen der Massenmedien aufbauen, zu Felde:

„Das WWW ist auch maßgeblich für die Infantilisierung und Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich.
(…)
“Jekami“, jeder kann mitmachen, so hießen die vielen Amateurshows, als es noch kein Internet gab und 200 Leute die Freiheit hatten, ihre Meinung zu verbreiten. – Waren das schöne Zeiten.”


Das ist Broders Verständnis von Pressefreiheit!

Toleranz heißt bei Broder nichts anderes, als das Bejubeln israelischer Angriffe auf Palästina und den Libanon. Der Staat Israel, der Zionismus sind für ihn die säkulare Form der jüdischen Religion. Damit sind nicht nur alle (israelkritischen) Deutschen für ihn per se antisemitisch, nein, auch alle Juden, die die imperialistische Politik Israels in Frage stellen, erschlägt Broder mit der Antisemitismuskeule!

Ein antizionistischer Jude ist tendenziell ein Antisemit. Der Antizionismus ist für Nichtjuden wie für Juden nur eine Ausrede, ihren Antisemitismus sozusagen in einer politisch aseptischen Form präsentieren zu können.” Quelle

Zum Hauptfeind hat er sich den Islam auserkoren. Wie kein anderer polemisiert und hetzt er gegen jede Form der Völkerverständigung. Haßerfüllt füllt er Seite um Seite in Spiegel und Tagesspiegel, die ihm bereitwillig ein Forum bieten.

Bürgerrechte, Toleranz, Pressefreiheit für Andersdenkende? Nicht bei Broder! Er ist das Sprachrohr übelsten Zionismus, die billige Prostituierte israelischer Kriegstreiberei und Menschenverachtung.

Der renommierte Publizist Alfred Grosser, stets ein Kritiker israelischer Nah-Ost-Politik, äußerte sich in einer Stellungnahme in der TAZ:

“Henryk M. Broder brandmarkt ständig alle und jeden, die sich um das Leiden der Anderen sorgen. Als Jude fühle ich mich verpflichtet, dieses Leid nicht zu ignorieren: So, wie ich mich nach 1945 verpflichtet fühlte, mich als jüdischer Franzose am Aufbau einer deutschen Demokratie zu beteiligen, damit das erlittene deutsche Leid der Bombennächte und der Vertreibungen nicht zu Selbstgerechtigkeit und zum Hass führen würde. Broder dagegen bekämpft, im Einklang mit fanatisch pro-israelischen Internetseiten wie “Honestly Concerned”, so aggressiv wie möglich alle, die nicht so denken und handeln wie er.”

Welche Jury hat ihn auserkoren, wer hebt ihn auf den Olymp demokratischer, humanistischer deutscher Tradition?

Die Vergabe des Börne-Preise unterliegt einem seltsamen Verfahren. Der Stiftungsvorstand entscheidet jährlich über einen (in Zahlen: 1) Juror. Dieser Juror wiederum kann völlig ungeprüft und unkontrolliert einen Empfänger des mit 20.000,– Euro dotierten Preises bestimmen. In diesem Jahr wurde Helmut Markwort als Juror auserkoren, der seinen Auftrag brav im Sinne des Stiftungsrates erledigte.

Es sollte jeden Demokraten mit Abscheu erfüllen und zu massiven Protesten veranlassen, dass diesem Hassprediger in der Gefolgschaft eines Göbbels ein solcher Preis in der Frankfurter Paulskirche verliehen wird. Ein solcher Preisträger spricht jeglicher humanistischen Tradition, sämtlichen Ideen des Vormärz, Hohn.

Börne sagte:
“Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt.”

Einen Vorgeschmack der Würdelosigkeit des Preisträgers kann man zur Genüge auf seiner eigenen Webseite finden. Die Laudatoren und Broder selbst werden am Sonntag die Paulskirche missbrauchen, um Börnes “jüdische Assimilation” zum Thema zu machen, in Verkennung des historischen Kontextes lässt sich damit wieder einmal herrlich brandstiften.

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Ein Preis für wahrhaft mutigen Journalismus

Politblog hat beschlossen, schon bald selbst regelmäßig einen Preis zu verleihen. Eine Anerkennung für mutigen Journalismus, der es wagt, auch in den Systemmedien die Wahrheit zu sagen und der sich vehement für Frieden und Menschenrechte einsetzt.

Dazu in Kürze mehr!
Dieser Eintrag wurde am Freitag, den 22. Juni 2007 von pony_huetchen geschrieben und in die Kategorie Medien eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.
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Kommentar von Jochen Hoff am 22. Juni um 14:26 Uhr

Nein. Ich bin mit deiner Meinung über Broder nicht einig. Manchmal möchte ich ihn auch schütteln und anschreien, das er aus seinem Traum aufwachen soll. Nicht weil er nicht träumen darf, sondern weil am Ende seines Traumes ein Alptraum steht.

Israel und die Palästinenser, Broder und Bin Laden, sie alle sind Produkte einer wahnsinnigen Entwicklung. Die drei Zionisten, die nach Israel gingen bevor die deutschen Nazis den Holocaust starteten, die wären da in hundert Jahren noch kein Problem gewesen.

Es war der Holocaust der einen Staat Israel notwendig machte. Als Trutzburg gegen die Feinde der Juden. Es waren die dummen Engländer die eine Massenansiedlung im damaligen Palästina nicht verhinderten aber wie die ganze restliche Welt auch keine anderen Lösungen bot.

Das sich die Palästinenser nicht gerade begeistert zeigten, als die Juden, das ihnen angeblich von Gott gegebene Land wiederhaben wollten ist auch klar. Der Ärger war unvermeidbar.

Dann wurden beide Seiten erst Opfer des kalten Krieges, dann brauchten die USA Einfluss in der Region und distanzierten sich von Israel, finanzierten ums Eck herum die Fatah, um die Saudis gnädig zu stimmen.

Der Konflikt konnte nicht abheilen. Er wurde und wird jeden Tag neu angeheizt und ist längst über seine Ursprünge hinaus. Es geht um Religion. Evangelikale Christen die entrückt werden wollen und deshalb die große letzte Schlacht in Armageddon brauchen. Die Juden und Muslime als Spielball. Beide sind draussen. Nur die Juden wissen es noch nicht.

Dazwischen ein Broder, der den Amerikanern glauben möchte, aber weiß, das sie ihn belügen. Der Israel sein möchte, aber dort nicht leben kann und will. Nicht körperlich sondern weil er die Motive nicht wirklich glaubt. Genau wie andere auch. Er sieht das Mist gebaut wird, muss aber solidarisch sein.

Irgendwo muss die Wut hin. Vor allem die Wut lässt sich ja begründen. Das er nur den Vorläufer für andere Kräfte macht, kann er nicht mehr fassen.

Wenn wir Broder gerecht werden wollen, dann müssen wir toleranter sein. Genau wie wir gegenüber den Muslimen toleranter sein müssen. Die leiden nämlich alle miteinander und finden keinen gangbaren Ausweg.

Es sind alles Opfer. Egal ob sie es wissen oder nicht.

Kommentar von Ingo Wobig am 22. Juni um 14:52 Uhr

Schlimmer als die verbalen Ausscheidungen von Broder, der wegen seiner Stammesreligion vermutlich garnicht anders kann, als gegen alles, was deutsch ist, zu hetzen, sind die deutschen Schmeissfliegen, die beim Ansatz jeglicher Kritik in Richtung Israel die Auschwitzkeule auspacken und von jenen, die noch nicht völlig verblödet sind, “mehr Toleranz” fordern.

Kommentar von Fahrenheit am 22. Juni um 15:40 Uhr

Na, da haben wir doch noch etwas aus Freitag:

Von Thomas Rothschild
Die Achse des Guten

BöRNE-PREIS 2007 FüR HENRYK M. BRODER
Provokation als Aufklärung?

Als ich Henryk M. Broder vor knapp 40 Jahren kennen lernte, trat er als wohltuend frecher, gescheiter Provokateur auf, der formidabel in die Landschaft der 68er-Rebellion passte. Er liebte es, Tabus zu brechen, vor allem die herrschenden Tabus der restaurativen Gesellschaft, in der sich alte Nazis ungeniert breit machten und Spießer das Sagen hatten. Schwer vorzustellen, dass Helmut Markwort mit seiner Wahl jenen Broder ehren will, der damals eine mutige Kampagne gegen einen Kölner Nazirichter führte, der sich beharrlich für die Kurden einsetzte, als in Deutschland kaum jemand wusste, was das für ein Volk ist, der aber auch den Wiener Aktionismus kritisch analysierte. Broder gehörte zu den Veranstaltern der Essener Songtage, bei denen 1968 jene Liedermacher auftraten, die eine andere Republik herbeisehnten. An der antikapitalistischen Überzeugung derer, die da mitmischten, konnte es keinen Zweifel geben. Helmut Markwort gehörte nicht dazu.

Inzwischen aber hat sich in Broders Kopf ein bemerkenswerter Wandel vollzogen. Es existiert ein weit über Broder hinausgehendes Phänomen, das der genaueren Untersuchung bedürfte. In den Jahren des Nationalsozialismus, aber auch schon davor, gab es unter jüdischen Intellektuellen eine Tendenz, mit der Linken zu sympathisieren, ja in kommunistische Parteien und andere Organisationen der Arbeiterbewegung einzutreten, weil diese die konsequentesten Gegner der Nazis waren und somit auch des Antisemitismus unverdächtig zu sein schienen. Als dann der lange verdrängte Antisemitismus in der Sowjetunion und - im Zusammenhang mit dem Rajk- oder dem Slánsky-Prozess - in deren Satellitenstaaten erkennbar wurde, als sich zudem im Kalten Krieg die ursprünglich positive Haltung der UdSSR gegenüber Israel zu einer antizionistischen Position umzukehren begann, gerieten viele von diesen Juden in einen Loyalitätskonflikt.

Solch einem Konflikt ist Broder offenbar erlegen, als er in seiner deutschen Umgebung den “linken Antisemitismus” zu entdecken meinte. Nun wäre es borniert, wollte man leugnen, dass es auch unter Linken antisemitische Ansichten und Äußerungen gibt. Aber für Broder wurden sie - ungeachtet des ungebrochenen Einflusses alter und neuer Nazis - zum zentralen Objekt seiner Angriffe. Als er dann bald zur Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus gelangte, war es nur noch ein kurzer Weg zum Vorwurf des “jüdischen Antisemitismus” gegenüber Juden, die seine Einschätzung der Politik Israels nicht teilten.

Es gibt schon recht widerliche Menschen…

Kommentar von Grom am 22. Juni um 15:56 Uhr

Man sollte eine Art Demo oder Störaktion mit Plakaten o.ä. in der Kirche starten, denn es ist doch wohl ein Skandal und ein Schlag ins Gesicht eines jeden frei denkenden Demokraten und tolleranten Menschen, wenn so ein Zionschreiber und völlig einseitiger Puopulist einen Preis bekommt, der diesem genauso wenig gerechtfertigt übergeben werden kann, wie wenn man diesen Göbbels überreicht.
Die Preisvergabe ist ein Witz und eine Farce zugleich und ein weiterer Beweis (als ob es überhaupt noch welcher bedürfte bei den Massen) wie stark und einflussreich die Zionclique die Fäden der medialen Macht (leider nicht nur) auch in Deustchland zieht.

Kommentar von bruce1337 am 22. Juni um 16:17 Uhr

Yea, Broder für den Börne-Preis, Bush für den Friedensnobelpreis, Schnappi für den Emmy, Alone in the Dark für den Oscar, Gates für den Secure Software Award und Satan auf den heiligen Stuhl!

Die Welt dreht sich — gerade steht sie Kopf!

Kommentar von stalker am 22. Juni um 16:28 Uhr

Wer mit OPFER&TÄTER identifiziert ist und unversöhnlich bleibt, wird unweigerlich: s c h i z o p h r e n…

“Wenn man sich über eine schlechte Sache empört,
dann erscheint man auf der guten Seite und gegen das Böse,
auf der Seite von Gerechtigkeit und gegen Ungerechtigkeit:
Die Empörten verhalten sich, als ob sie selbst Opfer wären,
obwohl sie es nicht sind…
Sie übernehmen die Rolle des Anwaltes für die Opfer…

Aus der Sicht der Empörung ist es für die OPFER schwierig,
ihr Leiden, und für die TÄTER, ihre Schuld gehen zu lassen.

Wenn OPFER & TÄTER ihre Lösung und Versöhnung
in ihrer eigenen Weise finden dürfen,
können sie sich selbst und anderen einen Neuanfang erlauben.”

Henrik M. Broder ist unversöhnlich…und trägt die Konsequenzen seines Handelns…

Nazis im Heiligen Land
http://www.tagesschau.de/aktue.....AB,00.html

(°v°)

DER JÜDISCHE ZWIESPALT

“Oi Gewalt” - dieser jüdische Ausruf war während der Diaspora ein
Ausdruck tiefsten Entsetzens. Doch zu Israels Weg in die Moderne
gehört die Doktrin, sich von der Friedfertigkeit zu verabschieden. Die
Gründergeneration des neuen Staates propagierte den Willen zur
Macht und zur Wehrhaftigkeit

Talmudjude versus Muskeljude

Als Theodor Herzl zum Soundtrack von Wagners Tannhäuser(1)
den “Judenstaat” ersann, fürchteten nicht wenige, er habe den
Verstand verloren. Dieser Schwärmer, Wiener Korrespondent
bei den Dreyfus-Prozessen und Verfasser utopischer Literatur,
hatte ein Hirngespinst in die Welt gesetzt: In seiner Vision zog er
Juden aus aller Herren Länder in Palästina zusammen. Israel
sollte das Sammelbecken für europäische, orientalische,
russische, amerikanische, sephardische, aschkenasische,
säkularisierte und orthodoxe Juden sein, so seine nationalistisch-romantische Utopie.

Nur so würden sie dem in aller Welt grassierenden Antisemitismus entkommen können.

Nur so konnte die “Judenfrage” gelöst werden. Und ausgerechnet diese aberwitzige Fiktion,

Kulminationspunkt ungezählter eskapistischer Träume, unerfüllter Sehnsüchte und pathetischer Projektionen war es, die - wider alle
Wahrscheinlichkeit - Gestalt annehmen und Wirklichkeit werden sollte.

Seit der Gründung des Staates im Jahre 1948 schien der
konstitutive Gegensatz zwischen Exil und Erlösung, zumindest im
Verständnis der Zionisten, aufgehoben zu sein. Ahasver durfte
den Rucksack ablegen. Man war angekommen. Noch 1996 hielt
Israels damaliger Staatspräsident Eser Weizman es für nötig, vor
dem Deutschen Bundestag zu erklären: “Ich bin nicht mehr der in
allen Wegen der Welt wandernde, von einem Exil ins andere
vertriebene Jude.”

Man las die Geschichte des jüdischen Volkes teleologisch, die
Ausrufung des Staates Israel - des legitimen Erben des
Königreichs Davids - würde das Happy End einer leidensreichen
Geschichte sein. So durften die Juden letztendlich in einer Menge
von Juden untertauchen, die sensationelle Verheißung der
“Normalität”, welche die Diaspora, vielleicht mit Ausnahme der
USA, nicht hatte einlösen können, wurde hier Realität. Hier
waren alle Juden, die religiösen Fundamentalisten, die
halbnackten Frauen am Strand, die Polizisten, die Kriminellen,
die Richter, die Soldaten. Ob guter Jude, jehudi tov, ob
schlechter Jude, jehudi ra, ob Patriarch oder Pate, alle waren in
dieser Hinsicht gleich. Das war das Bahnbrechende.

In den Selbstbeschreibungen israelischer Gründungsmythen ist
Eres Israel “wie ein Phönix” aus der Asche von Auschwitz
auferstanden. Neben den Pionieren, die Palästina schon vor und
während der Zeit der Vernichtung bewohnt hatten, stellten
gerade die Überlebenden der Schoah den “Grundstock” der
israelischen Bevölkerung dar, die Kolonie war zu einem Asyl
geworden für wandelnde Albträume und Rachegedanken,
Hoffnungen und Hoffnungslosigkeiten, die eine “Mauer der
Selbsterhaltung” um sich errichten mussten, um weiterzumachen.
Jerusalem lag in direkter Nachbarschaft von Auschwitz. Von
dort her gesehen, behielten die Zionisten Recht, und selbst jene,
die vorher skeptisch gewesen waren, verstummten angesichts
der Toten. Ein düsterer Sieg.

1967 unterstützte die Bonner Regierung den israelischen
Unabhängigkeitskrieg mit schwerem Gerät, um einen “neuen
Holocaust” zu verhindern. Der Höhepunkt der Popularität Israels
in Deutschland war erreicht. In den Siebzigern wandelte sich
Israel unter dem rechten Ministerpräsidenten Menachem Begin
von einem bedrängten Kleinstaat in eine Besatzungsmacht,
Deutschland und seine Linke entdeckte die Palästinenserfrage.
Seither hat es in Deutschland Tradition, den jüdischen Staat,
unterschwellig oder offen, mit Hitlers Nazireich gleichzusetzen.
Im Antizionismus fand man endlich Gelegenheit, seine eigenen
Vorfahren und damit sich selbst zu entlasten. Von diesem
Entlastungsbedürfnis rühren auch die Ressentiments her, die
heute allenthalben spürbar sind.

Auch der israelische Philosoph Jeschajahu Leibowitz(2)
parallelisierte bewusst den Rigorismus israelischer Staatsräson
auf dem rechten Flügel mit der Ideologie der deutschen
Nationalsozialisten. “Schon heute existiert [] ein ganzer Sektor
der jüdischen Bevölkerung, den ich ohne Zögern als eine Kopie
der deutschen Nazis bezeichnen würde. Seht euch die Kinder
der jüdischen Siedler in Hebron an; von klein auf lernen sie, dass
alle Araber bösartig sind und dass alle Nichtjuden unsere Gegner
sind. Sie verwandeln sich zu Paranoikern, sie glauben einer
Herrenrasse anzugehören, sie sind exakt wie die Hitlerjugend.
Heute wiederhole ich mit Nachdruck den Ausdruck
,Judennazis!’ ” Wie hatte es dazu kommen können? Waren nicht
die Juden, Volk des Buches, Schriftgelehrte in Fragen des
Gesetzes und praktizierende Ethiker, stets die sanftmütigsten aller
Menschen gewesen, leidenschaftliche “Feinde der Gewalt”, wie
Sartre sie sah? Sollten Juden nicht Leben bewahren, statt es zu
vernichten?

Da stehen sich zwei Menschenbilder gegenüber: Talmudjude
versus Muskeljude, Kafka versus Nietzsche. Und zwei
Argumentationsweisen: das handliche Schnellfeuergewehr, die
Uzi, versus Ironie. Die Gewaltbereitschaft des israelischen
Kollektivs war dem Juden der Diaspora fremd. Dem Volk aus
Priestern war aufgetragen, sein Gewissen zu kultivieren. Die
Thora und noch mehr ihre unzähligen Kommentierungen haben
den ewigen Studenten gelehrt, auf den Anderen zu achten, als
wäre er es selbst. “Oi Gewalt” ist in der Diaspora Ausdruck
tiefsten Entsetzens, Gewalt war für den Goi. Die Kennzeichnung
des Diasporajuden als klassischer Antiheld und Schlemihl hat
eine lange literarische Tradition. Von hier führte der Weg durch
Säkularisierung und jüdische Aufklärung zu den humanistisch
gebildeten und kosmopolitisch ausgerichteten, geistreichen
“Stadtneurotikern”(3), wie man sie in der zweiten Hauptstadt des
Judentums, in New York, findet. Diese Menschen des kulturellen
Individualismus waren, wie im Falle Philip Roths und Saul
Bellows, Meister der Introspektion, von Witz und Schamgefühl
geblieben.

Aber die Ironie ist die Waffe des Besiegten, und eben diese
sanftmütige Kultur der “Herzensbeschneidung” hatte nach
israelischer Auffassung dazu führen können, dass sich diese
Talmudjuden von den deutschen Nationalsozialisten “wie die
Lämmer” hatten zur Schlachtbank führen lassen. Den “neuen
Juden”, den Sabren, der in Israel auf den Plan tritt, quälte diese
Vorstellung der “erbärmlichen” Schwäche und Wehrlosigkeit.
Eine schlimmere Beleidigung als “Feigling” gibt es in Israel nicht.
Das hebräische Slangwort sabon, Feigling, heißt eigentlich Seife
und bezieht sich zynisch auf die Opfer des Völkermords.

Den frisch gebackenen Israelis konnten reine Geistigkeit und
Intellektualismus nicht anders denn als Realitätsflucht erscheinen.
Der Sabre - Wüstenpflanze mit harter Schale und weichem Kern
- wollte dagegen auf seinem eigenen Grund und Boden von
seiner eigenen Hände “ehrlicher” Arbeit leben und die Wüste in
blühende Landschaften verwandeln. Dieser von Ahron David
Gordon(4) eingeführte Zentraltopos einer “Mystik der bebauten
Heimaterde”, ein Konglomerat von marxistischer Terminologie,
utopischer Rhetorik und einer national gefärbten Agrarromantik,
fand durch die Kibbuzbewegung Eingang ins israelische
Selbstbewusstsein.

Auf körperliche Ertüchtigung, Zähigkeit und Durchhaltevermögen
legte man deshalb in den Erziehungsanstalten des jungen Staates
Israel - insbesondere in Kibbuz und Armee - den allergrößten
Wert. Während der Jude der Diaspora als wehrlos galt,
ohnmächtig, der in durchaus christlicher Manier nach der rechten
auch noch die linke Wange hinhielt, sollte der Sabre vor allem
eines sein: wehrhaft.

Die Pioniere verstanden sich als der wiedererstandene Hebräer
des Makkabäer- und des Bar-Kochba-Aufstandes.(5) Das
identitätsstiftende Modell des Sabren bot die erforderliche
Selbstsicherheit im Auftreten, die “aufrechte Haltung”, nach der
sich alle Gedemütigten sehnen. Deshalb gehört der Aufstand im
Warschauer Ghetto viel mehr zu den staatsgründenden Mythen
als die Vernichtungslager. In der israelischen Mythenbildung um
die Schoah wurden die heroischen jüdischen Aufstandsversuche
zur zentralen Erzählung, während man über den monotonen Tod
der Juden in den Gaskammern peinlich berührt Schweigen
bewahrte.

Jeder Bürger Israels leistet - ausdrücklich oder unausgesprochen
- den Schwur: Nie wieder eine solche Apotheose der
Ohnmacht! In dieser Hinsicht ist Israel eine eingeschworene
Gemeinschaft. Der Zionismus der Pioniere unternahm den
verzweifelten Versuch, die Jahrhunderte der Diaspora, die stets
aus der Erinnerung Kraft geschöpft hatte, aus dem Gesichtsfeld
zu tilgen, um endlich die Zukunft ins Visier zu nehmen. Es ist nicht
unerklärlich, warum sich in diesen radikalen Neuentwurf als
Jude, der zugleich auch eine Abwehrstrategie darstellte,
unbewusst “antisemitische” Elemente einschleichen konnten. Der
Bauer im Negeb sollte das Bild des Wucherers Shylock(6)
auslöschen, der Gottesfürchter weicht dem Mann ohne Nerven.

Der rechtsnationalistische Revisionist Vladimir “Zeev”
Jabotinsky(7) trieb diese Polarisierung ins Extrem. Für ihn
mangelte es der “Sklavenseele der Diaspora an Würde und Mut,
und diese Charakterschwächen, diesen mangelnden Lebens- und
Durchsetzungswillen sah er in der Juden Art zu stehen, zu gehen,
zu sprechen und zu denken. Jabotinsky ließ mit der ihm eigenen
Mischung aus Charisma und Brutalität sämtliche antisemitischen
Klischees in seine Denunziation des Diasporajuden einfließen. Er
dagegen wollte ein Potentat sein, der nicht nur von Macht träumt.
In seiner Schrift von 1910 verfocht er die zentrale These, dass
der jüdische Staat unter allen Umständen geschützt werden
müsse und Israel zu diesem heiligen Zweck ein “Wolf unter
Wölfen” zu werden habe. Man musste wählen, auf welcher Seite
man fortan zu stehen wünschte, Besatzer oder Unterworfener,
Herr oder Sklave.

Jabotinsky hatte den Willen zur Macht. Moral war nach seinem
Bekunden ein Luxus, den Israel, umgeben von Feinden, sich
nicht leisten kann. Für die alltäglichen Lebensvollzüge eines
Israelis genügten deshalb bestimmte Vorstellung von Richtig und
Falsch, die weniger subtil, dafür aber praktikabler sein mussten.
Zögern konnte das Leben kosten. Er diskutiert und fackelt nicht
lange mit den Arabern. Er ist nicht um “Dialog” bemüht wie die
Vertreter der so genannten Dialogphilosophie, Buber,
Rosenzweig und Lévinas, die die Existenz als soziale Frage
behandelten, weil der “Fluch”, der auf den Juden lastete, ein
sozialer war. Jabotinsky verdächtigte jede Humanität,
harmoniesüchtig den eigentlichen Entscheidungen in eine
sentimentale Sphäre auszuweichen. Er, der neue Jude, kommt
den anderen nicht demütig entgegen. Lieber kontrolliert er seine
Feinde. Er ist sein eigener Herr, niemand hat mehr Macht über
ihn.

Diese Sehnsucht war, auch über die Siedlerbewegung hinaus,
sehr einflussreich in Israel. Der Kampf, der immer auch
Existenzkampf ist, wurde zum integralen Bestandteil dieser
Lebensform. Israel befreite die Juden aus ihrer Abhängigkeit von
dem Wohlwollen anderer und emanzipierte sie von den
Vorstellungen, die sich jene von ihnen machten. Selbst Sartre
fühlte sich von diesem “authentischen” Zug der Israelis
angezogen, dass sie sich “einen Dreck darum scheren zu
gefallen”. Der Zionismus verstand sich somit selbst als eine Art
“Gesundheitsbewegung”, wie es Gordon 1911 zusammenfasste:
“Jeder einzelne muss darauf achten, dass er den Galuthjuden in
seinem Inneren in einen wahrhaft emanzipierten Juden verwandelt
und eine unnatürliche, defekte und zersplitterte innere
Persönlichkeit zu einem natürlichen, gesunden menschlichen
Wesen umkehrt, das in Harmonie mit sich selbst lebt.”

Kurz: Der Israeli sollte meiden, was dem Juden der Galuth
(Gefangenschaft) heilig war, und lieben, was dem Juden fremd
gewesen war. Zu Israels Weg in die Moderne gehört die Doktrin
der “Diasporanegation” (Alain Finkielkraut). Der neue Jude, nicht
als Fortsetzung, sondern als Metamorphose des alten, hatte sich
unter allen Umständen anders zu verhalten, als es “jüdische
Gewohnheit” war, wenn wirklich das jüdische Schicksal
verändert werden sollte, wenn man es endlich selbst in die Hand
nehmen wollte.

In Israel sollten die Juden Ruhe finden, nicht mehr schlafen
müssen wie die Eule, immer mit einem Auge geöffnet.
Stattdessen ist heute das “Klima” in Israel unerträglich,
überspannt, an Wahnsinn grenzend. Und mit der ganzen Ironie
der Geschichte geraten Juden wieder unter größten Druck, sich
vor andern rechtfertigen zu müssen. Gerade an dem Ort, der
ihnen endlich Sicherheit geben sollte, sind sie heute unsicherer als
irgendwo sonst auf der Welt. Wieder wird die Angst virulent, die
Juden könnten ein weiteres Mal zum Opfer eines Genozids
werden.

Diese schreiende Diskrepanz zwischen Anspruch und
Wirklichkeit haben den Schriftsteller Philip Roth bewogen, in
seiner “Operation Shylock” das satirisch-groteske Konzept des
“Diasporismus” vorzulegen. Der Doppelgänger Roths zieht durch
Israel und wirbt als “Anti-Herzl” oder “Anti-Moses” darum, die
Juden Israels wieder zurück in alle Welt zu verfrachten. Die
Bevölkerung von Warschau würde sie mit Beifall zu Hause
willkommen heißen, wenn sie in ihren Waggons(!) einträfen:
“Unsere Juden sind wieder da.”

Roths aberwitzige Groteske, dieses Szenario für einen Film der
Marx-Brothers, war bereits bei seinem Erscheinen vor zehn
Jahren schrecklich komisch. Heute hat die Realität die Fiktion
nahezu eingeholt. Aber bei einer Rückkehr nach Europa wäre zu
befürchten, dass es wenig Beifall gibt. Heute fliegen Steine, um
die Juden für die Verbrechen an der Menschlichkeit von Seiten
der Israelis zu bestrafen.

Der Zwiespalt zwischen Gewalt und Gewissen geht mitten durch
Israel hindurch. Die besten jüdischen Witze hört man - immer
noch - in Israel, und hier sitzen auch die härtesten Kritiker
israelischer Politik, jüdische Stimmen, deren Wahrnehmung von
Macht und Unterdrückung durch die eigene Erfahrung von
Macht und Unterdrückung geschärft ist. Manche haben das
Gefühl, in der Unterdrückung der Palästinenser ihre Geschichte
verraten zu haben. Die anderen aber wollen gerade darin
unmissverständlich unter Beweis gestellt sehen, dass sie aus der
Geschichte gelernt haben. In dieser tragischen Konstellation wird
das Selbstbild als Opfer weitergetragen, selbst da, wo es längst
von der Wirklichkeit eingeholt und überholt wurde.

Fußnoten:

1) Künstlerdrama Richard Wagners, des Lieblingskomponisten Adolf
Hitlers. Der Plan des Dirigenten Daniel Barenboim, die Gesamtkunstwerke
in Israel aufzuführen, wurde noch im vergangenen Jahr zum Politikum.
2) 1903-1998; verband exakte Wissenschaften mit strenger religiöser
Observanz. In seinem leidenschaftlichen Plädoyer für eine Trennung von
Religion und Staat sowie für einen eigenen Palästinenserstaat gehörte er
zu Israels rigorosesten und unabhängigsten Gesellschaftskritikern.
3) Paraderolle Woody Allens, der im Film “Annie Hall” von 1977 diesen
modernen Archetyp kreiert und perfekt verkörpert hat.
4) 1856-1922; der Begründer der “Religion der Arbeit”. Gordon wollte
unter dem Eindruck von Nietzsche und Tolstoi das Heilige Land in
Handarbeit aufbauen und beeindruckte mit dieser fixen Idee die Bauern
vor Ort tief.
5) 165 v. Chr. kam es zum Aufstand gegen die Griechen, die den Juden
hatten verbieten wollen, sich an die Gebote der Thora zu halten; in den
Jahren 32-35 n. Chr. erhoben sich die Juden gegen die Römer und
bekamen kurzfristig Jerusalem unter Kontrolle.
6) Figur des Juden aus Shakespeares Stück “Der Kaufmann von
Venedig”, der seinen nicht zahlungskräftigen Schuldigern Fleisch aus
den Rippen schnitt: wirkmächtiges antisemitisches Stereotyp.
7) Russischer Intellektueller, Revolverzionist und geistiger Vater der
Likudpartei, der Groß-Israel-Bewegung, geboren 1880 in Odessa,
gestorben 1940 in New York.

taz Nr. 6757 vom 25.5.2002, Seite 5, 409 Zeilen
(Dokumentation), Manuel Gogos

MANUEL GOGOS ist Mitarbeiter am Germanistischen
Seminar der Universität Bonn. Er promoviert zur
zeitgenössischen jüdischen Literatur.

Kommentar von Morrison am 22. Juni um 17:28 Uhr

@ pony

Vielen Dank für Deine schönen Zeilen !
Diese haben mir aus dem Herzen gesprochen.

Brodder ist ein Spalter, ein überbezahlter Schmierenfink,
der selbst vor seinem ersten Verleger, dem Juden Abi Melzer (Frankfurt/M) nicht halt macht, und seine Verbal-Gülle ihm entgegenschleudern muß. Keine Ahnung, ob der Rechtsstreit zwischen den beiden mitlerweile beigelgt ist.

Verblendeter als Brodder gehts nimmer.

Kommentar von Basilisk am 22. Juni um 18:09 Uhr

Er, der neue Jude, kommt den anderen nicht demütig entgegen. Lieber kontrolliert er seine Feinde. Er ist sein eigener Herr, niemand hat mehr Macht über ihn.

Das scheint den Besagten bestens gelungen zu sein. Dieser winzige Anteil der Menschheit hat eine, in diesem Verhältnis noch nie da gewesene Macht erreicht. Broder ist da nur ein weiteres Beispiel. Die USA handeln nur noch im Interesse Israels, und vergessen dar ob sogar noch ihren Hinterhof. Sonst hätten sie sich Chavez schon lange zur Brust genommen. Ein krasser Fall war auch die Filmtruppe die am 9/11 vor dem Crash ihre Kameras aufstellte, und dann die Treffer bejubelte. Wie sicher muss sich fühlen, wenn man sich bei einer geheimen Operation derart auffällig benimmt? Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass wir irgend etwas über Antisemitismus (sowieso falsch) oder den Holocaust lesen müssen. Es wird uns praktisch täglich unterstellt, dass jeder der Zionisten (oder Juden ) nicht liebt, und nicht mit allen ihren Taten einverstanden ist, schon am planen eines neuen Holocaust ist. Oder zumindest einen solchen freudig begrüssen würde. Es wird Zeit dass wir uns gegen diese dauernden Unterstellungen zu wehren beginnen, und nicht immer nach jeder (meist berechtigten) Schuldzuweisung gleich wieder eine Entschuldigung folgen lassen (sie sind halt wirklich bedroht, und haben einen Komplex). Man muss nicht nach jedem Statement anfügen dass nicht alle Juden so sind, das ist eine selbstverständliche Tatsache. Das ständige zurückweichen vor der Antisemitismus-Keule hat zu der heutigen Situation geführt. Sie ist wirklich brandgefährlich, es ist 5 vor 12!

Kommentar von DaRockwilda am 22. Juni um 18:12 Uhr

“Dieser winzige Anteil der Menschheit hat eine, in diesem Verhältnis noch nie da gewesene Macht erreicht.”

So ein Quatsch, zu den oberen 10.000 gehören wahrscheinlich nichtmal 5% der heute lebenden Juden.

Kommentar von Rusty_James am 22. Juni um 18:41 Uhr

Israel is not a democracy
The Life of an American Jew in Racist Marxist Israel Written in 1985 by Jack Bernstein

A CHALLENGE THE CONTENTS OF THIS BOOK ARE EXPECTED TO BRING A STRONG REACTION FROM THE ZIONIST JEWS.

“I am well aware of the tactics of you, my Zionist brethren, use to quiet anyone who attempts to expose any of your subversive acts.

If the person is a Gentile, you cry, “You’re anti-semitic” which is nothing more than a smokescreen to hide your actions.

But, if a Jew is the person doing the exposing, you resort to other tactics.

First, you ignore the charges, hoping the information will not be given widespread distribution. If the information starts reaching too many people, you ridicule the information and the persons giving the information.
If that doesn’t work, your next step is character assassination. If the author or speaker hasn’t been involved in sufficient scandal you are adept at fabricating scandal against the person or persons.
If none of these are effective, you are known to resort to physical attacks.
But, NEVER do you try to prove the information wrong.

Kommentar von Basilisk am 22. Juni um 19:53 Uhr

@ da Rockwilda

“Dieser winzige Anteil der Menschheit hat eine, in diesem Verhältnis noch nie da gewesene Macht erreicht.”

So ein Quatsch, zu den oberen 10.000 gehören wahrscheinlich nichtmal 5% der heute lebenden Juden.

Ich frage mich wer hier Quatsch schreibt. Die gesamte jüdische Bevölkerung auf der Welt beträgt etwa 13 Millionen. 5% davon sind 650′000. Wie passen die in oberen 10′000?
Von 13 Millionen leben etwa die Hälfte in den USA, das sind etwa 2% der US Bevölkerung. Nehmen wir (grosszügig gerechnet) das 75% der Juden dort sich nicht mit dem Zionismus identifizieren.
Bleibt ein Rest von 2 Millionen (wahrscheinlich aber viel weniger) der die USA praktisch die die den Rest der USA beherrscht nichts geht ohne oder gegen sie, da sie auch den Neocon- Zirkel beherrschen. Das die christlichen Fundis da auch mitmischen macht die Sache nicht besser. Wer aber die USA beherrscht, beherrscht heute auch die Welt, so einfach ist das. Drüber ist hier schon sehr viel geschrieben worden, es dürfte die Meinung der Mehrheit in diesem Blog sein.
Ich kann also deinen Kommentar nicht nachvollziehen.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Juni um 20:03 Uhr

Ja mein Gott die 5% waren symbolisch. Was ich damit sagen wollte ist wohl klar, es ist nicht so als wäre der Großteil der heute lebenden Juden alle in führenden Postionen oder so.

“Bleibt ein Rest von 2 Millionen (wahrscheinlich aber viel weniger) der die USA praktisch die die den Rest der USA beherrscht nichts geht ohne oder gegen sie, da sie auch den Neocon- Zirkel beherrschen.”

Klarer Trugschluss. Wenn die US-Elite wollte könnte sie schneller als wir gucken können jeden Juden rauswerfen. Weder Cheney noch Bush sind gezwungen die Kriegsverbrecher um Feith Wolfowitz etc. agieren zu lassen. Aber sie tun es, weil es ihnen genauso nutzt. Wenn sie wollten könnten sie ihnen jederzeit Einhalt gebieten.

Aber die Interessen der Cheneys sind eben mit den Interessen von AIPAC nahezu identisch. Das ist der Punkt, und nicht “die Herrschaft der Juden”.

Kommentar von Arm am 22. Juni um 20:14 Uhr

@Jochen Hoff:

Es sind alles Opfer.

Sorry, aber Broder selber sagte: “es macht mehr Spass, Täter zu sein“.

Broder selber sagt außerdem ausdrücklich, dass es keine logische, zwangsläufige Ursächlichkeit zwischen NS-Zeit und dem israelischen Regime in Palästina gibt (seine erste Wahl wäre sogar Meck-Pomm gewesen):
“…meine Stellungnahme war die, dass historische Gerechtigkeit verlangt hätte, diesen Staat in Deutschland und auf deutschem Boden zu errichten…”

Und: Warum sind Olmert, Sharon und ihre Gehilfen deiner Ansicht nach Opfer, wenn sie die Flächenbombardierung von zivilen Wohngegenden anordnen? Warum sind die vielleicht aus Rußland eingereisten Siedler und ihre Unterstützer deiner Ansicht nach Opfer, wenn sie Land und Wasser mit Gewalt rauben?

Wer die rassistischen Verbrechen an Menschen, ethnische Säuberungen, Landraub und Unterdrückung als zwangsläufige Folge von irgendwas darstellt (und damit die Verantwortlichkeit der Handelnden leugnet) macht sich schuldig.

“Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.” - Bertolt Brecht

Ergebnis: Es sind nicht alles Opfer!

Kommentar von cavacallo am 22. Juni um 22:02 Uhr

Es ist ja schon erschreckend, wenn so ein harscher, aber m.E. zutreffender Text dann doch wieder dazu führt, dass klassisch antisemitische Stereotype wie das von von der jüdischen Beherrschung der Welt ans Tageslicht kommen und dann auch noch mit platten Scheinargumenten verteidigt werden. Das ist das Traurige an der Situation: Kritisiert man die israelische Regierung oder ihre polemischen Verteidiger (z.B. Broder), riskiert man sowohl den pauschalen Antsemitismus-Vorwurf als dann auch noch - wie zur scheinbaren (!!) Bestätigung - Beifall von denen, die bewusst oder unbewusst wirklich antisemitisch argumentieren.

Kommentar von DaRockwilda am 22. Juni um 22:15 Uhr

@cavallo:

Was ist mit dem Szenario, dass die zu Recht kritsierten (=Israelbejubler) dann in so einem Fall antisemitische Kommentare schreiben um Kritik an ihnen zu delegitimieren?

Abgesehen davon lege ich Wert auf die Feststellung dass diesen antisemitischen Stereotypen hier auch sachliche Widerlegung folgt. Diese Widerlegung solcher Kommentare halte ich für sehr wichtig, nicht einfach stehen lassen oder so.

Kommentar von OhDaeSu am 22. Juni um 22:34 Uhr

Wer die rassistischen Verbrechen an Menschen, ethnische Säuberungen, Landraub und Unterdrückung als zwangsläufige Folge von irgendwas darstellt (und damit die Verantwortlichkeit der Handelnden leugnet) macht sich schuldig.

sehr richtig

Kommentar von undercoverbuster am 22. Juni um 23:13 Uhr

Ich schätze Broder als einen durchaus nicht unintelligenten Zyniker ein, der sich in vollem Bewußtsein und bei wachem Verstand verkauft hat, wie nemetico vor einiger Zeit in seinem Blog mal geschrieben hat.
Gleichwohl (”anywhere”), kein Grund, dem Manne auch noch einen Preis dafür zu verleihen.
Ich gebe der Verfasserin recht, daß die Preisverleihung eines Ludwig Börne Preises ein Schlag ins Gesicht der Demokratie und auch vor allem des ehrenwerten Ludwig Börne ist, wenn auch die Verleihung durch diesen Markwort (der auch noch einziger Juror ist) bezeichnend ist.
Broder ist der Prototyp des Mediensöldners, der die heutige Presselandschaft prägt (ein ähnlicher Fall ist CCM, “Frau Mahlzahn”). Vorsicht: diese Typen werden sich auch wieder “kritisch” geben, wenn es die Opportunität der imperialistischen Propaganda verlangt.

Kommentar von Arm am 22. Juni um 23:49 Uhr

cavacallo sagte:

Das ist das Traurige an der Situation: Kritisiert man die israelische Regierung oder ihre polemischen Verteidiger (z.B. Broder), riskiert man sowohl den pauschalen Antsemitismus-Vorwurf als dann auch noch - wie zur scheinbaren (!!) Bestätigung - Beifall von denen, die bewusst oder unbewusst wirklich antisemitisch argumentieren.

Dafür gibt es auch aktuell ein Beispiel aus der öffentlichen Diskussion: Vorwurf und Instrumentalisierung.

Aber diese Situation ist nicht “traurig”: Jeder der dafür eintritt, dass die Mehrheit endlich die Wahrheit anerkennt, wird mit der falschen Mehrheitsmeinung konfrontiert, der Konflikt ist sogar erstrebenswert! Wer selbst vor der intellektuellen Auseinandersetzung zurückschreckt, sollte für ewig schweigen und sich den Rest des Lebens dem jeweiligen Herrscher unterordnen.

Zum Antisemitismusvorwurf: Das Wort Antisemitismus ist aus meinem Vokabular gestrichen. Was wird mit dem Begriff bezweckt? Gibt es einen guten und einen bösen Rassismus? Opfer des Antisemitismus kann offensichtlich nur eine Bevölkerungsgruppe sein- logische Konsequenz: da nur diese Gruppe Opfer sein kann, kann sie diesbezüglich niemals zugleich Täter sein.

Der richtige Begriff ist Rassissmus, dem jeder zum Opfer fallen kann. Die Wahrheit ist: Niemand ist per se besser, wichtiger, nützlicher als jemand anderes.

Wer die herrschende Meinung bekämpft, muss zuerst die richtigen Begriffe finden, ansonsten wird eine gedankliche Befreiung von dem Meinungsmüll nie wirklich möglich sein.

Erster Schritt: Das Wort AntiS nicht mehr benutzen und nicht mehr übernehmen!

Siehe auch die Diskussion zum Vorwurf des “sekundären Antisemitismus” vor und nach diesen Beiträgen: 1 und 2.

Zuletzt noch ein paar gute Worte von Chromsky aus einem lesenswerten Vortrag:

Heute stellen die Juden in den USA den priviligiertesten und einflußreichsten Teil der Bevölkerung dar. Gelegentlich kommen noch Fälle von Antisemitismus vor, aber die sind selten. Es gibt jede Menge Rassismus, aber dieser Rassismus richtet sich gegen Schwarze, Latinos und Araber, sie sind die Opfer dieses enormen Rassismus - das sind wirklich sehr reale Probleme.

Glücklicherweise ist Antisemitismus heute kein Problem mehr. Zwar flammt die Antisemitismus-Debatte immer wieder auf, aber nur deshalb, weil priviligierte Leute sichergehen wollen, dass sie nicht nur 98 Prozent der Diskussion kontrollieren, sondern die totale Kontrolle über die Diskussion haben. Daher wird Antisemitismus immer wieder zum Thema - nicht etwa aufgrund einer Antisemitismusgefahr, sondern, weil diese Leute sicherstellen wollen, dass es zu keiner kritischen Berichterstattung über die Politik, welche die USA (und sie selbst) im Nahen Osten unterstützen, kommt.

Kommentar von winfried aus chemnitz am 23. Juni um 01:25 Uhr

Wer ist der Broder?
Wer ist der Börne?
Wer bezahlt die Choose?

Kommentar von zartbitter am 23. Juni um 05:00 Uhr

die bisherigen Preisträger genügen da, um zu erkennen wer sich da feiert lässt und feiern lassen wird:

* 2007: Henryk M. Broder (Juror Helmut Markwort, Focus-Chefredakteur)
* 2006: Wolfgang Büscher (Juror Horst Köhler, Bundespräsident)
* 2005: Henning Ritter (Juror Michael Krüger, Verleger und Schriftsteller)
* 2004: Daniela Dahn (Juror Jorge Semprún, Schriftsteller)
* 2003: George Steiner (Juror Joschka Fischer, Bundesaußenminister)
* 2002: Hans Magnus Enzensberger (Jurorin Rachel Salamander, Herausgeberin)
* 2001: Rudolf Augstein (Juror Frank Schirrmacher, Herausgeber und Publizist)
* 2000: Nicht vergeben
* 1999: Georges-Arthur Goldschmidt (Juror Peter von Matt)
* 1998: Josef Joffe, (Juror Hellmuth Karasek)
* 1997: Richard Schröder (Juror Hans Maler)
* 1996: Joachim C. Fest (Juror Klaus von Dohnanyi)
* 1995: Marcel Reich-Ranicki (Juror Klara Obermüller)
* 1994: Marie-Luise Scherer (Juror Monika Maron)
* 1993: Joachim Kaiser

http://de.wikipedia.org/wiki/L.....6rne-Preis

In der jW gibt es auch einen hübschen Artikel zum Kopflosen Huhn:
http://www.jungewelt.de/2007/06-15/004.php

Kommentar von Florian Horváth am 23. Juni um 09:51 Uhr

Wenn ich die Juroren sehe, wird mir noch mehr schlecht.

Kommentar von mannomann am 23. Juni um 17:45 Uhr

Er sollte den Preis bekommen (;-)

http://www.gerard-menuhin.de/K.....setze.html

Kommentar von Der Balken im Auge des Zentralrates [Update] - Der Spiegelfechter am 23. Juni um 18:38 Uhr

[...] des Börne-Preises an Henry M. Broder:Die Achse des Guten. Dem gleichen Thema nimmt sich auch der Politblog [...]

Kommentar von MrMinister am 23. Juni um 19:48 Uhr

wenn ich mir die Infos über Broder durchlese, muss ich immer sehr stark an die antideutsche Linke denken,

weiß irgendjemand ob es da einen engeren Zusammenhang gibt?

Kommentar von Lumbe am 23. Juni um 21:51 Uhr

Reicht es nicht, dass Broder auf Eussner und Co verlinkt?
http://wewewe.henryk-broder.de/links/

Kommentar von Nemo am 24. Juni um 01:22 Uhr

Es ist in Ordnung, wenn Broder den Preis bekommt, denn es ist nur konsequent. Natürlich hängen sich die Honoratioren des Systems gegenseitig Orden an die Brust. Dass der Name Börnes, der vielleicht ein rechtschaffener Mensch war, dabei missbraucht wird, ist auch nicht ungewöhnlich. Wenn ich mir anschaue, wer z.B. den Karlspreis bekommen hat: Kissinger (Für Partnerschaft und Frieden), Blair (für den Kosovokrieg), Churchill (Hüter menschlicher Freiheit – Mahner der europäischen Jugend), Adenauer (Kraftvoller Förderer eines einigen Europa - Zitat: “Lieber das halbe Deutschland ganz…”) oder den (Friedens)Nobelpreis, dann kommt dies auch einer Beleidigung von Karl dem Großen oder Alfred Nobels gleich. Originell übrigens auch: Das Bundesverdienstkreuz (in der höchsten Ausführung: Sonderstufe des Großkreuzes) ging 1971 an Nicolae Ceausescu.

Sorgen müsste man sich dann machen, wenn die selbsternannte Elite plötzlich ihre Preise nicht mehr ihresgleichen verleiht, sondern Kritikern, Skeptikern und Zweiflern. Denn das würde heißen, dass man sie korrumpieren möchte. Da können wir bei Broder unbesorgt sein; dass er einen Preis bekommt, bedeutet, dass wir ruhig schlafen können.

Kommentar von RANDPOP » Blog Archive » Linkgewusel 24.10 am 24. Juni um 15:38 Uhr

[...] wird. Was es damit auf sich hat und wo da die Stolperfallen aufgestellt sind, gibt es hier beim Politblog und bei Freitag zu lesen. Wie heisst es noch so schön beo Superpunk adsense, affliate, blog, [...]

Kommentar von zum börnierten broder « Professional Slacker am 24. Juni um 16:48 Uhr

[...] belobhudelt, ist ja kein wunder. aber grade deshalb ist es gut, dass diese geschichte auch anders erzählt werden kann. nämlich als die eines alternden geiferers in den klauen eines neurechten “Populismus pur, ohne [...]

Kommentar von Nemo am 24. Juni um 17:36 Uhr

Unter dem Titel “Das Internet macht doof” zieht er gegen die zunehmende “Information von unten”, gegen Blogger und Websites, die ein Gegengewicht zu den gleich- und weichgespülten Lügen der Massenmedien aufbauen, zu Felde:
„Das WWW ist auch maßgeblich für die Infantilisierung und Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich. (…)

Broder behauptet aber auch schnell mal das Gegenteil. Der Spiegel zitiert ihn heute:

Das Internet ist für mich erfunden worden, Kurz, schnell, direkt ermöglicht es prompte Reaktion.

Vielleicht ergeben beide Zitate in Summe aber doch Sinn und Broder hat plötzlich einen hellsichtigen Moment der Selbstkritik erfahren: Wenn er meint, das Internet sei für ihn erfunden und gleichzeitig behauptet, es wäre für die Verblödung der Öffentlichkeit verantwortlich, so lässt dies nur einen Schluss zu…

Kommentar von Tom aus Berlin am 24. Juni um 18:50 Uhr

Ich finde die Verleihung des Preises an Broder gut. Es wird ein Journalist ausgezeichnet, der - wie kaum ein anderer - verkappten Antisemitismus entlarft und den ewigen Gutmenschen ihre Heuchelei in den Rachen zurück stößt. Er warnt eindringlich vor dem noch versteckt geführten Kulturkampf der Islamisten in Europa, den die meisten Deutschen bisher noch nicht durchschaut haben. Denn wenn wir diese Gefahr nicht rechtzeitig erkennen und gegensteuern, werden wir eines Tages aufwachen und unserer Frauen und Töchter nur noch verschleiert auf die Straße lassen können. Wehe, wenn ein Moslem sich beleiditg fühlt….!

Kommentar von nemetico am 24. Juni um 19:13 Uhr

Ich finde die Verleihung des Preises durch diesen Juroren an Broder auch gut. Es wird ein gewissenloser Journalist ausgezeichnet, der - wie kaum ein anderer - den Typus des skrupellosen Mediensöldners repräsentiert, die abgrundtiefe Verlogenheit des angeblichen Kampfes gegen verkappten Antisemitismus entlarvt (so wie Broder des Lateinischen nicht mächtig ist, sind es seine Trolle nicht der deutschen Rechtschreibung) und den ewigen Imperiumsknechten ihre Heuchelei in den Rachen zurück stößt, gewiß wider Willen, aber trotzdem sehr effizient.
Er offenbart für intelligente und gebildete Menschen eindringlich die Erbärmlichkeit der rassistischen Propaganda vom “noch versteckt geführten Kulturkampf der Islamisten in Europa”, den die meisten Deutschen bisher angeblich noch nicht durchschaut hätten. Tatsächlich durchschauen aber die meisten Deutschen mehr und mehr die Machenschaften des menschenfeindlichen imperialen Medienapparates, wovon Broder ein besonders häßlicher und außergewöhnlich widerlicher Ausdruck ist (aus meiner Sicht).
Denn wenn wir diese Gefahr nicht rechtzeitig erkennen und gegensteuern, werden wir eines Tages aufwachen und in einem von der imperialen Menschenvernichtungsmaschine gelenkten Polizeistaat leben und uns blind einreden lassen, daß etwa wir “unsere Frauen und Töchter nur noch verschleiert auf die Straße lassen können”.
Wehe, wenn ein Imperialtroll oder imperialer Mediensöldner sich beleiditg fühlt….!

Kommentar von Rusty_James am 24. Juni um 19:29 Uhr

Treffer, versenkt

Kommentar von Tom aus Berlin am 24. Juni um 21:34 Uhr

“nemetico” meint, mit der Aneinanderreihung von Propagandafloskeln - von Schnitzler und seine Nachfolger in der Linkspartei lassen grüßen - das eigentliche Problem überlabern zu können. Nämlich die zunehmende Ernüchterung über nicht realisierbare Multikultiträume einhergehend mit islamistischen Anmaßungen.
“Imperialismusknechte”, “imperiale Medienapparate”, “imperiale Menschenvernichtungsmaschine”, “Imperialtroll”, laber, laber, laber! Wer glaubt denn an diese wohl nur euch besoffen machenden Worthülsen noch. Mensch, die Zeiten der SEW, DKP und der DDR sind vorbei! Kommt in der Realität an.
P.S.: Bitte deine Rechtschreibung prüfen!

Kommentar von Tom aus Berlin am 24. Juni um 21:45 Uhr

NACHTRAG von Tom aus Berlin:
„Pathologische Obsession gegen Israel“ nannte Alejandro Wolff,
stellvertretender UNO-Repräsentant der USA, den Versuch des Uno-Rates für Menschenrechte, Israel als „ständigen Tagesordnungspunkt“ zu behandeln. Dem Rat selbst gehören auch China (!), Kuba (!) und Saudi-Arabien (!) an. Die Europäische Union und Kanada haben bereits heftig gegen dieses Vorhaben protestiert. Und jetzt, lieber “nemetico”, kommt es: UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon schloss sich dem Protest an.

Kommentar von pony_huetchen am 24. Juni um 22:04 Uhr

@Tom aus Berlin
Eigentlich ist es hier üblich, Behauptungen mit Quellenangaben zu belegen. Ohne Quellenangaben sind Deine Kommentare nicht die Buchstaben wert, die Du tippst.

Ich gebe Dir eine Quelle zu der
Liste der UN-Resolutionen, die Israel niemals eingehalten hat.

Vielleicht beschäftigst Du Dich erst einmal damit und kannst Dir dann die Frage, warum Israel “als ständiger Tagesordnungspunkt” auf der Liste des Uno-Rates für Menschenrechte steht, auch selbst beantworten.

Kommentar von mule am 24. Juni um 22:57 Uhr

Und hast Du Ultra-Schlaumeier denn schon mal darüber nachgedacht, wer denn diese Resolution ersonnen und einzusetzen gedacht hat?

Kommentar von nemetico am 24. Juni um 23:23 Uhr

“nemetico” meint, mit der Aneinanderreihung von Propagandafloskeln - von Schnitzler und seine Nachfolger in der Linkspartei lassen grüßen - das eigentliche Problem überlabern zu können.

dreist sind sie doch immer noch, unsere “Freunde” von den imperialen Massenmordpropagandaagenturen. Und sie meinen doch noch immer, sie kämen damit durch.
Solltest du wirklich nicht bemerkt haben, daß ich einfach nur deinen eigenen Text kopiert und gewissermaßen richtiggestellt habe? Aber die Leser haben es gewiß bemerkt.

Nämlich die zunehmende Ernüchterung über nicht realisierbare Multikultiträume einhergehend mit islamistischen Anmaßungen.

Das hättet ihr wohl gern. Ich darf dir was verraten. Als einige Leute in meiner Umgebung begannen, diese Scheiße aus euren Textvorlqagen nachzuplappern, entschloß ich mich, aus meiner fast 15jährigen politischen Abstinenz auszutreten. Und jetzt mache ich rhetorisch Jagd auf euch, und es macht mir eins ums andere mehr Spaß.
Ich bin euch zu Dank verpflichtet, ihr Söldlinge des Massenmordes: ich habe meine Mitverantwortung für das Weltgeschehen wieder entdeckt. Habt ihr gut gemacht.
Das mit der “islamistischen Richterin” (SpOn und andere Revolverblätter) war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Danke dafür! Seitdem bin ich begeisterter Blogger gegen das Imperium und freue mich wie Obelix über jeden von euch, den ich rhetorisch ungespitzt in den Sumpf hauen darf.

Mensch, die Zeiten der SEW, DKP und der DDR sind vorbei! Kommt in der Realität an.

Im Unterschied zu euresgleichen hatte ich in der DDR bis 1989 Einreiseverbot. Was willst du also? (Ist ne dumme Frage, ich weiß´, was euresgleichen will: Geld verdienen mit gesellschaftlich schädlicher Arbeit)
Nochmals unendlichen Dank für die Kampagne mit der islamistischen Richterin!! Unendlichen Dank. Seitdem bin ich nämlich wirklich wieder in der Realität angekommen.
Es gibt viel zu tun, und ich werde es anpacken, kannst du deinen Spezis gern sagen.

P.S.: Bitte deine Rechtschreibung prüfen!

Ich habe “entlarvt” nicht mit “f” geschrieben, denn das kommt von Larve”. Weißt du überhaupt, was das ist, eine “Larve” oder lernt man das nicht auf euren Lehrgängen?

„Pathologische Obsession gegen Israel“ nannte Alejandro Wolff,
stellvertretender UNO-Repräsentant der USA, den Versuch des Uno-Rates für Menschenrechte, Israel als „ständigen Tagesordnungspunkt“ zu behandeln.

Was interessiert mich Alejandro Wolff und dessen Meinung? Der Bolton hat doch gerade gereicht. Das diese Typen die AIPAC - textvorlagen wortgetreu nachplappern, weiß doch jeder halbwegs politisch gebildete Mensch. Warum zitierst du nicht gleich Adolf Hitler? Wäre doch naheliegend, denn euer Präsident verdankt seine Zugehörigkeit zur Elite schließlich den guten Diensten, den sein Gandpapa Prescott Bush für den Faschismus geleistet hat.
Ach ja, ehe ich es vergesse: Israel ist mit Abstand der widerlichste Staat dieser Welt und aus meiner Sicht als schwerstkrimineller Verbrecherstaat zu bezeichnen. Beweise juristischer Art liefere ich gern nach, wenn es gewünscht ist. Trotz des deprimierenden Themas macht es Spaß, Schwerstkriminelle zu entlarven (mit “v”!!).

Dem Rat selbst gehören auch China (!), Kuba (!) und Saudi-Arabien (!) an.

Was sollen die “bedeutsamen” Anführungszeichen. Saudi - Arabien ist doch euer Vasall, China und Kuba sicher nicht. Was soll das also?

Und jetzt, lieber “nemetico”, kommt es: UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon schloss sich dem Protest an.

Und was kommt da “jetzt”? Oh, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.
Soll mich die “Meinungsäußerung” des Semifaschisten Ban Ki-moon vielleicht beeindrucken? Warum? Inwiefern?

Ich hoffe, daß du nun aber schleunigst reklammierst, wie man diesen Ban nur als Semifaschisten bezeichnen kann, nicht wahr?
Hast du dich mal über dessen Biographie informiert?
Das solltest du aber, das macht nämlich klug.
Schreibe auch gern mal einen Artikel darüber, macht nämlich Spaß.

An alle Leser: informieren Sie sich doch mal über die Karriere dieses ehrenwerten Herrn und “Vertreter westlicher Demokratie” Ban Ki-moon . macht Spaß.

Kommentar von DaRockwilda am 24. Juni um 23:26 Uhr

“Und hast Du Ultra-Schlaumeier denn schon mal darüber nachgedacht, wer denn diese Resolution ersonnen und einzusetzen gedacht hat?”

Jaja, alles Antisemiten. Alle. Die ganze Welt, voll davon.

Kommentar von rusty_james am 25. Juni um 00:23 Uhr

ich empfehle mal ganz aktuell den live stream von der alex jones show…läuft noch bis 2 uhr nachts, ist ne gute sendung heute

Kommentar von Abha am 25. Juni um 01:09 Uhr

Nemetico

Auch ich finde, der neue UN Gerneralsekretär lässt nichts gutes ahnen…wobei ich nicht voreilig urteilen möchte und einfach hoffe, dass positive Einflüsse auf ihn wirken mögen! Dies vornweg.( ich hoffe prinzipiell immer das gute Einflüsse wirken mögen! Und habe diesbezüglich auch schon einige Wunder erlebt…)

Ich persönlich achte Kofi Anan sehr, denn ich weiß er hat versucht seinem Posten nach bestem Wissen und Gewissen gerecht zu werden , sein eigenes Versagen in vielen Fällen und gerade in Ruanda! hat ihm selbst sehr schwer zu schaffen gemacht. Er wollte die UNO reformieren, dieses Scheitern war eine große Niederlage für ihn.

Hier ein link von seinem Abschied:

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004128.html

Und wer läßt sich hier wohl derartig über ihn aus:

Der von den Amerikanern trotz bereits zuvor unter Beweis gestellter massiver Unfähigkeit ins Amt gepushte UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat die Welt wissen lassen, welches das schlimmste Erlebnis seiner Amtszeit war. Nein, es war natürlich nicht der von Moslems an Moslems verübte Völkermord in Dafur. Es war - wir ahnten es bereits - der Irak Krieg

Man bemerke den ersten Satz- und folge der Hetzpropaganda :

Bisher hat sich die von der UNO favorisierte Verhandlungsstrategie

(*hier wird die Verhandlungsstrategie mit dem Iran gemeint, die Kofi Anan einem erneuten Angriffskrieg vorzieht!!!)
als vollständig erfolgsresistent erwiesen. Trotzdem weiter so, denkt sich Kofi. Vielleicht können andere es ja besser. Und Kritik an den USA kommt überall gut an. Andere Probleme scheint die Welt nicht zu kennen.

Nicht dass ich hier für diese Quelle Propaganda machen will, nein- es ist nur eben immer dasselbe ! Und wie kann jemand seine kostbare Lebenszeit daran verschwenden, fortwährend Kriege, Morde, Vertreibungen , Völkerrechtswidrigkeiten zu verteidigen?!
Nicht nur zu verteidigen, nein für diese Kriege und Morde sogar selbst noch aufzurufen!

Kofi Anan hat seine Erfahrungen gemacht, seine eigenen Fehler und Versäumnisse bitter bereut.

Bereuen gewisse Preisträger auch irgendwann einmal, sich nicht auch für den Frieden eingesetzt zu haben, für das Leben? Wie können sie Nachts schlafen wenn sie solche Bilder sehen?

Video über die Wirkungen von abgereichertes Uran

Vorsicht-sehr grausam wer gut schlafen will bitte nicht ansehen

Mehr bei Uni Kassel:
http://www.uni-kassel.de/fb5/f.....lcome.html

In so einer Welt will ich nicht leben!

Kommentar von pony_huetchen am 25. Juni um 06:25 Uhr

Kölner Stadtanzeiger:

“Frankfurt - Seine Gegner sind zuerst da. Eine Hand voll älterer Damen und Herren hat vor der Paulskirche Position bezogen. Gleich wird der Journalist Henryk M. Broder hier den Ludwig-Börne-Preis erhalten, für „herausragende Leistungen“ als Essayist, Kritiker und Reporter. Die Demonstranten erbost das. Einige betonen, dass sie Juden sind. So als sei das ein Kompetenzbeweis für Menschen, die den Juden Broder auf einem Pappschild und in Flugblättern als „publizistischen Wegelagerer“ und Rassisten bezeichnen. (…)
Als Markwort Broders publizistischen Kampf gegen den Islamismus lobt, steht ein Mann auf. Er sei Holocaust-Überlebender und könne nicht schweigen, wenn eine Religion dämonisiert werde, brüllt er. Empörte Gäste widersprechen ihm. (…)
Jetzt steht er (Broder) in der Paulskirche, er trägt ein etwas zu weites schwarzes Sakko und eine Krawatte mit US-Fahnen-Muster und spricht über „seine“ Themen. Islamismus, Judenhass, Aufklärung.

Kommentar von Sitting-Bull am 25. Juni um 06:38 Uhr

Aufklärung? ROFL…

Schöne, couragierte Aktionen! Wir müssen diese Kriegspropagandisten überall konfrontieren!

Kommentar von Fahrenheit am 25. Juni um 07:28 Uhr

@Abha:
Wie läuft es eigentlich so, bei den UN?

Was soll eigentlich ein UN - Vorsitzender machen?

Ist er denn nun dazu da, wie ein Herr Busch oder andere Diktatoren zu regieren?

Oder eher doch als Dirigent - so zwischen den verschiedenen Völkern und Ländern?

Und noch so ne blöde Frage: wie ist es denn mit dem Veto, was so manch ein Staat (Herrscher, Despot, auch Diktator) einlegen und so auch massivst Hilfseinsätze verhinder kann/ will?

Kommentar von Abha am 25. Juni um 09:57 Uhr

@ pony

mail war undeliverable und hier hakt was mit der kodierung..sitzt ein kobold in meinem rechner?! also auf ein neues, diesmal setz ich die links eben uncodiert ein…

@Fahrenheit
Ein UN Vorsitzender ist kein Weltregent, er ist Koordinator für die Belange der Völkergemeinschaft in Bezug auf FriedenUND Gerechtigkeit und der Sicherung der Menschenrechte. In der heutigen Weltordnung ist die Ausübung dieses Amtes sicherlich der schwerste job den man sich vorstellen kann.

Auszug aus Mein Vermächtnis von Kofi Anan :

Drittens hängen Sicherheit und Wohlstand vom Respekt vor den Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit ab. Während der gesamten Menschheitsgeschichte, sind die Menschen durch Vielfalt bereichert worden und unterschiedliche Gemeinschaften konnten voneinander lernen. Wenn unsere Gemeinschaften in Frieden leben sollen, müssen wir das betonen, was uns verbindet: unsere gemeinsame Menschlichkeit und die Notwendigkeit, menschliche Würde und Rechte durch Gesetze zu schützen.

Das ist auch für die Entwicklung entscheidend. Sowohl Ausländer als auch Bürger eines Staates sind bereit für Investitionen, wenn ihre Grundrechte geschützt werden und sie wissen, dass sie von der Justiz fair behandelt werden. Eine Politik, die tatsächlich die Entwicklung fördert, wird auch eher angenommen, da die Menschen, die Entwicklung am dringendsten benötigen, ihre Stimme hörbar machen können.

Staaten müssen sich an die Regeln halten, auch im zwischenstaatlichen Bereich. Keine Gemeinschaft leidet an zu viel Rechtsstaatlichkeit. Viele leiden an zu wenig davon und die internationale Gemeinschaft ist unter ihnen. Das müssen wir ändern.

Viertens müssen deshalb Regierungen rechenschaftspflichtig für ihre Taten im internationalen wie im nationalen Rahmen sein. Jeder Staat schuldet einem anderem Staat eine gewisse Rechenschaft für Aktionen, die erhebliche Auswirkungen haben.

http://www.tagesspiegel.de/mei.....41,2055772

Wir alle wissen wie oft eben das Vetorecht, von dem vornehmlich die US.Regierung gebraucht macht wenn es um die Sicherung des Friedens geht (dort wo der Frieden wirtschaftl.und geopolitische Machtinteressen durchkreuzt) jegliches Eingreifen seitens der Völkergemeinschaft unterbindet.

Bezügl Ruanda sagt Annan selbst:

Persönlich werde ich für immer von unserem Versagen verfolgt sein, den Völkermord in Ruanda zu verhindern oder aufzuhalten, bevor fast eine Million Menschen getötet wurden”, bekannte er reuevoll. Inzwischen zum Generalsekretär aufgestiegen, gelobte er, “die Vereinten Nationen zu befähigen, nie wieder beim Schutz einer Zivilbevölkerung vor Völkermord oder massenhaftem Abschlachten zu versagen.

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004128.html

Wer nun lauthals zum Kampf der Kulturen aufruft, wer Verstöße gegen das Völkerrecht gutheißt, wer aufgrund goepolitischer Machtinteressen inszenierte Bürgerkriege billigend in Kauf nimmt bzw. sie dann als Alibi für ein Versagen der Völkergemeinschaft und als Rechtfertigung für seine eigenen kriegerischen Mordgelüste missbraucht- der hat in unserer derzeitigen Weltordnung 1. das Sagen und erhält 2. im Einzelfall sogar noch einen Preis!

Aber die Zeiten ändern sich….vielleicht wird so ein Preis ja auch ganz schnell zu einem Mahnmal und bewirkt noch eine Art Läuterung bei dem der ihn erhält - die Hoffnung stirbt zuletzt!

Kommentar von Fahrenheit am 25. Juni um 09:58 Uhr

Kommentar von Fahrenheit am 25. Juni um 10:03 Uhr

@Ahba: thnx. für die Antwort.
Da war ich wohl noch nicht ganz wach, irgendwie kam gleich so etwas wie ein Beissreflex, als ich den Link zu PI geshen habe - sorry.

Aus deiner Antwort schliesse ich, dass wir doch ziehmlich nah beieinander liegen.

lg,
°F(ahrenheit)

Kommentar von Abha am 25. Juni um 10:12 Uhr

@ Fahrenheit

jaja, immer diese Mistverständnisse!

@ pony

geht ja doch so mit dem Eintrag, bei mir erschien eben wieder das totale chaos…vielleicht trollt tatsächlich jemand bei mir rum?!! werde der sache mal nachgehen…

Kommentar von pony_huetchen am 25. Juni um 10:33 Uhr

Das Ausmaß des Zentralrat-Einflusses (und Konsorten=Broder) war Ende des vergangenen Jahres auch das Thema eines Interviews im Deutschlandfunk mit Evelyn Hecht-Galinski. Sie ist die Tochter des ehemaligen Zentralratspräsidenten Heinz Galinski und vehemente Kritikerin israelischer Politik.

(…)Meurer: Der Zentralrat der Juden hat ja die Kritik von Ministerin Wieczorek-Zeul an dem Einsatz von Streubomben scharf zurückgewiesen, weil sie einseitig sei. Sie wiederum kritisieren deswegen den Zentralrat. Warum?

Hecht-Galinski: Weil es für mich besonders unerträglich ist und auch für viele meiner jüdischen Mitstreiter, dass sich der Zentralrat zum wiederholten Male als Sprachrohr der israelischen Regierung in Deutschland versteht, anstatt sich um die sozialen Belange der Gemeindemitglieder in den jüdischen Gemeinden in Deutschland zu kümmern. Das ist die eigentliche Aufgabe. Ich möchte nicht von einem Zentralrat vertreten werden, der nur die israelische Politik vertritt. Jetzt kommen heute wieder in den Zeitungen die Antisemitismusvorwürfe von Frau Knobloch und Herrn Korn. Nicht diejenigen, die Israels Politik kritisieren, fördern den Antisemitismus, sondern diejenigen, die schweigen und damit zulassen, dass das Bild von hässlichen Israeli und inzwischen auch von hässlichen Juden, was ja nicht gleich ist, weil Jude gleich Israeli, das muss einmal ganz scharf getrennt werden, das wird leider vom Zentralrat alles kaputt gemacht.

Meurer: Nun wirft ja der Zentralrat der Ministerin Wieczorek-Zeul nicht vor, sagt er jedenfalls, antisemitisch zu sein. Verstehen Sie den Zentralrat, auch dass er besonders empfindlich ist, wenn Israel kritisiert wird?

Hecht-Galinski: Empfindlich schon, aber nicht abbügeln oder abbürsten jeglicher Kritik. Zum Beispiel wurde Dr. Verleger, der Mitglied im Direktorium des Zentralrats war, nach seiner Kritik - der hat ja auch nur gesagt die Vergehen im Libanon, in Gaza, gezielte Tötung, unverhältnismäßige Bombardierung und dergleichen - gleich von seiner Gemeinde als Delegierter im Zentralrat abgesetzt. Dann die Buchvorstellung von Rupert Neudeck, den man ja auch sehr oft im Deutschlandfunk hört. Die wurde verhindert von der Frankfurter jüdischen Gemeinde. Die evangelische Kirche hatte einen Raum zur Verfügung gestellt. Die mussten das absagen, weil die Frankfurter Gemeinde unter Arno Lustiger und Herrn Graumann das verhindert hat, dass er dort sein neues Buch vorstellen konnte, das sich ja mit diesem Thema beschäftigt. Und so geht es ja immer schon. Jegliche Kritik wird als Antisemitismus verurteilt, und dadurch ist ja schon fast jeder mundtot gemacht worden. Frau Wieczorek-Zeul wird ja von Frau Merkel auch schon als alleinige SPD-Stimme quasi hingestellt.

Meurer: Die Bundeskanzlerin hat gesagt, das sei ihre Privatmeinung gewesen.

Hecht-Galinski: Wo sind wir denn? Was heißt denn Privatmeinung? Frau Bundesministerin Wieczorek-Zeul, die uns jetzt im Moment in Stockholm auf dieser so genannten Geberkonferenz vertritt, was auch schon ein Hohn ist. Israel zerstört 80 Prozent der Infrastruktur im Libanon, und wir dürfen wieder aufbauen großzügigerweise oder vielleicht jetzt Soldaten hinschicken. Wir sollten Soldaten hinschicken für den Wiederaufbau, aber nicht um die Arbeit für Israel dort zu verrichten und die Grenzen zu schützen, damit die nicht wieder einen Krieg anfangen. Das sind alles Sachen, die für mich den Antisemitismus wirklich fördern. Ich kriege so viele Zuschriften von sehr, sehr engagierten Deutschen, die absolut nicht in der rechten Ecke sind, die sich aber schon gar nicht trauen, den Mund aufzumachen. Die sagen immer, sie können das mit ihrem Namen, aber wenn wir das sagen, sind wir sofort Antisemiten. So weit ist es in Deutschland leider schon gekommen.

Meurer: Der Zentralrat der Juden, Frau Hecht-Galinski, verteidigt sich damit, dass er sagt, schaut euch die Stimmung an, die es im Moment in Deutschland gibt, die ist heftig antiisraelisch, da müssen wir gegensteuern. Ist das so falsch?

Hecht-Galinski: Die Stimmung ist antiisraelisch, weil Israel Sachen, eine Politik betreibt, die durch nichts mehr zu rechtfertigen ist. Jeden Tag ist in Gaza eine Tötung. Acht demokratisch gewählte Hamas-Minister, egal ob mir das jetzt passt oder nicht passt, sind verhaftet worden, sitzen ohne Gerichtsbeschluss. Im Westjordanland wird jede Nacht getötet. Diese aggressive Siedlungspolitik, diese ganze Verunglimpfung der Palästinenser, diese ganze Politik, die schafft Antisemitismus, aber sicherlich nicht eine berechtigte Kritik.

Meurer: Was würden Sie vom Zentralrat der Juden in dieser Situation jetzt erwarten?

Hecht-Galinski: Ich würde verlangen und für gut befinden, wenn einmal die Sachen angeprangert werden, die Israel falsch macht. Das heißt, wie ich gerade sagte, den Mauerbau, die Siedlungen. Was heißt denn hier diese verschleppten Soldaten? Erst mal weiß man bis heute nicht, wo diese Soldaten sich wirklich befanden, auf welchem Boden. Zweitens Mal war das nur eine vorgeschobene Sache. Sie haben ja heute über die Demonstration in Tel Aviv berichtet. Da verlangen jetzt die Bürger auf einmal, dass man sich um die Soldaten kümmert. Auf einmal soll angeblich verhandelt werden über einen Gefangenenaustausch. Das wurde ja vorher immer abgelehnt. Der Zentralrat hat sich hier nicht als Sprachrohr wie gesagt der israelischen Regierung und Propagandamaschinerie zu verstehen. Das sehe ich nicht so, weil wir sind deutsche Juden und wir sind hier keine Israelis. Ich möchte das noch einmal betonen. Ich möchte nicht in diesen Topf geworfen werden. Israel ist für mich ein Ausland, auch wenn ich der jüdischen Religion angehöre, ist Israel nicht mein Bürgerland, und ich möchte nicht vom Zentralrat vertreten werden, indem ich die israelische Politik immer erklärt bekomme. (…)

Kommentar von Sitting-Bull am 25. Juni um 11:53 Uhr

Broder, ist das die Person, die auf meine schlichte Frage, ob er Mitglied in der ADL wäre, gleich in wüste Beleidigungsorgien ausbrach?

“wichser”, “trottel” etc.

Kommentar von Fahrenheit am 25. Juni um 12:04 Uhr

ADL - Eine Welt der Vielfalt.
Wer wird denn nun von wem benutzt: Die Menschrechtsorganisation von Bertelsmann oder andersherum?

Oder gibt es da kein Einfluss, sondern eine tätige Zusammenarbeit?

Schon wieder Fragen über Fragen…

Kommentar von Lara am 25. Juni um 12:08 Uhr

@Sit: Der redet immer so, wenn er nicht im Fernsehen ist und auch nur den Hauch von Gegenwind fühlt. Im Fernsehen versucht er ja immer noch, wie ein zivilisierter Mensch zu wirken - keine Ahnung, ob er sich einbildet, damit jemanden zu täuschen. Guck mal hier (kennst du ja vielleicht schon):

http://arendt-art.de/deutsch/H.....broder.htm

Kommentar von Sitting-Bull am 25. Juni um 19:02 Uhr

Danke für diese Erinnerung, diese Seite ist mir schon mal über den Weg gelaufen und in positiver Erinnerung.

Das Problem mit solch rassistischen, faschistischen Brandstiftern wie Broder ist, dass seine Appeasement-Vorhaltungen reine Projektion sind, schlimmer noch, solche Leute wie er Leisten dem Verbrechen des mafiösen militärisch-industriellen Komplex massivst Vorschub und führen geradewegs in eine totale Zerstörung. Wie man in “Der Pianist” sehen konnte: Der Faschismus schleicht sich ganz leise an. In Trippelschritten kommt er, erst ist es nur eine Meinung, dann Mehrheitsmeinung, um am Ende nur verbrannte Erde übrig zu lassen. Es gibt nur eine Möglichkeit, solche Spinner und Kriegs-Apologeten zu stoppen: Wir müssen der Welt zeigen, dass der Krieg gegen den Terror ein Schwindel ist, ein Spielchen des MIK, der im Rahmen von Problem Reaction Solution Gründe für Schulden und Wachstum schafft. Am besten können wir das, in dem wir zeigen, dass der 11.9.2001 ein Inside Job war, sowie beständig alle False Flag Attentate auf den Tisch bringen, u.a. die von Israel begangenen. (Lavon, USS Liberty, King David Hotel etc.) Das ist die einzige Flanke, die sie überhaupt noch haben.

Kommentar von Broderline-Syndrom: Immer Opfer und immer noch kein Gegenmittel « Zappis Welt am 25. Juni um 19:35 Uhr

[...] Schlimmer. Zuerst waren es nur ein paar vereinzelte Befallenene, wie zum Beispiel beim Spiegel Henryk M. Broder (frischgebackener Preisträger des Börne Preis) und Claus Christian Malzahn, nun werden es immer mehr. Betroffen hat es nun auch den Chef des [...]

Kommentar von Nemo am 25. Juni um 20:16 Uhr

Sit,

Es gibt nur eine Möglichkeit, solche Spinner und Kriegs-Apologeten zu stoppen: Wir müssen der Welt zeigen, dass der Krieg gegen den Terror ein Schwindel ist,

Ich sage das ja nur ungern, aber als Kulturpessimist ;-) muss ich Sie darauf hinweisen, dass es dazu bald zu spät sein dürfte. Die Spinner sind nämlich auch nicht doof und wissen, dass nach einiger Provokation besagter Krieg kein Schwindel mehr und weiteres false flag nicht mehr nötig ist. Und wer mit dem ganzen Mist angefangen hat, interessiert dann niemanden mehr, wenn (Auge um Auge, Zahn um Zahn) genug gegenseitiger Hass entstanden ist. Dann wird es ein Selbstläufer.

Kommentar von Sitting-Bull am 25. Juni um 20:39 Uhr

@ Nemo: Schwindeleien haben es so an sich, dass sie jederzeit auffliegen können.

Kommentar von stalker am 25. Juni um 21:17 Uhr

Endlich wird mit Henryk M. Broder ein unermüdlicher Streiter für die
überlegene Leitkultur des Abendlandes gegen die orientalische Gefahr
der asiatischen Horden geehrt! Das wurde auch Zeit! Oder hätten wir
etwa noch weitere “tausend Jahre” auf diesen denkwürdigen Moment
warten sollen? (Auch wenn es sicherlich eines wahren Broders eher
unwürdig ist, den Preis von einem Manne verliehen zu bekommen, dessen
Nomen das Omen seines “journalistischen” Berufsethos’ ist - aber wie
sagte schon Mike Krüger: “Irgendwas is’ ja immer!” … - und dann
trägt der Preis auch noch den Namen eines eher dubiosen Freigeistes,
der sich der rass… äh: kulturellen Unterschiede zwischen den
Völkern nicht wirklich bewusst gewesen zu sein scheint, im Gegensatz
zu unserem verehrten Preisträger! Aber sei’s drum!)
So ein aufrechter Mann!
Schade nur, dass er - sicherlich NUR altersbedingt!! - dazu verdammt
ist, als Mann des Wortes und des Geistes nur als “völkischer
Beobachter” mit der Waffe der Feder für das Gute ™ zu kämpfen,
statt als “Stürmer” selbst an vorderster Front - z.B. am Hindukusch -
Deutschland (und Israel, Das Auserwählte Volk!) zu verteidigen und
die islamistischen und sonstigen undeutsch… äh: nicht-westlichen
Menschheitsfeinde das Fürchten zu lehren! Wir wissen ja aus seinem
eigenen Munde, wie gerne er lieber Täter als Opfer wäre! Und es
braucht nicht viel Phantasie sich lebhaft vorzustellen, wie er
schwertschwingend und triumphierenden Blickes auf den Spuren der
abendländischen Retter des Heiligen Grabes zu Jerusalem buchstäblich
durch das Blut seiner untermenschlichen Feinde waten würde … wenn
man ihn nur ließe! - Und da befände er sich ja in bester Gesellschaft
- gerade, wenn man auf die doitsche Geschichte blickt!!
Wie schändlich dagegen und zugleich doch wie kennzeichnend für den
weit fortgeschrittenen Untergang unseres vor aller Welt auserwählten
Abendlandes, der Leuchte der Menschheit, ist es dagegen, dass ein
entarteter, degenerierter und verweichlichter Mob angeblich deutscher
“Geistesschaffender” und tatsächlicher Sesselfurzer (s.u.) diesen
Helden der Geisteskultur - bisher noch! - ungestraft verunglimpfen
darf! Angesichts dieser bislang glücklicherweise nur verbalen
Aggressionen, die ihm überall entgegentreten und die er bisher noch
mannhaft an sich abprallen lässt, muss man wohl befürchten, dass er
eines Tages wie schon so viele vor ihm die Flucht ergreift, um in
God’s Own Country als der letzten Bastion gegen den Welt-Terrorismus
Asyl zu suchen. (Obwohl: Argentinien wäre da historisch und geistig
gesehen vielleicht die näher liegende Wahl, was die Nähe zu
Geistesverwandten angeht, von denen es dort dank der allgütigen
Mutter Kirche noch einige geben mag.)
Bedenken wir: Nur IHM ist es vergönnt, den von den Terroristen und
ihren gehirngewaschenen westlichen Apologeten diffamierten Retter und
“Führer” des Abendlandes und der gesamten Menschheitskultur, George
W. Bush, als solchen zu erkennen! Aber im eigenen Land galt der
Prophet ja noch nie etwas - schon gar nicht, wenn er der Prophet
eines wahren Heilands war!!
Von Broder, diesem wahrhaftigen Verteidiger arisch– äh: westlicher
Werte und Person gewordenem Zeugnis kultureller Überlegenheit wird
man mit Sicherheit erwarten können, dass er aufrecht - im
Schreibtischsessel - stirbt mit den Worten auf den Lippen: “Mein
Kampf wird nicht umsonst gewesen sein!”

PS: Wer Ironie findet, darf sie behalten.
Q: Kulinux> http://www.heise.de/tp/foren/g....._id=119393

Kommentar von hannes am 28. Juni um 00:08 Uhr

Das WWW ist auch maßgeblich für die Infantilisierung und Idiotisierung der Öffentlichkeit verantwortlich.

Zumindest dieser Aussage kann ich eingeschränkt beipflichten!

Kommentar von Toleranz « Rants of a Female Nerd. am 9. Juli um 02:23 Uhr

[...] Toleranz Juli 6th, 2007 Ein Artikel auf spiegel.de von Henryk M. Broder (ja, ich weiß, genau der) läuft unter der Überschrift “Toleranz hilft nur den [...]

Kommentar von Markus am 14. Juli um 14:23 Uhr

Broders Hetze ist einfach nur unerträglich.
Er hetzt gegen Muslime und redet die Verbrechen an den Palästinensern schön.
Dieses und viele weitere Themen über den Verbrecherischen Zionismus kann in meinem Forum weiter diskutiert werden.
Ich brauche da nämlich ein paar User.
Das ist keine abwerbung.
Ich habe auch einen Verweis auf dieses Blog gesetzt sodass es praktisch gegenseitige Werbung ist.
http://www.iphpbb.com/board/ft.....641-3.html
http://www.politicforum.iphpbb.com

Kommentar von jacomo am 17. Juli um 18:47 Uhr

hallo markus,

wo ist denn dein forum abgeblieben?

Kommentar von chrisi am 17. Juli um 20:33 Uhr

Andere Frage - was ist mit ARTFOND los?
(die Frage hat hier schon mal wer gestellt - sah bis jetzt keine Antwort).
Man bekommt nur Error-Meldungen.
Weiß hier im Netz einer mehr dazu?

Kommentar von Markus am 26. Juli um 22:35 Uhr

Das Forum ist jetzt wieder da.

Kommentar von Perspektive 2010 » Blog Archive » Zitat des Tages (3) am 30. Mai um 13:30 Uhr

[...] Kollegen oder der Redaktionsleitung sprechen? Broder hatte sich nämlich erst kurz vor der Verleihung des Börne-Preises öffentlich von Politically Incorrect distanziert: im Juni 2007. Das Palästina Portal hat [...]

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